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[Serie] The Mandalorian (2019 - )


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53 Antworten in diesem Thema

#31 Tifflor

Tifflor

    Giganaut

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Geschrieben 09 December 2020 - 15:38

Sehe ich alles wie du, positiv wie negativ.

 

Interessante Beobachtung mit dem rundenbasierenden Rollenspiel. Solche habe ich früher auch gespielt, aber der Unterschied war halt, dass man da selber irgendiwe agiert hat, das war dann spannedner als wenn man nur Zuschauer ist. Von daher war es egal, wenn es die große Handlung nicht weitergebracht hat.

Wobei es mich auch nicht stört, wenn eine Serie gar keinen Handlungsbogen hat, sondern einfach aus einzelnen Episoden besteht. Im Gegenteil, dann kann man munter darauf losschauen, wie man gerade will. Sachen wie Columbo, klassisches Star Trek, Al Bundy oder Graf Yoster usw eben, bei denen es egal ist, wenn man mal eine Folge verpasst (also die meisten Serien bis in die 90er hinein, von Soaps mal abgesehen). Wenn das also jetzt einfach Einzelabenteuer von Mando mit Findling wären, die sich a la A-Team von Auftrag zu Auftrag durchschlagen, wäre das für mich völlig ok.

Wenn man dann aber meint, eine durchgehende Handlung erzählen zu müssen, dann sollte es vielleicht auch etwas zügiger gehen.


"Es kam nicht von oben, von der Regierung. Es fing nicht mit Verordnung und Zensur an, nein! Technik, Massenkultur und Minderheitendruck brachten es ganz von allein fertig."

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#32 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 10 December 2020 - 14:25

Sehe ich alles wie du, positiv wie negativ.

 

Freut mich, darin sind wir uns ja einig:-)

 

 

Wobei es mich auch nicht stört, wenn eine Serie gar keinen Handlungsbogen hat, sondern einfach aus einzelnen Episoden besteht. Im Gegenteil, dann kann man munter darauf losschauen, wie man gerade will. Sachen wie Columbo, klassisches Star Trek, Al Bundy oder Graf Yoster usw eben, bei denen es egal ist, wenn man mal eine Folge verpasst (also die meisten Serien bis in die 90er hinein, von Soaps mal abgesehen). Wenn das also jetzt einfach Einzelabenteuer von Mando mit Findling wären, die sich a la A-Team von Auftrag zu Auftrag durchschlagen, wäre das für mich völlig ok.

Wenn man dann aber meint, eine durchgehende Handlung erzählen zu müssen, dann sollte es vielleicht auch etwas zügiger gehen.

 

 

 

Episodenserien sind generell kein Problem für mich. Nur ist The Mandalorian weder das eine noch das andere. Weder Episode noch durchgängige Story. Leider. Die Abenteuer Queste wird mir etwas öd, so ganz ohne Handlung. Wenn ich da an Star Trek denke. Das war schon ein anderes Kaliber als die Mandalorianer Abenteuer, die im Grunde immer auf eine Ballerei oder zumindest eine Auseinandersetzung hinaus laufen. In ST gab es oftmals inhaltsschwere, zumindest bedenkenswerte Sachverhalte mit SF Bezug. Vllt wird die Story mit den nun eingeführten Personen etwas breiter und wir bekommen nicht immer nur Mando und Grogu zu sehen. Das wirkt bisher irgendwie alles eindimensional, fast langweilig, wenn nicht die guten Kulissen und die stete Hoffnung auf SW Feeling da wäre.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

  • (Buch) gerade am lesen:James Blish Gewissensfall
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#33 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 10 December 2020 - 14:30

Sehe ich alles wie du, positiv wie negativ.

 

Sind wir uns einig, freut mich :-)

 

Wobei es mich auch nicht stört, wenn eine Serie gar keinen Handlungsbogen hat, sondern einfach aus einzelnen Episoden besteht. Im Gegenteil, dann kann man munter darauf losschauen, wie man gerade will. Sachen wie Columbo, klassisches Star Trek, Al Bundy oder Graf Yoster usw eben, bei denen es egal ist, wenn man mal eine Folge verpasst (also die meisten Serien bis in die 90er hinein, von Soaps mal abgesehen). Wenn das also jetzt einfach Einzelabenteuer von Mando mit Findling wären, die sich a la A-Team von Auftrag zu Auftrag durchschlagen, wäre das für mich völlig ok.

Wenn man dann aber meint, eine durchgehende Handlung erzählen zu müssen, dann sollte es vielleicht auch etwas zügiger gehen.

 

 

Episodenserien sind generell kein Problem für mich. Nur ist The Mandalorian weder das eine noch das andere. Weder Episode noch durchgängige Story. Leider. Die Abenteuer Queste wird mir etwas öd, so ganz ohne Handlung. Wenn ich da an Star Trek denke. Das war schon ein anderes Kaliber als die Mandalorianer Abenteuer, die im Grunde immer auf eine Ballerei oder zumindest eine Auseinandersetzung hinaus laufen. In ST gab es oftmals inhaltsschwere, zumindest bedenkenswerte Sachverhalte mit SF Bezug. Vllt wird die Story mit den nun eingeführten Personen etwas breiter und wir bekommen nicht immer nur Mando und Grogu zu sehen. Das wirkt bisher irgendwie alles eindimensional, fast langweilig, wenn nicht die guten Kulissen und die stete Hoffnung auf SW Feeling da wäre. Du nanntest das treffend auf der Stelle treten:-)


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#34 Nina

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Geschrieben 12 December 2020 - 00:01

Ich finde auch, irgendwie war nicht wirklich Handlung. Okay, wir hatten jetzt einen Stargast, der aber aber nicht wirklich helfen will und kann, aber ein bisschen was zur Erklärung beiträgt. Nett sind Action und dass Mando inzwischen recht väterliche Gefühle für den Kleinen hat, was er aber nach wie vor ungern zugibt. 



#35 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 14 December 2020 - 13:13

 Nett sind Action und dass Mando inzwischen recht väterliche Gefühle für den Kleinen hat, was er aber nach wie vor ungern zugibt. 

SW war schon immer familientauglich, mit R2D2 und C3PO oder Ewoks wurden schon die kleinen und ganz kleinen Zuschauer mit einer "dummen August" Figur und knuddelig, ulkigen Figuren bedient. Allerdings in Maßen.  Das traf und trifft auf den Geschmack des Publikums. Leider nicht meinen. Hier liegt nmA auch das Problem des "neuen SW Merchandise". Es kann sich nicht für eine Publikumsgruppe entscheiden und will die eierlegende Wollmilchsau für hohe Publikumsbreite produzieren. Das ist die Sprache von Walt Disney. Aber es ist legitim so zu handeln. WD ist in erster Linie seinen Bilanzen und einem Familienprogramm verpflichtet und nicht ein paar fanboys. Ich brauche dieses ständige Babygesäusel nicht.


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#36 Nina

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Geschrieben 16 December 2020 - 01:03

Na ja, es gibt auch frustrierte alte Jungfern wie mich, die auch drauf abfahren - und ich geb meiner Katze jeden Tag ein Bussi auf die Nase. Also das ist schon auch für Leute wie mich, das mit dem Alien kann man ja sehr leicht auf "enthusiastische Katzenmami" übertragen.



#37 Stefan9

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Geschrieben 16 December 2020 - 10:26

Hier braucht sich doch Niemand für seinen Geschmack zu rechtfertigen. Und ganz ehrlich, natürlich ist es wohl im Stammhirn so angelegt, das knuddelige Babys und hochstimmiges Babygejanke entsprechende Emotionen auslösen. Natürlich auch bei mir. Allerdings ist das für mich ein Stück weit ein billiger Taschenspielertrick, versucht er doch die nmA vorhandenen Mängel an Handlung zu verdecken und offenbart, das WD hauptsächlich mit Fassade und Kulisse- zugegeben in hoher Qualität- arbeitet.

Folge 7 kommt so ziemlich dem nahe, wie ich mir SW The Mandalorian wünsche. Es beginnt zwar wie immer, in den ersten 5 Minuten erfolgt das Briefing, welches Abenteuer zu bestehen ist. Diesmal muss ein Terminal auf einem Schürfplaneten, dazu noch in einer Basis der neuen imperialen Revolution, gehackt werden. Die Mission beginnt und ab geht die Post. Und bis auf eine Dämlichkeit, das sich nämlich Angreifer wieder völlig unmotiviert und sinnlos in den Tod werfen, bekommt der Zuschauer, zumindest nach meinem empfinden, eine runde Story zu sehen. Bislang die stärkste Episode für mich. Und die Folge kommt ganz ohne ein säuselndes Baby Yoda Spezies aus. Btw nach meiner Kenntnis ist die "Yoda Spezies" nirgendwo genauer spezifiziert. Weiß da jemand mehr?

 


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#38 Tifflor

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Geschrieben 18 December 2020 - 07:33

Soweit ich weiß, ist die Spezies von Yoda tatsächlich (noch) namenlos.

Die Dosierung der Auftritte des kleinen Amphibienfressers finde ich gelungen und im Rahmen.

Die 7. Episode war tatsächlich eine der besseren Folgen dieser Staffel und die Imperalen wurden nicht ganz so dämlich dargestellt wie in den letzten Folgen (warum die aber ihre wichtigen Transporte nicht von Haus aus besser bewachen, fragt man sich schon. Und auch warum man vor einer Terminalabfrage den Helm abnehmen muss, dass System dann aber offensichtlich doch keinen ID-Check durchführt. Ich weiß, damit es mit der Handlung weitergeht ;-))

Noch eine traurige Nachricht:
Jeremy Bulloch, der Originaldarsteller von Boba Fett ist verstorben:
https://www.joblo.co...och-passes-away

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#39 Stefan9

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Geschrieben 18 December 2020 - 10:32

Und auch warum man vor einer Terminalabfrage den Helm abnehmen muss, dass System dann aber offensichtlich doch keinen ID-Check durchführt. Ich weiß, damit es mit der Handlung weitergeht ;-))

 

Jo, das ist schon so blöd, das mir das gar nicht aufgefallen ist. Vllt ein biometrischer Sicherheits Scan, daß nur Humanoiden den Terminal benutzen dürfen? Würde ein guter Drehbuchautor dem Zuschauer so erklären.

 

Btw jetzt fällt mir wieder etwas anderes ein. Beim Imperium gibt es neben Maschinen nur Humanoide Figuren, selbst der Zabrak Darth Maul ist lt wiki humanoid. Kennt wer den Grund dafür? Sind das Anspielungen auf eine galaktische Herrenrasse, die die Systeme unterjocht? Zumindest in den Filmen finde ich darauf keine Antwort. Die Jedis und die galaktische Kneipenkultur ist ja Multikulti:-)


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#40 ShadowMan

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Geschrieben 18 December 2020 - 18:53

Soweit ich mich an das damalige Expanded Universe erinnern kann, beruhte die Imperiale Doktrin größtenteils auf der menschlichen Spezies, eine recht rassistische Einstellung. Außerirdische Spezies konnten zwar auch in den Dienst treten, hatten jedoch kaum Aufstiegschancen.

 

Eine große Ausnahme war Großadmiral Thrawn, der durch außergewöhnliche Leistungen brillierte und aufstieg.


Bearbeitet von ShadowMan, 18 December 2020 - 18:53.


#41 Gen. Bully

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Geschrieben 19 December 2020 - 12:10

Hm, so habe ich das auch in Erinnerung.
Wurde glaube ich unter anderem in den damaligen PC-Spielen so kommuniziert.
Fun Fact: Jeremy Bulloch bekam die Rolle damals, weil ihm die Rüstung am besten stand.
"Es gibt 5 Arten der Lüge: die gewöhnliche Lüge, den Wetterbericht, die Statistik, die diplomatische Note und das amtliche Kommuniqué" George Bernhard Shaw
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#42 Stefan9

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Geschrieben 19 December 2020 - 13:40

Soweit ich mich an das damalige Expanded Universe erinnern kann, beruhte die Imperiale Doktrin größtenteils auf der menschlichen Spezies, eine recht rassistische Einstellung. Außerirdische Spezies konnten zwar auch in den Dienst treten, hatten jedoch kaum Aufstiegschancen.

 

Eine große Ausnahme war Großadmiral Thrawn, der durch außergewöhnliche Leistungen brillierte und aufstieg.

Vielen Dank für die Aufklärung. Hat bei mir 40 Jahre gedauert bis mir auffiel, das imperiale Sturmtruppen und die Offiziere ausschliesslich aus Humanoiden bestehen:-)))

 

Großadmiral Trawn fand bei The Mandalorian bereits Erwähnung und wird ggf noch als grosser Strippenzieher hinter Großmoff Gideon vermutet:

 

https://www.moviepil...ahrlich-1130050


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#43 ShadowMan

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Geschrieben 19 December 2020 - 17:13

Thrawn ist ein herausragender Charakter, Timothy Zahns Trilogie „Erben des Imperiums“, „Die dunkle Seite der Macht“ und „Das letzte Kommando“ waren meine absoluten Spitzenkandidaten für die damals noch im Vorab geplanten Sequels der originalen Star Wars Trilogie...

 

Aber das wurde ja leider nichts und nun haben wir den aktuellen Mist an der Backe... :blush:



#44 Tifflor

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Geschrieben 19 December 2020 - 17:57

So hatte ich es auch in Erinnerung, dass das Fehlen von außerirdischen Imperialen mit Rassismus begründete wurde. (wobei ja auch die Allianz im original Krieg der Sterne und Das Imperium schlägt zurück nur aus Menschen bestand. Erst in Die Rückkehr der Jediritter gab es Fremdwesen bei den Rebellen).

Timothy Zahns Thrawn Trilogie war eine sehr schöne Fortsetzung zu einer Zeit als es noch unsicher war, ob es überhaupt mit Star Wars weitergeht.

Habt ihr schon die letzte Folge des Mandalorians gesehen? Ich will nicht spoilern.

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#45 ShadowMan

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Geschrieben 19 December 2020 - 18:22

....(wobei ja auch die Allianz im original Krieg der Sterne und Das Imperium schlägt zurück nur aus Menschen bestand. Erst in Die Rückkehr der Jediritter gab es Fremdwesen bei den Rebellen)....

Wobei sich das ja durch die Zusammenkunft der einzelnen Rebellen-Zellen in Episode 6 erklären ließe, um den Großangriff auf den 2. Todesstern durchzuführen.

Vorher waren diese ja in der Galaxis versprengt und teilweise auch zerstritten.



#46 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 20 December 2020 - 11:38


Habt ihr schon die letzte Folge des Mandalorians gesehen? Ich will nicht spoilern.

Uff, ja. 


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#47 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 21 December 2020 - 09:42

Jetzt, da die Staffel vollständig verfügbar ist, habe ich mein Disney+-Abo für 1 Monat reaktiviert.

Bisher habe ich die ersten zwei Folgen gesehen:

 

Stil: 100% Star Wars

Fun: cool

Handlung: keine*

Zeitverschwendungsfaktor: 50%, d.h. man kann nebenbei prima noch was anderes machen

 

__

*Also, keine, über die zu reden sich lohnen würde. "Monster der Woche" trifft es am besten, und die werden wahlweise durch plumpe Wendungen, große Zufälle oder simpelste Quests getriggert und mit mehr oder weniger Wumms pünktlich zum Ende der Folge erlegt.


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#48 Amtranik

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Geschrieben 22 December 2020 - 08:05


 

__

*Also, keine, über die zu reden sich lohnen würde. "Monster der Woche" trifft es am besten, und die werden wahlweise durch plumpe Wendungen, große Zufälle oder simpelste Quests getriggert und mit mehr oder weniger Wumms pünktlich zum Ende der Folge erlegt.

 

Da frage ich mich mittlerweile auch, vor allem nach all den immer gleichen Filmen, woran das wohl liegt das man offenbar nicht willens oder in der Lage ist mal eine Star Wars Geschichte mit einer halbwegs anspruchsvollen Handlung zu versehen. Es muss ja nicht gleich das Niveau eines epischen SF-Romans erreichen aber die Komplexität des ein oder anderen Star Trek Franchise sollte doch eigentlich mit einem so großen Baukasten wie dem Star Wars Universum drin sein. Na ja, nach all den angekündigten Star Wars Serien bei Disney haben sie ja noch jede Menge Chancen.
 



#49 Stefan9

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Geschrieben 22 December 2020 - 09:48

Wer Erfolg hat, hat Recht. 2019 meistgesehene und 2020 zweitmeistgesehene streaming Serie in US. Erfolgreich bedeutet (für mich) leider noch lange nicht immer gut. Der Massengeschmack scheint das offenbar zu goutieren.

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#50 Gen. Bully

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Geschrieben 22 December 2020 - 09:50

Sieht man ja auch an den letzten 3 schrecklichen Kinofilmen.
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#51 Aramor

Aramor

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Geschrieben 23 December 2020 - 22:54

Sieht man ja auch an den letzten 3 schrecklichen Kinofilmen.

Nach diesen fällt es auch leicht, den Mando zumindest als "ok", wenn nicht sogar "gut" zu empfinden...



#52 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 26 December 2020 - 10:30

In Folgen 3 und 4 entspinnt sich langsam so etwas wie eine Handlung. Dass tot geglaubte Personen nun doch wieder herumlaufen - geschenkt. Irgendwie braucht man ja einen bösen Gegner. Allerdings überzeugen mich die Figuren weiterhin nicht. Lob verdient sich der Hauptdarsteller, der es schafft, trotz Helm ohne jeden Gesichtsausdruck gewisse Gefühle und Regungen auszudrücken.


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#53 Uwe Post

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    Preisträger'o'naut

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Geschrieben 27 December 2020 - 09:44

Ich bin jetzt durch. Tatsächlich zog das Tempo der Handlung gegen Ende etwas an, aber unter dem Strich haben wir hauptsächlich Standard-Rollenspiel-Quests ("klar geb ich dir die gewünschte Information, aber erst musst du mir bei meiner Quest helfen") und jede Menge Kämpfe, bei denen die Sturmtruppen reichlich zu spüren bekommen, dass ihre hübschen weißen Plastikrüstungen komplett nutzlos sind - jeder Treffer ist sofort tödlich (nur ein Trupp beweist einmal rudimentäre Intelligenz, indem er wegrennt). Kompliziertere Handlungselemente (wie das mit dem Dunkelschwert) werden von drei Leuten dreimal erläutert, damit es auch jeder Zuschauer kapiert. Ganz kurz blitzt so etwas wie eine moralische Frage auf (als der Moff fragt, ob es denn okay war, mit dem jeweiligen Todesstern Millionen Wesen zu töten), aber kurz darauf benimmt er sich wieder wie der letzte Idiot (er weiß doch genau, dass sein Schwert der Mandalorianer-Rüstung nichts anhaben kann).

 

Der Schluss (keine Sorge, ich spoilere nicht) ist eigentlich keine überraschende Wendung, sondern eine Werbeveranstaltung für die nächste Serie, die, diesen Blick in die Zukunft wage ich mal, den Namen der auftretenden Figur tragen wird und bei der reihenweise weitere Komparsen in weißen Plastikrüstungen zerlegt werden. Hier erweisen sich die Rüstungen mit Helm als überaus wirtschaftlich: Man kommt mit 10 Komparsen aus, weil der Zuschauer nicht sehen kann, dass es immer die gleichen sind, die verhauen werden.

 

Alles in allem also ein buntes Star Wars-Märchen, das sicherheitshalber auf jeglichen Tiefgang verzichtet.

 

Übrigens erneut auffällig, dass alle (erwachsenen) Hauptfiguren Menschen sind. Bei Geschlecht und Hautfarbe achtet man mittlerweile auf Parität, aber Außerirdische sind nicht mehr als Ausstattung, die für exotischen Touch sorgt.


Bearbeitet von Uwe Post, 27 December 2020 - 10:20.

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#54 Tifflor

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Geschrieben 27 December 2020 - 11:27

Nach diesen fällt es auch leicht, den Mando zumindest als "ok", wenn nicht sogar "gut" zu empfinden...

Die erste Staffel hat mir richtig gut gefallen. Mein Problem bei der zweiten Staffel war der langsame Handlungsfortschritt und die Imperialen Witzfiguren. Trotzdem gab es auch da echtes Star Wars feeling und eine schöne Überraschung zum Schluß. Dem Gaststar der letzten Folge ist man in rund 2 Minuten gerechter geworden als in der gesamten Sequel-Trilogie.
(wobei ich mich frage, wie das Ende mit den Sequels zusammengeht. Oder plant man gar im Rahmen der angekündigten Serien die ungeliebten Sequels zu einer alternativen Zeitlinie zu machen?)

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