Zunehmend scheint es mir aber zu einer neuen Krankheit zu kommen, primär natürlich um das Massenpublikum anzuziehen, und diese möchte ich mal "Specialeffectitis" nennen.
Damit sei die Tatsache ausgedrückt, daß Filme, die an sich ein gutes Potential in sich tragen, durch massenhaft ausgedehnte Spezialeffekt-Szenen verhunzt werden. Die Betonung liegt da auf "ausgedehnt".
Dies erfolgt häufig ohne Grund und ohne das es die Dramatik des Stoffes erfodern würde.
Niemand richtet sich mehr nach dem Grundsatz "Weniger ist mehr", sondern wohl wissend, daß Spezialeffekte die Leute wahnsinnig interessieren, wird selbiges auf Deufel-komm-raus bis zum Erbrechen in die Filme reingewürgt.
("Der Hobbit" krankte meines Erachtens auch streckenweise daran. Deshalb vergab ich auch nur eine "6" im entsprechenden Thread)
Aber vielleicht sehe ich das alles halt nur etwas zu dramatisch...
Bearbeitet von MoiN, 01 März 2013 - 11:44.



