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Die Jugend erreichen


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76 Antworten in diesem Thema

#1 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

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Geschrieben 06 June 2005 - 14:08

Ich denke, was die Alterstruktur der Mitglieder betrifft, haben wir das gleiche Problem, wie alle anderen Clubs und Organisationen der Literaturszene. Das müsste also generell diskutiert werden. Thema wäre dann nicht der "SFCD und der Nachwuchs" sondern, das Verhältnis "Jugend zum Buch" überhaupt. Vielleicht sollte man das mal von der Seite sehen...
Sehr viel jugendliches Publikum haben wir beim BuCon ja auch nicht, oder ?

Ja, das muss man diskutieren.
Ich fand den Ansatz der DortConler mit dem Schülerwettbewerb nicht schlecht, aber das kann man ausbauen. Wenn ich sehe, was bei Yu-Gi-Oh-Turnieren oder Tabletop-Events so passiert, sehe ich Möglichkeiten, Sachen miteinander zu verbinden. Ein Panel mit den Batteltech-Autoren von FanPro - und ein kleines Turnier mit ein paar attraktiven Preisen - die ganz Jungen bekommt man mit YGO oder ähnlichem an den Start, wenn man ihnen die Schwelle so niedrig hält wie möglich. Dann eine Programmplanung, die es den Leuten ermöglicht, in den Pausen auch mal "was anderes" mitzubekommen. Das ist natürlich aufwendig und es kostet möglicherweise etwas mehr Geld. Andererseits gibt es Überlappungen und es wäre fein, wenn man sich mal strategisch Gedanken darüber machen könnte, wie man es schafft, die erkennbar an Phantastik - nur in anderen Darreichungsformen - Interessierten "in die Halle" zu bekommen, so dass man die Dinge unter ein Dach bekommt und die Chance des Austausches besteht.
Viele der Literaturfans denken zu sehr in Literatur. Viele der Mediafans denken zu sehr in TV- oder Film-Kategorien. Viele der Spielefans denke zu sehr in ihrer Welt. Dabei sind die Überschneidungen massiv bzw. können leicht hergestellt werden. Ich finde z. B. recht ordentlich, was die Jungs vom NordCon versuchen, wo aus einem SpieleCon langsam auch ein Con wird, der für Buchfans interessant sein könnte.
"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

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#2 Prospero

Prospero

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Geschrieben 06 June 2005 - 22:50

Kurzer Einwurf zum Thema "Jugend und Buch": Vielleicht sollte man mal daran denken, dass es zu Computerspielen auch Bücher gibt. Das wäre doch auch noch mal ein idealer Anküpfungspunkt. Und wenn man auch nicht die englischsprachigen Autoren über den Teich bekommt, die deutschen Übersetzer könnte man ja mal zu einem Panel einladen oder überhaupt mal über die Qualität der Spieleromane sprechen. Und ja, es gibt auch Romane zu HALO oder X2 - also nicht nur zu Fantasy-Themen... Die Jugend liest schon noch, man sollte halt nur schauen, WAS sie liest und wie man das dann ins Programm einbauen kann. A propo Bücher zu Fernsehserien: Die englischen Bücher zu Doctor-Who, die für ein jugendliches Publikum ausgelegt sind, sind schon vergriffen bevor sie gedruckt worden sind... (Aber Doctor Who ist ja auch primär ein englisches Phänomen, da wundert einen das nicht, aber immerhin - die Jugend oder die Eltern lesen halt immer noch.) Ad Astra

Bearbeitet von Prospero, 06 June 2005 - 22:53.


#3 Diboo

Diboo

    Kaisertentakel

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Geschrieben 08 June 2005 - 07:10

[@Diboo
Na, glaubst Du wirklich, dass der Ort eines Cons für eine Beteiligung von Jugendlichen wichtiger ist, als die thematische Ausrichtung ?  :lol:

Nein, aber es ist sicher ein Faktor.

Übrigens: kennst Du den DreieichCon ? Tausend Rollenspieler, bergeweise Genre-Autoren (dank BuCon...hehe), aber wenns hochkommt, grad mal 20 Leutchen in der Lesungsschiene. Gigantisch erfolgreich, oder ? Man probierts aber trotzdem munter weiter. Vielleicht kriegt man ja doch noch irgendwann mal ein paar mehr Rollenspieler weg von ihren Tischen.
Richtig, der Schülerwettbewerb des DortCon war interessant. Allerdings hat mir Thorsten Franz dann im Interview erklärt, dass gerade mal zwei oder drei Schulklassen mitgemacht hätten, das ganze trotz Riesenaufwand im Vorfeld also ein Beinahe-Flop war.


Natürlich, das Risiko besteht. Das liegt aber sicher auch an der Kontinuität. Man muss solche Dinge wahrscheinlich institutionalisieren, damit sie langsam eine größere Reichweite bekommen. Dazu ist wohl Beharrlichkeit notwendige Voraussetzung.
Ansonsten: 20 Leutchen in der Lesungsschiene ist doch ganz ordentlich. Wenn von denen dann zehn es schaffen, auch mal einen anderen als einen RSP-Con zu besuchen, ist doch ein Schritt getan. Ich wäre ja schon für die kleinen Fortschritte dankbar.
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#4 Holger

Holger

    Temponaut

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Geschrieben 08 June 2005 - 08:09

Interessant, dass die Altersthematik (erst) jetzt angesprochen wird. Ich war ja auch beim DortCon und jetzt beim JubiCon und kann mich nur Diboo anschließen: Leute in zehn Jahren wird da nicht mehr viel los sein: "Wegen Überalterung geschlossen!". Wenn Clubs wie der SFCD überleben wollen, dann müssen sie sich in der Jugendförderung engagieren. Auf die Schnelle fällt mir da kein Patentrezept ein, vielleicht nur, sich nach außen hin ein bißchen zu öffnen. Ich habe auf den Cons selbst mit ein paar Leuten über die Nachwuchsfrage gesprochen, aber meist bekam ich da recht allgemeine Antworten, die in erster Linie dazu dienen sollten die eigene Unruhe über die Nachfrage zu überspielen. :lol:
"Rezensionen: eine Art von Kinderkrankheit, die die neugeborenen Bücher befällt."
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#5 Diboo

Diboo

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Geschrieben 08 June 2005 - 08:16

Interessant, dass die Altersthematik (erst) jetzt angesprochen wird. Ich war ja auch beim DortCon und jetzt beim JubiCon und kann mich nur Diboo anschließen: Leute in zehn Jahren wird da nicht mehr viel los sein: "Wegen Überalterung geschlossen!".

Wenn Clubs wie der SFCD überleben wollen, dann müssen sie sich in der Jugendförderung engagieren. Auf die Schnelle fällt mir da kein Patentrezept ein, vielleicht nur, sich nach außen hin ein bißchen zu öffnen.

Ich habe auf den Cons selbst mit ein paar Leuten über die Nachwuchsfrage gesprochen, aber meist bekam ich da recht allgemeine Antworten, die in erster Linie dazu dienen sollten die eigene Unruhe über die Nachfrage zu überspielen.

:ph34r:

Das ist ein Thema, das keiner sehr mag. Ich denke jedoch, gerade die großen Läden wie PRFZ und SFCD müssen sich darüber Gedanken machen. Die PRFZ hat das ja, wenn ich mich recht erinnere, mal jüngst zum Thema gemacht. Aber dafür ist eine strategische Vorgehensweise mit dem Willen zur Kontinuität notwendig, dafür fehlt vielen der Atem und möglicherweise auch die Vision. Dennoch hast Du absolut Recht: In zehn bis fünfzehn Jahren sitzen wir mit unseren Rheumadecken hinter den Ständen und die jüngsten Anwesenden sind die Zivis, die uns die Schnabeltasse reichen.
Ich überspitze das, ja.
Natürlich ist die Frage noch weitaus "globaler". Wir haben ein massives demographisches Problem mit einer rasant überalternden Gesellschaft, das betrifft dann irgendwann alle Bereiche. Da stellen sich ganz neue Fragen: Wie spricht man die Jugend aus bestimmten, noch geburtenstarken gesellschaftlichen Bereichen an? Die Kinder türkischer Abstammung, die Kinder von Spätaussiedlerfamilien, von anderen Migrantengruppen? Die sind überproportional schlecht vertreten, was wieder viele Einzelgründe hat. Aber auch hier ist eine strategische Herangehensweise notwendig.
Der erste Schritt ist aber klar: All jene mit eigenem Nachwuchs sollten versuchen, diesen mitzuschleppen und darauf achten, dass altersgerechte Angebote vor Ort ein Auswahlkriterium für Conbesuche sind. Auch hier definiert sich das Angebot ja letztendlich über die Nachfrage.
Es wurde ja viel über die SF-Tage damals in Dortmund gemeckert (zu seligen Area-Zeiten), aber die Idee bspw. einer Kinderbetreuung und eines entsprechenden Rahmenprogrammes fand ich super.
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#6 Peter D

Peter D

    Infonaut

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Geschrieben 08 June 2005 - 09:50

Ich schieße jetzt mal ganz rabiat quer. Man sollte vielleicht mal darüber nachdenken, was man eigentlich will. Der Club definiert sich über sein Thema und die Affinität der Mitglieder dazu. Eventuell würde es "Frisches Blut" auf die Cons bringen, wenn man da Yu-gi-oh-Zeugs und Konsorten da integriert, aber will das denn jemand? Und es ist sicher erfreulich, wenn auch Türken sich mal für SF interessieren, sie seien willkommen, aber das Programm umzustricken, bis es auf alle möglichen Zielgruppen paßt, halte ich für groben Unfug. Es gilt hier ja schließlich nicht, Arbeitsplätze zu sichern oder einen viele Generationen bestehenden Großkonzern am laufen zu halten. Und wenn die Leute, deren Interesse die SF-Belletristik ist, aussterben, nun, dann ist es eben so, die anderen Interessengruppen werden dann ihren eigenen Club gründen oder auch nicht. Vergänglichkeit ist die einzige Konstante in der Geschichte, und man muß sie akzeptieren lernen. Wohl unterstütze ich natürlich die ganzen Argumente, die kritisch mit dem Umgang der Interessenten umgehen: - Extreme Preise - Abgelegene Lage (keine Laufkundschaft) - Keine Anbindung an öff. Verkehrsmittel - Unübersichtlicher Aufbau der Räume - Verschieben wichtiger Programmpunke auf unchristliche Uhrzeiten Allein wenn ich die Berichte lese, wie das abgelaufen ist, bin ich ja schon richtiggehend froh, nicht da hingegangen zu sein und nachhaltig abgeschreckt fürs nächste Mal. Zur BuCon komme ich natürlich. Peter

#7 Ronni

Ronni

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Geschrieben 08 June 2005 - 09:50

Das das deutsche Fandom jedes Jahr um 12 Monate altert ist ja nun kein neues Problem. Betrachtet werden sollte es im Zusammenhang damit, daß die Innovationsfreudigkeit der SF-Literatur im Augenblick etwas an Antrieb verloren hat, inkl. sinkender Verkaufzahlen und der allgemeinen Reizüberflutung, die Bücher im allgemeinen eine schlechtere Startposition gibt.
Nach meinen Beobachtungen ist das Interesse im Fandom daran, sich auf die Interessen der Kids einzustellen, nicht besonders ausgeprägt, was natürlich auch bis zum gewissen Grad verständlich ist, da man sich im Fandom rumtreibt, weil man da Gleichgesinnte trifft, und nicht, um die Welt zu Missionieren.
Nun hat die Welt nicht auf das Fandom gewartet, es muß also klar sein, daß um jeden einzelnen Neuzugang hart gekämpft werden muß, daß jeder Potentielle Neuzugang eigentlich einer Einzelfallbetreuung bedarf und erst mal umhegt werden muß, bis er in der Szene Fuß gefaßt hat.
Mir fällt natürlich auch kein Patentrezept ein, aber grundsätzlich kann ich nur raten, daß das Fandom raus muß aus dem eigenen Mief, egal wie, egal wo. So ein Schülerwettbewerb ist was tolles, auch wenn nur drei Klassen mitmachen, Kinderbetreuung auf Cons, sehr gut, um die Neuzugänge, sobald sie Eltern geworden sind, auch im Fandom zu halten.
Mal ein paar Vorschläge, teilweise erfolgreich, teilweise auch erfolglos bereits praktiziert:
- Themenaffine Literaturschiene auf Media-Cons (z.B. Star-Trek-Romane)
- Mini-Con in einer Öffentlichen Bibliothek oder in einer Buchhandlung, am besten mit einem Jugendbuch-Schwerpunkt
- SF-Con in Verbindung mit einem Tag der offenen Tür in der örtlichen Sternwarte/Planetarium
- Gestaltung von ein paar SF-Programmpunkten bei Literaturveranstaltungen anderer Leute
Was ich z.B. sehr gut finde ist: Eschbachs Lesetour durch Schulen

Hehe, dann stelle ich mal die Frage: würde der Shayol-Verlag den BuCon unterstützen ? Wie gesagt, ich hatte immer den Eindruck, südlich Dortmund fängt bei Shayol der Dschungel an.

Für Shayol fängt der Dschungel an der Berliner Stadtgrenze an, Flecken der Zivilisation innerhalb des Dschungels werden prinzipiell gleich ernst genommen, es ist uns also erst mal egal, wo ein Con stattfindet.
Was uns nicht egal ist, ist die Frage, ob die Chemie zwischen den Converanstaltern und uns stimmt, und da muß ich ganz ehrlich sagen, daß es wohl auf diesem Gebiet noch ein paar Defiziente zwischen uns beiden gibt.

Gruß Ronni
Die Schlauheit des Fuchses basiert zu 90% auf der Dummheit der Hühner.

epilog.de

#8 DarkWriter

DarkWriter

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Geschrieben 08 June 2005 - 11:34

Hallo, hatte meine Kinder letztes Jahr beim BuCon dabei - sie langweilten sich maßlos, auch wenn der "Große" - er war gerade 13 geworden - einen Dreier-Band von Ikarus kaufte (na ja, eigentlich kaufte ja ich, und er las ihn dann ...) Ansonsten aber war es für beide echt öde. Als es dann hieß, dass wir nach Marburg fahren, wurden die Gesichter so lang, dass wir sie nach oben binden mussten, damit sie sich nicht auf die Lippen traten. Okay, ich hatte in Marburg eine Lesung und das war dann doch ganz okay für sie, aber sobald die Sprache auf BuCon kommt, fangen sie wieder an zu zucken. Vielleicht sollte man sich wirklich etwas überlegen, um die Kids an die Sache ranzuführen. Mein Sohn ist SF-Begeistert, da gibt es nix. Star Wars auf Leinwand und Glotze, Star Trek und alle Bücher, Hefte die mit SF zu tun haben ... (wobei mir einfällt, dass es in Wörth wieder kein "Mission Mars gibt ... :ph34r: ) Die Kurze - zwei Jahre jünger - hingegen findet das alles schrecklich. So, das waren mal die Erlebnisse eines Vaters, der seine Kinder mit zu einem / einer Con nimmt. Nur sie dabei haben, bringt nix. Daddy redete mit den Leuten am Stand, unterhält sich mit anderen Fans ... und die Kinder verstehen Bahnhof, langweilen sich und laufen irgendwann durch die Halle, was aber auch nicht sein soll, und so werden sie mit Pommes und Limo ruhig gestellt, bis alles aufgegessen und aufgetrunken ist. Im Moment jedenfalls hab ich so ein bisschen den Eindruck, dass an den Con-Türen das Unsichtbare Schild "Nur für Erwachsene" hängt. Rein dürfen die Kinder, aber drinnen ist nix für sie. Was also sollen sie da? Vielleicht wäre es klug, mal Autoren zu einer Lesung zu laden, die z.B. Kinder-Gruselgeschichten oder Kinder-SF schreiben. So kommen die Kurzen auf den Geschmack, wachsen aus den Kindergeschichten raus und die Storys für Erwachsene rein. Hatte selbst an Halloween letztes Jahr eine solche Lesung in der Bücherei Karlsruhe, und die Kids waren total begeistert. Wenn man so etwas auch auf Cons machen würde, käme der Nachwuchs vielleicht von ganz allein und nicht nur mit den Eltern. Dazu ein paar Flyer in den Schulen, kostenloser Eintritt für die Unmündigen ... So bekommen sie vielleicht auch Appetit auf mehr. Grüße
Quod Me Nutrit, Me Destruit
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#9 Diboo

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Geschrieben 08 June 2005 - 11:52

Nachwuchs vielleicht von ganz allein und nicht nur mit den Eltern. Dazu ein paar Flyer in den Schulen, kostenloser Eintritt für die Unmündigen ... So bekommen sie vielleicht auch Appetit auf mehr.

Exakt. Oder ein paar Filme zeigen (es gibt da einiges, was man ohne Rechteprobleme zeigen könnte). Ein kleines Kartenspielturnier oder ein paar PCs verlinken und etwas LAN-gamen. Ein Modellbauworkshop zum Mitmachen. Ein Zeichenwettbewerb mit Preisen. Ach, mit etwas Mühe könnte man sich da einiges vorstellen.
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#10 Diboo

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Geschrieben 08 June 2005 - 11:55

Nachwuchs vielleicht von ganz allein und nicht nur mit den Eltern. Dazu ein paar Flyer in den Schulen, kostenloser Eintritt für die Unmündigen ... So bekommen sie vielleicht auch Appetit auf mehr.

Exakt. Oder ein paar Filme zeigen (es gibt da einiges, was man ohne Rechteprobleme zeigen könnte). Ein kleines Kartenspielturnier oder ein paar PCs verlinken und etwas LAN-gamen. Ein Modellbauworkshop zum Mitmachen. Ein Zeichenwettbewerb mit Preisen. Ach, mit etwas Mühe könnte man sich da einiges vorstellen.

Kostümwettbewerb. Lasst auch die Pyjama- und Rüstungsträger zu den normalen Cons kommen und lasst die Kids mitmachen. Mein Sohn war von den Imperialen Sturmtruppen beim Jubicon begeistert, da kann man mehr draus machen.
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#11 Khaanara

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Geschrieben 08 June 2005 - 13:02

Ein kleines Kartenspielturnier oder ein paar PCs verlinken und etwas LAN-gamen.

Cool, dann würde ich auch wieder öfters auf Cons kommen :ph34r:

#12 Peter D

Peter D

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Geschrieben 08 June 2005 - 13:19

Hallo,

hatte meine Kinder letztes Jahr beim BuCon dabei - sie langweilten sich maßlos ... Als es dann hieß, dass wir nach Marburg fahren, wurden die Gesichter so lang, dass wir sie nach oben binden mussten, damit sie sich nicht auf die Lippen traten.
... sobald die Sprache auf BuCon kommt, fangen sie wieder an zu zucken. Vielleicht sollte man sich wirklich etwas überlegen, um die Kids an die Sache ranzuführen.

... oder einfach zu Hause lassen?

Na ja, ihr (alle an diesem Thread Beteiligten) macht das schon irgendwie.

Peter

#13 DarkWriter

DarkWriter

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Geschrieben 08 June 2005 - 13:24

... oder einfach zu Hause lassen?

Na ja, ihr (alle an diesem Thread Beteiligten) macht das schon irgendwie.

Peter,
es ging darum, den Nachwuchs zu FÖRDERN - nicht zu Hause zu lassen. :ph34r: Bleiben die Kids daheim, werden sie nicht wirklich an die Sache rangeführt, oder? :huh:

Grüße

Bearbeitet von DarkWriter, 08 June 2005 - 13:25.

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#14 Diboo

Diboo

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Geschrieben 08 June 2005 - 13:52

... oder einfach zu Hause lassen?

Thema verfehlt, Sechs, setzen.
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#15 Peter D

Peter D

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Geschrieben 08 June 2005 - 14:28


... oder einfach zu Hause lassen?

Thema verfehlt, Sechs, setzen.

Wirklich?
Daß auf mein Posting ganz oben auf dieser Seite keiner auch nur mit einem Wort eingeht, heißt nicht, daß ich es nicht geschrieben habe.

Mir ist immer noch nicht klar, warum ihr euch so einig darin seid, den "Nachwuchs fördern" zu wollen. (was für ein Ausdruck, hehe)

Peter

Bearbeitet von Peter D, 08 June 2005 - 14:29.


#16 Oliver

Oliver

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Geschrieben 08 June 2005 - 14:36

@Peter: Ich weiß, Du spitzt jetzt etwas zu mit dem Tenor "Nach uns die Sinnflut", aber wenn man darüber nachdenkt, der Szene frisches Blut zuzuführen geht es ja nicht nur darum, dass man in ein paar Jahren einen Preis für verdienstvolle Jugendarbeit gewinnt und sich gut fühlt. Ich denke halt, dass man davon jetzt und hier profitieren kann, wenn mehr Leute dazustoßen. Verleger verkaufen mehr, Fans haben mehr Leute zum labern, Orga-Teams vergrößern sich, frische Meinungen können diskutiert werden, die Aufklärung der jüngeren Generation kann gefördert werden (nein, nicht das mit den Bienen und Blumen, ich meine eher, welcher Artikel vor das Wort "Con" gehört :huh: und sowas ) und vieles mehr. Und auch an unsere Zukunft gedacht: Wir werden sicherlich alle den Weg des Irdischen gehen, solange wir aber noch da sind will mir auch einfach die Vorstellung nicht gefallen, dass Cons aus rein biologischen(!) Gründen jedes Jahr weniger Zulauf erfahren, deswegen bin ich auch schwer dafür, nicht nur Bücher, sondern auch das Feld zu bestellen. Deswegen: Kinder zu Hause lassen ist da doch gerade falsch. @DarkWriter: Das ist ein schönes, anschauliches Beispiel mit Deinen Kindern und auch erschreckend. Verkehrte Welt: Hieß es bei mir früher "Jung, spinn nicht so rum", ist es bei Dir heute Papi, der sich für die Phantastik interessiert und Deine Kinder die, die sich langweilen. Da frage ich, da Du zumindest bei Deinem Sohn eine gewisse Affinität feststellen kannst, warum? Warum verstehen Deine Kinder nur Bahnhof? Wir reden doch hier über ein Hobby und somit nicht über PISA und Erziehung und das kann man doch gar nicht früh genug anfangen. Ich wette, ich bin lange nicht der einzige hier, der mit 13 schon den Unterschied zwischen einer Materiequelle und einer Materiesenke erklären konnte (das kann ich heute nicht mehr :lol: ), ohne ein Genie in Physik etc. zu sein. (Und Deine Kinder sollen sich mal nicht beschweren, immerhin haben sie durch mich gelernt, wie man so schnell isst, dass einem andere nichts wegessen können, das ist doch auch was wert. :ph34r: ) Was ich damit sagen will, ich sollte jetzt auch zum Schluss kommen: Wir wollen ja nicht Phantastik in die nächste Generation reinprügeln, aber irgendwo gibt es doch sicherlich dort auch Interessierte, deren Neigungen man durch geeignete Programmpunkte fördern kann. Niemand fordert, dass wir jetzt alle mit Baseballkappen auf halb rechts rumlaufen müssen, aber einige Con-Programmpunkte, damit junge Leute nicht gleich von außen durch die ganzen "alten Säcke" abgeschreckt werden, das ist doch wirklich mal eine Maßnahme.

Bearbeitet von Oliver, 08 June 2005 - 14:38.

  • (Buch) gerade am lesen:Silence, Shūsaku Endō // Bücher von Vince Flynn & Tom Clancy, Bücher über Computerspielehistorie
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  • • (Film) als nächstes geplant: The Punisher auf Netflix

#17 DarkWriter

DarkWriter

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Geschrieben 08 June 2005 - 15:16

Hallo Oliver, vermutlich hätte mein Sohn etwas mehr Spaß haben können, doch zum einen war alles neu für ihn, er kannte niemanden, es war niemand in seinem Alter da ... Nun ja. Meine Tochter hingegen ist ohnehin nicht sonderlich interessiert. Sie ist in einer Phase, in der sich "Mädchen nicht für so etwas interessieren." Sie war auch vehement gegen Star Wars - Episode I und II, als wir die neulich noch mal in der Glotze schauten. Als es dann aber lief, war sie nicht von der Couch zu bekommen. Aber von sich aus - nie. "Nix für Mädchen", und so wird es wohl auch noch ein bisschen bleiben :ph34r: Peter: Auf deine Frage noch schnell - Nachwuchs darum, damit du die älteren Titel auch noch in ein paar Jahren verkaufen kannst. Oder schreibst und publizierst du nur für uns? Wenn, wirst du früher oder später ein dickes Problem haben :lol: Grüße PS: Oliver - wir sollten mal einen Schnelless-Wettbewerb machen. Fürchte, da könntest du verlieren, denn keiner isst schneller ein warmes Essen als ein Krankenpfleger, der jede Sekunde zu einem Patienten gerufen werden kann. Man kann eine Pizza vielleicht einmal wärmen, aber dann ... War lange Nachtschichtler und damit allein für etwa 25 Patienten verantwortlich. Da lernt man es, reinzuschlingen. Manchmal glaubte ich, meinem M;agen würden Zähne wachsen, damit ich mich nicht mit kauen aufhalten muss. :huh:
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#18 Gerd

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Geschrieben 08 June 2005 - 15:27

Eigentlich wollte ich es mir ja verkneifen, mich in diese Debatte einzumischen, aber der Text, den ich gerade redigiere, ist vielleicht nach einer Pause wieder leichter erträglich ... Nun denn:

1) Ich bekomme ja immer Bauchweh, wenn ich höre, dass "die Kids" irgendwo "rangeführt" werden sollen. Wenn man früher mich irgendwo ranführen wollte, war das für mich immer eine laute & deutliche Aufforderung, mich jetzt schleunigst vom Acker zu machen.

Soll heißen: Es wäre sicher sinnvoll, sich Gedanken über ein Rahmenprogramm bzw. eine ganz normale Kinderbetreuung auf Cons zu machen, um Eltern mit ihren Kindern den Besuch derartiger Veranstaltungen zu ermöglichen, doch darauf zu hoffen, dass man auf diese Weise Scharen von Nachwuchsfans & -fanninen heranzieht, halte ich für ... nun ja ... utopisch. Außerdem fehlen dem Fandom ja nicht primär Kinder, sondern Jugendliche - und die haben ganz gewiss keine große Lust, mit ihren Eltern eine Veranstaltung zu besuchen, wo in erster Linie Letztere auf Gleichgesinnte treffen, sei das nun ein Con oder die Jahresfeier des Kleintierzüchtervereins.

2) Ein Con steht und fällt auch mit der Erreichbarkeit/Verkehrsanbindung bzw. generell der Attraktivität der Örtlichkeit, in der er stattfindet. Die SF-Tage NRW mögen (als sie noch in D'dorf waren) den Ruch des Elitären gehabt haben, aber - hey - dieses Gebäude in Erkrath war völlig in Ordnung, man konnte in den 90ern für relativ kleines Geld in einem edlen Hotel (mit Hallenbad) ein Wochenende verbringen und man hat eine Menge interessanter Leute getroffen. War klasse. Und die NRW-Cons in Dortmund haben auch immer Spaß gemacht. Auch dort war die Lage (in der Mitte der Bahnhof, rechts das Harenberg-Center, links das Astron mit seiner sehr angenehmen Cocktailbar) ein gewaltiger Pluspunkt, und wenn man nicht dem Größenwahn anheimgefallen wäre ... Okay, Schwamm drüber.
In Neustadt haben sich die paar Conbesucher, die ich gesehen habe, im imho überdimensionierten Congebäude verloren - das Ganze hat irgendwie einen schrecklich traurigen Eindruck gemacht. Und nach Darmstadt-Dingens, mich für zwei Tage kasernieren, um in das Jammerlied über den Niedergang der SF, der Fanszene und Deutschlands einzustimmen oder mir mit nostalgisch verklärtem Blick 50 Jahre SFCD zu Gemüte zu führen? Ach, nee, dann schon lieber der Eisvogel im Taubergießen ...

Wenn man Jugendliche für die SF (und da dann natürlich fürs SF-Lesen) begeistern will, dann sollte man sich überlegen, wie man derartige Veranstaltungen für Jugendliche attraktiv macht. Da hat Dirk mit seinen LAN-Parties sicher nicht Unrecht. Und man darf keine Berührungsängste haben, sei es mit der Computerspiel- oder Manga- oder Wasweißichszene. Aber wenn ich mir das Trauerspiel in Sachen Internetpräsenz des SFCD-Cons anschaue - tja, dann frage ich mich schon, wie man denn eigentlich an den "Nachwuchs" herankommen will.

Und insofern hat Peter mit seinem Einwand eben auch nicht ganz Unrecht: Will "man" denn wirklich frisches Blut auf diesen Cons? Oder will man sich lieber einmal im Jahr mit den Leutchen unterhalten, die man seit Jahr und Tag kennt, und die einem eben auch - da im gleichen Lebensabschnitt - verwertbare Tips z.B. in Sachen Rheumadecken geben können?

Für mich machen Kinder einen Con nicht attraktiver (aber das ist natürlich meine ganz persönliche Meinung), sie würden mich aber auch nicht von einem Conbesuch abhalten. Einen Conbesuch für mich reizvoll machen u.a. ein attraktives Programm (für den Fall, dass einem die Gesprächspartner abhanden kommen), interessante Leute aus der großen & kleinen Verlags- und der Fanszene (weil es schon ganz nett ist, Leute, die man entweder lange nicht mehr oder noch nie "im richtigen Leben" gesehen hat, mal wieder zu treffen und ein bisschen zu tratschen), eine vernünftige Verkehrsanbindung (und ein großer Parkplatz) und - falls der Con länger als einen Tag dauert - ein paar vernünftige Hotels im näheren Umfeld (denn aus dem Jugendherbergsalter bin ich doch schon deutlich raus). Und ein Gefühl von ... hm ... "nach vorne schauen" oder meinetwegen auch "Aufbruch". Dann hätte ich auch vielleicht mal wieder Lust auf ein Wochenende unter Gleichgesinnten. So wird's halt auch dieses Jahr nur der BuCon sein, der zwar seine Schwächen hat, aber sozusagen räumlich und zeitlich "auf dem Weg" liegt.

Tja - und wem soll das jetzt weiterhelfen? :lookaround:

Grüße
Gerd
Sudden moroseness. One hop too far.

#19 Starcadet

Starcadet

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Geschrieben 08 June 2005 - 22:05

Nachwuchs vielleicht von ganz allein und nicht nur mit den Eltern. Dazu ein paar Flyer in den Schulen, kostenloser Eintritt für die Unmündigen ... So bekommen sie vielleicht auch Appetit auf mehr.

Exakt. Oder ein paar Filme zeigen (es gibt da einiges, was man ohne Rechteprobleme zeigen könnte). Ein kleines Kartenspielturnier oder ein paar PCs verlinken und etwas LAN-gamen. Ein Modellbauworkshop zum Mitmachen. Ein Zeichenwettbewerb mit Preisen. Ach, mit etwas Mühe könnte man sich da einiges vorstellen.

Kostümwettbewerb. Lasst auch die Pyjama- und Rüstungsträger zu den normalen Cons kommen und lasst die Kids mitmachen. Mein Sohn war von den Imperialen Sturmtruppen beim Jubicon begeistert, da kann man mehr draus machen.

Dafür haben wir die Spacedays. Deinen Kiddies würden begeistert sein...besonders von den bis zu 20 Troopern, die im letzten Jahr den benachbarten Weihnachtsmarkt gestürmt haben... :D

#20 Peter D

Peter D

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Geschrieben 09 June 2005 - 09:10

Danke für den Hinweis, Oliver. Ich erliege immer wider der Unsitte, über den Pfeilbutton zum letzten Beitrag eines Threads zu springen und dann rückwärts zu lesen, hehe. Aber um noch mal auf das Thema Kinder zurückzukommen. Gerd hat mich da wohl als einziger verstanden und die wichtigsten Punkte zusammengefaßt. Meiner Meinung nach sollte man vor dem Versuch einer ungezielten "Kaltaquise" erst mal dafür sorgen, daß die bereits existierenden Fans nicht durch äußere Umstände vom Besuch solcher Veranstaltungen abgehalten werden. Darkwriters Argument fand ich übrigens genial, hehe. Für den Fall, daß die leise Ironie darin nicht rüberkam, hier noch mal der Holzhammer für alle "Oberlehrer": Die von der Buchmesse Frankfurt und Leipzig machen sich ganz bestimmt auch keinen Kopf über die Frage, wie sie ihr Programm kinderfreundlicher gestalten können, und auch keine Sorgen, daß wenn heute keine Kinder kommen, die Kundschaft in 10 Jahren wegbleibt. Ebenso dürfte es Kneipenwirten und Prostituierten gehen. Kommt Zeit, kommt Interesse. Ich habe mich als Kind auch entsetzlich gelangweilt, wenn ich mit Mama und Papa zu irgendwelchen Leuten fahren mußte, und die Erwachsenen dann endlos über für mich sinnlose Dinge gelabert haben. Heute bin ich selbst erwachsen und erlebe dasselbe mit meinen eigenen Kindern: Meine Freunde und Interessen langweilen sie. Da ich meine eigene Kindheit aber nicht vergessen habe, kann ich damit umgehen. Kinder, die keine Phantastik mögen, gibt es übrigens nicht. Wohl natürlich gibt es einen global übergreifenden Rückgang am Interesse, Bücher zu lesen. Aber wir sind nicht die Retter der Welt, DIESES Problem ist mehrere Nummern zu groß für uns. Und vielleicht ist es historisch betrachtet gar kein Problem, sondern lediglich eine Weiterentwicklung, während wir Alten den alten Zeiten nachängen wollen. Also hört doch bitte auf, Probleme lösen zu wollen, die es gar nicht gibt. Sorgt lieber dafür, daß die paar Leute, die diesmal nicht mit der Bahn kommen konnten, nicht ganz so viel Geld in der Tasche hatten und die in den Keller verbannten Händler das nächste Mal keinen Grund zur Klage haben. Und wenn man sich über Kinder Gedanken macht, dann in der Tat (kann ich nur zustimmen) nur in der Hinsicht, daß es schön wäre, wenn Leute, die ihre Kinder nicht zu Hause lassen können, einen "Parkplatz" für selbige hätten. Peter

#21 Ronni

Ronni

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Geschrieben 09 June 2005 - 10:03

Das Problem mit dem Nachwuchs ist nicht unbedingt, daß es da kein Interesse für die SF(-Literatur) gibt, sondern vielmehr, daß die Interessenten keinen Zugang zur Szene, und somit zu den Cons, zu den Treffen und zu den Kleinverlagen, finden. Es geht auch garnicht nur darum, möglichst viele Kids zu aktivieren, es würde ja schon den Altersschnitt ganz gewaltig senken, wenn die Leute zwischen 20 und 30 verstärkt angesprochen werden können. Wir haben es ja nun mehr als einmal erlebt, daß durch dieses Forum plötzlich SF-Fans gemerkt haben, daß sie auf der Welt nicht ganz alleine sind. Deswegen auch mein Vorschlag, verstärkt da nach jungen Fans zu suchen, wo sie sich eventuell rumtreiben, also in Bibliotheken, Buchhandlungen etc. Leider bieten der SFCD jungen Leuten kaum einen Anreiz, noch Mitglied zu werden (und um ehrlich zu sein, trete ich in erster Linie aus Trägheit nicht aus, und das nach 25 Jahren Mitgliedschaft). Aber ich will daß auch nicht unbedingt dem Vorstand zum Vorwurf machen, da die Arbeit ehrenamtlich erfolgt, schwer genug ist, man sowieso nur Undank erntet und auch ich meinen Hintern nicht in Bewegung bekomme, um im SFCD aktiver zu werden. Aber ich hoffe, daß sich irgendwann mal ein neuer Vorstand wenig um den Erhalt des Status Quo kümmert, sondern mehr darum, als "Dachorganisation" der Szene koordinierend tätig zu werden, nicht immer alles selber machen zu wollen, obwohl sowieso zu wenig Leute dafür da sind. Gruß Ronni P.S. Sollte man nicht die "Nachwuchsdiskussion" in einen eigen Thread auskoppeln? Falls ihr dafür seit, kümmere ich mich gerne darum
Die Schlauheit des Fuchses basiert zu 90% auf der Dummheit der Hühner.

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#22 Holger

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Geschrieben 09 June 2005 - 11:34

P.S. Sollte man nicht die "Nachwuchsdiskussion" in einen eigen Thread auskoppeln? Falls ihr dafür seit, kümmere ich mich gerne darum


Dafür.

Vielleicht sollte man auch mal im neuen und leeren SFCD-Forum auf diesen Beitrag hier verweisen.

Grüße

Holger
"Rezensionen: eine Art von Kinderkrankheit, die die neugeborenen Bücher befällt."
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#23 Starcadet

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Geschrieben 09 June 2005 - 20:16

Leider bieten der SFCD jungen Leuten kaum einen Anreiz, noch Mitglied zu werden (und um ehrlich zu sein, trete ich in erster Linie aus Trägheit nicht aus, und das nach 25 Jahren Mitgliedschaft).
Gruß Ronni

Dann frage ich Dich (und die Allgemeinheit) aber, ob Clubs wie der SFCU, der SFCBW, der ACD oder der PRBCBS für junge Leute mehr Anreiz bieten, beizutreten. Ich denke, da muss sich jeder Club an die Nase fassen, nicht nur der SFCD. In Garching habe ich u.a. auch zu diesem Thema ein nettes Interview mit Norbert Reichinger vom PRBCBS geführt, der übrigens auch kein Patentrezept bieten konnte.
Ich denke, das ist ein szeneweites Phänomen, das nicht nur den SFCD betrifft. Aber vielleicht sind Vereinsstrukturen ja einfach nicht mehr gefragt in diesem unseren Lande.

:)

Bearbeitet von Starcadet, 09 June 2005 - 20:18.


#24 Starcadet

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Geschrieben 09 June 2005 - 20:18

P.S. Sollte man nicht die "Nachwuchsdiskussion" in einen eigen Thread auskoppeln? Falls ihr dafür seit, kümmere ich mich gerne darum


Dafür.

Vielleicht sollte man auch mal im neuen und leeren SFCD-Forum auf diesen Beitrag hier verweisen.

Grüße

Holger

Vielleicht sollte man dem SFCD mal den Vorschlag machen, hier im Netzwerk als Kooperationspartner einzusteigen. :) :lol:

#25 Holger

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Geschrieben 10 June 2005 - 07:33

Vielleicht sollte man dem SFCD mal den Vorschlag machen, hier im Netzwerk als Kooperationspartner einzusteigen.


Seitdem ich mir bei fictionfantasy mit einer freundlichen Anfrage ("Hättet ihr nicht Lust ...") eine blutige Nase geholt habe, halte ich mich sehr zurück. Aber wenn jemand von sich aus anfragt ..., leere Foren gibts im Web genug.
:)

Viele Grüße

Holger
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#26 DarkWriter

DarkWriter

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Geschrieben 10 June 2005 - 07:37

P.S. Sollte man nicht die "Nachwuchsdiskussion" in einen eigen Thread auskoppeln? Falls ihr dafür seit, kümmere ich mich gerne darum

Auch dafür.

Wieder ein Beispiel von jemandem, den ich recht gut kenne - von mir. Bevor ich mit Peter Hopf in Kontakt kam, kannte ich die Szene, wie sie sich nun darstellt, auch nicht. Was wusste ich denn von einem Con, von Atlantis Verlag, Mohlberg etc. Wenn ich SF wollte, kaufte ich mir ein Heyne-Buch und wenn ich Horror wollte, eben Rice, King oder John Sinclair. Das war meine Welt, und das, obwohl ich Horror eigentlich sehr mochte.
Gab es mal irgendwo einen / eine Con, dachte ich stets, das ist was für pickelige Jungs ohne Freundin, die sonst niemanden haben auf der großen, weiten Welt. Da ich nur wenig Pickel hatte und meist eine Freundin, ging ich nie zu solchen Veranstaltungen.
Heute weiß ich, dass das eben anders ist. Aber auch wenn ich Peter zustimmen muss - jedes Kind mach Fantasy - so war es doch so, dass ich keinen Zugang zu der Sache hatte, weil mich niemand ranführte. Drauf hoffen, dass die Kleinen die Sache schon für sich entdecken, kann da kaum der Weg sein. Wie sollten sie? Weil es Daddy tut?
Näh.
Ganz im Gegenteil - weil es Daddy tut, macht es das Kind gerade NICHT. Wenn es nicht den Spaß an der Sache früh, am besten vor der Pubertät, entdeckt, dann wird das nur schwer noch was. Denn dann kommt die Phase, in der alles, was die Alten machen beschissen ist. Also geht man nicht auf eine / einen Con.
Außerdem denke ich, dass die Vereine und Veranstaltungen die ganzen Jahre über eben nix gemacht haben und darum das Nachwuchsproblem und die Überalterung beklagen. Sagen wir also, dass es sich schon gibt, weil alle Kinder Fantasy mögen, tun wir genau das, was die Jahre über getan wurde - nämlich nix. Und dann sitzen wir wirklich dort und unterhalten uns über Haftcreme für die Dritten.
Auch kann ich nur schwer verstehen, warum eine solche Veranstaltung dazu dienen soll, dass sich die "alten Bekannten" treffen, sonst aber niemand nachrücken soll. Ich dachte, das Ziel jedes Verlegers, Autors und Händlers sei es, zu verkaufen. In Marburg z.B. gab es einige Comics. Und auch KINDER lesen Comics. Mein Sohn kaufte sich gleich mal was, und meine Tochter auch. Es mag ja sein, das die Romane nicht immer was für die Kurzen sind (was aber am Verleger liegt. :lol: Niemand hindert einen Verleger dran, ein Kinderbuch rauszubringen - ob Fantasy oder SF ist da ja mal egal). Aber Comics sind mal auf alle Fälle was für Kids. Nur - die müssen rein in die Halle, und zwar auch mal ohne Mami und Papi. Nur wer da ist, kann auch kaufen. Das sage ich auch als Verkaufstrainer, der ich mal war. Der Händler, der Geld in der Kasse haben will, muss die Leute zu seiner Ware locken. Gelingt ihm das nicht, hat er ein Problem. Jugendliche haben recht viel Geld in der Tasche, sie können - je nach Alter - im Rahmen des Taschengeldes kaufen und sind somit für jeden Händler wichtig, der auch Comics und andere, für Jugendliche / Kinder geeignete Ware im Angebot hat.

Ich denke also, es gibt einige gute Gründe, sich ernsthaft um den Nachwuchs zu bemühen - bei Veranstaltungen und auch in Vereinen. Und Kaltaquise kann sehr, sehr erfolgreich sein. Vor allem, wenn sie subtil aufgemacht ist. Ein Flyer zu verteilen, auf dem steht, wo und wann die Veranstaltung ist, bringt nix. Aber einen Gutschein aufzudrucken, mit dem der Schüler kostenlos zu der Veranstaltung kann, während die Erwachsenen zahlen müssen, ist schon effektiver. Er wird bevorzugt behandelt, er bekommt was geschenkt, er darf kostenlos rein, wo die Altvorderen löhnen müssen ... Der Mensch handelt nur, um zu gewinnen oder zu vermeiden. Also sollte der Flyer so aufgemacht sein, dass der Gewinn für den Schüler entsprechend groß ist. Oder das er Angst hat, es zu verpassen (um genau dies zu vermeiden). Aber das nur nebenbei, denn die Umsetzung ist ja Sache des Veranstalters. :)

Grüße

Bearbeitet von DarkWriter, 10 June 2005 - 07:38.

Quod Me Nutrit, Me Destruit
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#27 Diboo

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Geschrieben 10 June 2005 - 07:53


Vielleicht sollte man dem SFCD mal den Vorschlag machen, hier im Netzwerk als Kooperationspartner einzusteigen.


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#28 Ernst Wurdack

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Geschrieben 10 June 2005 - 08:27

Ich dachte, das Ziel jedes Verlegers, Autors und Händlers sei es, zu verkaufen. In Marburg z.B. gab es einige Comics. Und auch KINDER lesen Comics. Mein Sohn kaufte sich gleich mal was, und meine Tochter auch.

Dein Denkansatz geht absolout in die richtige Richtung. Wir hatten beim JubiCon auch nicht nur SF am Stand sondern das komplette Programm und Armin hat 5 Comics und ein Märchenbuch verkauft. Und beides hatte nun wirklich nichts mit SF zu tun. Aber es erregte z.B. die Aufmerksamkeit eines Kindes ...
Das bedeutet ja nun nicht, dass man z.B. den BuchCon komplett auf Kids ausrichten sollte, nur um an neue Mitglieder, Leser oder Fans zu kommen, aber ein wenig mehr Deko oder andere 'Einstiegshilfen' wären nicht schlecht. Zumindest sollten wir über diese Dinge nachdenken, auch über scheinbar unkonventionelle Ideen. Natürlich kann man nicht alle Ideen umsetzen, aber wenigstens einige. Oder zumindest eine.
Und wenn sich wirklich etwas ändern soll, dann müssen wir jetzt damit anfangen, nicht erst im September.
Das gilt auch für Ankündigungen im Netz. Wenn ich Infos über eine Veranstaltung suche und erst 2 Wochen vor der Veranstaltung die ersten Infos zu finden sind, dann habe ich oder andere sicher schon etwas anderes eingeplant, obwohl mich die Veranstaltung vielleicht interessert hätte. :)

Edit: Wahrscheinlich sollten wir diese Diskussion doch auskoppeln.

Bearbeitet von Ernst Wurdack, 10 June 2005 - 08:30.


#29 Khaanara

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Geschrieben 10 June 2005 - 09:15


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Holger

Dafür ist das dortige Forum auch tote Hose. Selber Schuld.

Das dortige Forum hätte auch hier nicht so ganz hineingepasst , würde ich mal sagen. Und es ist gegenüber anderen Foren auch noch recht aktiv !

#30 Ronni

Ronni

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Geschrieben 10 June 2005 - 10:03

Dann frage ich Dich (und die Allgemeinheit) aber, ob Clubs wie der SFCU, der SFCBW, der ACD oder der PRBCBS für junge Leute mehr Anreiz bieten, beizutreten. Ich denke, da muss sich jeder Club an die Nase fassen, nicht nur der SFCD.

Der SFCD als ältester und größter nicht themengebundene SF-Club hat da eine gewisse Sonderstellung, was ja vom SFCD nun auch nicht gerade selten allen Leuten auf die Nase gebunden wird, und ist schon in gewissen Grenzen DIE Vertretung des Fandoms. Diese Sonderstellung legt dem SFCD nun dummerweise aber auch ein paar Pflichten auf, wenn er nicht entgültig in die Bedeutungslosigkeit abrutschen will. Außerdem ist die schlechte Leistung anderer nie eine Entschuldigung für die eigene Unfähigkeit.

Vielleicht sollte man dem SFCD mal den Vorschlag machen, hier im Netzwerk als Kooperationspartner einzusteigen.

Das schlage ich dem SFCD mit absoluter Regelmäßigkeit vor, seitdem ich hier im Forum aktiv bin, meist bei persönlichen Gesprächen mit einen der Vorstandmitglieder. Aber nein, da muß ja wieder alles alleine gemacht werden, steht ja dem SFCD als der größten und etc. ect. pp. (siehe oben) zu.

Gruß Ronni
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