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Diskussion zum Thema "Beitragserhöhung"


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27 Antworten in diesem Thema

#1 My.

My.

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Geschrieben 17 November 2019 - 17:59

Der folgende Text erscheint in sfcd:intern 44. Ich bilde ihn hier ab, damit auf dieser Plattform diskutiert werden kann, sodass eine Entscheidung auf der MV 2020 getroffen werden kann. Alle Argumente, die hier aufscheinen, werde ich in einem Text für sfcd:intern und die MV 2020 zusammenstellen, sodass pro und contra nachvollziehbar sind.

 

Die Diskussion hier sollten vorrangig SFCD-Mitglieder führen. Ich sehe jedoch keinen vernünftigen Grund, warum Einlassungen - v.a. in Form von Ideen, Anregungen etc. - nicht auch von Nicht-SFCD-Mitgliedern erlaubt sein sollen.

 

Ich bitte um eine friedliche Diskussion.

Themenfremde Beiträge werde ich ohne weitere Ankündigung entfernen.

 

My.

 

-------------------------------------


Thema Beitragserhöhung

 

Die folgenden Ausführungen hatte ich in Form einer Argumentationsliste eigentlich für die MV in Dresden formuliert. Nach meinen Informationen wurde das Thema einer notwendigen Beitragserhöhung nur ganz zum Schluss der MV angesprochen und nicht weiter ausgeführt.

Es hilft allerdings nichts: Wir müssen über den SFCD-Beitrag reden.

Reden – nicht entscheiden. Noch nicht. Eine Entscheidungsfindung und Entscheidung kann frühestens 2020 auf der MV erfolgen; die folgenden Argumente dienen zur Einleitung einer Diskussion. Mehr nicht. Die Diskussion sollte allerdings auf dem Weg aller zur Verfügung stehenden Medien erfolgen – also nicht erst auf der MV 2020, sondern schon zuvor: Per E-Mail (an vorstand@sfcd.eu; die Mails werden in sfcd:intern veröffentlicht) und im SFCD-Forum (dieser Text hier wird als einleitender Post in einem Thread in »Neuigkeiten aus dem Verein« veröffentlicht); bei Facebook dürfte die Diskussion weniger sinnvoll sein.

Zur Sache also:

 

Der aktuelle Mitgliedsbeitrag liegt bei jährlich EUR 45,- für Vollmitglieder, EUR 30,- für Mitglieder ohne eigenes Einkommen (auf Nachweis) und EUR 15,- für Familienmitglieder (ohne Publikationsbezug).

Diese Beiträge wurden auf der MV 1999 festgelegt und gelten seit 01.01.2000. (Der Beitrag für Familienmitglieder wurde, glaube ich, später eingeführt, das ist hier allerdings irrelevant.)

In den Jahren 2000 bis 2018 gab es in Deutschland Inflationsraten zwischen 0,3 % (2009) und 2,6 % (2008).

Mit einem Inflationsrechner (Quelle: https://www.finanz-t...preissteigerung) ergibt sich eine Preissteigerung des Hauptmitgliedsbeitrages von EUR 45,- jährlich ab 2000 auf EUR 59,22 jährlich per heute (gerechnet mit der historischen Inflation in Deutschland gemäß beigefügter Tabelle).

Tatsächlich sind bestimmte Kosten, die den Verein betreffen, stärker gestiegen. Konkrete – vor allem historische – Zahlen sind eher schwierig exakt zu eruieren. Relevant sind jedoch vor allem durch die Publikationen: Papierkosten, Verpackungskosten (incl. Entsorgungskosten), Portokosten.

 

Das finanzielle Problem ist nicht akut. Noch nicht.

Das finanzielle Problem muss aber jetzt besprochen werden, bevor es akut wird.

Der SFCD hat von Waldemar Kumming ein Erbe von EUR 20.000,- erhalten.

Dieses Erbe war und ist nicht dafür vorgesehen, die alltäglichen, sprich wiederkehrenden (vulgo auch: laufenden) Kosten des SFCD zu decken, wozu neben den Publikationskosten auch der DSFP, evtl. Kostenbeteiligungen an SFCD-JahresCons usw. zählen.

Waldemars Erbe ist besonderen Projekten im Sinne der Vereinssatzung vorbehalten.

Die augenblickliche Situation lässt erkennen, dass Waldemars Erbe in den Alltagskosten des Vereins versickern wird, wenn wir nicht jetzt entsprechende Schritte unternehmen.

Der einzig richtige Schritt ist eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags.

 

Unter den hier vorliegenden Zahlen (siehe auch die diversen Abbildungen) schlage ich einen neuen Mitgliedsbeitrag wie folgt vor:

EUR 65,- für Vollmitglieder;

EUR 40,- für Mitglieder ohne eigenes Einkommen (auf Nachweis);

EUR 30,- für Familienmitglieder (ohne Publikationsbezug).

Über diesen Beitrag ist auf der MV 2020 zu entschieden. Er würde dann per 01.01.2021 Gültigkeit erlangen. (Eine rückwirkende Erhöhung auf der MV 2020 per 01.01.2020 ist juristisch vermutlich ebenso wenig haltbar, wie seitens der Kasse vernünftig und ohne übermäßigen Aufwand zu handhaben.)

Dieser Vorschlag stammt von mir und wurde im Vorstand angesprochen, jedoch nicht zur vorstandsinternen Abstimmung eines gemeinsamen Vorschlag gestellt. Eine endgültige Entscheidung über die Höhe fällt sowieso erst auf der MV 2020.

Die Beitragssätze sind natürlich diskussionsfähig – sie könnten auch höher angesetzt werden (z. B. 75 / 45 / 35 EUR), jedoch so gestaltet, dass sie zum einen die bisherigen Kostensteigerungen (durch Inflation) jedenfalls auffangen, und ein wenig Spielraum für die Zukunft bieten (mit der Betonung auf »wenig«).

Inwiefern noch höhere Beiträge nötig wären, weil die vereinsspezifischen Kosten (Publikationen etc.) noch höher gestiegen sind (Stichwort: Portokosten), wäre nach Vorlage entsprechender Zahlen zu diskutieren.

 

Michael Haitel

Winnert, 31.10.2019, 17.11.2019


Bearbeitet von My., 17 November 2019 - 17:59.

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#2 Nina

Nina

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Geschrieben 17 November 2019 - 19:03

Dass eine Erhöhung notwendig ist - klar, alles wird teurer. Allerdings sind gleich 20 Euro teurer für eine Vollmitgliedschaft (und zur Diskussion steht ja noch mehr) fast die Hälfte mehr, als das bisher gekostet hat. Wenn so etwas auf einmal daherkommt und nicht in kleineren Schritten über die Jahre, ist das halt so eine Sache. 



#3 kah299887

kah299887

    Giganaut

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Geschrieben 18 November 2019 - 08:28

Was mich dabei interessieren würde. Wie genau sind denn die Kosten gestiegen?

Ich weiß ich könnte mir die letzten Kassenberichte anschauen. Es würde die Diskussion hier nur etwas vereinfachen, wenn zumindest ein paar Beispiele angeführt werden.

Des Weiteren würde mich interessieren was denn mit dem Geld von Waldemar geplant ist. Ich meine damit nicht, das dieses Geld für laufende Kosten ausgegeben werden soll. Mich würde nur interessierren was Ihr (Der Verein, also auch ich) damit vorhabt.

 

Ansonsten schließe ich mich Nina an. Eine Anpassung des Beitrages ist nötig. Die vorgeschlagene Höhe auf einen Schlag halte ich für zuviel.

Ich fände es auch sozialer den Beitrag für Mitglieder ohne eigenes Einkommen nicht zu erhöhen. Ich weiß jetzt ad hoc nicht, wieviele das sind. Es wäre nur ein Zeichen, wenn die Leute die es sich leisten können, denen unter die Arme greifen, die das eben nicht können.



#4 ShockWaveRider

ShockWaveRider

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Geschrieben 20 November 2019 - 08:46

Danke für den Diskussionsanstoß, My.!
Ich habe mal geschaut, was mich andere Vereinsmitgliedschaften kosten und was ich dafür bekomme.
Ergebnis: Kein Verein außer dem SFCD kostet mich weniger als 60 Euro pro Jahr. 90 Euro pro Jahr sind Standard, eine Fachvereinigung mit weltweit über 300.000 Mitlgliedern verlangt sogar mehr als 140 US-$, das sind immer noch mehr als 120 Euro.
Allein für die Publikationen (AN, ab und zu ein Andro, !Time Machine, etc.) ist das, was wir für den SFCD bezahlen, ausgesprochen günstig.
Wenn man dann noch die im Vergleich zu den anderen Vereinen relativ geringen Mitgliederzahlen anschaut...
 
Kurz gesagt: Eine Anpassung des Mitgliedsbeitrags ist unumgänglich.

(BTW: Was genau wollt ihr denn mit den 20.000 Euro Erbschaft machen?) 
 

Eine Anpassung des Beitrages ist nötig. Die vorgeschlagene Höhe auf einen Schlag halte ich für zuviel.


Wie wäre es mit einer Anhebung des Vollmitgliedsbeitrags um je 10 Euro drei Jahre hintereinander?
Also 55 Euro für 2020, 65 Euro für 2021 und 75 Euro als Zielmarge ab dem Jahr 2022?
Ich denke, wir sollten mittelfristig etwas Luft für unvorhergesehene Ausgaben haben. Deshalb eher 75 Euro anpeilen als 65.
 

Ich fände es auch sozialer den Beitrag für Mitglieder ohne eigenes Einkommen nicht zu erhöhen. Ich weiß jetzt ad hoc nicht, wieviele das sind. Es wäre nur ein Zeichen, wenn die Leute die es sich leisten können, denen unter die Arme greifen, die das eben nicht können.


Sehe ich genau so. Wenn für jemanden 45 Euro bereits eine Härte darstellen, dann kann sie/er sich 30 Euro auch nicht unbedingt leisten.
Einen ermäßigten Beitrag zu beantragen, ist alles andere als leicht für die Betroffenen. Schließlich muss man ja die Hosen runterlassen und zumindest plausibel machen, dass man wenig Einkommen hat.
Vorbehaltlich einer Aufstellung, wie viele unserer Mitglieder tatsächlich einen ermäßigten Beitrag zahlen, plädiere ich dafür , dass der ermäßigte Beitrag etwa ein Drittel des vollen Beitrages betragen sollte.
Also Kombinationen Voll/ermäßigt von 45/15, 55/18, 65/20, 75/25.

Im übrigen plädiere ich dafür, eine Beitragserhöhung bereits auf die Tagesordnung der MV 2020 zu setzen.
Wir sollten damit nicht länger warten als nötig. Auch wenn wir derzeit noch finanziellen Puffer haben.

Gruß
Ralf

Bearbeitet von ShockWaveRider, 20 November 2019 - 08:55.

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#5 Narrania

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Geschrieben 20 November 2019 - 12:22

Ich bin ja neu und verstehe die Diskussion. Ich bin auch der Meinung, dass man den Beitrag erhöhen sollte, aber ich denke es gibt einige Mitglieder, die sehr wenig verdienen (manche leben ohne eigenes Einkommen ja besser als mit geringem Einkommen) Die Rentner unter uns sind auch nicht wenige, oder? Wobei, als ich gesehen habe, was manche Rentner in den alten Bundesländern verdienen - so viel hatte ich nicht als Arbeitende, aber es gibt leider ja gravierende Unterschiede auch da. Vielleicht sollte man es doch nach der Höhe der Einkommen differenzieren? Ist das zu schwer?



#6 ShockWaveRider

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Geschrieben 20 November 2019 - 12:41

Ja, aus Datenschutzgründen.
Wenn der SFCD von mir obligatorisch eine Offenlegung meiner Einkommens- und/oder Vermögensverhältnisse verlangte, kündigte ich unverzüglich meine Mitgliedschaft.

Ich denke, die Zweigleisigkeit voller/ermäßigter Beitrag reicht aus für soziale Gerechtigkeit. Nur sollte der ermäßigte Beitrag deutlich niedriger als der volle Beitrag ausfallen. Und nur auf Bedürtigkeitsnachweis gewährt werden.

Andere Idee: Wie wäre es mit einer Patenschaftsspende? Mitglieder, denen es gut geht, übernehmen den Beitrag für einen, dem es nicht so gut geht. Gerne auch anonym.

Gruß
Ralf

Bearbeitet von ShockWaveRider, 20 November 2019 - 12:44.

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#7 Valerie J. Long

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Geschrieben 20 November 2019 - 17:59

Ich bin (noch) gar nicht Mitglied - die Idee kam mir bisher einfach nicht - aber die Patenschaft erinnert mich an eine private Theatergruppe hier in Wiesbaden (kuenstlerhaus43.de), bei denen "Unterstützer / Besserverdienende" freiwillig einen höheren Eintrittspreis zahlen. Ganz ohne Zwang und Prüfung. Wäre das ein Modell?


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#8 Nina

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Geschrieben 21 November 2019 - 12:03

 

 

Einen ermäßigten Beitrag zu beantragen, ist alles andere als leicht für die Betroffenen. Schließlich muss man ja die Hosen runterlassen und zumindest plausibel machen, dass man wenig Einkommen hat.

Na ja, ich hatte mal den ermäßigten Beitrag. Da habe ich einen Scan meines Studentenausweises geschickt, ein großes Drama war das nicht. - Und ja, theoretisch kann man auch nebenbei arbeiten gehen, aber bei großen, seriösen Universitäten ist das Studium auf Vollzeit ausgelegt, da ist der Betrag, den man nebenbei erwirtschaften kann, begrenzt. Das kann man ja abschätzen, welche Ausbildung wie viel Zeit in Anspruch nimmt, da gibt es sicher einige und es ist keine intime Information. Zudem, wie viele betrifft das denn wirklich? - Das sind doch eher die jüngeren unter den Mitgliedern und so viele wird es da nicht geben.  

 

 

 

Wenn der SFCD von mir obligatorisch eine Offenlegung meiner Einkommens- und/oder Vermögensverhältnisse verlangte, kündigte ich unverzüglich meine Mitgliedschaft.

Ich nehme allerdings an, dass Du die Vollmitgliedschaft hast. Da braucht natürlich dann niemand was. Aber es gibt natürlich so prekäre Beschäftigungsverhältnisse, dass die noch unter die Grundsicherung fallen. Und auch sagen wir mal ein Lehrling - was kriegt der denn schon für seine Arbeit? 



#9 kah299887

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Geschrieben 22 November 2019 - 09:44

 

Wie wäre es mit einer Anhebung des Vollmitgliedsbeitrags um je 10 Euro drei Jahre hintereinander?
Also 55 Euro für 2020, 65 Euro für 2021 und 75 Euro als Zielmarge ab dem Jahr 2022?
Ich denke, wir sollten mittelfristig etwas Luft für unvorhergesehene Ausgaben haben. Deshalb eher 75 Euro anpeilen als 65.

Da wäre ich dabei.

 

 

Im übrigen plädiere ich dafür, eine Beitragserhöhung bereits auf die Tagesordnung der MV 2020 zu setzen.

unbedingt. Durch längeres Warten wird das Thema mit Sicherheit nicht besser.

 

 

Andere Idee: Wie wäre es mit einer Patenschaftsspende? Mitglieder, denen es gut geht, übernehmen den Beitrag für einen, dem es nicht so gut geht. Gerne auch anonym.

Da würde ich mitmachen. Auch wenn mein Beitrag in 3 Jahren dann bei 100,-- Euro wäre. Wenn ich jemand damit unterstützen kann fände ich das gut. Und ja es sollte anonym sein. Ansonsten könnte ich auch direkt für jemand Bestimmtes den Mitgliedsbeitrag bezahlen.

Mit den "gespendeten Mitgliedsbeiträgen" könnte man einen Pool bilden um die zu unterstützen die Finanziell in einer Schieflage sind.

 

 

aber die Patenschaft erinnert mich an eine private Theatergruppe hier in Wiesbaden (kuenstlerhaus43.de), bei denen "Unterstützer / Besserverdienende" freiwillig einen höheren Eintrittspreis zahlen. Ganz ohne Zwang und Prüfung

Geht auch in Shockwaves Richtung. Wie geschrieben unterstützenswert. Bei einer "direkten Patenschaft" wäre eventuell das Problem wenn ich den DSFP verlasse (was ich nicht vorhabe) was passiert dann mit dem zu Unterstützenden, fliegt der dann automatisch mit aus dem Verein?

 

 



#10 ShockWaveRider

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Geschrieben 22 November 2019 - 10:15

Ich bin (noch) gar nicht Mitglied - die Idee kam mir bisher einfach nicht - aber die Patenschaft erinnert mich an eine private Theatergruppe hier in Wiesbaden (kuenstlerhaus43.de), bei denen "Unterstützer / Besserverdienende" freiwillig einen höheren Eintrittspreis zahlen. Ganz ohne Zwang und Prüfung. Wäre das ein Modell?

Im Prinzip ist das genau das Modell, das mir vorschwebt. Natürlich soll so eine Patenschaft freiwillig sein.

Gruß
Ralf

Bearbeitet von ShockWaveRider, 22 November 2019 - 10:16.

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#11 Peter-in-Space

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Geschrieben 22 November 2019 - 11:40

Ich bin ja neu und verstehe die Diskussion. Ich bin auch der Meinung, dass man den Beitrag erhöhen sollte, aber ich denke es gibt einige Mitglieder, die sehr wenig verdienen (manche leben ohne eigenes Einkommen ja besser als mit geringem Einkommen) Die Rentner unter uns sind auch nicht wenige, oder? Wobei, als ich gesehen habe, was manche Rentner in den alten Bundesländern verdienen - so viel hatte ich nicht als Arbeitende, aber es gibt leider ja gravierende Unterschiede auch da. Vielleicht sollte man es doch nach der Höhe der Einkommen differenzieren? Ist das zu schwer?

 

Ja, aus Datenschutzgründen.
...

Für nicht Erwerbstätige wird aber eine Auskunftspflicht (Nachweis der Bedürftigkeit) verlangt ... hier wird also doch mit zweierlei Maß gemessen. Das beißt sich mit Deiner Aussage.

 

Ich verstehe ja, dass man sich vor Betrügern schützen möchte. Aber was passiert dann mit den Nachweisen. Diese müssen gespeichert werden.

 

Alles recht inkonsistent im Sinne des Datenschutzes, oder?

 

Im Endeffekt führt es dazu, dass ein beispielsweise arbeitsloser SF-Fan lieber den vollen Beitrag zahlt als sich als arbeitslos zu "outen". Oder erst gar nicht beitritt. Was wiederum doof für den Verein ist.

 

Wir haben also hier eine lose-lose-Situation, ein klassisches Catch-22.


„La filosofia è scritta in questo grandissimo libro che continuamente ci sta aperto innanzi a gli occhi (io dico l’universo), ma non si può intendere se prima non s’impara a intender la lingua, e conoscer i caratteri, ne’ quali è scritto. Egli è scritto in lingua matematica, e i caratteri son triangoli, cerchi, ed altre figure geometriche, senza i quali mezi è impossibile a intenderne umanamente parola; senza questi è un aggirarsi vanamente per un oscuro laberinto.“

 

Galilei

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#12 Narrania

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Geschrieben 22 November 2019 - 12:05

Schlimm, dass man keine Vertrauen haben kann.



#13 Peter-in-Space

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Geschrieben 22 November 2019 - 16:55

Es gilt der Satz von Lenin: Vertrauen ist gut, Piroggen sind besser!


„La filosofia è scritta in questo grandissimo libro che continuamente ci sta aperto innanzi a gli occhi (io dico l’universo), ma non si può intendere se prima non s’impara a intender la lingua, e conoscer i caratteri, ne’ quali è scritto. Egli è scritto in lingua matematica, e i caratteri son triangoli, cerchi, ed altre figure geometriche, senza i quali mezi è impossibile a intenderne umanamente parola; senza questi è un aggirarsi vanamente per un oscuro laberinto.“

 

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#14 My.

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Geschrieben 22 November 2019 - 17:27

Bevor ich eine erste Zusammenfassung der bisherigen Argumente erstelle(n möchte), ein kurzer Hinweis zur Nachweissache: Es reicht aus, den Bescheid der zuständigen Behörde (Agentur für Arbeit) mit geschwärzten Zahlen (Beträge, auch alle Daten außer der Anschrift [zwecks Identifikation sinnvoll]) einzusenden. Und ich glaube nicht, dass man sich als Arbeitsloser in der heutigen Zeit noch "outen" muss, wie man dies in früheren Zeiten als z.B. (Beispiel!) Homosexueller tun musste, also mit einem Stellenwert wie ein solches Outing. Ich bin z.B. seit 01.01.2019 auch arbeitslos, beziehe ALG I und habe überhaupt kein Problem damit, das kundzutun; wer demgegenüber ein Problem mit mir hätte, weil ich arbeitslos bin, der hat halt ein Problem - aber DERJENIGE hat ein Problem, nicht ich. Und so ein Problem muss auch niemand im SFCD haben. Dafür verbürge ich mich (zumal die Daten sowieso in der Kasse bleiben und nicht mal im Restvorstand bekannt sind).

 

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#15 Peter-in-Space

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Geschrieben 22 November 2019 - 21:10

Bevor ich eine erste Zusammenfassung der bisherigen Argumente erstelle(n möchte), ein kurzer Hinweis zur Nachweissache: Es reicht aus, den Bescheid der zuständigen Behörde (Agentur für Arbeit) mit geschwärzten Zahlen (Beträge, auch alle Daten außer der Anschrift [zwecks Identifikation sinnvoll]) einzusenden. Und ich glaube nicht, dass man sich als Arbeitsloser in der heutigen Zeit noch "outen" muss, wie man dies in früheren Zeiten als z.B. (Beispiel!) Homosexueller tun musste, also mit einem Stellenwert wie ein solches Outing. Ich bin z.B. seit 01.01.2019 auch arbeitslos, beziehe ALG I und habe überhaupt kein Problem damit, das kundzutun; wer demgegenüber ein Problem mit mir hätte, weil ich arbeitslos bin, der hat halt ein Problem - aber DERJENIGE hat ein Problem, nicht ich. Und so ein Problem muss auch niemand im SFCD haben. Dafür verbürge ich mich (zumal die Daten sowieso in der Kasse bleiben und nicht mal im Restvorstand bekannt sind).

 

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Dein Vertrauen möchte ich haben. Ich habe - ganz grundsätzlich - Vertrauen in jeden Verein, aber Daten können geleakt werden, und dass ist für  mich schon ein Ausschlußkriterium.

 

Wenn ich mit meinem Antragsformular meinen Bedürftigkeitsnachweis erbringen muss (Zahlen sind ja allgemein bekannt!), dann kann ich über die Adresse auf dem Formular zuordnen. Darin besteht das Problem. Wie gesagt, beim Datenschutz hört für mich die Freundschaft auf.


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#16 My.

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Geschrieben 23 November 2019 - 09:45

Wenn ich mit meinem Antragsformular meinen Bedürftigkeitsnachweis erbringen muss (Zahlen sind ja allgemein bekannt!), dann kann ich über die Adresse auf dem Formular zuordnen. Darin besteht das Problem. Wie gesagt, beim Datenschutz hört für mich die Freundschaft auf.

 

Eine Paranoia zu haben, heißt nicht, dass sie nicht hinter dir her sind. (Im Übrigen ist der verminderte Beitrag ein ANGEBOT, keine Forderung. Wer das Angebot nicht in Anspruch nehmen möchte, ist dazu nicht gezwungen.)

 

My.

 

 

P.S.: http://falschzitate....t-das-noch.html


Bearbeitet von My., 23 November 2019 - 09:47.

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#17 Peter-in-Space

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Geschrieben 23 November 2019 - 12:40

Ein anderes Zitat von Woody Allen:

"Erst wenn alle glauben, ich wäre verrückt, weiß ich, dass ich normal bin."

 

Kaum interessiert man sich für eine Malaise in diesem Staat, wird man schon als paranoid hingestellt. Da hat aber jemand ganz tief in die Psychologiekiste gegriffen - Gemüseregime sei Dank ("geistig-moralische Wende", nüschd?).

 

Der Impetus, diese Malaise zu heilen, wird da erst gar nicht berücksichtigt, weil es doch so viel beque ... ach, lassen wir das: es führt uns viel zu weit vom Thema weg.

 

Habe fertig.


Bearbeitet von Peter-in-Space, 23 November 2019 - 12:45.

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#18 My.

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Geschrieben 23 November 2019 - 17:38

Ich bin, lieber Peter, nicht Amtranik; es wäre schön, wenn du dich hier Argumenten bedienen würdest, die dem Thema zuträglich sind. Der SFCD unterwirft sich übrigens in vollem Umfang der Datenschutzgrundverordnung (vulgo: DSGVO), was für die Internetseiten unter https://www.sfcd.eu/datenschutz/ nachzulesen ist und selbstredend auch für alle übrigen Teile des Vereinslebens - incl. z.B. der Publikationen - gilt. Wer anderes behaupten möchte, möge gerne den entsprechenden Nachweis führen.

 

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#19 Peter-in-Space

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Geschrieben 23 November 2019 - 19:15

Dann ist es sehr begrüßenswert, dass sich der Vorstand an die geltenden gesetzlichen Bestimmungen hält. Ein Grund mehr, beizutreten.

 

Ich störe mich nur an dem Versuch einer Pathologisierung meiner Person.


Bearbeitet von Peter-in-Space, 23 November 2019 - 23:34.

„La filosofia è scritta in questo grandissimo libro che continuamente ci sta aperto innanzi a gli occhi (io dico l’universo), ma non si può intendere se prima non s’impara a intender la lingua, e conoscer i caratteri, ne’ quali è scritto. Egli è scritto in lingua matematica, e i caratteri son triangoli, cerchi, ed altre figure geometriche, senza i quali mezi è impossibile a intenderne umanamente parola; senza questi è un aggirarsi vanamente per un oscuro laberinto.“

 

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#20 Weltraumschrott

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Geschrieben 24 November 2019 - 01:20

Hallo zusammen,

ich bin kein Mitglied, aber ich möchte ebenfalls Ideen bzw. meine Meinung beisteuern.

 

1) Die angepeilte Höhe der Mitgliedsbeiträge erscheint mir nicht unerheblich. Möglicherweise empfindet ein Teil der aktuellen Mitglieder diese Beiträge als zu hoch. Falls Mitglieder aufgrund der Erhöhung austreten würden, würde ein Teil der Beitragserhöhung durch die fehlenden Mitgliedsbeiträge sozusagen "aufgefressen" werden.

Vielleicht kann man bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung Einschätzungen einholen, auch von den Mitgliedern, die nicht zum harten Kern gehören.

Ich empfehle ebenfalls einen stufenweisen, moderaten Anstieg. Zum Beispiel: von 15/30/45 auf 20/35/55 (2021) und dann auf 25/40/60.(2022). Dieser Anstieg wäre weniger stark. Drei Jahre später könnte man noch mal nachlegen.

Von einer Verdopplung des Beitrags der Erwerbslosen auf 30 € rate ich ab.

2) Möglicherweise bieten sich weitere Maßnahmen an, um den Haushalt in die gewünschte Richtung zu bringen. Gibts vielleicht die Möglichkeit an irgendeiner Stelle Kosten zu senken? Kann man vielleicht jährlich eine Messe oder ein anderes Event ausrichten und dessen Erlös kommt dem Verein zu Gute [Ich kann mir gut vorstellen, dass die deutschsprachigen Science-Fiction-Autoren signierte Exemplare beisteuern würden.]? In dessen Rahmen könnten Mitglieder auch Spenden also freiwillig einen höheren Beitrag zahlen. Gibt es eventuell noch Möglichkeiten, die Mitgliederzahlen zu erhöhen?



#21 Narrania

Narrania

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Geschrieben 24 November 2019 - 02:04

Ich habe heute die AN bekommen und denke allein diese Zeitschrift ist den erhöhten Beitrag schon wert - ein dickes Ding das!

 

Außerdem bin ich immernoch ein Mensch, der lieber Vertrauen hat und ich bin überzeugt, dass der Datenschutz nur dort wirklich greift, wo er die Bürokratie vergrößert und dem Einzelnen schadet (z.B. Zeit klaut oder verhindert, dass man eine Erbschaft bekommt) Wenn er uns nützen würde, dann gibt es ihn sowieso nicht. Oder glaubt das wirklich noch jemand?

 

Wer seinen Verein betrügt, betrügt doch sich selbst ist das wirklich auch für lesende, also doch einigermaßen gebildete Menschen nicht einsehbar?



#22 Nina

Nina

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Geschrieben 24 November 2019 - 16:24

 

 

Kann man vielleicht jährlich eine Messe oder ein anderes Event ausrichten und dessen Erlös kommt dem Verein zu Gute [Ich kann mir gut vorstellen, dass die deutschsprachigen Science-Fiction-Autoren signierte Exemplare beisteuern würden.]?

Als Event gibt es ja schon den SFCD-Con. Aber natürlich kann man auch über anderes nachdenken.

Ich habe durch die Fanfunds ein wenig Erfahrung mit "Geld eintreiben" im Fandom sammeln können. Beispielsweise machen wir bei Cons Versteigerungen von gespendeten Produkten und ich habe das beobachtet.

Also was gut geht, sind grundsätzlich kleine und leicht transportierbare Dinge (Sperriges bliebt immer liegen) und/oder etwas, das man gleich vor Ort konsumieren kann. (z.B. eine Tafel Schokolade mit exotischen Zutaten) Wenn es zudem zum Lachen anregt und/oder etwas ist, das man in seiner Gegend nicht bekommt, dann ist das umso besser! Ein lustiges Auktionatorenteam kann sein Übrigens dazutun. 

 

Der Verkauf von Büchern ist problematisch. Viele wollen nicht so schwer schleppen oder aus anderen Gründen das nicht kaufen. Wir hatten nagelneue Bücher von Hugo-nominierten Personen mit Signatur in der Versteigerung am Worldcon, kein Hindenken, auch nur annähernd den Normalpreis dafür zu bekommen, dabei sollte die Signatur ja eine Wertsteigerung bewirken! Es ist aber nicht Sinn der Sache, so was zu Schleuderpreisen rauszuhauen - eine Dame hat auch die Misere bemerkt und wollte die Bücher dann für Schulbibliothek gespendet haben. (Wurde dann nicht gemacht - die Spende der Verlage war ja zweckgebunden und außerdem tut man auch keine handsignierten Bücher in eine Leihbibliothek.) Am MucCon wurden auch mal Bücher versteigert, nicht signiert, aber nagelneu. Das war auch so, sechs Bücher, fünf Euro. Klar kam Geld rein, aber so haben die Spender sich das wohl nicht vorgestellt. 

 

Es ist auf jeden Fall das Verkaufen von Spenden eine interessante Geldquelle für gemeinnützige Projekte, was ich gerne weiterdiskutieren würde, gerne auch per Mail. 



#23 Narrania

Narrania

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Geschrieben 24 November 2019 - 16:48

Da kann ich nur zustimmen. Nach dem Halunkencon wurde alles, was noch übrig war an Lebensmitteln oder Dekoartikeln verkauft und die Auktion war ein absoluter Höhepunkt. Da gingen Toastbrote weg wie warme Semmeln und vielfach über den normalen Preis. Braucht man aber wirklich gute lustige Leute, die das leiten.

 

Aber mal die Frage, wieviel ist denn den Mitgliedern die AN wert? Würde mich mal interessieren, wenn ihr die kaufen müßten, wieviel würdet ihr  bezahlen?



#24 Jordan

Jordan

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Geschrieben 24 November 2019 - 17:16

Mir leuchten die Argumente für eine Beitragserhöhung ein. Ein Sprung von 45 auf beispielsweise 65 € für Vollmitglieder erscheint zunächst happig, aber in Anbetracht dessen, dass die 45 € seit 2000 gelten, also zum frühest möglichen Zeitpunkt einer Erhöhung 21 Jahre lang stabil waren, relativiert sich das. Eine stufenweise Erhöhung erscheint mir lediglich wie ein Placebo und ist mit unnötigem Aufwand verbunden. Muss man halt vorab so kommunizieren.

 

Wie mein Namensvetter weiter oben bin auch ich der Ansicht, dass ein ermäßigter Beitrag eine deutliche Ermäßigung darstellen muss. Ich würde diese Beiträge unangetastet lassen oder im Idealfall sogar noch reduzieren. Auch hier halte ich Ralfs Vorschläge (65/20 oder 75/25) für geeignet. Mir persönlich wäre es sympathisch, wenn niemand belegen oder nachweisen müsste, warum er eine reduzierte Mitgliedschaft beantragt. Wer für sich selbst festlegt, dass ihm zwar einerseits die kostenpflichtige Mitgliedschaft in unserem Verein wichtig ist, den Vollbeitrag aber nicht zahlen kann, dem möchte ich das unbesehen glauben können. Ich möchte Vereinsmitgliedern lieber Vertrauen als Mißtrauen entgegenbringen, da bin ich ganz bei Narrania. Ein Modell, dass übrigens bei der taz auch schon lange praktiziert wird - jeder zahlt, was er kann, eine Prüfung findet nicht statt. Und die taz gibt's noch ...

 

Eine zusätzliche Beitragsstufe, bei der Mitglieder freiwillig mehr als die gewöhnliche Vollmitgliedschaft zahlen (Vorschlag: Bei 65 € Jahresbeitrag 85 € oder 100 €) könnte man beschließen. Fragt sich, ob das nennenswert in Anspruch genommen würde oder nur ein überflüssiger bürokratscher Aufwand wäre. Immerhin hat ja auch jetzt schon jeder die Möglichkeit, den Verein durch auch zweckgebundene Spenden zu unterstützen. Der einzige Unterschied läge m.E. in der Planbarkeit solcher zusätzlichen Einnahmen.

 

Ein Solidaritätsmodell, d.h. die Übernahme von Vollmitgliedschaften für Interessierte, für die auch eine reduzierte Mitgliedschaft nicht in Frage kommt, wäre mir grundsätzlich angenehm, sofern für uns zu leisten.


I've seen things you people wouldn't believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-Beams glitter in the dark near the Tannäuser-Gate. All those moments will be lost in time like tears in rain. Time to Die -- Roy Batty, BLADE RUNNER

Basically ... run.

 

X minus One - Adventures in a million could-be years on a thousand may-be worlds

  • (Buch) gerade am lesen:Theodora Goss: The Strange Case of the Alchemists Daughter
  • (Buch) als nächstes geplant:Kai Meyer: Die Krone der Sterne 3: Maschinengötter
  • • (Buch) Neuerwerbung: C.L. Polk: Witchmark 1: Die Spur der Toten
  • • (Film) gerade gesehen: Captain Marvel
  • • (Film) als nächstes geplant: Doctor Who Series 18
  • • (Film) Neuerwerbung: Out of the Unknown Anthology Series

#25 Nina

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Geschrieben 24 November 2019 - 17:20

 

 

Würde mich mal interessieren, wenn ihr die kaufen müßten, wieviel würdet ihr  bezahlen?

Das ist eine schwierige Frage. Ich persönlich wurde kein Abo machen, sondern schauen, was die Themen sind und dann kaufen, wenn mich das anspringt. Da müssten natürlich die attraktiveren Themen wie z.B. Conberichte aber dann in der Vorschau auch konkret stehen, sprich nicht "Cons" allgemein, sondern genau, wer über welche Con schreibt. Ich würde da dieselben Maßstäbe wie an eine sagen wir mal Frauenzeitschriften legen. Da nehm ich auch nichts, wo steht, dass es eine Beauty-und eine Liebeskolumne gibt, da will ich: "33 Wege, ihn garantiert zu verführen!" als Leitartikel. - *lol* - Ja, es ist ein blödes Beispiel, aber das ist der freie Markt und der funktioniert in etwa so.  



#26 Narrania

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Geschrieben 24 November 2019 - 17:47

Ich glaube man kann es nicht mit einer Zeitschrift vergleichen. Es ist von Fans für Fans und es steckt eine Menge freiwilliger Arbeit darin (keine bezahlten Journalisten) Also die Frage ist, bin ich neugierig auf die Berichte und Meinungen der Menschen, die mein Hobby teilen? Achte ich deren Arbeit, sowie die Arbeit der Redaktion?

 

Wie sollte man bei so viel Inhalt (wie die letzte z.B.) in einer Vorschau alles erwähnen können?

 

Bei Frauenzeitschriften beim Arzt gibt es nur ein Kriterium, sie aufzuschlagen : gibt es ein Kreuzworträtsel.



#27 Nina

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Geschrieben 24 November 2019 - 18:09

Na ja, doch. Ich schaue auch bei fannischen Produkten nicht, ob ich wen "unterstützen" kann, sondern ob mich das interessiert. Ich bin keine reiche Frau ich habe ca. 500 Euro pro Monat für Lebensmittel, Kleidung, Bücher, Reisen usw.), ich kaufe nichts, das ich nicht auch konsumieren möchte, nur damit sich wer gut fühlt. Bei "Fanzines" und Co. schlage ich nur zu, wenn es mich thematisch anspricht - oder ich hab mal geschaut, ob ich selbst da veröffentlichen könnte und mir eines zur Probe bestellt. Egal, ob wer bezahlt oder unbezahlt arbeitet, der Inhalt soll mir Freude bereiten. (Und mir musst Du nichts erzählen, für meine Freiwilligenarbeit im Fandom habe ich selbst als Atheistin so viele Bonusmeilen, eine Million Jahre im feinsten Hotel im Fan-Himmel sind mir da sicher!)

Natürlich mache ich auch keinen Preisvergleich, bei dem ich einem Kleinverlag ankreide, dass das Buch bei Dumpingpreisen nicht mithalten kann. Aber ich kaufe keine Marke, sondern schaue konkret, ob ich das möchte. Und ich brauche von einem Magazin eben nicht jede Ausgabe.



#28 Peter-in-Space

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Geschrieben 24 November 2019 - 21:53

Mir leuchten die Argumente für eine Beitragserhöhung ein. Ein Sprung von 45 auf beispielsweise 65 € für Vollmitglieder erscheint zunächst happig, aber in Anbetracht dessen, dass die 45 € seit 2000 gelten, also zum frühest möglichen Zeitpunkt einer Erhöhung 21 Jahre lang stabil waren, relativiert sich das. Eine stufenweise Erhöhung erscheint mir lediglich wie ein Placebo und ist mit unnötigem Aufwand verbunden. Muss man halt vorab so kommunizieren.

 

Wie mein Namensvetter weiter oben bin auch ich der Ansicht, dass ein ermäßigter Beitrag eine deutliche Ermäßigung darstellen muss. Ich würde diese Beiträge unangetastet lassen oder im Idealfall sogar noch reduzieren. Auch hier halte ich Ralfs Vorschläge (65/20 oder 75/25) für geeignet. Mir persönlich wäre es sympathisch, wenn niemand belegen oder nachweisen müsste, warum er eine reduzierte Mitgliedschaft beantragt. Wer für sich selbst festlegt, dass ihm zwar einerseits die kostenpflichtige Mitgliedschaft in unserem Verein wichtig ist, den Vollbeitrag aber nicht zahlen kann, dem möchte ich das unbesehen glauben können. Ich möchte Vereinsmitgliedern lieber Vertrauen als Mißtrauen entgegenbringen, da bin ich ganz bei Narrania. Ein Modell, dass übrigens bei der taz auch schon lange praktiziert wird - jeder zahlt, was er kann, eine Prüfung findet nicht statt. Und die taz gibt's noch ...

 

Eine zusätzliche Beitragsstufe, bei der Mitglieder freiwillig mehr als die gewöhnliche Vollmitgliedschaft zahlen (Vorschlag: Bei 65 € Jahresbeitrag 85 € oder 100 €) könnte man beschließen. Fragt sich, ob das nennenswert in Anspruch genommen würde oder nur ein überflüssiger bürokratscher Aufwand wäre. Immerhin hat ja auch jetzt schon jeder die Möglichkeit, den Verein durch auch zweckgebundene Spenden zu unterstützen. Der einzige Unterschied läge m.E. in der Planbarkeit solcher zusätzlichen Einnahmen.

 

Ein Solidaritätsmodell, d.h. die Übernahme von Vollmitgliedschaften für Interessierte, für die auch eine reduzierte Mitgliedschaft nicht in Frage kommt, wäre mir grundsätzlich angenehm, sofern für uns zu leisten.

das wäre ein Vorschlag, den ich unbesehen unterstützen könnte.

 

Ähnliches machen auch die Piraten (ohne Nachweis), und ja - obwohl und aber - sie existieren noch als Kleinpartei.


„La filosofia è scritta in questo grandissimo libro che continuamente ci sta aperto innanzi a gli occhi (io dico l’universo), ma non si può intendere se prima non s’impara a intender la lingua, e conoscer i caratteri, ne’ quali è scritto. Egli è scritto in lingua matematica, e i caratteri son triangoli, cerchi, ed altre figure geometriche, senza i quali mezi è impossibile a intenderne umanamente parola; senza questi è un aggirarsi vanamente per un oscuro laberinto.“

 

Galilei

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