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Der "Ich lese gerade..."-Thread


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4841 Antworten in diesem Thema

#4831 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 10 January 2021 - 07:50

Mark Brandis - Bordbuch Delta VII

 

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Amazons Langzeitgedächtnis sei dank weiß ich das ich diesen Roman im Oktober 2008 gekauft habe. Er stand also rund 12 Jahre brav eingeschweißt im Bücherregal darauf wartend das ich endlich mal dazu komme die Mark Brandis Reihe anzufangen. Nun war es also endlich soweit und  kann sagen es hat Spaß gemacht. Der Auftaktband bietet solide Unterhaltung, liest sich schnell weg und macht vor allem Lust auf die Fortsetzungen.

 

 

Ursula K. Le Gui - Die Erzähler

 

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Für mein empfinden war dies der deutlichst schwächste Roman den ich von der Autorin bisher gelesen habe. Es fiel mir einigermaßen schwer das Interesse am Inhalt durchgehend zu halten da die Handlung doch äußerst dünn bis kaum vorhanden ist. Arm an höhepunkten, plätschert die Erzählung so dahin. Das war für Ihre Verhältnisse wirklich kein großer Wurf und mich überraschen die überwiegend sehr guten bis enthusiastischen Kritiken bei Amazon zu diesem Werk schon ein bißchen. Konnte ich nicht nachvollziehn, Le Guin hin oder her.

 

 

Rebellion in Sirius City - Anthologie

 

55152744.jpg

 

Storysammlung die mir insgesamt, gerade weil ich ein Fan von Klassischer SF bin, ganz gut gefallen hat auch wenn ich sagen muss, das nicht alle Autoren der Vorgabe hier Kurzgeschichten zu liefern die das Flair der 40er 50er und Pulp SF Jahre verbreiten gerecht werden konnten oder wollten? Dennoch ist auch in dieser neuesten Anthologie aus dem Hause Weber-Gehrke wieder überdurschnittliches dabei. Mein persönlicher Favorit war "Stromsperre" von Stefan Becher.


Bearbeitet von Amtranik, 10 January 2021 - 07:54.


#4832 Dadaistin

Dadaistin

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Geschrieben 10 January 2021 - 21:49

Mark Brandis - Bordbuch Delta VII

 

51-BiJ8iXkL._SX200_BO1,204,203,200_.jpg

 

Amazons Langzeitgedächtnis sei dank weiß ich das ich diesen Roman im Oktober 2008 gekauft habe. Er stand also rund 12 Jahre brav eingeschweißt im Bücherregal darauf wartend das ich endlich mal dazu komme die Mark Brandis Reihe anzufangen. Nun war es also endlich soweit und  kann sagen es hat Spaß gemacht. Der Auftaktband bietet solide Unterhaltung, liest sich schnell weg und macht vor allem Lust auf die Fortsetzungen.

Mark Brandis war damals (neben Dystopie-Klassikern wie Fahrenheit und 1984) die einzige Science Fiction in unserer ehrwürdig angestaubten Schulbibliothek, für mich ein Quell jugendlicher Freude.

Ich lese gerade "In die Sterne" von James Rosone. Mittelprächtige Military SF mit sehr bekannten Versatzstücken, teilweise ziemlich schlecht übersetzt.



#4833 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 12 January 2021 - 19:19

Hallo zusammen,

 

es ist "Fatum" von Kyle Harper geworden. Wow. Klima. Kriege. Krankheiten. Europäische, pardon, römische Geschichte als ganz großes Kino!

 

Dann: Daniel Silva "Der Schläfer" (Band 5 der Reihe um Gabriel Allon). Routiniert und gut. Es wird differenziert.

 

Danach: Peter Schattschneider "Hell Fever". Die Handlung kann Schattschneiders schneller Sprache/Schreibe nicht folgen. Die Hauptfigur warf bei mir Fragen auf (die der Text nicht beantworten konnte). Teils wunderschön gegen den Strich gebürstet (ich würde massiv spoilern, wenn ich das auch nur ansatzweise erklären würde). Manche Dialoge/Szenen erinnerten mich an "Kottan ermittelt". Und dann war da auch der Bezug auf einen Artikel in der letzten Nova Ausgabe.

 

Und: "H.P. Lovecraft - Die besten Geschichten". Ich glaube, ich habe vor so vor etwa 40 Jahren mal versucht, Lovecraft zu lesen. Hat nicht geklappt, ich fand ihn einfach nur wirr. Jetzt hat es geklappt.

 

Und nu?

 

Vertraue ich einem Lob im SF Jahrbuch 2020: Galax Acheronian "Ein Fremder unter Millionen"

 

Viele Grüße

Tobias Lagemann


"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

  • (Buch) gerade am lesen:Ted Chiang "Die große Stille"
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#4834 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 14 January 2021 - 12:29

Hallo zusammen,

 

durch Galax Acheronians "Ein Fremder unter Millionen" durchgeflutscht. Ich zitiere mal aus dem SF Jahrbuch 2020 (Seite 282f.) "Dem Autor gelingt hier eine beeindruckende Charakterstudie eines Jugendlichen, der sich in der absoluten Fremde eine neue Heimat aufbauen muss ..." und "Der Band punktet durch sehr treffende Dialoge des pubertierenden Jungen, eine schöne Verhaltsbeschreibung der halbintelligenten Spezies und die sehr stimmige Siedleratmosphäre."

 

Dem schließe ich mich vollumfänglich an.

 

Wohltuend auch, dass die Hauptfigur nicht der dritte Aushilfsmechaniker des Mülltransporters S. Weaver ist, der das Universum retten kann, weil er weiß, wo er den Schraubenschlüssel ansetzen muss, mit der die Universumsvernichtungsmaschine der geheimnisvollen Universumszerstörungsintelligenz abgestellt werden kann. Hier ist die Hauptfigur einfach nur ein Junge, der nicht versteht, wie ihm geschieht. Und der dann vor der für Knall-Puff-Peng-SF (bevor Zornesadern anschwellen, die Art SF lese ich durchaus auch mit Genuss) wohl recht ungewohnten Frage steht, welchen Pfad er hinsichtlich seiner eigenen Zukunft einschlägt. Es ist also nicht das große Ganze, das gerettet werden muss, hier ist es das große Ganze, dass Individuen vor die Frage stellt, wie es - ganz simpel (vor allem) - mit ihnen weiter geht. Ich habe nichts gegen große Themen (Ramez Naam macht tierisch Spaß), aber es sollte und muss auch Platz für die kleinen Abenteuer sein, für das normale Leben. In "Ein Fremder ..." wird genau davon erzählt, von einem normalen Leben. Gerne mehr davon.

 

Kritik: Sprachlich ist noch Luft nach oben, als da wären das Vermeiden von Wortwiederholungen und das Vermeiden arg missverständlicher Sätze, auch vermischen sich da und dort Erzählperspektiven.

 

Ach ja, dann gleich im Anschluss "Das Terrornetz" von Daniel Silva gestartet. Da gibt es gewiss wieder ordentlich Knall-Puff-Peng (auf dem Petersplatz hat es inzwischen einen Terroranschlag gegeben, bei dem der Petersdom arg beschädigt wurde), aber eben auch eher leisen Zwischentöne. Und, puh, ganz vergessen, meine Frau hat mich in Sachen Ramez Naam überholt, sie hat auch Apex durch. Die Trilogie hat ihr sehr, sehr gut gefallen. Dagegen verblasst für sie das zuvor gelesene "Qube" dann doch arg.

 

Viele Grüße

Tobias


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#4835 Galax

Galax

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Geschrieben 14 January 2021 - 17:17

Vielen Dank fürs lesen, fürs gut finden und deiner Kritik. Am letzteren arbeite ich derzeit und hoffe, dass in aktuelleren Büchern eine Entwicklung bemerkt wird :)


Warum auf alte Katastrophen zurückblicken? Es liegen noch unzählige vor einem!

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#4836 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 15 January 2021 - 18:59

Hallo zusammen,

 

Daniel Silva "Das Terrornetz" durch. Gefiel mir aus der Gabriel Allon Reihe bisher am besten, auch wenn zu le Carré dann doch noch eine große Lücke klafft.

 

Mhm, und nun? Ich werde wohl zum Charles Platt greifen.

 

@Galax Gestern habe ich folgendes in einem Klappentext gelesen: "So farbig und detailreich der Autor fremde Welten und irdische Raumstützpunkte zu schildern versteht, seine Helden unterscheiden sich von Menschen der Gegenwart nur durch ihre übermächtige Technik; ihre Probleme aber wurzeln weniger im riesigen Kosmos voller Sterne und Planeten als in dem >kleineren Weltall, das jeder im Kopf mit sich trägt<."

 

Mit Brandon hast du eine Figur, dessen Problem(e) tatsächlich in diesem kleineren Weltall wurzeln. Und für solche Figuren ist die Science Fiction auch da. Ja, ja, ich weiß, das "Science" steht sperrig vor der "Fiction" herum. Und Puristen werden daher durchaus zurecht einwenden können, dass dein(e) Roman(e) keine Science Fiction sind. Aber das ließe sich auch über "Der Wüstenplanet" sagen :ph34r:

 

Viele Grüße

Tobias


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#4837 Galax

Galax

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Geschrieben 15 January 2021 - 19:34

Hallo zusammen,

 

Daniel Silva "Das Terrornetz" durch. Gefiel mir aus der Gabriel Allon Reihe bisher am besten, auch wenn zu le Carré dann doch noch eine große Lücke klafft.

 

Mhm, und nun? Ich werde wohl zum Charles Platt greifen.

 

@Galax Gestern habe ich folgendes in einem Klappentext gelesen: "So farbig und detailreich der Autor fremde Welten und irdische Raumstützpunkte zu schildern versteht, seine Helden unterscheiden sich von Menschen der Gegenwart nur durch ihre übermächtige Technik; ihre Probleme aber wurzeln weniger im riesigen Kosmos voller Sterne und Planeten als in dem >kleineren Weltall, das jeder im Kopf mit sich trägt<."

 

Mit Brandon hast du eine Figur, dessen Problem(e) tatsächlich in diesem kleineren Weltall wurzeln. Und für solche Figuren ist die Science Fiction auch da. Ja, ja, ich weiß, das "Science" steht sperrig vor der "Fiction" herum. Und Puristen werden daher durchaus zurecht einwenden können, dass dein(e) Roman(e) keine Science Fiction sind. Aber das ließe sich auch über "Der Wüstenplanet" sagen :ph34r:

 

Viele Grüße

Tobias

 

Auf die Gefahr hin, einen Rüffel zu erhalten, dass hier nicht diskutiert werden soll:

Ich bin damals ja durch einen Freund und mit DS9 zur SF gekommen. Zu meinen Lieblingsfiguren zählten Nog und Rom. Zuschauer des großen Ganzen, die ihren kleinen Teil dazu beitragen. Das hat mich damals tief beeindruckt. Danach habe ich TNG gesehen und war tatsächlich (auch meines Alters entsprechend) großer Wesley fan ^^ (so schlimm war er garnicht :D) Ebenfalls ein Zivilist als Zuschauer des großen Ganzen, der sich gerne mal einbringt.
Mit dieser Grundvoraussetzung entstanden die meisten meiner Figuren - nicht nur in den Koloniewelten. :)

 

All diese Figuren waren auch nicht anders als die Menschen heute.
Ich denke auch nicht, dass sich die reale Menschheit grundsätzlich stark verändern (werden).
Ein Historiker sagte mir mal, dass die Menschen und ihr Verhalten sich in den letzten 3000 Jahren kaum Veränderung stattfand. Heutzutage sind wir zwar technisierter, und Minderheiten werden akzeptiert statt ermordet, und haben sogar ihr Stimmchen, aber das wars auch schon.

 

(Auf Anaximenes, wo alles auf null gesetzt ist, aber die Menschen wissen, was hinter ihnen liegt, versuche ich in der Reihe tatsächlich eine neue Gesellschaftsform entstehen zu lassen, die nicht in den Wurzeln unserer Vergangenheit gefangen ist. Ob es mir gelingt? Keine Ahnung …)

 

Den „Vorwurf“ keine SciFi zu sein, habe ich schon ein paar mal gehört.
Buch I z.B. „Spielt zwar auf dem Mars, jedemenge technische Neuerungen, hat aber nichts mit SciFi zu tun“ - ahja ^^
Das sagen dann die Leute, die Weltraum mit SF gleichstellen – und anderherum, weil sie es nicht besser wissen. Demnach ist nicht nur Dune kein SF, sondern viele schöne Geschichten, wo es um ein wenig mehr geht. ;)


Bearbeitet von Galax, 15 January 2021 - 19:52.

Warum auf alte Katastrophen zurückblicken? Es liegen noch unzählige vor einem!

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#4838 Dyrnberg

Dyrnberg

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Geschrieben Gestern, 17:24

Die Gestrandeten (Anno Initium) von Dinko Skopljak.

Klappentext: Die Zivilisation, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Durch eine hoch ansteckende Seuche kehren Infizierte als blutrünstige Bestien von den Toten zurück. Währenddessen verschlägt es eine Handvoll Flüchtlinge auf eine Mittelmeerinsel. Im Angesicht der Apokalypse bündeln sie Ressourcen, um ihre Überlebenschancen zu steigern. Denn auch auf der Insel sind sie nicht sicher - weder vor der Epidemie noch vor anderen Überlebenden.

Meine Sicht der Dinge: Das Buch macht nichts falsch - aber hat ein entscheidendes Problem: Das alles hat man schon zig mal woanders ähnlich oder genauso gelesen oder gesehen. Als Resultat plätschert die Story vor sich hin - ohne schlecht zu sein. Auch der Autor kann durchaus schreiben. Aber da man ja sowieso weiß, dass in jeder Actionszene der Held am Leben bleibt und sich sonst wenig an intellektueller Tiefe bietet... blieb ich gelangweilt.



#4839 Ender

Ender

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Geschrieben Gestern, 17:41

Meine Sicht der Dinge: Das Buch macht nichts falsch - aber hat ein entscheidendes Problem: Das alles hat man schon zig mal woanders ähnlich oder genauso gelesen oder gesehen. Als Resultat plätschert die Story vor sich hin - ohne schlecht zu sein. Auch der Autor kann durchaus schreiben. Aber [...] blieb ich gelangweilt.

Ganz ähnlich erging es mir kürzlich mit "Totes Meer" von Brian Keene. Typische Zombieapokalypse, gar nicht schlecht geschrieben - aber wer schon mal ein, zwei andere Zombieromane gelesen oder ein paar "Walking Dead"-Folgen gesehen hat, wird hier nichts Neues oder Überraschendes finden.

Das Thema scheint bis auf weiteres endgültig abgegrast zu sein.

#4840 Mammut

Mammut

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Geschrieben Gestern, 17:48

Ganz ähnlich erging es mir kürzlich mit "Totes Meer" von Brian Keene. Typische Zombieapokalypse, gar nicht schlecht geschrieben - aber wer schon mal ein, zwei andere Zombieromane gelesen oder ein paar "Walking Dead"-Folgen gesehen hat, wird hier nichts Neues oder Überraschendes finden.
Das Thema scheint bis auf weiteres endgültig abgegrast zu sein.


Das Thema war schon vor Jahrzehnten abgegrast.

Galactic Pot Healer - die etwas andere Bar
http://defms.blogspo...pot-healer.html


#4841 Ender

Ender

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Geschrieben Gestern, 17:51

Seit "Walking Dead" aber nicht nur für den klassischen Horrorfan, sondern sogar für den "Mainstream" (zu dem ich mich im Bereich Horror jetzt mal zählen würde).

#4842 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben Heute, 03:59

Hallo zusammen,

 

Charles Platt "Free Zone" war ziemlich abgedreht. Zitat Anhang: "Im Roman kommen so gut wie alle wesentlichen Motive vor, die jemals in der Science Fiction benutzt wurden. Meistenteils sind sie in die Handlung  integriert."

 

Golden Age Fans werden ihren Spaß haben, man sollte aber nicht nach Logik fragen. Obwohl, selbst das sich entwickelnde Chaos hat natürlich eine für die Science Fiction logische Erklärung. Entsprechend passt es schon, wenn Reptiloiden gegen Aliens kämpfen, Barbaren gegen sprechende Hunde und ein Roboter ("Ich bin nur Historiker ..." (und, äh, außerdem Stromdieb)) gegen Alternativweltnazis.

 

Aktuell: Dominique Manotti "Marseille.73"

 

Viele Grüße

Tobias


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