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Hopepunk … … WHAT?!


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46 Antworten in diesem Thema

#31 Joachim Uhl

Joachim Uhl

    Limonaut

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Geschrieben 13 August 2019 - 18:44

Ich bin spät dran, hatte gerade aber eine Mail dazu vorbereitet. Darum hänge ich die einfach mal hier an:

Moin Moin,

das ist ein aktueller Trend im Internet. Soweit ich das verstehe ist es eine Reaktion auf die derzeit erfolgreichen "düsteren" Serien, wie z.B. Game of Thrones (Grimdark) etc. SF "technisch" würden Serien wie Dr. Who, Steve Universe oder z.B. Sense 8 darunter fallen, die ein eher positives "alles wird gut Gefühl" verbreiten. Technisch eher eine Art wie man Geschichten schreibt und welchem Grundton in der Erzählweise sie folgen. Nicht wirklich ein Genre. Darum auch nicht beschränkt auf die SF, sondern eher eine Art übergreifende Haltung, wie man Storytelling betreibt.

Soweit ich das erkennen kann, ist "Hope Punk" eher auf Filme und Serien bezogen, obwohl Vox die Bezeichnung der Autorin Alexandra Rowland zuordnen, die es wohl 2017 auf Tumblr zum ersten mal verwendet hat.

Beschreibung:

https://www.merriam-...s-were-watching

Mehr dazu hier:

https://www.vox.com/...bright-grimdark

https://www.theguard...ws-to-binge-now

https://www.manrepel...c-movement.html

https://www.cbc.ca/r...-lost-1.5046937

https://blog.usejour...gi=afd10ba4f59b

#32 Ender

Ender

    Temponaut

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Geschrieben 13 August 2019 - 21:42

[...]bin auf der Suche nach deutschsprachigen Sci-Fi-Autoren, die sich dem neu betitelten Genre des Hopepunk zugehörig fühlen[...]

Judith & Christian Vogt

(Danke an Alessandra für den Tipp)

#33 My.

My.

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Geschrieben 17 August 2019 - 12:28

Der Autor und Redakteur Thorsten Ernst hat auf meine Mail geantwortet:
 

vielen Dank für die Antwort. Tatsächlich ergibt meine kleine unrepräsentative Umfrage unter Verlagen und Branchenkenner*innen, dass das Thema in Deutschland derzeit keine Rolle spielt. Ich bin über Artikel aus den USA darauf gestoßen (am besten erklärt wird Hopepunk m.M.n. hier: https://www.vox.com/...bright-grimdark), aber da es im deutschsprachigen Raum offenbar nicht relevant ist, werde ich es erst einmal weiter beobachten.

Falls sich durch die Anfrage in eurem Forum etwas ergeben sollte, würde ich mich natürlich sehr über eine Antwort freuen.

 

Ihr wisst Bescheid :)

 

My.


Bearbeitet von My., 17 August 2019 - 12:29.

Kontaktdaten? Hier. Oder hier.

Ohne Hunde leben? Ich bin doch nicht blöd!


#34 Nina

Nina

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Geschrieben 25 September 2019 - 19:22

Teilweise wissen wir nicht mal, ob etwas SF oder doch mehr Thriller oder Horror ist. Oder doch mehr Fantasy. Da brauchen wir ja unbedingt noch ein neues Genre zum Verwirrungstiften. 



#35 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

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Geschrieben 26 September 2019 - 12:29

Doch! Verlage brauchen das als Alleinstellungsmerkmal.

Gruß
Ralf,
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#36 Ender

Ender

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Geschrieben 26 September 2019 - 12:52

Es ist ja kein komplett neues Genre, sondern ein - modernes - SUBgenre. Warum auch nicht?
Mensch ... immer diese SF-Fans, die sämtlichen Neuerungen negativ gegenüberstehen. :devil:
Müsste nicht eigentlich genau das Gegenteil der Fall sein?

#37 Selma die Sterbliche

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Geschrieben 27 September 2019 - 11:20

Wieder einmal erweist sich dieses Netzwerk als extrem lehrreich!


Die Realität ergibt einfach keine gute Story! jottfuchs.de

 

 


#38 Ender

Ender

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Geschrieben 02 October 2019 - 10:46

Und noch mal ein Artikel von Alessandra Reß, diesmal auf 'Tor-Online':
"Hopepunk - Alles, was du über das Genre wissen musst"
https://www.tor-onli...e-wissen-musst/

#39 ShockWaveRider

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    verwarnter Querulant

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Geschrieben 02 October 2019 - 11:42

Der Artikel dürfte kurz sein.

Zumindest sollte er es, wenn der Titel ernst gemeint ist.

 

meint

Ralf


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#40 lapismont

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Geschrieben 03 October 2019 - 10:35

naja, auch etwas verschwurbelt. Für mich ist das nur ein neuer Name für alte Kleider. Die halbe DDR-SF ist Hopepunk.


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#41 T. Lagemann

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Geschrieben 03 October 2019 - 11:05

Hallo,

Und noch mal ein Artikel von Alessandra Reß, diesmal auf 'Tor-Online':
"Hopepunk - Alles, was du über das Genre wissen musst"
https://www.tor-onli...e-wissen-musst/

 

da warst du schneller. Bin auch gerade über den Artikel gestolpert. Und weiß jetzt immerhin, dass ich Anfang der 2000 echt Glück gehabt habe, denn die Solarpunk Welle ist an mir vorbeigeschwappt. Echt jetzt, die habe ich nicht mitbekommen. Was wohl in erster Linie daran liegt, dass ich zu der Zeit kaum SF gelesen habe. Andrerseits hätte ich spätestens im Jahresrückblick von FAZ und Zeit etwas über den groooooßen Solarpunk Roman gelesen haben müssen, der nicht nur die SF-, sondern gleich die ganze Literaturszene total umgekrempelt hat.

 

Nun ja, so umkrempelig war Solarpunk letztlich wohl nie, glaubt man diesem Artikel https://www.arte.tv/...unk-okologie-sf

 

Nun also Hopepunk. Wow.

 

Ist man Willens der Beschreibung, was Hopepunk sein soll, zu folgen, dann müsste nach meinem Dafürhalten Friedrich Schiller als früher Vorläufer des Movements bezeichnet werden. Auch wenn seine "Räuber" im damaligen Hier-und-Jetzt spielen, ist in ihnen doch zentrales davon zu zu finden, was die Verfasserin des Artikels mit

"Hier steht weniger Selfcare im Vordergrund als vielmehr „Worldcare“ – und die ist weit entfernt von Resignation und Weltflucht. Dieser Hopepunk resultiert aus dem Willen, für die eigenen Überzeugungen, gegen Unrecht und für eine bessere Zukunft einzustehen."

 

umschreibt. Aber bei Schiller gibt es keine Einhorn-Kuscheltiere und auch nichts, was an My little Pony erinnert. Nun ja, und es geht ja nicht gut aus mit Mohr. Aus dem Punk wird ein Delinquent.

 

Ja, ähm, wenn wir den 1. April hätten, dann hätte ich übrigens bei der Nennung von "Sailor Moon" (und anderen Konsumprodukten) als geistigen Vorläufer von Hopepunk mal kurz gelacht.

 

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass mit "Hopepunk" eine Schublade gebastelt wird, in die man werbewirksam Bücher, Filme etc. packen kann. Positive Utopien hat es schon immer gegeben. Und die haben funktioniert, ohne das sie gelabelt wurden.

 

So, genug rumgekrittelt, ich gebe mir jetzt  was von "Dritte Wahl" auf die Ohren. Das spült die wieder frei von all der kuschelig bunten Zuckerwatte des wundervoll positiv in eine dolle Zukunft weisenden Hopepunk.

 

Viele Grüße

Tobias


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#42 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben 06 October 2019 - 22:06

Alessandra Reß' Artikel auf Tor finde ich "interessant:

An dieser Stelle schlägt die Stunde der Punk-Genres. Als in den 1980er Jahren der Cyberpunk das Licht der Literaturwelt erblickte, stand er für Widerstand – Widerstand gegen die etablierten Regeln der damaligen Science Fiction, deren Konservatismus und naiven Technik-Optimismus.

Wie bitte? Was ist mit der New Wave der 1960er? Die war vielleicht kein Punk, brach aber auch mit Konventionen.

 

Und dann im Aufsatz mal wieder Fridays for Future. Hat sich denn jemand mal richtig mit dieser Bewegung auseinandergesetzt und deren Auswüchsen? Greta will, dass wir in Panik geraten. So gut wie nichts wird über ihre Unterstützer und Förderer bekannt. Und es wird ein Generationenkonflikt heraufbeschworen, man solle sich nur mal Tweets der FFF-Vertreter durchlesen. Es wird staatlicherseits von einer großen Transformation gesprochen, im öffentlich rechtlichen Fernsehen tauchen Verbotsforderungen auf, und einige Äußerungen weisen die Demokratie als Hindernis aus. Das soll "Hope" sein? Einer der Vorläufer von FFF, nämlich Stanford-Professor Paul Ehrlich, schlug 1968 ein kontrolliertes Massensterben (die-back) vor, um die Erdbevölkerung auf zwei Milliarden Menschen einzupendeln und dann jegliche Familienplanung dem Staat zu überlassen. Ähnliche irre Ideen tauchen immer wieder auf. Totalitaristische Äußerungen finden sich auch bei FFF. Wer jetzt meckert, das solle ich doch belegen, interessiert mich nicht. (Alessandra Reß meint dann noch, dass die Warnungen der Dystopien ungehört verklungen sind. Und das ist für mich, dass hier mit zweierlei Standards gearbeitet wird, oder die Autorin es einfach nicht sehen will und FFF als Hopepunk bezeichnet.)

Na gut, dann bewegen wir uns auf eine strahlende und glückseligmachende Zukunft zu. Ist ja auch so gewollt.


Bearbeitet von Ulrich, 06 October 2019 - 22:07.


#43 lapismont

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Geschrieben 06 October 2019 - 22:35

Greta will, dass wir in Panik geraten.

Nein. Sie will, dass die etwas tun, die das können.

 

Echt peinlich, dass dieser Thread für solch billiges politisches Getrete missbraucht wird.


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#44 ShockWaveRider

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Geschrieben 07 October 2019 - 07:05

Echt peinlich, dass dieser Thread für solch billiges politisches Getrete missbraucht wird.

I beg to disagree. Mit der SuFu habe ich in dem eher kurzen Artikel gleich zwei Referenzen auf die FFF-Bewegung gefunden.
Wenn Ulrich das als Aufhänger nimmt, um seine Sicht auf diese Bewegung darzulegen, dann hat ihm der Artikel zumindest genügend Anknüpfungspunkte geboten.
Außerdem meine ich, beim lockeren Durchscrollen erkannt zu haben, dass die Autorin dem Hopepunk-Subgenre durchaus politische Aspekte und Absichten zuspricht.
Wenn sich aufgrund dessen eine politische Diskussion entspinnt, halte ich das keinesfalls für peinlich. Und einen Mißbrauch kann ich nun auch nicht erkennen.

Gruß
Ralf,
Scrollweltmeister


Bearbeitet von ShockWaveRider, 15 January 2020 - 15:02.

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#45 Mammut

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Geschrieben 07 October 2019 - 08:06

I beg to disagree. Mit der SuFu habe ich in dem eher kurzen Artikel gleich zwei Referenzen auf die FFF-Bewegung gefunden.
Wenn Ulrich das als Aufhänger nimmt, um seine Sicht auf diese Bewegung dazulegen, dann hat ihm der Artikel zumindest genügend Anknüpfungspunkte geboten.
Außerdem meine ich, beim lockeren Durchscrollen erkannt zu haben, dass die Autorin dem Hopepunk-Subgenre durchaus politische Aspekte und Absichten zuspricht.
Wenn sich aufgrund dessen eine politische Diskussion entspinnt, halte ich das keinesfalls für peinlich. Und einen Mißbrauch kann ich nun auch nicht erkennen.

Gruß
Ralf,
Scrollweltmeister

 

(Ich habe das Zitat fett markiert, da mir die Zitatfunktion verloren ging)

 

Ich glaube, lapismont bezieht sich eher auf den Stil der Antwort von Ulrich. Der Artikel der jungen Dame - die so jung ist, das bei ihr die Rebellion mit dem Cyberpunk anfängt - ist definitiv und fast ausschließlich politisch. Ich zitiere den ersten Satz:

Normalerweise blicken Genres auf eine lange Tradition zurück. Nicht so der Hopepunk. Erstmals 2017 benannt, sehen wir hier eine Genregeburt „in the making“. Was sich dabei herauskristallisiert, ist vor allem eines: Widerstand. Widerstand gegen Resignation und den Unwillen zur positiven Veränderung.

 

So einen Artikel hätte ich am Ehesten in der FAZ erwartet. Im Prinzip sagt er alles und nichts, relativiert sich selbst und man weiß an keiner Stelle genau, ob sie ihre Meinung oder die anderer vertritt. Schließlich wird ja dann jemand anders zitiert:

 

Rowland selbst fasst das Genre sogar noch weiter: Sie bezeichnet auch „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood – eigentlich eine typische Dystopie – als Hopepunk, da die Protagonistin stets an ihren Überzeugungen festhält.

 

In einem gebe ich ihr auf jeden Fall recht:

In diesem Verständnis gelten auch Katzenvideos und Einhorn-Kuscheltiere als Hopepunk. Sie sind der liberale Biedermeier unserer Zeit.


Bearbeitet von Mammut, 07 October 2019 - 08:07.

Galactic Pot Healer - die etwas andere Bar
http://defms.blogspo...pot-healer.html


#46 Nadine

Nadine

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Geschrieben 11 January 2020 - 17:56

Zum Thema "Hope Punk" fällt mir ein Artikel von Alessandra Reß ein, die sich schon vor einem halben Jahr auf ihrem Blog "Fragmentansichten" des Themas kurz angenommen hat. Einschließlich mehrerer Erläuterungs- bzw. Definitions-Links.
Zu ihrem Artikel: https://fragmentansi...ansichten-2019/

Eben jene Alessandra Reß und die Vogts sprechen in diesem Beitrag über das Genre, über das auch meine Zunge ständig stolpert: https://www.3sat.de/...pepunk-100.html (Noch bis zum 10.01.2021 in der Mediathek zu sehen.)

Das dürfte das Resultat der Anfrage aus dem Eingangsporsting sein?


Bearbeitet von Nadine, 11 January 2020 - 18:27.

Europa ist nicht nur ein Kontinent.

 


#47 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 15 January 2020 - 13:50

Hallo zusammen,

 

einen habe ich noch.

 

Der Wilhelm Goldmann Verlag hat ja mal mit seiner "Edition '84" eine 12-bändige Reihe "Positive Utopien" auf den Markt gebracht.

 

Wow.

 

So lange also gibt es nun gewissermaßen schon Hope Punk und keiner hat es gewusst. Wie gut, dass da jetzt endlich ein Namen für gefunden wurde.

 

Vielleicht findet sich ja ein Verlag, der die Goldmann Reihe unter dem Label "Hope Punk" neu auflegt. Das würde dann ja den Nerv der Zeit treffen und Hope Punk zu 'nem fancy Subgenre machen. Und überhaupt, "Positive Utopien" klingt entsetzlich altbacken, "Hope Punk" hingegen echt chic hip. Kann man bestimmt auch ein Klamottenlabel zu auflegen. Und dann findet sich auch schnell 'ne Band, die die passende Mucke dazu macht. Drei Akkorde und Texte voller Hoffnung ...

 

Huch, Giesinger, Forster & Co. machen so etwas ja schon (wenn auch mit mehr Akkorden).

 

Viele Grüße

Tobias


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