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Corona-Story: Störung


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23 Antworten in diesem Thema

#1 Armin

Armin

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Geschrieben 19 April 2008 - 14:23

Die Ausgabe 199 des Corona Magazines ist online gegangen, zu finden hier. In der Story-Ecke gibt es die Siegergeschichte unserer Themenrunde „Frost“: „Störung“ von Uwe Sauerbrei. Glückwunsch an den Autor zum ersten Platz in dieser Runde, danke an ihn und alle anderen Autoren fürs Mitmachen, wie auch am die Jury, für die sich dieses Mal Christian Weis und Volker Groß als Gastjuroren zur Verfügung gestellt haben. Wie immer: Autor und Redaktion freuen sich über Rückmeldungen zur Story, sei es im Forum oder als Leserbrief per E-Mail.

Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs: „Wilde Kreaturen“ (Einsendeschluss 1. Juni 2008) und „Besuch“ (Einsendeschluss 1. November 2008). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

#2 heschu

heschu

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Geschrieben 19 April 2008 - 16:19

Die Story ist spannend, nicht reißerisch aufgemacht. Nichts wurde übertrieben. Sie liest sich rasch weg. Ich mag es, wenn die Charaktere so beschrieben werden. Außerdem kommt der Kontrast Interview/ wissenschaftliche Arbeit gut rüber. Es passt alles zusammen. Die Geschichte ist i. O.

Carpe diem!

  • (Buch) gerade am lesen:Die Fantasy Collection von Jenny Mai Nuyen
  • (Buch) als nächstes geplant:Silenus von Robert Jackson Bennett

#3 Andreas

Andreas

    Biblionaut

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Geschrieben 20 April 2008 - 12:03

Hat mir gut gefallen. Über das Interview wird geschickt die Situation vorgestellt, dann steigt die Spannung kontinuierlich, zuletzt die Pointe, ;). Das gelbe Raumschiff mit der Beschriftung gibt dem Ganzen dann noch das nötige Augenzwinkern. Schön, dass Uwe uns immer wieder mit neuen Stories versorgt.
Homepage/Blog: www.dr-dings.de

#4 Bernd42

Bernd42

    Mikronaut

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Geschrieben 20 April 2008 - 20:55

Sehr gutes, realischtisches Setting und glaubwürdige Charaktere. Ich kenne IceCube und habe die ernst geschriebene KG, mit großer Erwartung gelesen. Das Ende hat mich dann doch überrascht, und ich hätte mir in der Mitte der Story schon ein kleines Augenzwinkern als Vorwarnung gewünscht. Trotzdem die beste Frostgeschichte.

#5 Muside

Muside

    Infonaut

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Geschrieben 21 April 2008 - 05:53

Die beste Frostgeschichte.

Dem kann ich mich nur zu hundert Prozent anschließen. :smokin:

#6 Uwe Sauerbrei

Uwe Sauerbrei

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Geschrieben 21 April 2008 - 08:25

Wenn ich aus dem Büro schaue, erblicke ich einen strahlend blauen Himmel und eine über das ganze Gesicht grinsende Sonne. Nehme ich dazu noch all die positiven Kommentare, kann das nur eine sehr schöne Woche werden. Vielen Dank, Uwe :smokin:

#7 lapismont

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Geschrieben 23 April 2008 - 12:06

Super geschrieben mit einem genialen Einstieg. Darf ich erwähnen, dass ich die Pointe ahnte? Hab aber auch gerade erst "Odyssee" von McDevitt gelesen. :rolleyes:
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
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#8 Uwe Sauerbrei

Uwe Sauerbrei

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Geschrieben 23 April 2008 - 19:28

Darf ich erwähnen, dass ich die Pointe ahnte? Hab aber auch gerade erst "Odyssee" von McDevitt gelesen.
:rolleyes:


Danke für die Blumen :-) Natürlich darf das erwähnt werden. Ich hatte aber auch so eine Vorahnung...

Viele Grüße, Uwe

#9 Jürgen

Jürgen

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Geschrieben 24 April 2008 - 08:12

Naja... eine recht "müde" Pointe. :rolleyes: Aber die Story ist wirklich gut geschrieben und ich werd einfach den Verdacht nicht los, dass Uwe beim schreiben das zwinkern nicht aus dem Auge bekam. Raumschiffe, die mit Werbung vollgepappt sind und das Interview bleiben in Erinnerung - da kann man machen was man will. Skurilität ist in der SF unschlagbar und sie wie zufällig wirken zu lassen, ist ein handwerkliches Kunststück, dass nicht viele beherrschen. Wobei... gelbe Raumschiffe... Zerstörung, weil etwas "stört"... das hatten wir irgendwo schon mal :D Daumen hoch für dieses abgedrehte Kleinod - mehr von dieser Sorte und zumindest ich hätte zukünftig wieder viel mehr Spaß an dem Genre. In Zeiten, in denen sich gerade die internationalen SF-Autoren mehr ernst nehmen, als ihnen gut tut, ist Uwes kleine Story ein Lichtblick und dient als Beispiel dafür, dass die Adjektive "unterhaltsam und amüsant" noch nicht ganz aus dem Vokabular der SF verschwunden ist. Gruß Jürgen

Bearbeitet von Jürgen, 24 April 2008 - 08:15.

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#10 Ernst Wurdack

Ernst Wurdack

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Geschrieben 24 April 2008 - 12:29

Naja... eine recht "müde" Pointe. :)

Ich sehe das weniger als Pointenkurzgeschichte. Das gäbe auch gut einen Einstieg für einen spannenden Roman ab.
Irgendwie schade, dass die Geschichte schon zu Ende sein soll.

#11 Jürgen

Jürgen

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Geschrieben 24 April 2008 - 13:51

Das gäbe auch gut einen Einstieg für einen spannenden Roman ab.


Spannend? - nicht zwangsläufig, aber als Anfang für eine leicht schräge Erzählung zum Thema Erstkontakt durchaus im Rahmen des Machbaren.
Die Kunst wäre es, das richtige "Mischungsverhältnis" zwischen unterhaltsamen Wissenschaftroman und skurile Elemente zu finden.
In der hier vorliegenden KG ist dieses Verhältnis perfekt.

Aber Ernst,
es sind doch immer die gleichen Fragen, wenn man als Aussenstehender solche Wünsche äussert.
Hat Uwe überhaupt Lust dazu, so etwas zu schreiben?... und wenn, hat er die Zeit dafür?... und wenn er Lust und Zeit hat, reichen die Ideen für eine lange Nouvelle aus?... und wenn er alles mit mit ja beantworten kann, folgt die entscheidende Frage....
Wie hoch ist der Vorschuß vom Verlag?!? :)
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#12 Ernst Wurdack

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Geschrieben 24 April 2008 - 15:22

folgt die entscheidende Frage....
Wie hoch ist der Vorschuß vom Verlag?!? :)

Aber Jürgen, das dürfte doch mittlerweile allen Autoren hier bekannt sein.
Es gibt bei mir für Romane 10% Honorar und das Honorar für die Erstauflage komplett als Vorschuss bei Erscheinen eines Titels.
Dafür erwarte ich aber gerade bei Debütromanen tatkräftige Unterstützung seitens der Autoren: Lesungen, Kontakte zur lokalen Presse etablieren, Interviews geben, Werbetrommel rühren - nicht nur im Web. Was für Stars wie Terry Prattchet und Co. eine Selbstverständlichkeit ist, sollte für angehende Autoren auch eine Selbstverständlichkeit werden. Der Name des Autors ist die Marke - nicht der Verlag und schon gar nicht der Titel eines Buches.
Und die entscheidende Frage für mich ist: Reichen Energie und Ideen für mehr als 3 Romane? Nur dann bin ich künftig bereit, einen Autor aufzubauen.
Der Erstling eines Autors in einem kleinen Verlag ist in der Regel zunächst mal ein Titel, der den Verlag kräftig Geld kostet, aber keines bringt. Erst ab dem 3. Roman wird es langsam besser, weil sich dann die beiden vorhergehenden plötzlich auch verkaufen.
Ich hatte kürzlich ein langes Gespräch mit dem Einkäufer einer Buchhandelskette wegen der Mark Brandis Neuauflage. Der sagte wortwörtlich zu mir: Tun Sie sich und mir einen riesengroßen Gefallen und verlegen sie keine NoNames mehr. Dann sind wir im Geschäft - sogar mit SF.
Da ich aber der Meinung bin, dass Verlage neue Autoren suchen und aufbauen sollten, werde ich ihm und mir nur bedingt einen riesengroßen Gefallen tun, und gelegentlich den einen oder anderen NoName ins Programm aufnehmen.
:(

Und was das 'spannend' betrifft: Spannend ist für mich nicht gleich ACTION. Jede gute Geschichte, die mich im Buch hält, ist auf ihre Weise spannend. Ich habe in letzter Zeit übrigens viele Bücher nach wenigen Seiten beiseitegelegt.

#13 lapismont

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Geschrieben 24 April 2008 - 18:32

ich sollte mir einen Künstlernamen zulegen Am ehesten passt Franz Kafka zu mir denk ich. :)
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#14 Uwe Sauerbrei

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Geschrieben 24 April 2008 - 19:59

Hallo Ernst, hallo Jürgen, vorweg möchte ich erst einmal feststellen, dass sich hier eine recht interessante Diskussion entwickelt hat. Aus meiner Sicht gebe ich mich nicht der Illusion hin, mit dem Schreiben Geld verdienen zu können. Es sind nur wenig Autoren, die das mit SF hier in Deutschland geschafft haben. Ich habe in letzter Zeit eine Menge Lesungen besucht (Julia Franck, Ilija Trojanow, demnächst Martin Walser) und mir ist klar, dass handwerklich Welten zwischen dem liegen, was ich hier 'produziere' und einem 'Weltenbummler'. Für diese Geschichte stand ein Artikel im PM Pate, der sich mit IceCube beschäftigte und mir spontan zu diesem Einfall verhalf. Mehr als eine Kurzgeschichte hatte ich aber nicht im Sinn. Im Augenblick schreibe ich gerade eine längere Story (~35 Seiten) und sehe schon jetzt, wie schwierig es ist, alles (Firma, Familie, Lesen,...) unter einen Hut zu bringen. Deswegen genießen all diejenigen meine Hochachtung, denen dies effizienter gelingt als mir. Mein Lohn sind die vielen guten Bewertungen hier, ich bin ein Idealist ;) Gruß Uwe

#15 ✝ Christian Weis

✝ Christian Weis

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Geschrieben 24 April 2008 - 20:06

ich sollte mir einen Künstlernamen zulegen

Am ehesten passt Franz Kafka zu mir denk ich.
:D

Hm, geht das? Die wissen doch, dass der Franz schon tot ist. ;)

Wie wär's mit Frank Kafka, das klingt auch bekannt. :lol:

Ein Satz noch zur Pointe: Ich fand sie gut, allerdings: dieser angehängte Satz ... das hättest du bestimmt eleganter lösen können, Uwe. ;)

#16 Uwe Sauerbrei

Uwe Sauerbrei

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Geschrieben 24 April 2008 - 20:11

Ein Satz noch zur Pointe: Ich fand sie gut, allerdings: dieser angehängte Satz ... das hättest du bestimmt eleganter lösen können, Uwe. ;)


Stimmt, jetzt wo du es sagst...

#17 Armin

Armin

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Geschrieben 24 April 2008 - 20:14

Ein Satz noch zur Pointe: Ich fand sie gut, allerdings: dieser angehängte Satz ... das hättest du bestimmt eleganter lösen können, Uwe. ;)


Stimmt, jetzt wo du es sagst...


Ich halte das für ein sehr Uwe-typisches Ende. Sonst hätte ich daran herumgekrittelt.

#18 Uwe Sauerbrei

Uwe Sauerbrei

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Geschrieben 24 April 2008 - 20:15

Ich halte das für ein sehr Uwe-typisches Ende. Sonst hätte ich daran herumgekrittelt.


Oh, danke... ;)

#19 Armin

Armin

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Geschrieben 24 April 2008 - 20:17

Oh, danke... :D


[geheimnisvoll:] Ich sehe da ein Muster ...

;)

#20 ✝ Christian Weis

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Geschrieben 24 April 2008 - 20:23

[geheimnisvoll:] Ich sehe da ein Muster ...

:lol: :closedeyes: :D ;) ;)

Und jetzt muss ich weiter Fußball gucken ...

Bearbeitet von ChristianW, 24 April 2008 - 20:24.


#21 Ernst Wurdack

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Geschrieben 25 April 2008 - 07:33

Aus meiner Sicht gebe ich mich nicht der Illusion hin, mit dem Schreiben Geld verdienen zu können.

Um das Geldverdienen ging es mir nicht, als ich den Verlag gegründet habe. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Uns allen, die irgendwie an den Büchern beteiligt sind, geht es um die Bücher und die Geschichten darin. Unseren Lebensunterhalt verdienen wir alle nicht mit Büchern.
So lange sich ein Titel trägt, ist es in Ordnung, und wenn er richtig gut läuft, freuen wir uns riesig, weil wir dadurch finanziell gesehen wieder mehr Spielraum haben, zusätzlich ein Buch zu machen.
Und wenn jemand keine Romane schreiben möchte, sondern lieber Kurzgeschichten, dann ist das völlig in Ordnung. Der nächste KG-Band kommt bestimmt ...
Und der übernächste auch. http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/biggrin.png

#22 Armin

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Geschrieben 25 April 2008 - 08:17

Der nächste KG-Band kommt bestimmt ...


Uwe weiß das schon http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/smokin.gif

#23 Jürgen

Jürgen

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Geschrieben 25 April 2008 - 09:23

Um das Geldverdienen ging es mir nicht, als ich den Verlag gegründet habe. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Uns allen, die irgendwie an den Büchern beteiligt sind, geht es um die Bücher und die Geschichten darin. Unseren Lebensunterhalt verdienen wir alle nicht mit Büchern.


Ist doch bei vielen so, oder glaubst du tatsächlich, dass bei der ganzen Arbeit mit Asphaltspuren auch nur ein müder Cent für die Macher bleibt?
Ich sehe meine Literatur-Aktivitäten eher als anspruchvolles Hobby, dem ich auch noch im Pensionsalter nachgehen kann. Sozusagen eine Vorbereitung auf den nahenden (15 Jahre noch) Ruhestand. http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/laugh.png

Ich tippe einfach mal, dass im Bereich der Kleinverlage und Publikationen zu 98 % die Fahne mit der Aufschrift Hoffnungslose Idealisten über der Redaktion weht.
Was manchmal ärgert, ist das "Vergessen" der Autoren, WENN sie es plötzlich geschafft haben. Aber selbst das gehört dazu, denn schliesslich hat uns niemand gezwungen, in diesem Bereich einzusteigen.

Was bleibt, sind Bekanntschaften, die sich durch die Tätigkeit ergeben... und ganz ehrlich, allein das ist es mir wert.

Jetzt aber back to topic - schliesslich ist es Uwes Thread.

Gruß
Jürgen
Aus dem Weg! Ich bin Sys-Admin...

#24 Ernst Wurdack

Ernst Wurdack

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Geschrieben 25 April 2008 - 10:51

Hoffnungslose Idealisten

Hoffnungsvolle Idealisten?
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