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Haben Konsumenten von Science Fiction einen Vorsprung?


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11 Antworten in diesem Thema

#1 Ming der Grausame

Ming der Grausame

    Evil Ruler of Mongo

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Geschrieben 13 January 2019 - 16:06

Mit der prophetischen Gabe der Science Fiction ist es nicht weit her: Was nützt das Genre dann überhaupt?
„Weisen Sie Mittelmäßigkeit wie eine Seuche zurück, verbannen Sie sie aus ihrem Leben.“

Buck Rogers

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#2 Galax

Galax

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Geschrieben 14 January 2019 - 17:08

... eigentlich sind viele SF-Fans recht konservativ in ihrem handeln und denken :)


Warum auf alte Katastrophen zurückblicken? Es liegen noch unzählige vor einem!

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#3 Ming der Grausame

Ming der Grausame

    Evil Ruler of Mongo

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Geschrieben 14 January 2019 - 17:12

Was ja durchaus darauf zurückzuführen sein könnte, dass sie möglichst klug mit dem Neuen umgehen wollen, statt immerzu nur den Early Adopter zu spielen... d065.gif
„Weisen Sie Mittelmäßigkeit wie eine Seuche zurück, verbannen Sie sie aus ihrem Leben.“

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#4 Galax

Galax

    Yoginaut

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Geschrieben 15 January 2019 - 13:22

also soooooooooooooooooo kann man das natürlich auch ausdrücken :bighlaugh: :bighlaugh: :bighlaugh: :bighlaugh:


Warum auf alte Katastrophen zurückblicken? Es liegen noch unzählige vor einem!

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#5 Ming der Grausame

Ming der Grausame

    Evil Ruler of Mongo

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Geschrieben 15 January 2019 - 14:24

Würdest du die Praxis des vorausgreifenden Planspiels gegen den Future Shock etwa anders deuten? a060.gif
„Weisen Sie Mittelmäßigkeit wie eine Seuche zurück, verbannen Sie sie aus ihrem Leben.“

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#6 Galax

Galax

    Yoginaut

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Geschrieben 15 January 2019 - 14:32

jain :D

 

Ich bin im deuten recht schlecht.
Ist womöglich eine subjektive Wahrnehmung, dass viele SF-Fans den "alten" Zeiten nachtrauern, in der die Visionen der SF noch beim Thema lagen.
Bin ich nur bedingt eine Ausnahme ;)

Eine Diskussion darüber zu führen ist müßig, da dieses Thema an Geschmacksdifferenzen schrammt.


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#7 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

    Quadruplenominaut

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Geschrieben 15 January 2019 - 16:16

Ich habe den Eindruck, dass die Spanne zwischen Prophezeiung und Eintritt immer kürzer wird.

Allerdings gingen die Utopien (und Dystopien) der goldenen Ära auch eher in eine entfernte Zukunft, während sich die neueren Veröffentlichungen kaum weniger als 50 Jahre vom Jetzt entfernen.

Das hat natürlich auch mit den veränderten gesellschaftlichen und technischen Umständen zu tun. Ebenso mit der Erwartungshaltung des Lesers.

Als Konsument kann mit das egal sein, solange die Inhalte spannend sind.  


 In memoriam Christian Weis + Alfred Kruse  ______________________________________________________________________________________________________ meine Website .

  • (Buch) gerade am lesen:Robert Sheckley - Der widerspenstige Planet

#8 Ming der Grausame

Ming der Grausame

    Evil Ruler of Mongo

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Geschrieben 15 January 2019 - 16:22

Ist womöglich eine subjektive Wahrnehmung, dass viele SF-Fans den "alten" Zeiten nachtrauern, in der die Visionen der SF noch beim Thema lagen.


Du meinst, als Raumfahrt noch Männersache war – außer es handelte sich um Barbarella? d075.gif
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#9 Galax

Galax

    Yoginaut

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Geschrieben 15 January 2019 - 22:27

Du meinst, als Raumfahrt noch Männersache war – außer es handelte sich um Barbarella? d075.gif

Raumfahrt war nie "Männersache", sondern es war Sache der Männer, sich für was besseres zu halten.

 

Aber um es mal zu untermalen, was mir im Sinn schwebt, zitiere ich aus dem neuen Andromedanachrichten:

„Am schönsten sind die [...] Geschichten, wenn sie altbekannten Themen gänzlich neue Aspekte abgewinnen können.“
 

Dahinter verstehe ich wohl, dass es weniger schick ist, neue Themen zu beleuchtet. :)
Quasi ^^
 

Auffällig ist es, wenn es Themen sind, die schon in unserer gesellschaftlichen Vergangenheit eher zu einem Naserümpfen einluden, weil die christlich (a)moralische Vorherrschaft stets ihre Duktus versprüht, was sein darf und vor allem, was nicht.
Und so ist es halt oft so. :P

Dabei sollte SF eben genau solche alten "Werte" aufbrechen, was sie auch immer wieder sehr gerne tut (Honor Harrington z.B.) aber gut... zugegeben, die Frau als Mensch verstanden ist in der Mitte der Akzeptanz angekommen - direkt nach dem menschenähnlichen Alien und den andere Hautfarben.
Nachwievor ist jedoch das "hässliche" Alien "böse", das Alien in seiner Amazonengestallt das "gute", Optische Oberflächlichkeiten gewinnen nach wie vor.
Auch der Nerd bleibt Sonderling und der Schwule das Nichtexistente.
Im Jahre 2018 wagte Discovery dort einen mutigen Schritt, der viele auf die Palme brachte ... und parallel feiern in den Romanen nackte Androidinnen oder angedeutete Lesbenorgie ihr Dasein zwischen den Zeilen - aber bitte stets sauber dargestellt, denn böse bleibt böse, auch wenn man(n) etwas wünscht. ;)

 


Bearbeitet von Galax, 15 January 2019 - 22:37.

Warum auf alte Katastrophen zurückblicken? Es liegen noch unzählige vor einem!

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#10 Ming der Grausame

Ming der Grausame

    Evil Ruler of Mongo

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Geschrieben 18 January 2019 - 16:41

Fakt ist: Wir können uns schon lange nicht mehr vorstellen, in einer Ordnung der Dinge zu leben, die wesentlich anders als die unsere und zugleich besser wäre. Das mag zwar desillusionierend sein, ist aber nichtsdestotrotz wahr. Es gibt einfach keine zukunftsorientierte Happy Endings mehr, sondern nur noch einen Zustand des Leidens an einer verlorenen Zeit und exakt deswegen gibt es in der Science-Fiction auch keine Utopien mehr, sondern nur noch Dystopien...

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#11 Galax

Galax

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Geschrieben 21 January 2019 - 17:05

Fakt ist: Wir können uns schon lange nicht mehr vorstellen, in einer Ordnung der Dinge zu leben, die wesentlich anders als die unsere und zugleich besser wäre. Das mag zwar desillusionierend sein, ist aber nichtsdestotrotz wahr. Es gibt einfach keine zukunftsorientierte Happy Endings mehr, sondern nur noch einen Zustand des Leidens an einer verlorenen Zeit und exakt deswegen gibt es in der Science-Fiction auch keine Utopien mehr, sondern nur noch Dystopien...

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Ah doch, diese Vorstellung bekommen einige sicher hin ^^

Aber du hast (leider) recht: Die Dystopie ist realitätsnäher.
Ich sollte mal eine reine Utopie schreiben, nur so aus Protest ^^


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#12 Peter-in-Space

Peter-in-Space

    Giganaut

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Geschrieben 04 March 2019 - 21:43

Ah doch, diese Vorstellung bekommen einige sicher hin ^^

Aber du hast (leider) recht: Die Dystopie ist realitätsnäher.
Ich sollte mal eine reine Utopie schreiben, nur so aus Protest ^^

Dies tu!

 

Ich glaube nicht, dass es (noch) reine Utopien geben kann. Spätestens nach dem Zusammenbruch des Kommunismus sowjetischer Prägung und dem, was im Nachklapp geschah und immer noch geschieht, ist der Begriffsinhalt der reinen Utopie doch arg verloren gegangen. Jede noch so tolle Form des Zusamenlebens hat ihre Schattenseiten gehabt, so zeigte die Geschichte.

 

Und sicher, auch der Kapitalismus ist nicht die Krone der menschlichen Gesellschaft (auch dieses wurde und wird ja gerade in Dystopien wie auch im Cyberpunk hochgradig thematisiert), es muss ein Mittelweg gefunden werden, ein System, dass in keiner Hinsicht starr ist, sondern sich quasi automatisch an die Veränderungen der Gesellschaft anzupassen in der Lage ist.

 

Da kommen wir einer Utopie schon sehr nahe, aber dieses System ist noch nicht einmal im Ansatz beschrieben. Wie sollen also Autoren auf den Zug aufspringen und dieses System in seinen Wirkungsmechanismen mit ein paar schönen Worten ausschmücken können?

 

P. S.:

Dieses heißt natürlich nicht, dass es keine funktionierende SF mehr gibt - alleine im Komitee hatten wir unsere liebe Not mit all den Büchern eines wirklich starken Jahrganges, also muss ja noch genügend Stoff vorhanden sein -: es existiert - extrapolierend vom status quo - noch jede Menge Material.

 

Ich kann allerdings nirgendwo mehr dieses Hurra-wir-haben-das-Ei-des-Kolumbus-gefunden mehr finden. Falls es dieses in Literatur/Film/whatever jemals gegeben hat.

 

Dazu ist auch das Publikum schon zu erwachsen bzw. mündig geworden.


Bearbeitet von Peter-in-Space, 05 March 2019 - 02:28.

Borg on Humanity:

Small words from a small being, trying to attack what it doesn't understand.

 

 

"Jeder technologische Fortschritt hat sich ... hinter ... christlichem Weltbild einzuordnen."

(A. Karliczek, Bundesministerin für Bildung; Kabinett Merkel IV)

 

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