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A.D. wird im Zusammenhang mit Datumsangaben auch schon mal als Abkürzung für »Ante Diaspora« (nach der Zerstreuung/Vertreibung) eingesetzt …
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An schlechten Tagen, wenn es regnet, glaubst du, du hättest Magengeschwüre. Nur an schönen Tagen, wenn die Sonne scheint, da denkst du, du hättest Krebs. (Die MAD-Fibel des Lebens) You, especially, I like. Passionate, sincere… …goofball. (Three to Tango)
A.D. wird im Zusammenhang mit Datumsangaben auch schon mal als Abkürzung für »Ante Diaspora« (nach der Zerstreuung/Vertreibung) eingesetzt …
Das wäre eine Erklärung. Besten Dank. Ansonsten bin ich schon belehrt worden: In Kurzgeschichten muss man eben nicht immer alles hinterfragen/respektive wird nicht alles bis ins letzte geklärt.
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Nachdem sich Prothesengötter nun schon über eine Woche hartnäckig in den Top 20 der Amazon Rangliste /Cyberpunk hält und einmal sogar Platz 3 erklimmen konnte, ist die erste Auflage weg. Hätten wir uns nicht träumen lassen. Was bin ich froh, dass wir das Buch vor LULU gerettet haben, gell Frank.
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"Was immer du schreibst - schreibe kurz und sie werden es lesen, schreibe klar, und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft und sie werden es im Gedächtnis behalten" Joseph Pulitzer, amerikanischer Journalist und Verleger
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Jetzt hab' ich das Ding auch mal in der Hand und muss sagen: bestaussehendstes Wurdack-Buch bislang! Allerdings hatte ich auch einen lustigen Wahrnehmungseffekt: Bisher dachte ich immer, das Ding auf dem Titelbild sei ein Wesen, dass ich in Gedanken "Scary Cyber-Chicken" nannte, eine Art Lovecraft-Biotech-Geflügelmonster. Nach erstem befremden dachte ich dann: "na schön, warum nicht? Hauptsache sieht gut aus!" Und jetzt habe ich das Buch vor mir und stelle fest, dass es ein Mann mit Flügeln ist ...
Ich habe noch nicht alle (neuen) Stories gelesen, prinzipiell bleibt mein Eindruck im guten wie im nicht ganz 100%igen bestehen: Tolle Prosa, eindrücklich und kompromisslos, aber zuweilen auch etwas zu bequem (Ist das jetzt in sich widersprüchlich?). Was ich meine: ich habe den Eindruck, dass Frank sich ein bisschen zu sehr auf Cyberpunk-Standards ausruht und den meisten seiner Stories der letzte Dreh fehlt, der sie für mich über das "Sehr Gut" in den Bereich von "Großartig" hinausheben würde. "Labyrinth der Neonrose" habe ich jetzt nicht noch mal gelesen, verkörpert für mich aber am ehesten genau dieses Problem. Ähnliches gilt für "Das Bild im leeren Rahmen" (großartiger Titel, übrigens!): sinistre Konzerne, Gedankenauslesen, Frau im Blade-Runner-Plastikmantel ... das sind mir zu viele Standardzutaten und nicht interessant genug kombiniert. Dafür entschädigen dann aber wieder brillante Szenen wie das "Ausschälen" von Lena. "Amethyst" finde ich besser, weil runder, war aber auch etwas enttäuscht vom allzu klassischen Finale, in dem mal wieder poetische Gerechtigkeit geübt wird. Mit Verlaub: Laangweilig! "Imperium Germanicum" ist dagegen mal wirklich eiskalt und verstörend. Ton ist hervorragend getroffen, ein bisschen habe ich mich an Tobias Meißners "Hiobs Spiel" erinnert gefühlt. Das (erste) Ende ... wieder nicht so mein Fall, muss ich zugeben. Von der Idee her nicht schlecht, aber die Sache hätte besser eingeflochten werden sollen, anstatt sie am Ende mittels eines unglaubwürdigen Infodump-Dialogs dranzuklatschen.
Soweit erst mal. Vielleicht ist die Hebben-Story, die mich rundum glücklich macht, ja bei den restlichen dabei ...
Der Beitrag wurde von Jakob bearbeitet: 15.04.2008, 14:56
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Ich habe in irgendeinem Roman mal die Zeitrechnung P.D. im Sinne von »post diaspora« (nach der Zerstreuung) gesehen. A.D. könnte also im Sinne von »ante diaspora« (vor der Zerstreuung) verwendet worden sein.
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Habe es auch nicht gemerkt und den Hinweis einfach so hingenommen. Muss ich also weiter raten, wenn sich Frank hier nicht noch erbarmt. Oder hat vielleicht doch noch jemand eine Idee, was diese 1906 A.D. mit der Vertreibung der Menschen durch die Maschinen zu tun hat (in einem Umfeld, das tatsächlich ein bisschen vorsinnflutlich wirken soll, so mit Kaiser und Zeppelin).
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Habe es auch nicht gemerkt und den Hinweis einfach so hingenommen. Muss ich also weiter raten, wenn sich Frank hier nicht noch erbarmt. Oder hat vielleicht doch noch jemand eine Idee, was diese 1906 A.D. mit der Vertreibung der Menschen durch die Maschinen zu tun hat (in einem Umfeld, das tatsächlich ein bisschen vorsinnflutlich wirken soll, so mit Kaiser und Zeppelin).
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Amazon.de Verkaufsrang: #8.534 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
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Auf Buchwurm.Info gibt es eine Rezension zu Franks Buch.
Tobias Schäfer schreibt: Dreizehn Erzählungen in einem Band, vom Autor zusammengestellt. Also die geballte schöpferische Kraft Frank Hebbens mit den Geschichten seiner persönlichen Wertschätzung. Für Hebben-Leser eine Goldgrube, aber in dieser Zusammenstellung für jeden interessierten Science Fiction-Leser ein Genuss.
Der Beitrag wurde von Ernst Wurdack bearbeitet: 06.05.2008, 06:39
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Eine weitere Rezension des Buches ist auf dem Cyberpunk Terminal online; Fazit von Jürgen Olejok:
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Prothesengötter gehört als Buch in jede ernstzunehmende Sammlung zum Genre Cyberpunk, aber auch diejenigen, die dem Thema an sich nicht viel abgewinnen können, werden von den stilistischen Fähigkeiten des Autors beeindruckt sein. Sollten sich Hebbens schriftstellerische Ambitionen in eine ähnliche Richtung bewegen, wie bei anderen ehemaligen Größen des Genre, bleibt dieses Buch der Beweis, dass auch in Deutschland der New-Wave-Style in Verbindung mit fiktiven Plots seine ernstzunehmenden Protagonisten hatte. KAUFEN!
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Eine Rezension zu den Prothesengöttern ist beim SF-Magazin online gegangen.
Franz Birkenhauer schreibt: Hebbens Inhalte sind solide, seine Sprachgewandtheit ist mehr als das, und durch Raffung und Komprimierung seiner Geschichten schafft er schnell Spannung und Atmosphäre.
Der Beitrag wurde von Ernst Wurdack bearbeitet: 18.06.2008, 07:00
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"Was immer du schreibst - schreibe kurz und sie werden es lesen, schreibe klar, und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft und sie werden es im Gedächtnis behalten" Joseph Pulitzer, amerikanischer Journalist und Verleger
Seit zwei Monaten immer wieder und wieder und wieder in den Top 20; darf aber gern noch zehn Jahre so weitergehen ... Grüße!
Ich freu mich ja für Dich, dass die Sammlung so gut geht, möchte Dich aber doch ein wenig auf den Boden zurückholen. Meine samstäglichen Stichproben der letzten zwei Monate - übrigens eines Dutzend Bücher - zeigen ganz andere Resultate:
Jesesmal wenn 1 (EIN) Buch verkauft wird, fällt dieser Stand abrupt um etwa 100-Tausend, um dann wieder auf die alte Höhe zu steigen, wenn sich für ne Weile nichts mehr tut.
Der Verkaufsrang (Top 100) bezieht sich ausschliesslich auf "Cyberpunk" - nicht auf Science Fiction. In dieser Kategorie gibt es nur relativ wenige Bücher, erst recht nicht aktuelle - ausser Iwoleits PSYHACK, das ebenfalls unter "Cyberpunk" registriert ist. Sobald ein neuer Cyberpunk-Roman auf den Markt kommt, hat er naturgemäss Super-Plätze - für ne Weile.
Dein Werk hatte während der letzten 2 Monate (samstags) folgende Ränge: 62. - 78. - 23. - 25. - 43. - 60. - 46. - 82.
Iwoleit hatte im gleichen Zeitraum: no - 15. - 64. - 50. - 44. - 49. - no - no
Ist doch auch toll!
Mein SEX, LOVE, CYBERSPACE, das erklärtermassen schlecht ging und bereits seit Jahren auf dem Markt ist, schaffte es in dieser Zeit dank zweier (...!) mutigen Käufers gerade einmal auf Rang 61. und einmal auf 98.
Wundere Dich nicht, dass ich alle diese Informationen habe; ich habe in meinem Berufsleben gelernt, die Marktsituation möglichst gut zu untersuchen, darum beobachte ich die Entwicklung auf Amazon seit bald 2 Jahren, im Bemühen, hinter den merkwürdigen Zahlen einen Sinn zu finden.
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ZITAT
Ich freu mich ja für Dich, dass die Sammlung so gut geht, möchte Dich aber doch ein wenig auf den Boden zurückholen.
Klar. So blauäugig sind wir ja nun auch wieder nicht! Aber es hat sich gezeigt, dass in den letzten zwei Monaten regelmäßig Bücher auch über Amazon geordert wurden ... das ist schon ein großer Erfolg, natürlich gemessen an der Machbarkeit des Marktes ... du weißt schon!
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ZITAT(Helmuth W. Mommers @ 18.06.2008, 11:06) [snapback]104560[/snapback]
Wundere Dich nicht, dass ich alle diese Informationen habe; ich habe in meinem Berufsleben gelernt, die Marktsituation möglichst gut zu untersuchen, darum beobachte ich die Entwicklung auf Amazon seit bald 2 Jahren, im Bemühen, hinter den merkwürdigen Zahlen einen Sinn zu finden.
Na, Helmuth, so weit scheint es ja mit deinen Informationen und Untersuchungen nicht her zu sein. Wollen wir dich doch auch mal auf den Boden zurückholen. Es gibt mehr als eine wissenschaftliche Abhandlung darüber, wie die Amazon Verkaufsränge zustandekommen, wie stark sich einzelne Buchverkäufe in bestimmten Verkaufsrangklassen auswirken und wie oft verschiedene Verkaufsrangklassen neu kalkuliert und angepasst werden. Wenn du mal googelst, dann braucht es keine 2 Jahre, um den Mechanismus hinter den Amazon Zahlen zu verstehen. Da ist nämlich gar nichts merkwürdig.
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Rusch hat eine neue Kritik auf Amazon angelegt. Wer da neugierigerweise vorbeischaut, kann ja dann auch gleich spontan das Buch mitbestellen ... Sein Fazit:
ZITAT
Ganz ohne Zweifel: Diese Sammlung ist etwas Besonderes. Die düsteren Zukunftsvisionen und der zeitweise poetische Schreibstil haben etwas geschaffen, was seinesgleichen sucht. Für Fans von Cyberpunk-Geschichten ist diese Sammlung ein unbedingtes Muss.
Der Beitrag wurde von Frank bearbeitet: 18.06.2008, 17:22
Klar. So blauäugig sind wir ja nun auch wieder nicht! Aber es hat sich gezeigt, dass in den letzten zwei Monaten regelmäßig Bücher auch über Amazon geordert wurden ... das ist schon ein großer Erfolg, natürlich gemessen an der Machbarkeit des Marktes ... du weißt schon!
Unbedingt!! Ich möchte den Erfolg auch nicht schmälern. An den Zahlen kann ich ziemlich genau ablesen, wie viele Stück gegangen sind, und da läuft immer was - ganz im Gegensatz zu anderen Büchern wie die Erler-Romane bei Shayol oder die Jeschke-Sammlung, um nur zwei Beispiele zu nennen, die nie zum Laufen kamen.
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ZITAT(Helmuth W. Mommers @ 19.06.2008, 06:57) [snapback]104626[/snapback]
Oh, danke für die Information. Man lernt eben nie aus.
Gerne geschehen! Gib als Suchbegriff einfach Understanding Amazon Sales Rank ein, dann müsstest du eigentlich fündig werden. Wenn nicht, schicke ich dir eine Kurzversion, die die für uns wesentlichen Fakten und Grafiken enthält.
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Wahnsinn! Wie bist Du nur DARAUF gekommen? - Bitte mailen. Danke!!
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ZITAT(Helmuth W. Mommers @ 20.06.2008, 10:53) [snapback]104725[/snapback]
Wahnsinn! Wie bist Du nur DARAUF gekommen? - Bitte mailen. Danke!!
Ist schon unterwegs zu dir.
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Ein zünftiger Verriss meines Meisterwerks ist druckfrisch bei Amazon zu bestaunen; Fazit von Frank Hoffmann "foh", wer immer dieser Knilch auch sein mag ... ... :
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Ja gut, Hebben ist in der Lage, düstere Bilder mit Worten zu malen. Das war es aber schon. Die Geschichten sind flach, wenig überraschend, wenig überzeugend. Technologisch und visonär hat Hebben nichts drauf. Vermutlich kann er grad mal sein Word bedienen, wenn überhaupt.
Der Beitrag wurde von Frank bearbeitet: 25.06.2008, 12:57
Ein zünftiger Verriss meines Meisterwerks ist druckfrisch bei Amazon zu bestaunen; Fazit von Frank Hoffmann "foh", wer immer dieser Knilch auch sein mag ... ... :
hö hö. Hast du dem mal die Freundin weggeschnappt? So eine Meinung habe ich zu dem Buch ja noch nie gehört. Sehr eigenartig.
Ein zünftiger Verriss meines Meisterwerks ist druckfrisch bei Amazon zu bestaunen; Fazit von Frank Hoffmann "foh", wer immer dieser Knilch auch sein mag ... ... :
Sicher irgendwer, dem du mal zu Hause im SciFi-Eck auf die Zehen gelatscht bist. Späte Rache! Zitat: "Meister des Cyberspace Punks" Ich kenn ja jetzt schon einige Genres und Subgenres, aber das ist mir neu.
ps: Ist das Magazin bei dir angekommen? Wir hatten etwas Streß mit der Deutschen Post.
Der Beitrag wurde von Flo bearbeitet: 25.06.2008, 13:22
Ein zünftiger Verriss meines Meisterwerks ist druckfrisch bei Amazon zu bestaunen; Fazit von Frank Hoffmann "foh", wer immer dieser Knilch auch sein mag ... ... :
Charmant.
Wie ich sehe, kommt der Rezensent aus Wiesloch. Ich hoffe, der rennt hier nicht gleich mit der Axt in der Hand die Tür rein, um sich zu beschweren. War wohl doch keine so gute Idee, in der örtlichen Buchhandlung die Flyer mit dem Wurdack-SF-Programm auszulegen ...
gute Idee, in der örtlichen Buchhandlung die Flyer mit dem Wurdack-SF-Programm auszulegen ...
Doch, war es. So gar eine sehr gute Idee. Und nichtsdestotrotz ist der Amazon Rank gestiegen. Was mich wundert: Wenn er die Storys aus der c't kennt und so grauslich findet, warum kauft er sich dann das Buch? Egal. Kontroverse Rezensionen sind immer gut, da steigen die Verkäufe. Verdammt, wo ist hier der Smilie mit dem Dollarzeichen in den Augen ...
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