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Boa Esperanca


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5 Antworten in diesem Thema

#1 ArnoE

ArnoE

    Infonaut

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Geschrieben 26 December 2009 - 10:39

Ich kommentiere relativ selten die Stories von anderen Autoren, doch in dem Fall des doppelbändigen Story Centers 2009 möchte ich die viele Arbeit von Michael Haitel hervorheben und den vielen daran beteiligten Autoren eine Rückmeldung über meine persönlichen Leseeindrücke geben.
Beginnen möchte ich mit Boa Esperanca.
Das Buch ist solide verarbeitet, gut gesetzt und enthält nur wenige Fehler, die mir aufgefallen wären.

Auffällig ist die Häufung von Weihnachtsgeschichten und Mond-Stories. Einige der Geschichten hätte ich nicht unter den Oberbegriff SF gesteckt, aber auch da gehen die Meinungen auseinander.
Alles in allem ein dicker Dank an alle Autoren, die mir einige vergnügliche Stunden bereitet haben.
Außerdem natürlich an den Herausgeber, der sehr viel Arbeit in das Buch gesteckt hat.

Hier nun die Einzelkritik in der Reihenfolge des Abdruckes:


Frederic Brake - Gefühlsecht
Eine Geschichte bei der ich das Gefühl hatte, sie schon einmal gelesen zu haben.


Chris Lind - Der iridianische Kreidekreis
Hier bin ich voreingenommen, da ich bei der Entstehung der ersten Fassung dabei war. Die Aufgabenstellung in dem Seminar lautete: Zwei Was-auch-immer streiten sich um ein Gepäckstück.
Bei Chris lebte das strittige Teil und ihre Lösung gefällt mir noch heute.


Sandra Rehschuh - Es ist an der Zeit
Begann spannend und endete tröpfelnd und ohne jegliche Erklärung.


Carsten Knittel - Der Mann ohne Namen
Kurz, sehr kurz. Sprachlich hat sie mir gut gefallen, aber der dauerhafte Gedankengang des Mannes ohne Namen hinterlässt mehr Fragen, als Antworten.


Simon Anhut - Zuhause im Universum
Nett, aber für eine Kurzgeschichte zuviel Hintergrundwissen, was mich von der eigentlichen Aussage ablenkt, die ich leider nicht gefunden habe. Die Geschichte ließ mich ratlos zurück, wirkte, wie ein Ausschnitt aus einer längeren Erzählung.


Barbi Delvalle - Mediziner im Weltall
Die erste längere Story und sie gefällt mir nicht. Frank und Frei, Fisch und Fleisch und verschiedene Anspielungen auf Altbekanntes reichen nicht, um mich in die Geschichte zu ziehen.


Andreas Dresen - Würfel Nummer 13
Horror? Zu kurz um es beurteilen zu können.


Marco Ansing - Der Gesang der Thiniden
Schade. Das Geheimnis ist gesetzt, aber daraus gemacht hat der Autor nichts. Eine gute Idee einfach verschenkt, weil mich die Auflösung enttäuscht.


Christian Künne - 2053
Zweimal gelesen. Und immer noch nicht verstanden


Rainer Innreiter - Nächster Schritt
Pluspunkt für das Aha-Erlebnis.


Katrin Zulauf - Zinnherz und Silberstern
Mein erstes Highlight des Buches. Sehr schöne Story, fein ausgearbeiteter Protagonist mit einem traurigen Ende.
Der Holzhammer-Hinweis auf H.C. Andersen wäre nicht mal nötig gewesen, aber so geriet das Ende auch noch märchenhaft.


Regina Schleheck - Lost in Space
Großes Kino, würde Jonny sagen. Ob aber Vanessa Paradis mit dem Fehltritt einverstanden wäre??? Mit hat es gefallen.


Christian Weis - Mutagenese
SF pur. Ein fremder Planet, eine Forschergruppe, ein Feldtest, der nicht ganz so verläuft, wie man es geplant hat. Gut, mit einer befriedigenden Auflösung.


Christian Künne - Der Blick in der Stimme
Die Geschichte ist in Ordnung


Simone Edelberg - Cyber Cat
Böse, böse. Und lehrreich. Ich kannte die Katzenart nicht.


Mark-Denis Leitner - KEMs: Keine Einsamkeit mehr
Hat mir sehr gut gefallen. Wenn die Geschichte auch ein paar Seiten mehr vertragen hätte.


Bernhard Weissbecker - Gesang der Odai
Eine Idee adäquat umgesetzt zu einer sehr guten Kurzgeschichte


Carsten Knittel - Der Junge mit dem Fernglasauge
Die zweite Story von diesem Autor. Diesmal noch kürzer und meiner Meinung nach hat er hier eine gute Idee verschenkt.


Ernst-Eberhard Manski - Urbania
Zunächst dachte ich, dass ich es mit einem Märchen zu tun hätte. Eine sprechende, fühlende U-Bahn? Aber je länger die Geschichte dauerte, umso mehr hat sie mich in den Bann gezogen. Sehr gut erzählt, mit einem netten Ende.


Robert na’Bloss - Acid House
Die erste lange Geschichte und auch die erste, die ich nicht bis zu Ende gelesen habe.
Vielleicht irgendwann einmal, aber die Spannung hielt sich in Grenzen und ich fand keinen Zugang zu der Storyline.


Christian Günther - Familie Bollmann richtet sich ein
Rasenmähen muss sein.
Hat mir gut gefallen.


Carsten Knittel - Der Herr der Besen
Die dritte Ultrakurzgeschichte des Autor. Und diese hat mir gefallen. Kurz, knackig, liest sich wie die SF-Fassung eines Märchens.


Steffi Friederichs - Projektion
Nette Idee. Aber die Auflösung hat mich nicht überzeugt. Was wollte die junge Frau noch gleich vom Protagonisten?


Clemens Nissen - Die verdammten dreißig Minuten
Wenn auch ein wenig viel Funkverkehr, hat mir die Geschichte dennoch gut gefallen.


Achim Stößer - Das Bem
Warum BEM? Der Titel hat mich irritiert, vielleicht kann der Autor für mich auflösen? Ich bin auch beim zweiten Lesen auf keine Idee gekommen. Ansonsten war der zoophile Rruuptuurr genau mein Fall.


Christian Damerow - Der Tempel ist hier
Klassisch, kurz und knackig und gut. Genau solche Geschichten haben mich in meiner Jugend zur SF gebracht.
Mein zweites Highlight.


Arno Endler - Maus
Keine Bewertung.


Kay Löffler - Das Thanatos-Experiment
Und ein drittes Highlight.
Sehr nett, mit vielen Hinweisen auf die zukünftige Entwicklung. Genau mein Stil, so mag ich es.


Karolin Salmen - Die Maske fällt
Hätte ich nicht unter das Genre SF gepackt. Für mich eine klassische Mystery- oder Horror-Story.
Sprachlich, bis auf einen Wackler im ersten Satz hat mich die Geschichte sprachlich überzeugt.


Ian Ulster - Thereza
Hat mir wirklich gut gefallen.


Gerald Meyer - Die Regulatoren des Mars
Auch diese Geschichte hat mir gut gefallen. Die Beschreibung der Mars-Kolonisation enthielt zahlreiche gute Ideen.


Nina Horvath - Trautes Heim, parallel
Adäquate Umsetzung einer Idee zu einer Kurzgeschichte. Wenngleich auch ein wenig verwirrend.


Mathias Sorg - Projekt Mondkorrektur
Der Mond ist aus der Bahn geraten und die Mächtigen der Welt suchen das Weite, während der Pöbel mit der Erde untergehen wird. Doch Gelegenheit macht Erpresser.
Wenn ich auch mit der Umsetzung der Idee nicht so ganz zufrieden war, gibt es hierfür eine 1 mit Sternchen.
Die Idee war 1. Klasse! Die Auflösung nur bedingt.
Trotzdem habe ich die Geschichte genossen.


Simone Edelberg - Ich heiße Anna
Sehr eindringlich geschrieben, obwohl mich das Ende etwas ratlos zurückließ.


Mark-Denis Leitner - G-Wake
Ein alternder Sportler in einer extrem gefährlichen Sportart. Zur aktuellen Lage um Schumi in der Formel 1 hat mich die Geschichte amüsiert.


Olaf Lahayne - Der Trabant
Wenn das Ende auch absehbar war, gut geschrieben und genau mein Geschmack.


Maren Frank - Weihnachten 2050
Eine Feier im Weltraum, eine Crew mit sehr blümeranten Namen und ein Gegner, der sich auf seltsame Art und Weise befrieden lässt. Mit fehlt ein wenig die Motivation. Warum reist die Crew durch das All? Warum greifen die Außerirdischen an, und wieso sollten sie sich von einem Angriff abhalten lassen?


Bernhard Röck - In der toten Stadt
Und noch einmal Weihnachten.
Eine dystopische Zombie-Version der Weihnachtsgeschichte mit viel, viel, zuviel Blut.
Rhodes, Josua, Madie und ein Kind, dass nach einer Vorhersage den Herrscher Rhodes töten wird. Nur der Engel des Herrn nimmt allzu menschliche Gestalt an.


Michael Stappert - Unterschätzt
Eine Attentäterin flieht von der Erde. Begann wirklich gut. Doch die Reihe der Zufälle und die absolute Dummheit einen Telepathen nicht einzusetzen, obwohl er den Fall in Sekunden hätte lösen können, hat mir dann das Ende etwas verhagelt.
Ein Pluspunkt für die sympathische Attentäterin und die letzten zwei Sätze


Manuela p. Forst - Freitagnacht
Der Mond. Nicht zum letzten Mal. Aber die Geschichte hat mir schlichtweg nicht gefallen. Sehr abgehackt und ohne inneren Zusammenhang.


Ian Ulster - Willkommen
Auch die zweite Geschichte des Autors hat mir gut gefallen. Wer ist das Objekt der Forschung? Wer beobachtet wen?


Matthias Falke - Boa Esperanca
Die Titelstory. Und was für eine! Ein weiteres Highlight, wenn nicht der Höhepunkt der Anthologie.
Ein Mann treibt im Weltraum und wartet auf den Tod. Dabei lässt er sein Leben in seiner Erinnerung Revue passieren.
Nicht alle Gedankengänge des Mannes waren notwendig, die Story hätte kürzer ausfallen können, aber nicht müssen.
Der Autor schwelgt gelegentlich in Wortverliebtheit und gedrechselten Sätzen, aber alles das hat meinem Lesevergnügen nicht geschadet.


Christian Künne - Stellvertreterkrieg
Die dritte Story des Autors in dieser Anthologie, die zwar gut geschrieben war, mich aber nicht zufrieden stellte. Die Begründung für den grausamen Krieg auf dem Weihnachtsbaum fehlt mir völlig. Zumal das Thema Weihnachten im Vordergrund stand, aber wo bleibt die SF?


Sascha Erni - Qoph
Eine junge Frau benötigt keinen Schlaf, nur alle 29 Tage einmal bei Vollmond. Wieder spielt der Mond den Auslöser. Denn schließlich beginnt sie zu träumen. Doch was ist Traum, was ist Realität. Sehr gut umgesetzt und gefiel mir.


Konrad Jakob - Mietnomade
Ein Parasit, der in der Wahl seiner Wirte frei ist.
Die Story fand ich in Ordnung.


Christiane Gref - Das Reich der Möbel
Der Alptraum jedes Mannes. Ich sah immer ein IKEA-Einrichtungshaus vor mir. Doch was hatte die Geschichte mit SF zu tun? Eher ein Märchen?


Susanne Schnitzler - Nebenverdienst zur Weihnachtszeit
Und noch einmal Weihnachten. Eine leicht SF-mäßig angehauchte Santa Clause (Der Film) Story.


Tom Cohel - Wolkenfieber
Ein weiteres Highlight der Anthologie. Tolles Szenario, sprachlich gut, mit einem stimmigen Ende.
Sehr gut.


Frank Hackenbruch - Das Geheimnis seines Erfolgs
Irgendwie hatte ich ein Deja vu. Die Geschichte kam mir sehr bekannt vor, wenn ich auch nicht sagen kann, weshalb.
Auch hier spielt der Mond eine entscheidende Rolle.

#2 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

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Geschrieben 08 January 2010 - 16:57

Hallo Arno,
danke für Deine Kommentare und die Arbeit, die Du Dir gemacht hast!
Meine Anmerkungen wird man in einer der nächsten AN-Ausgaben lesen können.
Deshalb hier nur einige sachliche Anmerkungen.

Auffällig ist die Häufung von Weihnachtsgeschichten und Mond-Stories.

Liegt wohl daran, dass ein Großteil der Stories von "Earth Rocks" zur Verfügung gestellt wurde.
Und die haben nun mal zu beiden Themen Kurzgeschichtenwettbewerbe veranstaltet.
Wenn man aus dem Fundus schöpft, bleiben thematische Häufungen nicht aus.

Christian Künne - 2053
Zweimal gelesen. Und immer noch nicht verstanden

So schwer verständlich fand ich die Story gar nicht.
In noch fernerer Zukunft werden in der Schule die Emotionsaufzeichnungen eines Menschen namens Chip aus dem Jahr 2053 durchgenommen. Die Schüler sollen an eigener Psyche lernen, was für furchtbare Zeiten das damals waren, als Gefühle per Gesetz abgeschaltet wurden.

Gruß
Ralf,
dem "Maus" insgesamt gefallen hat
Verwarnungscounter: 2 (klick!, klick!)

ShockWaveRiders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten -
einen Kerl wie den sollte man lynchen!
  • (Buch) gerade am lesen:Peggy Weber-Gehrke "Sprung ins Chronozän"
  • (Buch) als nächstes geplant:Kenneth Grahame "Der Wind in den Weiden"

#3 Frederic Brake

Frederic Brake

    Temponaut

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Geschrieben 14 January 2010 - 08:03

Frederic Brake - Gefühlsecht
Eine Geschichte bei der ich das Gefühl hatte, sie schon einmal gelesen zu haben.


Hallo Arno,

und von mir ebenfalls vielen Dank für die gemachte Arbeit.

Das du gefühlsmäßig die Geschichte schon einmal gelesen hast, kann an zwei Dingen liegen:
1) War sie kurzzeitig schon einmal online veröffentlicht und wurde vom Hörspielprojekt vertont.
2) Ist das Thema der aphilen Welt nicht neu, wenn auch noch nicht so ausgesaugt wie manch anderes. Neu war nur
der Aspekt, dass Gefühle als Strafe eingesetzt worden sind. Sollte es eine Geschichte geben, die dieses Thema
schon einmal aufgegriffen hat, immer her damit. :rolleyes:
Auch hier fällt es mir schwer einzuordnen, wie dir die Geschichte gefallen hat. Sollte sie dich gelangweilt haben, wäre das schade, sollte sie dir das angenehme Gefühl gegeben haben, einen alten Bekannten wiederzusehen, wäre das sehr schön. :lol: Eine differenziertere Aussage wäre schön, auch als feedback. :lol:

lg
Frederic
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#4 aequinox

aequinox

    Bambinaut

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Geschrieben 15 January 2010 - 23:29

Wollte euch meinen Senf dazu nicht vorenthalten, nachdem ich die Geschichten in „Das Wort“ schon gnadenlos zerlegt habe. Meine Bewertung ist rein subjektiv und sollte niemanden kränken. Einem anderen Leser gefallen wahrscheinlich gerade die Geschichten am besten, die ich weniger mochte!

Vorerst Dank an alle Autoren, die mir mit ihren tollen Storys mehrere vergnügliche Lesestunden beschert haben. Und nochmals besonders an Michael Haitel, der sich die Arbeit angetan hat, alles Korrektur zu lesen, die Geschichten durcheinanderzuwürfeln und in der richtigen Reihenfolge wieder zusammenzubauen, Inhaltsverzeichnisse zu erstellen, und so weiter. Viel Mühe, zum Teil recht schlecht bedankt, wie man sieht, wenn man im SFCD Forum stöbert.

Zur Bewertung: ***** = super!, **** = sehr gut, ***= gute Arbeit, **= geht so, * = na ja.

Hier meine Kommentare zu Boa Esperanca


Frederic Brake - Gefühlsecht
Als ich die Geschichte las, übergruselte es mich leise. Denn manchmal, wenn man z.B. die Leserbriefe zu Themen wie Asylpolitik o.ä. liest, denkt man, wir wären schon in dieser Zeit angekommen, wo keiner mehr mitfühlen darf. Beeindruckend! ****

Chris Lind - Der iridianische Kreidekreis
Dank Galaktopol eine weise Entscheidung! Einzige Anmerkung: Wenn Canidae lateinisch abgeleitet sein sollte, so muss ich berichtigen, dass der Hund Canis heißt. ***

Sandra Rehschuh - Es ist an der Zeit
Ein vielversprechender Anfang. Aber das war’s dann auch schon. Schade. **

Carsten Knittel - Der Mann ohne Namen
Ein Android, der Feuer nicht spürt, beklagt sich über Schläge? Und wird ans Kreuz genagelt? *

Simon Anhut - Zuhause im Universum
Wirkt auf mich, wie die Kurzfassung einer längeren Geschichte, bei der wichtige Details auf der Strecke blieben. ***

Barbi Delvalle - Mediziner im Weltall
Hier fehlt das gewisse Etwas, das einen so richtig in die Geschichte hineinzieht. Hat mich nicht begeistert. **

Andreas Dresen - Würfel Nummer 13
Beginnt geheimnisvoll. Und bleibt so. Auflösung gibt es keine. *

Marco Ansing - Der Gesang der Thiniden
Am Anfang das Versprechen auf ein Vier-Sterne-Menü. Am Ende war’s doch nur ganz simple Eierspeis. Schade. **

Christian Künne - 2053
Diese Art des „Probefühlens“ für Kinder und Jugendliche, wie es sich z.B. zu Nazizeiten als Jude in Deutschland oder heute als Schwarzafrikaner an Italiens Küste „anfühlt“, könnte unsere Welt durchaus verändern. ****

Rainer Innreiter - Nächster Schritt
Kurz und bündig. Toller Schluss! ***

Katrin Zulauf - Zinnherz und Silberstern
Eindringlich, berührend, voll märchenhafter Poesie. ****

Regina Schleheck - Lost in Space
Eine total abgefahrene Story! *****

Christian Weis - Mutagenese
Ein Experiment auf einer fernen Welt läuft aus dem Ruder. Wissenschaftler wollen nicht die Notbremse ziehen. Das ist so ein Stoff, der mich als Jugendliche zur SF gebracht hat. ****

Christian Künne - Der Blick in der Stimme
Eine Art von Menschen als Ersatzteillager. Das ohne Reue benützt wird. Ist ja eh kein echter Mensch! Schauerlich schön. ***

Simone Edelberg - Cyber Cat
Kleine, feine, böse Geschichte! ***

Mark-Denis Leitner - KEMs: Keine Einsamkeit mehr
Eine Art Robinsonade. Einsam unter Vielen, das ist nicht nur in einer fernen Zukunft möglich. ****

Bernhard Weissbecker - Gesang der Odai
Eine wundervolle Geschichte über die Macht der Töne. ***

Carsten Knittel - Der Junge mit dem Fernglasauge
Mir ist der tiefere Sinn – so es denn einen gibt - verborgen geblieben. *

Ernst-Eberhard Manski - Urbania
Am Anfang etwas befremdlich, dass eine U-Bahn „lebt“. Aber in der weiteren Entwicklung eine starke Sache! ****

Robert na’Bloss - Acid House
Ich lese. Verstehe nicht. Blättere zurück und fange nochmals an. Soll uns diese Geschichte irgendwas sagen? Mir jedenfalls nicht. *

Christian Günther - Familie Bollmann richtet sich ein
Selbst auf der Flucht müssen gewisse Rituale eingehalten werden. ***

Carsten Knittel - Der Herr der Besen
Auch mit wenigen Worten kann man Großes vollbringen. ****

Steffi Friederichs - Projektion
Schon wieder eine Story, deren Sinn sich mir verschließt. Liegt wohl doch eher an mir? *

Clemens Nissen - Die verdammten dreißig Minuten
Ein wenig Funkspruch-lastig. Der letzte Satz lässt darauf schließen, dass dies der Anfang eines Romans sein/werden könnte. ***

Achim Stößer - Das Bem
Nettes Teil, wenn mir auch irgendwie ein Schluss fehlt sowie die Erklärung für den Titel. **

Christian Damerow - Der Tempel ist hier
Wieder mal eine Geschichte über die goldene Schallplatte. Aber was für eine! ***

Arno Endler - Maus
Eine Parabel über Anderssein, Liebe und Loslassen. Keine großen Worte – Gefühlskino. *****

Kay Löffler - Das Thanatos-Experiment
Obwohl gut geschrieben, gefiel mir diese Geschichte nicht sonderlich. Zu viele Gedanken, zu wenig Handlung. **

Karolin Salmen - Die Maske fällt
Würde ich eher unter Fantasy oder Horror einreihen. Kurz, aber gut. ***

Ian Ulster – Thereza
Emotionaler Overload! Herrlich schwarz. ****

Gerald Meyer - Die Regulatoren des Mars
Egal wo im Universum: Die Menschheit wird immer wieder vor völlig neue Probleme gestellt. ***

Nina Horvath - Trautes Heim, parallel
Leben in Parallelwelten. Die Idee ist nicht neu aber gut umgesetzt. ***

Mathias Sorg - Projekt Mondkorrektur
Gute Story, sorgsam aufbereitet, Lesevergnügen pur. ****

Simone Edelberg - Ich heiße Anna
Was immer ein Clomifen-X-Baby sein mag: die traurige Geschichte handelt davon, klärt aber nicht auf. ***

Mark-Denis Leitner - G-Wake
Ein nicht mehr ganz taufrischer Sportheld kämpft gegen die nachdrängende Jugend und seinen eigenen Körper in einer absolut abgefahrenen Disziplin! ****

Olaf Lahayne - Der Trabant
Tja, manches kann man sich einfach nicht vorstellen. Bis man mit dem Kopf darauf gestoßen wird. ***

Maren Frank - Weihnachten 2050
Weihnachtskitsch im All auf dem Weg nach Irgendwo, mit der Mission „Keine Ahnung“ und dem Angriff seltsamer Feinde, die sich zurückziehen, als sie Weihnachtslieder hören. Gibt das Sinn? *

Bernhard Röck - In der toten Stadt
Herr Rhodes lässt die Kinder ermorden und Banditen erledigen gleich Joshua, Maddies ungeliebten Mann. Jetzt steht sie hochschwanger ganz allein da. *

Michael Stappert – Unterschätzt
Nach starkem Beginn tröpfelt es nicht gerade logisch dem vorhersehbaren Schluss zu. **

Manuela P. Forst – Freitagnacht
Betrunkener hat Halluzinationen, fährt gegen einen Baum und wacht im Spital auf. Und? *

Ian Ulster – Willkommen
Ja, wir behandeln Asylanten eben gut! ***

Matthias Falke - Boa Esperanca
Allein und dem Tod geweiht. Rettung nicht möglich. Da wandern die Gedanken zurück zu all den besonderen Stationen im Leben. Packend, berührend. Die Einsamkeit schwappt direkt auf den Leser über. *****

Christian Künne – Stellvertreterkrieg
Eine seltsame Weihnachtsgeschichte. Thema verfehlt! Das lautete SF - nicht Weihnachten. *

Sascha Erni – Qoph
Die Frau die niemals schläft. Da mischen sich Halbschlafträume und Realität zu einem luftigen Potpourri. ***

Konrad Jakob – Mietnomade
Starker Tobak. Da ist der Wurm drin! ***

Christiane Gref - Das Reich der Möbel
Einkaufstress pur. Doch leider auch hier Thema verfehlt. Keine SF Geschichte. *

Susanne Schnitzler - Nebenverdienst zur Weihnachtszeit
Und noch eine Weihnachtsgeschichte, die nicht wirklich mit SF zu tun hat. *

Tom Cohel – Wolkenfieber
Der Traum vom Fliegen in absoluter Perfektion. *****

Frank Hackenbruch - Das Geheimnis seines Erfolgs
Den Seinen gibt’s der Herr im Traumwandeln. Da wird sich Albert E. im Grab umdrehen. Wo ist hier die SF? **




Bearbeitet von aequinox, 15 January 2010 - 23:39.


#5 Frederic Brake

Frederic Brake

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Geschrieben 18 January 2010 - 20:15

Hallo aequinox,

auch dir vielen Dank für die gemachte Arbeit. Und das große Lob.
Gefühllosigkeit scheint in der Tat ein großes Problem in unserer Gesellschaft zu werden.

lg
Frederic
I was lying in my bed the other night and looked up to the stars and thought:
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#6 WortKuss

WortKuss

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Geschrieben 07 March 2010 - 13:20

Auch hier lieben Dank für euer Feedback. Ich sehe schon, meine Anna muss nochmals in die Überarbeitung. ;)

LG

Simone


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