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The Me That You Know


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22 Antworten in diesem Thema

#1 scal

scal

    Giganaut

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Geschrieben 16 February 2008 - 22:57

Hier findet ihr den Platz, um über "The Me That You Know" zu diskutieren und es zu bewerten. Viel Spaß beim lesen und beurteilen.

Bearbeitet von Jürgen, 17 March 2008 - 12:12.

The Moment of Terror was the Beginning of Life!
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#2 Jakob

Jakob

    Temponaut

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Geschrieben 17 February 2008 - 00:05

Also, dieser Storylink funktioniert bei mir nicht ...
"If the ideology you read is invisible to you, it usually means that it’s your ideology, by and large."

R. Scott Bakker

"We have failed to uphold Brannigan's Law. However I did make it with a hot alien babe. And in the end, is that not what man has dreamt of since first he looked up at the stars?" - Zapp Brannigan in Futurama

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#3 scal

scal

    Giganaut

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Geschrieben 17 February 2008 - 00:22

sorry, hatte die Endung vergessen, danke für den Hinweis, jetzt geht es aber!
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#4 Guido Seifert

Guido Seifert

    Biblionaut

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Geschrieben 17 February 2008 - 21:31

Die Story als solche mag ich. Allerdings müßte sie dringend überarbeitet werden: zu viele sprachliche Ungeschicklichkeiten ( z.B. lange Sätze, die besser in zwei aufgeteilt würden), unangenehme Wortwiederholungen in benachbarten Satzgliedern oder Sätzen, auch grammatische Fehler. Zu viele Figuren, da sie in den meisten Fällen nur über Name und Bordfunktion beschrieben werden. Stirngerunzel bei: - "„Ich erinnere dich daran, wenn du mir das nächste Mal sagst, deine Bettnässergeschichten würden mich nichts angehen.“ Der plötzliche Schmerz, als Davids Faust auf seinem Auge einschlug, war für Mike fast erleichternd. Er musste sich zwingen, über diesen Triumph nicht in ein lautes Gelächter auszubrechen." Ein studierter Psychologe, der sich atavistischen Triumph-Gefühlen hingibt? Also, ich weiß nicht ... - "Mike erinnerte sich, dass die RockRockets Inc. rechtlich verpflichtet war, die Delphine nach ihrer Zustimmung zu fragen, bevor sie sie in das Schiff einsetzten, da der Delphin nach dem Uplifting das Maß an Intellekt erreichte, das ihn zu einer Person im rechtlichen Sinne verwandelte, die nicht versklavt werden durfte. Jedoch besagte das Gesetz nicht, wann der Delphin gefragt werden musste, und da der finanzielle Schaden, der entstehen würde, wenn der Delphin nach dem Uplifting vom Projekt absprang, aufgrund der teuren Implantate immens wäre, wurde der Delphin eben verpflichtet, bevor sein Verstand geupgradet wurde." Der Delphin könnte auf seine Unmündigkeit zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung pochen. Damit wäre gar kein rechtsgültiger Vertrag zustande gekommen. - "Und der Captain, der den Verlust des Greifarms als physischen Schmerz in sein Bewusstsein geladen bekommen hatte" Eine Welt, die Personen "im rechtlichen Sinne" - die "nicht versklavt werden" dürfen - kennt, erlaubt die Körperverletzung? Scheint mir unplausibel. - "Einige Minuten folgten sie dem Asteroiden, der immer wieder entgegen dem berechneten Kurs von anderen Asteroiden abprallte, Haken schlug und ihnen dreimal knapp durch die Lappen ging." Das "immer wieder" suggeriert eine Asteroiden-Dichte, die es nicht zu erlauben scheint, daß hier überhaupt ein Schiff operieren kann. Und das Schiff wird dann ja tatsächlich auch getroffen. Schlägt Ehrgeiz wirklich so leicht in Wahnwitz um? Und: Gibt es keine Handlungsvorschriften des Konzerns, der ja ein Interesse daran haben muß, seine teuren Schiffe nicht zu verlieren? Aber, wie gesagt: Die Story als solche gefällt mir. Gruß, Guido

#5 † a3kHH

† a3kHH

    Applicant for Minion status in the Evil League of Evil

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Geschrieben 17 February 2008 - 23:30

Irgendwie langweilig. Das depressive Feeling, das zur Story gehört, kommt nicht richtig rüber. Die Story selbst ist Standard, allerdings scheint mir der Grundplot nicht richtig durchdacht. Die Idee, einen Delphin einzusetzen, wird effektiv nur als primitives SF-Element benutzt und spielt ansonsten keine Rolle.

Bearbeitet von a3kHH, 17 February 2008 - 23:31.


#6 heschu

heschu

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Geschrieben 21 February 2008 - 20:49

Für die Idee habe ich durchaus was übrig. Aber die Geschichte ist etwas holprig geschrieben und ich werde nicht so richtig warm mit den Gestalten.

Carpe diem!

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#7 heschu

heschu

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Geschrieben 22 February 2008 - 05:20

5 Punkte.

Carpe diem!

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#8 Frank

Frank

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Geschrieben 23 February 2008 - 16:56

Tja. "Matschepampe" würde ich sagen! :smokin: Das ist eine Geschichte, die nicht läuft. Um ein Bild zu verwenden: Ein Plot sollte so konstruiert sein, das der erste Dominostein weitere Dominosteine anstößt ... das passiert hier nicht; der erste Stein klebt am zweiten fest und. dann. passiert. nix. mehr. Auch die Dialoge greifen nicht ineinander, bringen die Story nicht voran:

"Und echt, du willst den Brocken immer noch?"
"Klar. Und du?"
"Sicher, den Brocken müssen wir uns unter den Nagel reißen, wa?"
"Worauf du einen lassen kannst, so etwas dürfen wir uns nicht entgegen lassen!"
"Hab ich auch gedacht, als ich ihn das erste Mal auf dem Bildschirm gesehen habe."
"Das hat jeder, vertrau mir. Wir müssen ihn uns angeln."
"Auf jeden Fall!"

Auch stilistisch recht bemüht, schon der Anfang ist nicht sauber:

Die Sonne nahm langsam eine rötliche Färbung an, als sie sich dem goldenen
Horizont näherte und im Begriff war, hinter den endlosen, grau-blauen Wellen
zu verschwinden. Mike hinterließ eine gerade Spur an Fußabdrücken im Sand,
die mitten im Strand zu beginnen schien, als er sich dem Liegestuhl näherte, auf
dem die ruhige Gestalt des Captains gerade irgendeinen seiner Lieblingsdrinks
trank und in die Leere starrte.


Mal in die Tüte:

Die Sonne färbte sich rot, als sie hinter den endlosen Wellen verschwand. Mikes nackte Füße hinterließen Spuren im Sand, die Wasser saugten, während er weiter zum Liegestuhl marschierte. Der Captain würde ihn erwarten, wie jeden Tag um diese Stunde, einen Cocktail in der Hand, trübe ins Leere starrend ...


Einen Delfin als Captain, so wie er hier dargestellt wird, halte ich persönlich für völlig an den Haaren herbeigezogen.

Und was NIN da soll, hab ich auch nicht begriffen! Fuck you like an animal? ;)

4/10 Punkten.

Bearbeitet von Frank, 24 February 2008 - 16:32.

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#9 Andreas

Andreas

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Geschrieben 24 February 2008 - 10:56

Hmm, Moby Dick im All? Die Jagd nach dem Gesteinsbrocken, warum gerade dieser? Sicher hätte es ungfährlichere Ziele gegeben. Der Delfin als Kapitän, der in seinen induzierten Träumen einen __menschlichen__ Avatar besitz (dessen Körpersprache der Psychologe einschätzt) ?? Es gab durchaus Stellen, die mir gefallen haben, aber dann brachte mich zwei Zeilen weiter wieder eine Ungereimtheit raus. Und ob in der Zukunft wirklich noch Referenzen auf "Pong" gemacht werden? 4 Punkte

Bearbeitet von Andreas, 12 March 2008 - 23:54.

Homepage/Blog: www.dr-dings.de

#10 Yoscha

Yoscha

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Geschrieben 25 February 2008 - 22:27

Mir ist die Geschichte genretechnisch zu sehr Far Future und zu wenig Near Future. Inklusive dem klassischen Handgewedel wie FTL und Gravitationsgenerator. Und das disqualifiziert für mich die eigentlich durchaus interessante Geschichte im Rahmen dieses auf Cyberpunk/Near Future ausgerichteten Wettbewerbs. Das Wettbewerbsthema Identität kommt mir bei dem ganzen auch etwas zu kurz. Der Delfin und seine angedeutete Identitätskrise ist fast schon ein McGuffin. Punkte folgen. PS: Es heißt im modernen Fachjargon Minerale nicht Mineralien (das war jetzt berufsbedingte Korinthenkackerei und darf gerne ignoriert werden :wine: ).

Bearbeitet von Yoscha, 25 February 2008 - 22:32.

Willkommen am Teufelsmeer.
Eine nicht ganz ernsthafte Zukunftsvision.
Coming Soon.

#11 scal

scal

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Geschrieben 05 March 2008 - 00:09

Diese Geschichte hat ein paar ganz nette Ideen, als bekennender Freund der alten Gibsonwerke mag ich die Idee mit dem Delfin als Kapitän und auch die Ideen wie die Mannschaft auf einem solchen Raumschiff auszusehen hat, aber da wären wir auch schon bei den Kritikpunkten. Raumschiffe klingen für mich immer nach "in einer weit entfernten Zukunft" und leider haben wir hier einen Near Future / Cyberpunk Wettbewerb. Das verhalten des Kapitänes hätte man tiefergehend erklären müssen, wieso muss er unbedingt diesen "Stein" fangen, ich meine Kapitän Ahab jagte Moby Dick, weil dieser ihm sein Beim abgerissen hatte. Das ist für mich schon ein Grund. Aber Ahab hätte nicht den weißen Wal gejagt, wenn dieser ihm schlichtweg entkommen wäre und ihm etwas die Takelage beschädigt hätte. Wie der Asteroid seinen weg durch das Asteroidenfeld bahnt scheint auf den ersten Blick unlogisch und wieso fängt man nicht wenn man eh gerade da ist einfach einen anderen, leichter zu fangenden ein? Ich denke du verstehst auf was ich hinaus will, oder? Die Idee an sich hat eindeutig Potenial, müsste aber nochmal übderdacht und überarbeitet werden. Punkte gibt es am Ende des Wettbewerbes...
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#12 Jürgen

Jürgen

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Geschrieben 05 March 2008 - 13:46

Unterhaltung pur - ohne den Leser herausfordernde Gimmicks oder stilistischen Pirouetten... zumindest für diejenigen, die das uplift-Universum von David Brin kennen. Stilistisch und erzählerisch äusserst sauber umgesetzt, schafft es der Autor locker, eine maximale Anzahl von Handlungsszenen zu integrieren, die stimmig zueinander passen. Zwar tendiert der Plot eher in Richtung Science-Fiction, aber das vorgebene Thema ist vorzüglich eingebettet. Es ist keine komplexe Geschichte und einige Unsauberkeiten im Satzbau bzw. unpassende Wortwiederholungen stören ein wenig den Lesegenuß... aber ich fühlte mich ausgezeichnet unterhalten - das ist doch was!. Ein wenig Space, ein wenig virtuelle Realität und die menschliche Selbstüberschätzung als Ursache für Katastrophen - mehr braucht es nicht, um eine geschickt zusammengebaute Kurzgeschichte zu kreieren. Ob das Ergebnis nun zu den Tugenden des Cyberpunk passt, interessiert mich in diesem Fall nur am Rande. Gruß Jürgen
Aus dem Weg! Ich bin Sys-Admin...

#13 Skydiver

Skydiver

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Geschrieben 07 March 2008 - 15:11

Schon zu Beginn der Story fallen einige holprige Formulierungen auf. Die Qualität der Dialoge ist auch nicht berauschend. Wieso muss der Pilot gleichzeitig Kapitän sein. Funktioniert der Delphinpilot nur durch heftiges Ego streicheln? Und dann hat auch noch ein Commander das letzte Wort über die Mission? Wirklich daneben sind Sachen wie: Ein Delphin hinter einem menschlichen Avatar in einer Strandbar… „Der Asteroid prallt immer wider von anderen Asteroiden ab und schlägt haken… Eher eine Story aus dem Bereich romantisch, naive SF. 3 Punkte

Bearbeitet von Skydiver, 13 March 2008 - 18:46.

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#14 mindblasted

mindblasted

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Geschrieben 08 March 2008 - 00:39

Mmmh ich weiß nicht. Ich mag einerseits die Skurillität des ganzen, andererseits finde ich manche Züge an den Charakteren seltsam bis unglaubwürdig. zB der Psychologe der so mir nichts, dir nichts seien Schweigepflicht bricht (denke sowas in der Richtung wird es immer geben, sonst würde der Job keinen Sinn machen). Auc hder Delfin kommt mir irgendwie zu menschlich rüber ... oder ist das wirklich alles nur Sozialisation? Ich kann mich da schwer entscheiden. Spannungsaufbau ist mäßig aber vorhanden. Alles in allem nichts was mich jetzt vom Hocker gehauen hätte ... und was war denn jetzt eigentlich so besonders an diesem einen Kometen? Würde mich auch interessieren.
"Es gibt eine größere Dunkelheit als die, die wir bekämpfen ... Viel schwerwiegender als der Tod der körperlichen Materie ist der Tod der Hoffnung, der Tod der Träume, und vor dieser Gefahr dürfen wir niemals kapitulieren. Die Zukunft ist überall um uns herum. In der Phase des Übergangs wartet sie darauf, in der Phase der Erleuchtung neu geboren zu werden. Niemand weiß, wie die Zukunft aussieht und wohin sie uns führen wird. Nur eines wissen wir. Sie wird stets unter Schmerzen geboren."
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#15 Jürgen

Jürgen

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Geschrieben 12 March 2008 - 15:02

Wäre nur der Unterhaltungswert das Kriterium, wäre dieser Text in meiner Wertung wesentlich besser weggekommen. Aber die ebenfalls wichtigen Kriterien wie Stil, Ausdrucksstärke, Atmosphäre und erzählerisches Können sind ebenfalls Anhaltspunkte dafür, ob ein Text schlecht, mittelmässig, gut oder einfach nur genial ist.
Erzählerisch ist das schon ganz in Ordnung und lediglich die unsaubere Stilistik stört hier und da den Lesegenuß. Die durchaus gut inszenierte Atmosphäre verliert durch mangelnde Ausdrucksstärke an anderer Stelle ihre Wirkung.

Trotzdem reden wir hier in erster Linie über Unterhaltungsliteratur und deshalb verbleiben trotz Abzüge....

5 Punkte
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#16 Jinxed

Jinxed

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Geschrieben 12 March 2008 - 17:21

Stilistisch holprig und wenig aussagekräftig, mehr SpaceOpera als finsterer CyPunk, das Thema ID eher an- als aufgeschnitten. Trotzdem mag ich die Geschichte. Erstens liest sie sich schön, hat lebendige Dialoge und einen stark ansteigenden Spannungsbogen. Zweitens gefällt mir die Idee mit dem Delfin und seinem Psychologen, auch wenn da sicher noch ne Menge draus hätte gemacht werden können. Mit nur wenigen Worten gelingt es dem Autor mir die Beziehung zwischen den Beiden greifbar zu machen. Und mit dem Protagonisten kann ich mich bis zum letzten Satz identifizieren. Durch das Mind-Machine-Interface zum Delfin kommt wenigstens EIN Genretypisches Element in die Geschichte. Hin und wieder tauchen leider Formulierungen auf, die ich irritierend finde und die den Lesefluss bremsen. Da bin ich froh, dass der Autor sprachlich weitgehend auf dem Teppich bleibt und so gewagte Formulierungen wie den allerersten Absatz nur selten versucht...

Bearbeitet von Jinxed, 12 March 2008 - 17:58.

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#17 Yoscha

Yoscha

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Geschrieben 14 March 2008 - 17:58

Geschichte nett, Thematik da, Genre für mich leider verfehlt.

5 Punkte
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#18 Jinxed

Jinxed

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Geschrieben 14 March 2008 - 18:26

6.9/ 10 Punkten
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#19 Guido Seifert

Guido Seifert

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Geschrieben 14 March 2008 - 18:39

6 Punkte

(Kommentar siehe oben)

#20 Flo

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Geschrieben 14 March 2008 - 19:34

Stil zum Weinen und wo ist hier der Cyberpunk? Sorry, 3 Punkte

#21 Armin

Armin

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Geschrieben 14 March 2008 - 21:09

Nette Idee mit dem Delfin als Pilot des Schiffes – hätte es das nicht schon zum Beispiel in David Brins „Sternenflut“ gegeben, wäre es sogar originell gewesen; problematischer wird’s schon mit der etwas wackligen Konstruktion, dass der Delfin-Pilot als Captain bezeichnet wird und es zudem noch einen menschlichen Commander gibt – das wirkt auf mich unnötig kompliziert, ist aber auch nur eine Randnotiz. Das Problem ist die Story an sich: Die ist ziemlich langweilig. Alles, was auf dem Schiff passiert, erschöpft sich in Erklärungen. Auch in den Mike-Delfin-Dialogen, die eindeutig interessanter sind, wird zu viel erklärt, sodass sie zwar die besseren Momente darstellen, aber durchaus ebenfalls mehr Intensität vertragen könnten. Gut ist der Schluss, der hat was. Er kommt aber zu spät, um die Story in ihrer Gesamtheit zu retten. Ärgerlich ist unter anderem der durchgängige Fehler, das Komma vor dem Abführungszeichen der wörtlichen Rede zu setzen. Wie’s richtig geht, lernt man in der Grundschule.

3 Punkte

#22 scal

scal

    Giganaut

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Geschrieben 14 March 2008 - 22:54

Man hätte mehr aus dieser Moby Dick Idee machen können deshalb gibts 5/10 Punkte
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#23 scal

scal

    Giganaut

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Geschrieben 14 March 2008 - 23:03

Da mindblasted unterwegs ist und keine Zeit gefunden hatte das noch zu posten und mir per Mail ne Auflistung geschickt hat, trage ich seine Wertung hier ein: 5/10
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