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✧✧✧ Musik zur Rekapitulation & Prolepsis ✧✧✧

Geschrieben von Ming der Grausame in The Palace of Terror: Ming the Merciless Strikes Back, 05 April 2026 · 23 Aufrufe
Eminem, feat. BabyTron · Big Sean und 8 weitere...







Ab dem 27. April sollte es regulär weitergehen. Ansonsten gilt: Folgt dem Hasen! Er hat die Schokolade – STAY TUNED !!!

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Zine-Report 2026 – 3. PARADISE 127

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 01 April 2026 · 179 Aufrufe

Offener Leserbrief zum TCE-Fanzine PARADISE 127 (Doppelheft), Dezember 2025

 

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Die Leute vom TCE haben sich und allen, die es wollen, zum Jahresende 2025 noch mal richtig was gegönnt: ein Doppelheft. Das sind 212 + die Farbcover-Seiten. Gefüllt mit sehr viel Fannischem und Informativem und Schönem. Außerdem sind sie 32 Jahre alt geworden. Dazu gratuliere ich herzlich! So, mal sehen, was ich da alles in dieser Ausgabe finden kann.
Im Zine wird den Leserbriefen immer viel Platz eingeräumt. In dem von Andy Schmid freut sich sein Autor über den Western-Artikel aus der 126 und betont die Nähe zur SF. Das macht er anhand von Beispielen fest, in denen beide Genres gemixt werden.

 

Ich hatte ja auch mal so eine Western-Phase, und ich denke, das geht vielen SF-Fans so, denn beide Genres haben – zumindest was einen Teil der SF anbelangt – einiges gemeinsam. Beide sind ja in den 40ern filmisch durch diese Serials populär geworden, und fernzukünftige Weltraum-Erzählungen heißen ja auch nicht umsonst space operas, abgeleitet von horse operas. Die Begegnung der Erkunder, Frontier, Eroberter mit „dem Fremden“ ist bei beiden Genres eine Quelle der Exotik, leider auch oftmals von Voreingenommenheit und der Grund für fiktive kriegerische, gewaltsame Auseinandersetzungen.
Aktuell sind es Serien, wie „The English“ und „American Primeval“, die mich faszinieren – die kommen aber ohne Außerirdische aus, obwohl manche Figuren so anmuten.

 

In ihrem LoC schreibt Sabine über einen Historienvielschreiber, der offen zugibt, nach „Schema F“ zu schreiben. Ich danke für die Warnung. Wobei er wohl auch meinte, dass sein Publikum gar nicht will, dass er anders schreibt. Ein entsprechender Versuch schlug wohl fehl. Ja, das führt dann langsam zu einer Frage über, die in dem ersten der beiden Hefte etwas im Mittelpunkt steht, nämlich nach dem Wert oder Unwert von KI-Kunst. Ich denke mal, Werke, die nicht wirklich „von Herzen und Verstand“ des Autors kommen, sondern nach einem vorgegebenen (fremden oder eigenen) Fahrplan abgearbeitet werden, lassen sich am leichtesten von KIs simulieren. Ketzerisch denke ich da gleich an Exposé-Autoren bei Heftromanserien: Ist das nicht mit einem Prompt für eine KI vergleichbar? Wobei ich den ausführenden Autor*innen nix unterstellen möchte und gern glaube, dass es da individuelle Unterschiede und Ausprägungen gibt; es noch nicht egal ist, wer was schreibt.
Das mit dem KI-Schreib-Experiment von Michelle Stern habe ich mit großem Interesse gelesen. Und etwas mit angehaltenem Atem: Eine Profiautorin setzt sich dieser Job-Killer-Maschine aus. Ich kann da noch immer nicht über meinen Schatten springen und bin sehr skeptisch. Wahrscheinlich wird diese Schreib-KI immer besser, und was passiert dann mit unseren geliebten Autor*innen? Noch ist es nicht so weit, dass die Dinger komplette – sinnvolle! und gute! – Romane schreiben können. Aber bald?
Die Aufsätze von Euch über KI-Kunst sind durchaus interessant gewesen, aber haben meine Fragen auch nicht beantworten können. Die meisten sind ja unentschieden, wenn ich das mal so zusammenfassen darf. – Hier wollte ich – ungefragt – auch meinen Senf dazugeben; aber ich habe ja auch keine richtigen Antworten und irgendwie lähmt mich diese Diskussion auch. Falls es eine gehörige Masse an Lesenden geben wird, die solche „Literatur“ von seelenlosen KIs goutieren kann, dann wird es sie geben. Ich hoffe nur, dass richtige Literatur nach wie vor geschrieben wird, weil ihre Autor*innen einfach nicht anders können. Da ist es ja fast tröstlich, dass die meisten Literaturschaffenden ohnehin nicht davon leben können, somit der Grund wegfällt, damit aufzuhören.
Christian Jäkels Szenarien, die er in seinem Beitrag beschreibt, fand ich sehr interessant und auch die darauffolgende, „illustrierende“ Story. Die war echt klasse! Hat mir sehr gefallen. Vor dem Hintergrund interstellaren Bergbaus müssen Entscheidungen im Konfliktfeld Mensch – KI gefällt werden, was zu einer recht spannenden Handlung führt.
Auch die Geschichte von Götz Roderer über einen Urheberrechtsstreit, den eine KI ausfechten wird, fand ich recht gut; toll geschrieben, alle Achtung!
Sabines/Narranias Kolumne war wieder toll, auch wenn ich gar nicht alles verstanden habe (?) – ich weiß nicht, wer dieser „Dämon“ ist…
Danke auch für die fakten- und umfangreiche Vorstellung der Boje-Jugend-SF-Bücher von Alexander Röder. Sind ja tolle Namen darunter.

 

In den Heften sind viele Con- u.a. Veranstaltungsberichte. Mitunter etwas ausufernd, finde ich, aber allesamt schon sehr interessant und für mich bereichernd – konnte immer was Neues erfahren.
Csaba widmet sich der Nachwuchsfrage für das SF‑Fandom. Die kenne ich, diese Frage. Die hatten wir uns auch schon in unserm Club in Halle gestellt. Damals, in den 90ern, gab es auch einen Anflug von Aktionismus diesbezüglich. Hat aber nichts gebracht, wurde eingestellt. Die Nachwuchsfrage stellt sich ja auch in unterschiedlichem Maße: Wie kann man Jugendliche für SF-Literatur gewinnen, und: Kann man generell neue Leute dafür interessieren? Die müssen ja nicht unbedingt „jung“ sein. Also, wenn man mich fragt (tut natürlich niemand), dann würde ich sagen: SF ist heute ja nicht gerade unpopulär, halt nur nicht unbedingt in Form von Literatur. Und was jüngere Generationen als meine (60+) anbelangt, so kann ich konstatieren, dass es sehr wohl neue Namen, neue Leute gibt. Die machen ihr Ding, gern auch anders als wir ollen Veteranen. Ich finde, die SF, auch das SF-Fandom, stirbt gerade nicht aus. – Keine Ahnung, warum ich das hier schreibe, vielleicht um mir zu rechtfertigen, dass ich/wir da nicht mehr aktiv sind. – Wobei, auch ohne viel zu unternehmen z. B. die Zahl der Leute, die unseren SF-Stammtisch in Halle besuchen, stetig wächst. Mittlerweile müssen wir überlegen, wie wir mit dem „Ansturm“ (na gut, Anstürmchen) umgehen…
Noch etwas, was (eine zweifelhafte) Hoffnung macht: Wir leben ja in Zeiten gesellschaftlichen Rückschritts, und da könnte es sein, dass es mehr Leute gibt, die sich nach Fortschritt, Innovationen und einer lebenswerten Zukunft sehnen; könnte das Interesse an SF-Welten erhöhen (auch jenseits von Weltraumkrieg und Horrorszenarien). Okay, das klingt dann auch etwas zynisch…

 

Heft 2 (Schwerpunkt Horror) beginnt mit einem richtig tollen E.-A.-Poe-House-of-Usher-Artikel von Toloceste, die wohl im „richtigen Leben“ Englischlehrerin ist und das Thema für Schüler aufbereitet hat. So einen Englischunterricht hätte ich mir damals auch gewünscht! – Nur der kulturkämpferische Beginn mit einem Seitenhieb auf die „Vernunftdiktatur der Aufklärung“ ließ mich aufhorchen. Na ja, vieles hat ja so viele verschiedene Seiten, sicher auch die Aufklärung. Aber jetzt, wo sie Stück um Stück zurückgedrängt wird und damit Platz macht für, aus meiner bescheidenen Sicht, nix Gutes, könnte man die doch eher hochhalten. Aber das ist ein weites Feld.

 

Die folgenden Dracula- und Frankenstein-Artikel sind erfrischend subjektiv und persönlich. Gut so, hat mir gefallen, schöne Plauderei. Ich staune ja auch etwas, dass diese angestaubten Themen immer noch so gefeiert werden. Mir hatte die Del-Toro-Verfilmung auf Netflix nicht viel gebracht, aber sie wird ja gelobt und bekommt Preise. Muss wohl was dran sein.
Die Verrisse zu „Rembetis“ und „Forbidden World“ lasen sich erfrischend. Ebenso der lange, aber dennoch informative Bericht über die Eschbach-Lesung von Lumpazie.
Zum Schluss arbeiten sich Alexander Röder und Sabine Seyfarth, getrennt voneinander, an den beiden Cyberpunk-Romanen von Markus K. Korb ab. Das Ergebnis ist nicht überragende Begeisterung: Zu viel Zitatgewitter, zu viel hektische Action, zu wenig Personality der Figuren. Ohne die Bücher selbst gelesen zu haben, kann ich das nachvollziehen. Meine letzte Cyberpunk-Erfahrung hatte ich kürzlich mit Roman(heften) von M. H. Steinmetz, deren Lektüre ich sogar abgebrochen habe, weil sie mich nur konfus gemacht hat. Für dieses Action-Dauerfeuer bin ich wohl nicht mehr bereit. Aber Dank für die Rezis, so weiß ich nun also Bescheid.
Ja, langer Text geworden – soll ja im Blog für Aufklärung sorgen, sie in meinem Blog vorstellen, und gleichzeitig hoffe ich, dass sie – falls sie als LoC im nächsten PARA abgedruckt werden – die EdeN nicht langweilen.



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Mein Messewochenende in Leipzig

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 24 März 2026 · 553 Aufrufe
Unterwegs, Leipziger Buchmnesse

Füße kaputt, Autorin pleite. Wenn's nicht so schön wäre, müsste man mir die Leipziger Buchmesse eigentlich verbieten. Ich habe mich zwei Tage lang zwischen den Ständen ausgetobt und habe mich gefühlt wie ein Junkie, der die Tür zum Lagerraum des Drogendezernats offen gefunden hat. Okay, ihr ahnt es schon, das Wochenende war teuer, ungesund und einfach unverzichtbar. Eine Premiere war, dass ich am Sonntag als "Aufsichtsperson" für eine Zwölfjährige fungierte: Die Tochter der besten Messegastgeberin und Pancake-Bäckerin der Welt (Danke, Kata), brauchte halt einen Vorzeige-Erwachsenen am Eingang. Ich habe also versucht, vorzeigbar zu wirken.
Mein Haupt-Interesse lag natürlich, wie gewohnt, auf der Halle 3, dem Zuhause der Phantasten. Allerdings habe ich mich diesmal auch ziemlich viel in den Hallen 4 und 5 herumgetrieben. Was auch damit zu tun hatte, dass ich am Samstagmorgen nicht mehr auf den Presseparkplatz unterkam (alles voll), sondern von den freundlichen Mitarbeitern auf die andere Seite zum Ausstellerparkplatz auf der Nordseite gelotst wurde, also von der anderen Seite aus hereinkam.

 

Sehr viele Musik-Titel

 

Ich lief gleich dem Reclam-Verlag in die Arme, der mich um rund ein Viertel meiner Barschaft erleichterte. Ich nahm drei Bände aus der "100 Seiten"-Reihe mit: den Band über Beethoven (er hat ja 2027 schon wieder ein Jubiläumsjahr), den über Oper und den über Taylor Swift (Mitbringsel für meine Nichte). Außerdem erstand ich das Buch "Komponistinnen. Frauen, Töne & Meisterwerke" von Aliette de Laleu. Ziemlich viel Musik auf einmal. Aber schaden kann es nicht. Außerdem nahm ich die "Polulangrischen Lieder" von James Krüss mit. Ein sehr interessanter Gedichtband von Helgolands berühmtesten Sohn.
Helgolands zweitberühmtester Sohn, Reimer Boy Eilers, hatte es zur Buchmesse zwar diesmal nicht geschafft, er hatte mir aber seine Neuerscheinung, den vierten Band seiner Magellan-Pentalogie bereits im Vorfeld zukommen lassen. Gleichwohl schaute ich beim Kulturmaschinen-Verlag vorbei, guckte mir auch schon mal sein neues Buch über das "Witte Kliff" an, und hatte ein sehr angeregtes Gespräch mit seinem Kollegen Peter Reuter, dessen Haiku-Band "Nur geschrieben" schließlich in meinen Leinenbeutel wanderte. Unfassbar, was für eine ordentliche Handschrift der Mann hat.

 

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Tannenbaum-Frau trifft Stein-Frau

 

Letztes nicht-phantastisches Buch, das ich mitnahm: "Lilien über weißen Wegen" aus dem Traumfänger-Verlag, ein historischer Roman über die Eroberung Kanadas, über die Franzosen, Huronen und Irokesen. Autorin Kerstin Groeper signierte mir das Buch mit ihrem irokesischen Namen Aska nukiw, was der Autorin zufolge soviel bedeutet wie Starke Tannenbaum-Frau. Ich übersetze ihr als Ausgleich meinen griechischen Namen Petra ins Lakota: Inyan win. Wir beide haben ja den gleichen Lakota-Lehrer gehabt.
Wie es dem Verlag geht? Nach der jüngsten Empörung über alles, was das Wort "Indianer" enthält, laufe es bei dem Verlag eigentlich relativ gut, was die historischen Romane angeht, erzählte sie. Die Bücher, die von Indigenen, also amerikanischen Ureinwohnern, verfasst wurden und bei ihr in deutscher Übersetzung erschienen, habe sie aber inzwischen aus dem Programm nehmen müssen, sie habe sie nicht mehr verkaufen können. Traurig für einen Indianistik-Verlag, der sich in seinem Bereich ja einen gewissen Ruf erarbeitet hat. Da haben ein paar Möchtegern-Gutmenschen den indigenen Autoren einen Bärendienst erwiesen.

 

Ein Bestiarium aus Grönland

 

Apropos Indigene: Meine große Entdeckung war der Inuit-Verlag: Der noch sehr junge, erst im vergangenen Jahr gegründete Verlag mit Grönland-Schwerpunkt hat bisher nur zwei Bücher herausgebracht: ein "Bestiarium Groenlandicum" über die mystischen Wesen Grönlands und "Sila – Eine grönländische Fabel über die Liebe und das Schmelzen des Eises". Zwei weitere Bücher sind geplant. Und am Stand konnte man eine rotweiße Tasche erwerben mit dem Umriss Grönlands und der Botschaft "Greenland is not for sale".

 

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Verlegerin Laali Lyberth konnte leider - oder wie mein Portemonnaie sagen würde: Gott sei Dank - kein Bargeld annehmen, und ich habe es ja nicht so mit Kartenzahlung, darum muss ich mir das Bestiarium etwas später bestellen. Oder ich setze es auf meine Geburtstagswunschliste. Immerhin bin ich ja selbst eine Bestiariums-Autorin.

 

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Besucher-Rekord ohne Ölsardinen-Atmosphäre

 

Jetzt aber zur Phantastik und ab in die Halle 3: Ausnahmslos alle Verleger, die ich fragte, waren offenbar sehr zufrieden mit den Besucher- und Käuferzahlen. Immerhin: Felix Wisotzki, der Pressesprecher der Leipziger Buchmesse konnte am Sonntagabend verkünden, es seien 313.000 Besucher und Besucherinnen gewesen. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 waren es "nur" 296.000. Dabei kam es mir eigentlich relativ entspannt vor, man hatte in den Gängen durchaus Platz und konnte auch zügig geradeaus gehen. Da habe ich schon sardinenhaftere Wochenenden in Leipzig erlebt.

 

Grünblaue Wunderbücher

 

Was ich ganz ganz ganz ganz schlimm finde: Ich habe mal wieder meine Überzeugung verraten, dass es nicht auf das Cover und die Aufmachung ankommt, sondern nur auf die Qualität der Geschichte. Aber dieses Schildkröten-Cover in Grün und Blau, der Farbschnitt ... Ich musste "Kumara" von Ann-Kathrin Karschnick einfach anfassen und in die Hand nehmen. Und als mich ihre Kollegen am Stand dann auch noch mit Lesezeichen, Charakterkarten, Postkarten und weiterem Merch überschütteten und Markus Heitkamp meinetwegen noch ein blaues Wattebällchen ins Abstimmungsglas für das "Team Schildkröte" warf, da konnte ich nicht anders und hab das Buch halt mitgenommen, OBWOHL es so schön aussah. Naja, Ann-Kathrin wird da wohl nichts Schlechtes geschrieben haben. Die Schildkröten-Fans waren, wie ich hörte, bei der Abstimmung am ersten Messetag ganz vor, am zweiten hatten die "Geister" die Nase vor. Fragt mich nicht, wie das Rennen ausging.

 

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Noch ein Fall von Zugreif-Cover: An "Aqua obscura", einer Anthologie aus dem Carpathia-Verlag, konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Kurzgeschichten über die Dunkelheit, die in der Tiefe lauert. Es gibt bereits eine zweite Anthologie, die sich dem Thema "Feuer" widmet. Erde und Luft sollen folgen.
Und noch ein aquatisches Mitbringsel: "Rán" von G.A. Winter. Der erste Band der Trilogie heißt "Erwachen" und passt farblich genau in mein Beuteschema. Und das mythologische Thema natürlich auch, ich habe es ja ein wenig mit der alten Meergöttin und ihren neun Töchtern ...

 

Düsteres in Schwarzrot

 

Aber zurück zu meinen Prinzipien: Nicht wegen des Covers gekauft habe ich mir jedenfalls das 45. Büchlein aus dem Kabinett der Phantasten. Die Werke des jmb-Verlags sehen nämlich alle gleich aus, haben einen unaufdringlich-stilvollen schwarzroten Umschlag, bieten jeweils einen klassischen düster-phantastischen Text und ein erläuterndes Nachwort, also so eine Art Reclam-Hefte der dunklen Phantastik. Diesmal erbeutete ich "Das Brandmal des Tiers" von Rudyard Kipling. Ich bin gespannt.

 

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Farblich wieder fast in mein Beuteschema passte die Novelle "Der Fluch des Voodoopriesters" von Sabine D. Jacob, erschienen bei Shadodex - Verlag der Schatten. Eigentlich wollte ich ja Shadodex ja erst beim Marburg-Con im April plündern, aber das kleine Büchlein konnte ich mir dann doch gerade noch leisten. Und gibt es mal wieder eine Anthologie aus dem Verlag? Verlegerin Bettina Ickelsheimer-Förster ist noch nicht ganz sicher, könnte sich das aber vielleicht unter Umständen vorstellen. Die Idee und die Energie dazu komme ihr gewöhnlich beim Comicsalon in Erlangen. Abwarten also.

 

Warten auf die Herbstlande

 

Meinen Einkauf beim Verlag Torsten Low verschob ich aber definitiv auf das Marburger Treffen. Dann werde ich mir den neuen Band von Fabienne Siegmund "Geschichten aus der Dämmerung" anschaffen. Vermutlich noch nicht fertig sein wird dann der neue Kurzgeschichtenband aus der Herbstlande-Reihe, den der Verlag in der Pipeline hat. Und zum BuCon? Das sei sehr "sportlich" meinte der Verleger.

 

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Da ich die Brandts in Marburg nicht sehen werde, habe ich Wolfgang seinen "Fantômas" schon in Leipzig am Romantruhe-Stand abgenommen. Das Buch wollte ich ja letztes Jahr schon anschaffen. Jetzt habe ich ein signiertes Exemplar mit Prägestempel. Mit Anke plauderte ich etwas länger, unter anderem über Anthologie-Pläne und darüber, dass Familienfeste manchmal sehr ungünstig fallen.

 

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Von Sarah Drews brachte ich den Auftrag mit nach Leipzig, ich sollte doch mal am Elysion-Stand nachschaun, ob ihr neues Buch "Zwischen Herzklopfen und Verrat" am Stand schon zu sehen ist. Verlegerin Jenni Schreiner hatte eine Last-Minute-Aktion geplant, und das Buch war tatsächlich pünktlich zum ersten Messetag erschienen. Handy-Beweisfoto mit Grüßen an die Autorin ging raus, Sarah kann sich zurücklehnen.

 

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Kaffee, Kekse, Kaiju-Hamster

 

Einen Luxuskaffee mit extra vorgewärmter Milch und Keks dazu bekam ich bei Tanja Kummer und Marc Hamacher vom Leseratten-Verlag. Der Verlag hat inzwischen sein "German Kaiju"- Sortiment noch weiter ausgebaut. Knuffig-gefährliche Neuerscheinung ist "Goldizilla", ein Comic über einen riesenhaften, monströsen Goldhamster. Schräge Idee. Das muss ich mir zulegen. Ich schreibe es mal auf meine Liste für Marburg. Und ich bin schon gespannt auf die weihnachtliche "Santagarn"-Anthologie.

 

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Dritter Start für die Kondorkinder

 

Mehr zufällig stolperte ich in die Lesung von Sabrina Železný hinein. Sie las aus "Kondorkinder". Die Geschichte hatte ich damals in der Ausgabe des Mondwolf-Verlags gelesen und Die Suche nach den verlorenen Geschichten und Der Fluch des Spiegelbuchs bereits hier im Blog vorgestellt. Ich hatte Sabrina ohne Hut und Lama zuerst gar nicht erkannt, aber die Handlung und das Setting kamen mir irgendwie bekannt vor, so setzte ich mich neugierig dazu.
Sabrina las die Geschichte eines Jungen aus den Anden vor, der die Chance hat, Lesen zu lernen. Und sie erzählte auch, was das zu der Zeit bedeutete. Man wurde sichtbar, konnte sich mit Mächtigen in Verbindung setzen, Missstände aufzeigen. Sie berichtete auch von einem Fundstück während ihrer Recherchen: Ein Indigener schaffte es, einen Brief an den spanischen König zu schreiben und dem Herrscher das Papier auch zu überreichen. Er musste sich dafür allerdings verkleiden und in eine Jagdgesellschaft einschleichen. In Sabrinas Roman stößt der Junge allerdings nicht auf große Begeisterung bei seiner Mutter. Im Gegenteil: Sie zerstört das Buch. Kein guter Gedanke, wenn es sich um ein Werk handelt, das auf einen leicht erzürnbaren Berggott zurückgeht.

 

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Einiges hat sich seit der ersten Mondwolf-Fassung und auch seit der zweiten Artscript-Fassung verändert. Jetzt also neu bei Calderan. Unter anderem hatte die Autorin ursprünglich beschrieben, wie die Leute mit dem "armen" Jesuitenpater Mitleid hatten. Aber inzwischen habe sie erfahren, dass die Jesuiten einer der reichsten Orden überhaupt waren, erzählte sie mir. Also, ganz so bedauernswert wird der Pater nicht gewesen sein.
Einer der wichtigsten Unterschiede zur Erstausgabe: Der Mondwolf-Verlag teilte die Geschichte in eine historische und eine Gegenwartsgeschichte auf und brachte sie als Zweiteiler heraus. Die Autorin hatte aber ursprünglich nur einen einzigen Roman geschrieben, der auf zwei Zeitebenen spielte und zwischen historischer und Gegenwartsgeschichte hin und her wechselte. Jetzt also ist der ursprünglich gewollte Zustand wieder hergestellt. Nun, ich bin gespannt, wie sich die Geschichte der Kondorkinder seit 2013 entwickelt hat. Denn natürlich musste ich mir die Neufassung mitnehmen. Mal sehen, wie es sich in der neuen Form lesen lässt.

 

Die Abrafaxe als Musical

 

Ebenfalls zufällig stieß ich auf eine musikalische Lesung, die "Die Abrafaxe und die schwarze Mühle" vorstellte. Jeder Figur war eine eigene kurze Melodie auf den Leib geschrieben. Ich kam gerade dazu, als nichts mehr funktionierte: Vincent Strehlow wollte die Musik abspielen, aber nichts tat sich. Der Albtraum jedes Referenten. Aber schließlich klappte es doch noch, nachdem der Techniker alles Mögliche ausprobiert hatte. Das Fagott für den gemütlichen Califax, das Englischhorn für Brabax, die Klarinette für Abrax, die drei haben sich irgendwo im nebligen Moor in der Lausitz verirrt. Sehr spannend, allerdings fand ich die Ouvertüre zu lang.

 

Romantasy-Verlegerinnen plaudern aus dem Nähkästchen

 

Die dritte Lesung, die ich miterlebte, war eigentlich keine Lesung, sondern eher eine freundliche und informative Aus-dem-Nähkästchen-Plauderei zweier Verlegerinnen: Jenny-Mai Nuyen und Katharina Stegen stellten den Von-Morgen-Verlag vor. Von Morgen bringt Romantasy heraus und entstand, wie Jenny erzählte, aus ihrer Verzweiflung während der Corona-Pandemie heraus. Bis dahin hatte sie als freie Schriftstellerin gelebt und regelmäßig Bücher veröffentlicht, doch dann sagte ihr ihre Agentur, sie könne für die nächsten sechs Monate kein Manuskript verkaufen. Jenny kam zuerst auf die Idee, ihre Romane ins Englische zu übersetzen und einen Verlag dafür zu gründen. Doch ein Autorenkollege riet ihr, lieber die deutschsprachigen Rechte für bereits gut laufende englische Selfpublisher-Titel zu erwerben und die Romane dann selbst zu übersetzen.

 

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Das funktionierte für den jungen Verlag dann wohl ganz gut, allerdings stellte die Abrechnung die Verlegerin vor einige Probleme. Da kam Excel-Expertin Kathy ins Spiel ... Sehr liebeswert, wie diese die Geschichte ihres ersten Kontakts erzählte. Sie hatte einige kritische Anmerkungen zu einem Roman von Jenny gemacht, die darüber wohl "not amused" war. Ich selbst schreibe ja keine Romantasy, aber die beiden haben mir sehr gefallen. Vor allem wegen Jennys Aussage, ein gut geschriebenes Manuskript sei ihr wichtiger als die Menge der Instagram-Follower eines Autors.

 

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Der Rest ... durchgelaufene Füße, ein furchtbarer Muskelkater, ein auf grausamste Weise malträtierter Geldbeutel, überteuertes Essen und meine Weigerung, ein Restaurant mit dem bedrohlichen Namen "Alte Waage" zu besuchen, dazu viele bezaubernde Gewandete, nette Gespräche und ein Polizist, der mich wohl für einen absoluten Ignoranten hielt, weil ich ihn wegen seines DD-Autokennzeichens fragte, ob er aus Düsseldorf komme. Er wirkte ziemlich gekränkt. Das Kürzel stand natürlich für DresDen, da kann doch keiner drauf kommen. Ja, sorry, ich bin Wessi. Habe jedenfalls viel gelernt und entdeckt in Leipzig. Das Wochenende hat sich gelohnt. Nächstes Jahr wieder.

 

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© Petra Hartmann



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61. Kulturfesttage in Zerbst u. a.

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 23 Februar 2026 · 160 Aufrufe

Wie jedes Jahr war ich gespannt auf die aktuell stattfindenden ZKFT. Kulturelle Höhepunkte laden zum Verweilen ein, Lesungen, Workshops, Krimicomedy und vieles mehr.
Besonders freute ich mich über die Möglichkeit, neben der Personalausstellung von Gerlach Bente, wieder mit vielen anderen Künstlern im Museum Bilder zeigen zu können.
Mir gefällt das Ambiente. Voller Ehrfurcht bewunderte ich, wie beim letzten Mal, die herrlich alten Kreuzgänge des ehemaligen Franziskanerklosters.
Die Werke wurden von der Kuratorin angenommen und passend präsentiert.
Natürlich war die Vernissage gut besucht. Reden wurden gehalten, bemerkenswerte Gesangseinlagen mit musikalischer Begleitung gehörten dazu.
Beim Schlendern durch die Gänge fand ich die Bilder einer Künstlerin aus Jever. Ihre Arbeiten fielen mir schon mehrmals auf. Ich hatte das Glück, die Malerin Monika Reuss selbst in dem alten Gemäuer zu treffen und konnte ein wenig mit ihr plaudern. Das war eine wichtige und schöne Erfahrung für mich.
Die ZKFT geht bis zum 15. März 2026.
Ein Hinweis: In der Zerbster Stadthalle findet am 18.3.2026 um 19.00 Uhr eine Bonus-Veranstaltung statt. Arno Strobel liest aus seinem neuen Buch Ungelöst - Die erste Zeugin. Das würde mich auch interessieren.



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Galaxus Report: In Deutschland liest jede sechste Person keine Bücher

Geschrieben von head_in_the_clouds in head_in_the_clouds' Blog, 18 Januar 2025 · 1.701 Aufrufe
Umfrage, Lesegewohnheiten und 2 weitere...

Jeder 6. Mensch in Deutschland liest keine Bücher.
Das geht aus einer Umfrage (2024) hervor (DACH-Länder, Frankreich,Italien; 5000 Befragte) , die im Auftrag des Onlinebuchhändlers Galaxus in Auftrag erstellt und Anfang diesen Jahres veröffentlicht wurde .

 

Demnach kommen hierzulande 1/3 der Befragten auf 1-3 Bücher im Jahr. Nur die Hälfte will künftig mehr lesen – was den niedrigsten Wert darstellt. Ähnlich Lesefaul zeigt sich höchstens noch Frankreich.

 

Deutsche benutzen vergleichsweise häufiger ebooks (19%) - und Hörbücher (11%). Zur Lesefaulheit der Deutschen passt letzteres wiederum, dass sie im europäischen Vergleich die meisten Hörbücher konsumieren – jede zehnte Person in der Bundesrepublik lässt sich Bücher vorlesen.

 

Das Lieblingsgenre was Spekulative Fiction anbelangt ist bei Deutschen die Fantasy – Franzosen stehen eher auf Science-Fiction (s. 2. Grafik).
Frauen lesen dagegen häufiger Romane: in Deutschland beispielsweise 3 von 5 Frauen und nur 2 von 5 Männern.

 

Quelle:
https://www.galaxus....e-buecher-36136

 

bitte auf Grafiken klicken zum vergrössern:

 

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Don't You (Forget About Me) (Metal Cover by Leo Moracchioli)

Geschrieben von Ming der Grausame in The World from the nefarious Ming the Merciless, 13 März 2023 · 4.309 Aufrufe
Kurzfilm, Humoreske und 6 weitere...

 

 

Nur was endet, hat bekanntlich einen Sinn: Also ist es Zeit, dass auch dieser Vlog zu Ende geht – alles hat ein Ende, ergo auch das Ende. See you in a better place... ¯\_(ツ)_/¯




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Die Leiden des jungen Verlegers

Geschrieben von HMP † in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 25 September 2021 · 5.295 Aufrufe

Das Autorenherz freut sich über eine sehr schöne Rezension zu "Die Leiden des jungen Verlegers".

"... es ist und bleibt eine herrliche Abrechnung mit dem Verlagswesen, dem Selfpublishertum und den schwarzen Schafen, die es allenthalben unter den Autoren, Lektoren, Verlegern und sonstigen
"Buchzunftlern" gibt."


Die Leiden des jungen Verlegers


Die DKZV hat die Rezensentin dann noch vergessen Eingefügtes Bild ...

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Begleitende Literatur zur Phantastik #75: Das Bewustsein der Maschinen - Gotthard Günther

Geschrieben von Thomas Sebesta in DSFDB.Befindlichkeiten, 24 September 2021 · 6.051 Aufrufe

Eine Metaphysik der Kybernetik

Hier die neueste Auflage, basierend auf der 2. Auflage, eines Buches, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es auch zu Ende lesen werde. Ziemlich starker Tobak in Bezug auf Lesbarkeit für Laien. Aber wenn man sich durchkämpft nicht uninteressant †¦


Gotthard Günther, ein Fan auch der Science Fiction, schaffte es, die Bedeutung der Denkart von Norbert Wiener anzuerkennen und schuf mit diesem Buch 1957 das erste Werk nach Wiener, das den Zusammenhang der Kybernetik mit der Philosophie interpretierte. †¦


Der neu hinzugefügte Teil III verdankt seine Entstehung der intensiven Verbreitung, die die Kybernetik in den östlichen Ländern, speziell in Russland, gefunden hat. [†¦] Die der ersten Auflage beigegebene Bibliographie ist diesmal radikal verkürzt worden. Die kybernetische Literatur hat sich seit 1957 so ungeheurer vermehrt, dass es unmöglich ist, eine auch nur annähernde Übersicht zu geben, ohne ein ganzes Buch mit der bloßen Aufzählung von Titeln zu füllen. [†¦] Dafür sind eine Anzahl russischer Autoren mit relevanten Veröffentlichungen in die Bibliographie aufgenommen worden. †¦
Auszug 'Vorwort zur zweiten Auflage', Seite 9-15)

Besonders interessant vielleicht der Anhang I: „Homunkulus und Robot“. Zur utopischen Idee des Homunkulus in der abendländischen Kultur, der sein Bewusstsein aus der Retorte bezieht und dem subtilen Unterschied zum Roboter, der ein mechanisches Gehirn besitzt. Das Nachwort von Peter Trawny sollte einige Hilfe bei der Beurteilung des Buches sein. †¦

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Buchcasting - Podcast zu Carsten Schmitts "Wagners Stimme"

Geschrieben von Rezensionsnerdista in Rezensionsnerdista's Blog, 08 September 2021 · 5.367 Aufrufe

Am siebten September haben wir (Dirk Osygus und ich) unseren ersten Podcast veröffentlich. Bei Spotify ist er bereits gelistet, man kann auch direkt hier hören. Cover und mehr Informationen sind auf meiner Webseite.

In unserer ersten Folge besprechen wir "Wagners Stimme" von Carsten Schmitt, der jüngst den DSFP in der Kategorie Kurzgeschichte gewonnen hat. Die Folge dauert ca. 45 Minuten. Viel Spaß!

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D9E-24 zum Zweiten

Geschrieben von HMP † in Die 9. Expansion, 17 Oktober 2020 · 5.249 Aufrufe
D9E

Es ist getan. Nach der Einarbeitung des Lektorats, dem Streichen von Redundanzen und den letzten Korrekturen ist das Manuskript an den Verlag. Die Reise endet ... irgendwie. Meine Arbeit ist zu 99 Prozent getan. D9E-24 ist fertig. Der finale Band. Und ja, einen Titel gibt es und demnächst hoffentlich auch das Cover dazu.

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Video der Woche: Fish - Weltschmerz

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 21 März 2020 · 10.589 Aufrufe

Interessant: Diese Rubrik wurde tatsächlich letztmals im August 2016 bedient. Lange her ...
Ich bin aktuell aus vielerlei Gründen inaktiv, möchte aber den wenigen Blog-Besuchern das aktuelle Fish-Video nicht vorenthalten: Weltschmerz. Das passt ...
Das gleichnamige Album soll endlich, endlich am 10. Juli (2020, das muss man wohl dazu schreiben) erscheinen, es wird Fishs letztes Studioalbum sein und ich hoffe, die Welt dreht sich bald wieder normal, damit ich es auch wirklich in der Deluxe Edition mit 2CDs und einer Blu-ray sowie als schicke Doppel-LP in Händen halten kann.



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Robert Corvus' Gesamtbetrachtung der KLP-Gewinner aus der 1980ern

Geschrieben von ShockWaveRider in Die Wunder des Ralviehversums, 20 Januar 2020 · 19.623 Aufrufe

Der Schriftsteller Robert Corvus verfolgt auf seinem Youtube-Kanal gerade ein interessantes Projekt. Jeden Monat liest er einen Roman, der beim Kurd-Laßwitz-Preis als "Bester deutschsprachiger Roman" ausgezeichnet wurde. Dabei geht er chronologisch vor.

Nun hat er die Sieger der Jahre 1981 bis 1989 glücklich überlebt und zieht eine ernüchterte, aber teils auch launige Zwischenbilanz:


Eine Gedanken von mir dazu:

Corvus fragt sich, ob die Gewinner wirklich immer die besten Bücher des Jahres gewesen seien. Die Romane seien nicht für SF-Fans ausgewählt, sondern um Menschen, die SF mit Heftromanen gleichsetzen, zu zeigen, dass SF-Romane durchaus anspruchsvoller sein können (Präsentabilität außerhalb des SF-Ghettos).

Dazu kann man viel sagen.
Zum einen: Ich kenne fünf der neun Preisträger und mag sie allesamt sehr gerne. Georg Zauners "Die Enkel der Raketenbauer" und Thomas R.P. Mielkes "Das Sakriversum" sind mit einem Augenzwinkern geschilderte Zukunftsvisionen, während Wolfgang Jeschkes "Der letzte Tag der Schöpfung" die Aussichtslosigkeit des Vorhabens, mittels einer Zeitmaschine die politschen Verhältnisse der Gegenwart zu ändern, thematisiert. Beim letztgenannten Buch fand ich es sogar sehr verdienstvoll, dass hier eben nicht wieder das ausgenudelte "Mensch aus dem Jahr 2000 trifft Julius Cäsar"-Motiv recycled wurde, sondern ein größerer, aber vor allem anderer Bogen gespannt wurde.

Zum anderen: Die Jahre 1978-1986 werden gern als das "Goldene Zeitalter der SF in Deutschland" bezeichnet. Weil man damals mit deutschsprachiger Science Fiction jenseits des Heftromans gutes Geld verdienen konnte. (So ist es auch kein Zufall, dass der KLP gerade zu dieser Zeit aus der Taufe gehoben wurde.) Es gibt verschiedene Erklärungsversuche, wie es zu der Nachfrage kommen konnte. Ein Ansatz: Die SF-Taschenbuchreihen namentlich bei Heyne und bei Goldmann haben die deutschen SF-Fans mit literarisch anspruchsvollen Werken aus dem englisches Sprachraum bekannt gemacht. Daraus erwuchs das Bedürfnis nach ähnlich anspruchsvoller deutschsprachiger SF.
Das Problem: Auf der Angebotsseite war man darauf nicht vorbereitet. Es gab einfach zu wenig gute Autoren, die fähig und willens waren, gute deutschsprachige SF zu schreiben. Um die große Nachfrage dennoch zu bedienen, senkten die Verlage ihre Qualitätsansprüche und publizierten Manuskripte, die normalerweise spätestens auf Seite 3 vom Lektor in die Rundablage befördert worden wären. Was dazu führte, dass es in den 80er-Jahren einfach zu wenig gute deutschsprachige SF-Romane gab.
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich, als ich die DSFP-Kurzgeschichten-Preisträger-Anthologie "Die Stille nach dem Ton" las. Gerade bei den ersten Stories aus dem 80ern fragte ich mich einige male: Gab es in dem Jahr wirklich keine bessere Story? Mit fortschreitender Zeit verbesserte sich die Qualität der Siegerstories, und der Anteil der relativen Aussetzer sank ab den 1990ern deutlich. Es besteht also auch Hoffnung bei den KLP-Romanen.

Corvus vermutet, dass die deutschen SF-Schaffenden nicht nur nach literarischer Qualität abgestimmt haben. Als Beispiel nennt er den Preis für Wolfgang Jeschke, der sich nicht nur als Autor, sondern vor allem als Herausgeber und Cheflektor für die SF-Reihe im Heyne Verlag hervorgetan hatte. Mit dem Preis für "Der letzte Tag der Schöpfung" könnten bewusst oder unbewusst auch seine Verdienste für die Verbreitung der Science Fiction in Deutschland gewürdigt worden sein.

Außerdem hing die Existenz manches deutschen SF-Autors von Jeschkes Wohlwollen ab. Tatsächlich sagte Jeschke, als ihm 2006 der Deutsche Science Fiction Preis (!) für "Das Cusanus-Spiel" verliehen wurde, sinngemäß, er sei stolz darauf, dass die DSFP-Jury ihm den Preis zuerkannt habe. Der KLP komme ja sowieso. (Tatsächlich ist Jeschke mit insgesamt 17 oder 18 KLP-Titeln in verschiedenen Kategorien unangefochtener Spitzenreiter.)
Der KLP ist eben KEIN Jury-Preis, sondern ein Preis, der, ähnlich dem Nebula-Award, von den SF-Schaffenden vergeben wird. Die KLP-Abstimmungsberechtigten müssen z.B. nicht alle Bücher auf der short list gelesen haben, um abstimmen zu können. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen KLP und DSFP, was natürlich auch spezifische Unterschiede in den Ergebnissen nach sich zieht. Aber deshalb gibt es ja auch die verschiedenen Preise.
Und mit diesen Ausführungen will ich keineswegs den KLP bashen. KLP, DSFP und der Deutsche Phantastik-Preis als echter Publikumspreis haben allesamt ihre Daseinsberechtigung, gerade weil sie mit unterschiedlichen Ansätzen an die Preisfindung herangehen.

Egal. Ich freue mich schon darauf, was Robert Corvus zu den KLP-Siegern der 90er Jahre zu sagen hat.
Wie gesagt: Die besten Kurzgeschichten beim DSFP wurden in der Dekade besser.

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Green Eggs and Ham [HarperCollinsChildren/2003(1960)]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 10 November 2019 · 25.139 Aufrufe
20.Jhdt., Harper

PG1-Cover Ich bin mal wieder spät dran*, und tausche außerdem für diesen & den nächsten Eintrag die Neu-/Alt-Reihenfolge. Es handelt sich hier platzhaltend um ein Buch aus der Dr.-Seuss-Reihe, die in den 60ern die Vorgehensweise beim Lesen-Erlernen für Kinder revolutionierte. Außerdem hält sich das Buch an die Nonsens-Tradition von anderen Kinderbüchern seit Alice in Wonderland, was Kindern (& mir, übrigens) sicher so gut wie immer gefällt. (Und: Eine brandneue audiovisuelle Umsetzung erscheint heuer auf Netflix!)


Im Buch erscheint ein frecher Kleinling namens Sam-I-Am, auf einem hund-ähnlichen Wesen vorbei-reitend, der einen älteren, größeren Pelzherren mit hohem schwarzen Hut auf die Nerven geht. Dieser sagt öfter "I do not like", anfangs in Richtung Sam, aber kurz danach auch dem Gericht das ihm Sam unter die Nase hält - Schinken mit grünen Spiegeleiern! Als aber der Schwarzhütige dies das erste Mal nicht mag, schaltet der Rothütige schlauerweise auf die Logikschiene - mag der Ältere das Gericht vielleicht an einem anderen Ort? Denn schließlich isst das Hirn ja mit, und vielleicht fühlt der Andere sich anderswo wohl(gesinnt)er?


Lässt sich der junge bzw. sich nicht alt fühlende Leser darauf ein, ist klar womit das restliche Buch gefüllt wird - den absurdesten Orten & Vehikeln, wo Schinken mit solchen Spiegeleiern vielleicht doch schmecken könnte... Irgendwann gibt der inzwischen durchnässte Schwarzhütler auf - und dann geschieht noch ein kleines Wunder!


Seuss hat wohl damals die altmodischen "anspruchsvolleren" Kinderbücher - wie ev. auch Alice? - in die Ecke gepfeffert und mit jemandem eine Wette ausgemacht, dass er ein besseres erstes Lesebuch mit einem Vokabular von nur 50 Wörtern erstellen könnte. Ein Buch wie dieses locker gereimte war das Ergebnis. (Das hier ist neben dem früheren Cat in the Hat das bekannteste aus seiner langen Serie. :thumb: Es gibt endlose Marketingumsetzungen davon! Ich behaupte, dass auch Hip-Hopper Will-I-Am sich daraus hat inspirieren lassen.)


Was ich an den Seuss-Büchern so toll finde, ist dass nicht nur die Texte schnell ins Absurde kippen, sondern die Illustrationen das praktisch von Anfang an tun, mit wilderen Aufstellungen mit jeder Seite. Die Protagonisten sind meist Tiere, oft eher unidentifizierbar - aber definitiv "furry" - und die tanzen/schweben/schwimmen in der Weltgeschichte herum, meist irgendwas unmöglich balancierend, umgeben von staunenden - oder selbst irgendwelche Stunts ganz lässig durchführenden - Zuschauern. Seuss stellt seine Welten subversiv gaga dar. (Oder angemessen der Zeitperiode: Dada! Apropos: Ich finde lustig, wie dieses 1. Buch die klassisch-amerikanisch-kapitalistische Rolle des ewigen nie-aufgebenden Verkäufers parsifliert!)


Diese Idee des einfacheren Anfangslernen wurde kurz danach dann auch von Sesame Street im TV fortgesetzt, und von vielen anderen Einrichtungen im Westen angewandt. Die US-TV-Serie wird übrigens im November ein halbes Jahrhundert alt! q:)d


Fazit: Am besten VORM Schauen bei Netflix sich mindestens ein Buch aus der Reihe mal reinziehen! Nachher kann man es einer Lieblingsenkelin oder so schenken; wird bestimmt mit großem Dank entgegen genommen.


(* offiziell ist das hier der Juli-Beitrag!!)



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Trump, Putin und der Dicke

Geschrieben von wilkomueller in Wilkos Empfehlungen, 06 Juli 2019 · 14.617 Aufrufe
Apokalypse, Zeitläufer, Zeitreise

Trump, Putin und der Dicke

2005: Aus der Frustration über die politische und soziale Entwicklung im Osten Deutschlands nach der Wende gingen die „ZORN“-Geschichten hervor; aus denen wiederum entstand das Buch „Die Zeitläufer“, dem eine Schlüsselstellung im Werk des Autors zugesprochen wird. Unzählige fanden auf seinen Seiten den Tod, denn die mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Protagonisten fackelten nicht lange. Doch am Ende verließen sie desillusioniert die Erde.

2019: Einer der Zeitläufer ist zurückgeblieben und er ist für die Welt von heute bitter nötig. Die Klima-Apokalypse droht noch zu unseren Lebzeiten. Steht nur er mit seinen besonderen Fähigkeiten zwischen dem völligen Kollaps und dem Überleben der Menschheit? Die Liste der Opfer ist auch diesmal lang und prominent: Trump, Putin und wie hieß nochmal der kleine Dicke? Sie alle behindern die Rettung der Welt und müssen dafür büßen. Denn der letzte Zeitläufer ist immer noch voller ZORN!

Wilko Müller jr.: Der letzte Zeitläufer
ISBN 978-3-945713-65-5

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Blog ist raus - quasi exo

Geschrieben von Frank Lauenroth in WeBLOGbuch | Frank Lauenroth | Autor |, 07 Juni 2018 · 8.179 Aufrufe

Nach der anhaltenden Ruhe hier hat es vielleicht schon der Eine oder die Andere geahnt: Mein Blog ist umgezogen.

Dahin -> https://exophyt.wordpress.com/

Schaut doch mal vorbei, so Ihr mögt. :scooter:

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Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 9.975 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

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Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 8.135 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Saargau Blog, 02 Februar 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 10.919 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer:

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel - meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch - vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause




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