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Star Trek: Enterprise - Das Ende


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58 Antworten in diesem Thema

#1 Defiant

Defiant

    Nochkeinnaut

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Geschrieben 08 February 2005 - 13:12

Lieber Mike Hillenbrand, liebes CORONA Team, ihr fordert: "Darum bitten wir Sie, liebe Leser, unterstützen Sie keine "Rettet Enterprise!"-Kampagne." Hallo, bin ich hier richtig? "Die Serie wird nicht wieder belebt, denn Paramount möchte der Marke "Star Trek" einen neuen Kick geben." Wo habt ihr denn bitte diese Info her? Lest mal eure eigenen Berichte! "Oh ja, ein Konzept wäre nicht schlecht. Seit 15 Jahren liegt auch bereits eines in der Schublade. Das war bei der Vorauswahl zur fünften Serie nur knapp gescheitert und wer weiß, vielleicht liegt es jetzt besser im Rennen? Die Rede ist natürlich von dem nicht totzukriegenden Academy-Konzept." Kann es sein, daß hier in euren Augen eine Serie "getötet" werden soll um die Hoffnung auf eine mögliche neue Serie zu schüren? Ich will und kann im Moment nicht mehr dazu schreiben, denn meine Argumentation wäre sicherlich unsachlich, da ich sehr erregt über Sicht der Dinge bin ... Nichts desto trotz wollte ich mal den Thread eröffnen, denn ich glaube, daß ich nicht der Einzige bin, der euren Äußerungen kritisch gegenüber steht. Später mehr! Gruß Defiant

#2 Markus

Markus

    Shiningonaut

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Geschrieben 08 February 2005 - 13:35

Vielleicht war es ja auch nur das Ziel des Corona- Autoren zu polarisieren und eine Diskussion auszulösen, aber einige genannte Punkte aus dem Bericht möchte ich schon kommentieren:

Irgendwie hätte man die Serie sicher durchziehen können, zumal die Folgen in der derzeit in den USA laufenden vierten Staffel zu den allerbesten gehören, die jemals innerhalb dieser vier Serienjahre ausgestrahlt wurden. Man weiß es ja von den letzten Serien: Ab der vierten Staffel konnten die letzten "Star Trek"-Inkarnationen qualitativ enorm zulegen.


Die erste Staffel war "gut", die zweite bescheiden aber die 3. Staffel war für mich (und auch für viele andere) die beste Star Trek Staffel seit langem, wenn nicht sogar von allen. Deshalb brauchte sich für mich Enterprise nicht mehr zu steigern. Im Gegenteil: Enterprise hat es geschafft noch VOR der 4. Staffel ein qualitativ hochwertiges Niveau zu erreichen.

Berman hat es immer verpasst, neue Ideen und Strukturen einzuführen und durchzuhalten. "Deep Space Nine" änderte nach zwei Staffeln sein Konzept und bediente sich daraufhin an bereits existierenden guten Ideen, um selbst zur Höchstform aufzulaufen. "Voyager" brauchte zwar auch zwei Jahre, um die Kazon loszuwerden, aber nur wenige Folgen, um vom "Lost in Space"-Konzept zur "Next Generation" im Delta-Quadranten zu werden.


Da stimme ich teilweise zu. Bei Enterprise war zuerst auch das neue Thema Nr 1: Angst vor dem Beamen, Phaser, Torpedos, etc. Anschliessend wurde eine Dauerstory wie bei DS9 angefangen um dann jetzt in der 4. Staffel wieder zu Einzelstorys zurückzukehren.

Wo ich aber überhaupt nicht zustimmen kann ist dass sich Voyager zu TNG im Delta- Quadrant entwickelt hat. Für mich ist die 6 und 7. Staffel Voyager das überflussigste und letzte was es bei ST je gegeben hat. Das war doch wirklich nur noch "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" im Weltraum.



Enterprise ist zum falschen Zeitpunkt gekommen. Ich hätte gerne nach Voyager eine Pause gesehen denn die Zuschauer waren doch sehr ST- Übersättigt nachdem teilweise ja sogar 2 Serien gleichzeitig liefen. Enterprise hätte doch z.B. optimal zum 40 jährigen Jubiläum gepasst. Ganz im Gegenteil zu Star Trek Academy, welches ich mir ziemlich öde vorstelle.
Ad Astra !
SHINING

#3 lupus78

lupus78

    Nochkeinnaut

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Geschrieben 08 February 2005 - 16:06

Hallo Zusammen,

Eines morgens weckte mich mein Radiowecker, wie üblich übertrug das Lokalradio meiner Stadt um diese Zeit die BBC. Ich lag also da in meinem Bett und versuchte wie üblich die Zeit anzuhalten um das Aufstehen zu vermeiden, wie immer erfolglos. Plötzlich bekam ich etwas sehr Vertrautes zu hören: das Intro von StarTrek TOS. Ich horchte auf und als das Intro vorüber war teilte mir der Moderator mit, das StarTrek Enterprise endgültig eingestellt sei. Erstaunlicherweise fand ich diese Nachricht lediglich interessant, nicht irgendwie schockierend oder so, ich schien damit gerechnet zu haben.
Die nächsten Tage tauchten in verschiedenen Foren die üblichen "Um Himmels Willen - Rettet diese Serie"-Aufrufe auf. Ich bin sehr froh über den ersten Artikel von Mike H. im Corona 137. Er spricht mir aus der Seele. Den zweiten Artikel finde ich auch sehr interessant und vielleicht wird ja was draus, mit einem neuen Impuls bzw. Mehreren.
Aber einer Sache bin ich mir auch ganz sicher: Das Ende von ENT ist nicht das Ende von Star Trek! :lookaround:

Daniel M.


Anmerkung von Markus: Da es genau denselben Thread in diesem Forum schon gab, habe ich dieses Posting und Mikes Antwort in diesen Thread verschoben

#4 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

    Ufonaut

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Geschrieben 08 February 2005 - 16:07

Ich für meinen Teil nehme nicht an einer Rettet-Enterprise-Kampagne teil. Die Aussagen seitens der Paramount-Verantwortlichen waren einfach zu bestimmt. Nichteinmal die Schauspieler haben protestiert. Da ist alles gegessen und Briefkampagnen ist man ja schon gewohnt. Ich glaube auch nicht, dass man die Serie abwürgen wollte, um Platz für eine neue zu machen. Es war ganz einfach eine wirtschaftliche Entscheidung, kein Verdienst, keine Fortsetzung. Wenn man etwas Besonderes zum 40. Jahrestag machen wollte, was wäre da besser geeignet als die Gründung der Föderation im Anschluss an die Mission der Enterprise. Nein, Star Trek erlebt eine lebensbedrohende Krise. Als Gründe könnte man Übersättigung und schlechtes gesellschaftliches Umfeld sowie Konkurrenz anführen. Enterprise hatte drei Chancen. In der 1. und 2. Staffel gab es das klassische Planetengehopse mit Einzel- oder Doppelfolgen, wollten zuwenige sehen, in der 3. Staffel der actiongeladene Xindi-Handlungsbogen, wollten auch zuwenige sehen. Die 4. Staffel war wohl die letzte Hoffnung, Bezüge auf TNG und TOS, fantasievolle Einzelgeschichten und kleine Bögen, mit dem großen Ziel der Föderationsbildung (wenn ich das durch Gerüchte soweit richtig erfasst habe), auch nicht mehr Zuschauer trotz hervorragender Kritiken. Trotz dreier unterschiedlicher Ansätze kein Erfolg. Da ist die Einstellung der Serie unausweichlich. Das lässt nur den Schluss zu, dass Star Trek zumindest im Moment keine Chance hat. Zuviele Zuschauer sind nach TNG abgesprungen, weil sie keine Zeit für zwei Serien hatten oder ihnen individuell irgendetwas an DS9, Voyager oder Enterprise nicht gepasst hat und die Komplexität des Star-Trek-Universum ist zu abschreckend, um zurück zu kehren. Kein neues Konzept, ob Academy oder etwas anderes, kann daran etwas ändern. Star Trek ist noch nicht tot, man wird noch einen Versuch starten, zum 40. Jahrestag oder nach einer Pause. Im jetzige Umfeld hat der aber keine Chance. Und dann wird in Kino und TV Schluss sein. So meine pessimistische Prognose. Ich hoffe inständig, dass ich mich irre, wenn es nach mir ginge würde Enterprise eine 10. Staffel bekommen und mit der Föderationsgründung 2161 enden.

#5 MartinHoyer

MartinHoyer

    Temponaut

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Geschrieben 08 February 2005 - 16:07

Vor meinem geistigen Auge sehe ich dutzende Wesley-Crusher-Variationen durch die Kulissen torkeln, wenn die Sprache auf das "Academy"-Thema kommt. Und es ist kein schönes Bild. Was bitteschön sollte denn dieses Konzept im Ansatz vorweisen, was nicht auch andere Serien bereits gehabt hätten? Der einzige Unterschied wäre das Alter der Protagonisten, und wenn ihr mich fragt, ist gerade dabei wenig herauszuholen. Mir strahlten große Teile der Crews in VOY und ENT schon nicht genug Reife aus, und jetzt soll ein Haufen Jungspunde durch's Weltall gescheucht werden, um ST zu retten? Sicherlich, wenn man das ganze teenie-gerecht aufbereitet und die Soap-Elemente noch etwas verstärkt, werden sich neue Zuschauerkreise erschließen. Allerdings werden sich zeitgleich auch etliche Alteingesessene, die bisher noch Hoffnung hatten, endgültig abwenden. Und ob oben genannte Zuschauerkreise das sind, was ST braucht, lasse ich besser unkommentiert im Raum stehen. Nein, ENT war mit seiner "Back to the Roots"-Philosophie schon der richtige Ansatz. Das Dumme war, daß man die Umsetzung den gleichen Leuten überlassen hat, die seit Jahren erfolgreich darin waren, ST herunterzuwirtschaften - ganz einfach deshalb, weil sie alten neuen Konzept ihre alten Inhalte bis zum Erbrechen recycelt haben. Sie haben einfach nicht begriffen, daß man den Leuten schon zigmal Wiedergekäutes nicht als neu anbieten kann. Die Leute lieben das Konzept, aber sie wollen nicht die zigste Anomalie, die n-te Wiederholung der x-ten Modifikation und den gleichen Ablauf jede Episode wieder und wieder vorgesetzt bekommen. Und wer immer den Machern weisgemacht hat, der neue Anspruch von Zuschauern für SF im Fernsehen bestünde darin, die jüngste CGI-Tricktechnik und durch Langeweile unterbrochene Schußwechsel vorgeführt zu bekommen, gehört bei Warp 10 aus der Luftschleuse geworfen. Ohne Helm. Nee, liebe Leute, so wird das nichts. Neue Technik, okay; etwas mehr Action für unsere schnelllebige Zeit, auch okay. Aber sehr viel wichtiger sind vorausschauend geschriebene, innovative Plots; interessantere Charaktere, weniger hohle Dialoge und ein Abschütteln der Naivität, die in TOS aus heutiger Sicht zwar charmant, aber in neuen Serien fehl am Platz ist. Die ST-Fangemeinde ist nach wie vor riesig, aber sie ist erwachsen geworden und will auch so behandelt werden. Sobald das passiert, darf man auch daran denken, ein jüngeres Publikum als Zuwachs für die Fangemeinde durch ein "Academy"-Konzept anzufixen. Vorher wäre es eher so etwas wie ein Gnadenschuß, der das Leiden des ST-Franchise kurz und schmerzhaft beendet.
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#6 Mike Hillenbrand

Mike Hillenbrand

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Geschrieben 08 February 2005 - 16:17

Hallo Miteinander,

Kann es sein, daß hier in euren Augen eine Serie "getötet" werden soll um die Hoffnung auf eine mögliche neue Serie zu schüren?


um ehrlich zu sein, hoffe ich darauf.

Es gibt eigentlich nur eine Handvoll Gründe, warum man der Serie die Daseinsberechtigung entzogen hat:

- Paramount und UPN haben entgültig den Glauben verloren und alles ist aus. 40 Jahre Star Trek hin oder her, das Franchise wird erst einmal begraben.

- Paramount und UPN wollen einen unglaublichen PR-Gag starten und die Serie wie einst vor vier Jahrzehnten von den Fans "retten" lassen.

- Paramount möchte einen Neuanfang zum 40. Jubiläum wagen. Die Pause bis Ende 2006 würde knapp zwei Jahre betragen, könnte also ausreichen.

Punkt 1 und 3 halte ich für wahrscheinlich. Punkt 2 für absolut nicht, aber ich traue gewissen Leuten inzwischen alles zu. :D

Ich will und kann im Moment nicht mehr dazu schreiben, denn meine Argumentation wäre sicherlich unsachlich, da ich sehr erregt über Sicht der Dinge bin ...


Lieber Defiant, worüber regst Du Dich genau auf? Über die Aussage, dass "Enterprise" nicht gerettet werden kann, weil das keine punktuelle Entscheidung ist, sondern zu einem Plan gehört, den die Fans nicht beeinflussen können? Oder darüber, dass ich schreibe, die Serie verdient eine Rettung nicht, weil sie dazu zu schlecht ist? :lookaround:

Markus schrieb:

Die erste Staffel war "gut", die zweite bescheiden aber die 3. Staffel war für mich (und auch für viele andere) die beste Star Trek Staffel seit langem, wenn nicht sogar von allen. Deshalb brauchte sich für mich Enterprise nicht mehr zu steigern. Im Gegenteil: Enterprise hat es geschafft noch VOR der 4. Staffel ein qualitativ hochwertiges Niveau zu erreichen.


Naja. Kennst Du die ganze dritte Staffel? Ich gebe zu, dass ich sie auch wesentlich besser fand als die zweite. Die war aber wirklich superschlecht und von daher mutet es vielleicht nach einer exorbitanten Steigerung an, aber die meisten Einzelepisoden der 3. Staffel haben ähnlich viele Löcher wie die Ausdehnung diese komischen Metallsonden hat. :rolleyes:

Die vierte Staffel von "Deep Space Nine" ist für mich bislang noch das beste Jahr "Star Trek" am Stück, wobei ich die vierte Staffel "Enterprise" bis auf den dämlichen Zweiteiler am Anfang kurz dahinter einordnen würde. Aber klar: Nur meine Meinung.

Wo ich aber überhaupt nicht zustimmen kann ist dass sich Voyager zu TNG im Delta- Quadrant entwickelt hat. Für mich ist die 6 und 7. Staffel Voyager das überflussigste und letzte was es bei ST je gegeben hat. Das war doch wirklich nur noch "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" im Weltraum.


Bitte achte auf die Feinheiten. Ich sprach ja nur von einem Konzept, dass regelmäßig neu aufgelegt wurde. Nicht davon, dass es besonders gut gelungen wäre. Tatsache ist aber doch, dass Voyager sehr stark vom Next Generation-Konzept abweichen sollte, aber schon nach wenigen Folgen kaum ein Unterschied im Aufbau der Episoden mehr vorhanden war. Nur sehr wenig Folgen haben sich doch wirklich mit der Heimkehr, dem Verlorensein, dem Maquis und dem Kampf gegen Nahrungsmittelknappheit usw. auseinandergesetzt. Meist war es das Alien der Woche, dem man begegnete.

Und was das Soap-Element in den letzten Staffeln anging: Das war bei TNG nicht anders. Hier sind es Seven und Chakotay, da waren Troi und Worf. Soapig wurde es auch bei TNG zum Schluß.

Insgesamt stimme ich Dir aber zu: Ich wollte mit dem Artikel polarisieren. Letztlich sehe ich halt nur einen Weg, um Star Trek wieder zu einem wirklich guten Franchise zu machen. Der Mann mit der Baseballmütze muss weg. Und nein, ich meine nicht Benjamin Sisko. :D

Herzliche Grüße
Mike
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#7 Mike Hillenbrand

Mike Hillenbrand

    Cybernaut

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Geschrieben 08 February 2005 - 16:21

Ich bin sehr froh über den ersten Artikel von Mike H. im Corona 137. Er spricht mir aus der Seele.


Stehe stets zu Diensten. :rolleyes:

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#8 SPeitsch

SPeitsch

    Mikronaut

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Geschrieben 08 February 2005 - 17:17

Wenn man die Serie nach der dritten Staffel in die Tonne getreten hätte, dann hätte sich niemand beschwert. Ich jedenfalls muss ganz ehrlich zugeben dass mir die Schauspieler in den letzten Jahren in Stargate bei Gastrollen besser gefallen haben als in ihren eigenen Serien, und das war traurig. Der Tiefpunkt war doch mit gewissen Massagen komplett erreicht, dagegen mutete doch die Diskussion zwischen Roddenberry und Marina Sirtis über das Outfit und das Feuern von Gates McFadden wie ein Witz an. Man hat sich doch irgendwann nur noch gefragt, wann sich T'Pol die nächste Stange schnappt und die obligatorische Tanznummer daran vollführt. Im Moment löst die Absetzung bei mir Kopfschütteln aus, denn ich empfinde die vierte Staffel ähnlich wie MH. Eine Analogie zur Serie "Angel" drängt sich auf. Da wird endlich was geändert und dann kommt die finale Axt irgendwie mit so langer Verzögerung (zur Staffelmitte im nächsten Jahr), dass man es nicht so ganz versteht. Die Kampagnen zur Rettung von Angel haben übrigens nichts gebracht.

#9 Markus

Markus

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Geschrieben 08 February 2005 - 17:21

Kennst Du die ganze dritte Staffel?


Ja und ich fand die wirklich hervorragend. Vorallem die Folgen, wo etwas anders verfahren wurde als sonst bei ST üblich. (Klon töten, Warpantrieb klauen) Wohingegen die Nazistory am anfang der 4. Staffel überflüssig war.

Letztlich sehe ich halt nur einen Weg, um Star Trek wieder zu einem wirklich guten Franchise zu machen. Der Mann mit der Baseballmütze muss weg.


Dem möchte ich mich voll und ganz anschliessen :rolleyes:.


Auch wenn ich Enterprise wirklich gut fand (ab der 3.Staffel), werde ich bestimmt nicht weinend bei Paramount oder UPN angekrochen kommen und für eine Fortsetzung betteln -> Ich unterstütze auch keine "Rettet Enterprise"- Aktion. Mir ging es hauptsächlich darum, meine Meinung zu Enterprise an sich kundzutun.
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#10 Cloud

Cloud

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Geschrieben 08 February 2005 - 17:33

Meiner Meinung nach sollte Star Trek jetzt endlich eine Pause machen und zwar eine lange. Ich bin zwar ein großer ST-Fan, aber nach Voyager und Enterprise hängt selbst mir die Sache jetzt langsam aber sicher zum Halse heraus. Ein Comeback zum 50jährigen Jubiläum wäre imho ideal, bis dahin bliebe genügend Zeit, damit sich das alles einmal etwas setzen kann. Allerdings befürchte ich, dass die Verantwortlichen aus den Fehlern, die mit den letzten Filmen und Serien begangen wurden, nichts gelernt haben und uns in naher Zukunft mit einem weiteren Film oder sogar einer neuen Serie "beglücken" werden. Noch ein Kommentar zu Enterprise: ich weine der Serie ehrlich gesagt keine Träne nach. Enterprise war sicherlich nicht so grottig wie Voyager, aber an TNG oder DS9 kam es imho nicht einmal annähernd ran. Die erste Season war mittelmäßig, die zweite eine Katastrophe. Staffel drei war zwar spannend, hatte mit Star Trek aber herzlich wenig zu tun. Die vierte Season ist bisher (Folge 12) ganz ok (bis auf den unsäglichen Zweiteiler zum Start), wenn es so weitergeht, wäre es wenigstens ein halbwegs versöhnlicher Abschluss.

Bearbeitet von Cloud, 08 February 2005 - 17:39.


#11 Dave

Dave

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Geschrieben 08 February 2005 - 18:33

Vor meinem geistigen Auge sehe ich dutzende Wesley-Crusher-Variationen durch die Kulissen torkeln, wenn die Sprache auf das "Academy"-Thema kommt. Und es ist kein schönes Bild.

:rolleyes:

Das ist wirklich eine schreckliche Vorstellung!

#12 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 08 February 2005 - 18:51

Ich höre ja immer wieder, dass man sich nicht wiederholen soll, keine aufgewärmten Storys verwenden. Neuestes Bespiel ist "Auf Anweisung des Arztes" eine fast genaue Kopie der Voyager-Folge: "Eine" Stellt sich natürlich die Frage, was man in 80+180+180+180+100= rund 700 Folgen noch nicht gesehen hat. Was hatten wir denn schon? - ein Föderationsraumschiff in und am Rande der Föderation, bis zum Abwinken - eine Raumstation am Rande der Föderation, ja - ein einsames verschollenes Raumschiff auf dem Weg nach Hause, ja - ein einzelnes Raumschiff ohne Föderation, ja - ein heißer Krieg, ja - ein kalter Krieg, ja Hat irgendjemand Vorschläge für etwas noch nicht dagewesenes? Da scheint die Akademie-Idee etwas Neues zu sein. Aber welche Geschichten will man denn da erzählen? Simulierte Einsätze auf dem Holodeck, Kadett A bandelt mit Kadett B an, Ausbilder C macht Kadett D zur Schnecke, Kadetten A bis Z sitzen im Unterrichtsraum und lauschen Ausbilder Ä. Ohne umfangreiche Verrenkungen kommen da doch höchstens 2 Staffeln zusammen. Das würde doch nur etwa so enden: Um Action rein zu bringen muss eine handfeste Auseinandersetzung her, die Akademie liegt aber mitten in der Föderation, also muss diese zerfallen, der Gegner steht direkt vor der Tür und die Kadetten werden in den Einsatz geschickt. Bah! Obwohl ich ja der Meinung bin, dass das Star Trek Franchise auf dem absteigenden Ast ist, habe ich mir Gedanken über eine neue Serie gedacht und werde die mal in einem eigenen Thread vorstellen.

#13 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 08 February 2005 - 22:09

Obwohl ich ja der Meinung bin, dass das Star Trek Franchise auf dem absteigenden Ast ist, habe ich mir Gedanken über eine neue Serie gedacht und werde die mal in einem eigenen Thread vorstellen.

Und genau das - obwohl schon für sich keine üble Idee - hat mich auf einen Gedanken gebracht, der vielleicht einen tatsächlich ganz neuen Ansatz bietet.

Das von Andreas eröffnete Thema:
--> http://www.scifinet....?showtopic=2903

Bearbeitet von MartinHoyer, 08 February 2005 - 22:09.

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#14 Gast_Schafi_*

Gast_Schafi_*
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Geschrieben 08 February 2005 - 22:28

Um nur kurz einen Text abzusetzen: Was mich am meisten am ... "Bericht", auch wenn es den Namen nur knapp verdient, aus dem Corona 137 stört, ist die schon fast polemische Abrechnung mit einer Serie, die es nicht geschafft hat, nach dem Gusto des Autors obigen Berichtes geschrieben zu werden. Neutrale Analyse - Fehlanzeige Aufbau des Spin (Verweis zu DS9) - Gestrichen wegen ist nicht Rücksicht auf die Innovationsproblematik nach ~700 Folgen ST - Naja, wohl vergessen Und wenn ich dann was von Gute Academy, schlechte Academy lese, gehe ich erst ein wenig weinen, und leg mir dann wieder eine Scheibe NX-01 auf den Laser. Denn wer ENT nicht mag, hat's vielleicht nur nicht verstanden ...

#15 Matthias Pohlmann

Matthias Pohlmann

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Geschrieben 09 February 2005 - 03:37

Wer noch das "alte" Corona-Forum kennt und meinen Einwurf dort gelesen hat (da wollte ich Star Trek schon nach der dritten Staffel ENT in eine Pause schicken), den wird kaum verwundern, dass ich diese Pause immer noch gut heiße.

Meinem "Vorposter" halte ich mal entgegen, dass nirgends von "Bericht" die Rede war - das waren Kolumnen und da wünsche ich mir Meinung (die nicht meine sein muss).

Was ich nicht so recht verstehe, ist diese überbordende Feier der vierten Staffel ENT. Ja, die ist ganz nett anzusehen gewesen, aber wo war da das Neue (das ist keine Kritik an Many Coto, eher am Konzept des Prequels)? Für mich beginnt der Niedergang von "Star Trek" auch bereits mit VOY, denn schon da wurde - da stimme ich Mike zu - TNG (schlecht) kopiert. Aber eben auch Enterprise konnte sich da nie so recht freischwimmen.

Ich bin übrigens überhaupt kein Freund von Starfleet Academy, das hat für mich auch zu viel Wesley-Crusher-Geschmack, dafür wäre ich sehr gespannt, das Konzept zu sehen, das die Macher von Babylon 5 und Dark Skies, J. Michael Straczynski und Bryce Zabel, sich ausgedacht hatten und das nach deren Meinung das Franchise neu beleben könnte.

Vielleicht sollte man auch die kreativen Köpfe, die Star Trek in den letzten Jahren verloren hat, zurück holen. Sie alle haben mit eigenen Serien gezeigt, was sie drauf haben - und das ist IMHO ausnahmslos alles besser gewesen als Enterprise. Michael Piller (Dead Zone), Ronald D. Moore (Carnivale, Galactica), Ira Stephen Behr (The 4400) und Robert Hewitt Wolfe (Andromeda bis 2. Staffel, Dead Zone, The 4400). Bei einem solchen kreativen Aderlass braucht man sich ja eigentlich auch nicht wundern, dass es Qualitätseinbußen gab...

An einer Rettungskampagne werde auch ich mich nicht beteiligen, denn:

- Ich kann Viacom nach dann 98 Folgen nicht ernsthaft vorwerfen, der Serie keine Chance gegeben zu haben.

- Wenn Enterprise in der direkten Konkurrenz nicht nur gegen Smallville, sondern auch gegen die SciFi-Channel-Serien Stargate und Battlestar Galactica verliert (und das trotz der deutlich geringeren Reichweite des SciFi-Channels), dann ist die Entscheidung von UPN bzw. Viacom schlicht richtig. RTL würde "Doppelter Einsatz" auch einstellen, wenn 9live gleichzeitig mit einem Krimi mehr Zuschauer hätte...

- Qualitativ ist Enterprise nie so gut gewesen, dass ich bei einer Absetzung in ein tiefes Loch gefallen wäre (das hat Star Trek bei mir allerdings auch nur bei Deep Space Nine geschafft). Ich habs ganz gern gesehen, aber kann auch gut ohne Enterprise leben. Das ist im Übrigen bei Battlestar Galactica (TNS) ganz anders... Wehe, die wird nicht verlängert :rolleyes:.

Nur meine Meinung...

#16 Gast_TripsBitch_*

Gast_TripsBitch_*
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Geschrieben 09 February 2005 - 08:50

Ich weiß nicht, warum alle immer TNG so sehr loben oder TOS. Diese beiden Serien waren IMHO sowas von langweilig, da schläft mir bei so ziemlich jeder Folge das Gesicht bei ein. Und Voyager hat meiner Meinung nach überhaupt nichts mit TNG gemein. Wie kommt man nur auf so einen Vergleich? Mir z.B. gefallen die Verknüpfungen zu TOS, die es gerade in Season 4 in ENT gab. Zudem sind die Darsteller brillant und die Serie hat - wie übrigends jede Trek Serie - ihre herausragenden und ihre schwachen Episoden. Die eine Serie hat sie eben mehr (die herausragenden Epis) und die andere (TOS und TNG, meiner Ansicht nach) eben weniger. ;) Ich bin auf jeden Fall ein Fan und Trekkie, die etwas gegen die Absetzung versucht hat zu tun, denn ich mag Enterprise sehr. Und auch wenn ich mit dieser Meinung ziemlich allein bin, so stehe ich dazu.

#17 David

David

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Geschrieben 10 February 2005 - 13:44

Als ich die aktuelle Ausgabe las und der Aufruf, dass man an keiner Trek-Rettungsaktion lass war meine erste Reaktion:

:D

Danach habe ich in aller Ruhe den weiteren ENT-Artikel gelesen und meine Reaktion war folgende:

;) :lol:

Aber sonst gehts euch gut, ja? Ich kann ja verstehen wenn jemand meint Star Trek bräuchte ne Pause. Es ist auch klar, dass viele Trek Fans Enterprise nicht besonders mögen, aber allen ernstes die Fans aufzufordern Star Trek Rettungskampagnen NICHT zu unterstützen, damit Paramount ihr Starfleet-Academy-Konzept (das meistgehasste Konzept des Fandoms!!!) aus der Schublade ziehen kann, ist ja wohl das mit Abstand (sorry, ich muss das jetzt einfach gross schreiben) DÜMMSTE was ich je gehört habe. Braucht das legendäre ehrwürdige Star Trek wirklich eine 3 bis 5 Jährige Pause um dann mit einer "Teenie"-Serie neu zu starten? Vielleicht weil Jung-Superman in "Smalville" gerade so beliebt ist? LOL... sorry, aber dann wäre es mir lieber Star Trek mit Enterprise enden zu lassen und nie wieder etwas mit dem Namen Star Trek zu produzieren.

Ich für meine Teil vermisse die wahren echten Fans, diejenigen die ihre Streitigkeiten und Differenzen vergessen und "aktiv" Paramount zu zeigen versuchen, dass sie nach wie vor hinter der Marke stehen. Deswegen empfehle ich allen Fans sich bei TrekUnited.com zu registrieren und an der vielleicht verrücktesten und hirnrissigsten, aber sicher wohl einzigartigstens Fanaktion aller Zeiten teilzunehmen. Wir Fans sollten zusammenhalten!

Save Star Trek! Join The Club! TREK UNITED!

Bearbeitet von David, 10 February 2005 - 13:44.


#18 Mike Hillenbrand

Mike Hillenbrand

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Geschrieben 10 February 2005 - 13:55

Jaja, die Sache mit den einzigstartigsten Aktionen ever. :lol: Also, jeder kann ja mit seinem Geld machen, was er will, aber eine Spendenaktion für eine abgesetzte Star Trek-Serie ist bestenfalls... fehlgeleitet. IMHO. Aber wie auch immer, eigentlich wollte ich nur schreiben, dass der zweite Artikel PURE Spekulation ist und ich mir so eine Serie ganz sicher nicht wünsche. Aber es wird etwas kommen. Schätzungsweise im Kino, schätzungsweise mit komplett neuen Gesichtern und hoffentlich ohne Berman. So, und jetzt viel Spaß beim Geld sammeln. *grummel* :abkotz:
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#19 Dave

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Geschrieben 10 February 2005 - 17:34

Ich weiß nicht, warum alle immer TNG so sehr loben oder TOS. Diese beiden Serien waren IMHO sowas von langweilig, da schläft mir bei so ziemlich jeder Folge das Gesicht bei ein.


Ich habe es schon öfters gehört, dass diese beiden Serien bevorzugt werden, und ich muss gestehen, ich gehöre auch dazu.


Ansonsten glaube ich nicht an eine größere Pause.
'Enterprise' läuft schließlich noch, und solange das so ist, wird es keine offizielle Meldung zu einer Nachfolgeserie geben.

#20 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 10 February 2005 - 17:59

Also wenn ich das richtig sehe, dann schlägt TrekUnited.com eine Spendenaktion vor. Und wenn genügend zusammen kommt, dann geht man damit zu Paramount/UPN und kauft sich eine 5. Staffel. Bei 35 Mio.$ pro Saison ist da bestimmt ein Beitrag von 10 Mio.$ fällig, um die Verluste die Enterprise zuletzt eingefahren hat, auszugleichen. Wenn das so eine Art Bezahlfernsehen werden soll, also zahle x Euro bekomme eine Staffel Enterprise möglichst werbefrei, dann wäre ich dabei, aber einfach so aufs Geradewohl ein paar Euros nach Übersee überweisen mit ungewissem Ergebnis? Dann wohl eher nicht. Und obwohl das Internet ja nur für Teilchenphysiker, Star Trek und Pornoindustrie erfunden wurde, wird man nicht alle Zuschauer erreichen, und Enterprise gucken und dafür zu bezahlen sind auch noch zwei verschiedene Sachen.

#21 Defiant

Defiant

    Nochkeinnaut

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Geschrieben 10 February 2005 - 19:14

Hi,

hier meine Meinung zum ersten Teil des Artikels:

"Star Trek: Enterprise" ist definitiv eine gestorbene Serie. Daran werden auch zig Milliarden e-Mails nichts ändern, die man mithilfe der gängigen Skript-Technologie leicht für den guten Zweck generieren kann.


1. Dieses Argument ist das gleiche Argument das Nichtwähler vor den Wahlen gebrauchen: "Was soll meine Stimme schon bewirken?" Wenn die Bevölkerung in unserem Land nach dieser Prämisse leben würde, hätten wir immer noch die Mauer!

2. Du suggerierst hier, daß Unterschriftensammlungen / Mailaktionen etc. generell gefaket sind?

Im Jahr 2006 nähert sich das Datum, an dem der Beginn "Star Treks" 40 Jahre zählt. Von 1966 - 2006. 40 Jahre. Hallo George Lucas, das machst Du uns nicht streitig! Noch nicht, zumindest. 40 Jahre sind eine lange Zeit und allein die Wucht dieser Zahl birgt ein enormes Marketingpotenzial.


Durch den Aufruf nicht bei der Rettungsaktion zu helfen, steigt sicherlich die Chance auf ein würdiges 40 Jahre Event??? :lol: :D ;)

Dieses Potenzial kann man mit "Enterprise" nicht ausnutzen. Eine schlechte Serie wird nicht besser, nur weil das gesamte Franchise ein Jubiläum feiert. Eine schlechte Serie erhält nicht die Aufmerksamkeit, die ein neues Spin-Off erhalten wird. Eine schlechte Serie sollte den Weg aller schlechten Serien gehen - ab mit ihr in den Quotenhimmel. Halten wir das für kurze Zeit im Hinterkopf fest: 40 Jahre. Potenzial. Neues Spin-Off.


Von welchem Spin-Off im nächsten Jahr soll denn hier die Rede sein? Eine neue Serie nach einem Jahr Pause? Ich bin 45 Jahre alt und habe Star Trek von Anfang an erlebt - die Pause zwischen TOS und TNG war deutlich länger als 1 Jahr ... :bigcry:

Auch Nero dachte er müsse Rom verbrennen, um ein neueres, besseres Rom zu erbauen...

Wichtig ist nur, dass zum 40. Geburtstag etwas Neues kommt. Etwas wirklich Neues. Kein Abklatsch, keine Kopie, keine Neuauflage. Die hatten wir jetzt zur Genüge. Wirklich.


Wirklich??? Ich nicht!!!

Darum bitten wir Sie, liebe Leser, unterstützen Sie keine "Rettet Enterprise!"-Kampagne. Die Serie wird nicht wieder belebt, denn Paramount möchte der Marke "Star Trek" einen neuen Kick geben.


Paramount möchte der Marke "Star Trek" einen neuen Kick geben?
Das ist ja wohl eindeutig der Kick in den Mülleimer!

Ich für meinen Teil finde es äußerst befremdend, wenn ich im Corona magazine den Aufruf finde:

bitte unterstützen Sie NICHT irgendwelche Aktionen, um eine Serie vor dem Aus zu retten



Viele Grüße

Defiant

#22 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 10 February 2005 - 22:21

"Star Trek: Enterprise" ist definitiv eine gestorbene Serie. Daran werden auch zig Milliarden e-Mails nichts ändern, die man mithilfe der gängigen Skript-Technologie leicht für den guten Zweck generieren kann.

Dieses Argument ist das gleiche Argument das Nichtwähler vor den Wahlen gebrauchen: "Was soll meine Stimme schon bewirken?"

Der Vergleich hinkt auf beiden Beinen.

Medienkonzerne sind keine Instanzen, die auf unmittelbare demokratische Willensbekundungen reagieren müssen ... oder auch nur dafür bekannt wären, daß sie es wenigstens gelegentlich aus guter Laune heraus tun.

Eine Handvoll Personen, die mit handfesten wirtschaftlichen Konzepten und Argumenten überzeugt, könnte hier mehr erreichen als jedes Unterschriftensammlung. Nur ist diese Handvoll augenscheinlich nicht im Kreis der durchschnittlichen Fans zu finden.
Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.
(Sarah Williams: The Old Astronomer To His Pupil)

#23 Peter Michalski

Peter Michalski

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Geschrieben 11 February 2005 - 00:13

Deswegen empfehle ich allen Fans sich bei TrekUnited.com zu registrieren und an der vielleicht verrücktesten und hirnrissigsten, aber sicher wohl einzigartigstens Fanaktion aller Zeiten teilzunehmen. Wir Fans sollten zusammenhalten!

Save Star Trek! Join The Club! TREK UNITED!


Tut mir ja Leid, wenn ich da deutliche Worte finde, aber wer da mitmacht, dem spreche ich jeglichen Charakter ab!

Wenn ich dort auf Trekunited in den FAQs schon lese, dass es nicht um ein "entweder - oder" geht, ob man für eine Serie oder für soziale Zwecke geht, dann ist bei mir echt die Grenze des Erträglichen überschritten. Das ist doch der Gipfel der Scheinheiligkeit! Es geht NATÜRLICH um ein entweder/oder.

(Aus den FAQs dort) Aber unabhängig davon, geben wir nicht jeden Tag eine Menge Geld für diverse Unterhaltung z.B. Kinos, DVD's, CD's und anderes aus. Es geht um gerade dieses Geld (welches, wie oben erwähnt dem Preis einere günstigen DVD oder CD entspricht), um die Serie am laufen zu halten und wollen wir nicht mehr sehen? Irgendwo ist das keine schlechte Sache, oder?


Auch das dann nicht für Unterhaltung ausgegebene Geld kann man dann für soziale Zwecke spenden - wer für den Erhalt einer kommerziellen Serie spendet, dem ist aber auch wirklich nicht mehr zu helfen!

Sorry, aber das musste raus!

#24 Matthias Pohlmann

Matthias Pohlmann

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Geschrieben 11 February 2005 - 06:27

Deswegen empfehle ich allen Fans sich bei TrekUnited.com zu registrieren und an der vielleicht verrücktesten und hirnrissigsten, aber sicher wohl einzigartigstens Fanaktion aller Zeiten teilzunehmen. Wir Fans sollten zusammenhalten!

Save Star Trek! Join The Club! TREK UNITED!


Tut mir ja Leid, wenn ich da deutliche Worte finde, aber wer da mitmacht, dem spreche ich jeglichen Charakter ab!

Wenn ich dort auf Trekunited in den FAQs schon lese, dass es nicht um ein "entweder - oder" geht, ob man für eine Serie oder für soziale Zwecke geht, dann ist bei mir echt die Grenze des Erträglichen überschritten. Das ist doch der Gipfel der Scheinheiligkeit! Es geht NATÜRLICH um ein entweder/oder.

(Aus den FAQs dort) Aber unabhängig davon, geben wir nicht jeden Tag eine Menge Geld für diverse Unterhaltung z.B. Kinos, DVD's, CD's und anderes aus. Es geht um gerade dieses Geld (welches, wie oben erwähnt dem Preis einere günstigen DVD oder CD entspricht), um die Serie am laufen zu halten und wollen wir nicht mehr sehen? Irgendwo ist das keine schlechte Sache, oder?


Auch das dann nicht für Unterhaltung ausgegebene Geld kann man dann für soziale Zwecke spenden - wer für den Erhalt einer kommerziellen Serie spendet, dem ist aber auch wirklich nicht mehr zu helfen!

Sorry, aber das musste raus!

Lieber Peter,

das ist mir persönlich dann doch etwas zu drastisch. Es ist ja schon noch die Entscheidung jedes Einzelnen, ob und für was er Geld ausgibt.

Dennoch gebe ich Dir Recht, für moralisch fragwürdig halte ich es auch, Paramount Geld in den Rachen zu werfen, nur, damit eine Serie produziert wird (das ist ja schon etwas anderes, als wenn man eine DVD oder ein Buch kauft, wo ein Eigentumsrecht, das man erhält, dagegen steht). Insofern würde ich niemals für eine Fernsehserie spenden, dann doch lieber für Afrika oder die Opfer des Tsunamis oder oder... Denn da gebe ich Dir Recht: Geld, das man offensichtlich übrig hat kann man sinnvoller einsetzen, als es in eine (tote) Serie zu investieren. Aber jeglichen Charakter würde ich denen, die das tun, dennoch nicht absprechen - wie gesagt, ich hielte ein solches Verhalten allenfalls für moralisch fragwürdig und hoffe schon, dass das keinen Erfolg hat... (Ich möchte nicht in der gleichen Zeitungsausgabe, in der über den Hungertod X-Tausender geschrieben wird, von 35 Mio US-Dollar lesen, die für eine Fernsehserie gespendet wurden).

#25 Andreas Dannhauer

Andreas Dannhauer

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Geschrieben 11 February 2005 - 09:47

Für den Erhalt einer Fernsehserie zu zahlen soll moralisch fragwürdig sein, weil es humanitärere Möglichkeiten gibt, das Geld auszugeben? Dann sind wir alle miteinander verachtenswürdige Unmoralisten. Keinen Cent dürften wir mehr für irgendeine Form von Unterhaltung ausgeben, nicht mehr als ein Paar Schuhe besitzen. Allein die Tatsache, dass ich dieses hier im Forum posten kann, müsste mir die Schamesröte ins Gesicht treiben, denn die Grundgebühr für den DSL-Anschluss könnte ich ja den Hilfsbedürftigen spenden. Ganz zu schweigen von Luxushotels, Ferraris, Schönheitsoperationen. Und wenn Du dann Deine Zeitung aufschlägst mit dem Bericht über das Leid auf dieser Welt und den unmoralischen Serienrettern, dann schlage einmal um und lese über 1 Billion US-$ die jährlich fürs Militär weltweit ausgegeben werden, nichts Humanitäres, nichts Unterhaltendes, nein nur Zerstörendes. Und wenn auch nur ein politischer Entscheidungsträger durch das Sehen von Star Trek dazu gebracht wird nur ein sinnloses Kampfflugzeug weniger zu bestellen, dann haben sich die 35 Mio. $ auch aus humanitärer Sicht gelohnt. Diese Aktion ist nicht moralisch zweifelhaft, im schlimmsten Fall erfolglos, womit niemandem geschadet wäre. Außerdem müsste im Falle der Finanzierung durch die Fans überwacht werden, dass Paramount/UPN nur genau so viel Geld bekommt, damit deren Verluste ausgeglichen werden.

#26 Gallagher

Gallagher

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Geschrieben 11 February 2005 - 10:05

Und wenn auch nur ein politischer Entscheidungsträger durch das Sehen von Star Trek dazu gebracht wird nur ein sinnloses Kampfflugzeug weniger zu bestellen, dann haben sich die 35 Mio. $ auch aus humanitärer Sicht gelohnt.

Kann mal jemand schnell ein paar Star-Trek-DVDs nach Nordkorea schicken? Die werden da dringend gebraucht :lol:



Jetzt mal im Ernst. Eine Unterschriftenaktion könnte vielleicht jemanden bei Paramount beeindrucken, wenn man es ungefähr so aufzieht: "wir, die Unterzeichner, verpflichten uns, jeder mindestens eine Kinokarte und hinterher die DVD, das Soundtrack und das Buch zum Film etc. zu kaufen, wenn Paramount dafür ENTERPRISE als Kinofilm wieder auferstehen läßt". Sozusagen Film-On-Demand. Wenn also Paramount ein deutliches Signal seiner Konsumenten bekommt, daß man gewillt ist, weiter zu konsumieren.


Aber Spenden? Ich bitte euch... http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/dry.png
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#27 Markus

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Geschrieben 11 February 2005 - 11:40

Eine Serie kann noch so gut sein, aber für den Erhalt einer Serie Spenden ? Das wäre wohl das letzte, was ich machen würde. An Unterschriften- oder E- Mail- Aktionen beteiligen gut und schön (auch wenn das meisst nichts bringt), aber es gibt keine Serie, die es wert ist, dass ich dafür Geld spende. Da abonnier ich mir lieber den Scifi- Channel und unterstütze damit die Produktion von Scifi allgemein. Abgesehen davon, dass ich darin keinen Sinn sehe, weil ich durch eine Spende für eine Serie auch keinen Gegenwert erlange (ausser dass die Serie IRGENDWANN im Fernsehen gezeigt wird) ist es doch ziemlich naiv so eine Sammelaktion durchzuführen. Wie war nochmal das (seit der 4. Staffel gesenkte) Budget für EINE Folge ? 800.000 $ ? Wieviele Leute machen bei so einer Spendenaktion mit ? Ein paar tausend ? Wieviel sollen die denn dann spenden ?
Ad Astra !
SHINING

#28 Matthias Pohlmann

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Geschrieben 11 February 2005 - 12:51

Für den Erhalt einer Fernsehserie zu zahlen soll moralisch fragwürdig sein, weil es humanitärere Möglichkeiten gibt, das Geld auszugeben? Dann sind wir alle miteinander verachtenswürdige Unmoralisten. Keinen Cent dürften wir mehr für irgendeine Form von Unterhaltung ausgeben, nicht mehr als ein Paar Schuhe besitzen. Allein die Tatsache, dass ich dieses hier im Forum posten kann, müsste mir die Schamesröte ins Gesicht treiben, denn die Grundgebühr für den DSL-Anschluss könnte ich ja den Hilfsbedürftigen spenden. Ganz zu schweigen von Luxushotels, Ferraris, Schönheitsoperationen.

Ich glaube, ich habe gerade oben argumentiert, warum ich da eine Grenze ziehe. Wer eine CD oder DVD kauft, erwirbt im Gegenzug ein Eigentumsrecht. Das ist etwas anderes als das spenden an einen Konzern.

Ziehen wir es doch mal so auf. Welches Geld spendet man normalerweise? Geld, das man übrig hat. Diesen "persönlichen Spendenetat" verteilt man dann auf Projekte, die einem wichtig sind. So, wenn mein Etat 2005 also nun aus z.B. Tsunami-Gründen schon verbraucht ist und ich tatsächlich hingehe und sage "hier ist eine CD/eine DVD/ein Buch/was auch immer, das muss ich nicht unbedingt haben, das Geld kann ich auch an 'Enterprise' spenden", dann finde ich eine Entscheidung für Enterprise tatsächlich moralisch fragwürdig. Dabei bleibe ich. Ich will niemandem den Konsum verbieten - auch nicht den der Unterhaltung dienenden. Das gehört durchaus zu nachvollziehbaren Bedürfnissen in dieser Gesellschaft. Aber wie gesagt, wenn man nun wirklich wegen ENT eine Konsumeinschränkung hin nehmen kann, dann ist das ja ein Bereich, den man ja auch für humanitäre Zwecke ausgeben kann. Die Natur des Spendens ist ja, dass man auf etwas verzichtet, auf das man (aus seiner persönlichen Sicht) verzichten kann.

Der Vergleich mit dem Rüstungsetat ist im Übrigen ein wenig arg platt - ganz so einfach ist das dann auch nicht, auch wenn es natürlich moralisch viel fragwürdiger ist, wenn der Rüstungsetat das x-fache des Entwicklungshilfeetats beträgt als wenn man für eine Fernsehserie spendet. Das sind aber Dinge, die kann ein Einzelner durch eine private Überweisung nicht ändern.

Mein Fazit ist also: Wer Geld für ENT frei machen kann, der kann das tun - ich bin der Letzte, der sowas verbieten will, für mich verläuft aber genau an diesem Punkt die Grenze zu moralisch fragwürdigem Verhalten - ich sage aber nicht, dass meine moralischen Maßstäbe dabei die "Richtigen" sind oder sich andere daran halten sollten...

#29 Matthias Pohlmann

Matthias Pohlmann

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Geschrieben 11 February 2005 - 13:01

Und wenn auch nur ein politischer Entscheidungsträger durch das Sehen von Star Trek dazu gebracht wird nur ein sinnloses Kampfflugzeug weniger zu bestellen, dann haben sich die 35 Mio. $ auch aus humanitärer Sicht gelohnt.

In welcher Traumwelt passiert das? In der realen da draußen bestimmt nicht, soviel ist sicher. Das jedenfalls lehrt mir meine Erfahrung im Politikbereich. Außerdem müsste es dann gerade die fünfte Staffel sein, die diesen fiktlven Entscheidungsträger beeinflusst - die anderen 700 Folgen gibt es ja schon.

Ganz abgesehen davon, dass solche Argumentationen sich dann auf arg dünnem Eis bewegen...

#30 Gallagher

Gallagher

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Geschrieben 11 February 2005 - 13:13

Ihr dürft eines nicht vergessen: Paramount produziert "Enterprise" nicht aus Jux und Dollerei, oder nicht aus Freude an der Raumfahrt, und auch nicht, damit die Trekker was zum Gucken haben im Fernsehen. Paramount ist - nüchtern betrachtet - ein global tätiger Konzern, meines Wissens börsennotiert, und die tun das, was sie tun, nun mal in erster Linie für Geld. http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/cool.png

Wenn sich bei Opel ein Modell nicht mehr so gut verkauft, wird es nicht mehr gebaut. Wieviele von den Opel-Fahrern hier würden an Opel spenden, damit betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können? Handzeichen bitte! Danke, das reicht.

Get a life...




PS: wenn man wirklich Druck ausüben wollte, damit Paramount die Meinung ändert, müßte man sie da treffen, wo's wehtut, und das ist: der Aktienkurs. So lange die Manager in den Chefetagen ihre Gehälter z. T. in Aktien bzw. Dividenden darauf ausbezahlt bekommen, werden sie darauf achten, daß der Aktienkurs schön hoch bleibt. Aber wenn plötzlich gleichzeitig weltweit Milliarden enttäuschter Star-Trek-Fans ihre Paramount-Aktien verkaufen, fällt der Kurs... :lol:

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