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Hyper Orbis - 2020 Collection of Space Novellas

novellen Science fiction Anthologie

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30 Antworten in diesem Thema

#1 Galax

Galax

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Geschrieben 29 October 2020 - 00:01

Überraschend, aber wahr:

In diesem Jahr kommt noch eine neue Novellen Antho, die das ein oder andere SciFi highlight inne hat.

Am 13. November erscheint das E-Book, und das Print kommt dann im Frühjahr 2021
Jetzt vorbestellen, oder noch drei Monate warten.

 

werbe-hyper.PNG
 

Im Einzelnen:

 

Arndt Drechsler Coverart

Kornelia Schmid – Aus dem Inneren des Planeten
Arne Rosenow – Scholz' Stern
Allan Joel Stark – Der Held
Rico Gehrke - Ghost
Galax Acheronian - Verloren auf Firr'Dars
Achim Stößer - Aesop

 

  • Seitenzahl der Print-Ausgabe : 375 Seiten
  • Herausgeber : Edition UEBERLICHT (13. November 2020)
  • Sprache: : Deutsch
  • ASIN : B08L24ZH9N

Bearbeitet von Galax, 29 October 2020 - 12:43.

Warum auf alte Katastrophen zurückblicken? Es liegen noch unzählige vor einem!

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#2 My.

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Geschrieben 29 October 2020 - 10:03

Oh, wow, der Verlag für modernde Phantastik verzichtet einmal mehr auf die deutsche Sprache.

 

My.


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#3 Michael Iwoleit

Michael Iwoleit

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Geschrieben 30 October 2020 - 17:05

Oh, wow, der Verlag für modernde Phantastik verzichtet einmal mehr auf die deutsche Sprache.

 

 

Grammatik ist was für Weicheier, My. Wer korrekt schreibt, ist nur zu faul, sich was eigenes auszudenken ;-) 



#4 My.

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Geschrieben 30 October 2020 - 19:55

Grammatik ist was für Weicheier, My. Wer korrekt schreibt, ist nur zu faul, sich was eigenes auszudenken ;-) 

 

Ich meinte nicht die Grammatik. Der Verlag ist mir inzwischen nur zu gut bekannt für denglische Dummheiten, um es mal so auszudrücken. Die Domain heißt nicht etwa modernephantastik.de oder moderne-phantastik.de, was ich naheliegend finden würde (auch wenn ich mich frage, was unmoderne phantastik sein könnte), sondern modernphantastik.de - da geht's schon los. Und dann der Buchtitel: "Hyper Orbis" hört sich cool an, sagt aber nichts - auch gut, damit kann man leben, ist dann halt ein Karamel im geistigen Mund des potenziellen Lesers.

Aber dann: "2020 Collection of Space Novellas" - das von einem deutschen Verlag, der deutsch(sprachig)e Bücher verlegt? Das erinnert mich irgendwie an die Pappnasen, die die Corona-Maßnahmen immer wieder und einmal mehr als "Lockdown" bezeichnen - Verschlusszustand.

 

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#5 Galax

Galax

    Infonaut

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Geschrieben 30 October 2020 - 20:13

Und wo hier gerade zwei der drei immergleichen Kommentatoren (natürlich nur mir aaaaallerbesten Absichten :D ), diesen Thread pushen, einmal für alle anderen der Hinweis, dass der Coverartist Arndt Drechsler das wirklich gelungene Coverbild auch als Kunstdruck anbietet.

 

Einfach direkt beim Künstler selbst melden: https://www.facebook...arndt.drechsler

Als Leinwanddruck 60 x 80 cm oder auf Acrylglas 30x45 cm

 

Dieses Angebot ist begrenzt und hat nichts mit dem Verlag oder Herausgeber zu tun.


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#6 Michael Iwoleit

Michael Iwoleit

    Yoginaut

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Geschrieben 03 November 2020 - 20:23

Und wo hier gerade zwei der drei immergleichen Kommentatoren (natürlich nur mir aaaaallerbesten Absichten :D ), diesen Thread pushen, 

 

Oh ja. Mit ISIS und Boko Haram kann man leben. Aber Stil- und Grammatik-Terroristen - das sind die wahren Geißel der Menschheit ...

Wann werden My und ich endlich vom Verfassungsschutz beobachtet?



#7 Galax

Galax

    Infonaut

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Geschrieben 04 November 2020 - 15:33

:bighlaugh: 


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#8 Achim Stößer

Achim Stößer

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Geschrieben 26 December 2020 - 13:28

Oh, wow, der Verlag für modernde Phantastik verzichtet einmal mehr auf die deutsche Sprache.

 

My.

 

Äh ... "wow"? Oder meintest du "wau" ;-)?

 

Ich meinte nicht die Grammatik. Der Verlag ist mir inzwischen nur zu gut bekannt für denglische Dummheiten, um es mal so auszudrücken. Die Domain heißt nicht etwa modernephantastik.de oder moderne-phantastik.de, was ich naheliegend finden würde (auch wenn ich mich frage, was unmoderne phantastik sein könnte), sondern modernphantastik.de - da geht's schon los. Und dann der Buchtitel: "Hyper Orbis" hört sich cool an, sagt aber nichts - auch gut, damit kann man leben, ist dann halt ein Karamel im geistigen Mund des potenziellen Lesers.

Aber dann: "2020 Collection of Space Novellas" - das von einem deutschen Verlag, der deutsch(sprachig)e Bücher verlegt? Das erinnert mich irgendwie an die Pappnasen, die die Corona-Maßnahmen immer wieder und einmal mehr als "Lockdown" bezeichnen - Verschlusszustand.

 

My.

 

Hm, mit "unmoderner" Phantastik (oder Fantastik, was ja die vom Duden aktuell empfohlene Schreibung wäre?) würde ich vielleicht Jules Verne assoziieren.

Aber "modern" hat ja auch noch eine ganz andere Bedeutung: faulen, in Moder übergehen, verderben, verfaulen. Wer weiß, was damit gemeint ist?

 

Wobei "p.machinery" mir jetzt auch englischer (und exzentrischer geschrieben) zu sein scheint als "P-Maschinerie" :-/ ... wenn ich das richtig verstanden habe, bezieht der Name sich auf "p:Machinery", ein Lied einer  deutschen(?) Musikantengruppe (ich bin leider amusikalisch und kenne mich da nicht aus)? (Apropos, da gibt es eine sehr zu empfehlende Reihe mit tanzenden Außerirdischen (Fremden?) ;-) im Titel, z.B.: http://www.scifinet....-tanzt-walzer.)

 

Anders dagegen "hyper orbis"; das ist wohl eher Latein, oder? Ich kann kein Latein, aber "hyper" heißt "über" und "orbis" irgendwas mit "Kreis" (vgl. "Orbit"), z.B. "Erdkreis" im Sinn von (Planet) Erde oder auch "Menschengeschlecht", in diversen Zusammensetzungen auch ganz anderes wie etwa orbis lactdingsbums, "Milchstraße". Was der Titel hier genau bedeuten soll, weiß ich auch nicht, auch wenn es sich erahnen lässt. Näheres kann sicher der Herausgeber sagen, n'est-ce pas?

 

"2020 Collection of Space Novellas" - ja, das finde ich auch doof, ich vermute mal, dass das an die gute alte Heyne-Zeit angelehnt ist mit den "Science Fiction Story Readern" etc. oder auch "Internationale Science Fiction Stories[!]" (abgesehen von der fehlenden Durchkoppelung ist der korrekte Plural im Deutschen ja "Storys").

 

Das mit "Lockdown" verstehe ich aber nicht, laut Duden heißt das "Ausgangssperre; Abriegelung" im Gegensatz zum "Shutdown", "(vorübergehende) vollständige Schließung eines bestimmten Bereichs", wobei beides aktuell doch ziemlich wirr vermischt wird (und bei weitem nicht in der nötigen Konsequenz durchgeführt, vergleiche diverse religiöse Superspreaderevents).

 

Zurück zu "Hyper Orbis". Enthalten ist meine Novelle "Aesop", was ja nun auch wieder englisch ist :-( ... aber "Äsop" ergäbe an dieser Stelle keinen Sinn. Weshalb? Tja, wer das wissen will, muss entweder "Hyper Orbis" lesen oder Jeschkes "Internationale Science Fiction Stories", Band  "Die Pilotin", aus dem Regal holen, da ist die Geschichte erstmals erschienen. ;-)



#9 My.

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Geschrieben 26 December 2020 - 19:48

  • WOW = Wahnsinn ohne Witz.
  • p.machinery basiert in der Tat auf dem "gleichnamigen" Titel der Düsseldorfer (!) Band Propaganda. Die korrekte deutsche Schreibweise wäre "Propagandamaschinerie". Firmennamen halte ich im Übrigen nicht für Denglisch. Es sind Namen. Also Schall und Rauch.
  • "Lockdown" & Co.: Wenn du dir die wirklichen Wortbedeutungen anschaust, wirst du feststellen, dass sie mit dem, was im Duden (vor allem der gehackten Seite www.duden.de) wenig bis nichts zu tun haben. Im Ursprung stand der "Lockdown" für den Verschlusszustand eines Gefängnisses nach einem (niedergeschlagenen) Gefangenenaufstand. Im Übrigen ließe sich dieses Undeutsch vermeiden, indem man einfach von "Corona-Maßnahmen" (oder korrekter "Anti-Corona-Maßnahmen") spräche.
 
Aber wir haben diesmal freundlicherweise für das DSFP-Komitee kein E-Book erhalten, also ist mir das Machwerk sowieso wurscht.
 
My.

Bearbeitet von My., 26 December 2020 - 19:48.

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#10 Uwe Post

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Geschrieben 27 December 2020 - 10:26

 

 

Enthalten ist meine Novelle "Aesop", was ja nun auch wieder englisch ist :-( ... aber "Äsop" ergäbe an dieser Stelle keinen Sinn. Weshalb? Tja, wer das wissen will, muss entweder "Hyper Orbis" lesen oder Jeschkes "Internationale Science Fiction Stories", Band  "Die Pilotin", aus dem Regal holen, da ist die Geschichte erstmals erschienen. ;-)

Deine Geschichte ist keine Erstveröffentlichung?

Gilt das auch noch für andere im Band? Der Untertitel "2020 ..." legt ja eigentlich die Vermutung nahe, dass es sich um aktuelle Texte handelt.

Das würde auch erklären, wieso der Band für den DSFP irrelevant ist und daher nicht zur Verfügung gestellt wurde (wobei mir neu wäre, dass das eine Voraussetzung für die Berücksichtigung ist).


Neu im September '20: e-tot - Das Leben nach dem Upload  |||  uwepost.de ||| deutsche-science-fiction.de


#11 My.

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Geschrieben 27 December 2020 - 15:39

Das würde auch erklären, wieso der Band für den DSFP irrelevant ist und daher nicht zur Verfügung gestellt wurde (wobei mir neu wäre, dass das eine Voraussetzung für die Berücksichtigung ist).

 

Bei Anthologien sind die Storys relevant, die im Zeitraum erstmals veröffentlicht wurden. Durch eine nicht relevante Story wird nicht der ganze Band nicht relevant.

 

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#12 Achim Stößer

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Geschrieben 27 December 2020 - 22:46

 

  • WOW = Wahnsinn ohne Witz.
  • p.machinery basiert in der Tat auf dem "gleichnamigen" Titel der Düsseldorfer (!) Band Propaganda. Die korrekte deutsche Schreibweise wäre "Propagandamaschinerie". Firmennamen halte ich im Übrigen nicht für Denglisch. Es sind Namen. Also Schall und Rauch.
  • "Lockdown" & Co.: Wenn du dir die wirklichen Wortbedeutungen anschaust, wirst du feststellen, dass sie mit dem, was im Duden (vor allem der gehackten Seite www.duden.de) wenig bis nichts zu tun haben. Im Ursprung stand der "Lockdown" für den Verschlusszustand eines Gefängnisses nach einem (niedergeschlagenen) Gefangenenaufstand. Im Übrigen ließe sich dieses Undeutsch vermeiden, indem man einfach von "Corona-Maßnahmen" (oder korrekter "Anti-Corona-Maßnahmen") spräche.
 
Aber wir haben diesmal freundlicherweise für das DSFP-Komitee kein E-Book erhalten, also ist mir das Machwerk sowieso wurscht.
 
My.

 

 

duden.de wurde gehackt? Das war mir neu (hast du dazu nähere Informationen?). Das erklärt vielleicht, dass ich hin und wieder nicht mit dem, was im Duden steht, einverstanden bin ;-)

Lockdown hat  mehrere Bedeutungen, die Einschließung von Gefängnisinsassen ist wohl nur eine davon; woher hast du denn die "wirkliche Bedeutung"? "Corona-Maßnahmen" halte ich an der Stelle für ungeeignet, da es ja auch völlig andere Cronona-Maßnahmen (z.B. Abstand, Händewaschen, Maske) gibt, die nichts mit einem Lockdown zu tun haben.

 

2020 ist ja noch nicht um, vielleicht bekommt das Komitee ja noch eine Ausgabe (auf die Schnelle habe ich aber nichts gefunden, dass das Bedingung wäre).

 

Deine Geschichte ist keine Erstveröffentlichung?

Gilt das auch noch für andere im Band? Der Untertitel "2020 ..." legt ja eigentlich die Vermutung nahe, dass es sich um aktuelle Texte handelt.

Das würde auch erklären, wieso der Band für den DSFP irrelevant ist und daher nicht zur Verfügung gestellt wurde (wobei mir neu wäre, dass das eine Voraussetzung für die Berücksichtigung ist).

 

Nein, Aesop ist keine Erstveröffentlichung, sondern vor gut einem Vierteljahrhundert bei Heyne erschienen.

 

M.W. ist das aber eine Ausnahme, sonst ist wohl alles, was bei VMPG erscheint, und ich denke, auch was im Imprint Ueberlicht erscheint, eine Erstveröffentlichung, aber ich bin nur Autor, da müsstest du also z.B. den Herausgeber (in dem Fall Galax) fragen.

 

Den von dir genannten Untertitel "2020 ..." sehe ich nicht; soweit ich das erkennen kann, gibt es keinen Untertitel (auf dem Cover sowieso, im E-Book habe ich auch keinen gesehen). Ich glaube, da hast du was verwechselt.

 

Die diesbezüglichen Voraussetzungen für den DSFP kenne ich leider nicht, dazu kann ich nichts sagen, s.o.

 



#13 Peter-in-Space

Peter-in-Space

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Geschrieben 27 December 2020 - 23:03

...

Aber "modern" hat ja auch noch eine ganz andere Bedeutung: faulen, in Moder übergehen, verderben, verfaulen. Wer weiß, was damit gemeint ist?

...

... und ich Depp suche seit 40 Jahren die Begründung, warum ich Dieter Bohlen und Thomas Anders nicht mag...

 

btt


„La filosofia è scritta in questo grandissimo libro che continuamente ci sta aperto innanzi a gli occhi (io dico l’universo), ma non si può intendere se prima non s’impara a intender la lingua, e conoscer i caratteri, ne’ quali è scritto. Egli è scritto in lingua matematica, e i caratteri son triangoli, cerchi, ed altre figure geometriche, senza i quali mezi è impossibile a intenderne umanamente parola; senza questi è un aggirarsi vanamente per un oscuro laberinto.“

 

Galilei

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#14 Achim Stößer

Achim Stößer

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Geschrieben 28 December 2020 - 00:57

... und ich Depp suche seit 40 Jahren die Begründung, warum ich Dieter Bohlen und Thomas Anders nicht mag...

 

btt

Tja, hättest du mal mich gefragt ...



#15 My.

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Geschrieben 28 December 2020 - 06:31

duden.de wurde gehackt? Das war mir neu (hast du dazu nähere Informationen?). Das erklärt vielleicht, dass ich hin und wieder nicht mit dem, was im Duden steht, einverstanden bin ;-)

 

Ob duden.de gehackt wurde oder nicht, weiß ich nicht. Jedenfalls ist die Seite indiskutabel. Was soll ich von einer duden.de genannten Seite halten, wenn schon Minuten nach einem entsprechenden Verbalerguss der Frau Annegret Krampf-Knarrenbauer der Begriff "Leutnantin" (siehe https://www.duden.de...bung/Leutnantin) so dargestellt wird, als sei er seit den Tagen des Herrn Duden rechtschaffener Bestandteil des Rechtschreibwerkes? Und wenn nicht berücksichtigt wird, dass genannte Frau Annegret Krampf-Knarrenbauer ihre Idee zurücknahm, nachdem ihr extremer Gegenwind gerade aus Richtung weiblicher Soldaten entgegenwehte?

 

Außerdem: Ruf mal bei denen an, 3mal in der Stunde wegen eines Themas. Du wirst mit 4 bis 7 Leuten sprechen, die dir 11 bis 14 Meinungen als richtig und duden-konform verkaufen. Es kommen mir immer wieder Autoren mit den Ergebnissen solcher Telefonate, und es ist immer Müll im Vergleich zu dem gedruckten und als fest installierte Software vorhandenen Duden.

 

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#16 Uwe Post

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Geschrieben 28 December 2020 - 09:36

 

Den von dir genannten Untertitel "2020 ..." sehe ich nicht; soweit ich das erkennen kann, gibt es keinen Untertitel (auf dem Cover sowieso, im E-Book habe ich auch keinen gesehen). Ich glaube, da hast du was verwechselt.

 

Stimmt. Steht im Threadtitel und in der Grafik im ersten Posting, nicht aber im offiziellen Titel.


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#17 My.

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Geschrieben 28 December 2020 - 10:09

Stimmt. Steht im Threadtitel und in der Grafik im ersten Posting, nicht aber im offiziellen Titel.

 

Allerdings sehr wohl bei Amazon z.B., und im Buch, freilich ohne Jahreszahl.

Im Übrigen zeigt sich, dass das Buch nicht für den DSFP relevant ist, weil das E-Book - Print gibt es wohl nicht - keine ISBN besitzt.

 

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#18 Achim Stößer

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Geschrieben 28 December 2020 - 16:05

Ob duden.de gehackt wurde oder nicht, weiß ich nicht. Jedenfalls ist die Seite indiskutabel. Was soll ich von einer duden.de genannten Seite halten, wenn schon Minuten nach einem entsprechenden Verbalerguss der Frau Annegret Krampf-Knarrenbauer der Begriff "Leutnantin" (siehe https://www.duden.de...bung/Leutnantin) so dargestellt wird, als sei er seit den Tagen des Herrn Duden rechtschaffener Bestandteil des Rechtschreibwerkes? Und wenn nicht berücksichtigt wird, dass genannte Frau Annegret Krampf-Knarrenbauer ihre Idee zurücknahm, nachdem ihr extremer Gegenwind gerade aus Richtung weiblicher Soldaten entgegenwehte?

 

Außerdem: Ruf mal bei denen an, 3mal in der Stunde wegen eines Themas. Du wirst mit 4 bis 7 Leuten sprechen, die dir 11 bis 14 Meinungen als richtig und duden-konform verkaufen. Es kommen mir immer wieder Autoren mit den Ergebnissen solcher Telefonate, und es ist immer Müll im Vergleich zu dem gedruckten und als fest installierte Software vorhandenen Duden.

 

My.

 

Putzig, das habe ich im September gar nicht mitbekommen (das meinst du doch, siehe hier oder hier?). Ich glaube, ich werde mal eine Story in gendergerechter (also nichtdiskriminierenderund somit das Gegenteil dessen, was derzeit ständig als "gendergerecht" propagiert wird im deutschsprachigen Raum, also movierungsfreier) Sprache schreiben müssen. Siehe auch meine Kurzgeschichte Astronaut*!3<$#innen. Oder die parodistische æ-Endung in Vitalfunktionsangleichung oder Der Duft der Durian. "Leutnantin" stand aber tatsächlich schon länger (mindestens seit 2011) auf duden.de. In der aktuellen Printausgabe nicht?

 

Stimmt. Steht im Threadtitel und in der Grafik im ersten Posting, nicht aber im offiziellen Titel.

 

Da scheint es sich aber auf Collection bzw. -anthologie zu beziehen (und die ist ja nun mal von 2020, zumindest die E-Book-Ausgabe, Print ja anscheinend, wie dort zu lesen ist, erst 2021).

 

Allerdings sehr wohl bei Amazon z.B., und im Buch, freilich ohne Jahreszahl.

Im Übrigen zeigt sich, dass das Buch nicht für den DSFP relevant ist, weil das E-Book - Print gibt es wohl nicht - keine ISBN besitzt.

 

My.

Nun, um die Jahreszahl ging es Uwe ja grade, wenn ich das richtig verstanden habe ("Der Untertitel '2020 ...' legt ja eigentlich die Vermutung nahe"). Print (mit ISBN) gibt es dann, siehe Ausgangsbeitrag des Threads, voraussichtlich (ich bin da lieber vorsichtig, manchmal zieht sich sowas) im Februar 2021. Wobei ISBN heutzutage eigentlich kein Qualitätskriterium mehr sein dürfte, ist ja m.W. leicht zu bekommen.



#19 My.

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Geschrieben 28 December 2020 - 16:58

@ Achim:
 
* Zum Thema Geschlechterdiskriminierung empfehle ich: "Auf den G-Punkt", zu finden unter https://www.beckinsale.de/archive/5062.
* Leutnantin: Doch, auch enthalten in Buch und Software. Aber das interessiert mich wenig. Es ist Schwachsinn und wird nicht dadurch besser.
* DSFP: Die ISBN wird nicht als Qualitätskriterium verwendet, sondern um zu klären, ob es sich um eine einigermaßen ernsthafte Veröffentlichung handelt. Ohne ISBN müssten wir uns noch mit gefühlt Zehntausenden Schrott-E-Books und am Ende auch noch mit Laberblogs (wie meinem eigenen) herumschlagen.

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#20 Dadaistin

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Geschrieben 28 December 2020 - 22:25

* Zum Thema Geschlechterdiskriminierung empfehle ich: "Auf den G-Punkt", zu finden unter https://www.beckinsale.de/archive/5062.

* Leutnantin: Doch, auch enthalten in Buch und Software. Aber das interessiert mich wenig. Es ist Schwachsinn und wird nicht dadurch besser.

Meine Lieblingsanekdote dazu:

Vor nicht allzu vielen Jahren wollte mich ein Projektmanager aus meiner damaligen Lektoratsposition an einer der von ihm betreuten Veröffentlichungen entfernen lassen. Seine Begründung: Ich würde nicht "geschlechtersensibel genug" editieren. Und ja, ich habe sehr wohl die "basics" gemacht, also zB "...die beteiligten Forscherinnen und Forscher" geschrieben, aber er wollte eine Sternchenorgie bei allen theoretisch anwendbaren Begriffen. Das Ganze wurde dann soweit hocheskaliert, dass wir bei der eigentlichen Herausgeberin und Verlagsmiteigentümerin im Büro saßen.
Deren Blick wanderte dann demonstrativ zwischen seinem pseudorechtschaffen empörten Gesicht und meinen sekundären Geschlechtsmerkmalen hin- und her, ehe sie mit einem "Herr Kollege, I glaub Sie mochn Sie grod a bisserl zum Kasperl" die Diskussion beendete. Zwei Monate später hat er gekündigt.

Zu Hyper Orbis:

Wie ja manchen hier bekannt ist, habe ich eine Schwäche für die Underdogs der schreiberischen Zunft, für kleine Projekte und kreative Außenseiter. Auch finde ich an den Werken von Galax selbst bei allen formellen Schwächen immer wieder etwas lesenswertes und spreche auch die eine oder andere Empfehlung aus.
Aber hier streiche ich schon nach dem "Blick ins Buch" die Segel. 
Wenn das Versprechen "Es ist abenteuerlich, es ist rätselhaft, es ist dramatisch und manchmal komisch, aber auf jeden Fall unheimlich spannend" lautet, aber bereits die erste Geschichte wie Fanfiction aus einem Forenrollenspiel daherkommt, hält sich mein Experimentierdrang in Grenzen, sorry. Damit meine ich nicht einmal die Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen, auch nicht, dass schon bei dieser Kostprobe Sätze vorkommen, in denen offensichtlich ein Wort und damit der eigentliche Sinn fehlt.
Es ist einfach belanglos. Die Ausführungen zu den Frühstücksvorlieben sind genau so dahinplätschernd beschrieben wie die "hitzige" Diskussion darüber, wie man die "Gefahr" aufhalten könnte. 
Pass.



#21 My.

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Geschrieben 29 December 2020 - 07:42

Vor nicht allzu vielen Jahren wollte mich ein Projektmanager aus meiner damaligen Lektoratsposition an einer der von ihm betreuten Veröffentlichungen entfernen lassen. Seine Begründung: Ich würde nicht "geschlechtersensibel genug" editieren. Und ja, ich habe sehr wohl die "basics" gemacht, also zB "...die beteiligten Forscherinnen und Forscher" geschrieben, aber er wollte eine Sternchenorgie bei allen theoretisch anwendbaren Begriffen. Das Ganze wurde dann soweit hocheskaliert, dass wir bei der eigentlichen Herausgeberin und Verlagsmiteigentümerin im Büro saßen.
Deren Blick wanderte dann demonstrativ zwischen seinem pseudorechtschaffen empörten Gesicht und meinen sekundären Geschlechtsmerkmalen hin- und her, ehe sie mit einem "Herr Kollege, I glaub Sie mochn Sie grod a bisserl zum Kasperl" die Diskussion beendete. Zwei Monate später hat er gekündigt.

 

Was ich - nebst der im Zitat in meinem Beitrag angeprangterten Diskriminierung der Frau - vor allem kritisiere, ist die Ausgrenzung der Diversen, die gerade durch den Genderzeichensalat zelebriert wird.

 

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#22 Dadaistin

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Geschrieben 29 December 2020 - 08:53

Was ich - nebst der im Zitat in meinem Beitrag angeprangterten Diskriminierung der Frau - vor allem kritisiere, ist die Ausgrenzung der Diversen, die gerade durch den Genderzeichensalat zelebriert wird.

 

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Das sowieso, im Prinzip zementiert man damit binäre Denkweise.



#23 Uwe Post

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Geschrieben 29 December 2020 - 10:06

 

 

Da scheint es sich aber auf Collection bzw. -anthologie zu beziehen (und die ist ja nun mal von 2020, zumindest die E-Book-Ausgabe, Print ja anscheinend, wie dort zu lesen ist, erst 2021).

Die Jahreszahl im Titel ergibt für mich unter den gegebenen Umständen nicht besonders viel Sinn.

 

 

 

Im Übrigen zeigt sich, dass das Buch nicht für den DSFP relevant ist, weil das E-Book - Print gibt es wohl nicht - keine ISBN besitzt.

Auch wieder wahr. Wenn das Printbuch 2021 mit ISBN erscheint, sind die Geschichten denn dann nächstes Jahr relevant? Ich frage für einen Freund ... ;-)

 

 

 

Das sowieso, im Prinzip zementiert man damit binäre Denkweise.

Die ja etwa 99% der Weltbevölkerung abdeckt  :aliensmile:  Was aber sinngemäß nicht für das Cover gilt - das nennt nur vier der vertretenen Autor*. Gehrke und Rosenow sind "und andere". Das zementiert wiederum eine elitäre Denkweise, wenn man denn mit solchen Kraftausdrücken um sich werfen will ...

 

Dass auf ein professionelles Lektorat verzichtet wurde, erkennt man bereits nach wenigen Sätzen der Leseprobe, die voller Füllwörter und Stilblüten sind. Ich fürchte, dass man weder Autoren noch Lesern einen Gefallen tut, einen Text so zu veröffentlichen.


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#24 My.

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Geschrieben 29 December 2020 - 11:26

Die Jahreszahl im Titel ergibt für mich unter den gegebenen Umständen nicht besonders viel Sinn.

 

Auch wieder wahr. Wenn das Printbuch 2021 mit ISBN erscheint, sind die Geschichten denn dann nächstes Jahr relevant? Ich frage für einen Freund ... ;-)

 

Die ja etwa 99% der Weltbevölkerung abdeckt  :aliensmile:  Was aber sinngemäß nicht für das Cover gilt - das nennt nur vier der vertretenen Autor*. Gehrke und Rosenow sind "und andere". Das zementiert wiederum eine elitäre Denkweise, wenn man denn mit solchen Kraftausdrücken um sich werfen will ...

 

Dass auf ein professionelles Lektorat verzichtet wurde, erkennt man bereits nach wenigen Sätzen der Leseprobe, die voller Füllwörter und Stilblüten sind. Ich fürchte, dass man weder Autoren noch Lesern einen Gefallen tut, einen Text so zu veröffentlichen.

 

Schon unter Marketinggesichtspunkten ist eine Jahreszahl im (Unter-) Titel kontraproduktiv. Wer kauft schon 2022 noch ein Buch von 2018? Man neigt ja schon dazu, Titeln, die nach der Frankfurter Buchmesse erscheinen, den Januar des Folgejahres als Erscheinungstermin zu verpassen, wie ich gelernt habe (und was ich trotzdem nicht tue).
 
Die Relevanz des Buches für den DSFP 2022 (Jahrgang 2021) werden wir beizeiten sicherlich diskutieren.
 
Denkweisen müssen ja immer zementiert werden. Meine ist auch zementiert: Ich lehne die mutwillige und sinnlose Beschädigung der - vor allem deutschen - Sprache ab. (Ich lehne es im Übrigen genauso ab, dass Malteser nicht mehr maltesische Ziffern und Zahlen sprechen, sondern englische; in Extremfällen sogar italienische. Das ist vielleicht einfach, es ist vielleicht auch historisch erklärbar, aber notwendig ist es nicht.)
 
Der Verlag ist mir seit Längerem bestens bekannt für jegliche Unkenntnis auf vielen Gebieten der Buchmacherei.
 
My.

Bearbeitet von My., 29 December 2020 - 11:26.

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#25 Galax

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Geschrieben 29 December 2020 - 22:19

@Achim
Die Titelidee stammt von Allan Stark. Die vier Ursprungsautoren, von denen leider nur zwei geblieben sind, hatten damals jeweils verschiedenen Titel vorgeschlagen und am Ende wurde demokratisch abgestimmt – und zwar ehe die einzelnen Storys fertig waren.

Da steckt kein wirkliches Geheimniss hinter.

 

 

@ Uwe
Bis auf Achims Geschichte sind alles Erstveröffentlichungen.

Wenn du möchtest, kann der Verlag dir ein Rezi-exemplar dalassen. ;)
Das Buch ist entegen der obligatorischen Meinung von My streckenweise sehr lohnend – natürlich gibt es wie in allen Anthologien Licht und Schatten, ist halt so. Aber immerhin sind die Anthos von ModernPhantastik nicht so schattenreich wie andere, welche stets stark verzögert erscheinen und in denen auch jeder textähnlichen Zustand abgedruckt wird, der irgendwie ergattert werden konnte ;)

 

@ my

Nunja, du wirst 2021 in den zweifelhaften Genuss der Printausgabe kommen, die definitiv im Februar 2021 erscheint.
„Leider“ enthällt Hyper Orbis in der Tat einige feines SciFi-Highlights, welchen man sich natürlich gern verweigern kann. :P

Schade, aber wohl unabänderbar. Aber vlt ist ja bis dahin deine Wut über die Gegenwart der Literatursituation verraucht. Die Hoffnung stirbt zuletzt. ;)
 

@ Dadaistin

Nunja, schöner wäre es gewesen, jeder Geschichte ihre ersten fünf Seiten zu gönnen, anstatt das ganze Buch mit der ersten abzutun. ;)

 

***

 

Nun noch was zum Wunschdenken, hier wäre elitäres Gehabe am Werk ... ;)
Nein, ist nicht. Es waren von Anfang an vier Autoren auf dem Cover vorgesehen. Nebeneinander haben sie jedoch nicht (mehr) gepasst, einen weglassen war doof.
Dass zwei weitere Autoren ins Buch hinzukommen war auch nicht geplant – und keine Autoren zu nennen wurde schlicht demokratisch abgelehnt. So ist das halt bei Gemeinschaftsprojekten.
 

Übrigens ist einer der ursprünglichen Autoren während der Arbeit am Projekt leider verstorben, weshalb wir seine Geschichte nicht veröffentlichen durften/wollten. Ein anderer ist mit seiner Idee etwas übers Ziel hinaus geschossen und schied daher aus. Um die fehlenden Seiten zu füllen sind Achim, Kornelia und am Ende spontan und ungeplant Arne dazugekommen.

Das ist der einzige Grund, weshalb Arne final auch nicht mit auf dem Cover steht. …auch egal ... besser leben mit Vorurteilen. Und spätestens wenn ein Fakt eine Meinung gefährdet, ist es meistens ja vorbei, mit dem Übertragen von Informationen :P
Das habe ich in der Szene (in Einzelfällen) mehr als einmal durch und das wird sich wohl auch leider nicht mehr ändern lassen.

Übrigens ist es das einzig wirklich traurige an der Szene, die zu eine Bubble von „früher war alles besser“ und dem Beschimpfen des Fortschrittes und der Nachkommen mutiert ist. Kann natürlich auch sein, dass es schon immer so war. Gibt jedenfalls ausreichend Gründe, hier nur semi-aktiv zu sein und zu bleiben.

 

(btw: meine flappsige Art zu schreiben meine ich nicht böse, sondern einfach nur locker)
 


Bearbeitet von Galax, 29 December 2020 - 22:22.

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#26 Dadaistin

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Geschrieben 29 December 2020 - 23:22

@ Dadaistin

Nunja, schöner wäre es gewesen, jeder Geschichte ihre ersten fünf Seiten zu gönnen, anstatt das ganze Buch mit der ersten abzutun. ;)

Es wäre vielleicht fairer, aber das kannst du von mir als Leserin nicht erwarten. Du stellst das Buch mit dem Cover und dieser Geschichte als Einstieg ins Schaufenster, mehr als dies und eine Auflistung habe ich nicht, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Ich muss damit beurteilen, ob es mir die wenigen Euro und viel wertvolleren Stunden meiner Lebenszeit wert ist - oder eben nicht.

Stell dir vor, der durchaus sympathische Verkäufer an der Feinkosttheke schenkt dir ein Stück Käse als Kostprobe. Es schmeckt irgendwie zwischen gammelig und durchschnittlich.
Und dann teilt dir besagter Verkäufer auf dein entsprechendes Feedback hin mit "Natürlich, man muss schon den ganzen Block kaufen und essen, um in den Genuss der wirklich guten Stücke zu kommen!"
Würdest du? Ganz ehrlich?

Mein Tipp wäre, die zweitbeste Geschichte am Anfang zu haben (um eben Leser der Kostprobe zu überzeugen) und die beste Story am Schluss (wegen dem dann mitgenommenen guten Eindruck).



#27 Galax

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Geschrieben 30 December 2020 - 00:05

Es wäre vielleicht fairer, aber das kannst du von mir als Leserin nicht erwarten. Du stellst das Buch mit dem Cover und dieser Geschichte als Einstieg ins Schaufenster, mehr als dies und eine Auflistung habe ich nicht, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Ich muss damit beurteilen, ob es mir die wenigen Euro und viel wertvolleren Stunden meiner Lebenszeit wert ist - oder eben nicht.

Stell dir vor, der durchaus sympathische Verkäufer an der Feinkosttheke schenkt dir ein Stück Käse als Kostprobe. Es schmeckt irgendwie zwischen gammelig und durchschnittlich.
Und dann teilt dir besagter Verkäufer auf dein entsprechendes Feedback hin mit "Natürlich, man muss schon den ganzen Block kaufen und essen, um in den Genuss der wirklich guten Stücke zu kommen!"
Würdest du? Ganz ehrlich?

Mein Tipp wäre, die zweitbeste Geschichte am Anfang zu haben (um eben Leser der Kostprobe zu überzeugen) und die beste Story am Schluss (wegen dem dann mitgenommenen guten Eindruck).

Dem stimme ich zu.
Unter uns: Ich hätte Arne vermutlich garnicht in die Antho gelassen. Kornelia hingegen empfand ich als großen Gewinn. Ihre Story hätte ich gern vorn als erste gehabt.

Aber um beim Käsebeispiel zu bleiben. ;)
Du magst scharfen Käse?
Wasabi, chilli oder reicht dir schon grüner Pfeffer?
Versuch alle drei. Und nebenbei nimmst du noch Bärlauch mit :D

 


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#28 My.

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Geschrieben 30 December 2020 - 06:49

Aber vlt ist ja bis dahin deine Wut über die Gegenwart der Literatursituation verraucht.


Oha. Dein Dealer hat doch hoffentlich nicht aus Versehen den Großhändler gewechselt?

 

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#29 Uwe Post

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Geschrieben 30 December 2020 - 11:14

 

 

Unter uns: Ich hätte Arne vermutlich garnicht in die Antho gelassen.

 

Man hätte den Text einfach lektorieren können (müssen). Vielleicht erzählt er ja eine gute Geschichte, aber dann muss man eben sprachlich nachhelfen, damit der Leser das dann auch genießen kann.


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#30 Achim Stößer

Achim Stößer

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Geschrieben 04 January 2021 - 18:34

 

@ Achim:
 
* Zum Thema Geschlechterdiskriminierung empfehle ich: "Auf den G-Punkt", zu finden unter https://www.beckinsale.de/archive/5062.

 

 

So. Wobei meine Standardbeispiele Wache (f), Geisel (f), Mitglied (n) und Opfer (n) sind, jeweils beliebigen Geschlechts. Und natürlich, aus eigener Erfahrung im Studium, die wissenschaftliche Hilfskraft (f), eine Bezeichnung, durch die ich mich weder diskriminiert noch nur "mitgemeint" noch in meiner "Männlichkeit" getroffen fühlte.

 

Man hätte den Text einfach lektorieren können (müssen).

 

Das kann man nicht oft genug sagen. Ganz allgemein, den Text - die ganze Anthologie - habe ich noch nicht gelesen, ich bin wie immer etwas hinterher (aktuell bei "Kaltes klares Wasser" vom Mai), sodass ich nur meinen eigenen Beitrag kenne.
 





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