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Romane, die euch geprägt haben


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19 Antworten in diesem Thema

#1 Oscar

Oscar

    Bambinaut

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Geschrieben 20 December 2019 - 21:28

Manche Geschichten beeindrucken uns so sehr, dass sie unwiderruflich Spuren hinterlassen. Dabei kann man manchmal gar nicht sagen aus welchem Grund, aber doch kann man sich noch zwanzig Jahre später an das Gelesene erinnern.

 

Greg Bear, Blutmusik

Ich hatte das Buch als Jugendlicher gebraucht erstanden. Die plötzliche Entfaltung und das schiere Tempo und Ausmass der Geschichte haben mich in den Bann gezogen. 

 

Stanislaw Lem, Solaris

Die Atmosphäre, die Lem so meisterhaft aufbaut, ist mir geblieben. Obwohl er manchmal jäh zwischen Erlebnisbericht und Seitenlangen Lexikoneinträgen wechselt, hat mich seine Idee gefesselt und beeinflusst. 

 

Hermann Hesse, Siddhartha

Ich las das Buch auf einer längeren Zugreise. Ich war von Anfang an gefesselt von dem schmalen Buch und seine Philosophie und ich denke heute noch oft dran.

 

Welche Romane haben euch geprägt und weshalb? Ich bin gespannt auf eure Antworten  :)

 

Grüsse,

Oscar


"Das Licht, das doppelt so hell brennt, brennt eben nur halb so lang, und du hast für kurze Zeit unglaublich hell gebrannt, Roy." - Tyrell

 

Derzeit im Lektorat: "Omega, Erbe der Gottmaschine"

www.oscar-winter.com/buch/

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#2 Amtranik

Amtranik

    Hordenführer

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Geschrieben 21 December 2019 - 07:08

1984



#3 Dyrnberg

Dyrnberg

    Cybernaut

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Geschrieben 21 December 2019 - 08:25

Da gibt es sicher Dutzende, aber die ersten Romane, die mir einfallen, sind jene von Salman Rushdie. Vor allem "Die satanischen Verse" und "Des Mauren letzter Seufzer." Ich war 15 oder 16 Jahre alt, als ich über diese Bücher stolperte, und plötzlich wusste ich, wie farbenfroh, verrückt, magisch Literatur sein kann. Ich verglich Rushdie mit alldem, was wir in der Schule lesen mussten, so Dinge wie Heinrich Böll und Anna Seghers. Und dagegen war Rushdie ein einziges Feuerwerk. Für mich war die Welt danach eine andere.

 

 

Funfact: Heute tu ich mich schwer damit, Rushdie zu lesen. Irgendwie ist dieser Zugang nicht mehr meins. Wobei: Ich habe die satanischen Verse und den Mauren nie wieder gelesen. Vielleicht auch aus Angst davor, dass mir die Bücher nichts mehr sagen. Aber ich lese - mehr rituell denn aus Leidenschaft - immer wieder einen neueren Rushdie-Roman, und sie gehen quasi spurlos an mir vorbei. Ist aber egal... in jenem Sommer irgendwann in den 1990ern hat dieser Autor meine Welt erschüttert. Und es war wunderbar.


Bearbeitet von Dyrnberg, 21 December 2019 - 08:27.


#4 Oscar

Oscar

    Bambinaut

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Geschrieben 21 December 2019 - 09:38

Da gibt es sicher Dutzende, aber die ersten Romane, die mir einfallen, sind jene von Salman Rushdie. Vor allem "Die satanischen Verse" und "Des Mauren letzter Seufzer." Ich war 15 oder 16 Jahre alt, als ich über diese Bücher stolperte, und plötzlich wusste ich, wie farbenfroh, verrückt, magisch Literatur sein kann. Ich verglich Rushdie mit alldem, was wir in der Schule lesen mussten, so Dinge wie Heinrich Böll und Anna Seghers. Und dagegen war Rushdie ein einziges Feuerwerk. Für mich war die Welt danach eine andere.

 

 

Funfact: Heute tu ich mich schwer damit, Rushdie zu lesen. Irgendwie ist dieser Zugang nicht mehr meins. Wobei: Ich habe die satanischen Verse und den Mauren nie wieder gelesen. Vielleicht auch aus Angst davor, dass mir die Bücher nichts mehr sagen. Aber ich lese - mehr rituell denn aus Leidenschaft - immer wieder einen neueren Rushdie-Roman, und sie gehen quasi spurlos an mir vorbei. Ist aber egal... in jenem Sommer irgendwann in den 1990ern hat dieser Autor meine Welt erschüttert. Und es war wunderbar.

 

Es hört sich spannend an, hast du noch mehr Infos zu den beiden Büchern oder Empfehlungen, die man lesen kann?

 

Grüsse,

Oscar


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#5 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 21 December 2019 - 13:12

Hallo zusammen,

 

wenn überhaupt, dann hat mich Die Odyssee geprägt. Ich weiß das gar nicht mehr, weil es so lange zurück liegt, aber ich glaube mich daran zu erinnern, dass mich das Nie-aufgeben und das Ich-finde-einen-Ausweg/Trick des Odysseus schwer beeindruckt hat. Hinzu kam gewiss auch die so ganz andere Welt voller geradezu phantastischer Wesen (erst später kam ich dahinter, das die alle Bestandteil der griechischen Mythologie waren). Auch war Die Odysse das erste Buch, das ich wirklich gelesen habe. Als Spätentwickler in Sachen "Lesen" waren die wenigen Bücher zuvor eher ein mühsames Durchbuchstabieren. Lesen ist halt doof, wenn man es nicht kann. Und ich konnte es erst mit 9.

 

Viele Grüße

Tobias


"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

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#6 Susanne11

Susanne11

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Geschrieben 21 December 2019 - 13:53

Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson

Ich war Volksschülerin und gerade dabei Lesen zu lernen. Das Buch hatte ich aus der katholischen Dorfbücherei geliehen. Dann stellte ich fest, dass es nicht lesen konnte. Die einzelnen Worte konnte ich lesen und verstehen. Diese aber nicht zu einem inhaltlich verständlichen Satz verbinden. Ich mühte mich (gefühlt) unendlich lange ab. Und dann fiel es durch. Ich las die Worte und konnte den Satz verstehen. Das war ein unglaubliches Hochgefühl. Seitdem habe ich Die Schatzinsel mehrfach gelesen, das Hörbuch gehört und die vierteilige Fernsehserie (von 1966) mehrfach angeschaut. Eine wunderbare Geschichte.

 

Die Odyssee (und Ilias)

Als ich noch klein war hat meine Oma mir diese Geschichte immer wieder erzählt. Den gesamten Trojanischen Krieg. Angefangen mit dem Apfel der Eris bis zu der Heimkehr Odysseus nach Ithaka. Diese Geschichte war meine Lieblingsgeschichte als Kind und Odysseus war der Held meiner Kindheit.


Bearbeitet von Susanne11, 21 December 2019 - 14:38.


#7 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 21 December 2019 - 15:06

Nun gut, die Bücher, die einen wirklich prägen, liest man als Kind oder spätestens als Jugendlicher. Und das schränkte bei mir die Möglichkeiten ein wenig ein, denn es mussten ja Bücher sein, an die ich auch zu DDR-Zeiten kommen konnte. Deswegen auch bei mir:

 

Robert Louis Stevenson: Die Schatzinsel

sowie 

Odyssee und Ilias

 

Außerdem war es bei mir Karl May, da würde ich mal

Winnetou I  und

Der Schatz im Silbersee

herausheben. Winnetou I war tatsächlich das Buch, mit dem ich lesen gelernt habe.

 

Dazu passend:

Liselotte Welskopf-Henrich: Die Söhne der Großen Bärin

 

Geliebt habe ich:

Gert Prokop: Detektiv Pinky

 

Nachdem ich den Film gesehen hatte, las ich auch das Buch:

Dashiell Hammett: Der dünne Mann

 

Diese Kombination aus Film und Buch trifft es bei mir häufig, und es sind tatsächlich eher die Figuren, die mich geprägt haben, als die Bücher (oder Filme),

also:

Winnetou, Old Shatterhand, Robin Hood, Ivanhoe (hier ist das Buch wirklich langweilig geschrieben), Sherlock Holmes, Tokei-itho, Chingachgook und Wildtöter, d'Artagnan, Philip Marlowe, ...


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 21 December 2019 - 15:23.

Im dunklen Buch des Anbeginns

 

Am Anfang schuf Gott eine Menge Dinge, die nicht so recht funktionierten.


#8 simifilm

simifilm

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Geschrieben 21 December 2019 - 15:17

Ottfried Preussler: Krabat.

Kurt Held: Die rote Zora und ihre Bande.

Thomas Mann: Dokfor Faustus.

André Franquin: Diverse Spirou- und Gaston-Bände sowie die Schwarzen Gedanken.

Richard Yates: Revolutionary Road.

George Orwell: Nineteen-Eightyfour.

J. M. Barrie: Peter Pan.

Kim Stanley Robinson: Die Mars-Trilogie.


Bearbeitet von simifilm, 21 December 2019 - 15:34.

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

zfs40cover_klein.jpg ZFS16_Coverkleiner.jpg

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#9 Peter-in-Space

Peter-in-Space

    Temponaut

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Geschrieben 23 December 2019 - 03:24

Gute Frage.

 

Sicher war es das erste Buch von Jules Verne, das ich gelesen habe: "Reise um die Welt in 80 Tagen".

 

Später, bei meiner "Erweckung" in der SF-Literatur, dann Ann Leckies "Imperial Radch"-Trilogie; die ersten gut 200 Seiten totaler Mindfuck.

 

Großartig:

Frank Herberts "Dune"

Larry Nivens "Ringwelt"

 

Für mich Meisterwerke.


„La filosofia è scritta in questo grandissimo libro che continuamente ci sta aperto innanzi a gli occhi (io dico l’universo), ma non si può intendere se prima non s’impara a intender la lingua, e conoscer i caratteri, ne’ quali è scritto. Egli è scritto in lingua matematica, e i caratteri son triangoli, cerchi, ed altre figure geometriche, senza i quali mezi è impossibile a intenderne umanamente parola; senza questi è un aggirarsi vanamente per un oscuro laberinto.“

 

Galilei

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#10 lapismont

lapismont

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Geschrieben 23 December 2019 - 10:21

Zunächst die Abenteuerromane. Käuzchenkuhle, Ivanhoe, Robinson Crusoe, Peter Simple, Winnetou, Die Drei Musketiere, Die Kinder des Kapitän Grant

 

Dann kamen ein paar SF-Werke: Andymon, Expedition Mikro, Der Planet der Sirenen, Oxygenien

 

Danach : Ein Blatt Liebe, Nana, Aufstand der Engel, Der stille Don, Klein Dorrit, Antigone von Euripides, Hamlett


Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
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#11 Dyrnberg

Dyrnberg

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Geschrieben 23 December 2019 - 10:38

Der Hinweis auf die Kindheit ist gut.

 

Es gab in meiner Kindheit EIN Buch, das ich so dermaßen geliebt habe, dass ich etwas tat, was ich vorher und nachher nie wieder tat: Ich habe mir eine Figur aus diesem Buch gesucht, die "ich" war. Und jeden Satz entsprechend umformuliert.

 

Ich glaube, ich war sieben Jahre alt... und ich war Peter (hieß er Peter?) in "Narnia". Was für eine wunderbare Geschichte.*

 

* Die ich Jahre später wieder las. Und zwar mit Schrecken darüber, wie naiv christlich missionarisch das Ganze in bestimmten Szenen ist. Das aber erkannte ich als Kind nicht.



#12 HMP

HMP

    Temponaut

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Geschrieben 23 December 2019 - 10:52

Der Einstieg ins Lesen war sicher Karl May, von da an wurde es aber sehr schnell. Jules Verne mit seinen Büchern.

 

Was hat mich aber geprägt?

 

Wenn es um SF geht, war die Grundprägung ganz sicher Perry Rhodan. Aber Romane folgten rasch:

 

Arthur C. Clarke - Rendevouz mit Rama

Isaac Asimov - Die Foundation-Trilogie

E.E. Smith - Lensmen-Romane

Frank Herbert - Dune

Stanislaw Lem - Der Unbesiegbare

Larry Niven - Ringwelt

 

Aber ich kam auch schon recht früh zur Fantasy. Und dort waren prägend:

 

Stephen R. Donaldson - Die 1. Chronik von Thomas Covenant, dem Zweifler

Michael Moorcock - Elric von Melniboné

J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe


Bearbeitet von HMP, 23 December 2019 - 10:54.

Universal Columnist

Es gibt immer etwas, wozu es etwas zu sagen gibt. Immer!

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#13 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 23 December 2019 - 13:34

Zunächst die Abenteuerromane. Käuzchenkuhle, Ivanhoe, Robinson Crusoe, Peter Simple, Winnetou, Die Drei Musketiere, Die Kinder des Kapitän Grant

 

Dann kamen ein paar SF-Werke: Andymon, Expedition Mikro, Der Planet der Sirenen, Oxygenien

 

Danach : Ein Blatt Liebe, Nana, Aufstand der Engel, Der stille Don, Klein Dorrit, Antigone von Euripides, Hamlett

Andymon und Oxygenien, natürlich. Ich habe überlegt, aber mir sind keine prägenden SF-Werke aus dieser Zeit eingefallen.

 

Käuzchenkuhle passt nicht wirklich in diese Reihe von Abenteuerromanen.


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 23 December 2019 - 13:45.

Im dunklen Buch des Anbeginns

 

Am Anfang schuf Gott eine Menge Dinge, die nicht so recht funktionierten.


#14 Birgit

Birgit

    Yoginaut

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Geschrieben 23 December 2019 - 14:39

Im Bereich Science Fiction: 2001 - Odyssee im Weltraum

War schon nicht mehr ganz neu als ich das Buch gelesen habe, hat mich aber sehr beeindruckt. Eine relativ kurze aber gewaltige Geschichte mit einer Vision, die immer noch oft nachgeahmt wird, aber nie wieder erreicht wurde. Auch nicht von Arthur C. Clarke. Die Fortsetzungen fand ich allesamt wenig gelungen.



#15 Schlomo

Schlomo

    Illuminaut

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Geschrieben 23 December 2019 - 15:29

Hm, prägende Bücher in meiner Kindheit...

 

Astronomy und Exploring the Planets vom Dolphin Verlag.

Grund: Meine Tante war der Ansicht, ich muss mehr in englisch lesen, ihr Sohn und ihre Tochter mussten mehr in deutsch lesen (was sie aber nicht gemacht haben...) und bei mir hat sie mit den beiden Büchern einen Volltreffer gelandet. Drauf gekommen ist sie vermutlich, weil ich von einer drehbaren Sternkarte aus der PX so begeistert war, dass ich das Handbuch mit der Beschreibung (4 Seiten kurz, wenn ich es richtig in Erinnerung hab) auswendig kannte.

 

Living in Space war auch stark, hat mich aber weniger begeistert als die Dolphin Bücher.

 

Sullivan: Signale aus dem All, ein dicker Wälzer über Astronomie und die Suche nach Leben. In dem Buch fand ich Prof. van de Kamp, schaffte es seine Adresse herauszufinden, und wir wurden Brieffreunde. Später, als ich 11 oder 12 war, traf ich durch seine Vermittlung seinen Kollegen Prof. Heintz in München.

 

Davor hatte ich ein paar andere Bücher verschlungen: Biene Maya, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer und Jim Knopf und die wilde 13. Hatte damals versucht, das Perpetuum Mobile nachzubauen und begriffen, dass so etwas nicht funktioniert. Sehr enttäuschen.

 

SF begann bei mir recht spät. So etwa ab 1968 mit Ren Dhark. Das war wirklich prägend, obwohl ich da schon fast 13 war. Hm.


#no13

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#16 My.

My.

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Geschrieben 23 December 2019 - 17:13

Geprägt haben mich keine Bücher.

Angeregt vielleicht. Allenfalls.

 

Neben den Werken von William S. Burroughs und Charles Bukowski war das auf dem SF-Sektor vor allem James Graham Ballard und Michael Moorcock. Und es hat nur einen Roman gegeben, den ich immer wieder gelesen habe und sicherlich noch einmal lesen werde: "Dhalgren" von Samuel R. Delany.

 

My.


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Ohne Hunde leben? Ich bin doch nicht blöd!


#17 quanat

quanat

    Biblionaut

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Geschrieben 24 December 2019 - 01:25

Joseph von Eichendorff - Aus dem Leben eines Taugenichts

Claudio Magris - Ein anderes Meer

Howard Phillips Lovecraft - Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath (eine Novelle)

Honoré Gabriel de Riqueti, comte de Mirabeau - Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung

Frank Herbert - Der Gottkaiser des Wüstenplaneten

Alan Dean Foster - Die denkenden Wälder

M. John Harrison - Licht

Harry Mulisch - Die Entdeckung des Himmels

Haruki Murakami - Mister Aufziehvogel

Bearbeitet von quanat, 24 December 2019 - 01:28.


#18 Ming der Grausame

Ming der Grausame

    Evil Ruler of Mongo

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Geschrieben 26 December 2019 - 23:14

H. Beam Piper - Der verschollene Computer

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„Weisen Sie Mittelmäßigkeit wie eine Seuche zurück, verbannen Sie sie aus ihrem Leben.“

Buck Rogers

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#19 Peter-in-Space

Peter-in-Space

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Geschrieben 28 January 2020 - 22:37

Appendum:

 

Orson Scott Card - Enders Game.


„La filosofia è scritta in questo grandissimo libro che continuamente ci sta aperto innanzi a gli occhi (io dico l’universo), ma non si può intendere se prima non s’impara a intender la lingua, e conoscer i caratteri, ne’ quali è scritto. Egli è scritto in lingua matematica, e i caratteri son triangoli, cerchi, ed altre figure geometriche, senza i quali mezi è impossibile a intenderne umanamente parola; senza questi è un aggirarsi vanamente per un oscuro laberinto.“

 

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#20 Waffeleisen

Waffeleisen

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Geschrieben 29 January 2020 - 19:45

Inge Ott, Der Cid.
Eine tragische Geschichte über den spanischen Nationalhelden, Familie, Verrat und Treue. Hat mich sehr beeindruckt.

Die dicken Prinz-Eisenherz-Sammelbände. Die Artus-Sage von Rosemary Sutcliff.

Wolfgang Holbein, Nach dem großen Feuer.

(Buch) gerade gelesen: Nora K. Jemisin - Brennender Fels
(Buch) gerade am Lesen: Lois Mc Master Bujold - Spiegeltanz
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