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ZITAT(jasicher @ 17.08.2009, 13:17)
Ja, gute Antwort, aber: Kann man das ominöse Interview irgendwo online lesen?
Wahrscheinlich nicht. Das würde ein bisschen dem Bemühen widersprechen, Druckerzeugnisse zu verkaufen, oder?
Wobei: Da ja nun schon einige Novae vergriffen sind, vielleicht sollte man darüber nachdenken, die entsprechenden Inhalte online verfügbar zu machen?
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ZITAT(jasicher @ 17.08.2009, 13:17)
Ja, gute Antwort, aber: Kann man das ominöse Interview irgendwo online lesen?
Mir ist keine entsprechende URL bekannt. Und google spuckt auch nix aus.
BTW: Es lohnt sich auch nicht. Aber ein Kauf von NOVA 15 würde sich allein wegen der Stories lohnen.
Gruß Ralf
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ZITAT(Christian Günther @ 11.08.2009, 21:22)
Heidrun Jänchen: Greifbare Handlung, schön überzogenes Ende. Leider kann ich keine "Überwachungsstaats-Stories" mehr sehen,
Hier rede ich mich mit meiner traumatischen Kindheit in der DDR raus ...
ZITAT(Christian Günther @ 11.08.2009, 21:22)
Gefällt mir.
Danke! Mit der Geschichte ging es mir wie Dir mit der Illustration (wandernde Steine am Meeresgrund hätte ich auch nicht hingekriegt) - ein lebensgroßes Problem. Die Damen im Band hatten ja eine wesentliche Nebenbedingung (schon unfair!): es mußte unbedingt eine Story über Sex sein. Natürlich habe ich erstmal keinen hochgekriegt, aber den ganzen Tag über Sex nachgedacht. Zwei Storys geschrieben, beide Beziehungskram. In einer kamen ausschließlich Raumschiffe vor - ohne Sexualorgane. Irgendwann war dieser Satz da: "Gestern haben sie den Oralsex verboten". Ich hab's als Zeichen Gottes gesehen und meinen ganzen Frust rausgelassen. Übrigens gefällt mir Deine Illustration ausnehmend gut, ebenso wie die zu "Da im Glück". Die Illustrationen sind überhaupt interessant. Gemeinhin scheint dem Illustrieren von Büchern was Unanständiges anzuhaften. Keine Ahnung warum. In meiner traumatischen Kindheit waren die meisten SF-Bücher illustriert, und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, finde ich es noch immer nett.
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So, dann kehre ich mal alles zusammen, was ich im Schwesterforum in den letzten Tagen abgesondert habe:
Norbert Stöbe: Da im Glück
Mir hat das stimmige Endzeit-Szenario zugesagt. Und von Emotionslosigkeit habe ich nun gar nichts gemerkt. Da versucht verzweifelt, Frau und Tochter in einer schweren Zeit durchzufüttern, stößt dabei aber auf interne und externe Hürden. Als er am Ende merkt, dass er sich für eine verlorene Sache aufgerieben (und ein wertvolles Stück Fleisch völlig unnötig verhökert) hat, dreht er durch. Und sucht danach Frieden in einer Traumwelt. Sprache, Figuren, Handlung, Atmosphäre - für mich ist alles stimmig. Der einzige Vorwurf: Das ist die 1000ste Variation auf ein sattsam bekanntes Thema. Aber eben eine gelungene Variation!
Gero Reimann: Im Äquilibirum
Boah! Was für eine intensive, anrührende Studie über Persönlichkeitsauflösung während eines langen Raumfluges. Starke Worte, starke Bilder, starke Auflösung! Man muss sich allerdings auf die Reimannsche Diktion einlassen und bis zum Ende durchhalten. Dann wird man aber reich belohnt. Nachdem ich seinen Roman "Lila Zukunft" aus der 80er Jahren eher in blasser Erinnerung behalten habe, gelingt Reimann mit seinem diesjährigen Comeback in der SF nach der c't-Story "Kalchas wie Kotzende Hunde" bereits der zweite Paukenschlag. Großartig! (Das schrieb ich, bevor mich die Nachricht von seinem Tod erreichte.)
Holger Eckhardt: Der Schöpfer usw. Museumsleiter Dr. Heinz Bürger-Klein (sic!) ist ein Mutant, der vermittels Fingerschnippen die Welt ändern kann. Aber das macht ihn auch nicht glücklich. Als ich den Namen des Protagonisten las, wollte ich schon zur nächsten Story weiterblättern. Die Glosse, mit Seitenhieben auf Philosophie und niedersächsische Dörflermentalität durchsetzt, bewegt sich auf dem Niveau von Wochenendbeilagen. Sie enthält einige nette Gags, wirkt als Ganzes eher nervig und kann guten Gewissens nach Lektüre ad acta gelegt werden. PS: Erwitte-Anröchte liegt tatsächlich im Sauerland. 10 km westlich von Soest und 8 km südlich von Lippstadt. (Korrektur von J.I s. hier)
Sam J. Lundwall: Immerwährende Zeit Der als Kontaktperson ausgewählte Protagonist hatte geistigen Kontakt mit einer Außerirdischen, die über keinerlei Zeitgefühl verfügt. Er meint, er habe sie durch die Kontaktaufnahme getötet. Und die Manganknollen kriechen auf dem Tiefseeboden. Ich mag die schwebend-melancholische Stimmung, die durch die kontemplative Sprache erzeugt und verstärkt wird. Dem kann man sich gut hingeben und darin versinken. Aber die eigentliche Botschaft der Story blieb mir verborgen.
Uschi Zietsch: Jutta Die deutsche Gesellschaft der Zukunft ist unter dem zynischen Schlagwort "Gleichgewicht" streng zweigeteilt. Bernhard zieht es aus den Slums in die Luxusstadt. Da er sich als Fußball-Talent entpuppt, gelingt ihm der Aufstieg. Nur die erhofften Sexeskapaden stellen sich nicht ein. Bis sich Jutta bereit erklärt, ihn zu heiraten. Aber das Glück währt auch nicht ewig. Nette Grundidee, der soziale Hintergrund wird an einzelnen Alltagsmenschen verdeutlicht. Aber Figuren und Handlung folgen bekannten Typen und Motiven (Ehekrieg). Der Text liest sich ganz flüssig runter; Uschis Routine macht sich im positiven Sinne bemerkbar. Allerdings passt der dominierende Kaffeeklatsch-Erzählstil weder zum männlichen Protagonisten noch zu der häufig erwähnten Diskretion und Tabuisierung dessen, was er da tut. Ein paar mehr szenische Elemente hätten die insgesamt gelungene Story weiter verbessert.
Gabriele Behrend: Soft skills, hard days Die Protagonistin besucht die unternehmenseigene socialista, um sich von ihr sexuell bearbeiten zu lassen. Nun hat sie das richtige Charisma für das nächste Meeting. Die ersten drei Seiten - selten so eine sinnliche, mitreißende, erotische Sprache gelesen. Wundervoll! Das satireartige Ende passt allerdings gar nicht dazu. Was bleibt: Eine gelungene Fingerübung, und die Hoffnung auf mehr erotische Geschichten aus Gabis Feder!
Thomas Wawerka: Der epochale Winter: Genesis Den Inhalt hat Florian Breitsameter hier schon gut zusammengefasst. Auch in der Bewertung stimme ich weitgehend mit ihm überein. Die Story ist über drei Viertel spannend, stilistisch rund und enthält interessante, lebendige Figuren. Die philosophischen Anspielungen sind insgesamt gut in die Story integriert, vielleicht hätten ein oder zwei weniger auch gereicht. Das Ende wirkt auch auf mich wie auf die Schnelle abgehakt. Stoff, Idee und Universum reichen für mehr.
Helmut Hirsch: Emma Niklas und Randolph führen auf einem Asteroiden Prospektionsarbeiten durch. Nach einer Nuklearexplosion scheint sich ein Felsbrocken zu bewegen. Netter Anfang, driftet aber in moralinsaure Misanthropie mit onkelhaft-betulichem Charme ab. Der Perspektivwechsel zu den lebenden Asteroiden gerät zu märchenartig.
Helmuth W. Mommers: Mutter Erde, Vater Kosmos Jon-Jen Jovaro, Astronauta, verliert beim Glücksspiel alles - auch seinen aufgetunten Plasmaten-Körper. Auf der Flucht vor seinem Gläubiger und der Organmafia nistet er sein Gehirn im Uterus der Gangsterbraut ein. Wahnwitzige Ideen, actionlastig ohne zur reinen Action-Story zu verkommen. Interessantes Personal, stilistisch rund erzählt mit überraschenden, aber stets plausiblen Wendungen. Gelungen und sehr gern gelesen! Einziger Vorwurf: der bescheuerte Titel!
Klaus N. Frick: Papa feiert Weihnachten An einem Weihnachtsmorgen wird Papa von Uniformierten abgeholt. Genau ein Jahr später liefert man ihn als staatstreues Wesen wieder ab. Die 100.000ste "Sie-holten-ihn-im-Morgengrauen"-Story, wenig originell, Kinderperspektive nicht ausgereizt.
Heidrun Jänchen: Eine typisch anarchistische Handlung In einem repressiven Zukunftsstaat wird nun auch Oralsex verboten. Das macht Hark und Miriam so zornig, dass sie schließlich am "Straßenverkehr" teilnehmen - freilich mit einer eigenwilligen Interpretation des Begriffs. Bissig, böse, knackig geschrieben. Insgesamt gelungen und gern gelesen, wenngleich etwas übertrieben.
Frank Hebbben: Paperdoll Vertreter Ralph zieht aus dem alterschwachen Automaten in seiner Absteige eine Paperdoll, die ihm nützlich wird - wenngleich auf andere Art als beabsichtigt. Die Einsamkeit des Handelsvertreters im Hotelzimmer gut getroffen, Twist wirkt konstruiert. Gelungene Fingerübung!
Hermann Ritter: T.N.T. Smith Ritter stellt die 12bändige Reihe „T.N.T Smith“ von Ronald M. Hahn und Horst Pukallus vor. Die Reihe besteht aus Sex und Spionage und ist eine Hommage an den Pulp der 30er Jahre. Einige exklusive „Hintergrundinfos“, z.B. über den Ausstieg von Pukallus und die Publikationsverzögerung nach Band 7, bilden das Salz in der Suppe. Als bestellte Werbung für einen verdienten NOVA-Herausgeber durchaus okay. Ritter hat aber schon bissiger geschrieben.
Helmuth W. Mommers: Jahresrückblick 2008 In bewährter Weise schaut Helmuth zurück auf das Storyjahr 2008. Dabei beklagt er sich über selbstverlegte Collections und mangelndes Qualitätsbewusstsein bei vielen Herausgebern. Dennoch präsentiert er eine lange Liste mit 38 Novae und 5 Supernovae. Ich bewundere immer wieder Helmuths Maulwurffähigkeiten beim Aufspüren und Durchlesen von SF-Stories. Von den 27 aufgeführten Publikationen habe ich nur 14 gelesen. Allerdings scheint mir auch - mit Ausnahme von "Am Ende der Leitung" - wenig entgangen zu sein. In das allgemeine Lamento mag man einstimmen oder nicht. Ich denke, Qualität spricht sich rum und wird sich durchsetzen. Die Zahl der guten bis sehr guten Stories spricht IMHO für einen insgesamt guten Zustand der deutschen SF-Story.
NOVA 15 ist unterm Strich eine durchwachsene Ausgabe. Damit ist sie besser als der Vorgänger, fällt jedoch gegenüber der gelungenen Nummer 13 deutlich ab. Einigen Stories merkt man an, dass sie mit der gleichen Themenvorgabe geschrieben wurden. Da das aber nicht auf alle zutrifft, macht das fertige Produkt einen zusammengewürfelten Eindruck. Meine Highlights sind die Stories von Reimann und Mommers, überzeugen konnten noch Stöbe, Zietsch und Jänchen, in Teilen Wawerka und Hebben. Die editoriellen Beiträge (Pukallus, Ritter, das Eckhardt-Interview) hinterlassen allesamt ein Geschmäckle. Neben Mommers' Jahresrückblick hätte noch ein weiterer echter Sachartikel Platz gehabt. Durchweg gelungen sind die Illustrationen, die in der Regel den Namen auch verdienen. Das Titelbild gefällt von Motiv und Machart (weniger von der Farbkombination), ist aber für meinen Geschmack zu sehr auf die untere Hälfte gedrückt. Auch wenn das NOVA-Logo lesbar bleiben muss - da bliebt noch Platz nach oben!
Gruß Ralf
Der Beitrag wurde von ShockWaveRider bearbeitet: 19.08.2009, 09:37
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ZITAT(ShockWaveRider @ 19.08.2009, 04:57)
NOVA 15 ist unterm Strich eine durchwachsene Ausgabe. Damit ist sie besser als der Vorgänger, fällt jedoch gegenüber der gelungenen Nummer 13 deutlich ab. Einigen Stories merkt man an, dass sie mit der gleichen Themenvorgabe geschrieben wurden. Da das aber nicht auf alle zutrifft, macht das fertige Produkt einen zusammengewürfelten Eindruck. Gruß Ralf
Da sieht man, die Geschmäcker sind sehr unterschiedlich. Mir gefiel die Ausgabe (zumindest der Geschichtenteil), auch gerade wegen der Abwechslung. Mein Favorit ist die Geschichte von Thomas Wawerka.
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Auch ich habe inzwischen meine Lieblingsstory: "Paperdoll" von Frank Hebben. Fiese, miese, schmutzige Story, die auf den Punkt kommt. Nicht ganz klar ist mir, ob das nun wirklich SF ist. Nun ja, die Puppe spricht, das machen sie heute noch nicht, also wollen wir mal nicht so sein. Rin in die Schublade! Und weiter so.
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Ich dachte, es gäbe Platzprobleme – mitnichten, auf „nur 176“ Seiten kam die Sparausgabe ;-) Von wegen „wer soll das bezahlen“…
Ausstattung und allgemeines Layout sind tiptop wie gewohnt, der Satz mangelhaft – aber das ist auch nicht neu -, Korrektur gelesen wird offenbar überhaupt nicht – ein schwerer Fehler. Es gibt Dutzende (!) fehlende Zeileneinzüge und sonstige Hässlichkeiten. Schade!
Das Cover hat mir, vom Stil und vom Thema her, nicht gefallen, ist mir auch zu fantasylastig; die Illus fand ich mehrheitlich sehr gut bis ausgezeichnet, richtig professionell, hätten gut in jedes amerikanische Magazin gepasst, allen voran die von Rybak, Jasczuk und Schimanski (bei dem man die Reihenfolge der beiden Bilder vertauscht hat), aber auch Dörr, Günther, Schaufelberger, ibs-von-Seht, Scharf überzeugten.
Artikel und Interview las ich mit mässigem Interesse, das Editorial mit Genuss.
Soft skills, hard days von Behrend: stimmungsvoll, sprachgewandt, aber mir zu experimentell.
Der epochale Winter: Genesis von Wawerka: ja, das ist mal eine Story! Das Highlight der Ausgabe. Hervorragend erzählt, die Auflösung lässt Spielraum für Spekulationen; etwas konkreter hätte der Autor schon werden dürfen. Seine bisher beste Erzählung.
Emma von Hirsch: sauber und spannend, prima erzählte Hard-SF. Nette Idee, mehr nicht.
Mutter Erde … von … äh, kenn ich doch. Ist von mir. Ich wollt’s auch mal versuchen, so `ne Seifenoper; Asche über mein Haupt. Die Anglizismen ersetzen war Ronalds Idee. Aber ich stimme ihm zu, ich krieg auch schon Zustände vorm Fernseher, muss das nicht auch noch gedruckt haben.
Papa feiert Weihnachten von Frick: ja nu, keine SF. Könnte im Heute passieren.
Eine typisch archaische Handlung von Jänchen: gut geschnürtes Paket von bekannten Visionen, von daher nichts Neues, aber dem Thema geschuldet. Die Sprache: immer routinierter, da sitzt jedes Wort! Menschlich, aus dem Leben gegriffen, erzählerisch klasse.
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Was die Satz- und Umbruchprobleme bei NOVA angeht, kann ich nur sagen: Wir alle waren in diesem Jahr terminlich, gesundheitlich und familiär heftig gebeutelt und können nur Besserung geloben.
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Schrift
Editorial von Horst Pukallus Leidlich unterhaltsames Genörgel.
Da im Glück von Norbert Stöbe Sicherlich gut geschrieben, aber diese Art Geschichte hab ich mittlerweile schon zu oft gelesen.
Im Äquilibrium von Gero Reinmann Gute Idee etwas zu kopflastig umgesetzt.
Der Schöpfer... von Holger Eckhardt, Dr Holger Eckhardt! Schöne Idee, ansprechend umgesetzt. Hat mir gut gefallen.
Immerwährende Zeit von Sam J. Lundwall Hab ich nicht verstanden
Jutta von Uschi Zietsch Ganz nett und lustig. Allerdings hat Sie am Ende, mit den heimlichen Bordellen, ihrer Story die Grundlage entzogen. Zumindest ist jetzt die angebliche Keuschheit der Frauen nicht mehr erklärbar.
Soft skills, hard days von Gabriele Behrendt Ein Fragment. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Der epochale Winter: Genesis von Thomas Wawerka Das ist keine Kurzgeschichte, sonder ein Romanfragment. Wenn ich die ganzen Geschichte (Roman) gelesen habe kann ich endgültig sagen ob es mir gefällt. Das Fragment ist schon mal viel versprechend.
Eamma von Helmut Hirsch Endlich! Eine abgeschlossene, originelle SF Geschichte! Uns sowas in Nova! Hat mir sehr gut gefallen!
Mutter Erde, Vater Kosmos von Helmuth W. Mommers Schöne Geschichte mit interessanter Idee. Hat mir gut gefallen. Allerdings hab ich das Gefühl das Helmuth nur einen Frauentypus kann, und der erinnert mich eine wenig an, pardon, amerikanische Pornostars. Aber vielleicht lags ja auch am Thema. (Ein Frage noch an den Autor: Bei der Beschreibung der Bar in Kapitel 2, mußte ich irgendwie an das Titelbild von Visionen 3 denken. Zufall?)
Papa feiert Geburtstag von Klaus N. Frick Eigentlich auch nur ein Fragment, fand ich aber ganz ok.
Eine typische anarchistische Handlung von Heidrun Jähnchen Kurz: Die beste Story dieser Ausgabe. Hat mir sehr gut gefallen, wie bis jetzt alles was ich von ihr gelesen habe. (Simon Goldsteins Geburtstagsparty im Noch-zu-lesen-Stapel weiter nach oben geschoben).
Paperdoll von Frank Hebben Keine SF, nicht mal Phantastik. Die Geschichte könnte ohne Probleme auch im Heute spielen. Hat mir aber trotzdem gut gefallen. Vor allem endlich mal keine Cyberpunk (gähn!) von diesem Autor.
T.N.T Smith von Herman Ritter Nett Werbung, hab mir alles 12 Bücher gekauft... hatte ich aber eh schon vor.
Interview mit Dr. Holger Eckhardt Wurde schon genug zu gesagt. Kurz: entbehrlich.
Jahresrückblick von Helmuth W. Mommers Hab ich ganz gern gelesen, würde mir aber als Forumsbeitrag (z.B. hier) reichen, da Mommers Geschmack mit meinem nur partiell deckungsgleich ist.
Grafik
Die Grafiken waren eigentlich immer ok oder sogar gut bis sehr gut. Hervorheben möchte ich:
Titelbild von Si-yü Steuber Ich kann zwar keinen direkten SF Bezug feststellen, aber das Bild gefällt mir.
Illustration von Christian Günther Dito. Auch nicht phantastisch (wie denn bei der Story!) aber der beste grafische Beitrag.
Der Satz ist wirklich furchtbar. Allein im Inhaltsverzeichnis sind drei Namen falsch geschrieben! Liest denn da keiner Korrektur?
Insgesamt eine akzeptable Ausgabe die mich ausreichend unterhalten hat.
Es sprach der Konsument
BTW: Ich suche noch jemanden der mir Ausgabe 11 schenkt oder verkauft!
• (Buch) gerade am lesen: Jähnchen & Rößler (Hrsg.) "Die Audienz"
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• (Buch) Neuerwerbung: Guy N. Boothy "Die Rache des Dr. Nikola", George Simeon "Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet"
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ZITAT(klox @ 21.09.2009, 00:09)
(Ein Frage noch an den Autor: Bei der Beschreibung der Bar in Kapitel 2, mußte ich irgendwie an das Titelbild von Visionen 3 denken. Zufall?)
Keineswegs, war Absicht. Ich hatte im Text eine Fussnote angebracht, die wurde beim Satz leider nicht berücksichtigt.
Im übrigen ist niemandes Geschmack deckungsgleich mit meinem, ist doch logo. Wenn´s so wäre, bräuchte man keine Empfehlungsliste - wobei auch die kein Muss ist, nur für manche Leser ein Fingerzeig und für manche Autoren/Autorinnen eine Orientierung.
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