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SF-Netzwerk-Lesechallenge 2020


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69 Antworten in diesem Thema

#61 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

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Geschrieben 26 January 2020 - 22:17

Herzlich willkommen, Teddy!

Freut mich, dass du dich auch an der hiesigen Challenge beteiligst!

 

@Waffeleisen: Die besten Anthologien mit original deutschsprachigen SF-Stories sind eindeutig die von Helmuth W. Mommers herausgegebenen "VISIONEN", von denen vier Ausgaben erschienen sind.

International gefielen mir die "Synergy"-Bände, herausgegeben von George Zebrowski. Auch davon kenne ich vier Bände.

 

Legendär sind Harlan Ellisons Anthologien "Dangerous Visions" und "Again, Dangerous Visions". Die kenne ich aber beide nicht.

 

Gruß

Ralf


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Denn er tut sich verbitten
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  • (Buch) gerade am lesen:R. Musil "Der Mann ohne Eigenschaften 1. und 2. Teil"
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#62 Waffeleisen

Waffeleisen

    Pyronaut

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Geschrieben 26 January 2020 - 22:36


 

@Waffeleisen: Die besten Anthologien mit original deutschsprachigen SF-Stories sind eindeutig die von Helmuth W. Mommers herausgegebenen "VISIONEN", von denen vier Ausgaben erschienen sind.

Heidewitzka! Die antiquarischen Preise sprechen für dich :blink:


(Buch) gerade gelesen: Nora K. Jemisin - Brennender Fels
(Buch) gerade am Lesen: Lois Mc Master Bujold - Spiegeltanz
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(Buch) Neuerwerbung: Kann mich nicht entscheiden


#63 Teddy

Teddy

    Nochkeinnaut

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Geschrieben 26 January 2020 - 23:39

Ian McEwan - Maschinen wie ich

 

Ich habe das Hörbuch gehört und der Roman eignet sich hervorragend um vorgelesen zu werden. Alles kam sehr lebendig und detailliert rüber. Handlung, Nebenhandlungen, Charakterisierung der Protagonisten fand ich super gut. Stilistisch sehr gut und anspruchsvoll.

 

 

Hör ich auch gerade. Bin knapp vor der Hälfte und kann bis jetzt alles bestätigen. Der Roman gewinnt stark durch die Nebenhandlungen "Falklandkrieg" und die Krimi(?)-Handlung um die Freundin der Hauptfigur. Bin gespannt, wie es weitergeht.



#64 T. Lagemann

T. Lagemann

    Illuminaut

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Geschrieben 14 February 2020 - 12:32

Hallo zusammen,

 

bei 3: ein Preisträger aus dem Jahr 1995 (die feiern 2020 25 jähriges Jubiläum)

 
kann ich mit
 
- Greg Egan "Permutation City" (dt. "Cyber-City") (John W. Campbell Memorial)
 
ein x setzen.
 
Also: (x)
 
Bei Gelegenheit werde ich mal einen anderen Roman von Egan lesen. Er macht da doch ein paar Dinge deutlich anders, als andere Autoren.
 
Viele Grüße
Tobias

"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

  • (Buch) gerade am lesen:Eugen Ruge "Metropol"
  • • (Buch) Neuerwerbung: ach, viel zu viel ...
  • • (Film) gerade gesehen: Der Admiral

#65 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

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Geschrieben 14 February 2020 - 12:33

Danke, Tobias!

Ist Greg Egan nicht der Lieblings-SF-Autor von Dietmar Dath?

 

Und: Hast du das Buch im Original gelesen oder in deutscher Übersetzung?

 

fragt

Ralf,

der noch nichts von Egan konsumiert hat


Bearbeitet von ShockWaveRider, 14 February 2020 - 12:35.

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#66 Mammut

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Geschrieben 14 February 2020 - 12:43

 

Hallo zusammen,

 

bei 3: ein Preisträger aus dem Jahr 1995 (die feiern 2020 25 jähriges Jubiläum)

 
kann ich mit
 
- Greg Egan "Permutation City" (dt. "Cyber-City") (John W. Campbell Memorial)
 
ein x setzen.
 
Also: (x)
 
Bei Gelegenheit werde ich mal einen anderen Roman von Egan lesen. Er macht da doch ein paar Dinge deutlich anders, als andere Autoren.
 
Viele Grüße
Tobias

 

 

Quarantäne hatte mir gut gefallen:

https://defms.blogsp...quarantane.html


Galactic Pot Healer - die etwas andere Bar
http://defms.blogspo...pot-healer.html


#67 T. Lagemann

T. Lagemann

    Illuminaut

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Geschrieben 15 February 2020 - 13:43

Hallo Ralf,

Danke, Tobias!

Ist Greg Egan nicht der Lieblings-SF-Autor von Dietmar Dath?

 

Und: Hast du das Buch im Original gelesen oder in deutscher Übersetzung?

 

fragt

Ralf,

der noch nichts von Egan konsumiert hat

auf Deutsch. Mein Englisch würde wohl nicht ausreichen, um Sätze wie "Für einen schlaftrunkenen Augenblick, während er noch versuchte, wach zu werden, sich zu sammeln, Ordnung in die Dinge zu bringen, schien es ihm genauso selbstverständlich, die beiden Fragemente nebeneinander zu setzen - das Beobachten sonnenbeleuchteter Staubteilchen heute und damals, vierzig Jahre auseinander - genauso natürlich und logisch, wie dem normalen Fluß der Zeit von einem Augenblick zum nächsten zu folgen." im Original zu lesen. Egan kann auch kürzer. Der nächste Satz in diesem Absatz (Seite 7) lautet: "Dann wurde er wacher, und seine Verwirrung verschwand."

 

MKI hat sich auch mit Egan befasst in: Das Science Fiction Jahr 2002 bzw. in Michael K. Iwoleit: Reductio ad absurdum http://www.dieter-vo...leit_Essays.htm

 

Dass Dath Egan schätzt, ist nicht wirklich überraschend. Egan ist aber wesentlich lesbarer.

 

Viele Grüße

Tobias


Hallo Michael,

 

Quarantäne hatte mir gut gefallen:

https://defms.blogsp...quarantane.html

 

danke für den Tipp.

 

Viele Grüße

Tobias
 


"Wir sind jetzt alle Verräter."
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#68 Teddy

Teddy

    Nochkeinnaut

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Geschrieben 16 February 2020 - 17:47

Danke, Tobias!

Ist Greg Egan nicht der Lieblings-SF-Autor von Dietmar Dath?

 

Und: Hast du das Buch im Original gelesen oder in deutscher Übersetzung?

 

fragt

Ralf,

der noch nichts von Egan konsumiert hat

 

Falls du das ändern möchtest ohne gleich einen umfangreichen Roman lesen zu müssen, empfehle ich seine Novelle "Ozeanisch", für die er mit dem Hugo ausgezeichnet wurde. Danach musste ich unbedingt mehr von Egan lesen, habe aber nichts mehr gefunden, was mir so gut gefallen hat.



#69 Waffeleisen

Waffeleisen

    Pyronaut

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Geschrieben 17 February 2020 - 15:42

Fertig mit Kategorie 1: Eine Neuerscheinung aus 2020
 
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Letztes Jahr trat ein Freund an mich heran mit einem Buch in der Hand und fragte "Kennst du das schon? Nein? Lies!"

Normalerweise bin ich es, der dem Freund Empfehlungen gibt, also nahm ich das Buch und las. Natürlich handelt es sich um den ersten Band dieser Trilogie, "Zerrissene Erde", und ich war überwältigt. Konnte kaum das Erscheinen des zweiten Teils abwarten. War gekränkt, als der Termin verschoben wurde (was mir nun zugute kommt, sonst hätte ich es nicht im Rahmen dieser Challenge lesen können).

 

Hier also mit "Brennender Fels" der zweite Teil einer Trilogie, die als Fantasyepos vermarktet wird. Ich schrieb letztes Jahr von meiner Erwartung, einen steigenden Anteil an SF vorzufinden. Noch ist es allerdings nicht soweit. Die Welt scheint eine zukünftige Erde zu sein, die ihren Mond verloren hat durch Eingriffe des Menschen. Nun kommt der Mond zurück auf seiner weiten Bahn und es gibt Bestrebungen, ihn wieder einzufangen, um das Chaos, verursacht durch Naturkatastrophen, zu beenden. Und schrieb nicht jemand schlau, jede hinreichend fortschrittliche Technik käme Magie gleich? Hier liegt jetzt der Knackpunkt in der Einordnung, denn in diesem zweiten Band spricht man wörtlich von "Magie", einer alles Lebende durchdringenden Kraft. Ihre Beschreibungen lesen sich auch nicht als wissenschaftlich vorstellbar, doch kennen wir ja andere Werke, deren Magieimmanenz ihren Status als SF nicht untergraben ... ;)

 

Die Erzählung orientiert sich wieder an verschiedenen Blickwinkeln, doch wo es im ersten Band die Protagonistin zu verschiedenen Zeiten war, ist es hier die Mutter und ihr Kind und die sie jeweils beeinflussenden Faktoren, die Jemisin geschickt hintergründig verarbeitet, um zwei mächtige Wesen zu erschaffen, die scheinbar ein gemeinsames Ziel verfolgen. Wir dürfen also auf die hier dräuenden Konflikte im Abschlussband gespannt sein. Im Vordergrund steht auch hier die Entwicklung der beiden Protagonisten und ihrer Fähigkeiten, im Zusammenspiel mit ihren Erfahrungen und den Bedrängungen der kaputten Welt.

 

Auf dem Buchrücken wird "Die Welt" zitiert mit folgendem merkbefreiten Satz: "N.K. Jemisin hat die High Fantasy quasi neu erfunden." Ich lach mich kaputt. Und erwähnte ich bereits, dass mir die Originaltitel spannender erscheinen? Zerrissene Erde ist so reißerisch - die im Roman mit "Fünftzeit" übersetzte Fifth Season hätte es doch auch getan. Brennender Fels orientiert sich hier voll am ersten Teil, The Obelisk Gate klingt natürlich fremdartig, fasst den Roman aber gut zusammen. Und mit Steinerner Himmel setzt Knaur den Irrweg munter fort ...

 

Aber geile Geschichte!
 
[x] 1: eine Neuerscheinung aus dem Jahr 2020: Nora K. Jemisin - Brennender Fels
[x] 2. eine Kurzgeschichtensammlung: Isaac Asimov - Ich, der Robot
[ ] 3: ein Preisträger aus dem Jahr 1995
[x] 4: ein SF-Buch von Isaac Asimov: Das Foundation-Projekt
[ ] 5: ein Buch aus einer "vergangenen Zukunft"
[x] 6: ein SF-Buch, das im Original in einer osteuropäischen Sprache erschienen ist: Stanislaw Lem - Der futurologische Kongreß
[ ] 7: ein Roman mit einem der Worte "Roboter" oder "Maschine" im Titel
 


Bearbeitet von Waffeleisen, 17 February 2020 - 16:03.

(Buch) gerade gelesen: Nora K. Jemisin - Brennender Fels
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#70 Waffeleisen

Waffeleisen

    Pyronaut

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Geschrieben 17 February 2020 - 15:54

Achja, für Kategorie 4 hab ich noch Asimovs "Foundation-Projekt" gelesen. Das Cover ist es nicht wert, hier eingebunden zu werden.

 

Ein netter Roman im typischen Kriminalistik-Stil Asimovs, der vor allem dazu zu dienen scheint, den Mythos Hari Seldons zu zerstören. Der Foundation-Geschichte steuert er nur wenig sinnvolles bei, aber Asimov konnte sich anhand einiger bekannter Situationen und Gestalten Geschichten zurechtbasteln.

 

Nun fehlt mir für das zehnbändige Foundation-Desaster nur noch der Vorgänger, Die Rettung des Imperiums. Nur gut, dass ich vor Jahren mit der Foundation-Trilogie begann, ich glaube, chronologisch hätte ichs nicht ausgehalten.


(Buch) gerade gelesen: Nora K. Jemisin - Brennender Fels
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