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Armin schreibt



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Fast & Furious 8

Geschrieben von Armin , in Film 17 April 2017 · 212 Aufrufe

„Fast & Furious“ und kein Ende. Die Filmreihe macht inzwischen längst dem VW Käfer Konkurrenz: Sie läuft und läuft. Nun ist sie tatsächlich schon bei Teil acht angelangt, folgt weiter ihrer simplen Erfolgsformel – der Kombination aus schnellen Autos und satter Action – und bleibt damit auf Erfolgskurs. Dabei spielt die Handlung der einzelnen Streifen letztlich keine große Rolle: Wichtig ist, möglichst viel Raum für spektakuläre Szenen zu schaffen, in denen Autos Rennen fahren oder zu Bruch gehen oder bei Rennen zu Bruch gehen. Das steht natürlich auch bei „Fast & Furious 8“ unter der Regie von F. Gary Gray („Straight Outta Compton“) im Mittelpunkt, der sich zwar kräftig bei allerlei Agentenfilmen bedient, aber trotzdem keine wirklich mitreißende Story präsentiert. Dafür kriegt er einiges andere ganz gut hin.

Schon der Auftakt des neuen Films lässt die Fanherzen höher schlagen, wenn sich Dominic Toretto (Vin Diesel) im Kuba-Urlaub mit einem Schrottauto in ein Straßenrennen wagt, das ganz bodenständig beginnt, aber natürlich mit total überdrehtem Aberwitz endet. Wenig später geht’s dann richtig los, als Toretto auf die geheimnisvolle Cypher (Charlize Theron) trifft. Die ist nicht nur eine weltweit gesuchte Hackerin, sondern schafft auch das eigentlich Undenkbare: Beim folgenden Einsatz in Berlin verrät Toretto seine geliebte Familie um Freundin Letty (Michelle Rodriguez) und Kumpel Hobbs (Dwayne Johnson) und türmt mit einem Gerät, mit dem sich ein elektromagnetischer Impuls auslösen lässt. Der Rest der Crew steht völlig vor den Kopf gestoßen vor einem Rätsel, heftet sich aber, auch auf Drängen von Mr. Nobody (Kurt Russell), an seine Fersen – unterstützt ausgerechnet von Deckard (Jason Statham), im Vorgängerfilm noch der Gegenspieler der Helden. Nach und nach offenbaren sich Cyphers Pläne, in denen auch Atomraketen-Abschusscodes und ein U-Boot eine Rolle spielen.

Die Motoren röhren, die Fäuste fliegen, vieles ist wie gehabt, auch bei den Verfolgungsjagden ist eine ganze Menge Standard dabei, der den Zuschauer nicht wirklich vom Hocker reißt. Ausnahmen bestätigen die Regel: Richtig lustig ist die Idee, eine gigantische Abrissbirne einzusetzen, um unliebsame Verfolger auszuschalten. Und auch die rasante Hatz auf dem zugefrorenen russischen Meer, bei der die schicke Sportwagenflotte vom U-Boot gejagt wird, bietet eine Menge überzeugender Schauwerte und macht genau das, was der ganze Film will: Spaß. Der kommt insgesamt allerdings leider ein wenig zu kurz, weil die Dialoge praktisch immer dumpf statt heiter-knackig ausfallen und die wirklich außergewöhnlichen Szenen dann doch zu dünn gesät sind. Charlize Therons böse Hackerin bleibt zudem ziemlich blass, da wäre sicher mehr drin gewesen, hätte man eine ebenbürtige Gegenspielerin auffahren wollen. Wie es besser geht, zeigt der kurze, aber sehr unterhaltsame Auftritt von Helen Mirren. Letztlich bleibt der Film der Linie seiner Vorgänger treu und wird sein Publikum finden.


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Life

Geschrieben von Armin , in Film 26 March 2017 · 312 Aufrufe

Die Frage, ob es nach Ridley Scotts „Alien“ von 1979 die zahlreichen Fortsetzungen noch gebraucht hätte – Scott selbst wird schon in Kürze mit „Alien: Covenant“ eine weitere abliefern – darf man sich gerne stellen, ohne deshalb allerdings gleich eine allseits anerkannte Antwort erwarten zu dürfen. Dasselbe gilt natürlich auch für die Vielzahl der von „Alien“ inspirierten Filme, zu denen sich nun auch „Life“ des schwedischen Regisseurs Daniel Espinosa („Safe House“) zählen darf. Der versucht, den Horror der Begegnung mit einer tödlichen außerirdischen Lebensform mit der Ästhetik eines Weltraumfilms wie „Gravity“ (2013) zu verbinden. Das Ergebnis ist durchaus spannend, kann aber letztlich mit beiden Inspirationsquellen nicht mithalten.

Eigentlich denkt die Crew der Internationalen Raumstation ISS, dass sie den ganz großen Wurf gelandet hat. Die sechs Wissenschaftler Miranda North (Rebecca Ferguson), David Jordan (Jake Gyllenhaal), Sho Murakami (Hiroyuki Sanada), Ekaterina Golovkina (Olga Dihovichnaya), Roy Adams (Ryan Reynolds) und Hugh Derry (Ariyon Bakare) entdecken bei der Untersuchung einer Bodenprobe vom Mars etwas ganz Erstaunliches: einen außerirdischen Organismus, der tatsächlich sogar noch am Leben ist. Die Sensation sorgt auch auf der Erde für Euphorie, eine amerikanische Grundschule darf den Namen des erst kleinen, dann aber stetig wachsenden fremden Lebewesens auswählen: Calvin, das klingt nett, doch das hat sich bald erledigt. Der kleine Kerl entpuppt sich als großes Monster, dem die Menschen auf der Raumstation vergleichsweise hilflos ausgeliefert sind. Bald ist ihre größte Sorge nicht mehr das eigene Überleben, sondern der Schutz der Erde.

Der Auftakt ist noch ein bisschen behäbig, sobald Calvin aber sein wahres Gesicht zeigt, drückt Regisseur Espinosa mächtig auf die Tube. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten, zudem gelingen in der Schwerelosigkeit der Raumstation viele atemberaubende Bilder. Dass die Alien-Attacken nichts für zarte Gemüter sind, zumal im klaustrophobischen Szenario der engen ISS-Gänge, versteht sich von selbst. Man mag dem Drehbuch der „Zombieland“- und „Deadpool“-Autoren Rhett Reese und Paul Wernick verzeihen, dass die Handlung recht geradlinig ist, zumal das Ende eine nette Wendung parat hält. Nicht gut gemacht ist allerdings, und da muss wieder der Vergleich zu „Alien“ gezogen werden, dass die menschlichen Akteure es nie schaffen, ihre rein defensive Haltung abzulegen und selbst zu agieren. Das hätte Ripley anders gelöst und das verhindert auch, dass der Film mehr ist als nur ein recht unterhaltsamer Schocker – „Life“ wird wohl kaum wie sein großes Vorbild sonderlich lange im Gedächtnis der Zuschauer bleiben.


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Musik 2017 (Update: 25.3.)

Geschrieben von Armin , in Musik 25 March 2017 · 270 Aufrufe

(Letzter Eintrag zum Thema)

Erschienen:
  • Magnum – The Valley of Tears - The Ballads (CD, 6.1.)
  • Rick Wakeman – Piano Portraits (CD, 13.1.)*
  • IQ - Scrape across the Sky (Blu-ray, 20.1.)
  • Michael Holmes - Subterranea - Original Motion Picture Soundtrack (CD, 27.1.)
  • Blackfield – V (CD/Blu-ray, 10.2.)
  • Thunder - Rip it up (3CD, 10.2.)
  • Tim Bowness – Lost in the Ghost Light (CD/DVD, 17.2.)
  • England – The Last of the Jubblies: Silver Edition (CD, 22.2.)*
  • Paul Menel and the Essentials – Spare Parts for Broken Hearts (CD, 24.2.)*
  • The Mute Gods – Tardigrades will inherit the Earth (CD, 24.2.)
  • Asia - Symfonia - Live in Bulgaria 2013 (2CD/DVD, 24.2.)*
  • O.R.K. - Soul of an Octopus (CD, 24.2.)*
  • Richard Barbieri – Planets + Persona (CD, 3.3.)*
  • Chickenfoot - Divine Termination (Vinyl-Single, 10.3.)
  • Chickenfoot - Best & Live (2CD, 10.3.)
  • Alan Reed - Honey on the Razor's Edge (CD, 14.3.)*
  • Steve Hackett – The Night Siren (CD/Blu-ray, 24.3.)
  • Jethro Tull – The String Quartets (CD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1965-67 CambridgeSt/Ation (2CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1968 Germin/Ation (CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1969 Dramatis/Ation (2CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1970 Devi/Ation (2CD/Blu-ray/2DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1971 Reverber/Ation (CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1972 Obfusc/Ation (2CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Neal Morse - Morsefest 2015 Sola Scriptura and ? Live (4CD/2DVD, 24.3.)*
  • Pat Mastelotto & Markus Reuter - Face (CD, 24.3.)*
  • Riverside – Reality Dream Trilogy (6CD, 24.3.)*
Noch nicht erschienen:
  • Rick Wakeman and Tony Ashton – Present Gas Tank (3CD/DVD, 31.3.)
  • Fish - Farewell to Childhood (2CD/DVD, 3.4.)
  • Pendragon – Masquerade 20 (2CD, 7.4.)
  • Pendragon – Masquerade 20 (DVD, 7.4.)
  • Nektar – Live in Bremen (2CD, 7.4.)
  • Deep Purple – Infinite (CD, 7.4.)
  • Carptree - Emerger (CD, 7.4.)
  • Dave Kerzner – Static (CD, 24.4.)
  • Lonely Robot - The Big Dream (CD, 28.4.)
  • Big Big Train - Grimspound (CD, 28.4.)
  • Ayreon – The Source (2CD, 28.4.)
  • Roger Waters - Is this the Life we really want? (CD, 19.5.)
  • Rikard Sjoblom's Gungfly – On Her Journey To The Sun / The Best Of Gungfly (2CD, 19.5.)
  • Nad Sylvan – The Bride said no (CD, 26.5.)
  • Black Country Communion - ? (Mai)
  • Premiata Forneria Marconi – ? (Frühjahr 2017)
  • Gordon Haskell - More than that (?)
  • Pye Hastings - ? (Sommer 2017)
  • Fish – Vigil in a Wilderness of Mirrors (Remaster, 3CD, Sommer 2017)
  • Fish – Internal Exile (Remaster, 3CD, Sommer 2017)
  • Fish – Suits (Remaster, 3CD, Sommer 2017)
  • Fish – Songs from the Mirror (Remaster, 3CD, Sommer 2017)
  • Fish – Weltschmerz (September 2017)
... und sicher noch einiges mehr ...

* bislang noch nicht gekauft


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Menetekel: Meine Leinwand-Premiere

Geschrieben von Armin , in Film 23 March 2017 · 289 Aufrufe

Die Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Filmemacher (A.u.F.) hat in der Vergangenheit schon mehrere Spielfilme gedreht, meist nach literarischen Vorlagen. Nun gibt es mit Menetekel erstmals einen Krimi zu sehen, der in Wiesloch und Umgebung gefilmt worden ist. Das Besondere: Ich feiere in einer kleinen Szene meine Leinwandpremiere - vier Journalisten diskutieren über einen Mord, der die Handlung in Gang bringt, ich darf einen der vier spielen und sogar drei oder vier Sätze sagen. Gedreht wurde letztes Jahr, heute Abend (19 Uhr) ist der Film erstmals im Kino zu sehen, im Luxor-Filmpalast in Walldorf. Eine zweite Aufführung wird dort am Donnerstag, 4. Mai, stattfinden. Ich bin logischerweise sehr gespannt.

Zum Hintergrund zwei RNZ-Artikel:
Der Wiesloch-Krimi "Menetekel" feiert Premiere im Luxor-Kino
Privatdetektiv Dorn ermittelt in Wiesloch (da gibt's auch ein Bild von den Dreharbeiten für "meine" Szene)


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Kong: Skull Island

Geschrieben von Armin , in Film 11 March 2017 · 355 Aufrufe

Traditionalisten müssen jetzt stark sein: Dieser King Kong bleibt auf seiner Insel, er kommt nicht nach New York und es gibt auch keine Wolkenkratzerszene. Damit weicht „Kong: Skull Island“ ganz erheblich vom Original, „King Kong und die weiße Frau“ (1933), und seinen beiden Remakes aus den Jahren 1976 und 2005 ab. Das macht aber nichts, erlaubt die eigenständige Story es Regisseur Jordan Vogt-Roberts doch, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, statt sich, wie etwa sein Vorgänger Peter Jackson (dessen „King Kong“ auch viele gute bis sehr gute Momente hatte), irgendwann in der Begeisterung für die eigenen Spezialeffekte zu verlieren. Auch Vogt-Roberts’ Version ist ein spannendes Spektakel mit grandiosen Schauwerten, er bringt seine Geschichte aber letztlich deutlich besser auf den Punkt.

Der neue Film spielt nicht mehr in den dreißiger Jahren wie seine Vorgänger, sondern 1973. Der Vietnamkrieg liegt in seinen letzten Zügen, als eine Expedition eine bislang unerforschte Insel, wegen ihrer Form „Skull Island“, also Schädelinsel, genannt, vermessen soll. Bill Randa (John Goodman), im Auftrag der US-Regierung schon länger, aber erfolglos allerhand mysteriösen Ereignissen auf der Spur, wittert seine Chance und erhält tatsächlich die Erlaubnis, sich der Expedition anzuschließen. Er engagiert den britischen Ex-Soldaten James Conrad (Tom Hiddleston) als gewieften Spurensucher und lässt sich auch noch eine Militäreskorte genehmigen: Colonel Packard (Samuel L. Jackson) und seine Truppe kommen direkt aus Vietnam.

Auf der Insel läuft dann aber nichts wie geplant: Kong, der mächtige Riesenaffe, taucht auf und pflückt die Hubschrauber wie reife Früchte aus der Luft. Die arg dezimierte Expedition muss jetzt in einer extrem feindlichen Umwelt mit allerlei weiteren schrecklichen Monstern um ihr Überleben kämpfen. Als hilfreich erweist sich der schon 1944 auf der Insel gestrandete Pilot Hank Marlow (John C. Reilly), der sich nicht nur mit den Eingeborenen arrangiert hat, sondern auch sonst jede Menge über „Skull Island“ und seinen Herrscher Kong weiß.

Jordan Vogt-Roberts macht keine Gefangenen, sondern drückt von Anfang an gnadenlos aufs Tempo: Schon bei Kongs erstem Auftritt wird dem Zuschauer klar, dass ihn Popcorn-Kino der obersten Kategorie erwartet mit jeder Menge Action, großartigen Effekten, optisch sehr realistisch in Szene gesetzten Monstern und epischen Kampfszenen. Dabei geht es ordentlich zur Sache, die explizite Darstellung von Gewalt ist nichts für zarte Gemüter. Anders als in einem Monsterfilm wie der letzten Neugeburt von „Godzilla“ (2014) haben aber auch die menschlichen Figuren ihre Existenzberechtigung: Die sind nicht nur gut gezeichnet, sondern werden von der Star-Besetzung und auch dank der bis in die Nebenrollen gut agierenden weiteren Darsteller überzeugend mit Leben erfüllt. Das macht, aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet, von vorne bis hinten einfach Spaß.

Apropos „Godzilla“: Mit dem 2014er Film von Gareth Edwards und „Kong: Skull Island“ wurde ein ganz neues Filmuniversum („MonsterVerse“ genannt) gestartet. Bereits angekündigt sind „Gozdilla: King of the Monsters“ (2019) und, spannender noch, das große Aufeinandertreffen der beiden Ungeheuer in „Godzilla vs. Kong“ (2020).


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Sätze für die Nachwelt (CCVI)

Geschrieben von Armin , in Fußball 06 March 2017 · 413 Aufrufe

Das hört sich sehr komisch an, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung.
(Leverkusens zu diesem Zeitpunkt Noch-Trainer Roger Schmidt nach der 2:6-Klatsche in Dortmund. Das lass ich mal besser unkommentiert ...)


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Logan – The Wolverine

Geschrieben von Armin , in Film 04 March 2017 · 224 Aufrufe

Hugh Jackman hat es schon vorab angekündigt: Sein Auftritt in „Logan“ soll das letzte Mal sein, dass er in die Rolle des Comic-Helden Wolverine schlüpft. Das hat in den X-Men-Filmen immer gut funktioniert und die Zuschauer begeistert, vom ersten Film im Jahr 2000 bis hin zu „X-Men: Apocalypse“ (2016), in den beiden Solo-Filmen („X-Men Origins: Wolverine“, 2009, und „Wolverine – Weg des Kriegers“, 2013) allerdings eher weniger. Wie in Letzterem führt auch nun wieder James Mangold Regie, der seinen neuen Film noch mal ein Stück düsterer und vor allem deutlich brutaler gestaltet. Basierend auf dem Comic „Old Man Logan“ von Mark Millar ist „Logan – The Wolverine“ kein typischer Superheldenfilm, in dem am Ende die Welt gerettet wird, sondern ein harter Actionfilm in der Tradition der Spätwestern.

Im Jahr 2029 gibt es kaum noch Mutanten, Logan (Hugh Jackman) verdient seinen Lebensunterhalt als Chauffeur einer Stretch-Limousine, seine Selbstheilungskräfte, die ihn einst praktisch unverwundbar machten, sind nur noch in Bruchstücken erhalten. Daneben kümmert er sich zusammen mit dem Albino Caliban (Stephen Merchant) um Charles Xavier (Patrick Stewart), den nur Medikamente davon abhalten, mit seinen geistigen Kräften, über die er keine echte Kontrolle mehr hat, großes Unheil anzurichten. Plötzlich taucht mit Laura (Dafne Keen) ein junge Mutantin auf, die nicht nur deshalb Wolverine sehr ähnlich ist, weil sie aus einer geheimen Forschungsstation entkommen ist. Ihre Häscher sind ihr in Gestalt von Donald Pierce (Boyd Holbrook) und weiterer Schergen der Organisation Transigen längst auf den Fersen.

Die Figur des Wolverine hat die Comic-Fans schon immer durch ihre besonderen Fähigkeiten begeistert – von der Regenerationsfähigkeit über die übermenschliche Stärke bis hin zu den tödlichen Adamantium-Klingen, die er aus den Händen ausfahren kann. Dazu gehören aber auch die Lücken in seiner Erinnerung an die Vergangenheit, die Qualen des Waffe-X-Programms und der weiche Kern, der im so oft zum wilden Tier entfesselten Wolverine schlummert. Diese ganze Ambivalenz ist in „Logan – The Wolverine“ präsent, wenn der gealterte Held seine letzte Aufgabe erfüllt. Das tut er ohne Rücksicht auf Verluste und alles andere als zimperlich in Szene gesetzt. Besonders deutlich wird das, wenn Laura, in den Comics als X-23 bekannt, an seiner Seite agiert – sie ist nicht das liebe Kind, dem die Zuschauerherzen zufliegen, sondern der komplette Gegenentwurf, eine schweigsame, grimmige, ultrabrutale Kampfmaschine. Das wird überzeugend auf die Leinwand gebracht, da schmerzt auch die wenig originelle, sehr geradlinige Handlung nicht allzu sehr. Zum Ende der Hugh-Jackman-Ära, so es das denn wirklich war, gibt es tatsächlich den bisher besten Wolverine-Solo-Film zu sehen.


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Gamer: DSFP-Nominierung für "Das Netz der Geächteten"

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen 03 March 2017 · 339 Aufrufe

Dieser Tage wurden die Nominierungen für den Deutschen Science Fiction Preis 2017 (DSFP) bekannt gegeben - und auf der Nominierungsliste steht auch eine Geschichte aus unserer Anthologie Gamer (Begedia Verlag, 2016, herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben): die Erzählung "Das Netz der Geächteten" von Michael K. Iwoleit. Glückwunsch an Michael - ich persönlich hätte mir ja noch die eine oder andere weitere Story aus Gamer auf der Liste vorstellen können, aber jetzt drücken wir halt ihm ganz allein die Daumen ...

Alle Nominierungen im Überblick (Quelle: www.dsfp.de):

Kategorie »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte«
  • »Die Stadt der XY« von Dirk Alt. In: Exodus 34.
  • »Suicide Rooms« von Gabriele Behrend. In: Exodus 35.
  • »Acapulco! Acapulco!« von Andreas Eschbach. In: Exodus 34.
  • »Vor dem Fest oder Brief an Mathilde« von Marcus Hammerschmitt. In: Nova 24.
  • »Das Netz der Geächteten« von Michael K. Iwoleit. In: »Gamer«. Hrsg.: Armin Rößler, Frank Hebben und André Skora. Begedia Verlag 2016.
  • »Tubes Inc.« von Frank Lauenroth. In: »Hauptsache gesund!«. Hrsg.: Ralf Boldt. p.machinery 2016.
  • »Korbball« von Ernst-Eberhard Manski. In: »Rund um die Welt in mehr als 80 SF-Geschichten«. Hrsg.: Eric Schreiber. Saphir im Stahl Verlag Erik Schreiber 2016.

Kategorie »Bester deutschsprachiger Roman«
  • »Die Welten der Skiir 1: Prinzipat« von Dirk van den Boom. Cross Cult 2016. 450 Seiten.
  • »Omni« von Andreas Brandhorst. Piper 2016. 560 Seiten.
  • »Der Bahnhof von Plön« von Christopher Eckert. Mitteldeutscher Verlag 2016. 400 Seiten.
  • »Helix« von Marc Elsberg. Blanvalet Verlag 2016. 648 Seiten.
  • »Teufelsgold« von Andreas Eschbach. Bastei Lübbe 2016. 512 Seiten.
  • »Vektor« von Jo Koren. Atlantis Verlag 2016. 190 Seiten.

Mehr zu Gamer:
Die Gamer-Seite des Verlags.
Und Gamer bei Amazon (auch als e-Book).


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Musik 2017 (Update: 22.2.)

Geschrieben von Armin , in Musik 22 February 2017 · 418 Aufrufe

(Letzter Eintrag zum Thema)

Erschienen:
  • Magnum – The Valley of Tears - The Ballads (CD, 6.1.)
  • Rick Wakeman – Piano Portraits (CD, 13.1.)*
  • IQ - Scrape across the Sky (Blu-ray, 20.1.)
  • Michael Holmes - Subterranea - Original Motion Picture Soundtrack (CD, 27.1.)
  • Blackfield – V (CD, 10.2.)*
  • Thunder - Rip it up (CD, 10.2.)*
  • Tim Bowness – Lost in the Ghost Light (CD/DVD, 17.2.)*
Noch nicht erschienen:
  • Paul Menel and the Essentials – Spare Parts for Broken Hearts (CD, 24.2.)
  • The Mute Gods – Tardigrades will inherit the Earth (CD, 24.2.)
  • Asia - Symfonia - Live in Bulgaria 2013 (2CD/DVD, 24.2.)
  • O.R.K. - Soul of an Octopus (CD, 24.2.)
  • Fish – Farewell to Childhood (Live, Februar 2017)
  • Steve Hackett – The Night Siren (CD, 24.3.)
  • Jethro Tull – The String Quartets (CD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1965-67 CambridgeSt/Ation (2CD/Blu-ray, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1968 Germin/Ation (CD/Blu-ray, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1969 Dramatis/Ation (CD/Blu-ray, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1970 Devi/Ation (CD/Blu-ray, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1971 Reverber/Ation (CD/Blu-ray, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1972 Obfusc/Ation (CD/Blu-ray, 24.3.)
  • Neal Morse - Morsefest 2015 Sola Scriptura and ? Live (4CD/2DVD, 24.3.)
  • Pat Mastelotto & Markus Reuter - Face (CD, 24.3.)
  • Nektar – Live in Bremen (2CD, 7.4.)
  • Deep Purple – Infinite (CD, 7.4.)
  • Carptree - Emerger (CD, 7.4.)
  • Lonely Robot - The Big Dream (CD, April)
  • Black Country Communion - ? (Mai)
  • Premiata Forneria Marconi – ? (Frühjahr 2017)
  • Gordon Haskell - More than that (?)
  • Roger Waters - Is this the Life we really want? (Sommer 2017)
  • Pye Hastings - ? (Sommer 2017)
  • Fish – Vigil in a Wilderness of Mirrors (Remaster, 3CD, Sommer 2017)
  • Fish – Internal Exile (Remaster, 3CD, Sommer 2017)
  • Fish – Suits (Remaster, 3CD, Sommer 2017)
  • Fish – Songs from the Mirror (Remaster, 3CD, Sommer 2017)
  • Fish – Weltschmerz (September 2017)
... und sicher noch einiges mehr ...

* bislang noch nicht gekauft


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Argona neu erschienen

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen 15 February 2017 · 445 Aufrufe

Heute erscheint Argona, der dritte Band meiner gleichnamigen SF-Trilogie, in Neuauflage im Wurdack Verlag. Damit liegen nach Entheete (Dezember 2016) und Andrade (Januar 2017) alle drei Bücher in neuem Gewand vor, noch einmal aufmerksam durchgesehen, mit neu gestalteten Titelbildern, in etwas lesefreundlicherem Satz (Argona ist jetzt 314 Seiten stark) und mit einheitlichem, orangefarbenem Buchrücken. Ergänzt wird die Trilogie bekanntermaßen durch die Story-Collection Cantals Tränen, die neun Erzählungen aus dem Argona-Universum sammelt. Relevant im Zusammenhang mit diesem dritten Roman sind vor allem die beiden Geschichten Das Gespinst (sollte man vor Argona lesen) und Heimkehr (am besten hinterher).


Eingefügtes Bild


Armin Rößler
Argona
Science-Fiction-Roman
Wurdack Verlag, 2017 (Neuauflage)
314 Seiten
13,95 Euro (Paperback), 5,99 Euro (E-Book)
ISBN-13: 978-3955560997

Bestellbar bei Amazon und demnächst auch beim Verlag.

Der Argonom Aulden kehrt nach Hause zurück – tausend Jahre zu spät.
Er muss feststellen, dass seine Heimatwelt hinter einem undurchdringlichen Energiefeld verschwunden ist. Haben die kriegerischen Kotmun Argona erobert? Schwindet damit die Hoffnung der galaktischen Völker endgültig, den Krieg gegen die Invasoren doch noch gewinnen zu können? Ist Paul Andrade das Zünglein an der Waage? Oder verfolgt er gar eigene Ziele? Und welche Rolle spielen die Lotsen, die Herren der Wurmlöcher, in dieser Auseinandersetzung?

Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2009

Aus ganz persönlicher Sicht: Es war mir eine große Freude, das Buch neulich nach langer Zeit wieder einmal zu lesen. Da stecken eine Menge interessante Personen drin: Barbieri und Celea Maguele, natürlich die Baudrel und die Geschichte von Magister Dahn, der Argonom Aulden auf dem Weg nach Hause, Paul und Luz Andrade … Klar: Argona erzählt die in Entheete begonnene und in Andrade aus ganz anderer Perspektive fortgeführte Geschichte konsequent zu Ende. Das macht den Roman insofern schwierig, dass er kaum eigenständig zu lesen ist – anders als das zum Beispiel bei Andrade der Fall war, für den man Entheete nicht unbedingt kennen musste. Aber im Gesamtkontext ist Argona natürlich das Buch, das alle offenen Fragen beantwortet. Oder zumindest fast alle. Wie heißt es am Ende doch so schön?

Das war ein Rätsel, das Aulden in diesem Leben noch lösen wollte.

Mal gucken, wann ich dazu komme …


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Sätze für die Nachwelt (CCV)

Geschrieben von Armin , in Fußball 12 February 2017 · 364 Aufrufe

Leverkusen ist wieder da.
(Sky-Kommentator Michael Born gestern in der 85. Minute des Spiels gegen Eintracht Frankfurt.)


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Cantals Tränen: Rezension von André Skora

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen 04 February 2017 · 454 Aufrufe

André "Würfelheld" Skora hat meine Story-Collection Cantals Tränen (Wurdack Verlag, 2016) rezensiert.

André macht zunächst mal klar, dass wir uns kennen (durch die Zusammenarbeit an den beiden Anthologien Tiefraumphasen und Gamer, beide Begedia; persönlich kennengelernt haben wir uns übrigens erst kürzlich auf dem BuCon in Dreieich), dass er aber trotzdem möglichst unvoreingenommen ans Buch herangeht. Danach schreibt er ein paar Sätze zu jeder einzelnen der neun Geschichten und kommt zu folgendem erfreuten wie erfreulichen Fazit:

Armin Rößler hat mit „Cantals Tränen“ wirklich guten Lesestoff abgeliefert. Ich für meinen Teil habe die Kopfkinobildexplosion, welche die einzelnen Erzählungen erzeugt haben sehr genossen.

Die Erzählungen leben allesamt von einem sehr gelungenen Universum. Wobei sich die beschriebenen Protagonisten nicht hinten anstellen müssen. Seien es die Wurmloch-Lotsen, welche alleine durch ihr vogelhaftes Aussehen und ihrem Job etwas sehr Außergewöhnliches sind, da stinken selbst Reynolds Hyperschweine gegen ab. Oder sei es das Gespinst, welches mich mehrere Tage gebunden hat, schließlich ist ein Doppeltwist nicht wirklich alltäglich. Ein weiteres Beispiel findet sich in „Barrieren“ wieder. Alleine der Versuch über die Gefühlsebene eines Ments die Geschehnisse so zu ändern und aufzuzeigen was dahintersteckt. Klasse.

Nach dieser Beweihräucherung gibt es aber auch ein wenig was zu meckern. Das ist aus meiner Sicht, das nicht passende Cover, welche den Stories nicht wirklich gerecht wird.

Ich würde bei „Cantals Tränen“ soweit gehen dass es unter meine SciFi Top Ten der letzten fünf Jahre gehört. Hoffe auf baldigen Nachschub!

Meine Wertung:
4,75 von 5 Wurmloch-Lotsen



Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dieses Fazit nicht gerne gelesen zu haben. Das freut mich natürlich sehr. Die komplette Rezension kann man hier lesen.

Ältere Einträge zu Cantals Tränen:
Cantals Tränen (die Story): Feedback von anno dazumal
Cantals Tränen: Rezension in der Rhein-Neckar-Zeitung
Cantals Tränen: offiziell erschienen
Cantals Tränen (das Buch, nicht die Story)
Scribbling: Schwärzer als die Nacht ...
Scribbling: Barrieren
Scribbling: Fremd
Cantals Tränen (die Story, nicht das Buch)


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Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

Geschrieben von Armin , in Film 04 February 2017 · 381 Aufrufe

„Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“ war 1979 für das ZDF der Start der erfolgreichen Weihnachtsserien, damals in 13 Teilen ausgestrahlt und ein echter Straßenfeger, der zudem Hauptdarsteller Tommi Ohrner zum Kinderstar machte. Basierend auf dem 1962 erschienenen Roman „Timm Thaler“ von James Krüss sind die in den zwanziger Jahren angesiedelte Geschichte und ihre Gesellschafts- und Kapitalismuskritik auch heute noch aktuell, vielleicht sogar mehr denn je. Trotzdem muss sich die erste Kinoverfilmung des Stoffes natürlich an der nach wie vor populären Serie messen lassen. Regisseur Andreas Dresen bleibt darin zwar ein wenig näher am Buch, erlaubt sich aber trotzdem ebenfalls einige Freiheiten.

Timm Thaler (Arved Friese) hat ein Lachen, das ansteckend wirkt. Das lässt er sich auch von der Armut, die sein Leben und das seines Vaters (Bjarne Mädel) bestimmt, nicht vermiesen. Beider größtes Glück ist ein Tag auf der Pferderennbahn samt dem Traum vom großen Gewinn und einem anschließenden Brathähnchen-Schmaus im Grand Hotel. Daraus wird nichts: Erst treten eine Stiefmutter (Steffi Kühnert) und ein garstiger Stiefbruder (Emil von Schönfels) in Timms Leben, dann stirbt der Vater bei einem Baustellenunfall. Und Timm erhält ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Der teuflische Baron Lefuet (Justus von Dohnányi) möchte Timms Lachen kaufen. Im Gegenzug verspricht er ihm, dass er nie mehr eine Wette verlieren wird. Timm unterzeichnet den Vertrag, wird reich, aber nicht glücklich. Obwohl er sich sehr zu seinem Nachteil verändert und viele Brücken hinter sich abbricht, halten seine Freunde Ida (Jule Hermann) und Kreschimir (Charly Hübner) weiter zu ihm.

Andreas Dresen macht vieles richtig: Dazu gehören die liebevolle Ausstattung, ein feiner Humor und eine namhafte Besetzung – zu den bereits Genannten kommt beispielsweise auch Ur-Timm-Thaler Thomas Ohrner in einer kleinen Rolle als Hotel-Concierge. Richtig lustig sind zudem die Auftritte der beiden tölpelhaften Handlanger des Barons, gespielt von Axel Prahl und Andreas Schmidt, ob in menschlicher oder in Rattengestalt. Der Regisseur erliegt auch nicht der Versuchung, seinem Film auf Teufel komm raus einen modernen Anstrich zu verpassen. Gerade das altmodische Ambiente trägt viel zum sehenswerten Charakter seiner „Timm Thaler“-Variante bei und der Inhalt ist ohnehin zeitgemäß genug. Damit kommt der Film qualitativ doch überraschend nah an die Fernsehserie heran, die vielleicht noch einen Tick mehr nostalgischen Charme aufweist.


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Helga P. Schubert interviewt ... Armin Rößler

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen 01 February 2017 · 513 Aufrufe

Helga P. Schubert interviewt in ihrem Blog in schöner Regelmäßigkeit Autoren und andere Menschen, die mit dem Schreiben zu tun haben, zuletzt beispielsweise Filmexperte Simon Spiegel, früher waren unter anderem auch schon Andreas Eschbach, Nina Blazon oder Katja Brandis an der Reihe.

Und jetzt durfte ich Helgas Fragen beantworten. Im Gespräch - das natürlich virtuell stattgefunden hat, wie das heute so üblich ist - geht es um Romane und Kurzgeschichten, Fantasy und Science Fiction, mein Argona-Universum und selbstverständlich auch um die Nadir-Variante ... Aber lest selbst: SF-Autor Armin Rößler.

Ich habe dafür übrigens sogar extra ein halbwegs aktuelles Foto aus dem Bilderarchiv gekramt. Vielleicht erkennt ja jemand, wo es aufgenommen wurde.


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John Wetton (1949-2017)

Geschrieben von Armin , in Musik 31 January 2017 · 486 Aufrufe

Wie gerade bekannt wurde, ist heute John Wetton gestorben. Der frühere Sänger und Bassist von King Crimson und UK war zuletzt ja wieder vor allem mit Asia aktiv, musste aber nach einer Krebserkrankung einige geplante Konzerte absagen (Ironie der Geschichte: Als Vertreter ist Billy Sherwood eingesprungen, der auch Chris Squire bei Yes ersetzt hat). Von John Wetton war dazu folgendes Statement zu lesen:

While I am naturally disappointed to miss the beginning of what I know will be an historic ASIA tour, I am intending to return to the stage with Asia later in 2017, dates soon to be announced.I know this decision will be in the best interests of my health and our fans, in the long run.



Jetzt ist er wohl dem Krebs erlegen. Ich bin ehrlich geschockt.

Die drei Studioalben mit King Crimson, Larks' Tongues in Aspic (1973), Starless and Bible black (1974) und Red (1974), zählen zweifelsohne zu den Höhepunkten des Progressive Rock und natürlich auch zu meinen Lieblingsplatten. Auf den Solo-Künstler John Wetton bin ich persönlich mit dem wirklich starken Album Battle Lines (1994) aufmerksam geworden (noch ein Querverweis: Der Titelsong ist auch in dem Film Chasing the Deer zu hören, in dem Fish eine kleine Rolle spielt). Live habe ich ihn dreimal erlebt: solo mit einer klasse Band, zu der unter anderem Martin Orford (damals noch IQ) gehörte, mit den reformierten Asia und bei der UK-Reunion mit Eddie Jobson. Das waren drei sehr gute Konzerte.

Ein Blick zurück aufs Jahr 1974:


R.I.P., Mr. Wetton.


Carl Palmer schreibt:
With the passing of my good friend and musical collaborator, John Wetton, the world loses yet another musical giant. John was a gentle person who created some of the most lasting melodies and lyrics in modern popular music.
As a musician, he was both brave and innovative, with a voice that took the music of ASIA to the top of the charts around the world. His ability to triumph over alcohol abuse made him an inspiration to many who have also fought that battle. For those of us who knew him and worked with him, his valiant struggle against cancer was a further inspiration.
I will miss his talent, his sense of humor and his infectious smile. May you ride easy, my old friend.

Geoff Downes schreibt:
Dear All, I am sorry to be the bearer of the very sad news that my dearest friend, bandmate and co-writer, John Wetton has passed away.

Jakko Jakszyk schreibt:
Truly saddened to hear of the passing of John Wetton. It goes without saying that he was and is a huge influence but, I'm honoured say, someone I could also call a pal. He was great company and a gentle soul. I shall treasure our chats, the amount he made me laugh at the Steve Hackett shows we did together and the afternoon we spent last August, where he insisted on this selfie. RIP John ...

Steve Hackett schreibt:
I'm totally gutted about John Wetton's death. Not only was he a wonderful singer and musician, but he was also an incredibly warm person and a particularly special pal.
I loved him like a brother.
You will always be in my heart, John.
Warmest wishes to all on this very sad day.

Steve Howe schreibt:
What an enormous loss Johns presence is!!
One of our best lyricists, vocalist and bass player!
Most of all, such a great human being.

Fish schreibt:
A truly passionate and brilliant vocalist as well as an exceptional musician […] Despite being plagued by demons throughout his career John was a master of melody and wrote some wonderful songs in his time with us. A genuinely beautiful guy it's sad to lose him and I'll never forget the smile that he wore throughout his life.

Robert Fripp schreibt:
John was a pal over almost forty-two years, beginning at Bournemouth College in 1965, two teenage students and local gigsters. […] JW was, for me, the leading bass player of his generation, a player of international class, before John moved increasingly to the front as singer and songwriter. […] During the past decade, JW became a hero of mine, courageous and exemplary in dealing and speaking frankly of his alcoholism […] Visiting John during not-so-good times, and then good times, we became closer than in the three previous decades; John’s conversation was wonderfully clear, honest, positive, encouraging.

Premiata Forneria Marconi schreiben:
Ciao John,
grande talento e grande voce.
Ci sono tanti altri grandi artisti che ti stanno aspettando.
Farete insieme ancora tanti concerti e ve la spasserete.
Buon viaggio e sii felice

Eddie Jobson schreibt:
Goodbye John. Thanks for everything.

David Cross schreibt:
His extraordinary musicianship and his sense of fun had a great impact on me in the early days of King Crimson. I have great memories of John both on and off the stage, always fully 'in the moment', whatever that entailed. […] You may not be with us, John, but your music will be played and played again. Thank you for that and for all the pleasure you have shared with so many.

Galahad schreiben:
You were an inspiration, hero and legend to so many of us within the 'Prog' fraternity and beyond. Your massive musical legacy, will however, last forever. We will all miss you, Galahad will miss you. RIP John Wetton, taken too soon.

Dave Kilminster schreibt:
Very sad to hear of the passing of my friend and ex band mate John Wetton...
My first ever tour was with the John Wetton Band in Japan... almost 20 years ago!! He gave me my very first break, and, to quote one of John's favourite songs 'God only knows what I'd be without you'...
Rest in peace John ...


Mein persönlicher Soundtrack in memoriam:
John Wetton - Sinister (2001)
King Crimson: Larks' Tongues in Aspic (Tracks: Improv: The Rich Tapestry of Life, Exiles, Larks' Tongues in Aspic Part I, DVD, 1973/2012)
Steve Hackett: Fire and Ice (Track: All along the Watchtower, DVD, 2010)
Asia: XXX - Live in San Francisco (2012/15)
Wetton/Downes - Icon 3 (2009)
John Wetton - Rock of Faith (2003)
King Crimson - Red (1974/2009)
Wetton/Downes - Icon II Rubicon (2006)
Phenomena II - Dream Runner (Track: Did it all for Love, 1987)
Various Artists - To cry you a Song - A Collection of Tull Tales (Track: Nothing is easy, 1996)
Steve Hackett - Genesis Revisited (Tracks: Watcher of the Skies, Firth of Fifth, 1996)
John Wetton - Caught in the Crossfire (1980)
Various Artists - The Fox lies down - A Tribute to Genesis (Track: Your own special Way, 1998)
Ian McDonald - Driver's Eyes (Track: Forever and ever, 1999)
Various Artists - Encores, Legends & Paradox - A Tribute to the Music of ELP (Tracks: Bitches Crystal, The Sheriff, 1999)
Martin Orford - Classical Music and popular Songs (Track: A Part of me, 2000)
UK - Night after Night (1979)
Liesegang - No Strings attached (Tracks: Flesh and Blood, The Thrill of it all, 1996/2003)
Various Artists - Back against the Wall (Tracks: Mother, Hey you, 2005)
Asia - Astra (LP, 1985)
Martin Orford - The old Road (Tracks: Take it to the Sun, The old Road, The Time and the Season, 2008)
John Wetton and The Les Paul Trio - New York Minute (2013/15)
John Wetton - Nomansland (1998/99)
Steve Hackett - Darktown (Track: In Memoriam, 1999)
John Wetton - Raised in Captivity (2011)
Wetton/Downes - Icon (2005)
Qango - Live in the Hood (2000)
John Wetton - Akustika - Live in Amerika (1995/96)
Wetton/Manzanera - One World (1987)
King Crimson - USA (1974/2013)
Uriah Heep - Return to Fantasy (1975/1996)
John Wetton - Battle Lines (1994)
UK - UK (1978)
John Wetton/Geoffrey Downes - John Wetton/Geoffrey Downes (2001)
Asia - Phoenix (2008)
Steve Hackett - Genesis Revisited II (Track: Afterglow, 2012)
Peter Banks - The Two Sides of Peter Banks (Track: Knights, 1973/1994)
John Wetton - Chasing the Deer (1998)
UK - Danger Money (1979)
John Wetton - Arkangel (1997)
Asia - Fantasia - Live in Tokyo (DVD, 2007/13)
The Prog Collective - The Prog Collective (Track: The Laws of Nature, 2012)
John Wetton & Richard Palmer-James - Monkey Business 1972-1997 (1998)
Peter Sinfield - Stillusion (Tracks: Envelopes of Yesterday, The Song of the Sea Goat, 1973/93)
Asia - Omega (2010)
Wetton/Downes - Icon live - Never in a Million Years (2006)
King Crimson - Starless and Bible Black (1974/2011)
The Prog Collective - Epilogue (Track: What can be done?, 2013)
Asia - Spirit of the Night (2009/10)
Wetton/Downes - Icon . Acoustic TV Broadcast (2006)
Steve Hackett - Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Track: Afterglow, 2013)
Steve Hackett - Genesis Revisited: Live at the Royal Albert Hall (Track: Firth of Fifth, 2014)
King Crimson - The Collectable King Crimson Volume one (CD 1: Live in Mainz 1974, 1974/2006)
John Wetton - Hazy Monet - Live in New York City (1997)
Asia - XXX (2012)
John Wetton - Live via Satellite (1998/2002/2015)
Asia - Resonance - The Omega Tour 2010 (2010/12)
Steve Hackett - The Tokyo Tapes (1996/97)


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Entheete: Rezension bei Phantastik-News.de

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen 29 January 2017 · 427 Aufrufe

Bei Phantastik-News.de ist heute eine Rezension von Carsten Kuhr zur Neuauflage meines Romans Entheete online gegangen.

Das Fazit:

Space Opera, da denkt man unwillkürlich an große Weltraum-Abenteuer, Flotten, die unbekannte Regionen des Alls durchstreifen und erforschen, an mächtige Herrschaftsgebiete und verschollene Hochkulturen. All dies ist vorliegend im Hintergrund angedeutet, steht aber, bislang zumindest, nicht im Zentrum des wohltuend kurzen Romans.

In den Kapiteln werden wir parallel in Vergangenheit und Gegenwert der Handlung entführt. Dabei nehmen die handlungsrelevanten Figuren nur langsam Gestalt an, umgibt sie immer ein Geheimnis. Rößler hält sich nicht damit auf, uns seine Welt, deren Ordnung zu erklären. Er stellt das Geschehen in den Mittelpunkt, umgibt es mit einer Menge an Geheimnissen, arbeitet dabei lieber mit Andeutungen und Hinweisen, als dass er uns seine Fakten nennt. Diese Hinweise fügen sich dann zu spannenden Geheimnissen, die Spannungskurve ist straff durchgezogen, wenngleich so manche interessanten Fragen offen bleiben. Fortsetzung folgt.



Die komplette Rezension kann man hier nachlesen.

Alle relevanten Daten auf einen Blick:
Armin Rößler
Entheete
Science-Fiction-Roman
Wurdack Verlag, 2016 (Neuauflage)
312 Seiten
ISBN 978-3955560973
13,95 Euro (Paperback), 5,99 Euro (E-Book)
Das Buch ist sowohl beim Verlag als auch bei Amazon bestell- und lieferbar.

Ältere Einträge zur Neuauflage von Entheete:
Entheete: erschienen
Entheete - die Neuauflage


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Gamer: Feedback (SF-Netzwerk)

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen 25 January 2017 · 455 Aufrufe

Mini-Feedback zur SF-Anthologie Gamer, herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben, erschienen im Begedia Verlag (2016).

Amtranik schreibt im "Ich lese gerade"-Thread des SF-Netzwerks:

Gefallen haben mir vor allem Iwoleit und Post. Nichts anfangen konnte ich mit Hebben, Klöpping und Rößlers Fußballgeschichte. Die restlichen Storys fand ich ok.

Die Gamer-Seite des Verlags.
Und Gamer bei Amazon (auch als e-Book).

Leseproben aus meiner Story Katar 2022:
Scribbling: Katar 2022 (I)
Scribbling: Katar 2022 (II)


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xXx – Die Rückkehr des Xander Cage

Geschrieben von Armin , in Film 22 January 2017 · 214 Aufrufe

Dreimal X, die Dritte: Nach dem soliden Action-Kracher „xXx – Triple X“ (2002) mit Vin Diesel in der Hauptrolle, einem riesigen Erfolg an den Kinokassen, und der deutlich weniger erfolgreichen Fortsetzung „xXx 2 – The Next Level“, in der ihn Ice Cube ablöste, ist nun wieder Diesel an der Reihe. Seine Fans dürfen sich über „Die Rückkehr des Xander Cage“ freuen, eines Geheimagenten der etwas anderen Art: Extremsportler, Antiheld und Quertreiber, natürlich beinhart und ultracool, ein ganzkörpertätowiertes Muskelpaket mit peinlichem Pelzmantel und vielen, vielen Angebersprüchen im Gepäck.

Gleich zwei Szenen versprechen zum Auftakt einen irren Spaß für Action-Liebhaber: Wenn Eugene Gibbons (Samuel L. Jackson) den brasilianischen Fußballer Neymar (der sich selbst verkörpert) für sein Triple-X-Agentenprogramm anwerben will, ist das einfach nur köstlich. Nicht nur, weil Neymar eigentlich dachte, sich für die Avengers zu bewerben, und sich dann mit einer fußballerischen Einlage tatsächlich als Held erweist, sondern auch, weil beide schon kurz darauf von einem abstürzenden Satelliten getötet werden.

Mit dem ersten Auftritt von Xander Cage (Vin Diesel) wird es sogar noch überdrehter: Der klettert erst auf einen Funkturm, springt dann, ausgerüstet mit Abfahrtsskiern, in die Tiefe, um dann einen wilden Lauf durch den Regenwald hinzulegen, dem eine nicht minder rasante Skateboardfahrt folgt.
Danach schraubt der Film gleich einige Gänge zurück, es entwickelt sich die typische Action-Agenten-Handlung: Die „Büchse der Pandora“ – das Gerät, das die Satelliten abstürzen lässt – wird gestohlen, Cage und sein Team um Scharfschützin Adele Wolff (Ruby Rose) und Stuntfahrer Tennyson Torch (Rory McCann) sollen es zurückholen, wobei die meiste Zeit unklar bleibt, wer denn nun die Guten und wer die Bösen sind. Es gibt das übliche Geballer und die gewohnten Verfolgungsjagden, alles flott dargeboten, wenn auch nicht mehr so spektakulär wie zum Auftakt – ein wenig hat der Film von Regisseur D.J. Caruso („Eagle Eye – Außer Kontrolle“) da sein bestes Pulver leider schon verschossen. Action-Fans werden trotzdem reichlich auf ihre Kosten kommen.

Parallelen zur erfolgreichen „Fast and Furious“-Reihe drängen sich förmlich auf, nicht nur, weil Vin Diesel hier eine ganz ähnliche Figur verkörpert, sondern auch, weil er in „Die Rückkehr des Xander Cage“ beginnt, ein ebenfalls ähnliches Team um sich zu scharen. Weitere „xXx“-Filme dürften also wohl folgen.


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Verborgene Schönheit

Geschrieben von Armin , in Film 22 January 2017 · 407 Aufrufe

Die „verborgene Schönheit“ im Tod des eigenen Kindes entdecken? Das klingt absurd und extrem weit hergeholt. Genau dazu wird aber im gleichnamigen Film von Regisseur David Frankel („Der Teufel trägt Prada“) aufgefordert. Um diesem Gedanken auch nur ansatzweise folgen zu können, bedarf es einiger doch recht merkwürdiger Wendungen, die zwar sorgfältig konstruiert werden, aber dann auch genauso wirken: Sie folgen der inneren Logik des Films, sind aber dadurch nicht auch zwangsläufig mit dem gesunden Menschenverstand nachvollziehbar. Das ist schade, ist „Verborgene Schönheit“ doch mit so vielen prominenten Darstellern besetzt, dass man durchaus höhere Erwartungen an den Streifen haben darf.

Howard Inlet (Will Smith), Chef einer Werbeagentur, wird als erfolgreicher, lebenslustiger Mensch eingeführt. Drei Jahre später zeigt ihn der Film völlig gebrochen: Nach dem Tod seiner sechsjährigen Tochter hat er sich zurückgezogen und verweigert auch langjährigen Freunden jede Kommunikation. Sein Kompagnon Whit (Edward Norton) und die Kollegen Claire (Kate Winslet) und Simon (Michael Peña) suchen nach einer Lösung: um die Agentur vor der Pleite zu retten, aber auch um ihren Freund ins Leben zurückzuholen. Nachdem Howard einst Liebe, Zeit und Tod als die drei Dinge beschrieben hat, die alle Menschen verbinden, und jetzt an diese abstrakten Gestalten böse Briefe schreibt, engagieren die Kollegen drei Schauspieler: Tod (Helen Mirren), Zeit (Jacob Latimore) und Liebe (Keira Knightley) konfrontieren Howard mit seiner Trauer und der Realität. Und dann ist da auch noch die Trauergruppe um Madeleine (Naomie Harris), der er sich lange ferngehalten hat und die jetzt doch eine größere Anziehungskraft ausübt.

Aller mühevollen Konstruiertheit zum Trotz wirkt der Plan von Howards Kollegen nicht so richtig durchdacht und auch ihre Motivation scheint zu schwanken: Mal geht es eher in die Richtung, dem Freund zu helfen, mal will man ihn ganz offenkundig aus der Firma drängen. Auch die Auftritte der drei Schauspieler haben Licht und Schatten, die unlogische Prämisse, dass niemand außer Howard sie sehen kann, mal ganz außen vor gelassen: Denn die Begegnungen mit der Hauptfigur funktionieren noch ganz gut, die eher beiläufigen Unterhaltungen mit den anderen Figuren sind dagegen ein echter Graus. Dann werden mal so eben sämtliche Probleme mit ein paar vermeintlich treffenden Weisheiten gelöst und alles fügt sich wunderbar zusammen – übertroffen nur noch vom Finale, in dem die Puzzleteile dann peinlich-plump ineinander gefügt werden. Was klappt, ist der vorprogrammierte Druck auf die Tränendrüse. Und auch die Darsteller geben ihren Figuren durchaus Profil. Wirklich überzeugen kann der Film angesichts seiner vielen Schwächen aber letztlich nicht.


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Andrade: erschienen

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen 19 January 2017 · 489 Aufrufe

Der Scherenbaum erwachte zu neuem Leben.

Ein Satz, den ich schon viele, viele Male bei Lesungen vorgetragen habe, weil sich die Auftaktseiten meines Romans „Andrade“ dafür einfach sehr gut eignen (meine Meinung, klar, bis jetzt hat sich aber auch noch niemand beschwert). Paul und der Scherenbaum, diese Szene hat ihre ganz eigene Atmosphäre, melancholisch, dramatisch, bedrohlich – da steckt alles drin, was auf den folgenden Seiten noch so kommt. Und, der kleine Gag am Rande, natürlich beschließt der erste Satz des Buchs am Ende auch den Roman. Dann heißt es noch einmal:

Der Scherenbaum erwachte zu neuem Leben.
(So viel darf ich verraten, denke ich.)

Jetzt ist „Andrade“ neu erschienen, die Neuauflage des ursprünglich 2007 erschienenen Romans ist pünktlich seit Montag dieser Woche lieferbar, und zwar sowohl bei Amazon als auch beim Verlag. Wer die Geschichte von Paul und Marty, den Rikern und den Kotmun, Luz Andrade und all den anderen noch nicht kennt, ist herzlich eingeladen, sie zu lesen. Und wer das Buch schon vor zehn Jahren in der Hand hatte, sollte es unbedingt mal wieder aufschlagen. Das Wiederlesen (so ging es jedenfalls mir) macht wirklich Spaß.

Die neue Version des Romans hat ein neues Cover, gestaltet von Ernst Wurdack persönlich, und ist augenfreundlicher gesetzt als das Original, aus ursprünglich 206 Seiten wurden in der neuen Ausgabe immerhin 302 Seiten. Wie schon mehrfach verkündet, handelt es sich bei „Andrade“ um den zweiten Teil meiner Argona-Trilogie. Im Dezember wurde bereits der Auftaktband „Entheete“ veröffentlicht, das dritte Buch „Argona“ folgt Mitte Februar 2017. Dann liegen die vier Bücher – inklusive der Storysammlung „Cantals Tränen“ – in einheitlicher Aufmachung vor.

Alle relevanten Daten auf einen Blick:

Eingefügtes Bild

Armin Rößler
Andrade
Science-Fiction-Roman
Wurdack Verlag, 2017 (Neuauflage)
302 Seiten
13,95 Euro (Paperback), 5,99 Euro (E-Book)
ISBN-13: 978-3955560980

In der Galaxis tobt ein Krieg, in dem die unheimlichen Kotmun Planet um Planet erobern.
Den Menschen in Basis-2 bleibt nur noch wenig Zeit, denn die geheimnisvolle Macht vom Todesmond mobilisiert alle Kräfte, um sie zu vernichten.
Luz Andrade, der in den Tiefschlaf verbannte Ment, scheint ihre letzte Hoffnung zu sein. Doch er hat seine eigenen Pläne. Und Paul, ein Junge ohne Vergangenheit, sucht den Weg zu sich selbst.

Nominiert für den Deutschen Science Fiction Preis 2008 und den Kurd Laßwitz Preis 2008

Zu den Hintergründen der Neuauflagen verweise ich auf einen älteren Blogeintrag:
Entheete - die Neuauflage






Aktuell

Aktuelles Interview:

Blog von Helga Schubert

 

 

Aktuelles Buch:
Cantals Tränen

 

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Aktueller Roman:

Andrade

 

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Aktuelle Anthologie:

Gamer

 

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Aktuelle Story:
Schwärzer als die Nacht, dunkler als der Tod

(in: Cantals Tränen)

 

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Bibliographie

Romane:

Die Nadir-Variante
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2017
(In Vorbereitung)

Argona
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2008/2017
(nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2009)

Andrade
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2007/2017
(nominiert für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis 2008)

Entheete
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2006/2016
(nominiert für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis 2007)

Das vergessene Portal
Fantasy
Wurdack Verlag, 2004
(3. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

 

Collection:

 

Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

Anthologien:

 

Gamer

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2016

 

Tiefraumphasen

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2014

Emotio
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2011

Die Audienz
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2010

Molekularmusik
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2009

Lotus-Effekt
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2008

S.F.X
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Lazarus
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Tabula rasa
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2006
(2. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2007)

Golem & Goethe
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Überschuss
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005
(5. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

Walfred Goreng
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Wurdack Verlag, 2004
(4. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

Deus Ex Machina
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Story-Olympiade, 2004

Sekundärliteratur:

Carl Amerys Der Untergang der Stadt Passau. Eine Untersuchung der zentralen Themenkomplexe
EDFC, 2001

Kurzgeschichten:

 

Der Große See

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Heimkehr

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Schwärzer als die Nacht, dunkler als der Tod

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Begegnung mit Erwin (oder: Ein Vorwort)

Uwe Sauerbrei: Erwins Reise

Verlag in Farbe und Bunt, 2016

 

Katar 2022

Gamer

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2016

 

El Dorado

Tiefraumphasen

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2014

Fremd
Corona Magazine 300, 2014

Feuergeister
phantastisch! 49
herausgegeben von Klaus Bollhöfener
Atlantis Verlag, 2013

Die Straße
Space Rocks
herausgegeben von Harald Giersche
Begedia Verlag, 2011

Das Versprechen
Emotio
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2011

Auf der Flucht
Corona Magazine 250, 2011 (online)

Phönix
Die Audienz
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2010

Was Ernst schon immer über Argonomen und Meurg wissen wollte
Das ist unser Ernst
herausgegeben von Martin Witzgall
Wortkuss Verlag, 2010

Entscheidung schwarz
Weltraumkrieger
herausgegeben von Dirk van den Boom und Oliver Naujoks
Atlantis Verlag, 2010

Die Fänger
Molekularmusik
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2009

Das Mädchen, das niemals lachte
Siegergeschichte des Wettbewerbs der Bürgerstiftung Kunst für Wiesloch zur Brunnengalerie
Privatdruck für die Mitglieder der Stiftung, 2008

Barbieris Flucht
Andromeda Nachrichten 223
SFCD, 2008
Online-Ausgabe (17 MB)

Martys Weg
Corona Magazine Nr. 200
Online, 2008

Das Gespinst
Lotus-Effekt
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2008

Cantals Tränen
S.F.X
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Lilienthal
phantastisch! 27
herausgegeben von Klaus Bollhöfener
Verlag Achim Havemann, 2007

Lazarus
Lazarus
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Sturmreiter
Die Jenseitsapotheke
herausgegeben von Frank W. Haubold
EDFC, 2006

Das Herz der Sonne
Tabula rasa
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2006

Die Einladung
Pandaimonion VI – Tod
herausgegeben von Ernst Wurdack
Wurdack Verlag, 2006

Der Verlorene
Rattenfänger
herausgegeben von Bernd Rothe
Blitz Verlag, 2005

Der Gravo-Dom
Golem & Goethe
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Vergnügungspark
Der ewig dunkle Traum
(Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik Band 1)
herausgegeben von Alisha Bionda und Michael Borlik
Blitz Verlag, 2005

Barrieren
Überschuss
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Die Tränen des Blauen Gottes
Wellensang
herausgegeben von Alisha Bionda und Michael Borlik
Schreib-Lust Verlag, 2004

Eindringling
Pandaimonion IV – Das Gewächshaus
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2004

Faust
Deus Ex Machina
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Story-Olympiade, 2004
(6. Platz beim Deutschen Science Fiction Preis 2005)

Deus Ex Machina 'e', 2005

Corona Magazine Nr. 150, 2005

Mars
Strahlende Helden
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Gläserne Engel
Pandaimonion III – Für Daddy
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Sieben Gäste
Baden-Württemberg Aktuell 238
Science Fiction Club Baden-Württemberg, 2003

Menschenjäger
Future World
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2003

Griff nach der Macht
Griff nach der Macht
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Geheimnis der Höhlenwelt
Solar-Tales 11
herausgegeben von Wilko Müller jr.
Edition Solar-X, 2003

Beweisstück 84, fragmentarisch
Pandaimonion II
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Das Land der Wolken
Francesco im Land der Delphine
herausgegeben von H.H. Dietrich und P.T. Rothmanns
Betzel Verlag, 2003

Die offene Schuld
Schwarzer Drache
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2003

Schatten der Vergangenheit
Pandaimonion
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Schöner Schein
Hexen, Magier, Scharlatane
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Code Arche
Düstere Visionen
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Blitz Shorties, 2003

Tausend Stimmen, längst verstummt
Welten voller Hoffnung
herausgegeben von Barbara Jung
BeJot Verlag, 2002

Das temporäre Instabilitäts-Phänomen
Solar-Tales 9
herausgegeben von Wilko Müller jr.
Edition Solar-X, 2002

Amoklauf
Groschenstory Nr. 8
2002
(nicht mehr online)

Am Ufer des Sees
Jenseits des Happy ends
herausgegeben von Barbara Jung
Go & BeJot Verlag, 2001

Nachts
Spinnen spinnen
herausgegeben von Ernst Petz und Heinrich Droege
Aarachne Verlag, 2001

Die Verschwörung
Delfine im Nebel
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2001

… und die Zeit steht still
Fantasia 148
herausgegeben von Franz Schröpf
EDFC, 2001

Homepage, 2002

Fließende Übergänge
Traumpfade
herausgegeben von Ernst Wurdack und Stefanie Pappon
Story-Olympiade, 2001

Homepage, 2002

Das vergessene Portal

Angehängtes Bild: Portal.jpg

Armin Rößler
Das vergessene Portal
nominiert für den Deutschen Phantastik Preis 2005

Wurdack Verlag

Entheete

Angehängtes Bild: Entheete.jpg

Armin Rößler
Entheete
Science-Fiction-Roman
216 Seiten
ISBN 3-938065-16-8
9,95 Euro

Wurdack Verlag

nominiert für den
Deutschen Science Fiction Preis 2007
und den
Kurd Laßwitz Preis 2007

Andrade

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Armin Rößler
Andrade
2. Roman aus dem Argona-Universum
Wurdack Science Fiction Band 9
Taschenbuch
ISBN 3-938065-25-7

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Wurdack Verlag

nominiert für den
Deutschen Science Fiction Preis 2008
und den
Kurd Laßwitz Preis 2008

Leseproben:
Kapitel 1 (1/7)
Kapitel 1 (2/7)
Kapitel 1 (3/7)
Kapitel 1 (4/7)
Kapitel 1 (5/7)
Kapitel 1 (6/7)
Kapitel 1 (7/7)

Argona

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Armin Rößler
Argona
3. Roman aus dem Argona-Universum
Wurdack Science Fiction Band 13
Taschenbuch
ISBN 978-3-938065-30-3

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Wurdack Verlag