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Eure Gründe für den Ausstieg aus PR


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231 Antworten in diesem Thema

#31 Gast_atheist666_*

Gast_atheist666_*
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Geschrieben 10 August 2009 - 18:37

Und schon sind wir bei einem Klassiker des Genres angelangt, nämlich bei Dan Simmons "Hyperion" und "Endymion." Der erfüllt doch Deine Vorgaben. Ansonsten hätte ich noch die Bibel im Angebot. Das alte Testament kann es in Bezug auf Deine Kriterien allemal mit der PR-Serie aufnehmen. Und als phantastische Literatur könnte sie auch durchgehen - abhängig von der Glaubensstärke der Leser. :blink: :unsure:


Kurzer OT, Hans
Langzeitpläne werden jetzt offiziell in Kinderbibeln verbraten und das ist kein Witz.
Am Freitag oder Samstag gab es dazu eine Sendung im Deutschland Radio.

#32 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 10 August 2009 - 18:41

Und schon sind wir bei einem Klassiker des Genres angelangt, nämlich bei Dan Simmons "Hyperion" und "Endymion." Der erfüllt doch Deine Vorgaben. Ansonsten hätte ich noch die Bibel im Angebot. Das alte Testament kann es in Bezug auf Deine Kriterien allemal mit der PR-Serie aufnehmen. Und als phantastische Literatur könnte sie auch durchgehen - abhängig von der Glaubensstärke der Leser. :blink: :unsure:


Hyperion war gut. Beim zweiten Teil. Sturz von Hyperion hätten wir dann vermutlich schon
wieder viel zu diskutieren, denn der hatte längen ohne Ende und natürlich den Simmonstypischen
religiösen Anstrich. Wenn er sich das nur abschminken könnte, wäre er für mich der größte.
Aber so, sind ihm einige noch voraus.

#33 Crashlander

Crashlander

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Geschrieben 10 August 2009 - 18:43

Die "Hyperion"-Romane habe ich gelesen (hat mir sehr gut gefallen), "Edymion" wartet noch auf dem SUB bis ich wieder mal richtig Zeit habe ;) . (Aber ich blättere auch immer wieder gerne in Tolkiens Arda-Werken, auch in der "Complete History of Middle-Earth"). Zur Bibel: Ich denke, würde ich hier etwas dazu schreiben, dann könnte ich mir Feinde machen. Meine Meinung ist da ziemlich kontrovers (ich bin kein sonderlicher Freund von Religionen).

#34 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 10 August 2009 - 18:57

Zur Bibel: Ich denke, würde ich hier etwas dazu schreiben, dann könnte ich mir Feinde machen. Meine Meinung ist da ziemlich kontrovers (ich bin kein sonderlicher Freund von Religionen).



Reich mir die Hand, Freund im Geiste ;)

#35 Gast_atheist666_*

Gast_atheist666_*
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Geschrieben 10 August 2009 - 19:00

Reich mir die Hand, Freund im Geiste ;)


Es geht mir gar nicht um Religion, sondern um die Geschichten, die in der Bibel stehen. Sie sind für mich ein guter Stoff, aus dem man was machen kann.

#36 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 22 August 2009 - 12:49

Gründe, warum ich bei PR ausgestiegen bin? Wie bin ich überhaupt eingestiegen? Damals habe ich meine Comics gegen Heftromane getauscht und das waren überwiegend PR, wobei PR nicht meine erste Heftromanserie war. So kam ich in den Genuss, die Anfänge der 5. Auflage zu lesen, die ersten rund 160 Bände. William Voltz, der Hochgelobte, gefiel mir in dieser Phase nicht sonderlich. Nachdem die Bände immer zäher wurden, habe ich den Strang aufgegeben. Schon dort viel auf, dass das Zyklische zu Füllromanen führte, die man sich getrost sparen kann. Die ersten 50 Romane der "Endlosen Armada" habe ich ebenfalls verschlungen, um im Nachgang die Romane der 2.Auflage zu lesen, so ab 1030 ungefähr bis Ende 1080. Mein Einstieg in die Erstauflage war dann Band 1292 und hat mich dann so gereizt, dass ich dran blieb. Gekauft habe ich die Romane dann bis zu Marianne Sydows Ausstieg, meiner PR Lieblingsautorin. Nachdem ich aber gar nicht mehr mit dem Lesen der aktuellen Hefte nachkam, bin ich ausgestiegen. Die Ideen fand ich eigentlich klasse, leider hat das Zyklische etwas Stereotypisches und so verliert man die Lust gerade wegen des vielen Füllmaterials. Ich habe Perry damals aber gerne gelesen. Neben Marianne Sydow gefiel mir vor allem K.H. Scheer, die Clifton Callamon waren klasse und hat was selbstironisches. Ich muss auch sagen, die Stärke von PR ist eigentlich immer die tolle Mischung gewesen. Einerseits die Action (z.B. die Mutanten in den ersten 50 Romanen), andererseits das Mystische (Suche nach ES und Wanderer). Wäre PR nur Action bzw. nur Mystik, würde die Serie doch viel verlieren. Daher verstehe ich die Lagebildung hier nicht. PR war doch nie eine reine Haudraufserie.

Galactic Pot Healer - die etwas andere Bar
http://defms.blogspo...pot-healer.html


#37 † a3kHH

† a3kHH

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Geschrieben 22 August 2009 - 14:25

PR war doch nie eine reine Haudraufserie.

Wird aber teilweise darauf reduziert.
http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/smokin.gif

#38 Gen. Bully

Gen. Bully

    Perrynaut

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Geschrieben 22 August 2009 - 17:04

Daher verstehe ich die Lagebildung hier nicht. PR war doch nie eine reine Haudraufserie.


Hä? Darum geht's doch. Sie mutiert immer mehr zu einer ebensolchen.
"Es gibt 5 Arten der Lüge: die gewöhnliche Lüge, den Wetterbericht, die Statistik, die diplomatische Note und das amtliche Kommuniqué" George Bernhard Shaw
"Bazinga!"

#39 Amtranik

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Geschrieben 22 August 2009 - 18:28

Hä? Darum geht's doch. Sie mutiert immer mehr zu einer ebensolchen.


Ich denke, das ist doch im Kern, neben den "Fullbänden - Wiederholungen", die Hauptkritik
derzeit. Es fehlt die Balance. Mystik wir lediglich noch mit Zahlenspielereien oder andeutungen
erzeugt. Man hechelt so ein wenig von Gefecht zu Gefecht, von Krieg zu Krieg. So in etwa
stelle ich mir den ebenfalls bei VPM erscheinenden Landser vor. Definitv nicht das meine.

#40 laire

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Geschrieben 23 August 2009 - 09:08

Ich denke, das ist doch im Kern, neben den "Fullbänden - Wiederholungen", die Hauptkritik
derzeit. Es fehlt die Balance. Mystik wir lediglich noch mit Zahlenspielereien oder andeutungen
erzeugt. Man hechelt so ein wenig von Gefecht zu Gefecht, von Krieg zu Krieg. So in etwa
stelle ich mir den ebenfalls bei VPM erscheinenden Landser vor. Definitv nicht das meine.


Wenn es wenigstens richtiger Landser wäre:-)
Vergleicht doch mal jemand 218 und 2500. Die Umgebung in 218 ist zwar anders als in 2500, aber die Thematik ist doch sehr ähnlich. Ich würde jeder Zeit 218 der sinnlosen spannungslosen plastikmässigen "Entsorgung" von "Monstern" in 2500 vorziehen.
Das Grundproblem seit 2000/2100(Ausnahme Zentapher) ist die fehlende Atmosphäre der EA, was meiner Meinung durch 1 dimensionale Charaktäre und Wegwerf Völker/Charaktäre/Gimmicks(Samaho, Kintradrim, Eltanen, Baolin Nda, Heliotische Bauwerke, Brücke, Chaotender usw.) ausgelöst wird, weil deren Potential niemals ausgenutzt wurde.
Da werden halt diverse interessante Luftballons aufgeblasen und dann entweder sofort mit der Nadel reingestochen oder quälend langsam die Luft rausgelassen, dass es beim Lesen nur Frustration auslösen kann.
1800-1999 war für mich persöhnlich noch ein Zyklushighlight, selbst wenn man von einigen Schwächen absieht(Dscherro usw.). Die Ideen und Atmosphäre stimmte insgesamt einfach.
Ab 2000 bekam Ich dann schon ernste Probleme. Mir ist z.b. der Unterschied zwischen der Schilderung von Seelenquell am Anfang und dann was daraus dann real gemacht wurde sehr übel aufgefallen. Da wurde einfach die Handlung kurzfristig irgendwie umgebogen und sowas zerstört jede Zyklus Dramaturgie.
Ganz abgesehen von gewissen Plotschwächen, z.b. die Schwarzweissmutanten/Arkonidenthema, die es aber eigentlich in vielen Zyklen gibt.
Domrath und der Chaotender waren dann wieder ein Highlight. Leider wurden dann ohne Not Samaho/Kintradim entsorgt, wo man sich fragen konnte, ob die Seriengestalter sich nicht mutwillig selber schädigen.
In der Vergangenheit hätte man sicherlich aus Kintradim viel mehr gemacht. Es kam nicht mal zum Austausch von PR mit ihm. Für mich einfach unverständlich.
Warum hätten sich Samaho+Kintradim nicht zusammenschliessen und eine unabhängige Fraktion starten können. Beide wurden von ihren Herren verraten, haben die Resourcen, das Knowhow und die Motivation.
Mit dem Aufbauen von Hintergrundmythen erzeugt man doch Atmosphäre und die Basis für zukünftige Handlung. Das sollte doch zum Basiswissen eines Autors/Redakteur gehören.

Mit 2100 wurde es ganz schlimm und ab 2150 war dann ersichtlich, dass man das riesige Potential Thoregon einfach entsorgt. Ich hatte immer mehr den Verdacht, dass man unbedingt für das Marketing ein
neues Thema benötigte und der Redaktion Thoregon nach 8 Jahren einfach lästig wurde. Also weg damit und als Zuckerguss noch den Mars zurück, weil neue Leser sich ja am fehlenden Mars stören könnten.
Diese Vermutung kann natürlich komplett falsch sein, nur sollte man sich doch mal fragen warum man dann solche Assoziationen beim Leser verursacht.

Als Ich hoffte, dass es nicht mehr schlimmer kommen konnte, kam die Naturkatastrophe 22xx. Für mich der schlimmste Zyklus aller Zeiten, weil die initiale gute Idee einfach nur mit unterdurchschnittlicher Handlung, 1 dimensionalen plotdriven Charaktären und Völkern kaputt geschrieben wurde. Ich sehe das Ende als Erlösung an und dem Zyklusreset in diesem Fall gehört der Bobby Ewing Gedächnispreis.

2300 fing dann eigentlich recht interessant an, nur gab es dann wieder recht schnell Dramaturgieschwächen mit diversen langweiligen Plotgestaltungen.
Das Potential der Bedrohung wurde leider auch nie wirklich ausgenutzt. Schade.
Habe dann kurz vor dem Ende für 2 Jahre mit dem Lesen ausgesetzt, nicht weil es so grundschlecht war, sondern weil sich die Frustration der Jahre davor einfach addiert hatten. Ich hatte einfach keinen Spass mehr an den Heften.
Bin dann ab 2500 wieder "eingestiegen". Leider war das bis auf 2503 alles nur eine Enttäuschung. Recyclen des Tradomaffenkonzepts und der Brückenidee, aber ohne dessen Atmosphäre. Da fragt man sich doch warum unbedingt die Brücke in 21xx entsorgt wurde.
Die HI hätte die Brücke doch für einige Zeit blockieren können, bis sich die Technik an die neuen Werte angepasst hätte.
Schon problematisch wenn man als Altleser und *Nicht*autor das Gefühl bekommt, dass man die Serie selbst "besser" dramaturgisch und strategisch planen könnte.

Bearbeitet von laire, 23 August 2009 - 11:39.


#41 Arl Tratlo

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Geschrieben 23 August 2009 - 11:36

Wenn es wenigstens richtiger Landser wäre:-)
Vergleicht doch mal jemand 218 und 2500. Die Umgebung in 218 ist zwar anders als in 2500, aber die Thematik ist doch sehr ähnlich. Ich würde jeder Zeit 218 dem sinnlosen spannungslosen plastikmässigen "Entsorgung" von "Monstern" in 2500 vorziehen.
Das Grundproblem seit 2000/2100(Ausnahme Vultapher) ist die fehlende Atmosphäre der EA, was meiner Meinung durch 1 dimensionale Charaktäre und Wegwerf Völker/Charaktäre/Gimmicks(Samaho, Kintradrim, Eltanen, Baolin Nda, Heliotische Bauwerke, Brücke, Chaotender usw.) ausgelöst wird, deren Potential niemals ausgenutzt wurde.
Da werden halt diverse interessante Luftballons aufgeblasen und dann entweder sofort mit der Nadel reingestochen oder quälend die Luft rausgelassen, dass es beim Lesen nur Frustration auslössen kann.
1800-1999 war für mich persöhnlich noch ein Zyklenhighlight, selbst wenn man von einigen Schwächen absieht(Dscherro usw.). Die Ideen und Atmosphäre stimmte insgesamt einfach.
Ab 2000 bekam Ich dann schon ernste Probleme. Mir ist z.b. der Unterschied zwischen der Schilderung von Seelenquell am Anfang und dann was daraus dann real gemacht wurde sehr übel aufgefallen. Da wurde einfach die Handlung kurzfristig irgendwie umgebogen und sowas zerstört jede Zyklen Dramaturgie.
Ganz abgesehen von gewissen Plotschwächen, z.b. die Schwarzweissmutanten/Arkonidenthema, die es aber eigentlich in vielen Zyklen gibt.
Dommrath und der Chaotender waren dann wieder ein Highlight, leider wurden dort ohne Not Samaho/Kintradim entsorgt, wo man sich fragen konnte, ob man sich da nicht mutwillig selber schädigt.
In der Vergangenheit hätte man sicherlich viel mehr aus Kintradim gemacht. Warum hätten sich Samaho+Kintradim nicht zusammenschliesen und eine unabhängige Fraktion starten können, weil Beide von ihren Herren verraten worden sind. Sowas hätte man immer irgendwie im Hintergrund und irgendwann nutzen können. 1*1 wie man mittels Hintergrundmythen Atmospäre aufbaut.
Dann mit 2100 wurde es ganz schlimm und ab 2150 war dann ersichtlich, dass man das riesige Potential Thoregon einfach entsorgt. Ich hatte immer mehr den Verdacht, dass man unbedingt für das Marketing ein
neues Thema benötigte und der Redaktion Thoregon einfach lästig wurde. Also weg damit und als Zuckerguss noch den Mars zurück, weil neue Leser sich ja am fehlenden Mars stören könnten.
Als Ich dachte, dass es nicht mehr schlimmer kommen konnte, kam die Naturkatastrophe 22xx. Für mich der schlimmste Zyklus aller Zeiten, weil die initiale gute Idee einfach nur mit unterdurchschnittlicher Handlung, 1 dimensionalen plotdriven Charaktären und Völkern kaputt geschrieben wurde. Ich sehe das Ende als Erlösung an und der Bobby Ewing Reset war mehr als verdient.
2300 fing eigentlich recht interessant an, nur gab es dann wieder recht schnell Dramaturgie Schwächen mit diversen langweiligen Plotumgebungen. Das Potential der Bedrohung wurde leider nie wirklich ausgenutzt. Schade.
Habe dann kurz vor dem Ende für 2 Jahre ausgesetzt zu lesen, nicht weil es so grundschlecht war, sondern weil sich die Frustration der Jahre davor einfach addiert hatten. Ich hatte einfach keinen Spass mehr am Lesen.
Bin dann ab 2500 wieder "eingestiegen". Leider war das bis auf 2003 alles nur eine Enttäuschung. Recyclen des Tradomaffenkonzepts und der Brückenidee, aber ohne dessen Atmosphäre. Da fragt man sich doch warum man unbedingt die Brücke in 21xx entsorgt hat. Die HI hätte sie doch für einige Zeit blockieren können, bis sich die Technik an die neuen Werte angepasst hätte.
Schon problematisch wenn man als Altleser und *Nicht*autor das Gefühl bekommt, dass man die Serie selbst "besser" dramaturgisch/strategisch planen könnte.


Präzise formuliert. Das kann ich alles so unterschreiben.

Hinzufügen kann ich noch die schematische und - in der Art, wie sie umgesetzt wurde (und wird?) - spannungstötende Viererblock-Konstruktion, allerlei Albernheiten wie WM-Romane und "Wir sind Terra""-T-Shirts, totgerittene fixe Ideen wie die Lebensgeschichten-Fixiertheit oder neuerdings die stupide "Wo Perry draufsteht muss auch Perry drin sein"-Idee und das Fleddern oder Verballhornen von Elementen aus der Serienvergangenheit.

Dann haben wir die EA - Stand heute - denke ich einigermassen korrekt zusammengefasst...
  • (Buch) gerade am lesen:Will Adams - Die Jagd am Nil
  • (Buch) als nächstes geplant:David Gibbins - Tiger Warrior
  • • (Buch) Neuerwerbung: Joanne Harris - Runemarks
  • • (Film) gerade gesehen: Terminator Salvation
  • • (Film) als nächstes geplant: Harry Potter 6
  • • (Film) Neuerwerbung: N.a.

#42 laire

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Geschrieben 23 August 2009 - 11:53

Präzise formuliert. Das kann ich alles so unterschreiben.

Hinzufügen kann ich noch die schematische und - in der Art, wie sie umgesetzt wurde (und wird?) - spannungstötende Viererblock-Konstruktion, allerlei Albernheiten wie WM-Romane und "Wir sind Terra""-T-Shirts, totgerittene fixe Ideen wie die Lebensgeschichten-Fixiertheit oder neuerdings die stupide "Wo Perry draufsteht muss auch Perry drin sein"-Idee und das Fleddern oder Verballhornen von Elementen aus der Serienvergangenheit.


Diese Aufzählung oben fällt bei mir unter Dramaturgieschwächen. Die Viererblöcke werden ja von der offiziellen Seite mit Druckkosten begründet und das ist mehr als verständlich. Was das dann aber
mit der Handlungsplanung zu tun hat, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

#43 Crashlander

Crashlander

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Geschrieben 23 August 2009 - 12:17

(...)
Da werden halt diverse interessante Luftballons aufgeblasen und dann entweder sofort mit der Nadel reingestochen oder quälend langsam die Luft rausgelassen, dass es beim Lesen nur Frustration auslösen kann.
(...)


Wahre Worte, laire!
Das Problem besteht meiner Meinung nach darin, daß man im Team in den letzten Jahren die Ideen nicht ausreichend durchdacht hat.
Man hat sich anscheinend nur gefragt, was die Ideen für den gerade laufenden/geplanten Zyklus bringen, und nicht, was sie für die Serie bringen.
Beispiele dafür gibt es zu hauf. So die SOL (von mir schon einmal bei 2503 angesprochen). Man hat sie in Handlung zurückgeholt, weil man wohl einen großen Aufhänger haben wollte, man hat aber nicht bedacht, was den eigentlich den Reiz der SOL ausmachte - die Solaner. Weiterhin hat man die SOL durch die Kosmokraten mächtig aufrüsten lassen und zum schnellsten Schiff in der terranischen Flotte gemacht. Dann, mit der Einführung der HI, meinte man wohl, das Schiff wäre jetzt zu mächtig, also wurde es auf das Maß der damaligen terranichen Schiffe zurück gestutzt. Logisch ist das nicht begründbar. Auch wenn den Autoren in den 1900ern die Idee mit der HI-Erhöhung noch fremd gewesen sein mag, rückwirkend mußte man einfach bedenken, daß die Kosmokraten die Pläne bereits gefaßt und eingeleitet haben müßten (handlungmäßig liegen zwischen SOL-Eroberung und HI-Erhöhung gerade einmal ca. fünfzig Jahre), das Schiff also darauf hätte vorbereitet sein müssen. Aber damit könnte man vielleicht noch leben. Dann aber erkannte man, daß man eben doch ein Schiff benötigt, welches ferne Galaxien in akzeptabler Zeit erreichen kann, also wurde die JULES VERNE aufgerüstet, und im Ergebnis übertrifft sie die SOL noch um 25%!
Oder nehmen wir die Schutzherren im Sternenozean. Da dachte man sich wohl, die Ritter der Tiefe kamen ursprünglich gut an, aber die Kosmokraten nicht mehr. Also postulierte man einen Orden, der unabhängig von den Hohen Mächten sein sollte. An sich eine schöne Idee, also richtete man die Jamondi-Handlung darauf aus, PR und Atlan, so wurde gesagt, müssen Schutzherren werden. Dann aber erkannte man, daß man damit andere Handlungselemente zu sehr einschränken würde, also weg mit dem Orden. Die Konstanz des Zyklus ging damit (u.a.) verloren. Die Version "Thoregon-Light" war damit erledigt.
Auch Thoregon scheiterte für mich an mangelndem Nachdenken. Die Idee wäre gut gewesen, um die Serie aus dem Dilemma mit den Hohen Mächten herauszuführen: Ein Bund von sechs Mächtigkeitsballungen, ca. 50 bis 100 Galaxien in relativer Nähe zueinander, die aus dem Spiel von Chaotarchen und Kosmokraten heraus gelöst wären. Genügend Spielraum für viele hundert Hefte. Das Konzept Thoregon konnte aber nicht verfangen, weil es von vornherein nicht ausreichend spezifiziert war. Die Beteiligten Völker der "Boten" waren für einen solchen Hintergrund ungeeignet, die Bao-Lin N'da z.B. technisch einfach zu weit entwickelt, die Ziele waren zu schwammig um Begeisterung zu entfachen usw.
Insofern war es zwar konsequent, daß die Idee fallen gelassen wurde, wenn man aber Gründe dafür sucht, und eben auf mangelnde Konzeption stößt, dann tut es als langjähriger Leser weh. Zumal der Anfang als "Neuausrichtung" angekündigt war.
Diese Liste läßt sich beinahe beliebig fortsetzen, und Besserung ist nicht in Sicht. Man ist bei der Brücke in die Unendlichkeit zu dem Schluß gekommen, daß sie für die Serienzukunft nicht brauchbar sei, ebenso erging es den Sternenfenstern - bestehen Zweifel, daß es beim Polyport-Netz ähnlich sein wird? Besonders wenn es Handelssterne geben sollte, mit denen Raumschiffe beliebig verschoben werden können?
Was nötig wäre, ist, daß sich die Autoren einmal zusammensetzen, um auszudiskutieren, wie man Dinge im PR-Universum ändern müsse, damit sie über einen Zyklus (oder Großzyklus) hinaus Bestand haben können.

#44 Arl Tratlo

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Geschrieben 23 August 2009 - 12:57

Wahre Worte, laire!
Das Problem besteht meiner Meinung nach darin, daß man im Team in den letzten Jahren die Ideen nicht ausreichend durchdacht hat.
Man hat sich anscheinend nur gefragt, was die Ideen für den gerade laufenden/geplanten Zyklus bringen, und nicht, was sie für die Serie bringen.


Ja, diesen Eindruck kann man gewinnen..

Auch wenn den Autoren in den 1900ern die Idee mit der HI-Erhöhung noch fremd gewesen sein mag, rückwirkend mußte man einfach bedenken, daß die Kosmokraten die Pläne bereits gefaßt und eingeleitet haben müßten (handlungmäßig liegen zwischen SOL-Eroberung und HI-Erhöhung gerade einmal ca. fünfzig Jahre), das Schiff also darauf hätte vorbereitet sein müssen.


Interessante Frage: was wäre denn gewesen, wenn die SOL den Mahlstrom aus irgendwelchen Gründen NICHT erreicht hätte? Hätten sie die HI-Erhöhung verschoben?

Diese undurchdachten Sprünge in der Konzeption sind es, die die HM sehr häufig als Volltrottel dastehen lassen.
Dabei liegt die Verantwortung eben in der Handlungskonzeption, nicht etwa bei den KK - was den Schluss nahelegt, dass, würde man die HM aus der Serie schreiben (was ja viele als den Ausweg betrachten), es eben NICHT automatisch besser würde.

Auch Thoregon scheiterte für mich an mangelndem Nachdenken. Die Idee wäre gut gewesen, um die Serie aus dem Dilemma mit den Hohen Mächten herauszuführen: Ein Bund von sechs Mächtigkeitsballungen, ca. 50 bis 100 Galaxien in relativer Nähe zueinander, die aus dem Spiel von Chaotarchen und Kosmokraten heraus gelöst wären. Genügend Spielraum für viele hundert Hefte.


Mhmm.. der Thoregon-Grosszyklus UMFASSTE viele hundert Hefte...
Ich war an sich froh, dass er vorbei war. OK, ich wusste damals noch nicht, was danach kommen würde...

Das Konzept Thoregon konnte aber nicht verfangen, weil es von vornherein nicht ausreichend spezifiziert war. Die Beteiligten Völker der "Boten" waren für einen solchen Hintergrund ungeeignet, die Bao-Lin N'da z.B. technisch einfach zu weit entwickelt, die Ziele waren zu schwammig um Begeisterung zu entfachen usw.
Insofern war es zwar konsequent, daß die Idee fallen gelassen wurde, wenn man aber Gründe dafür sucht, und eben auf mangelnde Konzeption stößt, dann tut es als langjähriger Leser weh. Zumal der Anfang als "Neuausrichtung" angekündigt war.


Hmmm, ja. Bislang ist diese "Dritter Weg"-Idee immer im Sand verlaufen. Das könnte aber einfach auch damit zusammenhängen, dass eine reine Negativdefinition (wir wollen weder mit den KK noch den CT etwas zu tun haben) keine ausreichende Basis darstellt. OK, man löst sich von diesen beiden Gruppen - und dann? Sie machten ihr eigenes Thoregon auf und lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage?

Sinnvollerweise wäre dann die PR-Geschichte am ENDE....


Was nötig wäre, ist, daß sich die Autoren einmal zusammensetzen, um auszudiskutieren, wie man Dinge im PR-Universum ändern müsse, damit sie über einen Zyklus (oder Großzyklus) hinaus Bestand haben können.


Klingt doch nach einer guten Idee...
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#45 laire

laire

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Geschrieben 23 August 2009 - 13:04

Wahre Worte, laire!
Das Problem besteht meiner Meinung nach darin, daß man im Team in den letzten Jahren die Ideen nicht ausreichend durchdacht hat.
Man hat sich anscheinend nur gefragt, was die Ideen für den gerade laufenden/geplanten Zyklus bringen, und nicht, was sie für die Serie bringen.

Auch Thoregon scheiterte für mich an mangelndem Nachdenken. Die Idee wäre gut gewesen, um die Serie aus dem Dilemma mit den Hohen Mächten herauszuführen: Ein Bund von sechs Mächtigkeitsballungen, ca. 50 bis 100 Galaxien in relativer Nähe zueinander, die aus dem Spiel von Chaotarchen und Kosmokraten heraus gelöst wären. Genügend Spielraum für viele hundert Hefte. Das Konzept Thoregon konnte aber nicht verfangen, weil es von vornherein nicht ausreichend spezifiziert war. Die Beteiligten Völker der "Boten" waren für einen solchen Hintergrund ungeeignet, die Bao-Lin N'da z.B. technisch einfach zu weit entwickelt, die Ziele waren zu schwammig um Begeisterung zu entfachen usw.
Insofern war es zwar konsequent, daß die Idee fallen gelassen wurde, wenn man aber Gründe dafür sucht, und eben auf mangelnde Konzeption stößt, dann tut es als langjähriger Leser weh. Zumal der Anfang als "Neuausrichtung" angekündigt war.


Ich stimme mit dem oberen Abschnitt voll überein. Aber Ich sehe die Thoregonsache eigentlich anders. Bis 1999 war das Ganze doch erstmal auf das Überleben und der Initierung des Thoregons ausgelegt. Das die "Boten" in dem Zusammenhang den beteiligten Völkern nicht mehr als schwammige Informationen liefern war für mich verständlich. Das es dann ab 2000 und folgende auch kein Gameplan für die beteiligten SIs ersichtlich war, war dann die Grundlage für die spätere Entsorgung.
Von der Konzeption waren die Thoregonvölker dem Konzil doch recht ähnlich und für mich hätte das jedenfalls als Leser funktioniert. Sicherlich hätte man später konkret Aufgaben verteilen müssen, um
aus der eher unorganisierten Verbindung eine schlagkräftige Oranisation zu erschaffen. Aber die Strukturen wurden doch angedacht, Heliotische Bauwerke und Arsenal der Macht.
Nach 1999 dachte Ich zum Beispiel, dass sich die 6 SIs im Thoregon über einen längeren Zeitraum zu einer neuen Wesensheit vereinigen und dann als Machtfaktor im kosmischen Abschnitt agieren würden.
Thoregons vom Prinzip waren ja praktisch Kerne neuer Universen und Helioten hätten vielleicht Inkarnationen anderer Thoregons sein können, die ein Netzwerk aufbauen, um dann auch langfristig eine Machtbasis gegenüber KK/CT/?? zu bilden. Thoregons hätten auch ein Evolutionsgegenstück zu Materiequelle/KK usw. bilden können oder die erste Thoregons hätten die Urzellen von KK, CT Organisationen sein können. Da waren genug offene Optionen.

#46 Crashlander

Crashlander

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Geschrieben 23 August 2009 - 13:58

Bevor hier etwas mißverstanden wird - bei der Idee, die Thoregon-Mächtigkeitsballungen von den Hohen Mächten zu trennen, meinte ich natürlich nicht die Konzeption, die letztlich umgesetzt wurde. Die war ja für mich gerade nicht ausreichend durchdacht. Wenn man sich wirklich die entsprechenden Gedanken gemacht hätte, und eine entsprechende Lösung gewollt hätte, dann hätte man natürlich andere Zyklen entwicklen müssen (also nichts mit THOREGON) Man hätte sich auf ein "überschaubares" Gebiet des Universums beschränken können und dort Geschichten entwickeln können. Ich will hier keine Beispiele geben, denke aber, daß die betroffene Anzahl an Galaxien ausreichend Stoff geboten hätte, um die Hefte bis weit über 2500 zu füllen, eben nur ohne Kosmokraten, Superintelligenzen usw. ich sehe die Grundidee als Möglichkeit an, diese höheren Lebensformen auf akzeptable Art und Weise aus der Handlung zu verbannen. Natürlich hätte das mit einem Auftaktzyklus beginnen müssen, danach hätte so etwas wie der "Vertrag von DaGlausch" etabliert werden können, die SIs wären im Puls mit der Stabilisierung ihres Thoregon beschäftigt (dürfte so einige Jahrtausende dauern), und die Völker hätten sich um sich selbst kümmern müssen. Im Prinzip wäre die Handlung auf die Situation vor Band 500 zurückgekehrt, in der die Völker im wesentlichen für ihr Handeln selbst verantwortlich waren, und eben nicht durch kosmische Mächte aus dem Hintergrund gelenkt. Ich hätte vielleicht nicht alle beteiligten Völker neuerfunden, sondern ein paar alte Bekannte einbezogen, z.B. die Pterus in Estartu oder die Laren. Das hätte z.B. schon für Konfliktsituationen innerhalb der Koalition Thoregon sorgen können. Und es wäre ja auch nicht nötig gewesen, daß dort alles friedlich verläuft. Aber das ist ja auch nicht der Kernpunkt, der war eben fehlende "Zukunftsperspektiven", bzw. fehlende Ergänzung durch rückwirkende Überlegungen (siehe SOL). Bei vielen Zyklen ab ca. 1500/1600 hatte ich das Gefühl, daß man sich beim Auftakt noch nicht sicher war, wohin die Handlung eigentlich führen soll. Nach dem Motto, es wird uns schon noch rechtzeitig etwas einfallen. Gerade aber, wenn man in großen Komplexen denkt, nämlich Großzyklen oder allgemeine Serienausrichtung, dann ist es m.E. unbedingt notwendig, sich zu Beginn diese Gedanken zu machen. Das heißt nicht, daß das nicht später noch ändern könnte, mit einer klaren Vorstellung des Ziels ist es aber einfacher. Oder anders: Natürlich kann man einfach losmarschieren, ohne sich über das Ziel Gedanken zu machen, man darf sich dann aber auch nicht wundern, wenn man in Moskau ankommt, aber eigentlich lieber nach Rom wollte. Mit entsprechender Vorplanung kommt dann vielleicht eher in Turin an, ist aber wenigstens in Italien.

Bearbeitet von Crashlander, 23 August 2009 - 14:01.


#47 Arnie

Arnie

    Nochkeinnaut

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Geschrieben 24 September 2009 - 15:03

Als Nahezu-Alt-Leser (Start mit 500 EA) bin ich nach wachsender Unzufriedenheit seit der Thoregon-Entsorgung irgendwann gegen Bd. 2350 ausgestiegen und habe mich auch längere Zeit nicht mehr im NGF herumgetrieben. Gründe für den Ausstieg: Zunehmende Vorhersehbarkeit (stinkende Böse mit unglaublicher Macht treten auf die Bühne und verblassen ab Band xx95 zu einer Nebelkerze). Keine interessanten, vielschichtigen Charaktere (zeichnen sich allenfalls durch unterschiedliche Macken aus). Zunehmende plakative Gewalt, die zugleich als mehr oder weniger "normal" - mit allenfalls ein paar Hinweisen auf die stinkenden Bösen - akzeptiert wird. Robert Feldhoff empfand ich als Autor regelmäßig überdurchschnittlich gut, soweit ihm die "Expokratur" zuzurechnen war (was ich im Detail naturgemäß nicht beurteilen kann) als schlecht. Soweit meine Erinnerung ... Nachdem ich im NGF verpflichtet wäre, eine Ausweiskopie einzureichen (was ich bei keiner Institution ohne gesetzliche Verpflichtung machen würde), würde ich gerne an dieser Stelle die Frage stellen, ob sich schon Änderungen aufgrund der aktuellen Umwälzungen beim Verlag erkennen lassen. Insbesondere auch, ob erkennbar ist, in welche Richtung die aktuelle Zykluskonzeption zu tendieren scheint. Vermutlich ist es für diese Fragestellung zu früh, aber ich danke dennoch allen, die eine kurze Antwort erstellen. Eine geeignetere Stelle ist mir leider nicht eingefallen und ich wollte kein neues Thema eröffnen :D .

#48 Tennessee

Tennessee

    Cybernaut

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Geschrieben 24 September 2009 - 15:13

[...] würde ich gerne an dieser Stelle die Frage stellen, ob sich schon Änderungen aufgrund der aktuellen Umwälzungen beim Verlag erkennen lassen. Insbesondere auch, ob erkennbar ist, in welche Richtung die aktuelle Zykluskonzeption zu tendieren scheint.

Vermutlich ist es für diese Fragestellung zu früh, aber ich danke dennoch allen, die eine kurze Antwort erstellen.

[...]


Salut Arnie,

da die Erstauflage gerade erst bei Bd xx10 angelangt ist, ist es tatsächlich bei weitem zu früh irgendwelche Veränderungen feststellen zu können. Spekulieren über den Verlauf der Handlung ist sicher gerne möglich, aber natürlich auch mit der Gefahr verbunden, eine Woche später alles über den Haufen werfen zu müssen. Aber wer spielt schon nicht gerne mit dem Feuer? *zwinker*
Derzeit wird gerade das "Grundsetting" in den ersten Handlungseben der EA erstellt,was bisher noch nichts genaues über die Zykluskonzeption verrät, außer eben erste inhaltliche Aussagen über das "Grundsetting". Genaueres darüber kannst du in den Spoilerthreads hier oder im NGF entnehmen.

lg
Ten.
"Mit meiner Frau in 'Romeo und Julia'. Das schlechteste Stück, das ich je gesehen habe, und dazu schauderhaft gespielt. Habe beschlossen, nie wieder in eine Premiere zu gehen, weil die Schauspieler dauernd ihren Text vergessen." (Samuel Pepys, 23.02.1633)

#49 Eric Manoli

Eric Manoli

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Geschrieben 25 September 2009 - 09:01

Es mag vielleicht komisch klingen, aber dieser Thread hat mit ermuntert, bei der Serie zu bleiben. Mein erster Roman war Nr. 303. Danach habe ich alle kommenden verschlungen und die fehlenden nachgekauft. Und dann kam Anfang der 400er Lord Zwiebus, die Zentauren, Zyklopen usw. Das war der erste Knacks. Danach habe ich nie wieder alle Romane eines Zyklus gelesen. Immer mal einzelne und das war's. Der Kontakt blieb wesentlich über die Taschenbücher, und das ist auch heute noch so. Ich kann mit all den Superintelligenzen, Mächtigkeitsballungen und Materiesenken nichts anfangen. Aber PR hat mich immer irgendwie begleitet. Und es ist mir jetzt klar, daß sich das auch nicht ändern wird, selbst wenn der Verlag morgen die Reihe einstellen sollte. Ich habe die alten Romane, ja, auch den 303er noch. Muß man aber vorsichtig anfassen, kein holzfreies Papier! :D Ich hab die Taschenbücher, die alten wie die neuen. Ich könnte vermutlich jahrelang PR lesen, ohne mich wiederholen zu müssen. Nur bei den neuen Romanen kann ich nicht mehr so mitreden. Aber da scheine ich ja auch nicht viel zu verpassen. :lol:

#50 lapismont

lapismont

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Geschrieben 25 September 2009 - 15:52

Ich habe mit PR zu Beginn des Sternenozeans aufgehört. Gründe waren Zeit, Maddrax und das ganze nervige Arkoniden-Zeug. Ich hab die große Leere mit den Rätseln und den Ennox gemocht und selbst große Teile von Brücke in die Unendlichkeit. Irgendwie wollte ich mehr Storys mit meinen Lieblingsfiguren lesen, also mit Gucky, Tolot und Alaska. Nicht ständig irgendwelche Spione, Freaks und Soldaten. Welten und Kulturen entdecken. Nicht immer Krieg und Bedrohungen.
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#51 Beverly

Beverly

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Geschrieben 23 September 2010 - 09:15

Ich habe Perry Rhodan von Band 1 bis 820 ff. gelesen und danach aufgehört, weil ich resp. die Serie einen Durchhänger hatten und es noch andere SF gab. In der Rückschau muss ich aber sagen, dass "Perry Rhodan" für mich viele Ideen vorweggenommen hat, die ich in anderen Romanen des Subgrenres Space Opera wiedergefunden habe. Ideen wie dem "Schwarm" - Bd. 500-570 - sind sogar genial und verglichen mit der SOL ist die "Voyager" nur ein Provinzraumschiff.
Vor einigen Jahren bin ich dann im Netz auf die Perrypedia gestoßen und habe mich darüber informiert, was sich denn im Perryversum seit der Larenherrschaft und den Reisen der SOL ereignet hat. Tut mir Leid, aber ich hatte oft das Gefühl, da werden Dinge wieder aufgewärmt, die ich schon hatte. So folgten der Herrschaft des Konzils, von Hotrenor-Taak, Letricon und co. 700 Jahre Monos-Herrschaft. Nach den Laren fielen die Loower, Cantaro, TRAITOR in die Milschstraße ein. Die "degenerierten" Arkoniden wurden unter Bostich wieder "runderneuert" inklusive neuem Arkon III ... alles schon mal dagewesen.
Für Leser, die neu zu der Serie kommen, mag das durchaus interessant sein, aber für mich als "Altleserin" sind es nur Wiederholungen. Dabei hatte mir "Perry Rhodan" durchaus eine Menge interessanter und inspirierender Ideen zu bieten und Romane, die im Perryversum spielen, lese ich teilweise ganz gern. Nur die Darreichungsform "Heftserie" hat sich für mich erledigt. Da habe ich zuletzt nur DAS FANAL gelesen, weil mich interessierte, was aus den Akonen geworden ist. Das war durchaus interessant, weil sie nun ein Volk ohne Heimat - Drorah - sind, einerseits traumatisiert, andererseits weint der Kosmos der mit Drorah dahingegangenen akonischen Elite keine Träne nach. So weit lesenswert, aber mit dem akuten Zyklus hat es nichts zu tun.

#52 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 23 September 2010 - 10:54


Es ist doch immer wieder verblüffend, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sein können.
Ich stimme Dir zwar in vielen Punkten zu, die Wiederholungen sind wirklich eine arge
last für Leser welche die Serie von Heft 1 an gelesen haben, jedoch markieren die
Heftnummern zwischen 800 und 900 immer noch den absoluten Peak, den Höhepunkt
der Schaffenskraft des Perryversums für mich. Erstaunlich das es Dir damals zu langweilig erschien
um weiter zu lesen. So hättest Du aber sicherlich spätestens nach Band 1000 aufgehört,
denn damals gab es den ersten richtigen Bruch, wenn auch nur für ca 50 Bände und halbherzig
nur um dann noch "Kosmischer" zu werden, was wiederum endgültig sich bei 1399 überlebt
hatte.

Seither gibt es keine besondere Ausrichtung die man so ohne weiteres festmachen könnte.
Nach 2000 ist vieles was man mit Retro treffend beschreibt versucht worden. Mir gefiel es
nicht. Dabei bin ich aber immer noch, wenngleich mit viel viel weniger enthusiasmus als noch
vor 10 Jahren.

#53 Beverly

Beverly

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Geschrieben 12 April 2011 - 17:34

(...)jedoch markieren die Heftnummern zwischen 800 und 900 immer noch den absoluten Peak, den Höhepunkt der Schaffenskraft des Perryversums für mich. Erstaunlich das es Dir damals zu langweilig erschien um weiter zu lesen.


Hallo Amtranik,

zurückblickend denke ich, dass ich damals vor allem aus Übersättigung aufgehört habe. Ich hatte auch keine Lust, die Hefte zu kaufen und erst einmal ungelesen beiseite zu legen, sondern habe mich lieber anderen Sachen (SF und Nicht-SF) zugewandt. Dabei haben sich die Autoren nach Band 650 an Dinge gewagt, für die vielen in der SF die Phantasie oder der Mut fehlte (die Versetzung der Erde in eine Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxis, die SOL, die Superintelligenzen ...).
Dein Post hat mich so neugierig gemacht, dass ich mir Silberband 96 ("Die Gravo-Katastrophe") gekauft habe, um zu sehen, was ich heute davon halte und wie es weiter geht.

So hättest Du aber sicherlich spätestens nach Band 1000 aufgehört, denn damals gab es den ersten richtigen Bruch, wenn auch nur für ca 50 Bände und halbherzig
nur um dann noch "Kosmischer" zu werden, was wiederum endgültig sich bei 1399 überlebt
hatte. Seither gibt es keine besondere Ausrichtung die man so ohne weiteres festmachen könnte.
Nach 2000 ist vieles was man mit Retro treffend beschreibt versucht worden. Mir gefiel es
nicht. Dabei bin ich aber immer noch, wenngleich mit viel viel weniger enthusiasmus als noch
vor 10 Jahren.


Kurz nach meinem Ausstieg ist mir ein Heft aus dem 900er Zyklus in die Hände gekommen. Da stand in der Einleitung wieder etwas von einer Invasion der Milchstraße und darauf hatte ich keine Lust mehr.
Später habe ich dann die Zusammenfassungen der Zyklen in den SF-Jahrbüchern bei Heyne gelesen und konnte damit nichts anfangen. Einmal las ich da, dass der Mars in einem kosmischen Archiv gelandet ist und im Sonnensystem durch einen "Platzhalter" ersetzt wurde und fragte mich, was das sollte.

#54 Tiff

Tiff

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Geschrieben 13 April 2011 - 07:57

Ich denke, man sägt an der eigenen Legende. Die Serie wird erst dann ein Ende finden, wenn sie kaputt ist.

Es scheint so, dass wir jetzt in dieser Phase sind, in der die Serie kaputt gemacht wird, und ich mag das eigentlich nicht miterleben. Die Ära Feldhoff hatte ihre (kommerziellen) Erfolge, ob Uwe Anton dies weiterführen kann, ist fraglich. Über den neuen Zyklus weiß man noch so gut wie nichts, und mein Interesse am aktuellen Zyklus ist ziemlich erloschen, so dass ein guter Zeitpunkt gekommen ist, auszusteigen. Ich mag nichts mehr über Vatrox und Sinnafoch und Satwa lesen, und der Vatroxzyklus geht jetzt ins Altpapier. Schluss. Aus.

Aber wie Robert Feldhoff damals beim FEST schon sagte, wollte Voltz die Serie eigentlich mit der #1000 beenden...

Mit #1500. Und das wäre vielleicht auch keine schlechte Idee gewesen, danach irgendwie neu mit einer Nachfolgeserie wieder bei 1 zu zählen zu beginnen. Viele werden ja abgeschreckt dadurch, dass die Serie schon bei Band 2590 steht. Wer will da schon einsteigen?

Und daraus dann den Schluß zu ziehen, daß den Machern jegliche künstlerische Absicht abgeht, halte ich doch für ziemlich gewagt.

Bei den Autoren, die man von den sonstigen "Machern" abgrenzen muss, gibt es sicher auch einige mit Ambitionen. Aber von der Verlagsseite schimmert immer mehr die Gesinnung durch, "eigentlich wollen wir nur dein Geld".

Ein Bekannter, der Willi sehr gut kannte, erzählte mir mal das Voltz zu ihm sagte, daß er leider nicht das schreiben könne was er wolle, weil die Serie sich auch verkaufen müsse. Und nun?

Wann hat er das gesagt? Vor oder nach Band 1000? Von einem Willi Voltz, der die Fans mit "Terraner!" begrüßt ist das, was heute ist, Lichtjahre entfernt. Jeder, der auch nur 10 Minuten im Willi-Voltz-Gedächtnisband blättert, spürt, dass da etwas Besonderes war.

Im Moment lese ich die Blaubände weiter, das macht mir mehr Spaß.

Eine gute Idee. Das werde ich auch machen.

#55 Diboo

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Geschrieben 13 April 2011 - 08:00

Mit #1500. Und das wäre vielleicht auch keine schlechte Idee gewesen, danach irgendwie neu mit einer Nachfolgeserie wieder bei 1 zu zählen zu beginnen. Viele werden ja abgeschreckt dadurch, dass die Serie schon bei Band 2590 steht. Wer will da schon einsteigen?


Ich habe das vage Gefühl, dass man das bei PR mittlerweile auch begriffen hat und sich überlegt, wie dieses Problem zu lösen sei.

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#56 Tiff

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Geschrieben 13 April 2011 - 08:09

Ich habe das vage Gefühl, dass man das bei PR mittlerweile auch begriffen hat und sich überlegt, wie dieses Problem zu lösen sei.

Gab es nicht vor zwei oder drei Jahren viel Wirbel um einen Star Trek-Film? In einer Heftserie müsste man nicht einmal die Rollen mit neuen Schauspielern besetzen.

#57 Beverly

Beverly

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Geschrieben 13 April 2011 - 09:27

ZITAT(Gen. Bully @ 08.04.2011, 18:34)
Aber wie Robert Feldhoff damals beim FEST schon sagte, wollte Voltz die Serie eigentlich mit der #1000 beenden...

Mit #1500. Und das wäre vielleicht auch keine schlechte Idee gewesen, danach irgendwie neu mit einer Nachfolgeserie wieder bei 1 zu zählen zu beginnen. Viele werden ja abgeschreckt dadurch, dass die Serie schon bei Band 2590 steht. Wer will da schon einsteigen?


Der Gedanke, "Perry Rhodan" einzustellen, um etwas Neues zu machen, spukt auch bei mir im Hinterkopf herum. IMHO bietet das Möglichkeiten, man sollte nur vermeiden, von einem Extrem ins Nächste zu fallen. Dem steht zwar die Frage gegenüber, wie viele Heftserien sang- und klanglos eingegangen sind, aber wenn "Perry Rhodan" irgendwann nicht mehr läuft, bleibt den Machern nichts anderes übrig.

#58 Gen. Bully

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Geschrieben 13 April 2011 - 11:32

Es scheint so, dass wir jetzt in dieser Phase sind, in der die Serie kaputt gemacht wird, und ich mag das eigentlich nicht miterleben. Die Ära Feldhoff hatte ihre (kommerziellen) Erfolge, ob Uwe Anton dies weiterführen kann, ist fraglich. Über den neuen Zyklus weiß man noch so gut wie nichts, und mein Interesse am aktuellen Zyklus ist ziemlich erloschen, so dass ein guter Zeitpunkt gekommen ist, auszusteigen. Ich mag nichts mehr über Vatrox und Sinnafoch und Satwa lesen, und der Vatroxzyklus geht jetzt ins Altpapier. Schluss. Aus.


Jetzt schmeiß die Flinte mal nicht in's Korn, bevor der Zyklus zu Ende ist.
Es hat immer wieder mal schwächere Zyklen gegeben. Und wenn ich mir die Umstände betrachte, wie Uwe zur Expofactory bekommen ist, hat er sich mindestens noch einen Zyklus zur Profilierung verdient.


Mit #1500. Und das wäre vielleicht auch keine schlechte Idee gewesen, danach irgendwie neu mit einer Nachfolgeserie wieder bei 1 zu zählen zu beginnen. Viele werden ja abgeschreckt dadurch, dass die Serie schon bei Band 2590 steht. Wer will da schon einsteigen?


Quelle?


Aber von der Verlagsseite schimmert immer mehr die Gesinnung durch, "eigentlich wollen wir nur dein Geld".


An was machst du das fest?


Wann hat er das gesagt? Vor oder nach Band 1000?


Weiß ich nicht. Ich sagte ja. Wir treffen uns nur im Vorbeilaufen. Leider.


Von einem Willi Voltz, der die Fans mit "Terraner!" begrüßt ist das, was heute ist, Lichtjahre entfernt. Jeder, der auch nur 10 Minuten im Willi-Voltz-Gedächtnisband blättert, spürt, dass da etwas Besonderes war.


Andere Zeiten...
"Es gibt 5 Arten der Lüge: die gewöhnliche Lüge, den Wetterbericht, die Statistik, die diplomatische Note und das amtliche Kommuniqué" George Bernhard Shaw
"Bazinga!"

#59 My.

My.

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Geschrieben 13 April 2011 - 11:35

Ich habe PR eigentlich nur während meiner Bundeswehrzeit gelesen. Vorher hatte ich als Schüler kein Geld, danach keine Zeit mehr. Mehr als 200 oder 300 Bände habe ich eigentlich nie gelesen. In den letzten Jahren bin ich ab und zu mal mit einem Band in Berührung gekommen - die Ref.ex.e von Hermann R., wenn was über den SFCD drin stand -, aber gelesen habe ich die nie.

My.

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Ohne Hunde leben? Ich bin doch nicht blöd!


#60 Tiff

Tiff

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Geschrieben 13 April 2011 - 11:50

Quelle?

Gibt es hier im Forum

Tja, womöglich kein Gerücht, denn Arndt Ellmer höchstpersönlich bestätigt dies auf der LKS von 2503 in gewisser Weise. In mehreren Teilen will er die Entstehung des Cantaro-Zyklus schildern, und im ersten Teil auf der aktuellen LKS erzählt er davon, wie ihm Voltz in einen Gespräch mal gesagt habe, dass es "eventuell sinnvoll wäre, die Serie mit Band 1500 zu beenden und etwas neues zu machen". Wie gesagt, LKS 2503, auf der dritten Seite. Schien aber mehr so ein Gedankenspiel zu sein, kein festes Vorhaben.

Dass Willi die Serie schon mit #1000 beenden wollte, glaube ich nicht. 1500 passt eher.

An was machst du das fest?

Für mich schimmert das eben so durch. Es wurde ja auch klar gesagt, dass Perry Rhodan nur ein kommerzielles Produkt ist, sonst nichts. Ich weiß auch gar nicht mehr, wofür die Serie eigentlich steht. Für den Teil der Serie, für den Scheer und Voltz verantwortlich waren, ist mir das etwas klarer.


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