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[FF Fant./Horr.] Wächter der Nacht


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31 Antworten in diesem Thema

#1 Matthias

Matthias

    Illuminaut

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Geschrieben 16 September 2005 - 11:46

Es ist sicher kein SF-Buch, aber möglicherweise eine der interessantesten Neuauflagen des Spätsommers. Im Film-Thread wurde ja schon fleissig darüber diskutiert. Daher habe ich mir erlaubt, einen Buchthread zu öffnen.

Ich habe das Buch schon hier liegen, bisher aber keine Zeit gehabt hineinzulesen.

Der Roman wurde in seiner epischen Breite mal wieder mit Herr der Ringe verglichen, die Story scheint allerdings an Vampire/World of Darkness oder Blade zu erinnern.

Stimmt es, dass es sich um eine Trilogie handelt?

http://www.amazon.de...5745894-8737669
Lieblingsautoren: Alastair Reynolds, R.C. Wilson, G. Benford

#2 ANUBIS

ANUBIS

    Bibliophilus Maximus

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Geschrieben 16 September 2005 - 14:33

Yep..wobei jeder Band der Trilogie aus drei abgeschlossenen Geschichten besteht! Ich glaube die anderen beiden PB heißen; " Wächter des Tages " und " Wächter der Dämmerung "! Ich bin mit der Lektüre fast fertig.....grandios :sofa: Vom Setting erinnert mich der Roman ein wenig an Blade Runner(der Film)! Greetz
" Der erste Trank aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott "

Werner Heisenberg,Atomphysiker
  • (Buch) gerade am lesen:Der Totenerwecker von Wrath James Wright
  • (Buch) als nächstes geplant:???
  • • (Film) als nächstes geplant: ???
  • • (Film) Neuerwerbung: EUREKA-Season 5

#3 Pixelprimat

Pixelprimat

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Geschrieben 18 September 2005 - 18:31

Ich habe den ersten Teil des 1. Buches in zwei Tagen verschlungen (naja, hatte wenig Zeit :( aber ich finde es sehr angenehm, dass es auch noch spannende Bücher gibt, die NICHT auf ein Mindestmaß an literarischem Können verzichten) und finde ihn sehr gut. Manchmal etwas wirrwarrig, aber insgesamt nachvollziehbar und SEHR cool.

Bearbeitet von Pixelprimat, 18 September 2005 - 18:33.

...mfg Talh/Pixelprimat

#4 Pixelprimat

Pixelprimat

    Ufonaut

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Geschrieben 03 October 2005 - 23:55

So, hab den "Schinken" gestern fertig gelesen und will euch eine Rezension nicht vorenthalten, die ich für ein anderes Forum (Hauptzielgruppe Fantasy-Leser... merkt man beim Lesen ;) )geschrieben habe:



Sergej Lukianenko: Wächter der Nacht

Ich hatte mir das Buch gekauft, weil mir der Trailer zum Kinofilm (der in Cuxhaven natürlich nicht läuft... %-) ) sehr gefallen hat und ich bei russischen Autoren noch nie einen echten Fehlgriff hatte. Die große Überschrift im Klappentext "Bestseller" hätte mich skeptisch machen müssen. Mitgenommen hab ich's dann trotzdem...

Worum geht es? Um einen Wächter der Nacht. Die Nachtwache ist mit der Tagwache befeindet. Die Tagwache (die Bösen) hat lange versucht, die Menschen zum Schlechten zu beeinflussen, die Nachtwache (die Guten) soll Schlechtes verhindern. Jetzt gibt es einen Waffenstillstand, der aber langsam bröckelt.
Der Protagonist Anton, ein Wächter der Nacht, wird durch drei mehr oder weniger autarke Geschichten gehetzt und versucht, das kommende Böse aufzuhalten.
In der ersten Geschichte soll Anton einen Jungen, Jegor, schützen und auch noch gleichzeitig eine gigantische Katastrophe abwenden.
In der zweiten Geschichte geschehen mysteriöse Morde, die Anton angehängt werden, und er muss seine Unschuld beweisen indem er den wahren Mörder stellt.
In der dritten und wohl schwächsten Geschichte muss er schließlich das ganz große Chaos abwenden.

Meines Erachtens lässt die Spannung in der zweiten und dritten Geschichte stark nach, das mal zur Anmerkung. Man merkt auch sofort, dass sie recht actionlastig sind.

Das ganze ist also eine Mischung aus Fantasy und Horror (was manche Verlage halt meinen, dass Horror so ist... Es ist eindeutig Dark Fantasy, aber für "Horror" reicht es mE nicht aus, Vampire etc. zu besitzen! *sich immer wieder darüber aufreg*). Hört sich vielleicht an wie Harry Potter, ist es aber definitiv nicht, weil es
1. in Moskau und Umgebung spielt
2. nicht so schön kindlich-naiv ist wie HP (es gibt keine feste Grenze zwischen Gut und Böse)
3. Das Buch ist definitiv nicht für Kinder geschrieben. Da gibt es ziemlich viele zweideutige Anspielungen, einen nymphomanischen Wächterkollegen und die Beschreibung eines russischen Besäufnisses...

Alle Geschichten sind fast vollständig aus der Sicht Antons geschrieben, nur manchmal wechselt Lukianenko die Perspektive, um Spannung zu erzeugen. Insgesamt ist die Schreibe in Ordnung. Jedenfalls hebt sie sich meiner Meinung nach sehr von dem platten Stil ab, die so manche andere "Bestseller" beherrscht... ist aber auch nicht gerade Goethe.
Die Charaktere sind in Ordnung. Auch Nebenpersonen wird Leben eingehaucht, und Anton kommt früher oder später in einen schönen Gewissenskonflikt. Wen wunderts? Lukianenko war mal Psychiater... also, der versteht es, Charaktere mit Stärken und Schwächen auszustatten. Manchmal benutzt er Klischees, aber bei Nebenpersonen ist das erlaubt, es sind ja nur Nebenpersonen. Pluspunkt.
Die Beschreibung der magischen Welt ist gut und interessant.
Es ist ein Buch mit, ich sage mal, Zeitgeist. Da gibt es MD-Player und Computer und Rückerinnerungen an die gute alte Sowjetunion. Ich weiß nicht warum, aber mich stören diese Zeitgeist-Sachen. Wahrscheinlich weil das Buch dadurch Gefahr läuft, in einer Zukunft missverstanden zu werden, in der es vielleicht keine MD-Player mehr gibt und weil es so den Eindruck macht, als sei es konkret für das Jetzt geschrieben, um den Lesern der Gegenwart zu gefallen; zeitlose Bücher gefallen mir persönlich besser. Ich lasse das in der Wertung mal unberücksichtigt, wollte es aber mal anmerken...
Die drei Geschichten sind, wie gesagt, mehr oder weniger autark. Daraus folgt, dass das Gesamtbuch eigentlich keinen starken Spannungsbogen besitzt, und auch die Geschichten nicht unbedingt. Das ist nicht gerade schön, aber vertretbar, weil Stil und Welt und ab und zu auch Spannung auch so zum Weiterlesen anregen. Es ist nicht so, dass ich mich durch das Buch gequält hätte. Gibt aber einen Minuspunkt.
Was mich aber wirklich extrem genervt und verwirrt hat ist, dass Anton mir beim Lesen immer einen Schritt voraus war. Manchmal wusste ich gar nicht, was er jetzt genau macht und wie und warum. Vielleicht habe ich einfach an einer Stelle nicht aufgepasst, aber wenn der Leser hinterherhinken muss und dann die Lösung an den Kopf geknallt bekommt, finde ich das höchst unschön. An anderen Stellen hingegen wird alles überdeutlich klargestellt, da wo es mE gar nicht so sehr nötig ist und lieber an anderen Stellen sein sollte. Das gibt einen satten Punktabzug.

Das Buch kostet 13 € und für das, was man da geliefert bekommt, finde ich das schon zu teuer. Ein echtes Taschenbuch hätte mir des Preises wegen besser gefallen (das Buch hat etwa 525 Seiten und großes TB-Format, da hätte man doch auch ein kleines TB draus machen können für 4 Euro weniger oder ein Hardcover für 4 € mehr, aber so ein Zwitter... nein danke!)

Es scheint noch eine Fortsetzung zu geben, Wächter des Tages, die aber in deutsch noch nicht erhältlich ist. Vielleicht wird dem Leser nach der Lektüre des zweiten Buches manches klarer (hoffe ich mal, man kann ja bei Herr der Ringe auch schlecht jedes einzelne Buch bewerten, sondern muss es im Gesamtwerk sehen) aber weil ich es nicht kenne, muss ich Wächter der Nacht halt so bewerten, wie's ist.

Fazit: Einen Blick ist das Buch wert, der magischen Welt wegen, die ich sehr interessant finde. Der Rest ist eigentlich... hm.. weniger interessant. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass ich dafür 13 € ausgegeben habe (Immerhin hätte man sich davon fast zwei andere Bücher kaufen können). Ich will es aber auch nicht komplett schlecht machen, weil es auch seine guten Seiten hat. Deshalb gebe ich ihm mal 6,5/10 Wodkaflaschen, also: Kaufen auf eigenes Risiko. Es trifft meinen Geschmack nicht voll ins Schwarze, aber das muss ja nicht bei jedem so sein.

Bearbeitet von Pixelprimat, 04 October 2005 - 00:11.

...mfg Talh/Pixelprimat

#5 molosovsky

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Geschrieben 04 October 2005 - 21:18

Bin seit heute am Lesen des Buches und schließe mich den wohlmeinenden Vorbeiträgern an. Flotter Garn, manchmal angenehm schnoddrig. Die Zwischenweltoptik ist gut durchgezogen, ebenso die Auren mit ihrem Farbcode. Bisher (ca. S. 200 von ca. 500) für mich richtig guter Pulp, ziemlich ›leger‹ aber nicht ›nuttig‹. Grüße Alex / molosovsky

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#6 Sullivan

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Geschrieben 05 October 2005 - 07:15

Ich habe das Buch eingeschoben in meine Cryptonomicon Lektüre (Neal Stephenson schreibt zwar sehr gut, aber das Buch kann man nicht einfach nebenher lesen).

Die ersten 200 Seiten haben mich sehr begeistert, die Atmosphäre stimmt und das Wächter-Zwielicht Szenario hat sehr viel Potential. Doch dann kommt die erste Ernüchterung: es ist nicht eine durchgehende Geschichte sondern drei eigenständige. Das ist wirklich schade, weil die schnelle Auflösung der Fälle einen Teil vom Lesevergnügen wieder kaputt macht. Pixelprimat hat es genau erfasst, Anton ist uns in den entscheidenden Momenten einen Schritt voraus um die Ereignisse forcieren zu können. Dadurch wird dem Buch jedes epische Moment genommen und die Handlung zu sehr auf die Action reduziert (die mich irgendwie stark an MATRIX erinnert hat). Immer wieder gibt es Versuche, mehr Tiefe zu erzeugen, aber ohne die große Mission, den großen Auftrag, bleibt dieser Versuch zum Scheitern verurteilt.

Fazit: 4/7 Punkte: spannend geschrieben mit viel Atmosphäre, aber das Fehlen einer durchgehenden Handlung und die oberflächlichen Charaktere führen zur Abwertung

Sullivan

#7 molosovsky

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Geschrieben 05 October 2005 - 10:15

Epik ist dann am besten, wenn sie nicht von heute ist, und überhaupt: die Menschheit braucht alles mögliche, aber keine Propaganda-Märchen über irgendwelchen Monstertotschläger (denn genau das ist Epik). Ne, Sully, ich zumindest finde den Ansatz eine Trio aus neun ›Kurzgeschichten‹ zu flechten schon ganz erfrischend. Grüße Alex / Molosovsky

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#8 Sullivan

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Geschrieben 07 October 2005 - 06:38

Bist du schon durch, molo? Die letzte Geschichte ist wirklich am schwächsten (es sei denn man steht auf Sauftouren), dicht gefolgt vom Schluss der zweiten. "Visuell" bin ich beeindruckt (ohne den Film gesehen zu haben), aber für ein Buch fehlt mir zuviel. Sullivan

#9 molosovsky

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Geschrieben 07 October 2005 - 08:57

Hi Sulli. Nope, ich bin erst mit dem ersten Drittel von »Wächter der Nacht« durch. Manchmal hats mir zu viele Redundanzen (doppelte und dreifache Erklärung/Erwähnung von Infos), aber das ist ja durchaus Plup-Tradition, denn so sehr Pulp oft dazu tendiert über die Stränge zu schlagen, handelt ich dabei meist um Literatur, die sich zum Leser herabbeugt. Bisher kann ich sagen, daß ich die Athmo ansprechend finde (Moloch Moskau halt). Allgemeinplätze laufen zwar Gefahr nur Wischiwaschi-Meinung zu sein, aber ich mag gerade die harten (zynischen, defätistischen) Aspekte der russischen Literatur. Insofern ließt sich »Wächter der Nacht« durchaus als angenehme Abwechslung. Bin gespannt, wie sich der ganze Licht/Schatten-Plot noch auflößt. Bisher fand noch keine klare manichäische Sortierung statt. Angenehme Graustufenwelt also. Grüße Alex / molosovsky

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#10 Aelita

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Geschrieben 09 November 2005 - 13:45

Ich habe das Buch vor ca. einem Monat gelesen. Die erste Geschichte gefiel mir sehr gut. Die Wachen, das Zwielicht, der Strudel, das hatte was. Es hätte mich gefreut, wenn die anderen beiden Geschichten ein wenig, nun ja, anders gewesen wären. Aber sie ähneln Story 1 so sehr, dass man glaubt, die gleiche Geschichte wieder zu lesen. Befriedigend, nicht mehr. *** Aelita

#11 Aelita

Aelita

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Geschrieben 18 July 2006 - 17:56

Inzwischen habe ich auch schon "Wächter des Tages" und "Wächter des Zwielichts" (auf deutsch noch nicht erschienen) gelesen. Die beiden Bände weisen die gleichen Mängel auf, wie ich sie im ersten Band festgestellt hatte. In "Wächter des Zwielichts" gibt es immerhin eine interessantere Story, doch auch sie wurde miserabel umgesetzt. Schade! *** Aelita

#12 Sullivan

Sullivan

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Geschrieben 18 July 2006 - 18:22

Dann hat es sich erledigt mit "Wächter des Tages". Kannst du ganz grob beschreiben, Aelita, worum es in den Stories geht?

Sulli

#13 Aelita

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Geschrieben 18 July 2006 - 18:56

@Sullivan Es geht um den alten Kampf Gut gegen Böse, wobei in den "Wächtern" die Grenzen eher fließend sind. Die Anderen - die Lichten und die Dunklen - leben in mehr oder weniger friedlicher Koexistenz nebeneinander, der "Frieden" wird durch einen Vertrag gesichert, und für die Einhaltung der Vertragspunkte sorgt die Inquisition (Zwielicht). Hauptprotagonist ist Anton Gorodezki, wobei ich nicht weiß, wie der Name auf deutsch geschrieben wird, ich habe alle drei Bücher im Original gelesen. Im ersten Band ist er noch ein Magier mit mittelmäßigen Kräften, die steigern sich aber von Geschichte zu Geschichte. Der bei weitem interessanteste Handlunsstrang kommt in Buch 3 vor, hier geht es um die (Un)Möglichkeit, einen normalen Menschen in einen Anderen zu verwandeln. Lichte, Dunkle & Inquisition sind auf der Suche nach dem Buch, in welchem die magische Formel steht. Wenn Lukianenko die Bücher ein wenig besser beschrieben, die Charaktere nicht so oberflächlich gestaltet und die Dialoge nicht derart plump geschrieben hätte, hätte aus der Trilogie durchaus etwas werden können... Die Ideen für eine wirklich großartige Geschichte sind da, aber sie gehen in der schlechten Schreibe unter. *** Aelita /edit: Sorry, ich habe gerade erst gesehen, dass du weiter oben schon etwas über das erste Buch geschrieben hattest, Sullivan. Somit kennst du die Ansätze der Story ja schon.

Bearbeitet von Aelita, 18 July 2006 - 19:08.


#14 Jueps

Jueps

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Geschrieben 18 July 2006 - 23:35

Kenne nur den Film, und der war flott.

Da ich nicht weiß, wie nahe Film und Buch wirklich beinander sind, will ich mich im Literatur-Forum mal nicht so sehr aufspielen - nur soviel: Diese russische Trilogie sollte man im Auge behalten, nicht Hollyniveau, aber unterhaltsam.

jps  RG


#15 molosovsky

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Geschrieben 16 September 2006 - 16:34

Ganz schnell einige infos/eindrücke.

• Wächter-bücher sind keine trio. In band 3 (»Wächter des Zwielichts«) findet sich die ankündigung zum vierten band »Wächter der Ewigkeit« (engl. Titel »Last Watch«). Ich hoffe mal, daß die reihe damit abschließt, denn eigentlich ›hasse‹ ich serien und mehrbänder (gibt ausnahmen die ich mir ›gönne‹ und ›gönnte‹).

• Band 1 bin ich durch. Fand die ähnlichkeit der erzähl-dynamik der drei teile nicht so störend. Diese ähnlichkeiten haben wohl methode. Ich bin grad mitten in band 2, und band 3 liegt bereit. Alle drei bände sind in je drei kurzgeschichten aufgeteilt. Grob gibts zu gebinn jeder teilgeschichte einen auktorialen prolog, dem 5 bis 7 kapitel ich-erzähler folgen. In band 1 ists immer Anton Gorodezki, in band 2 bisher eine dunkle hexe (Alissa) und ein dunkler magier (Watili). Aus band 1 vertraute figuren tauchen am rand auf.

• Band 2 bietet mit der weiblichen erzählerin einen kleinen ausflug in softcore-erotic (gibt sogar oralsex). Überhaupt tritt für mich im fortlauf der wächter-lektüre die flappsig-harte wiedergabe von moralvorstellungen und allgemeinplätzen über geld, die dunklen und die lichten, kraft, menschen ect pp ff als eine stärke der bücher hervor.

• Schade finde ich, daß man den deutschen leser ziemlich infolos in die russische gegenwart und Moskauer szene schickt. Wenn gruppen oder schriftsteller wie Rammstein oder Pelewin erwähnt werden, klingelt es bei mir auch, aber viele der namen und musiker sind mir doch zu fremd, um mir irgendwas darunter vorzustellen. Und Lukianenko hat nicht immer die muse, dem leser kleine hilfestellungen zu geben, indem er einen sänger als ›russischen heavy-metal-held‹ beschreibt. Einige der songtext-übersetzungen sind wahrlich klasse fantasy-lyrik. — Die gute seite dieser aufmerksamkeit für zeitgenössisches, ja fast schon im sinne des deutschen pop-diskurses ›zeitgeist-archivierens‹ ist, daß die Wächter-bücher munter-deutlich echtwelt und magie miteinander mischen. Die Wächter-bücher sind für mich deshalb auch eher keine ›russische antwort‹ auf LOTR von Tolkien, sondern vielmehr auf die World of Darkness (RPG von White Wolf) oder vielleicht auch Buffy.

Unterm strich: guter pulp an dem ich da nuckle. Chaotische verhältnisse bei den schilderungen der vielen figuren? Pfeif drauf, dafür gibts haufenweise knackige magie-äktschn (von blutig bis sinnlich). Inhaltlich und stilistisch also ideale arbeitsweg- und klolektüre (wenn diese ärgerliche aufblaspapier-format nicht wäre … überhaupt ein ärgerniß, das mit dem fantasy/phantastikboom der letzten 18 bis 24 monate wieder diese beschiss-ausgaben mit großer typo, raumgreifenden zeilendurchschuß und scharaden-papier fröhlich urständ feiern.)

Grüße
Alex / molosovsky

EDIT: unötigen diss rausgenommen.

Bearbeitet von molosovsky, 17 September 2006 - 09:20.

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#16 Rusch

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Geschrieben 17 September 2006 - 18:57

Also ich war einmal in Moskau und ich kann dieses Flair in den Romanen richtig spüren. Stil, Ansichten und Inhalt sind sehr russisch, aber gerade das macht die Trilogie / Quadrologie / Was-weiss-ich-logie erst richtig interessant. In Hinblick auf Fantasy waren diese Bände mit der innovativste, was ich seit langem gelesen habe.

#17 Fiann

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Geschrieben 21 September 2006 - 15:13

Kann mich Rusch nur anschliessen. Auch ich war schon mal in Moskau und kenne alle im Buch genannten Örtlichkeiten, U-Bahn-Stationen etc. Die Beschreibungen entsprechen der morbiden Faszination welche die Örtlichkeiten (bei mir) zum Teil auslösen. Auch ich finde die Bücher sehr "erfrischend", einfach mal was anderes... okay, hab bislang nur die ersten beiden gelesen, aber "Wächter des Zwielichtes" liegt schon bereit und "Die letzten Wächter" sind bestellt.

#18 Sullivan

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Geschrieben 25 September 2006 - 07:43

Haben wir das gleiche Buch gelesen? :thumb:

Das Setting ist wirklich gut gelungen, aber nach der starken ersten Story lässt die Qualität nach und verbleibt auf "Pulp" Niveau, um mal Molo zu zitieren.

Oder kommt in Band 2 und 3 noch etwas neues, anderes?

Sullivan

Bearbeitet von Sullivan, 25 September 2006 - 07:43.


#19 Aelita

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Geschrieben 05 October 2006 - 20:17

So, nun habe ich auch "Die letzten Wächter" ("Wächter der Ewigkeit"?) gelesen. Die Story fing gut an, es war spannend - magisch aufgerüstete Menschen machen Jagd auf die Anderen und die Anderen widerum sind auf der Jagd nach einem Erbe des legendären Merlin. Die Handlung spielt unter anderem in Edinburgh und in Samarkand (Usbekistan). Der Schreibstil ist leider überhaupt nicht besser geworden und die Geschichte selbst lässt zum Schluß arg nach. Ich habe nicht einmal genau kapiert, womit das Buch denn nun endete... Ein Satz allerdings lässt Übles erwarten - Zitat Anton: "Glaubst du wirklich, das waren die letzten Wächter?" (oder so ähnlich, ich bin schlecht im Übersetzen). *** Aelita

#20 Rusch

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Geschrieben 05 October 2006 - 23:14

Ach ne, er wird doch nicht sein Trilogie, äh Quadrologie verwässern und am Ende alles vermasseln? Nach den ersten zwei Bänden bin ich Heiß auf mehr, aber diese Zeilen lassen mich schlimmes vermuten.

#21 Aelita

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Geschrieben 06 October 2006 - 11:12

Die "Wächter" sind in Russland sehr beliebt, wie es scheint. Der Autor Wladimir Wassiliew, Co-Autor bei den "Wächtern des Tages", hat inzwischen einen eigenen Roman veröffentlicht, auch dort geht es um die Anderen, aber nicht in Moskau, sondern in St. Petersburg. Das Buch subbt bei mir noch. *** Aelita

#22 Rusch

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Geschrieben 14 November 2006 - 17:08

Ich habe jetzt mit Wächster des Zwielichts begonnen - ach was sage ich, ich bin ja schon im dritten und letzten Teil. Das Buch ist wieder sehr flott und unterhaltsam geschrieben. Ich denke jetzt auch nicht mehr, dass die Trilogie ein Ende findet, denn dazu ist alles derzeit zu offen.

#23 Rusch

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Geschrieben 29 November 2006 - 02:53

So, ich bin mit dem Buch durch. Es war wieder ganz anders als die beiden Vorgängerromane und es zeigt sich, dass der Autor etwas ganz anderes im Blick hatte, als man zunächst annahm. Gefällt mir.

#24 TheHutt

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Geschrieben 02 July 2007 - 08:47

Ich muß sagen, das letzte Buch fand ich das schwächste der Reihe. Interessant, dass es im Gegensatz zu den anderen Teilen in einem großen Rutsch in nur 1,5 Monaten geschrieben wurde, aber - leider hat es mich nicht so gut überzeugen können.

Meine Rezension:

"Dieses letzte Buch, das im Russischen „Die letzte Wache“ heißt, kam nach dem Film von Timur Bekmambetov heraus, und – was soll man da sagen, man merkt diesem Buch deutlich die Ermüdung an. Erstens weil Anton bereits im Buch zuvor die fast höchste Magierstufe erreicht hat, und in diesem Buch einfach keinen Platz mehr zum Weiterentwickeln hat. Zweitens, weil mir die Idee von angeheuerten Schlägern mit Zauberamuletten nicht behagt – ein Buch zuvor war es eine Ungeheuerlichkeit, wenn Menschen von Anderen Wind bekämen, und hier ist es quasi gang und gäbe.
Zweitens sind die Geschichten in Edinburgh und Samarkand vermutlich durch eigene Eindrücke beim Reisen entstanden, jedoch vermisst man darin eine profunde Vertrautheit, die man im Moskauer Großstadtdschungel der Bücher zuvor zu lesen bekam. Man fühlt sich wie Tourist – oder schlimmer, wie James Bond in einer schönen Kulisse, aber es bleibt oberflächlich.

Doch gibt es auch positives. Auch gewohnter trockener Humor von Lukianenko kommt nicht zu kurz, vor allem bei Erinnerungen an Szenen aus dem Film von Timur Bekmambetov, die die Charaktere „geträumt“ haben – und Anton prompt auf ein paralleles Universum schiebt. Das Mittelasien als Schauplatz gibt auch Grund für so einige an humorvollen Szenen, wie die Samarkander Nacht- und Tagwache, die nebeneinander im gleichen Gebäude sitzen und nicht mal die trennende Tür abschliessen. Aber auch abgesehen vom Humor gibt es einige vertraute Lukianenko-Momente, bei denen ein Schauer unter die Haut geht. Die Fahrt durch die Wüste in einem Jeep und der Besuch auf dem Plateau, wo einst Lichte Zauberer einen verbotenen Zauber losgelassen haben, und ein Heer von Dunklen lebendig zu Stein verwandelten – ohne sie jedoch zu töten - ist das, was von diesem Buch im Gedächtnis bleibt."
Grüße,
Pete
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#25 FeeamPC

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Geschrieben 07 July 2007 - 08:30

Ohne tiefschürfende Analysen zu machen: ich fand die Bücher einfach nur schön zu lesen. Gelungene Unterhaltung mit genau den Fetzen an Gefühlsleben, die frau halt so braucht, um am Buch zu bleiben. Der Autor hat keine Weltliteratur geschrieben (und es wahrscheinlich auch nie beabsichtigt), aber dafür solides Handwerk. Empfehle daher die Serie für Vielleser, die sich entspannen möchten bei einem hübschen Schmöker. Ach ja, jemand hatte im Thread das große Format angesprochen und sich eher ein kleineres Taschenbcuh gewünscht. Mir persönlich kommt das große Format sehr entgegen, da dann logischerweise auch der Druck etwas größer ausfallen kann, und das ist für Generation Brille ein nicht zu unterschätzendes Plus. FeeamPC

Bearbeitet von FeeamPC, 07 July 2007 - 08:31.


#26 Rusch

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Geschrieben 07 July 2007 - 11:16

Richtig: Die Reihe ist Unterhaltungsliteratur. Und sehr gute obendrein. Ich finde zwei Dinge herausragend: Zum einen ist die Geschichte an sich recht originell und man liest von durchaus neuen Annäherungen an das Genre Fantasy. Zum anderen gewährt und der Autor einen interessanten Einblick in die russische Kultur.

#27 TheHutt

TheHutt

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Geschrieben 17 July 2007 - 09:29

Richtig: Die Reihe ist Unterhaltungsliteratur. Und sehr gute obendrein. Ich finde zwei Dinge herausragend: Zum einen ist die Geschichte an sich recht originell und man liest von durchaus neuen Annäherungen an das Genre Fantasy. Zum anderen gewährt und der Autor einen interessanten Einblick in die russische Kultur.


Das interessante für mich war außerdem: als ich das erste Buch las, war ich gerade in Moskau und konnte die Beschreibungen dieser Stadt hautnah erleben. Lukianenko, ein aus Kasachstan Zugereister, beschreibt spannende Aspekte dieser Stadt, die ein gebürtiger Moskovit vielleicht für selbstverständlich und nicht erwähnenswert erachten würde. Ich jedenfalls hatte genau die gleiche Wahrnehmung dieser Metropole.

Ein anderes Aspekt ist, dass das Buch mit Anspielungen sowohl auf die moderne Popkultur, als auch auf andere Fantasy- und SciFi-Werke nicht geizt. Beim Lesen bekommt man des öfteren den Eindruck, das Buch ist eine erwachsenere Version von "Montag fängt am Samstag an" von den Gebrüdern Strugazki. Das wird nicht nur nicht verleugnet, sondern es werden immer wieder Anspielungen auf jenes Buch eingestreut. Auch "Herr der Ringe" und sogar die Filmversion von Timur Bekmambetov bekommen ihren Fett ab.
Andere Aspekte wie z.B. Liedtexte von russischen Bands, die die Handlung stets zu unterstreichen scheinen, sind ein weiterer mir sehr sympathischer Aspekt.

Bearbeitet von TheHutt, 17 July 2007 - 09:30.

Grüße,
Pete
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#28 Thomas Sebesta

Thomas Sebesta

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Geschrieben 17 July 2007 - 12:02

Angeregt von "Spektrum" habe ich jetzt auch "Wächter der Nacht" begonnen und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde/werde. Ähnlich wie in "Spektrum" liest sich das Buch sehr flüssig und vor allem, das kommt eher selten vor, es packt. Die Sprache ist sehr einfach gehalten, aber die Atmosphäre die aufgebaut wird ist eigentlich sehr dicht und packend. Für mich gewinnt das Thema Vampire, Tiermenschen usw. hier einen neuen Aspekt der mir sehr gefällt und der mir in dieser Form noch nicht untergekommen ist. Wie schon in "Spektrum" ist das eintauchen in russische Lebensweise ein angenehmer Unterschied zur amerikanisch/englisch geprägten Weise. Sehr erfrischend. Wie geschrieben wurde - keine Weltliteratur - aber ein empfehlenswertes Buch wenn man einfach gut unterhalten werden will. So - und jetzt muss ich weiterlesen - chao :o Gruß Thomas

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#29 molosovsky

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Geschrieben 25 April 2008 - 10:47

Die Bücher von Lukianenko waren ja für mich eine Ausnahme von meinen sonstigen Lektüren der letzten Jahre, da ich Serien und Mehrteiler ja eher meide. Aber ich fand den ersten Film ja hinreichend cool und kurzweilig und habe mich also anstecken lassen vom Russenhype.

In den letzten Tagen habe ich meine fußnotenreiche Rezension zur »Wächter«-Tetralogie aus »MAGIRA 2007« in mein Blog eingepflegt, mit einigen Links.

Viel Spaß.
Grüße
Alex / molo

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Ich weiß es im Moment schlicht nicht besser.

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#30 Thomas Sebesta

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Geschrieben 25 April 2008 - 11:02

... Aber ich fand den ersten Film ja hinreichend cool und kurzweilig und habe mich also anstecken lassen vom Russenhype...


Und der zweite Teil - Wächter des Tages?
Ich hab nur die Inhaltsangabe gelesen und war etwas verwirrt. Antons SOHN entscheidet sich für die dunkle Seite und der setzt alles daran in zurückzuholen???
Mit der Buchvorlage scheint das nicht mehr allzu viel zu tun zu haben?

Gruß
Thomas

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