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Folgenbesprechung ENTERPRISE


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124 Antworten in diesem Thema

#61 Jueps

Jueps

    Klabauternaut

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Geschrieben 30 January 2005 - 20:48

Übrigens Jupes: die kommt schon um 15.00 Uhr

Hehe, ich habs mir in die Kniescheibe gemeißelt und tatsächlich dran gedacht! Im Gegensatz zu gestern, da war ich unterwegs - habe aber anscheinend nur Soap-Müll verpasst.

Zu Sonntag, also heute:
Ich fand die Episode klasse. Ganz egal, wo wie was schon mal zu sehen war, ich hatte einen netten Nachmittag mit ansprechender Unterhaltung. Die Auflösung mit der eingebildeten T'Pol war nun nicht wirklich überraschend, zugegeben, aber immerhin ein kleiner Schlussgag. Apropos Gags: Die gab es ja mal wieder reichlich! Ein nackter Phlox in der Krankenstation, Anspielungen auf den Exorzisten, ein schrill lachender Denubulaner... ^_^

Wenngleich auch der Adrenalinspiegel im grünen Bereich blieb, finde ich, dass man an dieser Episode wirklich Gefallen finden konnte.

PS: Ist euch aufgefallen, dass die armen Boardleute noch in Doppelstockbetten schlafen müssen? Is ja wie in der Herberge :cheers:

Bearbeitet von Jueps, 30 January 2005 - 20:49.

jps  RG


#62 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 01 February 2005 - 10:55

Wieso findest Du T'Pol eingebildet? :rolleyes: Wenn sich der Captain beim Gang durch sein Quartier ständig ducken muss, um nicht gegen die Deckenverstrebung zu rennen, dann bleibt für Crewman 08/15 halt nicht mehr übrig. Doppelstockbetten gabs übrigens auch noch auf Kirks Ente.

#63 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 05 February 2005 - 20:02

"Brutstätte" Die wievielte Wir-müssen-die-Erde-retten-Patriotismus-Folge war das jetzt eigentlich? Nur diesmal war es anders rum aber auch nicht besser. Die Insektoidenbabys waren ganz niedlich. Interessant: genau wie irdische Insekten bauen Xindiinsekten ihre Waben 6-eckig. DNA-Transfer? Paralelle Evolution?

#64 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 06 February 2005 - 11:44

Ich hätt's ganz sinnvoll gefunden, wenn neben dem bewußtseinsveränderten Archer mindestens noch ein weiteres Crewmitglied die Rettung der Insektoiden-Sprößlinge aus sich selbst heraus befürwortet und sich erst später, als Archers "Mutterinstinkt" eskalierte, gegen ihn gewandt hätte. So, wie es jetzt endete, stellt es sich so dar, daß Archers sämtliche Äußerungen darüber, wo man in bewaffneten Konflikten die ethische Grenze zieht, nur unter dem Einfluß des Giftes entstanden wären. Ansonsten: Sechseckige Waben sind - unabhängig von den meisten möglichen Umgebungswerten - die in sich stabilste Konstruktion bei größtmöglichem Innenvolumen und bester Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Platzes für eine Wabenkonstruktion. Das finde ich ganz in Ordnung.
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I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.
(Sarah Williams: The Old Astronomer To His Pupil)

#65 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 06 February 2005 - 19:12

Also paralelle Evolution was die 6-eckigen Waben angeht. Das sollte keine Kritik sein. "Azati Prime" Also Daniels fordert Archer auf, nach einer diplomatischen Lösung zu suchen, das macht einen Sinneswandel beim Captain erklärbar. Ich fürchte, der Rest des 7-teiligen Staffelendes wird viel Ballerei enthalten und vorhersehbar enden. Die Enterprise ist praktisch zerstört und die Reptilianer werden keine Gnade walten lassen. Wird schwierig wenn nicht gar unglaubwürdig die Enterprise zu retten. Ansonsten hebe ich mir eine Bewertung noch auf.

Bearbeitet von Andreas Dannhauer, 06 February 2005 - 19:13.


#66 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 12 February 2005 - 18:37

Hm, ja ... Schön, daß sich Archer jetzt summarisch Gedanken über sein Handeln macht. Daß dies im Vorfeld einer zwingenden Entscheidung geschieht, gefiel mir auch ganz gut. Das Dumme ist nur, daß ich das Zwingende der Entscheidung nicht ganz nachvollziehen kann. Ich meine: Die Leute wollten ihre Warpspule nicht verkaufen. Okay, nachvollziehbar. Aber vielleicht wären sie für ein paar Kilo anomalitätsabweisenden Lackiergrundstoffs bereit gewesen, den Captain zum Meeting zu chauffieren? Damit wäre das augenblickliche Problem gelöst gewesen, ohne verirrten Raumfahrern eine unfreiwillige Odyssee zu bescheren. Außerdem hätte man am Rendezvouspunkt schon irgendwie so'n Teil bekommen; der Gastgeber ist schließlich ausnehmend gut versorgt. Ansonsten hat diese Episode eine Frage beantwortet, die mich unterschwellig schon seit Langem beschäftig, nämlich die, ob den Darstellern die Vulkanier-Ohren mit wasserlöslichem Maskenkleber angepappt werden ... Augenscheinlich nicht. :blink:
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#67 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 12 February 2005 - 21:47

Die Alternative, dass die Fremden Captain Archer zum Treffen hätten bringen können, war mir garnicht eingefallen, man geht halt schon von vornherein davon aus, dass Archer den gewaltsamen Weg nimmt. Das sagt ja wohl alles. Eine Vulkanierin, die drogenabhängig wird? Mit ihrem klaren Verstand hätte sie das doch bemerken und etwas dagegen unternehmen müssen. Und das alles nur um viel nackte Haut zeigen zu können. Nein Leute, so geht das einfach nicht! Ich freue mich schon auf das Ende der Staffel, damit ist der Unsinn dann wohl endlich vorbei.

#68 Jueps

Jueps

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Geschrieben 13 February 2005 - 01:39

Och kommt schon, Freunde! :lookaround:

Ich war jetzt eine Woche im Urlaub, aber meine eigens dafür gekaufter No-Name-Videorekorder hat die Folgen brav aufgezeichnet und die heutige Samstags-Episode werde ich mir um 04:35 ansehen...also, hier meine verspätete Einschätzung, um der schlechten Stimmung entgegenzuwirken http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/wink.png:

Die "Brutsätten"-Episode: Komische Atmosphäre und äußerst absehbares Ende - wie ich denke - aber durchaus annehmbar. Löste in mir Erinnerungen an eine "Farscape"-Folge aus, was aber eher einen positiven Eindruck förderte. Archer als Fliegenmami, nichts besonderes, aber irgendwie nett.

Die Folge von letztem Sonntag: Das war doch nun wirklich gutes Entertainment! Geniale Stimmung mit der Unterwasserwelt, besser als irgendeine Mistbasis in einem Weltraumnebel, oder? Keine Prügelei, bis auf die wirklich gelungene Folterszene. Außerdem eine nette Szene mit Daniels in einer exotisch aussehenden Enterprise J, gute Idee inklusive spannenden Enthüllungen.
Und m.E. fulminantes Finale mit einer fast zerstörten Enterprise und einer T'Pol-Träne in Nahaufnahme. Ich habe gebannt auf den Bildschirm gesehen und mich einfach von den eindrucksvollen Bildern mitnehmen lassen!
Und bevor die Gegenstimmen einsetzen mit Argumenten wie "T'Pol weint und ist hilflos, das gibt es nicht!" sage ich: DAS sind doch Innovationen, wie sie mir Spaß machen, neue Ufer, ohne "gibt es nicht"!

Jetzt harre ich aber erst einmal meiner Dinge bis 04:35 und bin gespannt, was es mit diesem seltsamen Warpproblem auf sich hat. Und ich werde versuchen, ganz objektiv zu bleiben.

Bearbeitet von Jueps, 13 February 2005 - 05:32.

jps  RG


#69 Drakhon

Drakhon

    Yoginaut

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Geschrieben 13 February 2005 - 02:45

Das Dumme ist nur, daß ich das Zwingende der Entscheidung nicht ganz nachvollziehen kann. Ich meine: Die Leute wollten ihre Warpspule nicht verkaufen. Okay, nachvollziehbar. Aber vielleicht wären sie für ein paar Kilo anomalitätsabweisenden Lackiergrundstoffs bereit gewesen, den Captain zum Meeting zu chauffieren? Damit wäre das augenblickliche Problem gelöst gewesen, ohne verirrten Raumfahrern eine unfreiwillige Odyssee zu bescheren. Außerdem hätte man am Rendezvouspunkt schon irgendwie so'n Teil bekommen; der Gastgeber ist schließlich ausnehmend gut versorgt.

Ich denke dass dies keine wirkliche Lösung gewesen wäre. Selbst wenn die Archer zum Treffpunkt geflogen hätten, wie sollte es dort dann weitergehn? Degra gibt ihm ein paar Infos und die anderen müssen ihn wieder nach Hause fliegen, wo er weiterhin ohne warpfähiges Schiff dasteht. Die Xinde hätten ihn bestimmt nicht mit einem Schiff oder ner Warpspule versorgt. Auch wenn nicht mehr alle so feindseelig eingestellt sind wie zu Beginn, werden sie bestimmt nicht dafür sorgen, dass ein potentieller Feind wieder ein funktionstüchtiges Schiff hat.

Also ich denke, die gezeigt Lösung war die einzige, die auf weite Sicht passable Erfolgsausichten für die gesamte Mission (Rettung der Erde) bietet. Wenn es nur darum ginge den Treffpunkt zu erreichen wäre sicher auch die von dir vorgeschlagene Lösung eine Überlegung wert.

#70 Jueps

Jueps

    Klabauternaut

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Geschrieben 13 February 2005 - 05:30

So, ich Nachteule bin wieder da. Habe jetzt die "Warpspulen"-Folge gesehen.
Wie bisher muss ich auch sagen, dass mich diese Folge nicht 'negativ beeindrucken' konnte. Das Ende mit den Schießereien war ein bissle langweilig, aber ansonsten war für gute Unterhaltung gesorgt. Damit aber nicht vollends der Eindruck aufkommt, ich sei ein abgestumpfter Jugendlicher, der sich zufrieden gibt, Hauptsache es knallt, gehe ich jetzt auf die zwei Hauptthemen der Folge etwas näher ein:

#01 T'Pols Drogenproblem, das Andreas völlig schockte (http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/wink.png)
Wieder ergreife ich die Pro-Position. Nicht deshalb, weil ich mich einfach aus Wohlgefallen mit dieser Storyline zufrieden gebe, sondern weil ich hier eine interessante Neuerung sehe, die dem Charakter der T'Pol eine Tiefe verleiht, die ihrer Position als Hauptdarsteller würdig ist. Wie oft habe ich darüber nachgedacht, wie es für die Vulkanier (außerhalb des Pon'Farr) sein muss, Emotionen zu erleben. Und dank Trellium D wird mir diese Frage nun beantwortet, recht überzeugend gespielt und rührend dargestellt.
Okay, eine Duschszene, das schreit schon nach Quotenhascherei und entlockt sogar mir eine irritiert hochgezogene Braue, aber ansonsten befinde ich das Einarbeiten eines solchen Problems eine super Sache (hat mich schon bei "Buffy" gefesselt, als Willow magiesüchtig wurde)

Mit ihrem klaren Verstand hätte sie das doch bemerken und etwas dagegen unternehmen müssen.

EINSPRUCH! Dieses Argument kann ich so nicht stehen lassen. Würdest du auch sagen, dass alle angefixten Drogenjunkies Idioten sind, weil sie nicht genug Verstand aufbringen, um sich von der Droge loszureißen? Okay, Vulkanier sind ein idealisiertes Volk mit starkem Geist, aber es wäre töricht, zu behaupten, sie seien mental zu gestärkt, um drogenabhängig zu werden.
Wer sich die Probleme im real life ansieht, wird feststellen, dass ein starker Geist oft nicht reicht, um das in der Falle eines Rauschgiftes verfangene Bein wieder herauszuziehen.
Dass T'Pol und damit die Vulkanier diese Schwäche auch aufzeigen, weil das Trellium nun mal eine Substanz ist, die für ihre Synapsen gefährlich ist, dann macht das dieses Volk für mich greifbarer und realistischer, und erweitert die Serie um eine m.E. spannende und fesselnde Thematik.

#02 Die Warpspule
Ich habe versprochen, objektiv an die Sache heranzutreten. Und jetzt muss ich zugeben, dass ich Archers Handlungsweise hier so nicht annehmen kann. Seine "Der Zweck heiligt die Mittel"-Ethik lässt ihn hier vergessen, sinnvolle Alternativen zu überlegen. Wo ich seine Taten bei bisherigen Streitfällen noch irgendwie einsah, fehlt mir hier das Verständnis. Gab es wirklich keine andere Möglichkeit? Darf man das EVENTUELL GEFÄHRDETE Wohl seines Volkes über das eines fremden Schiffes stellen? Kann man die Warpspule nicht wieder zurückgeben, wenn man sich mit Degra getroffen hat?
Dennoch darf ich wieder mein altes Argument anbringen, um diese Serienpolitik zu verteidigen: Die Menschen auf der Enterprise befinden sich in einer Pionierzeit. Sie sind noch nicht das idealisierte Föderationsvolk, das wir (im Gegensatz zu ihnen) auf späteren Schiffen erlebt haben. Ich finde es durchaus in Ordnung, dass mit Archer einmal gezeigt wird, wie holprig der Anfang einer friedvollen und mit funktionierenden Prinzipien ausgestatteten Weltraumrasse sein kann. Um den Philospohen Machiavelli zu zitieren: "Der Mensch ist von Natur aus böse und auf sich selbst bedacht." Dass dieses Gesetz auch in 150 Jahren noch gelten kann, darf doch ruhig einmal festgestellt werden!
Außerdem wird in "Enterprise" immer wieder eingebracht, dass die Crewmen rund um den Captain seine ominösen Entscheidungen zumeist hinterfragen, und durchaus andere Moralvorstellungen an den Tag legen, als ihr Vorgesetzter. Mit Archer haben wir also einen kantigen, fehlerhaften Charakter, der der ganzen Sache kräftig Zündstoff und damit Feuer verleiht und das schätze ich nach wie vor.

Ich mag "Enterprise", ich schaue es gerne. Weil mir die Effekte gefallen. Weil hier Aspekte gezeigt werden, die in ST so nicht denkbar waren. Weil die Handlung spannend und die Charaktere liebenswert sind.

Und jetzt bin ich müde, ich wünsche euch allen eine gute Nacht! :P

Bearbeitet von Jueps, 13 February 2005 - 05:42.

jps  RG


#71 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 13 February 2005 - 10:39

Ich denke dass dies keine wirkliche Lösung gewesen wäre. Selbst wenn die Archer zum Treffpunkt geflogen hätten, wie sollte es dort dann weitergehn? Degra gibt ihm ein paar Infos und die anderen müssen ihn wieder nach Hause fliegen, wo er weiterhin ohne warpfähiges Schiff dasteht. Die Xinde hätten ihn bestimmt nicht mit einem Schiff oder ner Warpspule versorgt. Auch wenn nicht mehr alle so feindseelig eingestellt sind wie zu Beginn, werden sie bestimmt nicht dafür sorgen, dass ein potentieller Feind wieder ein funktionstüchtiges Schiff hat.

Leute, denkt doch mal kausal ... Also in der Weise, wie es auch der Kommandant eines Raumschiffes (bzw. ein Drehbuchautor) tun würde/sollte:

1.) "Potentielle Feinde" lädt man nicht zu einem geheimen Treffen ein, von dem meine langjährigen, aber inzwischen unzuverlässigen Verbündeten nichts wissen dürfen.

2.) Einige der Xindi haben offenkundig ein Interesse daran, daß Archer als Person und die ENTERPRISE als Schiff nicht stillgelegt sind. Sonst hätten sie das Schiff nicht entkommen lassen und Archer nicht freigelassen.
Das Treffen ist definitiv keine Falle, denn die könnte ja nur das Ergebnis wiederherstellen, welches bestand, bevor man Schiff und Captain entkommen ließ. Also braucht man dort kein warpfähiges (fluchtfähiges) Schiff.

3.) Punkt 1 impliziert, daß das Ganze auf ein verschwörerisches Bündnis hinausläuft. Die verstärkt noch die Lage laut Punkt 2 ...

4.) ... den auch die "gemäßigten" Xindi problemlos herstellen können, indem sie eine Ersatz-Warpspule aus dem Lager holen und ihren neuen Verbündeten überlassen, damit diese nicht bei nächstbester Gelegenheit von den Xindi-Ultras gekascht werden.

5.) In der Zeit, die Hinflug, Treffen und Rückflug beanspruchen, führt man andere notwendige Reparaturen an der ENTERPRISE durch, baut nach Rückkehr des Captains die neue Warpspule ein und ist bereit zu neuen Taten.

Das wäre plausibel.
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#72 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 13 February 2005 - 12:25

Das Archer die ein oder andere unethische Entscheidung trifft, weil er noch nicht den Charakter des 24. Jhd. hat und ihm keine große Sternenflotte unterstützt, ist ja schon richtig. Aber er sollte in seiner Entwicklung irgendwo zwischen uns und Picard angesiedelt sein, das sehe ich aber beim besten Willen nicht.

Würdest du auch sagen, dass alle angefixten Drogenjunkies Idioten sind, weil sie nicht genug Verstand aufbringen, um sich von der Droge loszureißen?


Nicht weil sie davon nicht loskommen, sondern weil sie erst süchtig geworden sind, alle Warnungen auch des eigenen Körpers in den Wind schlugen, für ein paar Minuten Wohlgefühl. Vulkanier, die genügend Verstand aufbringen, um auch ihr eigenes Verhalten noch analysieren zu können, dürften dem auf keinen Fall anheim fallen.

#73 Jueps

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Geschrieben 13 February 2005 - 14:22

Aber er sollte in seiner Entwicklung irgendwo zwischen uns und Picard angesiedelt sein, das sehe ich aber beim besten Willen nicht.

Ist an sich richtig. Aber vielleicht ist Archer einfach ein Mensch, der mit sich selbst nicht im Reinen ist und Fehler macht, mehr, als vielleicht an anderer Captain getan hätte.

Nicht weil sie davon nicht loskommen, sondern weil sie erst süchtig geworden sind

Aber bei "Enterprise" hat man doch gesehen, dass die Trellium-Wirkung schon einsetzte, als T'Pol auf dem Vulkanierschiff war. Wenn sie dabei so schlimm "angesteckt" wird, dass sie auch auf dem eigenem Schiff zum Trellium grefit, das ist doch verständlich. Wir wissen ja nicht, wie "stark" die Drogenwirkung von Trellium D ist.

Bearbeitet von Jueps, 13 February 2005 - 14:23.

jps  RG


#74 Jueps

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Geschrieben 13 February 2005 - 15:58

"Die Vergessenen"
Was für eine höchst mittelmäßige, geradezu blöde Folge! Zwar wird die Geschichte langsam, aber sicher aufs Finale hingetrieben, und T'Pols Dilemma ein wenig fortgesetzt, aber dabei tritt ein ungelenke Rahmenhandlung in den Vordergrund, die MICH einfach nur genervt hat.
Trip erscheint mir einmal mehr als unsympathischer Raufbold, der sich der spannenden und herzzerreißenden Aufgabe ( http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/sleep.png), einen Beileidsbrief zu verfassen, stellen muss und dabei vor lauter Sentimentalität in Trauer um seine Schwester verfällt...und wer zur Hölle ist diese Taylor?
Die Szene mit dem Plasmaleck war zwar ganz okay, aber so richtig Spannung kam da auch nicht auf.
Hoffentlich legen die letzten vier Folgen jetzt wieder richtig los.

Bearbeitet von Jueps, 13 February 2005 - 15:59.

jps  RG


#75 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 14 February 2005 - 17:44

Zuerst: Ich kann mir keine Droge vorstellen, die bei der ersten Anwendung sofort hoffnungslos süchtig macht. So eine starke Substanz wäre sicherlich tödlich. Zu 'Die Vergessenen': Eine kleine Versöhnung nach dem Mist vom Samstag war es schon. Die schauspielerischen Leistungen waren durchweg überdurchschnittlich, Trips Weinkrampf, Archers verzweifelte Versuche die Xindi zu überzeugen und deren Skepsis. Nicht ganz so gut war dagegen Trips Traum, der war für einen solchen viel zu realistisch. @ Jueps Wie hast Du den Zettel mit der Sonntaganfangszeit ans Knie bekommen? Das müsste ich auch mal machen. Um halb 4 morgens aufstehen und dann auch noch 10 Minuten Quizbetrug ala Scheißehoch9 über sich ergehen lassen zu müssen, ist nicht gerade die beste Methode die Woche zu beginnen.

#76 MartinHoyer

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Geschrieben 14 February 2005 - 19:14

Zuerst: Ich kann mir keine Droge vorstellen, die bei der ersten Anwendung sofort hoffnungslos süchtig macht. So eine starke Substanz wäre sicherlich tödlich.

Allerdings. Heroin bereits nach erstmaligen Konsum zuverlässig süchtig und ist ein tödliches Gift.

Eine kleine Versöhnung nach dem Mist vom Samstag war es schon. Die schauspielerischen Leistungen waren durchweg überdurchschnittlich, Trips Weinkrampf, Archers verzweifelte Versuche die Xindi zu überzeugen und deren Skepsis. Nicht ganz so gut war dagegen Trips Traum, der war für einen solchen viel zu realistisch.

Zustimmung in allen Punkten.

Außerdem habe ich recht behalten (*winkt mit dem ganzen Zaun*): Die kooperativen Xindi sind bereit, für eine Allianz mit ihren früheren Feinden sogar eines ihrer eigenen Schiffe zu zerstören. Sie hätten Archer also sicherlich auch eine Warpspule beschafft und er hätte keine rauben müssen.
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#77 Drakhon

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Geschrieben 14 February 2005 - 21:14

Außerdem habe ich recht behalten (*winkt mit dem ganzen Zaun*): Die kooperativen Xindi sind bereit, für eine Allianz mit ihren früheren Feinden sogar eines ihrer eigenen Schiffe zu zerstören. Sie hätten Archer also sicherlich auch eine Warpspule beschafft und er hätte keine rauben müssen.

Im nachinein betrachtet hast du sicherlich recht. Aber man musste mal den Wissenstand betrachten den Archer vor dem Treffen hatte. Er konnte keineswegs davon ausgehen, dass die Xindi ihm eine Spule beschaffen. Alles was er wusste war, dass Degra ein Treffen mit ihm wollte und, dass er ihm wohl nicht ganz feindselig gegenübersteht.

Ich bleibe dabei, dass das Risiko nach dem Treffen ohne warpfähiges Schiff dazustehen sehr groß gewesen ist. Archer tat nur was am vielversprechendsten für das Weiterbestehen der Erde war.

Sicher in anderen Star Trek Serien hätte man da einen Weg drum rum gefunden, undwie du festgestellt hast, hätte es wohl auch anders klappen können. Aber ich denke Archer hat einfach nur menschlich gehandelt. Die meisten Menschen hätten sich wohl für ein Plündern entschieden, und nicht auf die geringe Chance einer anderen Lösung gesetzt.

#78 MartinHoyer

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Geschrieben 14 February 2005 - 23:37

Im nachinein betrachtet hast du sicherlich recht. Aber man musste mal den Wissenstand betrachten den Archer vor dem Treffen hatte. Er konnte keineswegs davon ausgehen, dass die Xindi ihm eine Spule beschaffen. Alles was er wusste war, dass Degra ein Treffen mit ihm wollte und, dass er ihm wohl nicht ganz feindselig gegenübersteht.

Ähem. Archer hatte als fiktive Figur genau den gleichen Wissenstand wie ich als Zuschauer, und ich habe oben vor Ausstrahlung der Treffen-Episode detailliert dargelegt, wie die Sache rein faktisch aussieht.
Es kann keine Falle gewesen sein und es stand fest, daß Degra und die Ratsleute bereits ein gewaltiges Risiko eingegangen sind, indem sie die Enterprise und Archer entkommen ließen. Es stand also hinreichend Anlaß, davon auszugehen, daß sie zu dem nicht vorhandenen Risiko bereit gewesen wären, eine Warpspule abzugeben - auf alle Fälle hinreichend, um in einem dargestellten Gewissenkonflikt lieber auf die moralisch einwandfreie und gute Chance zu setzen, als auf die moralisch verwerfliche und risikobehaftete.

Entweder hat man sich bei der Darstellung der Situation oder bei der charakterlichen Darstellung des Captains verzettelt. Auf jeden Fall ist das nicht Nachvollziehbare des Ablaufs mit Händen zu greifen.

Die Frage ist doch Folgende: Warum ist die Figur eines erfahrenen Raumschiffkommandanten nicht in der Lage, die Situation so realistisch einzuschätzen? - Ganz einfach: Dahinter steht ein Drehbuchautor, der in wenig Zeit, innerhalb eines engen Korsetts, minimaler Interaktion mit früheren Drehbüchern und ohne jeden Plan von Ablauf der zukünftigen Episoden etwas zusammenschustern muß, daß nur grob passen muß, um akzeptiert zu werden.

Würde es ein langfristiges und umfassendes Konzept für solche Serien und eine rigorose Qualitätskontrolle geben, wäre ST sehr viel weniger mangelhaft. Das Problem ist, daß sich so etwas nur schwer realisieren läßt, wenn man 1.) sich von Staffel zu Staffel hangeln muß und nicht weiß, ob eine nächste bewilligt wird und 2.) zu viele Stellen im Produktionsprozeß mit Leuten besetzt sind, die man als dritte Wahl bezeichnen muß.

Dinge wie diese sind symptomatisch für eine Mentalität, die sich vor Längerem bei Star Trek eingeschlichen hat und die schließlich zum vorläufigen Aus geführt hat: Hauptsache kostengünstig, Hauptsache für den Moment halbwegs stimmig - die Fans werden's schon fressen. Pustekuchen, wir erleben's ja. Man kann eben nicht auf Dauer alles mit den alten Argumenten entschuldigen. Mich stört es, wenn die Qualität in Sachen Plotkonsistenz und Darstellung gegenüber anderen Serien dermaßen abfällt, und das geht vielen Anderen auch so, wie die zurückgehenden Zuschauerzahlen bewiesen haben.

Das zeigt mir auch, daß ich nicht zu anspruchsvoll bin, wenn ich mich an solchen hakeligen Stellen störe. Natürlich ist es Dein gutes Recht, das anders zu sehen, aber ich denke, es ist diese Einstellung von Zuschauern, welche die ST-Macher überhaupt erst dazu gebracht hat, ihren eigenen Anspruch herunterzuregeln - bzw. auf einem Stand zu verharren, der heute nicht mehr konkurrenzfähig ist.
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#79 Jueps

Jueps

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Geschrieben 14 February 2005 - 23:47

Ich kann mir keine Droge vorstellen, die bei der ersten Anwendung sofort hoffnungslos süchtig macht. So eine starke Substanz wäre sicherlich tödlich.

Und selbst wenn das Trellium nicht gleich süchtig macht, vielleicht bestand bei T'Pol von vorneherein ein Interesse für die menschlichen Emotionen. Wäre nicht das erste Mal in Star Trek, dass sich ein von Gefühlen weit entfernter Charakter auf eben diese einlässt. (->ich erinnere an einen Androiden...)

Nicht ganz so gut war dagegen Trips Traum, der war für einen solchen viel zu realistisch.

Eben. Außerdem vertrete ich die Meinung, dass man in einem Traum nicht erkennen kann, dass es ein solcher ist (Trip: "Ich träume bestimmt.")
Keine Ahnung, wahrscheinlich wacht man im Moment dieser Erkenntnis auf oder sonst was, aber das war etwas, wo ich mir echt an den Kopf greifen musste.

jps  RG


#80 Drakhon

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Geschrieben 15 February 2005 - 13:03

Das zeigt mir auch, daß ich nicht zu anspruchsvoll bin, wenn ich mich an solchen hakeligen Stellen störe. Natürlich ist es Dein gutes Recht, das anders zu sehen, aber ich denke, es ist diese Einstellung von Zuschauern, welche die ST-Macher überhaupt erst dazu gebracht hat, ihren eigenen Anspruch herunterzuregeln - bzw. auf einem Stand zu verharren, der heute nicht mehr konkurrenzfähig ist.

Auch ich glaube einen nicht gerade niedrigen Anspruch zu haben. Ich bin durchaus deiner Meinung, dass es viele schwache bis ganz schwache Enterprise Folgen gab, auch in der dritten Staffel noch. Und wenn ich eine Folge schlecht fand, dann sag ich das normal auch. Mich hat durchaus auch gestört, dass der Captain in dieser Folge so unmoralisch gehandelt hat. Da hab ich mich schon gefragt ob ich denn noch Star Trek sehe.

Aber ich habe auch gesehen, dass versucht wurde Archers Handlungsweise zu begründen. Über den Erfolg davon kann man sicher geteilter Meinung sein. Man sah auch, dass nicht die komplette Crew in dieser Entscheidung hinter dem Captain stand.
Mir scheint dennoch, dass man wieder unbedingt Action in die Folge bringen wollte.

Um es noch mal ganz klar zu sagen: Dies war auch für mich keine gute Episode.

#81 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 19 February 2005 - 19:27

"E hoch 2" Ich kann mich nicht zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt entscheiden. Dass die Enterprise einer zukünftigen Version von sich selbst begegnet, ist ja recht interessant. Die damit verbundenen Paradoxien übersehen wir malwieder großzügig. Aber warum mussten die dann schon wieder aufeinander schießen? Und wenn schon, warum waren die Phaser der älteren Enterprise dann blau? Fassen wir mal kurz die letzten paar Folgen zusammen. Die Enterprise wird von den Reptilianern total durchlöchert, kommt gerade nocheinmal davon, greift dann ein fremdes Raumschiff an, welches sich unerwartet hart wert, eine Plasmaleitung reißt, sie wird von einer zukünftigen Version von sich selbst beschossen und dann auch noch von xenophoben Aliens, die ihren Raum verteidigen. Wie wahrscheinlich ist es da, dass die Enterprise in einem Stück beim Xindirat ankommt? Und haben die Autoren eine Sucht nach Weltraumgefechten entwickelt? Wohl schon ganz am Anfang der Staffel.

#82 Jueps

Jueps

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Geschrieben 19 February 2005 - 20:08

Und wenn schon, warum waren die Phaser der älteren Enterprise dann blau?

Habe ich mich auch gefragt. Und auch das T'Pols Frage am Ende ("Wieso sollten wir uns dann erinnern?") einfach im Raum stehen geblieben ist, ärgert mich.

Aber trotzdem handelt es sich hier m.E. um eine hervorragende Folge.
Die Idee mit der anderen Enterprise wurde einfach klasse durchgedacht, die Verwicklungen haben mir großen Spaß gemacht und die Charakterszenen sehr beeindruckt. Ach, ich fand's einfach schön heute. :confused:

PS: Gemerkt? als es bei T'Pol klingelte und sie "herein" sagte, kam ein "UEFA Champions League Ball" hereingerollt. :P
Aber wenigstens wollte man uns heute nicht den "supermächtigen Photonentorpedo als Truesound auf dein Handy" aufzwingen...

jps  RG


#83 Jueps

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Geschrieben 20 February 2005 - 18:42

UI! Mit Lichtgeschwindigkeit auf ein grandioses Finale entgegen, so scheint es mir... Die Folge heute war wieder super! Intrigen - eine schlimmer als die nächste - lassen den Rat zerbrechen, eine furiose Raumschlachtszene, starke Charaktermomente... Ach ja, und was mich besonders freut, Hoshi scheint wieder in den Mittelpunkt zu treten! Wo sie doch mein Lieblingscrew(wo)man ist... Ob wir die sechste Xindi-Rasse noch mal richtig zu sehen bekommen?

jps  RG


#84 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben 20 February 2005 - 19:51

Wurde das Ende dieser toten Rasse erklärt? Heute habe ich gedacht, dass die Reptilianer diese getötet haben könnten.

#85 Jueps

Jueps

    Klabauternaut

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Geschrieben 20 February 2005 - 19:52

Halte ich für äußerst unwahrscheinlich, da schon so lange ausgestorben...

jps  RG


#86 Drakhon

Drakhon

    Yoginaut

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Geschrieben 20 February 2005 - 21:12

Zu E²: Mir gefiel diese Folge ziemlich gut. Sicher es gab ein paar Ungereimtheiten, aber das ist bei Zeitreise Episoden meistens der Fall. Da kann ich aber drüber hinwegsehen. Immerhin sind solche Folgen deutlich besser als Episoden die nur aus hirnloser Action oder Soap Elementen bestehen. The Council: Leitet sehr gut zum Finale hin. Gefiel mir auch sehr gut die Folge, und es wird in den beiden letzten Folgen auf diesem Niveau weitergehen.

#87 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 21 February 2005 - 06:24

"Der Rat" Wenn ich es in zwei Worte zusammenfassen sollte: Manny Coto. Man möchte wohl alle Fehler der dritten Staffel in einer Folge wieder gut machen. @Drakhon Mach uns nicht so viel Hoffnung, sonst sind wir nachher enttäuscht.

#88 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 21 February 2005 - 09:41

Wenn mich etwas an der jetzigen Entwicklung regelrecht anwidert, dann ist es, daß Xenophobie und Homozentrik auf das ursprüngliche reduziert und grade damit auf die Spitze getrieben werden. Aliens sind ja ohnehin von vornherein verdächtig. Erst einmal, weil sie keine Menschen sind, und andererseits, weil sie so doof sind, sich von anderen, noch fremdartigeren Aliens einen Völkermord einreden zu lassen. Glücklicherweise kommt dann der Mensch daher, der die ganze Lage aufklärt und dabei zumindest auf ein paar lernfähige Heiden - ähem, Verzeihung, Aliens natürlich - trifft. Das sind dann diejenigen, die dem Menschen noch am ähnlichsten sind. Nur bei Reptilien- und Insektenartigen klappt das natürlich nicht. Denn das sind bekanntlich alles uneinsichtige, aggressive, hinterhältige, mordlüsterne und bis in die Knochen verdorbene Gestalten, die man eigentlich ausrotten müßte, wenn man nicht zu "den Guten"™ gehören würde. Gerade solche Auswüchse, bei denen die tatsächliche Einstellung unter dem Wir-können-doch-alle-prima-koexistieren-und-eine-supertolle-Föderation-gründen-Gedöns von Star Trek zum Vorschein kommt, finde ich viel signifikanter, als die obligatorische Über-Rassenwahn-sind-wir-längst-hinaus-Episode, mit der uns nahezu jede ST-Serie bisher beglückte. Unter dem Lack sind die Macher nämlich die schlimmste Art von Vorurteilsgesteuerten ... Nämlich die, die glauben, sie wären tolerant wie Jesus Christus und Gandhi in Personalunion. Entschuldigung, aber das mußte mal raus. Ich bin ja nun wirklich niemand, der Friede, Freude und Eierkuchen um jeden Preis erwartet, aber Bigotterie kotzt mich an. Besonders dann,wenn sie auf so eine kreatürlich dumme Art daherkommt.
Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.
(Sarah Williams: The Old Astronomer To His Pupil)

#89 Drakhon

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    Yoginaut

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Geschrieben 21 February 2005 - 11:16

@Martin: auch hier muss ich dir wieder zustimmen. Ich war keineswegs verwundert, dass sich die Retilien und Insekten als die bösen, unnachgiebigen Rassen der Xindi herausstellten, die sich nicht von den Menschen (und menschenähnlichen Xindi) überzeugen ließen. {ironie} Aber die sehen nunmal am gefährlichsten und bösartigsten aus. Jeder weiß doch dass Insekten böse sind. Die stechen einen im Sommer immer, und schwirren beim Grillen nervig um einen rum. Und Reptilien mag doch eh keiner. Die fressen doch kleine Kinder die sich zu weit in Sümpfe oder Moore vorwagen. Die können nie im Leben gut sein.{/irone} Es ist schon Schade das viele wohl so eine Denkweise mit sich im Kopf rumschleppen.

#90 Gast_Jorge_*

Gast_Jorge_*
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Geschrieben 21 February 2005 - 16:01

Jeder weiß doch dass Insekten böse sind.
Und Reptilien mag doch eh keiner.

Genau!
Hoffentlich ist im Finale zu sehen, wie Archer diese widerlichen Krabbelviecher mit Spray und Fliegenklatsche platt macht und die Reptilianer zu Handtaschen verarbeitet... :rolleyes:


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