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Gesänge der Nacht - Geschichten von Liebe und Tod

SF Kurzgeschichten Frank W. Haubold Phantastik Illustrationen

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6 Antworten in diesem Thema

#1 frankh

frankh

    Cybernaut

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Geschrieben 28 September 2018 - 08:35

gesaenge_mt.jpg

 

Neu im Begedia-Verlag: eine illustrierte Sonderausgabe mit zum Thema passenden Kurzgeschichten aus den Jahren 2000 bis 2018.

 

Das Buch ist als Hardcover mit Fadenheftung (19,90 EUR) und als Taschenbuch (14,90 EUR) verfügbar.

Mit einer Ausnahme (Timo Kümmel) wurden alle Innen-Illustrationen von mir gestaltet.

 

Weitere Informationen gibt es unter:

 

http://verlag.begedia.de/SF#GdN

 

 

Link zu Amazon:

http://www.amazon.de...e/dp/3957771145

 

Gruß

FWH



#2 ShockWaveRider

ShockWaveRider

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Geschrieben 28 September 2018 - 09:01

Danke für die Info, Frank!

Enthält der Band auch Originalveröffentlichungen?

 

fragt

Ralf


Verwarnungscounter: 2 (klick!, klick!)

ShockWaveRiders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten -
einen Kerl wie den sollte man lynchen!
  • (Buch) gerade am lesen:C. Redzich "Ein Spaziergang auf dem Mars im Jahre 3000"
  • (Buch) als nächstes geplant:O. Jenner "Der Älteste"

#3 frankh

frankh

    Cybernaut

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Geschrieben 28 September 2018 - 09:18

Danke für die Info, Frank!

Enthält der Band auch Originalveröffentlichungen?

 

fragt

Ralf

Hallo Ralf,

 

Du meinst unveröffentlichte? Nein, die neueste stammt aus diesem Jahr und stand im Spektrum der Wissenschaft.

Hier lag das Augenmerk hauptsächlich auf einer bibliophilen Ausgabe mit stilistisch ansprechenden Geschichten in exklusiver Aufmachung. Deshalb gibt es auch kein eBook.

 

Außerdem soll die Mischung (4 phantastische und 4 SF-Geschichten) auch ein Publikum ansprechen, das nicht ausschließlich SF-orientiert ist.

Das wird vermutlich nicht klappen, aber ich wollte es wenigstens probiert haben ...

 

2 neue Novellen (und eine weitere KG) erscheinen demnächst als TB im Apex-Verlag.

 

Gruß

Frank



#4 frankh

frankh

    Cybernaut

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Geschrieben 10 November 2018 - 09:14

Rezension der „Gesänge der Nacht“ im neuen "Fantasia" (nicht online):

Nach vielen Jahren besucht Robert seine alte Heimatstadt wieder, aber alles ist verfallen und scheinbar unbewohnt, bis auf ein paar weniger erleuchtete Häuser, in denen seltsame Menschen hausen. Eigentlich ist es die Erinnerung an seine Jugendliebe Laura, die Robert bewogen hat, die Stadt wie- der zu besuchen, aber würde er denn Laura überhaupt wiedererkennen, wenn er sie nach diesen Jahrzehnten sähe, und würde sie sich überhaupt an ihn erinnern? Und aller Wahrscheinlichkeit nach müsste sie längst weggezogen sein wie die meisten anderen Bewohner – aber Robert kann nicht anders, er muss nach ihr suchen.

Wie in „Die Stadt am Fluss“ läuft es in vielen Erzählungen von Frank W. Haubold ab: Der Protagonist setzt zu einer Unternehmung an, die vielleicht nicht ganz vernünftig, aber auch nicht gerade ungewöhnlich ist. Langsam aber sicher beginnt er jedoch, den Boden unter den Füßen zu verlieren: Seine Sehnsucht wächst sich zu einer Zwangsvorstellung aus; die Umgebung wird zusehends fremdartiger und bizarrer; Ereignisse treten ein, die zwar gerade noch rational zu erklären sind, aber doch schon starke übernatürliche Züge aufweisen.

Was eigentlich vor sich geht, das zu interpretieren überlässt der Autor ganz dem Leser: Verrennt sich der Protagonist in seine Vorstellungen, geht die Phantasie mit ihm durch, hat er einen schizophrenen Schub? Ist die Umgebung, in die er geraten ist, tatsächlich so eigenartig, dass sie in der übersteigerten Phantasie des Protagonisten fast unglaublich scheinen? Oder sind hier doch andersweltliche Phänomene am Werk, die sich mit rationaler Wissenschaft nicht erklären lassen?

Diese raffinierte Unbestimmtheit – ganz im Sinn der Definition der Phantastik durch Tzvetan Todorov (1939–2017) – ist es, die den Reiz von Frank W. Haubolds Erzählungen ausmacht. Acht davon sind in Gesänge der Nacht versammelt; sie stammen aus den Jahren 2000 bis 2018.

#5 My.

My.

    www.sfcd.eu

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Geschrieben 10 November 2018 - 09:40

Das elektronische "FANTASIA" des EDFC kann man beziehen, wenn man über edfc@edfc.de mit Gustav R. Gaisbauer Kontakt aufnimmt. Der teilt dann auch die Konditionen mit (sofern es überhaupt welche gibt).

"FANTASIA" erscheint seit Langem als PDF-Magazin, das über einen E-Mail-Verteiler verteilt wird. Eine Downloadmöglichkeit gibt es - wie Frank mit "nicht online" andeutet - nicht.

 

My.


Kontaktdaten? Hier. Oder hier.

Ohne Hunde leben? Ich bin doch nicht blöd! (MediaMarkt)


#6 Narrania

Narrania

    Yoginaut

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Geschrieben 20 January 2019 - 18:57

So, bevor ich das Buch zurück schicke hier noch meine Meinung:

 

Ich habe mir das Buch schicken lassen, weil ich in FB die Abstimmung zum cover mitgemacht habe und dadurch mein Interesse geweckt wurde. Eigentlich klingt es nicht nach meinem Lesegenre, aber es ist ja einen Versuch wert. Das Cover war dann nicht das, für welches ich gestimmt hatte. Nachdem ich die Geschichten gelesen habe, ist das jetzige Cover sehr passend: Ein Weg, eine Brücke, aus der Dunkelheit ins Licht, wo ihr Ende geschluckt wird. Besser kann man wohl kaum den Grundtenor der Geschichten einfangen.  Der Klappentext ist diesmal wirklich passend. Es sind berührende Geschichten von Außenseitern, von Menschen, die ihre Sehnsucht in sich tragen und sie im Leben nicht verwirklichen konnten, die ein Ziel in ihrem Leben suchen, das verloren  ging oder noch nie da war. Die Geschichten sind aufgebaut wie im Cover vorgegeben. Es beginnt düster und ich hatte zunächst den Eindruck von einem sehr einsamen Autor, der seine Frustration heraus schreibt. Die Umgebung der Protagonisten ist unheimlich, verlassen, öde und verstörend. Die Einsamkeit ist vollkommen. Soweit hatte ich das auch erwartet.

 

Aber dann passiert etwas in den Geschichten. Plötzlich ist da ein Ziel und eine Ankunft. In den verschiedensten Formen werden die Protagonisten aufgehoben. Dabei ist nicht wichtig wie und von wem, denn es ist ihr eigenes Ziel, ihre eigene Ankunft, die nur sie selbst angeht. Vielleicht mag es für Zurückbleibende wie Selbstmord oder Todessehnsucht aussehen, aber das sind wir, die Leser, die das von außen sehen. Ich empfinde die Geschichten nicht nur in ihrer Aufeinanderfolge vom Dunkel ins Licht gehend, sondern auch in sich selbst.

 

Alle Geschichten haben mich berührt, manche mehr und manche weniger. Manche Geschichten waren gruslig, manche nahmen von Anfang an meine Emotionen gefangen und ließen mich mit dem Protagonisten fühlen. Das Interessanteste für mich war, dass ich eigentlich Horrorstories erwartet hatte und vielleicht sind sie das auch für manche Leser. Für mich sind es spannende und einfühlsame Geschichten. Besonders schön und überraschend waren auch die Liebesszenen, die nie in Gossensprache abgleiten, aber auch nie kitschig werden.

Der Stil ist durchweg sehr gut und die Geschichten lesen sich angenehm. Keine der Geschichten ist eine Erstveröffentlichung, aber hier sind sie sehr sorgfältig gesammelt und haben ein schönes Gewand bekommen. Der Autor hat die passenden Illustrationen mit denen das Buch gestaltet ist, bis auf eines, welches von Timo Kümmel ist, selbst gezeichnet. 11 Bilder schmücken damit diese kleine feine Sammlung.

Lesenswert und schön.



#7 frankh

frankh

    Cybernaut

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Geschrieben 16 March 2019 - 23:11

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