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PR 2644 - Die Guerillas von Terrania


6 Antworten in diesem Thema

#1 Gen. Bully

    Perrynaut

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Geschrieben 20 April 2012 - 16:59

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Muß ich im Original sehen. Reichlich merkwürden...
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#2 howdy10

    Giganaut

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Geschrieben 20 April 2012 - 19:06

Der Roman lies sich lesen. 2 sterben - 2 überleben und wenn es spannend wird, ist es aus.
Ohne Höhen aber auch keine Tiefen.
money makes the world stand still and de-evolution of mankind
Manchmal umzingeln mich Gedanken dermaßen, dass ich ihnen nur mit knapper Mühe entkommen kann.
2 Fragen - 2 Antworten:
Kann man Geld für sich arbeiten lassen? - Nein- Geld arbeitet nicht, ist stinkfaul und liegt nur herum.
Woher kommen dann Zinsen? - Zinsen entstehen auf Kosten Anderer (=meiner/deiner/seiner/unserer/ihrer).

#3 Kritikaster

    Infonaut

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Geschrieben 21 April 2012 - 14:17

Beitrag anzeigenhowdy10 sagte am 20 April 2012 - 19:06:

Der Roman lies sich lesen.

Das sehe ich auch so. Die Thematik Untergrundkampf, Agenten und Geheimdienste hat schon für manchen grandiosen Flop in der Serie gesorgt. Und auch wenn ich in jeder Suppe ein Toupet finde und natürlich auch in diesem Roman manches in Frage stellen könnte, musss ich doch zugeben, dass ich über weite Strecken angenehm überrascht war. Der TLD-Chef rennt nicht mit gezogener Waffe durch nur ihm zugängliche Geheimgänge sondern stellt doch tatsächlich Überlegungen an, die seiner Position angemessen sind, wie er die Gegner durch systematische Recherchen entlarven könnte. Dass sein Hobby und seine Begleiterin ihm dann doch zu einem Zufallsfund verhelfen, na gut, das darf unter ansonsten stimmigen Bedingungen schon mal vorkommen. Und das plötzlich irrationale Verhalten von Sharoun findet eine überzeugende Erklärung. (Wobei ich mir dennoch - aber nur am Rand - nicht die Frage verkneifen kann, wie man durch bloßen Augenschein feststellen kann, ob eine Leiche vor oder nach ihrem Tod seziert wurde.) Schräg wurde es nur zum Schluss hin, wo die Reaktion des gefangenen Fagesy zu überraschend kam und die Voraussetzungen für das Treffen im Zoo nur bedingt nachvollziehbar waren. Aber für einen Roman mit dieserThematik im Rahmen einer Heftserie bemerkenswert logisch konzipiert.

#4 Schlomo

    Typonaut

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Geschrieben 21 April 2012 - 14:45

Die offene Frage lässt sich beantworten: Schnitte vor dem Tod (solange das Herz noch pumpt) führen zu Gewebeeinblutungen. Nach dem Tod gibt es (mangels Blutdruck) keine Einblutungen mehr. Und das kann ein Pathologe (angeblich) leicht erkennen.

Schalom,

Schlomo
Ein Link, nicht unbedingt zu diesem Thema, aber sehr nötig: http://www.das-dass.de/
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#5 Kritikaster

    Infonaut

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Geschrieben 21 April 2012 - 18:16

Beitrag anzeigenSchlomo sagte am 21 April 2012 - 14:45:

Gewebeeinblutungen. das kann ein Pathologe (angeblich) leicht erkennen.

Danke für die Info. Im Roman schildert das ein Rettungssanitäter der Presse. Man kann natürlich sagen, der hatte einen geschärften, kundigen Blick. Oder er hat etwas übertrieben, um sich wichtig zu machen. Dann wäre das ganz in Ordnung. Ich reagiere nur immer sehr skeptisch, wenn ich die Schilderung von Brutalitäten um ihrer selbst Willen erahne. Und die Formulierung "bei lebendigem Leib seziert" scheint mir in diese Richtung zu deuten. Zumal unklar bleibt, wer den Toten so gefoltert haben sollte. Der TLD kannte dank der stillen Ve bereits alle seine Geheimnisse und die Fagesy wollen zwar mehr Härte zeigen, um die Attentate auf ihre Soldaten zu stoppen, sind aber bisher eigentlich nicht für sinnlose Grausamkeit bekannt.

#6 howdy10

    Giganaut

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Geschrieben 22 April 2012 - 09:41

Das unlogische (unglaubliche) im Roman, war eigentlich in der Rahmenhandlung, in Bezug auf den Betrug / Lügengeflecht der Sayporaner an den Fagesy.... (Von der Sonne bis ALLDAR)
Wenn die sich nur ein bisschen im Datennetz (I-Net) umschauen würden, sähe es ganz schlecht für ihre Berater aus. Und Feindaufklärung muss jede Invasionstruppe machen = Daten sichten.
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#7 Günther Drach

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Geschrieben 22 April 2012 - 14:54

Beitrag anzeigenKritikaster sagte am 21 April 2012 - 18:16:

Zumal unklar bleibt, wer den Toten so gefoltert haben sollte. Der TLD kannte dank der stillen Ve bereits alle seine Geheimnisse und die Fagesy wollen zwar mehr Härte zeigen, um die Attentate auf ihre Soldaten zu stoppen, sind aber bisher eigentlich nicht für sinnlose Grausamkeit bekannt.

Ich tippe auf Riordan, zumindest gibt es im Roman mehrere Andeutungen in diese Richtung.

Seine Versetzung von Außen- in den Innendienst seiner 'Gefühllosigkeit' wegen.
Als Kind läßt er Schnecken über die Planke gehen und übt Fechten mit halb gelähmten Vögeln.
Auf Seite 45 sinniert er ja darüber nach, dass er über Chakt-Vachtor ins Visier geraten könne. Was er jetzt nicht gebrauchen könne. Und er da niemand vertrauen würde, müsse er die Sache selbst in die Hand nehmen.
Riordan hat definitiv eine psychotische Ader. An Ves Stelle würde ich mich nicht sehr wohl fühlen.

Der Roman war gut zu lesen. Mir gefiel besonders die Darstellung der Personen. Die Gruppe um Barisch war so 'normal'. Und Riordan gibt einen prima Opportunisten ab.

Der Versuch, einen gefangenen Fagesi gegen ein entführtes Kind zu tauschen, macht für mich durchaus Sinn: das sind eigentlich Ottonormal-Terraner (Sharoun? Hat angeblich kurz nach der Ausbildung den TLD verlassen -- könnte aber genauso gut rausgeworfen worden sein), die verzweifelt ihre Verwandten retten wollen.

Meiner Meinung nach happerte es nur etwas an der Konstruktion: Riordan will von Anfang an von Stratkowitz am Leder flicken -- was für ein unwahrscheinliches Glück, dass sich die Terroristen dann ausgerechnet an den Wissenschaftsminister wenden. (Wie hätte man diesen Teil besser machen können? Z.B. Sharoun wird von Riordan erwischt und hat auf das Versprechen hin, Dweezil zurückzubekommen, mit diesem zusammen gearbeitet und Stratkowitz in die Sache verwickelt.)

Bearbeitet von Günther Drach, 22 April 2012 - 14:54.

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.


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