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Im nächsten Leben wird alles besser von Hans Rath

SF Science-Fiction

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11 Antworten in diesem Thema

#1 lapismont

lapismont

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Geschrieben 14 September 2020 - 11:38

Im nächsten Leben wird alles besser von Hans Rath
Taschenbuch, 284 Seiten
Ullstein, 3. August 2020
Cover: Karin Hildebrand Lau und Vladimir Sviracevic
ISBN-10: 3864931193
ISBN-13: 978-3864931192
Kindle-ASIN: B07ZTNVNNV

Verlagsinfo:
Im beschaulichen Leben von Arnold Kahl bricht urplötzlich eine neue Zeitrechnung an: Über Nacht wird der 53-jährige ins Jahr 2045 katapultiert. Ist das ein Alptraum? Oder eine physikalische Anomalie? Arnold weiß nur: Ab sofort ist er ein alter Sack, der die Welt nicht mehr versteht: Künstliche Intelligenz steuert sämtliche Lebensbereiche, humanoide Serviceroboter erledigen die Arbeit. Wer sich die reale Welt nicht mehr leisten kann, der zieht nach Times Beach, einem virtuellen Freizeitpark. Arnolds persönlicher Assistent heißt Gustav. Der charmante Uralt-Roboter hilft bei der Rekonstruktion von Arnolds Leben, das sich als ein Desaster entpuppt. Arnold hat es gründlich verbockt. Seine Ehe und Familie sind Geschichte, sein Leben ein Jammertal. Er wünschte, er könnte die letzten 25 Jahre zurückdrehen – aber wie?

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der mir bisher völlig unbekannte Bestseller-Autor verlässt die Mainstream-Niederungen, um in der SF zu punkten. Das gelingt zum Teil.

Mein Fazit:
»Im nächsten Leben wird alles besser« von Hans Rath ist eine Gesellschaftskomödie, die aufzeigt, welche Probleme die Zukunft mit sich bringen könnte, wenn man nicht rechtzeitig die richtigen Entscheidungen in der Gegenwart trifft. Durchaus amüsant in den SF-Teilen, kann der Roman jedoch nicht durchgängig überzeugen.


Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
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  • (Buch) gerade am lesen:German Kaiju hrsg. von Markus Heitkamp

#2 Nadine

Nadine

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Geschrieben 14 September 2020 - 12:16

Mein Fazit:
»Im nächsten Leben wird alles besser« von Hans Rath ist eine Gesellschaftskomödie, die aufzeigt, welche Probleme die Zukunft mit sich bringen könnte, wenn man nicht rechtzeitig die richtigen Entscheidungen in der Gegenwart trifft. Durchaus amüsant in den SF-Teilen, kann der Roman jedoch nicht durchgängig überzeugen.

Ja, einen ähnlichen Eindruck hatte ich ebenfalls. Meine Rezi dazu kommt demnächst.

Liest sich flüssig, richtet sich aber eher an Romanleser, die sich durch alle Genres lesen, als an versierte SF-Leserinnen.
 


Bearbeitet von Nadine, 14 September 2020 - 12:16.

Europa ist nicht nur ein Kontinent.

 


#3 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 14 September 2020 - 12:29

Hallo lapismont,

Im nächsten Leben wird alles besser von Hans Rath
Taschenbuch, 284 Seiten
Ullstein, 3. August 2020
Cover: Karin Hildebrand Lau und Vladimir Sviracevic
ISBN-10: 3864931193
ISBN-13: 978-3864931192
Kindle-ASIN: B07ZTNVNNV

Verlagsinfo:
Im beschaulichen Leben von Arnold Kahl bricht urplötzlich eine neue Zeitrechnung an: Über Nacht wird der 53-jährige ins Jahr 2045 katapultiert. Ist das ein Alptraum? Oder eine physikalische Anomalie? Arnold weiß nur: Ab sofort ist er ein alter Sack, der die Welt nicht mehr versteht: Künstliche Intelligenz steuert sämtliche Lebensbereiche, humanoide Serviceroboter erledigen die Arbeit. Wer sich die reale Welt nicht mehr leisten kann, der zieht nach Times Beach, einem virtuellen Freizeitpark. Arnolds persönlicher Assistent heißt Gustav. Der charmante Uralt-Roboter hilft bei der Rekonstruktion von Arnolds Leben, das sich als ein Desaster entpuppt. Arnold hat es gründlich verbockt. Seine Ehe und Familie sind Geschichte, sein Leben ein Jammertal. Er wünschte, er könnte die letzten 25 Jahre zurückdrehen – aber wie?

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Der mir bisher völlig unbekannte Bestseller-Autor verlässt die Mainstream-Niederungen, um in der SF zu punkten. Das gelingt zum Teil.

Mein Fazit:
»Im nächsten Leben wird alles besser« von Hans Rath ist eine Gesellschaftskomödie, die aufzeigt, welche Probleme die Zukunft mit sich bringen könnte, wenn man nicht rechtzeitig die richtigen Entscheidungen in der Gegenwart trifft. Durchaus amüsant in den SF-Teilen, kann der Roman jedoch nicht durchgängig überzeugen.

was sind "Mainstream-Niederungen"?

 

Viele Grüße

Tobias


"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

  • (Buch) gerade am lesen:Frederick Forsyth "Das vierte Protokoll"
  • • (Film) gerade gesehen: Die letzten 30km der 2. Etappe der Tour de France

#4 lapismont

lapismont

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Geschrieben 14 September 2020 - 14:46

Hallo lapismont,

was sind "Mainstream-Niederungen"?

 

Viele Grüße

Tobias

Ein böser Seitenhieb :aliensmile: 


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#5 ShockWaveRider

ShockWaveRider

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Geschrieben 14 September 2020 - 14:56

was sind "Mainstream-Niederungen"?

 

Heimstätten der Elfen.

 

weiß

Ralf


Verwarnungscounter: 2 (klick!, klick!)

ShockWaveRiders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten -
einen Kerl wie den sollte man lynchen!
  • (Buch) gerade am lesen:T.R.P. MIelke "Der Tag an dem die Mauer brach"

#6 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben 14 September 2020 - 23:12

Wer sich die reale Welt nicht mehr leisten kann, der zieht nach Times Beach, einem virtuellen Freizeitpark..

Stelle ich mir anders vor: Wer sich nichts leisten kann, lebt in Massenunterkünften oder heruntergekommenen Gebäuden und nicht in einer vermutlich teuren virtuellen Welt und wird von Robotern bedient.

 

Auch wenn das eine Komödie sein soll, ich frage mich, warum der Autor davon ausgeht, dass der technische Fortschritt weiter fortschreitet und für alle verfügbar sein soll. Selbst Leute mit Arbeit werden zukünftig nicht mehr den Wohlstand erreichen, wie es früher war. Abgabenlast ist zu hoch, das Sozialsystem erreicht seine Grenzen, anstelle von Hochschulabsolventen in MINT-Fächern werden Sozialwissenschaftler produziert etc. Und dann kommt eine Komödie daher, deren Inhaltsbeschreibung oder Werbetext sich wie Science Fiction der 1950er anhört.

Da halte ich eine Welt wie in "Idiocracy" noch für optimistischer und wahrscheinlicher.



#7 lapismont

lapismont

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Geschrieben 15 September 2020 - 05:36

Stelle ich mir anders vor: Wer sich nichts leisten kann, lebt in Massenunterkünften oder heruntergekommenen Gebäuden und nicht in einer vermutlich teuren virtuellen Welt und wird von Robotern bedient.
 
Auch wenn das eine Komödie sein soll, ich frage mich, warum der Autor davon ausgeht, dass der technische Fortschritt weiter fortschreitet und für alle verfügbar sein soll. Selbst Leute mit Arbeit werden zukünftig nicht mehr den Wohlstand erreichen, wie es früher war. Abgabenlast ist zu hoch, das Sozialsystem erreicht seine Grenzen, anstelle von Hochschulabsolventen in MINT-Fächern werden Sozialwissenschaftler produziert etc. Und dann kommt eine Komödie daher, deren Inhaltsbeschreibung oder Werbetext sich wie Science Fiction der 1950er anhört.
Da halte ich eine Welt wie in "Idiocracy" noch für optimistischer und wahrscheinlicher.

Achtung, das folgende läuft nicht ohne massive Spoiler.
 
Der Witz ist, dass Du Recht hast und damit der Roman auch, denn

Spoiler


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#8 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 15 September 2020 - 09:38

Auf Spoiler-Show-Klick folgt: Facepalm.


Neu im September '20: e-tot - Das Leben nach dem Upload  |||  uwepost.de ||| deutsche-science-fiction.de


#9 lapismont

lapismont

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Geschrieben 15 September 2020 - 14:26

Auf Spoiler-Show-Klick folgt: Facepalm.

Lieg ich falsch?  :blush: 


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#10 Uwe Post

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Geschrieben 15 September 2020 - 14:54

Nein, es heißt soviel wie: Dann kann ich mir das Lesen ja sparen. Zumal Nadine schon die Rezension für dsf geschrieben hat, die ich vielleicht endlich mal online stellen sollte  :blush:


Neu im September '20: e-tot - Das Leben nach dem Upload  |||  uwepost.de ||| deutsche-science-fiction.de


#11 Nadine

Nadine

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Geschrieben 15 September 2020 - 15:06

Auf Spoiler-Show-Klick folgt: Facepalm.

Ich habe gesagt, du sollst den Roman verflucht nochmal selbst lesen und dich nicht darauf ausruhen, dass ich ihn rezensiert habe! *in den Hintern tret*
Weil du ihn nämlich garantiert nicht lesen wirst, wenn du diesen Spoiler kennst - also ab jetzt. :bigcry:


Europa ist nicht nur ein Kontinent.

 


#12 Aramor

Aramor

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Geschrieben 16 September 2020 - 22:53

Heimstätten der Elfen.

 

weiß

Ralf

Blasphemie!  :bighlaugh: 

Ad Thema::

Nein, ich werde nicht auf den Spoilerbutton klicken, nein, nein, nein...





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