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Folgenbesprechung ENTERPRISE


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124 Antworten in diesem Thema

#31 Jueps

Jueps

    Klabauternaut

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Geschrieben 10 January 2005 - 21:26

Da kenn ich mich mit TNG zu wenig aus, um wider- oder fürzusprechen bezüglich deiner Aussage. Obwohl ich mir eine Klonfolge kaum vorstellen kann, aber wie gesagt, bin nicht sooo bewandert. Und was die Frage angeht: Ich finde es schon unterhaltsam, die Pionierzeit der Föderation mitzuerleben und so schlimm ist doch die Crew auch nicht... :)

jps  RG


#32 Drakhon

Drakhon

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Geschrieben 10 January 2005 - 22:12

Viele neue Ideen gabs bisher wirklich nicht. Aber ich glaube man darf auch nicht immer nur "gabs schon mal" sagen. Wenn man damit anfängt wird man denk ich auch bei TNG meistens irgendwo anders vergleichbare Ideen finden. Vielleicht noch nicht in einer Serie umgesetzt, aber vielleicht in einem Film oder einem Buch.

Definitiv neu für Star Trek ist in Enterprise aber der Handlungsbogen der in der 3. Staffel aufgebaut wird. Dieses Konzept wird leider zu Beginn der Staffel noch zu sehr von Lückenfüllern wie der Westernepisode unterbrochen, aber gegen Ende der Staffel kommt so was (fast) nicht mehr vor.

Wenn man nun weiter sieht, scheint dieses Konzept vielleicht auch nicht das wahre - jedenfalls für die Einschaltqutoen- gewesen zu sein, weswegen man das in der 4. Staffel wieder gelassen hat. Dafür gabs dort bereits schon 2 Episoden mit je 3 Teilen, und ein weiterer Dreiteiler steht nach TV Tome schon bevor.

#33 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 11 January 2005 - 05:32

B&B Berman und Braga, falls die Frage nicht retorisch gemeint war. Über 650 Folgen Star Trek, da kann man wohl kaum erwarten, dass den Autoren noch vollkommen neue Themen einfallen. Um die 'Lückenbüßerfolgen' kommt man nicht drumrum, wenn man die ganze Staffel nur auf der Suche nach der Xindi-Waffe wäre, dann würden sich die Folgen auch bald wiederholen. Auch die hochgelobte 7. DS9-Staffel hatte diese Folgen und die 3. Staffel Enterprise ist eindeutig nach deren Vorbild entwickelt. @Martin Die Strahlenwaffen haben schon Vorteile, der wichtigste ist, dass man ihre Wirkung einstellen kann, ein Betäubungsmodus kann wie gerade gesehen im Falle einer Geiselnahme sehr nützlich sein. Ansonsten nehme ich mit Freude zur Kenntnis, dass zukünftige Waffenkonstrukteure keinen Wert auf erhöhte Tötungseffizienz legen. Aber wenn es Dir darum geht, möglichst viele Gegner schnell außer Gefecht zu setzen, dann möchte ich erwähnen, dass die moderneren Phaser Multizielerfassung besitzen, ein Modus der aber noch nie gezeigt wurde, wohl weil dann die Schießerei so schnell beendet wäre.

#34 Jueps

Jueps

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Geschrieben 11 January 2005 - 13:05

B&B Berman und Braga, falls die Frage nicht retorisch gemeint war.

Nein, das kannte ich noch nicht. :)


Um die 'Lückenbüßerfolgen' kommt man nicht drumrum

Das ist richtig, aber so ein Western-Schrott muss ja nicht sein... ;)

Bearbeitet von Jueps, 11 January 2005 - 13:05.

jps  RG


#35 Rusch

Rusch

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Geschrieben 11 January 2005 - 14:44

Um die 'Lückenbüßerfolgen' kommt man nicht drumrum

Das ist richtig, aber so ein Western-Schrott muss ja nicht sein... :)

Eben und darum hat die neue Staffel auch nur 22 Folgen.

Aber was viel wichitger ist: Mit Manny Coto kam ein fähiger Mann an Bord und nach der Abhandlung des unseeligen Cliffhangers bietet Coto Star Trek vom feinsten. Der Vulkan Dreiteil war wirklich allerste Sahne. Fernsehen mit Kino Niveau. Na, wartet es ab.

#36 Jueps

Jueps

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Geschrieben 11 January 2005 - 14:45

Ui, ui, ui, da bin ich aber gespannt! *tänzel*

jps  RG


#37 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 14 January 2005 - 15:20

@Martin
Die Strahlenwaffen haben schon Vorteile, der wichtigste ist, dass man ihre Wirkung einstellen kann, ein Betäubungsmodus kann wie gerade gesehen im Falle einer Geiselnahme sehr nützlich sein.

Darauf, daß es definitiv keine Strahlen gab, gibt oder jemals geben wird, die intelligenterweise erkennen, wieviel Energie sie transportieren und abgeben müssen, um einen Menschen mit spezifischer Körpermasse und Mentalität zu betäuben (von der Anatomie und Metabolismus fremder Spezies ganz zu schweigen), brauchen wir nicht zu diskutieren, denke ich.

Berücksichtigt man ferner, daß es bereits probate Mittel gibt (Betäubungsgeschosse auf mechanischer, elektrischer oder chemischer Basis), kommen wir zwangsläufig darauf zurück, daß die Phaser für Star Trek erfunden, weil sie "cool" sind, nicht jedoch, weil man sie unbedingt benötigen würde. Mehr noch, dafür nimmt man sogar gröbste Handwedelei in Kauf.

Und das ist in meinen Augen eine ungesunde Einstellung zu Waffen, sieht man einmal davon ab, daß es im Grunde keine gesunde Einstellung dazu gibt.

Ansonsten nehme ich mit Freude zur Kenntnis, dass zukünftige Waffenkonstrukteure keinen Wert auf erhöhte Tötungseffizienz legen.

Du hast meine Absicht mißverstanden. Ich gehe davon aus warum man den Pahser als Element der Handlung für ST erfunden hat, nicht darum, was die Konstrukteure in der Story im Sinn gehabt haben könnten oder nicht.

Im Übrigen erinere ich daran, daß Phaser Personen vollkommen desintegrieren können, ihnen üble Verbrennungen zufügen und sie im "humansten" Fall (durch nicht näher bezeichnete Wirkung) tot zusammenbrechen lassen - letzteres ist das, was ein Projektil auch tun würde. Das widerspricht sich also auch auf dieser Ebene.

Aber wenn es Dir darum geht, möglichst viele Gegner schnell außer Gefecht zu setzen, dann möchte ich erwähnen, dass die moderneren Phaser Multizielerfassung besitzen, ein Modus der aber noch nie gezeigt wurde, wohl weil dann die Schießerei so schnell beendet wäre.

Zusammenspinnen kann man viel, relevant ist aber nur, was man dem Rezipienten (hier: dem Zuschauer) darbietet.

Und das ist aus moralischer Sicht ein Waffenkult, der sich darin ausdrückt, daß nicht aber um der handlungstechnischen Notwendigkeit, sondern um der Effekte Willen eine fiktive Waffe entwickelt wird.

Läßt man Moral einmal außen vor und sieht das Ganze rein von der Warte waffentechnischer Effizienz her, wird es noch bekloppter. Ohne ein ausdrücklicher Experte zu sein, fallen mir da auf Anhieb etliche Punkte ein - die poste ich hier natürlich nicht, aber bei Interesse eröffne ich gerne einen neuen Thread dazu.
Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
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#38 Jueps

Jueps

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Geschrieben 14 January 2005 - 21:53

Meinerseits besteht da durchaus Interesse!

Nur eines noch:

Zusammenspinnen kann man viel, relevant ist aber nur, was man dem Rezipienten (hier: dem Zuschauer) darbietet.

Das ist zwar einerseits logisch, denn: Was bringt es schon, viel zu erzählen, aber nix zu zeigen?
Aber bedenke auch, dass sich so etwas wie Star Trek über den Status einer Vision aufbaut, die vor allem davon lebt, dass sie dem Zuschauer möglichst viele Details aufs Brot schmiert (kann man das so sagen :lookaround: ), auch wenn diese danach keine nähere Beachtung finden. Bei Fällen wie der Multizielerfassung geht es vielleicht nicht darum, sie zu zeigen, sondern sie als einen klitzekleinen Baustein einer großen, interessanten Zukunftsvorstellung darzubieten. Und genau da sehe ich schon ein gewisse Relevanz...

Bearbeitet von Jueps, 14 January 2005 - 21:55.

jps  RG


#39 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 15 January 2005 - 11:17

Meinerseits besteht da durchaus Interesse!

Okay, kommt ...

Aber bedenke auch, dass sich so etwas wie Star Trek über den Status einer Vision aufbaut, die vor allem davon lebt, dass sie dem Zuschauer möglichst viele Details aufs Brot schmiert (kann man das so sagen  :lookaround: ), auch wenn diese danach keine nähere Beachtung finden.

Gut, aber zwischen "keine nähere Beachtung finden" und "stark widersprüchlich bis falsch sein" sehe ich einen Unterschied.

Bei Fällen wie der Multizielerfassung geht es vielleicht nicht darum, sie zu zeigen, sondern sie als einen klitzekleinen Baustein einer großen, interessanten Zukunftsvorstellung darzubieten. Und genau da sehe ich schon ein gewisse Relevanz...

Ein triftiges Argument. Eigentlich.
Nur, dann könnte man auch sagen, daß die ENTERPRISE locker Warp 23 schafft, wenn man nur den Schießmichtot-Mirfälltnixein-Kompensator einbauen würde, dieser aber nicht eingebaut wird, obwohl ständig Situationen auftauchen, wo ein bißchen mehr Tempo dringend gebraucht und von von den Akteuren händeringend aus der Maschine gekitzelt wird.
Und dann wird's hanebüchen. Wenn etwas vorhanden ist, der Einsatz sinnvoll wäre, es aber nicht eingesetzt wird und dafür in der Story keine Erklärung geliefert wird, ist das gröbster Pfusch.
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#40 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 15 January 2005 - 19:58

Oh, die Waffendiskussion ging ja noch weiter. Aber jetzt zu 'Carpenter Street'. Die unausweichlichen Paradoxien und Logikprobleme lassen wir mal beiseite, sonst sind Zeitreisefolgen nämlich garnicht machbar. An Spannung mangelte es nicht, was suchten wohl die Xindi in der Jetztzeit auf der Erde? Und gegenüber Mister Kidnapper war Archers Moral ja geradezu hoch entwickelt, also bewegen wir uns doch mit der Zeit etwas in Richtung Picard und Co. Trotzdem bin ich froh, dass keine Luftschleuse in der Nähe war. Ich warte weiterhin mit Spannung auf die erste Star Trek Zeitreisefolge, die nicht auf die Erde und wenn dann nicht in die USA führt. Ein kleiner Blick über den Tellerrand bzw. Ozean würde auch den angeblich so aufgeschlossenen Star Trek Autoren mal nicht schaden. Oder kommt da wieder das Argument, mit Russen, Chinesen oder Ägyptern kann sich der durchschnittliche dämliche US-Zuschauer nicht identifizieren, fragt womöglich noch "Wo liegt dieses verdammte Australien eigentlich?"

#41 Jueps

Jueps

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Geschrieben 15 January 2005 - 20:25

Eben. Folgen, die die Crew ins Amerika der Jetztzeit bringen, hatten wir genug. Wobei ich sagen muss, dass der einzige Fall, in dem mich das so richtig gefesselt hat, der ST-Film "Zurück in die Gegenwart" war. Die Details dieser Folge ham mir allerdings gut gefallen, z.B. T'Pols Naserümpfen, als Porthos in ihr Quartier kommt. @Martin: Ist richtig, obwohl dieses Hanebüchene schon oft als Notlösung in ST genutzt wurde. Plötzlich tauchte der Super-High-Tech-O-Mat 3000 auf, der irgendwas möglich machte und alles war gelöst. Zumindest glaube ich mich an so etwas zu erinnern---

Bearbeitet von Jueps, 15 January 2005 - 20:28.

jps  RG


#42 Jueps

Jueps

    Klabauternaut

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Geschrieben 16 January 2005 - 15:52

Zur heutigen Folge: Bis zum letzten Viertel interessant, spannend, geradezu erfrischend. Wie Archer mit Phlox kommuniziert fand ich desweiteren sehr unterhaltsam. Nur das Ende, vor allem die "O Gott! Alles ist vernichtet"-Schlus-Szene war m.E. nicht gelungen. Dazu kommt, dass das Thema vom extremistischen Glauben, der in die Sackgasse führt, bei star Trek mehr als einmal behandelt wurde, und die entsprechenden Dialoge doch großen Nervwert haben ("Seht, was euer Glauben bringt!")´. Aber auf jede Fall eine bessere Episode als die gestrige. PS: Was passiert denn jetzt mit den 19,3 XB Daten? Und kann man überhaupt so viel Speicherplatz für ein paar Scans verbrauchen?

jps  RG


#43 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 16 January 2005 - 19:00

Das Thema fanatischer Glauben ist nicht neu, in Star Trek schon das ein oder andere Mal behandelt, in dieser klaren und deutlichen Form aber noch nicht. Ansonsten eine hervorragende Folge. Der Trick mit dem Transporter war klasse. Zu Beginn wäre eine Erwähnung der Xindi-Reptilien von gestern schön gewesen, wo sind die und deren Ausrüstung jetzt? Die Schlussszene war etwas theatralisch aber voll Star Trek konform. Kleiner Wehrmutstropfen: die Schießerei und Prügelei zum Schluss und der allzu offensichtliche Bezug zum 11.September. Was sind bitteschön XB? Nach Mega(M) kommt Giga(G) dann Terra(T), Peta(P) und Exa(E). Kein X dabei. Zu den Daten gehören ja nicht nur die Scanns, sondern auch die Karten, die T'Pol angefertigt hat. Ein paar Lichtjahre sind ein riesiger Raum, will man den Anomalien aus dem Wege gehen, sollte man diesen mit einer Auflösung von ein paar hundert Metern darstellen. Da kommt einiges zusammen. Hoffentlich haben die ein ordentliches Backupsystem, ansonsten wird das mit dem Kartographieren nichts und das Trellium D muss wieder ran. Habe ich in dieser Folge den Versuch erkannt, der Renaisance der Religiösität in den USA ein paar Argumente entgegenzusetzen?

#44 Jueps

Jueps

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Geschrieben 16 January 2005 - 20:45

Vielleicht soll X ja für Exa- stehen? Aber richtig, so ein paar Lichtjahre, hast recht. Der Transportertrick war wirklich klasse, vor allem war es lustig, wie T'Pol den angeblichen Abschied vorzutäuschen versuchte. Sehr nette Idee.

jps  RG


#45 Jueps

Jueps

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Geschrieben 22 January 2005 - 18:16

"Testgebiet"

Eine herrliche Folge. "Star Trek" der obersten Güte.
Die Geschichte war spannend und sobald die Andorianer ins Spiel kommen, ist für Witz immer gesorgt. Allein die Szene, in der Archer "Auf den Schirm" sagt und man die Fühler Shrens über seinem Kopf sieht - köstlich.

Allerdings hatte ich schon die Hoffnung gehegt, die Folge ende mit einem aufkeimenden Bündnis zwischen der Erde und den Andorianern...aber wir wissen ja, dass diese später Mitglied der Föderation werden.
Davon abgesehen war ich aber sehr erstaunt, dass die Andorianer ein so starkes Schiff haben, denn mir war diese Rasse nicht als so bedeutend und entwickelt im Gedächtnis geblieben.

Fazit: Geniale Episode, die so gut wie alles hatte, was "Star Trek" für mich ausmacht. http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/cheesy.gif

Bearbeitet von Jueps, 22 January 2005 - 18:17.

jps  RG


#46 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 23 January 2005 - 06:11

Jueps, ich muss Dir zustimmen, die Folge war echt nett. Einerseits wegen der Andorianer und weil man an Bord der Enterprise diesmal den Grips und nicht die Luftschleuse benutzte.
Die Fühler sind schon lustig, man beachte nur deren Reaktion bei Genuss eines Glases Andorianischen Ales.

Mir sind da ein paar Dinge aufgefallen:
1. Die Folge spielt am 6.12.2153 also warum übergibt Archer seinem Gast im Austausch für das Ale nicht ein paar Schokoladenweihnachtsmänner zum Nikolaus. :jumpgrin:
2. Der Steuermann der Enterprise kann Backbord nicht von Steuerbord unterscheiden, das sollte dem mal schleunigst jemand beibringen, sonst finden die nie aus der Ausdehnung heraus. http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/sad.png

Was hätte eigentlich dagegen gesprochen, wenn T'Pols Vorbehalte gegenüber Shran unbegründet gewesen wären? Man bedenke, dass in 7 Jahren die Föderation gegründet werden soll, also sind Vertrauen bildende Maßnahmen dringend notwendig. Zum Glück hat Shran gegen seinen Willen handeln müssen, also kann man noch einen Sinneswandel von der Basis her annehmen, diverse Oberkommandos haben ja schon immer kleinkarierte Anweisungen gegeben und mussten erst von den Leuten im Einsatz überzeugt werden.

Die Andorianer sind den Vulkaniern immerhin fast ebenbürtig.

#47 Drakhon

Drakhon

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Geschrieben 23 January 2005 - 22:35

Noch gar keine Meinungen zur heutigen Folge? Ich fand sie recht gelungen. Man bekommt an Anfang eine Situation präsentiert bei der man nicht so genau wusste was eigentlich los ist. Okay es war wohl klar, dass keine 3 Jahre vergangen waren und das ganze entweder ein Trick Archers ist, oder doch wieder eine Zeitreisefolge. Als Archer dann jedoch aus dem "Flugsimulator" ausstieg war ich doch ganz schön überascht. Bei TNG oder Voyager hätte man das ganze wohl auf dem Holodeck simuliert, aber ich hab mich prächtig amüsiert als man sah wie sie Turbulenzen von außen simuliert haben. Gut, dieses Gedächtnis teilweise löschen ist sicher nicht die feine Art, aber ich denke da haben wir diese Staffel schon schlimmeres gesehen. Außerdem war das ganze wohl deutlich subtiler und erfolgversprechender als wieder mal Folter anzudrohen. Also nochmal eine ziemlich gute Folge, bevor jetzt die beiden meiner Meinung nach schwächsten Folgen der Staffel kommen.

#48 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 24 January 2005 - 05:42

Von den letzten Folgen etwas verwöhnt, muss ich sagen, dass "Kriegslist" eher mittelmäßig war. Wir kommen dem Staffelende wieder etwas näher und lobenswert ist die Kreativität, die die Besatzung an den Tag legte, um Dedran zur Herausgabe seiner Geheimnisse zu bewegen, obwohl das Einsetzen von Würmern nicht gerade die feine englische Art ist, der Archer vom Beginn der Staffel hätte wohl wieder die Luftschleuse bemüht, also ist Besserung in Sicht. Ansonsten ist aber nicht viel passiert. Drahkon, bitte keine Spoiler, ich möchte mir selber ein Bild machen.

#49 Jueps

Jueps

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Geschrieben 24 January 2005 - 16:12

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Für mich ist Sonntag einfach der "Um 17 Uhr kommt Enterprise"-Tag. Diese miese Entscheidung von Schikaniere Alle Trekkies 1, auf 15 Uhr umzustellen - MANN!

Da sitzt meinereiner dann erwartungsvoll um 5 vor der Glotze und sieht enttäuscht irgendein "J.A.G."-Gesülz. Verdammich.

Bearbeitet von Jueps, 24 January 2005 - 21:47.

jps  RG


#50 Drakhon

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Geschrieben 24 January 2005 - 19:31

Drahkon, bitte keine Spoiler, ich möchte mir selber ein Bild machen.

Natürlich soll sich jeder selbst ein Bild machen, und mich interessieren eure Meinungen zu den Folgen des nächsten Wochenendes auch sehr. Es kann gut sein, dass dem einen oder anderen diese beiden Folgen richtig gut gefallen. Das ist schließlich eine Frage das persönlichen Geschmacks. Ich glaube aber nicht, dass es sehr viel verrät wenn ich behaupte, die nächsten eiden Folgen wären wieder etwas schwächere, bevor es dann doch endlich aufs Finale der Staffel zugeht.

Vor Samstag Nachmittag sag ich bestimmt auch nichts das den Inhalt dieser Folgen betrifft. Ich werde jedenfalls gespannt die Kommentare hier durchlesen (auch wenn in letzter Zeit nur 2 Personen hier etwas sagen wollten) und dann eventuell noch sagen warum ich so von den Folgen denke.

#51 Andreas Dannhauer

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Geschrieben 25 January 2005 - 10:05

Vielleicht habe ich es etwas übertrieben, das war ja kein Spoiler im eigentlichen Sinn. Nur wenn mir eine Woche vorher jemand sagt, nächstes Wochenende kommt Mist, dann sieht die Wochen dann so ^_^ aus. Außerdem braucht Enterprise jeden einzelnen Zuschauer, also blos keine Negativwerbung machen.

#52 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 29 January 2005 - 18:15

So schlimm fand ich die heutige Episode gar nicht, was vermutlich daran liegt, daß ich auch über unfreiwilligen Humor lachen kann. Klar, das Testeron-Rangfolge-Gedöns nervte dezent und ansonsten war die Episode so "soapig" wie schon lange keine mehr, aber irgendwie ... Hm, es war nicht gut, aber es fehlte auch wirklich Störendes.
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#53 Andreas Dannhauer

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Geschrieben 29 January 2005 - 19:15

"Der Vorbote" Ein Rückfall in finsterste Enterprise-Zeiten. Archer gibt noch nicht mal mehr vor, irgendeinem ethischen Prinzip folgen zu wollen. Wenigstens machte Phlox schlechte Miene zum bösen Spiel. Jetzt müssen wir uns wohl endgültig damit abfinden, dass sich T'Pol vollkommen grundlos absolut unvulkanisch verhält. Erklären wir es mal so: Vulkanier haben keine Erfahrung mit Menschen und als einzige Vulkanierin an Bord ist T'Pol diesen emotionalen Wesen vollkommen ausgeliefert. Vulkanier haben die Fingernagelschere noch nicht erfunden, oder wie soll ich mir sonst diese 6mm langen Krallen erklären? Genauso sinnlos wie geschminkte Borgköniginnen. Wenn man aber auf die Autorennamen schaut, wird alles klar: B&B. Also schnell vergessen! Nächste Folge!

#54 MartinHoyer

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Geschrieben 29 January 2005 - 19:49

Jetzt müssen wir uns wohl endgültig damit abfinden, dass sich T'Pol vollkommen grundlos absolut unvulkanisch verhält.

Ich erinnere mich da an ein Interview mit Jolene Blalock, in der sie meinte, ihre Rolle wäre die der Bordschlampe. Diese Erkenntnis fällt nicht schwer, wenn man laut Drehbuch eine Figur spielt, die allen Ernstes Sprüche wie "Erforschung des menschlichen Sexualverhaltens" als Begründung für praktiziertes "Fraternisieren unter nicht gleichrangigen Besatzungmitgliedern" (jeweils O-Ton besagter Episode) liefert.

Soviel Forscherdrang finde ich zwar im Grunde löblich, aber es sollte doch bitteschön zur Serie und zu den dortigen Charakteren passen. Das spätpubertäre Getue, daß die Drehbuchschreiber regelmäßig in Star Trek zusammenschustern, bedient vielleicht den Klischee-Trekkie (15jährige, picklige Nerds männlichen Geschlechts mit leichten bis mittelschweren IQ-Defiziten), aber sichtlich nicht die Zuschauer, die im Verlauf des Franchise erwachsen geworden oder gealtert sind.

Da solches Gewurstel aber eher die düstere Regel ist, braucht man sich eigentlich nicht daran zu stören. Ich jedenfalls ärgere mich nur noch über den gröbsten Schwachsinn und freue mich über gelegentliche Geistesblitze der ST-Produzenten. Der üblichen Mangel an Qualität, wie ihn diese Folge repräsentiert, ist keinen Ärger wert.
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#55 Decius

Decius

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Geschrieben 29 January 2005 - 22:21

Jetzt müssen wir uns wohl endgültig damit abfinden, dass sich T'Pol vollkommen grundlos absolut unvulkanisch verhält. Erklären wir es mal so: Vulkanier haben keine Erfahrung mit Menschen und als einzige Vulkanierin an Bord ist T'Pol diesen emotionalen Wesen vollkommen ausgeliefert.

Ihr unvulkanisches Verhalten in Bezug auf Emotionen wird später noch erklärt werden.

#56 Drakhon

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Geschrieben 29 January 2005 - 23:03

Also lag ich mit meiner Meinung wohl nicht so weit an der anderer hier vorbei ... Ich fand es sehr schade, dass man hier in den eigentlich recht schönen Storybogen dieser Staffel so eine Soap Folge einfügen musste. Was anderes brachte die Folge nun wirklich nicht. Kompetenzstreitigkeiten auf der einen Seite, "Liebesgeschichte" mit viel nackter Haut auf der anderen, und das einzige was das mit Star Trek zu tun hatte, war der Handlungsort. Aber naja, es werden wieder bessere Folgen kommen, und ich bin schon mal auf eure Meinungen zur morgigen Episode gespannt. Übrigens Jupes: die kommt schon um 15.00 Uhr :)

#57 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben 30 January 2005 - 01:01

Den Ausgang des Streits zwischen Reed und Major Hayes fand ich wenig gelungen. Reed war eindeutig im Unrecht, stattdessen gab es in der Folge nur ein Patt zwischen beiden. Hayes konnte mit seinen Bemerkungen sicherlich auf die Nerven gehen, aber Reed hatte doch wohl eindeutig Vorurteile. Und ich hätte erwartet, dass die Soldaten hinsichtlich der Kampftechnik den Schiffsoffizieren eindeutig überlegen sind. Das ist doch deren Spezialität zu Kämpfen und zu töten. Aber man sieht bei allen Star Trek Serien, dass die Förderationsoffiziere, insbesondere die Captains, auf allen möglichen Gebieten den eigentlichen Spezialisten weit überlegen sind. Wozu es dann noch eine Crew gibt, ist mir rätselhaft (außer dass jemand von bösartigen Aliens abgemurkst werden muss).

#58 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 30 January 2005 - 16:13

"Auf ärtzliche Anweisung" Schon eine Weile nicht mehr so gegruselt. Zwei Durchgeknallte fliegen ein Raumschiff, einfach köstlich! Nach dem Schiet von gestern, erste Sahne. Und keine Schießerei, keine Prügelei, keine vulkanische Neuropressur!

#59 Drakhon

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Geschrieben 30 January 2005 - 16:21

Naja, ich hab mich bei der Folge etwas gelangweilt. Lag wohl vor allem daran, dass es eine fast identische Episode mal bei Voyager gab. Da wurde auch durch eine Anomalie durchgeflogen, die Crew schlafen gelegt, und nur der Doc und 7of9 waren wach.

Bearbeitet von Drakhon, 30 January 2005 - 16:22.


#60 MartinHoyer

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Geschrieben 30 January 2005 - 17:58

Ich habe mich nicht gegruselt, sondern eher gelangweilt und nur bei zwei, drei Gelegenheiten ein wenig schmunzeln müssen. Wenn es der Sinn dieser Episode war, das Rambazamba der vorherigen Episoden auszugleichen, greift der Vorwurf der Hyperkompensation, denn sinnlose Action wird mit dem entgegengesetzten Extrem des ebenso sinnlosen Getranes kaschiert. Die Anomalien bei ST sind so häufig, daß sie fast schon nicht mehr anomal, sondern regulär sind. Da freut man sich beinahe über jeden Kubikkilometer Weltraum, der nicht irgendwie aus der Phase gerutscht ist. Kurz gesagt: Es nervt. Selbst wenn man andere ST-Serien einmal außen vor läßt, hatten wir gerade in der letzten ENT-Episode (Gestern!) bereits so einen verdrehten Raumbereich, der sich in allen Farben schillernd erstreckt. Irgendwann müssen B&B selbst mal mit so einer Anomalie zusammengestoßen sein, und es ist ihnen augenscheinlich nicht gut bekommen ... ^_^
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