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Griechenland

Geschrieben von † a3kHH , 10 September 2011 · 619 Aufrufe

Politik
Bayern.
Von 1950 bis 1988 wurde Bayern durch den Länderfinanzausgleich subventioniert : Tabelle. Knapp 40 Jahre. Seitdem hat sich das Blatt gewendet, Bayern ist in den letzten 15 Jahren zu einem der finanzstärksten Geberländer geworden. Es hat sich also wirtschaftlich gelohnt, jahrzehntelang dort Geld hineinzupumpen. Menschlich sowieso.
Ich frage mich, was die Leute in Bayern davon gehalten hätten, mit so dämlichen und teilweise menschenverachtenden Sprüchen wie man sie im SPON-Forum lesen kann, 40 Jahre lang malträtiert zu werden.



Hallo a3KHH!

Nachdem ich die Kommentare in diesem Link gelesen habe kann ich dir nur zustimmen. Nicht Griechenland, oder "unsere Gemeinschaftswährung", oder gar die griechischen Demonstranten, machen ihr Land, Europa, die Weltwirtschaft kaputt, sondern die machtgierigen Ratingagenturen und solch unüberlegtes Gerede. Den größten Schaden richten solche Sprüche allerdings an, wenn gewisse Politiker meinen sich auch mal zu Wort melden zu müssen.

Was glauben solche Sprücheklopfer eigentlich, was die Ratingagenturen wollen - Geld, und sich mächtig fühlen. Wenn Griechenland draußen ist. Haben diese Leute es doch endlich geschafft. Dann ist das nächste Land dran und so weiter, und so fort.

Schöne Grüße
von sahgahn
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Alfred, du hast vollkommen recht.
Das Infame ist ja, daß meistens die Leute, die die Ratingagenturen am lautesten beschimpfen, oft die eifrigsten Nutzer ihrer Empfehlungen sind.
Wenn man etwas an den amerikanischen Agenturen auszusetzen hat, dann soll man gefälligst eine europäische Agentur gründen.
Aber dann muß man sich auch bezüglich der Qualität der Vorhersagen mit den amerikanischen Agenturen messen lassen.
Dieses feige Geschwätz geht mir gehörig auf den Senkel.
Die Leute verkennen vollkommen, daß die Ratings nicht beliebig manipulierbar sind, wie die Politiker immer unterschwellig durchblicken lassen.
Schließlich läßt sich die Qualität der Vorhersagen messen und jede Agentur, die den Fehler begeht, die Vorhersagen zu manipulieren, geht ein hohes Risiko ein, durch Qualitätseinbuße Kunden zu verlieren.

Zu deinem Vergleich von Bayern in der Vergangenheit mit Griechenland heute lassen sich zwei Dinge sagen:
1) Wer sagt dir, daß Bayern nicht ähnliche Kommentare erdulden mußte?
Ich bin mir ziemlich sicher, daß diese Stichelei gerade dazu geführt hat, daß Bayern die Arme hochgekrempelt hat.
2) Bayern hat niemals Wirtschaftsdaten gefälscht um andere in der Ländergemeinschaft zu betrügen.
Und dieses Verhalten, das bisher ohne Entschuldigung von Griechenland ist, läßt mich sehr zweifeln, ob eine Änderung zu erwarten ist. Alle Beteuerungen kommen momentan von griechischen Politiker, die mit dem Rücken zur Wand stehen.

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