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Black Box Tunguska? – Über das Tunguska-Ereignis in der literarischen Science Fiction und Fantasy (Teil 2, #46)

Geschrieben von Sierra , in Science Fiction 11 July 2017 · 6498 Aufrufe

science Fiction Watson Bensen Tunguska

Teil 1 dieses Artikels findet sich hier.


Black Box Tunguska? – Über das Tunguska-Ereignis in der literarischen Science Fiction und Fantasy (Teil 2)

Friendly Fire oder vom Nutzen des Krieges

»›Und Metahistorie ist vermutlich Metaquatsch‹, sagte der Mann.«1

Dass sich das Tunguska-Ereignis als Aufhänger für einen im höchsten Maße satirischen und witzigen Plot eignet, beweist Donald R. Bensen (1927-1997) mit seinem SF-Roman »Zwischenhalt« (1978), der ein Jahr später für die John W. Campbell Memorial Awards nominiert wurde. Im Mittelpunkt des Romans stehen vier humanoide Außerirdische, die beim Anflug auf die Erde eine Havarie mit ihrem Raumschiff erleiden. Bevor »Wanderer« im Jahre 1908 als vermeintlicher Meteorit über der Tunguska-Region explodiert, rettet Valmis, der als »Integrator« mit der Untersuchung der »geistige[n] und physikalische[n] Muster einer Welt« betraut ist 2, das Raumschiff per »Wahrscheinlichkeitsversetzer« in eine Parallelwelt: »Wenn dieses Gerät in einem Augenblick aktiviert wurde, in dem für das Eintreten eines Ereignisses ein hoher Grad von Wahrscheinlichkeit bestand, versetzte es den Benützer auf eine alternative Ebene, in der das hochwahrscheinliche Ereignis nicht stattfand, die aber – zumindest theoretisch – bis auf dieses eine Geschehnis der ›Realität‹ aufs Haar glich.«3

Obwohl Kapitän Dark einen Teil der Kontrolle über die Steuerung zurückgewinnt, stürzt das Schiff in den Pazifischen Ozean in der Nähe von San Francisco und wird stark beschädigt. Die unversehrt gebliebenen Außerirdischen werden gefangen genommen und zu den kalifornischen Behörden gebracht, wo sie unter anderem H.G. Wells kennen lernen, der – wer könnte sich dafür besser eignen? – zwischen den Außerirdischen und den Amerikanern vermitteln soll. Da gerade Wahlkampf herrscht, führt bereits der Presse-Aufruhr über die Ankunft der Außerirdischen dazu, dass Thomas Alva Edison anstatt William Howard Taft zum 27. US-Präsidenten gewählt wird, weil nur er allein in den Augen seiner Landsleute über die notwendige Genialität verfügt, Amerika durch diese seltsamen Zeiten zu führen.

Aufgrund des niedrigen technologischen Levels der Erde, der eine baldige Reparatur des Raumschiffs illusorisch macht, birgt nach Ansicht des Metahistorikers der Außerirdischen lediglich ein militärischer Großkonflikt Chancen auf eine Rückkehr, weil Kriege mittelbar das technologische Niveau erhöhen können. Da Aris Analyse der irdischen Geschichte nach den Regeln der »Metahistorie« ohnehin einen sich nahenden Weltkrieg ankündigt, ist der Kriegseintritt aller führenden Nationen zu forcieren, um »den Vorteil der Beschleunigung in den Naturwissenschaften und so weiter mit« auszunutzen.4

Dank der Hilfe Roosevelts gelingt es den Außerirdischen aus dem militärisch bewachten Grundstück zu fliehen, an dem sie Edison festhält, um technisches Know-how aus ihnen herauszupressen. Eingefügtes BildUnter dem Deckmantel, Forscher im diplomatischen Dienst zu sein und ein einflussreiches Imperium zu vertreten, reisen sie nun – verfolgt von einer Spezialeinheit amerikanischer Marines – nach Europa, um andere politische Würdenträger von der Notwendigkeit eines Krieges zu überzeugen. Ihre Gespräche und Erlebnisse mit den überzeichnet dargestellten Monarchen König Eduard VII. von Großbritannien, Kaiser Wilhelm II. und Zar Nikolaus II. bilden die unterhaltsamsten Teile des Romans. Bei ihren Besuchen beeindrucken die Außerirdischen die Staatsoberhäupter weniger mit den Vorausdeutungen der Metahistorie als mit ihren Gadgets. König Eduard VII. etwa ist so entsetzt über Aris nüchterne Prophezeiung, er würde den Ausbruch des 1. Weltkriegs aufgrund seiner Herzkrankheit nicht mehr erleben, dass er, wie ein geölter Blitz, in Ohnmacht fällt. Dank einer Wunderpille gelingt es den Außerirdischen ihn wiederzubeleben und zu verjüngen. Und doch will Eduard VII. – nicht anders geht es den anderen Monarchen – von einem Krieg nichts wissen: »Ihren Vorschlag, die Nationen der Welt sollten sich schleunigst an die Kehle fahren, um Ihnen mit einigen wissenschaftlichen Fortschritten, die daraus entstehen könnten, einen Gefallen zu tun, finde ich, das muß ich Ihnen ganz offen sagen, widerwärtig kaltblütig – obwohl ich zugeben muß, daß unsere Welt dazu einige Parallelen vorweisen kann«.5

Nach den folgenden ebenfalls erfolglosen Deutschland- und Russland-Besuchen werden die außerirdischen Kriegswerber von den Marines gefangen genommen. Zurück in den USA stellt sie Präsident Edison zur Rede, der noch immer seine Hoffnung auf epochemachende Erfindungen nicht begraben hat. Erst als Dark tatsächlich die Möglichkeit einer neuen Energieform skizziert, sieht Edison ein, dass ein solch ambitionierter Techniktransfer den Wirtschaftskreislauf der USA kollabieren lassen würde. »Beinahe kostenlose Energie für alle, morgen verfügbar, ist das nicht großartig? Keine Notwendigkeit mehr, Kohle, Benzin, Öl, Holz oder sonst etwas zu kaufen? Und keine Notwendigkeit mehr, die Bergmänner, die Ölleute, die Tankstellen und so weiter zu bezahlen. Meiner Rechnung nach würde es ungefähr sechs Wochen dauern, dann wäre das Land eine heulende Wildnis verhungernder Massen, die die kostenlose Energie dazu benützen würden, an Orte zu kommen, wo sie Nahrungsmittel stehlen könnten, um am Leben zu bleiben.«6

Von Edison nun in Ruhe gelassen, entschließen sich die Außerirdischen, eine Extra-Mütze Kälteschlaf zu nehmen, weil sie nicht länger auf den Krieg warten wollen. Sie staunen nicht schlecht, als sie schon im Jahr 1933 aufgeweckt werden und von Wells erfahren, dass auch ohne den Gang zu den Waffen »Wissenschaft und Technologie in großem Maßstab aufgeblüht waren, zusammen mit vielen sozialen und politischen Veränderungen, und daß man aus diesem Grunde in den letzten paar Monaten die Wanderer hatte finden, heben und instandsetzen können.«7 Als internationalen Friedenstifter identifiziert der Schriftsteller den Besuch der Außerirdischen selbst, der die Horizonterweiterung und (innere) Abrüstung der Menschheit mit sich bracht: »Es hat einige Zeit gedauert, aber als Sie auftauchten, verlor man an solchen Dingen irgendwie die Lust. Zum erstenmal überhaupt bekamen die Leute eine klare Vorstellung davon, was es heißt, ein Mensch zu sein und auf einem Planeten im Weltraum zu leben.«8 Da nunmehr auch das Triebwerk der »Wanderer« repariert wurde, treten die Außerirdischen endlich die Heimreise an – nicht ohne ein gewisses Schamgefühl zu verspüren, da sie in ihrem Kriegsstreben so daneben lagen.

Der Ausgang von Bensens Roman lehrt, dass sich die Weltverbesserung weniger durch Techniktransfer als durch eine Wandlung des Menschen von innen bewerkstelligen lässt. Dazu könnte bereits die bewiesene Existenz von Außerirdischen hilfreich sein, da sie die Anthropozentrik des Menschen beseitigen hilft und eine Grundlage für eine echte menschliche Weltgemeinschaft schafft. Eigentlich sehr schade, wird sich da der Leser denken, dass Bensens Außerirdische nicht in unserer Dimension Zwischenhalt machten, und Valmis’ wehmütige Gewissensbisse wegen des Einsatzes des »Wahrscheinlichkeitszersetzers« kaum nachvollziehen können: »Aber wißt ihr, es hätte eine Welt gegeben, fast genau wie die da, in der im Jahre 1908 ein Raumschiff auf die Tunguska-Region gestürzt und wahrscheinlich explodiert ist wie ein Meteorit und dort hätte es keine Forschungsreisenden gegeben, die mit Roosevelt und Oxford und Wells gesprochen und den Kaiser und den Sohn des Zaren und so weiter geheilt haben. Die Leute dort hätten ihren Weg selbst finden müssen, versteht ihr das nicht? […] Was hätte nicht alles aus ihnen werden können – ohne uns?«9


Tungusische Trance

»Eine Trance ist tatsächlich ein weitaus aktiverer Geisteszustand als das gewohnte Leben eines Wachenden. So werden wir Ihre ›Über-Wahrnehmung‹ an die Oberfläche bringen und dabei Tschechow wiedererschaffen.«10

Der britische Autor Ian Watson (* 1943) hat sich in seinem Gesamtwerk immer wieder Gedanken über das Wechselverhältnis von Sprache, Geschichte und Bewusstsein gemacht, wovon auch der Hollywood-Film Artificial Intelligence: AI (USA 2001) zeugt, an dessen Manuskript er zusammen mit Stanley Kubrick arbeitete. In seinem 1983 erschienenen Roman »Tschechows Reise« greift er Kasanzews Idee des »Tunguska-Raumschiffs« auf und verbindet sie mit dem Zeitreise-Motiv.

Aufhänger des Romans ist die berühmte Reise des Schriftstellers Anton Tschechow zur russischen Gefangeneninsel Sachalin im Jahr 1890, in deren Verlauf er trotz seiner Tuberkulose-Erkrankung weite Teile Sibiriens durchquerte. In seinem ein paar Jahre später erschienenen Reisebericht dokumentierte er das Leben der Verbannten und reflektiert über Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde. Watsons Roman schildert den Versuch von sowjetischen Filmemachern der Stanislawskij-Filmgruppe11, Tschechows Reise anlässlich ihrer hundertsten Jährung neu zu dokumentieren. Für ihr Filmexperiment ziehen sie sich in ein Künstlerheim in den Bergen von Krasnojarsk zurück und engagieren den Hypnotiseur Kirilenko. Es ist seine neuartige Technik der »Reinkarnation durch Hypnose«, die den ausgewählten Hauptdarsteller Michail Petrow glauben lässt, er sei in Wirklichkeit Tschechow.

In Trance rekonstruiert Michail jedoch zum Erstaunen aller Anwesenden eine ganz andere Reise: Eingefügtes BildAnstatt einem Besuch der Sträflingsinsel initiiert Tschechow eine Expedition in die ostsibirische Tunguska, nachdem er von einer merkwürdigen Explosion in diesem Gebiet hörte. Dies bereitet den Filmemachern noch größere Kopfzerbrechen, hat die Explosion bekanntlich erst 1908 stattgefunden, – vier Jahre nach Tschechows Tod. Noch rätselhafter werden Michails Trance-Zustände, als er auch noch Anton Astrow, Kommandant des russischen Zeitschiffs »K.E. Ziolkowskij« im Jahr 2090, zu sein vorgibt. Seine durch den neuartigen »Flux«-Antrieb möglich gemachte Pionierfahrt ins Weltall steht unmittelbar bevor, um dort fremde Welten zu kolonisieren: »Wir springen einhundert Jahre rückwärts durch die Zeit, und das bringt uns hundert Lichtjahre stromab von der Sonnenbewegung durch die Galaxis.«12 2090 ist der Machtkonflikt zwischen Amerikanern und Russen auch im Weltall präsent: Zu Provokationszwecken und da »es keinerlei Notwendigkeit gab, ein Raumschiff stromlinienförmig zu bauen, hatte ihr Schiff die Gestalt eines riesigen Emblems: Hammer und Sichel.«13

Dem Hypnotiseur Kirilenko ist Michails Transformation seiner Rolle zutiefst suspekt: »Gewiß, er phantasiert, daß er Tschechow sei – im psychologischen Sinne. […] Er kann nur um die bekannten Tatsachen herum erfinden, hat aber nicht die Freiheit, beliebige Eigenerfindungen hineinzubringen. Ich muß sagen, nichts dergleichen ist mir im Laufe meiner Erfahrungen bisher untergekommen.«14 In weiteren Trance-Sitzungen schreitet die Fiktion fort: Während Tschechow mühevoll, aber letzten Endes erfolgreich durch die sibirischen Wälder zur Tunguska vorstößt, misslingt der Zeitsprung der »K.E. Ziolkowskij«, weil das Fluxfeld des Schiffes mit einem amerikanischem Flux-Schutzschirm auf der Erdoberfläche interferiert: »Zwischen beiden entstand eine Resonanz. Sie hatte die Wirkung, daß der größte Teil unserer Fortbewegungsenergie abgezogen wurde. Wir klebten Kilometer um Kilometer, Jahr um Jahr an der Weltlinie der Erde fest.«15 Anstatt durch die Vergangenheit hinaus in den Kosmos zu gelangen, droht das Zeitschiff so im Jahre 1908 über der Tunguska auseinanderzubrechen – und mit ihm die hehren Illusionen von der Weltallbesiedlung.

Doch das Raumschiff stürzt nicht ab, sondern stürzt weiter, noch mal zwanzig Jahre zurück durch die Zeit: »›[D]ie temporale Beschleunigung, die wir durch den Schild verloren, muß sich von unserem Ausgangspunkt rückwärts durch die Geschichte entladen haben. Versuchen wir es uns als eine Gezeitenwelle vorzustellen, die gegen die Strömung eines Flusses aufwärts vordringt und allmählich an Antriebskraft verliert. Ich glaube, die Welle hat uns vorhin – im Jahr 1908 – eingeholt. Sie entlud ihre verbleibende Antriebskraft und stellte unser Flux-Feld wieder her. Ergebnis: wir wurden über 1908 hinaus weiter zurückgeworfen.‹
Aber wir starben alle! Ich bin sicher, daß ich starb‹, sagte Anna Aksakowa.
Gewiß, da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Dann aber veränderte sich die Geschichte; und wir waren doch nicht gestorben. Was jetzt geschieht, ist klar: wir werden im Jahre 1888 explodieren.‹«16
Dass sich diese Prophezeiung erfüllte, kann Anton Tschechow bezeugen, als er schließlich auf der Erzählebene des Jahres 1890 zum Epizentrum der Explosion gelangt und »in stummer Ehrfurcht« der immensen Verwüstung gewahr wird: »[S]o weit das Auge reichte, war in diesem Gebiet alles verbrannt und zu Boden geworfen. Ostwärts, weit entfernt auf der Leeseite einiger felsiger Höhen, hatten vereinzelte Waldstücke unversehrt überlebt, wo sie vor der Stoßwelle geschützt gewesen waren. In der äußersten Entfernung am Osthorizont konnten sie den Randbereich der lebenden Taiga ausmachen…«17
Die Reinkarnation einer Alternativgeschichte bleibt schließlich auch für die Gegenwart der Filmgruppe nicht folgenlos, in der sie ihr Experiment durchführt; die »1908er-Welt« wird zu einer »1888er-Welt«.18 Aus einer Enzyklopädie erfahren die Filmleute, dass Anton Tschechow andere und anders betitelte Dramen geschrieben hat – aus dem Drama »Der Kirschgarten« wurde »Der Apfelgarten«, »Die Taube« heißt nun »Die Schneegans« – und seine Tunguska-Reise einen nicht unerheblichen Einfluss auf die sowjetische Wissenschaftsgeschichte entfaltete: Dank Tschechows Reisebericht fand sein Reisepartner, der Wissenschaftler K.E. Ziolkowskij, »Unterstützung für seine theoretischen Arbeiten über kosmische Flüge, die am Anfang eines Weges standen, welcher zur sowjetischen Mondlandung geführt hat«.19

Es zeigt sich, dass Watsons Roman über eine Allegorie auf die Vergeblichkeit des menschlichen Fortschrittsstrebens und eine damit verbundene Hommage an den russischen Meister für menschliche Tragikkomik hinaus geht.

 

 

Der echte Anton Pawlowitsch Tschechow  

 

[Wikipedia. Lizenz: Public Domain]

 

Seine geschichtsphilosophischen Überlegungen gehen wirkungsvoll und originell mit dem Aufbrechen der Erzählhaltung einher. Die drei Handlungsstränge der Romane, die auf unterschiedlichen Zeitebenen spielen, bleiben durch inhaltliche Parallelen und Bezugnahmen miteinander verwoben: Das Band in die Vergangenheit wird zwar schon bald durch die Ereignisse in der Zukunft recht eindeutig aufgeklärt, die Erklärung der Zukunftsepisode gestaltet sich – vor allem durch die verschiedenen Implikationen der Zeitreise – schon schwieriger. Die Art und Weise der Auseinandersetzung mit Tschechows historischer Reise legen einen etwaigen Versuch Watsons, das Subjekt Tschechow beziehungsweise das Tunguska-Ereignis zu entmythologisieren, nicht nahe. Anders verhält es sich jedoch mit Watsons Abgesang auf das sowjetische Ideologem des »Neuen sozialistischen Menschen«, den er in Gestalt Anton Astrows über der Tunguska abstürzen lässt.20

Der inner-space-Autor reüssiert in seinem Bestreben, Geschichte als Erfindung und kollektive Fiktion zu verdeutlichen, was für sein Romanwerk nicht untypisch ist, das er als »dialect of history and transcendence« charakterisiert hat.21 Im »Tschechow«-Roman bringt Felix Levin, der künstlerische Leiter der Stanislawskij-Filmgruppe, dieses Wechselverhältnis auf den Punkt: »Vergangene Ereignisse können verändert werden. Die Geschichte wird immer wieder umgeschrieben. Nun, wir haben gerade entdeckt, daß dies auch für die wirkliche Welt gilt. […] Vielleicht unterliegt die wirkliche Geschichte der Menschheit ständigen Veränderungen! Und warum? Weil Geschichte eine Fiktion ist. Sie ist ein Traum im Bewusstsein der Menschheit, das sich stets strebend bemüht … wohin? Zur Vollkommenheit.«22 (bf)


Endnoten

1 Donald R: Bensen: Zwischenhalt. München: Heyne, 1984. S. 135.
2 Ebd., S. 8.
3 Ebd., S. 15.
4 Ebd., S. 130
5 Ebd., S. 175.
6 Ebd., S. 237 f.
7 Ebd., S. 259.
8 Ebd., S. 261.
9 Ebd., S. 270 f.
10 Ian Watson: Tschechows Reise. München: Heyne, 1986. S. 27.
11 Der russische Theaterreformer Konstantin Sergejewitsch [Stanislawski] (1863-1938) »verlangte vom Theater die detailgenaue Rekonstruktion der Wirklichkeit. Wirklichkeitstreue und Lebensechtheit des Spiels sollten durch Nachahmung und Einbringen korrespondierender Eigenerfahrungen garantiert werden. Sein Credo: ›Die Rolle muss man erleben, das heißt analog mit ihr Gefühle empfinden‹«. http://www.asfh-berlin.de/theaterpaed-wb/index.phtml?action=anzeigen&id=16
12 Watson 1986, S. 70 f.
13 Ebd., S. 72.
14 Ebd., S. 51.
15 Ebd., S. 110.
16 Ebd., S. 179.
17 Ebd., S. 185.
18 Ebd., S. 181.
19 Ebd., S. 195.
20 »Wo die – bislang gefesselten – Urkräfte des Volkes und die Wissenschaft zueinanderkämen, da beginne die Stunde eines neuen Zeitalters. Ein Neuer Mensch mit bislang ungeahnten Kräften werde geboren. Mit ihm werde der Weg der Menschheit in bislang nicht vorstellbare Höhen führen.« Gottfried Küenzlen: Der Neue Mensch. Eine Untersuchung zur säkularen Religionsgeschichte der Moderne. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1997. S. 141.
21 http://www.suite101.com/article.cfm/sf_and_society/ 69819
22 Watson 1986, S. 198.



(Erstveröffentlichung: B. Figatowski: Deep Impact? Zum literarischen Nachbeben des Tunguska-Ereignisses im Jahre 1908. In: Sascha Mamczak und Wolfgang Jeschke (Hrsg.): Heyne Science Fiction Jahr 2008, München: Heyne 2008, S. 439-467.)






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