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Klassikerlesezirkel im Oktober 2018

Lesezirkel Klassiker Oktober 2018

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10 Antworten in diesem Thema

Umfrage: Klassikerlesezirkel im Oktober 2018 (7 Mitglieder haben bereits abgestimmt)

Ich würde mitlesen bei:

  1. Curt Siodmak - Donovans Gehirn (5 Stimmen [38.46%] - Ansehen)

    Prozentsatz der Stimmen: 38.46%

  2. Christopher Evans - Der Sturm der Azteken (3 Stimmen [23.08%] - Ansehen)

    Prozentsatz der Stimmen: 23.08%

  3. Stephen Baxter - Anti-Eis (3 Stimmen [23.08%] - Ansehen)

    Prozentsatz der Stimmen: 23.08%

  4. Michael Moorcock - Herr der Lüfte (2 Stimmen [15.38%] - Ansehen)

    Prozentsatz der Stimmen: 15.38%

  5. Michael Bishop - Dieser Mann ist leider tot (0 Stimmen [0.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 0.00%

Abstimmen

#1 Seti

Seti

    Zeitreisebegleiter durch die Windener Höhlen

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Geschrieben 21 September 2018 - 22:24

Hallo zusammen,

 

ich springe mal schnell für Trace ein, der momentan viel um die Ohren hat, und starte die Umfrage für den nächsten Lesezirkel. Da dieser Thread diesmal mit ein wenig Verspätung anläuft, würde ich den Zeitplan folgendermaßen anpassen:

 

Vorschläge bis (inklusive) 30.09.
Abstimmung per Umfragefunktion bis (inklusive) 05.10.
Lesen ab 10.10.
 
Damit blieben immer noch drei Wochen für den Lesezirkel bis der nächste bei den Neuerscheinungen anstehen würde. Wenn ihr andere Ideen bezüglich des Zeitplans habt, dürft ihr sie natürlich gerne äußern. Ansonsten freuen wir uns auf eure Buchvorschläge.

 

Viel Spaß!


Bearbeitet von Seti, 30 September 2018 - 23:10.
Umfrage hinzugefügt

"What today's nationalists and neosegregationists fail to understand," Kwame said, "is that the basis of every human culture is, and always has been, synthesis. No civilization is authentic, monolithic, pure; the exact opposite is true. Look at your average Western nation: its numbers Arabic, its alphabet Latin, its religion Levantine, its philosophy Greek… need I continue? And each of these examples can itself be broken down further: the Romans got their alphabet from the Greeks, who created theirs by stealing from the Phoenicians, and so on. Our myths and religions, too, are syncretic - sharing, repeating and adapting a large variety of elements to suit their needs. Even the language of our creation, the DNA itself, is impure, defined by a history of amalgamation: not only between nations, but even between different human species!"

- The Talos Principle


#2 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 22 September 2018 - 09:02

Mein Vorschlag entstand auf Grund einer Diskussion in der SF Gemeinde. Zuletzt wurden die Hugo Retro Award 1943 verliehen. Gewonnen hat Robert A. Heinlein als Anson McDonald mit dem Roman Utopia 2300 (Beyond This Horizon), der laut Wiki etc. 1948 erschienen ist:

http://www.thehugoaw...ro-hugo-awards/

 

Es ging ein Aufschrei durch die Gemeinde, dass der Roman alles andere als preiswürdig war. Da kam die Frage auf, was denn alternativ in dem Jahr erschienen ist.

Da fiel mir Curd Siodmak ins Auge:

https://de.wikipedia...ki/Curt_Siodmak

 

 

Siodmaks jüdische Eltern waren der Kaufmann Ignatz Siodmak und seine Ehefrau Rosa Philippine, geborene Blum. Ignatz Siodmak stammte ursprünglich aus Schlesien, war nach Amerika ausgewandert und hatte sich dann als US-amerikanischer Staatsbürger 1899 in Deutschland niedergelassen, wo er heiratete. 1900 wurde hier auch Curt Siodmaks älterer Bruder Robert geboren.

Kurt studierte zunächst bis 1930 in Dresden, Berlin, Stuttgart und Zürich Physik, Mathematik (Promotion 1927, Magister-Prüfung 1930 in Zürich) und Ingenieurwissenschaften. Nebenbei schrieb er – oft unter dem Pseudonym „Curt Baron“ – phantastische Erzählungen wie beispielsweise Helene droht zu platzen. Schon 1926, damals auch noch journalistisch tätig, hatte er Kontakte zur Filmszene; er interessierte sich für die Entstehung von Fritz Langs Metropolis bei dem er – wie seine spätere Frau – als Statist mitwirkte. 1928 wandte er sich ganz dem Film zu. Menschen am Sonntag, der erste größere Erfolg seines Bruders, geht auf eine Idee Curt Siodmaks zurück. Das Script stammte von Billy Wilder und Fred Zinnemann. 1930 thematisierte er mit Der Schuss im Tonfilmatelier mit Gerda Maurus und Harry Frank das eben aufkommende neue Genre. Der Mann, der seinen Mörder sucht mit Heinz Rühmann (1931) und Die unsichtbare Front mit Trude von Molo (1932) gehören ebenfalls in diesen Zeitabschnitt.

In der Schweiz lernte Siodmak die Architektin Baronesse Henrietta Erna de Perrot, kennen, die er 1931 heiratete. 1932 wurde sein Science-Fiction-Roman F.P.1 antwortet nicht mit Hans Albers, Peter Lorre und Sybille Schmitz verfilmt. Ein Jahr später floh er, aufgeschreckt durch Goebbels' Rede über die Zukunft des deutschen Films, zunächst in die Schweiz – die ihn aufzunehmen jedoch nicht bereit war – und weiter über Frankreich – wo er wegen mangelnder Sprachkenntnisse nicht Fuß fassen konnte – nach Großbritannien, wo er das Drehbuch für den Film The Tunnel (Der Tunnel) (nach dem gleichnamigen Roman von Bernhard Kellermann) schrieb.

1933 kam in England Sohn Geoffrey Curt zur Welt.

Mittlerweile hatten die Nationalsozialisten in Deutschland seinen gesamten Besitz konfisziert. Da Großbritannien nicht bereit war, ihn dauerhaft aufzunehmen, pendelte Siodmak zunächst einige Tage auf der Fähre Frankreich–England, lebte einige Zeit auch in Belgien. Mehrere Drehbücher, die er in dieser Zeit – unter anderem für Alfred Hitchcock – schrieb, wurden nie verfilmt.

1937 wanderte er in die USA aus und schuf sich dort eine Existenz zunächst bei Paramount, dann bei der Universal Film Manufacturing Company. Als Science-Fiction- und Horrorspezialist schuf er Filmklassiker wie The Invisible Man Returns, The Invisible Woman oder den Werwolfklassiker The Wolf Man (Der Wolfsmensch) (1941). Weitere Horrorfilme, für die Siodmak das Drehbuch schrieb, sind Son of Dracula (Draculas Sohn) (1943), bei dem sein Bruder Robert Regie führte, und The Beast With Five Fingers (Die Bestie mit den fünf Fingern) (1946).

Sein Roman Donovans Hirn von 1942 wurde mehrfach verfilmt (u. a. 1953) und von Orson Welles auch für den Rundfunk adaptiert.

 

Donovans Gehirn ist dann mein Vorschlag für den Lesezirkel. Das Buch kann man z.B. hier günstig erwerben:

https://www.booklook...donovans gehirn

 

Inhalt:

Als der Banker Donovan in der Nähe von Dr. Patrick Corys medizinischem Forschungslabor abstürzt, ist sein Körper unrettbar zerstört. Doch der Gehirnspezialist kann das unverletzte Gehirn bergen und am Leben erhalten. Es beginnt im Labor weiterzuwachsen und neuartige Fähigkeiten zu entwickeln, bis es seiner Umwelt seinen Willen aufzwingt und sie bedroht …

 

Eine Besprechung findet sich hier:

http://buchwurm.org/...s-gehirn-18255/


Bearbeitet von Mammut, 26 September 2018 - 09:51.

Galactic Pot Healer - die etwas andere Bar
http://defms.blogspo...pot-healer.html


#3 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

    Infonaut

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Geschrieben 22 September 2018 - 15:01

Michaels Vorschlag klingt gar nicht mal so schlecht.

 

Ich selbst habe mich die letzten Wochen mit Mary Gentles "Ash" vier Bände lang durch ein alternatives Mittelalter gekämpft und habe mich mal nach weiteren Alternativwelt-Geschichten umgesehen, mal abseits vom üblichen "Was wäre, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte" bzw. der Süden den amerikanischen Bürgerkrieg gewonnen hätte.

 

Folgende drei Sachen sind mir dabei ins Auge gefallen:

 

Vorschlag 1:

Christopher Evans: Der Sturm der Azteken

Die Azteken sind zur Weltmacht aufgestiegen. Mit ihren unbesiegbaren Waffen haben sie die ganze Welt erobert – und nun auch das englische Königreich. Niemand widersetzt sich den feindlichen Kriegern noch – bis auf Catherine, die Tochter des verbannten Monarchen. Sie organisiert den Widerstand, aber dann wird ihre unverdächtige junge Schwester verhaftet, und sie selbst verliebt sich ausgerechnet in einen Azteken. Doch Catherine will mit allen Mitteln ihr Reich retten – auch wenn sie dazu in das Herz des Feindes dringen muß.

Gewinner des British Science Fiction Award 1994

 

Vorschlag 2:

Stephen Baxter: Anti-Eis

Anti-Eis ist eine vom Himmel gefallene seltsame Substanz, die als Antriebsmittel märchenhafte Energiemengen liefert. Ihre Entdeckung durch Sir Josiah Traveller hat England einen ungeahnten technologischen Schub beschert. 1870 ist das britische Empire eine unbezwingbare Supermacht, die den Erdball beherrscht. Doch das Wundermittel hat seine Tücken: Bei Minusgraden ist es absolut ungefährlich, wird es aber erwärmt, explodiert es mit der Wucht einer thermonuklearen Bombe. Also ist es auch als Waffe höchst begehrt – vor allem von den französischen Partisanen, zu denen Francoise gehört, die sich an Ned Vicars heranmacht, den jungen Attaché im Auswärtigen Amt. Denn ohne Anti-Eis ist gegen die erdrückende Übermacht der Engländer nichts auszurichten …

 

Und dann gibt es noch von Michael Moorcock die Zeitnomaden-Trilogie um Oswald Bastable. Man kann die ganze Trilogie in einem Band kaufen (Zeitnomaden. Drei Romane in einem Band: Der Herr der Lüfte/Der Landleviathan/Der Stahlzar). Um zu sehen, ob das Ganze gefällt, würde ich trotzdem nur den ersten Band vorschlagen:

 

Vorschlag 3:

Michael Moorcock: Herr der Lüfte

1902 leitet ein englischer Kolonialoffizier eine militärische "Befriedungs"-Expedition im nordindischen Grenzgebiet zu Nepal, Tibet und Bhutan, wo die fanatischen Bewohner der Klosterstadt Teku Benga den Engländern erbitterten Widerstand leisten.
Captain Oswald Bastable läßt sich vom Abt des Klosters in die Tempelanlage locken, wo ihn ein Hinterhalt erwartet. Als er erwacht, findet er sich in den Ruinen der Tempelstadt wieder und stellt fest, daß Jahre vergangen sind.
Kurz darauf wird er von einem Luftschiff des Königlich-Indischen Luftdienstes gerettet und in die Zivilisation zurückgebracht. Doch in welche Zivilisation!
Man schreibt das Jahr 1973. Er ist also in die Zukunft geraten, doch es ist die einer Parallelwelt: In Rußland herrscht der Zar; das britische Empire strahlt in alter Pracht; in Deutschland regiert ein Kaiser; in Südafrika hat Mahatma Gandhi den Vielvölkerstaat Bantustan geschaffen; der Rest Afrikas wird von General Cicero Hood beherrscht, dessen Truppen in den USA den letzten Sklavenhalterstaat zerschlagen sollen; während in Rußland sich ein ukrainischer Kriegsherr, der eine Eisenmaske und den Namen Dschugaschwili trägt, den Ruf eines Despoten erwirbt.


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 22 September 2018 - 18:56.

Im dunklen Buch des Anbeginns

 

Am Anfang schuf Gott eine Menge Dinge, die nicht so recht funktionierten.


#4 Sierra

Sierra

    Giganaut

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Geschrieben 23 September 2018 - 09:08

Danke für die bisherigen Postings, die Titel von Siodmak & Baxter klingen für mich besonders vielversprechend.


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#5 Ender

Ender

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Geschrieben 23 September 2018 - 12:14

Es ging ein Aufschrei durch die Gemeinde, das der Roman alles andere als preiswürdig war. Da kam die Frage auf, was denn alternativ in dem Jahr erschienen ist.
Da fiel mir Curd Siodmak ins Auge:
https://de.wikipedia...ki/Curt_Siodmak
[...]
Donovans Gehirn ist dann mein Vorschlag für den Lesezirkel

Als einer der Aufschreienden unterstütze ich diesen Vorschlag.

#6 Sierra

Sierra

    Giganaut

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Geschrieben 23 September 2018 - 12:24

Als einer der Aufschreienden unterstütze ich diesen Vorschlag.

 

:wink2:

(Ich habe heute auch schon mal probehalber nach einem antiquarischen "Donovans Hirn"-Exemplar Ausschau gehalten und bei Amz einen ersten Treffer  (... :huh:  ^_^ ) gelandet. 


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#7 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 25 September 2018 - 17:56

Alternativwelt-Geschichten, mal abseits vom üblichen "Was wäre, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte" bzw. der Süden den amerikanischen Bürgerkrieg gewonnen hätte.

 

Michael Bishop

Dieser Mann ist leider tot


Bearbeitet von Jorge, 25 September 2018 - 17:57.


#8 Seti

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Geschrieben 29 September 2018 - 20:12

Möchte nur kurz daran erinnern, dass morgen die Nominierungsphase abläuft. Bisher sind ja schon einige interessante Vorschläge eingegangen -- wer noch einen hinzufügen möchte, hat dafür bis morgen Abend Zeit.


"What today's nationalists and neosegregationists fail to understand," Kwame said, "is that the basis of every human culture is, and always has been, synthesis. No civilization is authentic, monolithic, pure; the exact opposite is true. Look at your average Western nation: its numbers Arabic, its alphabet Latin, its religion Levantine, its philosophy Greek… need I continue? And each of these examples can itself be broken down further: the Romans got their alphabet from the Greeks, who created theirs by stealing from the Phoenicians, and so on. Our myths and religions, too, are syncretic - sharing, repeating and adapting a large variety of elements to suit their needs. Even the language of our creation, the DNA itself, is impure, defined by a history of amalgamation: not only between nations, but even between different human species!"

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#9 derbenutzer

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Geschrieben 30 September 2018 - 21:20

Hallo, in die Runde!

 

Ich fasse bitte kurz zusammen:

 

Curd Siodmak: Donovans Gehirn
 
Christopher Evans: Der Sturm der Azteken
 
Stephen Baxter: Anti-Eis
 
Michael Moorcock: Herr der Lüfte
 
Michael Bishop: Dieser Mann ist leider tot
 
 
 
Meiner Meinung nach eine interessante, geglückte Auswahl. Ich lade alle still mitlesenden Leser unseres Forums hiermit ein: Macht bitte ohne Scheu mit, falls Ihr Lust habt. Die Anmeldung als User ist dazu zwar notwendig, aber diese ist innerhalb einer Minute zu packen.;)
 
So, einige Minuten ist noch Zeit ...  :confused:  ;)
 
Beste Grüße
 
Jakob

Austriae Est Imperare Orbi Universo


#10 Seti

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Geschrieben 30 September 2018 - 23:11

So, ab jetzt darf abgestimmt werden.


"What today's nationalists and neosegregationists fail to understand," Kwame said, "is that the basis of every human culture is, and always has been, synthesis. No civilization is authentic, monolithic, pure; the exact opposite is true. Look at your average Western nation: its numbers Arabic, its alphabet Latin, its religion Levantine, its philosophy Greek… need I continue? And each of these examples can itself be broken down further: the Romans got their alphabet from the Greeks, who created theirs by stealing from the Phoenicians, and so on. Our myths and religions, too, are syncretic - sharing, repeating and adapting a large variety of elements to suit their needs. Even the language of our creation, the DNA itself, is impure, defined by a history of amalgamation: not only between nations, but even between different human species!"

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#11 Seti

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Geschrieben 06 October 2018 - 13:59

Okay, die Abstimmung ist vorbei und gewonnen hat Donovans Gehirn von Curt Siodmak. Der Lesezirkel startet offiziell ab dem 10. Oktober, doch wer sein Buch erst ein paar Tage später in der Hand hält, darf natürlich trotzdem teilnehmen. Da die Lesetempos/-tempi sowieso variieren dürften, fällt das am Ende ja nicht so sehr ins Gewicht.


"What today's nationalists and neosegregationists fail to understand," Kwame said, "is that the basis of every human culture is, and always has been, synthesis. No civilization is authentic, monolithic, pure; the exact opposite is true. Look at your average Western nation: its numbers Arabic, its alphabet Latin, its religion Levantine, its philosophy Greek… need I continue? And each of these examples can itself be broken down further: the Romans got their alphabet from the Greeks, who created theirs by stealing from the Phoenicians, and so on. Our myths and religions, too, are syncretic - sharing, repeating and adapting a large variety of elements to suit their needs. Even the language of our creation, the DNA itself, is impure, defined by a history of amalgamation: not only between nations, but even between different human species!"

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