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> Greg Bear: Die Stadt am Ende der Zeit, Lesezirkel Juni 2009
Kopernikus
Beitrag 15.05.2009, 11:02
Beitrag #1


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Die Stadt am Ende der Zeit
Greg Bear


Beginn 1.6


--------------------
Star Trek Bücher
Deutsch 2010 2011
Englisch 2010 2011

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Rusch
Beitrag 02.06.2009, 07:13
Beitrag #2


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Ich werde ein paar Tage später einsteigen, weil ich es ein wenig verschlafen hatte, das Buch zu bestellen. Aber keine Sorge, ich hole Euch schon ein... wink.gif


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Jacam82
Beitrag 03.06.2009, 21:42
Beitrag #3


Nochkeinnaut


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Hallo zusammen,

bin neu hier, wollte aber schon immer an einem Lesezirkel teilnehmen. Also weiß nicht, wie schnell hier gelesen wird, aber da am Montag Feiertag war, konnte ich schon etwas mehr als an normalen Werktagen lesen:

habe bisher ca 150 Seiten gelesen:
Erster Eindruck recht komplexe Story, sehr viele zur Zeit (noch?) unabhängige Erzählfäden. Die ersten ungefähr 50 Seiten waren fast schon abschreckend und etwas chaotisch (sehr viel Neues, ohne rechte Erklärungen, seltsame Charaktere). Mittlerweile empfinde ich aber die meisten Erzählstränge spannend und freue mich aufs Weiterlesen. Bisher finde ich die Geschichte um Ginny am interessantesten.
Was ich etwas seltsam finde, bisher habe ich kein "Sci-Fi Feeling", bin fast etwas enttäuscht, da alles mehr wie Fantasy anmutet - vorallem diese seltsamen Fähigkeiten von Jack oder auch Daniel, - hoffe sehr auf etwas mehr technische Erklärungen der Vorgänge im weiteren Buchverlauf.
Soviel zu meinen ersten Eindrücken.

vg Janina

• (Buch) gerade am lesen: Roter Donner - John Varley
• (Buch) als nächstes geplant: Hyperion - Dan Simmons; Drachenbrut - Vance
• (Buch) Neuerwerbung: The Door into Summer -Heinlein; Dienstags bei Morrie - M. Albom
• (Film) gerade gesehen: Auf der Suche nach dem Gedächtnis (super interessant)
• (Film) als nächstes geplant: Harry Potter 6
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TrashStar
Beitrag 04.06.2009, 11:04
Beitrag #4


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ZITAT(Jacam82 @ 03.06.2009, 22:42) *
habe bisher ca 150 Seiten gelesen:
Erster Eindruck recht komplexe Story, sehr viele zur Zeit (noch?) unabhängige Erzählfäden. Die ersten ungefähr 50 Seiten waren fast schon abschreckend und etwas chaotisch (sehr viel Neues, ohne rechte Erklärungen, seltsame Charaktere). Mittlerweile empfinde ich aber die meisten Erzählstränge spannend und freue mich aufs Weiterlesen. Bisher finde ich die Geschichte um Ginny am interessantesten.
Was ich etwas seltsam finde, bisher habe ich kein "Sci-Fi Feeling", bin fast etwas enttäuscht, da alles mehr wie Fantasy anmutet - vorallem diese seltsamen Fähigkeiten von Jack oder auch Daniel, - hoffe sehr auf etwas mehr technische Erklärungen der Vorgänge im weiteren Buchverlauf.


Ich hatte schon 720 Seiten gelesen und habe jetzt mit dem Lesezirkel noch mal von vorne angefangen und bin auf Seite 80. Im zweiten Durchlauf liest sich das Buch sogar noch besser als im ersten. Viele Details, die ich beim ersten Mal überlesen oder schnell vergessen habe, treten plastischer hervor. Es ist eher ein Buch, um darin zu versinken, nichts für die Fans schneller Handlungen und viel Action.

Meiner Meinung nach kann man das Buch nicht in Kategorien wie Sci-Fi oder Fantasy einsperren, es geht über die Genregrenzen hinaus.
An einer späteren Stelle erwähnt Greg Bear zwei Schriftsteller - Clive Barker und Jack Kerouac. Und durchaus kann man den Roman in der Tradition von Romanen wie Imagica oder Books of Art von Barker sehen.



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Lieblingsautoren: Clive Barker, China Mieville, Neil Gaiman, Hal Duncan

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Pogopuschel
Beitrag 04.06.2009, 19:51
Beitrag #5


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Ich fand die ersten 100 Seiten noch sehr verwirrend und war mir nicht sicher ob es mir gefallen wird. Zuviele Personen und Zeitsprünge. Aber das hat sich schnell gelegt.


--------------------
Gerade fertig gelesen:
David Baldacci - "Die Kampagne" (spannend, aber leider begibt sich Baldacci immer mehr auf Clancy-Niveau)
Lawrence Goldstone - "Anatomie der Täuschung" (toller historischer Roman über die Entstehung der modernen Medizin im Amerika der 1890er Jahre)
Warren Fahy - "Biosphere" (interessanter "Lost World" Wissenschaftsthriller, mit vief Phantasie umgesetzt)
Gerade am Lesen:
China Mieviélle - "Kraken"

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Dave
Beitrag 05.06.2009, 20:01
Beitrag #6


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ZITAT(TrashStar @ 04.06.2009, 12:04) *
Und durchaus kann man den Roman in der Tradition von Romanen wie Imagica oder Books of Art von Barker sehen.

Ich habe auch Stellen entdeckt, die Ähnlichkeiten aufweisen, dennoch bin ich der Meinung, dass Die Stadt am Ende der Zeit um Längen und in eindringlicher Deutlichkeit schwächer ist als Imagica. Barker breitet auf beliebig ausgewählten 5 Seiten mehr Gehaltvolles und Klasse aus, als Bear auf 500, habe ich den Eindruck.


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Pogopuschel
Beitrag 05.06.2009, 23:55
Beitrag #7


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Ich glaube Barker erzählt in "Imagica" doch strukturierter und konventioneller als Bear es tut. Ist allerdings schon lange her, dass ich "Imagica" gelesen habe.
Nach ca. 150 Seiten hatte ich beim Bear erst mal eine Pause eingelegt und erst nach einigen Tagen wieder begonnen. Ab 200 hat mich die Geschichte dann so richtig gepackt. Alleine der Buchtitel "Expeditionen zu verborgenen Bestien" hat mich so begeistert, dass ich immer noch davon träume mal ein Buch mit diesem Titel zu schreiben.


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Gerade fertig gelesen:
David Baldacci - "Die Kampagne" (spannend, aber leider begibt sich Baldacci immer mehr auf Clancy-Niveau)
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Amtranik
Beitrag 06.06.2009, 06:19
Beitrag #8


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ZITAT(Pogopuschel @ 06.06.2009, 00:55) *
Ich glaube Barker erzählt in "Imagica" doch strukturierter und konventioneller als Bear es tut. Ist allerdings schon lange her, dass ich "Imagica" gelesen habe.
Nach ca. 150 Seiten hatte ich beim Bear erst mal eine Pause eingelegt und erst nach einigen Tagen wieder begonnen. Ab 200 hat mich die Geschichte dann so richtig gepackt. Alleine der Buchtitel "Expeditionen zu verborgenen Bestien" hat mich so begeistert, dass ich immer noch davon träume mal ein Buch mit diesem Titel zu schreiben.


Dann hoffe ich mal das es bei mir auch so sein wird. Ich bin jetzt bei 216 und bislang tu ich mich
ungewohnt schwer und der Funke will nicht so recht überspringen. Derzeit warn das für mich einfach
zu viele Schauplatzwechsel, zuviele verschiedene Personen/Namen/Protagonisten auf einen Haufen.
Zu viele verschieden begriffe. Hatte letzte Woche auch nicht ganz so viel Zeit mich dem lesen zu widmen
wie üblich, eventuell hats auch damit was zu tun.

• (Buch) gerade am lesen: Stephen King - Tot
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klox
Beitrag 09.06.2009, 18:25
Beitrag #9


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Ich bin erst auf Seite 92. Bin erst vor ein paar Tagen angefangen und konnte in der Zeit auch noch nicht viel lesen. Allerdings finde ich das Buch bisher sehr gut. Da Jacam82, TrashStar und Pogopuschel in ihren ersten Eindrücken davon sprachen das die vielen Personen und Schauplatzwechsel ziemlich verwirrend sind, hab ich mich das zu entschlossen, von Anfang an sehr aufmerksam zu lesen, vielleicht hat das geholfen.

Ich bin wirklich sehr angetan von dem Buch, allerdings auch ein wenig skeptisch ob es anhalten wird. Clarkes Theorie das ein sehr weit fortgeschrittene Technologie wie Magie wirken muß, ist zwar einleuchtend, es besteht aber immer die Gefahr das der Autor dieses Theorem lediglich als Entschuldigung benutzt um nichts mehr logisch zu erklären, und so hinterrücks dem Leser einen Fantasy Roman unterschiebt (ich bin kein großer Freund von Fantasy). Wie gesagt, nur ein Befürchtung.

Ich hoffe ich komme dieses Wochenende dazu ein wenig aufzuholen.

• (Buch) gerade am lesen: Jähnchen & Rößler (Hrsg.) "Die Audienz"
• (Buch) als nächstes geplant: Neal Stephenson "Cryptonomicon", John Scalzi "Agent der Sterne", Peter F. Hamilton "Pandoras Star"
• (Buch) Neuerwerbung: Guy N. Boothy "Die Rache des Dr. Nikola", George Simeon "Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet"
• (Film) gerade gesehen: Stieg Larsson "Vergebung", Esteban Sapir "La Antenna"
• (Film) als nächstes geplant: Christopher Nolan "Inception"
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Rusch
Beitrag 13.06.2009, 12:04
Beitrag #10


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So, ich habe jetzt endlich das Buch erhalten und begonnen. Bin derzeit auf Seite 66 und habe eigentlich noch keinen Eindruck, wohin das ganze geht. Die vielzahlt der Personen macht das Lesen tatsächlich schwierig, aber gut, ich bin ja noch am Anfang.


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Amtranik
Beitrag 13.06.2009, 15:30
Beitrag #11


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ZITAT(Rusch @ 13.06.2009, 13:04) *
So, ich habe jetzt endlich das Buch erhalten und begonnen. Bin derzeit auf Seite 66 und habe eigentlich noch keinen Eindruck, wohin das ganze geht. Die vielzahlt der Personen macht das Lesen tatsächlich schwierig, aber gut, ich bin ja noch am Anfang.


Ich bin jetzt auf Seite 660 und dieser Eindruck hat sich bei mir nicht wirklich geändert. Ist schon sehr lange
her das ich mich derart durch ein Buch quälen mußte. Am Montag sind das schon 2 Wochen. Länger als 1 Woche lese ich selten an einem Buch.

Das Buch hat keine richtig zusamenhängende Story. Das Buch hat keinen Helden mit dem man mitfiebern
könnte. Das Buch hat überhaupt so gut wie gar keine Emotionen und wirkt daher seltsam leblos auf mich.
Ich habe schwierigkeiten mit die Schauplätze überhaupt vorzustellen, sofern es nicht in der Bibliothek
oder im Seattle unserer Tage spielt. Bin also wirklich nicht begeistert.

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klox
Beitrag 13.06.2009, 17:05
Beitrag #12


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Ich bin jetzt fast am Ende des zweiten Teils, auf Seite 434. Was ich befürchtet habe ich ist eingetretten, die Geschichte liest sich für mich wie ein Fantasy Buch das teilweise in der Jetztzeit, und teilweise in einer archaischen Stadt mit Zauberern und mächtigen Wesen spielt. Was mich am lesen hält, ist einerseits die dynamische Handlung (es passiert wirklich viel) auf der anderen Seite die Neugier worauf das ganze denn jetzt wohl hinauslaufen mag.

Insgesamt kann Bear schon sehr gut schreiben, und ich hoffe immer noch das hinter dem ganzen eine wirkliche gute Idee steckt. Insgesamt wird das Buch aber wohl keine sehr gute Note bei mir bekommen, da mir das Fantasy typische sinn- und logikfreie Mystik Gebrabbel auf den Keks geht.

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Pogopuschel
Beitrag 13.06.2009, 17:13
Beitrag #13


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Ich bin auf Seite 542 und empfinde das Buch gar nicht als fantasymäßig. Die Wesen in der Zukunft sind einfach auf einer anderen Evolutionsstufe, haben den menschlichen Körper teilweise hinter sich gelassen. Mir gefällt vor allem das Spiel mit der Realität in Seattle. Wie sich die Bücher verändern, Weltenlinien bereist werden usw. Was da mit dem Chaos, das sich ausbreitet, passiert, kann ich noch nicht so ganz nachvollziehen. Auch nicht, was Realitätsgeneratoren sind. Aber ich finde es gut, dass sich Bear bei den Beschreibungen der zukünftigen Technologien zurückhält.


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Gerade fertig gelesen:
David Baldacci - "Die Kampagne" (spannend, aber leider begibt sich Baldacci immer mehr auf Clancy-Niveau)
Lawrence Goldstone - "Anatomie der Täuschung" (toller historischer Roman über die Entstehung der modernen Medizin im Amerika der 1890er Jahre)
Warren Fahy - "Biosphere" (interessanter "Lost World" Wissenschaftsthriller, mit vief Phantasie umgesetzt)
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Rusch
Beitrag 13.06.2009, 18:44
Beitrag #14


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Ich bin jetzt bei Seite 120.
Ich fürchte, dass das Buch etwas aufgebläht ist. Es gibt zwei Zeitebenen, die eine Verbindung haben, in dem die Menschen Reisen und Äonen. Allerdings hatte ich das Grundkonzept für eigenartig. Dass die Menschen über Billionen von Jahren überdauern halte ich für unwahrscheinlich.


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Pogopuschel
Beitrag 13.06.2009, 19:13
Beitrag #15


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ZITAT(Rusch @ 13.06.2009, 19:44) *
Dass die Menschen über Billionen von Jahren überdauern halte ich für unwahrscheinlich.


Abwarten. biggrin.gif

Das meine ich jetzt nicht in Bezug auf das Buch. (Nicht, dass man mir wieder Spoiler vorwirft.)

Ich denke schon, dass Bear viele Gedanken mit Substanz in das Buch hineingepackt hat, aber er schwafelt auch sehr oft. Allerdings fügt sich das Geschwafel trotzdem gut in die Geschichte ein.


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Gerade fertig gelesen:
David Baldacci - "Die Kampagne" (spannend, aber leider begibt sich Baldacci immer mehr auf Clancy-Niveau)
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Amtranik
Beitrag 13.06.2009, 20:10
Beitrag #16


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Aber wo ist die Story?
Ich meine mit wem könnt Ihr euch denn identifizieren oder wenn schon das nicht mit welchen Personen
fiebert Ihr mit? Bei welchen kann man überhaupt wissen ob man um Sie fürchten muss oder nicht.
Das ganze ist mir zu viel gerede und nichts passiert was so richtig licht ins dunkel bringt. Die Kapitel sind
ja recht kurz gehalten und er schreibt auch so das man bei der Stange bleiben kann wenn man halbwegs
stehvermögen hat. Aber so richtige Freude macht mir das Buch nun wirklich nicht und dafür wars echt zu
teuer. Mir ist ehrlich gesagt sogar bereits jetzt die Auflösung ziemlich wurscht. Die ist entweder so abgehoben
das ich eh nix kapiere oder aber lächerlich. Allenfalls noch wenn Ginny oder Jack Ihre Biographien erzählen
oder wenn über die Bibliothek berichtet wird kommt freude auf. Aber was soll das ganze geschwurbel?

Bei Bear hab ich nach über 300 Seiten noch nicht richtig gewußt was er will und was jetzt die Story sein soll
da sind andere schon fertig mit Ihren Büchern.

• (Buch) gerade am lesen: Stephen King - Tot
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Rusch
Beitrag 14.06.2009, 16:35
Beitrag #17


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Also ich habe jetzt 220 Seiten. Es gibt ein zentrales Pärchen in der Gegenwart und ein Pärchen im Jahre 100 Billionen nach der Schaffung des Universums. Beide Pärchen haben eine Verbindung. Welche Art diese Verbindung ist und warum sie überhaupt existiert ist noch offen.

@Pogo: Dass sie die Supermenschen im Jahre 100 Billionen nach Christus noch an die affenartigen Vorfahren erinnern können, finde ich nach wie vor albern und ich glaube nicht, dass mich Bears Erklärung zufrieden stellen wird. Na, mal sehen.


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TrashStar
Beitrag 14.06.2009, 17:22
Beitrag #18


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ZITAT(Dave @ 05.06.2009, 21:01) *
Ich habe auch Stellen entdeckt, die Ähnlichkeiten aufweisen, dennoch bin ich der Meinung, dass Die Stadt am Ende der Zeit um Längen und in eindringlicher Deutlichkeit schwächer ist als Imagica. Barker breitet auf beliebig ausgewählten 5 Seiten mehr Gehaltvolles und Klasse aus, als Bear auf 500, habe ich den Eindruck.

Clive Barker ist ein weitaus besserer Schriftsteller als Bear.

Die Ideen, die Geschichte und die Personen finde ich sehr gut, aber an der Ausarbeitung hapert es. Greg Bear ist ein eher mittelmäßiger Schreiber.

Dennoch lese ich das Buch auch im zweiten Durchlauf gerne, weil mir die Geschichte und die Personen gefallen. Auch wenn der Roman durchaus einige Kürzungen vertragen könnte.



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TrashStar
Beitrag 14.06.2009, 17:41
Beitrag #19


Biblionaut
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ZITAT(Amtranik @ 13.06.2009, 21:10) *
Ich meine mit wem könnt Ihr euch denn identifizieren oder wenn schon das nicht mit welchen Personen
fiebert Ihr mit? Bei welchen kann man überhaupt wissen ob man um Sie fürchten muss oder nicht.

Um eine Geschichte zu mögen, finde ich es nicht notwendig, mich mit irgendwelchen Protagonisten zu identifizieren. Im Gegenteil. Identifizierung mit Handlungsträgern kann sehr störend sein.

Für mich ist die "Atmosphäre" eines Buches wichtig. Eine Art energetische Kennung, die ein gutes Buch als tragender Untergrund durchzieht.

Und hier finde ich immer wieder Löcher, in denen irgendwie NICHTS mitschwingt. Aber wo ich das gerade geschrieben habe, merke ich, dass dieser Eindruck zum Inhalt des Buches passt. laugh.gif


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Pogopuschel
Beitrag 14.06.2009, 20:35
Beitrag #20


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ZITAT(Rusch @ 14.06.2009, 17:35) *
@Pogo: Dass sie die Supermenschen im Jahre 100 Billionen nach Christus noch an die affenartigen Vorfahren erinnern können, finde ich nach wie vor albern und ich glaube nicht, dass mich Bears Erklärung zufrieden stellen wird. Na, mal sehen.


Das gibt es bei "Der Wüstenplanet" doch auch. Erinnert sich Paul nicht irgendwann an Hitler oder ähnliches.

Im dritten Teil wird die Handlung durchaus konkreter. Die Erwähnung von Clive Barker gibt auch einen gewissen Sinn, wenn man seinen Satz "Nichts beginnt jemals" kennt. (Ist aus "Gyre" - jetzt als "Die gewebte Welt" neu aufgelegt.)
Man erfährt auch mehr über die Vergangenheit von Ginny und Jack. Es gehört zum Konzept, dass sie solange im Dunkeln blieb.


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Rusch
Beitrag 15.06.2009, 07:18
Beitrag #21


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ZITAT(Pogopuschel @ 14.06.2009, 21:35) *
Das gibt es bei "Der Wüstenplanet" doch auch. Erinnert sich Paul nicht irgendwann an Hitler oder ähnliches.


Ach wirklich? Nun, dann ist das da auch Unsinn. Ich meine, überleg mal: Der Mensch in einer Form, die man mit einem zugedrückten Auge als Intelligent bezeichnen kann, lebt seit ungefähr einer Million Jahren auf der Welt. Stellen wir mal die 100 Billionen Jahre in Vergleich, so würde das heißen dass der Mensch und seine Nachfahren 100 Millonen Mal so lange leben würde, als bisher gelebt hatte. Hätte Bear 1 Billion Jahre oder noch besser 100 Milliarden Jahre angesetzt, dann hätte ich mit dem ganzen ja noch leben können, aber so. Überhaupt: Es war die Rede von einer noch leicht glimmenden Sonnne. Wie lange ist den die Brenndauer unserer Sonne? Bestimmt nicht 100 Billionen Jahr und sicher auch noch nicht mal 10 Billionen Jahre.


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Amtranik
Beitrag 15.06.2009, 09:35
Beitrag #22


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ZITAT(TrashStar @ 14.06.2009, 18:41) *
Um eine Geschichte zu mögen, finde ich es nicht notwendig, mich mit irgendwelchen Protagonisten zu identifizieren. Im Gegenteil. Identifizierung mit Handlungsträgern kann sehr störend sein.

Für mich ist die "Atmosphäre" eines Buches wichtig. Eine Art energetische Kennung, die ein gutes Buch als tragender Untergrund durchzieht.

Und hier finde ich immer wieder Löcher, in denen irgendwie NICHTS mitschwingt. Aber wo ich das gerade geschrieben habe, merke ich, dass dieser Eindruck zum Inhalt des Buches passt. laugh.gif



Identifizieren sicher nicht zwingend da gebe ich Dir recht, aber zumindest sollte man, jedenfalls ich,
emotional in irgendeiner weise berührt werden. Und da liest sich das Buch für meinen Geschmack ebenso
mitreißend wie ein Telefonbuch. Also da könnt ich mir 1000 Bücher vorstellen die ich lieber endlich
mal lesen würde als diesen Schmöcker gleich 2 mal.

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zaster
Beitrag 15.06.2009, 13:25
Beitrag #23


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ZITAT(Rusch @ 15.06.2009, 08:18) *
Hätte Bear 1 Billion Jahre oder noch besser 100 Milliarden Jahre angesetzt, dann hätte ich mit dem ganzen ja noch leben können, aber so.


Im englischen Original steht auch "100 Billion", ist also ein Übersetzungsfehler: engl. Billion -> deutsch Milliarden! Wie oft wird dieser Fehler - selbst in Börsenzeitungen - gemacht!

Auch hatte ich es so verstanden daß es keine "echten" Menschen mehr gibt, sondern speziell für die Wanderung welche der alten (unserer?) Art nachgezüchtet wurden.

mfg
zaster

Der Beitrag wurde von zaster bearbeitet: 16.06.2009, 09:01

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Rusch
Beitrag 15.06.2009, 15:01
Beitrag #24


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An den Fehler mit den 100 Billion hatte ich auch schon gedacht, aber da ist ja die Sache mit den 10 und 14 Nullen, also 10 Milliarden und 100 Billionen. Sind denn diese Kapitelüberschriften auch in der Originalausgabe enthalten?


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zaster
Beitrag 16.06.2009, 08:36
Beitrag #25


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'tschuldigung, nehme das mit dem billion-trillion-Fehler wieder zurück, weiß nicht mehr wo ich die englischen 100 billion gelesen habe. Ich habe das engl. Original nicht, sondern nur auf englischen Websites Kommentare etc. gelesen. Auf amazon.us kann man mit lookinside in dem Buch mehrere trillions finden. Auch die 10 - 14 zeros gibt es dort.

Die billionen Jahre kann man vielleicht erklären wenn man bedenkt daß sich die Stadt jenseits der materiellen Existenz des Universums befindet.

zaster

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Amtranik
Beitrag 16.06.2009, 11:01
Beitrag #26


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Ob jetz billion million ist doch egal. Auf jeden Fall ist das Buch ein ganz großer schmarrn.
Sorry aber mit so nem spökes kann ich nix anfangen.
Die Handlung ist weitgehend langweilig, teilweise unverständlich. Und es ist auch nicht einsehbar
warum man um ein gutes Buch abzuliefern möglichst abstrakt sein muß. Liest man sich den Anhang
durch so scheint mir der gute Herr Bear besoffen von seiner eigenen Idee zu sein. Und es mag
alles so sein oder auch nicht ( für mich ist das meiste 3 Nummern zu hoch - habe weder
herausragende Mathematik noch überdurchnittliche Physikkenntnisse und von daher interessiert mich
das Geschwafel in etwa soviel als wenn in China ein Sack Reis umfiele. ) Eigentlich hatte ich mich
auf ein spannendes und interessantes Buch gefreut und wollte keine wissenschaftliche abhandlung über
Herrn Bears Thesen als Roman getarnt lesen.


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TheFallenAngel
Beitrag 16.06.2009, 11:31
Beitrag #27


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dank diesem thread werde ich also erstmal einen bogen um das buch machen, es sei denn amtranik verkauft mir sein exemplar für die hälfte oder so rofl1.gif

'die stadt ...' wurde letztens für den john c. campbell memorial award nominiert

den preis gibts übrigens '... for the best science-fiction novel of the year', soviel dazu devil.gif
(u.a. noch nominiert sind stephensons anathem und doctorows little brother, ebenso wie der aktuelle roman von ian r. macleod, dem autor von aether)

es ist aber eh so das ami's und deutsche/europäer viele sachen anders/unterschiedlich sehen/wahrnehmen/verstehen coool.gif


--------------------
... he became a corrupt shadow of his former self -
a fallen angel, trusted neither by heaven nor hell ...

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Amtranik
Beitrag 16.06.2009, 13:49
Beitrag #28


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ZITAT(TheFallenAngel @ 16.06.2009, 12:31) *
dank diesem thread werde ich also erstmal einen bogen um das buch machen, es sei denn amtranik verkauft mir sein exemplar für die hälfte oder so rofl1.gif

'die stadt ...' wurde letztens für den john c. campbell memorial award nominiert

den preis gibts übrigens '... for the best science-fiction novel of the year', soviel dazu devil.gif
(u.a. noch nominiert sind stephensons anathem und doctorows little brother, ebenso wie der aktuelle roman von ian r. macleod, dem autor von aether)

es ist aber eh so das ami's und deutsche/europäer viele sachen anders/unterschiedlich sehen/wahrnehmen/verstehen coool.gif


Ist ja auch völlig ok. Es wäre auch nicht das erste umjubelte Buch das ich mist finde.
Wenn ich da nur an "Harrisons" Roman Licht denke da grauselts mich heute noch. Das war ein regelrechtes Trauma von dem ich mich nur allmählich erholt habe. Die ganze Zeit hatte ich Zweifel
an meiner Zurechnungsfähigkeit weil ich zwar Wörter und Sätze las, diesen aber geringe bis
keine Bedeutung geben konnte und ich mich ständig und immerfort gefragt habe aufgrund welchen
Umstandes dieses Buch so gelobt worden war. Mir ist es bis heute nicht gelungen und ich komme für mich persönlich zu dem Schluß das da manchmal auch viel Voodoo-Glaube mit im Spiel ist. Ich las
beispielsweise Kritiken vom Buch und erkannte es kaum wieder, es war beinah so als habe man sich
seine ganz eigene Geschichte beim lesen des Buches zurecht interpretiert. Gebe ja auch nur meine persönlich Leseerfahrung wieder. Eventuell bin ich zu blöd für solch abgehobenen Stoff. Und wenn ich nur einen Bruchteil kapiere was der gute Mann schreibt ist der Spaßfaktor natürlich recht gering.

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Rusch
Beitrag 16.06.2009, 15:52
Beitrag #29


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Ich habe wieder dieses "Des-Kaisers-neue-Kleider" Gefühl. wink.gif Aber richtig hochgeistig finde ich dieses Buch nicht. Es ist eine jener etwas sphärischer Geschichten, die ich nicht recht mag.

Im Ernst: Es liest sich wenigstens gut auch wenn ein haltes Lektorat mit 50% Ausschuss dem Buch gut getan hätte.

Und ich bleibe dabei: Die Sache mit den 100 Billionen Jahren ist Bullshit.


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Pogopuschel
Beitrag 19.06.2009, 13:58
Beitrag #30


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Bisher fand ich das Buch gut, aber die letzten 100 Seiten ziehen sich wie Kaugummi. Es gibt zwar einige Überraschungen, aber der "Wow-Effekt" bleibt dabei aus. Die Beschreibungen des Chaos fand ich zunächst noch interessant und faszinierend, aber irgdendwie ist es zuviel des Guten.


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Gerade fertig gelesen:
David Baldacci - "Die Kampagne" (spannend, aber leider begibt sich Baldacci immer mehr auf Clancy-Niveau)
Lawrence Goldstone - "Anatomie der Täuschung" (toller historischer Roman über die Entstehung der modernen Medizin im Amerika der 1890er Jahre)
Warren Fahy - "Biosphere" (interessanter "Lost World" Wissenschaftsthriller, mit vief Phantasie umgesetzt)
Gerade am Lesen:
China Mieviélle - "Kraken"

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