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PetraHartmann



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"Weihnachten im Potte": Diese Autoren sind mit dabei

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 07 October 2014 · 1194 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt, Weihnachten und 1 weitere...
Unser Hildesheim-Buch "Weihnachten im Potte" nimmt Gestalt an. Verlegerin Monika Fuchs und ich hatten eine lange Redaktionssitzung, bei der wir alle eingegangenen Beiträge gesichtet und besprochen haben. Es wurde teilweise wirklich um jedes Wort gerungen. In manche Texte hatten wir uns auf den ersten Blick verliebt und waren uns einig: Das muss unbedingt ins Buch. Andere haben wir ziemlich kontrovers diskutiert, an einigen schieden sich die Geister. Hier also die Liste der Autoren, deren Hildesheimer Weihnachtsgeschichten uns überzeugt haben:
  • Anita
  • Lily Beier
  • Raphael Blischke
  • Karin Bottke
  • Nicole Botzem
  • Andrea von Hardenstein
  • Peter Hereld
  • Erik Huyoff
  • Helene Jordan
  • Elviera Kensche
  • Gerhild Köhler
  • Sonja Klima
  • Melanie Ludwig
  • Magdalena Müller
  • Oudemia von Pantachou
  • Imke Schenk
  • Ursula Schmid-Spreer
  • Ulrike Stegemann
  • Karina Weber
  • Marlene Wieland
  • Peter Winkler
  • Anke Wogersien
Monika Fuchs und ich steigen jetzt in die Lektoratsarbeit ein. Ich freue mich schon auf das Buch.


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Weihnachtsgeschichten aus Hildesheim gesucht

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 07 August 2014 · 577 Aufrufe
Hildesheim, Monika Fuchs
Weihnachten in Hildesheim - wer kennt das und hat Lust, uns darüber eine Geschichte zu schreiben? Monika Fuchs und ich suchen Beiträge für ein Hildesheimer Weihnachtsbuch. Hier die Ausschreibung zu unserer Anthologie:


Das bewährte Herausgeberinnen-Team “Petra Hartmann & Monika Fuchs” hat was ausgebrütet: Wir wagen uns mal wieder an eine Anthologie – diesmal wird es eine kleine, feine, zeitlich und lokal begrenzte.
Wir suchen:
Weihnachtsgeschichten und -gedichte, die in Hildesheim spielen.
Die 25 schönsten eingesandten Beiträge wählen die Herausgeberinnen für das Buch “Weihnachten im Potte” aus, das im November erscheinen wird.
  • Textlänge: max. 8000 Zeichen pro Beitrag.
  • Jede/r Teilnehmer/in darf nur einen Beitrag einreichen.
  • Der eingereichte Text darf noch nicht veröffentlicht sein (auch nicht im Internet).
  • Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung des eingereichten Beitrags.
  • Die Autor/innen, deren Beiträge ausgewählt wurden, erhalten einen Verlagsvertrag.
  • Honorar: Für jeden aufgenommenen Beitrag gibt es ein Freiexemplar und prozentuale Umsatz-Beteiligung (s. Vertrag)
  • Außerdem gibt es für jeden aufgenommenen Beitrag je ein Belegexemplar von Buch und eBook.
  • Weitere Exemplare können mit Autorenrabatt vom Verlag bezogen werden.
  • Schicken Sie Ihren Beitrag bitte als Textdatei (Word, OpenOffice, rtf etc. – KEINE pdf!) an anthologie@verlag-monikafuchs.de
  • Einsendeschluss ist der 15. September 2014.
Auf Ihre Einsendungen freuen sich Petra Hartmann & Monika Fuchs


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Das kleine blaue Fahrrad

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 24 December 2013 · 734 Aufrufe
Weihnachten, Krimskrams
Das kleine blaue Fahrrad

„Und bist du auch immer schön artig gewesen ...?“
Wie ich diese Frage hasse. Artig. Wer ist denn heutzutage noch artig? Die Kleinen haben es faustdick hinter den abstehenden Ohren, das sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock. Aber bitte, es steht nun mal so im Vertrag, dass ich das fragen soll. Und immer schön „Hohoho!“ rufen nicht vergessen. Also, weiter im Text: „Na, Kleine, bist du denn immer schön artig gewesen?“
Das kleine Mädchen mit den goldblonden Engelslocken schaut mich aus so großen unschuldsblauen Augen an, dass ich es beinahe doch glaube, als sie ernsthaft antwortet: „Ja, ich war total artig, ganz bestimmt.“
Ich tausche mit ihrer Mutter einen Blick. Sie verdreht kurz die Augen, nickt dann aber doch zustimmend. Ja, total artig. Jedenfalls in der letzten halben Stunde.
„Bist du der richtige Weihnachtsmann?“, fragt sie neugierig.
Ja klar bin ich das. Wer sonst würde sich wohl für sechs Euro die Stunde hier vors Einkaufsparadies stellen und sich den Hintern abfrieren. Der arbeitslose Karl Lehmann aus dem Schneiderweg 7 vielleicht?
„Hohoho“, sage ich. „Ja natürlich bin ich der Weihnachtsmann.“
„Der echte? Der ganz total echte?“ Ihre Augen werden groß und rund.
„Hohoho“, sage ich wieder. Wie immer, wenn ich im Text nicht ganz sicher bin. „Und du?“, lenke ich ab. „Was wünscht du dir vom Weihnachtsmann?“
Sie holt tief Luft. Und dann plappert sie los, irgendetwas von iPod, iPad, wii, der neuen CD von irgend so einem Halbwüchsigen. Ich merke erst, dass sie mit der Liste zu Ende ist, als eine peinliche Pause eintritt. Die Mutter nickt aufmunternd. Sieht ganz so aus, als sei die Bestellung von ihr bereits vollständig abgearbeitet.
„Nun, wir werden sehen“, murmele ich. „Wenn du wirklich so total artig warst ...“
„Ja, das war ich“, nickt sie eifrig.
„... dann kann es durchaus sein, dass du das alles unter dem Weihnachtsbaum findest.“
„Oh danke, lieber Weihnachtsmann. Das ist toll!“ Sie strahlt. Dann umarmt sie meinen mit einem dicken Kissen ausgestopften Bauch. Um ein Haar hätte sie mir noch den Bart runtergerissen.
„Hohohoho!“, sage ich. „Fröhliche Weihnachten!“
Ich reiche ihr ein kleines Schokoladentäfelchen mit dem Schriftzug des Einkaufsparadieses. Stolz klettert sie von meinem Schoß hinunter und läuft auf ihre Mutter zu. Beide gehen Hand in Hand davon.
Der kleine Junge mit den schwarzen Augen ist als nächster dran. Er friert in dem viel zu dünnen Anorak und ist dankbar, als ich den Mantel um ihn schlage.
„Bist du der echte Weihnachtsmann?“
„Hohohoho, was für eine Frage. Wer bist du denn?“
„Murad“, sagt er.
„Und bist du der echte Murad?“
Er lächelt höflich. „Sie sagen, dass du Wünsche erfüllen kannst. Stimmt das?“
„Hohohoho.“
„Das ist keine Antwort.“
„Ja, natürlich kann ich Wünsche erfüllen. Hohoho. Ich bin der Weihnachtsmann.“
Warum bin ich mir nur so sicher, dass er mir nicht glaubt? Und warum taucht ausgerechnet jetzt der Geschäftsführer des Einkaufsparadieses im Eingang auf? Jetzt muss alles perfekt sein, weiß ich. Und ich muss dieses Gör überzeugen, sonst ist es aus mit diesem Job, so kümmerlich er auch bezahlt wird.
Sanft streichele ich Murad über die borstigen schwarzen Haare. Ich erzähle vom Wunder der Weihnacht. Von der Heiligen Nacht und davon, wie inmitten der Eiseskälte das Fest der Liebe die Herzen der Menschen wärmt. Davon, wie schrecklich öd und leer eine Welt ohne den Glauben an den Weihnachtsmann wäre. Davon, dass der Weihnachtsmann der Freund aller Kinder ist. Ich erzähle von meinen nächtlichen Flügen mit dem Rentierschlitten, und beinahe höre ich selbst das Leder der Zügel vor Frost knirschen und die tausend goldenen Glöckchen durch die sternklare Welt klingen.
Murads Augen werden groß und rund. Der aalglatte Geschäftsführer wischt sich doch glatt eine Träne aus dem Augenwinkel. Dann kehrt er zurück ins warme Einkaufsparadies. Und ich darf mir weiter den Arsch abfrieren.
„Hohohoho“, sage ich.
„Dankeschön, Weihnachtsmann“, flüstert Murad. Er klettert von meinem Schoß hinab und geht langsam und nachdenklich weg. Sogar seine Schokolade hat er vergessen.
Es ist dunkel geworden. Auch vor dem Schaufenster des Einkaufsparadieses und in der Glitzerwelt der vorweihnachtlichen Straßen. Nur wenige Spaziergänger sind zu dieser Zeit noch unterwegs, und Kinder gehören um diese Zeit ohnehin ins Bett. Langsam recke ich die steifgefrorenen Glieder. In fünf Minuten endet meine Arbeitszeit. Es ist überstanden. Hohohoho.
Die kleine alte Frau, die dort im Schatten steht, fällt mir jetzt erst auf. Aber wenn ich so recht darüber nachdenke, gestanden muss sie da schon lange haben. Unauffällig, wie kleine alte Menschen oft sind, so gut wie unsichtbar, steht sie dort vielleicht schon eine halbe Ewigkeit und beobachtet mich. Was immer sie davon auch haben mag. Alte Leute sind ja manchmal wunderlich.
Nun hat sie bemerkt, dass ich sie bemerkt habe. Sie lächelt unsicher. Dann kommt sie zögernd näher.
„Ich habe Sie beobachtet“, sagt sie mit leiser Stimme. Wie entschuldigend.
„Hohoho“, sage ich, da mir nichts Besseres einfällt.
„Wie Sie das mit den Kindern gemacht haben, das war ergreifend. So wie Sie habe ich mir immer den echten Weihnachtsmann vorgestellt, wissen Sie.“
„Hoho, Dankeschön.“
„Ich habe auch mal einen Weihnachtsmann getroffen“, sagt sie. Ihre Augen sehen aus, als sei sie sehr weit weg von hier. Seltsame Augen. Eine Farbe wie der Himmel an einem frostkalten Weihnachtsabend. Und ganz hinten flackert ein Polarlicht, aber das sieht man nur, wenn man ganz aufmerksam hinschaut.
„Hohoho“, sage ich.
Es ist kalt. Ich will nur noch nach Hause. Meine Füße spüre ich kaum noch.
„Ja“, sagt die Alte verträumt, und ihre Stimme kommt von so weit her, dass mich ein Frostschauer anweht. Dabei ist es eine warme, sanfte Stimme. „Das ist schon so lange her. Gleich nach dem Kriege, müssen Sie wissen. Wir waren ausgebombt damals. Keinen Pfennig in der Tasche, nichts zum Anziehen, nur das Zeug, das wir am Leibe trugen.“
„Hoho...“, will ich sagen. Aber ich verschlucke das weihnachtsmännische Gelächter lieber. „Eine dunkle Zeit“, sage ich.
„Ja“, nickt sie. „Eine schlimme Zeit. Ich war damals vielleicht so alt, wie der kleine Murad, der vorhin auf Ihrem Schoß gesessen hat. Mich fror entsetzlich. Und dann kam ich mit meiner Mutter die Straße entlang, und da saßen Sie. Verzeihung, nein, das waren natürlich nicht Sie, das war natürlich ein anderer, aber er war der Weihnachtsmann, verstehen Sie?“
Ich nicke stumm.
„Ich durfte auf seinem Schoß sitzen. Erst wollte ich nicht. Der fremde Mann war mir unheimlich. Aber Mutter hat mich hochgehoben. Und da war plötzlich dieses Gefühl. Ich weiß gar nicht, wie ich es Ihnen beschreiben soll. Es war wie eine Welle der Geborgenheit, die plötzlich durch meinen Körper lief. Und die Gewissheit, dass alles gut werden würde. Eines Tages vielleicht.“
Ich trete unbehaglich von einem Eisfuß auf den anderen. Warum erzählt sie das nicht dem Geschäftsführer des Einkaufsparadieses, denke ich. Damit der mal klarsieht, wie hier gearbeitet wird.
Sie sieht mich unsicher an. Da kommt noch etwas, ich spüre es schon, bevor sie die Worte ausspricht.
„Sagen Sie ...“, druckst sie herum. „Ich weiß natürlich, dass es kindisch ist. Sie sind ein vielbeschäftigter Mann. Und ich bin viel zu alt für so etwas. Ich frage mich nur ...?“
„Ja?“ Ich spreche mit tiefer, ruhiger Hohoho-Stimme. Was immer der Alten durch den Kopf geht, es muss heraus, und es muss heute noch heraus, sonst komme ich niemals nach Hause.
„Ob ich wohl ... ich meine ... natürlich nur, wenn es Ihnen nichts ausmacht ...?“
Ich seufze. „Bitte“, sage ich.
Sie atmet erleichtert auf. Und ich erschrecke, als sie umständlich beginnt, auf meinen Schoß zu klettern. Dann fasse ich zu. Helfe ihr. Sie ist ganz klein und leicht. Ein Federgewicht geradezu. Gar kein Vergleich zu den dicken Kindern, die ich den ganzen Tag über hoch und runter wuchten musste. Ich spüre ihr Gewicht kaum. Sehe nur die eigenartig leuchtenden Polarlichtaugen in dem uralten Gesicht, die mich anblicken wie ein Zauberwesen. Sie schmiegt sich an mich, und fast kann ich es spüren, wie ihr warm wird. Schneeflocken sinken leise um uns herab. Dichter und dichter fallen sie. Nur um uns herum ist eine Insel aus Licht und Wärme und Weihnachtszauber.
„Und warst du denn auch immer schön artig?“, brumme ich.
Sie blickt mich an aus großen runden Augen. Hinten flackert etwas. „Ja, Weihnachtsmann, ich war ganz artig. Du kannst Mutti fragen.“
Ich nicke zufrieden. „Was wünscht du dir denn vom Weihnachtsmann?“
Da holt sie tief Atem. Dann seufzt sie. „Ach. Ach, das hat ja doch keinen Zweck. Das hat ja schon damals nicht geklappt. Ein Ruck geht durch den zierlichen Körper. Sie strafft sich. „Was werden Sie von mir denken? Sie müssen mich ja für verrückt halten.“
„Nichts da“, protestiere ich. „Nun sitzen Sie schon einmal hier, da werden Sie mir auch Ihren Weihnachtswunsch erzählen. Hohoho, das wäre ja noch schöner.“
Wieder seufzt sie. Doch sie nickt ergeben. „Ich habe mir damals ein Fahrrad gewünscht. Ein kleines blaues Fahrrad. Mit einer Hupe. Das hätte ich so gern gehabt. Was hätte ich für Fahrten gemacht. Ich und der blaue Blitz, wo wären wir nicht alles hingekommen. In die Berge und ans Meer. Geträumt habe ich von dem blauen Blitz. Wir beide sind bis in den Himmel gefahren, und immer auf dem Rand der Wolken entlang, und ich habe gehupt, und alle die Möwen und Engel sind erschrocken zur Seite gesprungen, wenn wir kamen ...“ Sie lächelt traurig. Dann beginnt sie langsam, von meinem Schoß hinabzuklettern. „Es war eine schlimme Zeit damals, wissen Sie? Den blauen Blitz habe ich nie bekommen. Ich bekam ein Paar Wollsocken und eine lange Unterhose. Und musste auch noch froh sein darüber, denn andere Kinder bekamen gar nichts.“
Sie senkt den Kopf und schickt sich an zu gehen.
„Warten Sie!“, rufe ich hastig.
Ich springe von meinem Sitz auf, schneller als gut ist für die steifgefrorenen Füße, doch ich spüre es kaum. Da, der dicke Geschenkesack neben mir. Ohne nachzudenken reiße ich die Schnur weg. Es ist alles so selbstverständlich, ich weiß genau, was zu tun ist. Der Sack öffnet sich, und ein unwirkliches Licht hüllt uns ein. Blaue Lichtstrahlen brechen durch den Jutestoff mit dem Aufdruck des Einkaufsparadieses.
Da steht er wirklich. Der blaue Blitz. Ein kleines blaues Kinderfahrrad. Und er hat eine Hupe am Lenker.
„Hohohoho!“, lache ich. „Fröhliche Weihnachten!“
Die alte Dame starrt mich fassungslos an. In ihren Augen brennt ein gewaltiges Feuerwerk von Polarlichtern.
„Danke, Weihnachtsmann“, flüstert sie. Dann streichelt sie ehrfürchtig über das blaue Metall des Rahmens.
„Da ist sie!“, ruft plötzlich jemand.
Drei, vier kräftige Männer in weißen Kitteln nähern sich.
„Ganz ruhig, Oma Trude“, sagt einer von ihnen. „Wir bringen Sie nach Hause. Es ist alles in Ordnung.“
„Es ist alles in Ordnung“, wiederholt sie leise.
Dann lacht sie, und in ihren Augen explodieren fröhliche blaue Blitze und gewaltige Polarlichter. Sie schwingt sich auf das Kinderfahrrad und braust laut hupend davon. Nur ein winziger Augenblick, dann ist sie verschwunden im Dunkel der Nacht.
Die Pfleger bleiben ratlos zurück. „Wo ist sie hin?“, fragt einer.
Ich zucke die Achseln. „Hohohoho!“, sage ich.


© Petra Hartmann


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Herzlichen Glückwunsch!

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 08 December 2013 · 446 Aufrufe
Krimskrams
Sigrid Hütter aus Crailsheim ist Gewinnerin meiner Verlosung im Buch-Talk-Adventskalender. Als Preis erhält sie ein Exemplar des Buches "Nestis und die verschwundene Seepocke". Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Lesen!

Die Antwort auf die Preisfrage lautete "Melodica".

Wer das andere ausgelobte Gewinn-Buch, ein Kinderkochbuch, haben möchte, hat noch bis zum 24. Dezember Zeit. Die Preisfrage findet ihr hier.

Auch heute gibt es wieder etwas zu gewinnen im Adventskalender des Buch-Talk-Forums. Gastgeber ist heute das Blog "Schummerlicht".


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Weihnachtseisenbahn in der Hildesheimer Allgemeinen

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 07 December 2013 · 522 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt, Weihnachten und 1 weitere...
Mein Märchen "Die Weihnachtseisenbahn" erscheint in der Weihnachtsausgabe der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung. Also, falls ihr in Hildesheim und Umgebung wohnt, schaut unbedingt am 24. Dezember in die Zeitung.
Das Märchen handelt von Leon, der im Alter von fast sechs Jahren zu dem Schluss kommt, dass es keinen Weihnachtsmann gibt. Die elektrische Eisenbahn, die er schon seit Jahren vergeblich auf seinen Weihnachtswunschzettel malt, muss er sich also von jemand anderem wünschen. Leon geht die Sache wissenschaftlich an: Er baut sich eine Sternschnuppenfalle ...


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Weihnachtskalender, Türchen Nummer 5

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 04 December 2013 · 443 Aufrufe
Weihnachten
Angehängtes Bild: Adventskalender.jpg

Herzlich willkommen beim Adventskalender des Forums Buch-Talk. Heute verbirgt sich hinter dem Kalendertürchen ein Weihnachtsmärchen, das ich in grauer Vorzeit einmal für die Melodica-Gruppe meines Vaters geschrieben und inzwischen etwas überarbeitet habe. Viel Vergnügen damit!


Der Reserve-Weihnachtsmann

Den Weihnachtsmann kennt jedes Kind der Welt. Und jedes Kind weiß, dass es der freundliche alte Mann ist, der mit dem Rentierschlitten am 24. Dezember unterwegs ist und buntverpackte Geschenke bringt. Aber ist es wirklich immer der Weihnachtsmann, der in dem roten Mantel steckt und mit „Hoho hoho“ durch den Schornstein rutscht? Wirklich immer? Nun ja, fast immer. Aber es gab auch einen Weihnachtsabend, an dem es ganz anders war.
Das ist schon einige Jahre her. Es war ein sehr kalter Winter. Am Tag zuvor hatte es stark geschneit, die Kinder hatten Schneemänner gebaut, die Straßen hatten sich in eisglatte Rutschbahnen verwandelt, und alle Tannen, die man nicht als Weihnachtsbäume ins Haus geholt hatte, trugen weiße Mützen und Mäntel aus Schnee. Längst war es dunkel geworden, und die Kinder warteten ungeduldig auf den Weihnachtsmann. Doch der kam und kam nicht, obwohl es höchste Zeit für die Bescherung war. Es half auch nichts, dass sie auf ihren Melodicas alle Weihnachtslieder spielten, die sie schon kannten. Der Weihnachtsmann ließ sich nicht blicken.
Auch die Tierkinder im Wald wurden immer ungeduldiger.
„Mami“ fragte das Füchschen, „wann kommt der Weihnachtsmann endlich?“
Die Fuchsmutter drückte ihr Kind an sich und sagte traurig: „Ich weiß es nicht.“
„Kann denn der Weihnachtsmann Weihnachten vergessen haben?“, fragte das Rehkitz.
„Nein, das kann ich mir nicht vorstellen“, sagte die Mutter.
Und der Rehbock murmelte: „Da haben sicher die Rentiere schlappgemacht. Typisch.“
Am quengeligsten waren die Kinder des Osterhasen, der in einem gemütlichen Hasenhäuschen mitten im Wald lebte. Ganz zappelig waren sie und hopsten im Wohnzimmer herum. Fast hätten sie sogar den prächtigen Weihnachtsbaum umgeworfen, so ungeduldig waren sie. Schließlich verlor die Häsin die Geduld. „Hör zu, Mann“, sagte sie zum Osterhasen, „da ist etwas passiert. Lauf schnell hinüber zum Weihnachtsmann und sieh nach dem Rechten.“
„Aber ...“, wandte der Hase schüchtern ein.
„Kein Aber“, schimpfte sie. „Sollen die Kinder etwa dieses Jahr keine Geschenke bekommen? Du bist der schnellste Läufer im Wald, also wirst du wohl hinüber laufen können. Soll ich etwa den Igel aus dem Winterschlaf rütteln und ihn schicken?“
Da wagte der Hase nicht mehr zu widersprechen. Rasch zog er die Turnschuhe an und flitzte los.
Der Osterhase war wirklich der schnellste Läufer des Waldes. Außerdem kannte er viele Abkürzungen, so kam schnell zum Haus des Weihnachtsmanns. Schon von weitem sah den Schlitten mit den vielen Paketen darauf. Die Rentiere waren schon angespannt und scharrten ungeduldig mit den Hufen. Nur der Weihnachtsmann war nirgends zu sehen.
„Es muss wirklich etwas passiert sein“, murmelte der Hase. Aufgeregt hopste er vor der Haustür auf und ab und schlug mit den Vorderpfoten auf die Klingel. Niemand öffnete. Es war nur ein leises Stöhnen zu hören. „Oweiowei“, jammerte der Hase. „Was soll ich nur tun, was mache ich bloß?“
Er lief ums Haus, aber alle Fenster waren verriegelt. Schließlich fand er im Schuppen eine Leiter, die lehnte er ans Haus und kletterte mutig aufs Dach. „So“, murmelte er. „Vielleicht geht es von hier aus. Der Weihnachtsmann ist oft durch meinen Schornstein gerutscht, also passe ich auch durch seinen.“ Er kniff die Augen zu, hielt sich die Nase zu, dann hopste er in den Schornstein und – holterdipolter – in einer Wolke aus Asche und Ruß plumpste er ins Wohnzimmer. „Fröhliche – hatschi – Weihnachten!“, rief er und rappelte sich vom Wohnzimmerteppich auf. „Hallo? Weihnachtsmann?“
Ein Stöhnen kam aus dem Nebenzimmer, und als er hinüberhoppelte, fand er den Weihnachtsmann, der im Bett lag und mit der Hand sein Bein betastete. „Hallo, Osterhase“, jammerte er, „ich fürchte, es wird dieses Jahr keine Geschenke geben. Das schreckliche Glatteis, ich bin beim Beladen des Schlittens ausgerutscht, jetzt kann ich das Bein nicht mehr bewegen. Ich glaube, es ist gebrochen.“
„Zeig mal“, sagte der Hase und fasste das Bein an. „Au!“, schrie der Weihnachtsmann. „Bist du verrückt?“
„Du musst ins Krankenhaus“, bestimmte der Hase.
„Glaubst du?“, fragte der Weihnachtsmann beunruhigt. „Ich dachte, vielleicht wird es von selbst wieder besser.“
„Papperlapapp“, schnitt ihm der Hase das Wort ab. „Weihnachtsmann, du bist ja ein richtiger Angsthase. Komm, stütz dich auf mich.“
Wie der schmächtige Hase den großen schweren Weihnachtsmann in den Schlitten hineinbekommen hatte, konnte er später selbst nicht sagen. Der Weihnachtsmann hat ein enormes Gewicht, und selbst die Rentiere kommen ins Schwitzen, wenn sie ihn ziehen müssen. Aber der Osterhase ist schließlich kein gewöhnlicher Hase. Er schob den Weihnachtsmann auf den Rücksitz zwischen die Geschenke, dann sprang er auf den Vordersitz.
„Hüah, ihr lahmen Enten!“, brüllte er die verdutzten Rentiere an, die erschrocken lossprangen und liefen wie noch nie zuvor.
So erreichten sie das Krankenhaus, wo sich sofort die Ärzte um den Patienten kümmerten. Er bekam einen dicken weißen Gipsverband um sein Bein. Dann steckten sie ihn ins Bett und sagten, er müsse ein paar Tage im Krankenhaus bleiben.
„Das geht nicht“, jammerte der Weihnachtsmann. „Es ist Heiligabend. Ich muss den Kindern die Geschenke bringen.“
„Ja, das ist schlimm“, sagte der Hase und dachte an die kleinen Osterhäschen.
„Was wäre Weihnachten ohne Geschenke“, sagte der Weihnachtsmann, „und was werden die Kinder sagen.“
Der Hase ließ vor Kummer die Ohren hängen. „Ja, wenn es einen Reserveweihnachtsmann gäbe. Aber es gibt leider nur einen einzigen Weihnachtsmann. Der Weihnachtsmann ist genauso einzigartig wie der Osterhase.“
Da saß der Weihnachtsmann plötzlich senkrecht im Bett und starrte den Hasen an. „Ich hab’s!“, rief er. „Du wirst mich vertreten.“
„Ich?“ Der Hase holte erschrocken Luft. „Aber ich bin doch der Osterhase. Ich hab so was noch nie gemacht, und außerdem ...“
„Also, wer ist nun der Angsthase, du oder ich?“, fragte der Weihnachtsmann. „Es kann ja gar nichts passieren. Schlittenfahren kannst du, das habe ich gesehen. Durch Schornsteine rutschen auch. Wenn du meinen Mantel anziehst, erkennt dich keiner. Außerdem, es ist schon sooo spät. Du bist der einzige, der es schaffen kann.“
„Also“, murmelte der Hase, „ich weiß nicht.“
„Bitte.“
„Na gut – ich mach’s.“
Damit schnappte er den roten Mantel und rannte los. Er sprang auf den Schlitten. „Hüah, ihr Rentiere, lauft wie ihr noch nie gelaufen seid, sonst gibt es dieses Jahr keine Geschenke.“
Hei, wie hat er geschuftet in dieser Nacht. Immer wieder musste er durch Kamine rutschen, er überreichte Kindern Pakete, bekam Gedichte aufgesagt und Lieder vorgesungen, dann wieder auf den Schlitten, zum nächsten Schornstein, dann in den Wald, wo Füchschen, Rehkitz und die Hasenkinder auf die Bescherung warteten. Es war eine harte Arbeit, aber es stimmte: Er konnte Schlittenfahren wie ein Rennfahrer. Er konnte durch Schornsteine rutschen besser als ein Schornsteinfeger. Und er war das schnellste Tier im Wald und der einzige, der es überhaupt schaffen konnte, die Pakete rechtzeitig auszuliefern.
Erkannt hat ihn in dem roten Mantel niemand. Oder, na ja, sagen wir, fast niemand.
Ich war noch ein ganz kleines Kind damals. Aber als es im Kamin rappelte und in einer Wolke aus Ruß und Asche ein kleiner Hase im roten Mantel auftauchte, habe ich gleich gewusst, dass es nicht der Weihnachtsmann war. Er kam herangehoppelt und sagte: „Hoho – Hatschie – hoho! Fröhliche Ostern – äh Weihnachten.“ Dann gab er mir ein Geschenk.
„Aber Weihnachtsmann, was hast du für große Ohren?“, habe ich gefragt.
„Die – äh, die hab ich, damit ich dich besser hören kann.“
Damit ist er davongehoppelt, und dabei hat sein kleiner weißer Schwanz aus dem Mantel herausgeguckt, daran habe ich ihn erkannt. Ich habe es bisher niemandem verraten. Es muss auch nicht jeder wissen, dass der Osterhase den Weihnachtsmann vertreten hat. Sagt es nicht weiter, Kinder, aber wenn ihr das nächste Mal dem Weihnachtsmann begegnet, dann schaut ihn euch ganz genau an. Vielleicht ist es wieder einmal der Osterhase, der seinem Freund ein wenig hilft.


© Petra Hartmann



Verlosungen

Tja, das war die Geschichte vom Reserve-Weihnachtsmann. Und natürlich gibt es auch heute wieder etwas zu gewinnen. Diesmal ist der Preis ein Kinderkochbuch, gesponsert von Marlies Hanelt. Beantwortet einfach die Frage: "Wer ist der Reserveweihnachtsmann?"

Die Antwort schickt ihr bitte bis zum 24.12.2013 um 24 Uhr unter dem Betreff “Türchen Nr. 5″ an die Emailadresse kontakt@buch-talk.de Die Gewinner werden am 25.12.2013 bekannt gegeben und benachrichtigt.

Und wenn ich hier schon einmal eine Verlosung habe, dann mache ich doch gleich weiter und verlose zusätzlich ein Exemplar meines Meermädchen-Romans "Nestis und die verschwundene Seepocke". Schickt mir einfach bis zum 7. Dezember, 23.59 Uhr die Antwort auf die Frage: Womit spielen die Kinder ihre Weihnachtslieder?" an hartmann.holle@web.de.

Viel Erfolg!

Das sechste Türchen öffnet sich morgen im Blog "Anja-Basteleien".


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Weihnachtskalender des Forums Buch-Talk startet morgen

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 30 November 2013 · 454 Aufrufe
Weihnachten
Wisst ihr, was ich in der Vorweihnachtszeit am meisten liebe? Das ist der Adventskalender. 24 Türchen bis zum Fest, und an jedem Tag gibt es eine kleine Überraschung. Eine besondere Art von Weihnachtskalender gibt hat dieses Jahr das Forum "Buch-Talk" organisiert: 24 Blogger haben sich zusammengeschlossen, und jeden Tag stellt ein anderer eine kleine adventliche Überraschung ins Netz. Hinter jedem Türchen warten Märchen, Gedichte, Buchtipps, Ideen für Geschenke, Rezepte, Basteleien - was auch immer. Auf jeden Fall Überraschungen. Und es gibt jedes Mal etwas zu gewinnen. Ich bin auch mit dabei, und wer bei mir am 5. Dezember vorbeischaut, der findet hier ... ach nee, das sag ich noch nicht. ;-)

Mit dabei sind folgende Blogs:

Angehängtes Bild: BTF-Adventsbanner.jpg

01. Dezember: http://www.beckinsale.de
02. Dezember: http://dieseitenflue...og.blogspot.de/ (LInk funktioniert leider nicht mehr. P.H., Februar 2015)
03. Dezember: http://gerade-gelesen.blogspot.de
04. Dezember: http://tintenzauber.wordpress.com
05. Dezember: http://www.tinyurl.c...rahartmannsblog
06. Dezember: http://www.anja-basteleien.de
07. Dezember: http://www.das-lesen...ony.blogspot.de
08. Dezember: http://www.lyricsfrommyself.de/
09. Dezember: http://schummerlicht.blogspot.de/
10. Dezember: http://mikkaliest.blogspot.de/
11. Dezember: http://www.fayesfairytale.de
12. Dezember: http://lielan-reads.blogspot.de/
13. Dezember: http://merlinsbuecher.blogspot.de/
14. Dezember: http://ichlebeinbuechern.blogspot.de/
15. Dezember: http://schluesselreiz.blogspot.de/
16. Dezember: http://buecherchaos.wordpress.com/
17. Dezember: http://goood-reading.blogspot.de/
18. Dezember: http://wondersbueche...te.blogspot.de/
19. Dezember: http://taechl.blogspot.de
20. Dezember: http://sharonsbuecher.blogspot.de/
21. Dezember: http://songbirdspena...per.blogspot.de
22. Dezember: http://hanelt.blogspot.de/
23. Dezember: http://lottasbuecher.de/
24. Dezember: http://verlagshaus-el-gato.de/



Die Sponsoren des buch-talk.de-Adventskalenders sind: Anja Pfannstiel, Michael Haitel (p.machinery), der Firma PS Wellness & Massage, der Monika Fuchs Verlag, Sandra Uschtrin, Marlies Hanelt, Fit for Beauty, Allina Stoika, KunstHandwerk, Hilde Möller, MySwissSchokolade, Edition Oberkassel, Viola Kreilaus, Oldigor Verlag, Verlagshaus el Gato, BVjA, Amrûn, Juliana Fabula, Jennifer Zahn, Rainer Buck, Transit Verlag, Jessica van Oettingen, die Postbank und der Drachenmond-Verlag.

Das erste Türchen wird morgen im Blog von Michael Haitel geöffnet: http://www.beckinsale.de/
Also dann: Auf in die Weihnachtszeit!


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"Winterliche Geschichten": Lob für Cover und Vielfalt

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 16 November 2013 · 375 Aufrufe
Hildesheimliche Autoren und 1 weitere...
Auf Amazon.de gibt es eine neue Rezension zu den "Winterlichen Geschichten" der Hildesheimlichen Autoren. Eckehard Haase vergibt fünf Sterne für das Buch, in dem ich mit dem Weihnachtsmärchen "Knut, der kleine Tannenbaum" vertreten bin. Er schreibt:

"Zunächst gefällt das Cover des Buches sehr. Des weiteren sind die Geschichten und Gedichte des Buches anspruchsvoll und sehr vielseitig. So ist auch für jeden Geschmack etwas enthalten. Das Buch kann man nur empfehlen."

Die Rezension findet ihr hier: http://www.amazon.de...956&store=books


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"Winterliche Geschichten" am Kamin

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 28 October 2013 · 321 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt und 1 weitere...
Es gibt eine neue Rückmeldung zu den "Winterlichen Geschichten" der Hildesheimlichen Autoren, ein Buch, an dem ich mit dem Weihnachtsmärchen "Knut, der kleine Tannenbaum" beteiligt bin. Autor JensV1981 vergibt auf Amazon 5 Sterne und schreibt unter dem Titel "Da kommt Winterstimmung auf" folgendes:

"„Winterliche Geschichten“ bietet für jeden Geschmack etwas: Ob Kurzgeschichte oder Gedicht – hier wird jeder fündig. Das Buch stimmt einen wunderbar auf die Weihnachtszeit ein und sollte daher auch am Kamin gelesen werden. Egal, ob echt oder auf DVD." Daher spricht er eine "Unbedingte Kaufempfehlung" aus. Na dann ...
Zur vollständigen Besprechung geht's hier lang: http://www.amazon.de...82969962&sr=1-1


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"Winterliche Geschichten" bieten Vielfalt, nicht nur für Hildesheimer

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 26 September 2013 · 341 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt, Weihnachten und 1 weitere...
Die erste Rezension zu den "Winterlichen Geschichten" ist da: Leser Cehh2002 vergibt auf Amazon.de fünf Sterne für das Buch, in dem auch mein Weihnachtsmärchen "Knut, der kleine Tannenbaum" abgedruckt ist. Der Rezensent hebt besonders die Vielfalt der Stimmen hervor und meint, dass das Buch auch für Nicht-Hildesheimer geeignet ist.

Er schreibt: "Wer Stimmenvielfalt liebt, für den ist dieses Buch gerade das Richtige. Also z. B. für mich, schon allein aufgrund meiner Neugier... Man staunt wieder einmal, wie doch jeder der Autoren seine ureigene (sprachliche) Welt hat! Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen, auch allen Nicht-Hildesheimern, denn alle Geschichten sind absolut allgemeinverständlich. Der Winter und die Weihnachtszeit, also durchaus deutschlandweit (und darüber hinaus) bekannte Dinge stehen im Mittelpunkt..."

Die Original-Rezension findet ihr hier:
http://www.amazon.de...f_gw_p_t_1_X1JZ


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Hier kommt "Knut, der kleine Tannenbaum"

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 13 September 2013 · 834 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt, Weihnachten und 1 weitere...
Die neue Anthologie der Hildesheimlichen Autoren ist da: "Winterliche Geschichten" ist bei CreateSpace erschienen, enthält Weihnachtliches und Winterliches aus der Autorengruppe, Prosa, Lyrik und mein Weihnachtsmärchen "Knut, der kleine Tannenbaum".
Worum es geht? Um eine Tannenschonung voller wunderschöner, gerade gewachsener Tannen, die allesamt ein glänzendes Schicksal als Weihnachtsbaum erwartet. Und um Knut, den krummen, schiefen Krüppelbaum, über den alle lachen und nadelspitze Bemerkungen machen. Dabei wäre Knut doch nichts lieber als ein richtiger Weihnachtsbaum ...
Das Buch hat 188 Seiten, hat die ISBN 978-1492315476 und kostet 9,95 Euro. Es enthält Beiträge von Gabriele Arnicke, Karla Baier, Egbert Brandt, Sabrina Ehlers, Christian Engelken, Eckehard Haase, Michael Hannack, Petra Hartmann, Dr. Jörg Hellmann, Peter Hereld, Altje Hornburg, Uta Jakobi, Elviera Kensche, Sonja Klima, Sabine Kosubek, Diana Krewald, Renata Maßberg, Gaby Memenga, Henning Reichrath, Bernward Schneider, Jens Volling, Marlene Wieland, Kristina Wilhelm und Anke Wogersien.

Mehr Infos und Bestellmöglichkeit hier:
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Das Weihnachtsmärchen zum Weltuntergang

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 20 December 2012 · 462 Aufrufe
Weihnachten, Weihnachtsmärchen und 2 weitere...
Weltuntergangsbedingt: Mein Weihnachtsmärchen kriegt ihr schon heute zu lesen. Falls die Welt, wie angeblich von den Maya prophezeit, morgen untergeht, habt ihr wenigstens vorher noch was Nettes gelesen. Und falls die Welt nicht untergeht, erfahrt ihr hier warum. Viel Spaß beim Lesen!


Fire on Ice 2012


„Hoho-hoho, du mich auch!“, knurrte der Weihnachtsmann und knallte den Hörer auf die Gabel. Der Schreibtisch bebte. Ein Stoß Wunschzettel kippte um, buntgemalte Briefe segelten zu Boden. Der Weihnachtsmann stand auf und sammelte sie mühsam zusammen. Unfassbar, was sich die Kinder heutzutage alles wünschten. „Xbox, iPad, iPod, Wii“, nicht einmal die drei Weisen aus dem Morgenland mochten wissen, was sich hinter diesen Wörtern verbarg. Und was war das hier?
„Lieber Weihnachtsmann“, stand da in krakeliger Kinderhandschrift geschrieben. „Ich habe gelesen, dass die Maya für den 21. Dezember 2012 den Weltuntergang prophezeit haben. Mach doch, dass der Maya-Kalender Unrecht hat. Kannst du mir diesen Weihnachtswunsch bitte auch schon drei Tage früher erfüllen? Bitteeee. Deine Aileen.“
„Nicht zu fassen, was sie den Kindern alles weismachen“, brummelte der Weihnachtsmann in seinen weißen Bart. „Weltuntergang am 21. Dezember, alles Quatsch, da haben wir doch gar nicht genug Personal für, hoho, hoho ...“
„Ähm ... Santa?“
Vorsichtig streckte eine Weihnachtselfe den Kopf herein.
„Ja?“, bellte der Weihnachtsmann.
„Da sind noch ein paar Leute im Wartezimmer, die ich nicht abwimmeln konnte.“
Der Weihnachtsmann seufzte. Freundliche und liebenswürdige Weihnachtselfen machten zwar im Vorzimmer optisch eine Menge her, aber sie konnten einfach nicht „nein“ sagen. Er sehnte sich danach, dass Knecht Ruprecht wieder gesundgeschrieben wurde und ihm mit der Rute die zudringlichen Besucher vom Leibe halten würde. Oder seinethalben auch Karhu, der tollpatschige Eisbär, der letztes Jahr einen Versicherungsvertreter mit seinem Knurren in die Flucht geschlagen hatte. Aber seit Lucia, diese liebliche Elfe, den Posten der Sekretärin übernommen hatte, kam er einfach nicht mehr dazu, die Wunschzettel in Ruhe zu studieren. Ständig brachte sie ihm irgendwelche Besucher ins Büro, die sich nicht abwimmeln ließen. Warum kam das Pack nicht einfach zu Ostern vorbei?
„Gestatten? Müller-Lützgendorff, PvaA - Polarische Versicherungen aller Art.“ Aalglatt wand sich ein schlanker Anzugträger zur Tür herein und schüttelte dem Weihnachtsmann die Hand. „Wir hatten eben telefoniert, und da ich zufällig gerade in der Gegend war, dachte ich, ich schaue gleich mal persönlich rein.“
„Hoho“, brummte der Weihnachtsmann und fragte sich, wie man am Nordpol „zufällig“ gerade in der Gegend sein konnte.
„Ja, sehen Sie, lieber Santa – ich darf Sie doch Santa nennen? – ja, sehen Sie, Sie sind ein Mann, der weit herumkommt, nicht wahr? Einmal um die ganze Welt, und das jedes Jahr, in immer demselben Schlitten. Fast zweitausend Jahre unfallfrei, sagen Sie? Beeindruckend, wirklich, wir sind von Ihrer Leistung mehr als beeindruckt, tatsächlich. Aber, Hand aufs Herz, Santa, sind Sie Ihrer Sache immer ganz sicher? Ich meine, wie leicht kann da unterwegs mal was passieren? Denken Sie nur, ein betrunkener Autofahrer, der Ihnen entgegenkommt. Ein Komet. Nur einmal eine Kurve zu scharf genommen. Und wie stehen Sie dann da, mit all den zerstörten Geschenken. Ganz zu schweigen von der Gefahr für Leib und Leben. Denken Sie doch auch an Ihre Frau. Und den kleinen Nick ...“
„Hoho“, grollte Santa. Er richtete sich auf und stützte sich schwer auf den Schreibtisch. Die Schreibtischplatte bog sich gefährlich nach unten durch. Der Wunschzettel von Aileen glitt zu Boden. „Ich habe mir das Gerede lange genug angehört. Hinaus! Hinaus, oder ich lasse Sie durch Knecht Ruprecht hinausbefördern!“
Der Versicherungsvertreter fuhr erschrocken zurück. Dann gewann er seine Selbstbeherrschung zurück. Er verbeugte sich formvollendet. „Ich lasse Ihnen einmal unseren Mustervertrag zur Ansicht hier“, sagte er. „Denken Sie in aller Ruhe darüber nach. Und wenn Sie sich entschieden haben: Ein Anruf genügt. Polarische Versicherungen aller Art – günstig, unbürokratisch und immer für Sie da.“
„Hinaus! Hoho-hoho!“
Noch immer grummelnd macht sich der Weihnachtsmann daran, die hinabgesegelten Wunschzettel einzusammeln. „Den soll doch der Stern von Bethlehem von der Schüssel fetzen ...“
„Wie bitte?“
Überrascht richtete der Weihnachtsmann sich wieder auf. Der Versicherungsvertreter war verschwunden. Dafür stand nun ein hochgewachsenes Rentier vor dem Schreibtisch. Ein rotes Fähnchen im Geweih wies es als Mitglied der V.P.R.G., der Vereinigten Polarischen Rentier-Gewerkschaft, aus.
„Hoho, Rudolph, mein Freund, groß bist du geworden. Was kann ich für dich tun?“
Das Rentier richtete sich zu seiner vollen Größe auf. „Ich bin von meinen Mit-Rentieren zum Verhandlungsführer gewählt worden. Wie du dich sicher erinnern wirst, hatten wir letztes Jahr schon darüber gesprochen: Wir verlangen mehr Rentiermoos und Urlaub über die Weihnachtsfeiertage, sonst ...“
„Sonst?!“
„... Generalstreik bis Ostermontag.“
„Das könnt ihr nicht machen! Weihnachten steht vor der Tür. Sollen die Kinder dieses Jahr denn keine Geschenke bekommen? Denk doch nur an die armen kleinen Menschenkinder, wie sie weinen werden ...“
„Wir haben auch Kinder, Santa“, schnarrte Rudolph. „Also, denk drüber nach. Der Schmusekurs ist endgültig vorbei.“ Das Rentier stieg, wendete auf der Hinterhand und stolzierte mit klappernden Hufen zur Tur hinaus.
„Scher dich doch zum Osterhasen!“, brüllte der Weihnachtsmann ihm nach. „Ja, was ist denn nun noch?“
„Verzeihung, wenn ich störe. Ich hoffe, ich komme nicht ungelegen, aber Ihre Sekretärin meinte, ich könne noch ...“ Eine leicht bekleidete, sportliche Blondine stand im Türrahmen. Sie strahlte den Weihnachtsmann aus ihren glänzenden blauen Augen an und wiegte sich verführerisch in den Hüften.
„Hoho, hoho, nein, natürlich nicht“, murmelte Santa verlegen. „Kommen Sie ruhig rein, meine Teure, der Weihnachtsmann hat für jeden Zeit und ist immer zu sprechen. Was kann ich für Sie tun, schönes Kind?“
„Oooch, Santa“, lächelte sie, „eigentlich wollte ich etwas für Sie tun ...“
„Hoho, hoho“, räusperte sich der Weihnachtsmann und rückte seinen roten Mantel zurecht, „ich weiß ja nicht, ob das hier wirklich der richtige Ort ...“
„Sie werden begeistert sein“, hauchte sie. Ihr Augenaufschlag mit den extralangen Wimpern warf ihn beinahe um. „Ich bin gekommen, um Sie zu einer kleinen Spritztour einzuladen.“
„Hoho, ho ...hä?“
„Ach, verzeihen Sie, ich hatte mich ja noch nicht einmal vorgestellt. Dolores Häkkinen, Beauftragte von ‚Fire on Ice‘, dem polarischen Motorschlittenhersteller Ihres Vertrauens.“
„Motor...?“
„Aber ja, mein lieber guter Weihnachtsmann. Sie sind doch ein Mann von Welt, haben tausende von Terminen und Verpflichtungen, einen straff organisierten Terminkalender, Sie sind eine wichtige und gefragte Persönlichkeit, und das sollten sie auch durch das passende Gefährt unterstreichen. Kommen Sie nur, kommen Sie, ich zeigen Ihnen den Schlitten Ihrer Träume, den ‚Fire on Ice 2012‘ für den echten Mann, kommen Sie nur, kommen Sie.“
Widerstandslos ließ sich Santa von ihr aus seinem Büro ziehen. Die Weihnachtselfe und die vor der Tür herumlungernden Rentiere sahen ihm erstaunt nach. Draußen schneite es. Aber mitten im Weihnachtsdorf schien es, als loderte ein rotes Feuer aus dem Boden. Santa rieb sich die Augen. Die Flammen waren noch da. Und auf der Kühlerhaube des feuerroten Boliden räkelte sich schon Dolores Häkkinen und lächelte ihn an. „Habe ich Ihnen zuviel versprochen, Santa? Der ‚Fire on Ice 2012‘, das Geschoss für den echten Weihnachtsmann. 300.000 Kilometer in der Sekunde, Extra Stauraum für eine Milliarde Geschenkpakete, Sitzheizung, Grünkeil und elektrische Fensterheber, Heckspoiler, und dabei sehr sparsam im Verbrauch. Kommen Sie, setzen Sie sich doch mal hinters Steuer.“
Der Ledergeruch der Sitze und der satte, volle Ton des Motors raubten dem Weihnachtsmann jede Beherrschung. „Das ist – mein neuer Schlitten?“, fragte er überwältigt. „Hoho, hoho ...“ Und als er das Gaspedal nach unten durchtrat und im Kavalierstart über den magnetischen Nordpol schoss, wusste er, dass dies der geheime Weihnachtswunsch war, den er sein Leben lang gehegt hatte. Dreimal jagte er in wildem Tempo um die Erdachse herum, und jedesmal, wenn er an Rudolph und dessen Kollegen von der V.P.R.G. vorbeikam, hupte er und freute sich an dem lauten, provozierenden Hupton seines Superschlittens. Dieses Jahr würde das tollste Weihnachten seines Lebens werden.

„Du musst zugeben, das Teil macht echt was her“, brummte Karhu, der Eisbär. Er lehnte an der Ecke des Hauses vom Nikolaus und sah aufmerksam zu, wie geschäftige Zwerge den neuen Motorschlitten mit Geschenken beluden. Seit Tagen ging das nun schon so, und der Stauraum schien nahezu unendlich groß zu sein. Und jetzt, in der Dunkelheit der Polarnacht flammte der „Fire on Ice 2012“ besonders hell.
„Pah!“, schnaubte Rudolph empört. „Teure Maschinen und rotes Blech. Und wo ist der Zauber von Weihnachten? Das, was das Fest wirklich ausmacht?“
„Du bist ja nur wütend, dass er dich mit deinem Generalstreik so elegant abserviert hat“, flötete Lucia. Die Weihnachtselfe strich dem Rentier tröstend über das Nackenfell. „Es ist nun einmal eine neue Zeit. Und auch das Fest der Liebe muss mit der Zeit gehen.“
„Ja, aber findet ihr das Teil nicht auch mordsmäßig cool?“, bohrte Karhu nach. „300.000 Kilometer pro Sekunde Spitze, und eine Kraft hat das Ding, der hat mindestens 20.000 Rentiere unter der Haube.“
„Püh.“
„Muss ein tolles Gefühl sein, da hinter dem Steuer zu sitzen.“
„Ach, Karhu, hör auf.“
„Lederausstattung, beheizbare Sitze ...“
„Tu doch nicht so, als ob du mit so etwas umgehen könntest.“ Rudolph schnaufte verächtlich.
„Wetten, dass ich’s doch kann?“
„Wetten, dass nicht?“
„Die Wette gilt.“
„Kinder, Kinder, hört auf damit.“ Lucia rang verzweifelt die Hände. „In drei Tagen ist Heiligabend, und wenn mit dem Schlitten etwas passiert ...“
Aber Karhu hatte sich schon hinter einem Schneehaufen geduckt und schlich sich langsam an den feuerroten Flitzer an.
„Warte, ich komme mit“, schnaubte Rudolph. Er duckte sich ebenfalls. Aber seine Geweihstangen waren hinter dem Schneehaufen deutlich zu sehen.
„So wartet doch“, jammerte Lucia. „Macht keine Dummheiten, hört ihr?“
Doch Karhu und Rudolph waren nicht aufzuhalten.
Eben hatte eine Kolonne Zwerge ihre Pakete mit Lebkuchen und gebrannten Mandeln eingeladen und war wieder zurück in die Weihnachtsbäckerei marschiert, da sprang Karhu mit einem gewaltigen Raubtiersatz hinter dem Schneehaufen vor. Er riss die Tür des Schlittens auf, zwängte sich auf den Fahrersitz und patschte mit groben Pranken auf dem Lenkrad herum. Ein lauter Hörnerschall zerriss die polarische Stille.
„Das war die Hupe, du Dummbär“, schnaufte Rudolph. Mit den Vorderhufen stand er bereits auf dem Beifahrersitz, Hinterbeine und Po waren noch draußen. Beim Versuch, vollends in den Schlitten hineinzuklettern, durchstieß er mit den Geweihstangen des Verdeck. „Hilfe, ich sitze fest.“
„Ich hab’s ja gleich gesagt, dass ihr keine Dummheiten machen sollt“, kam die glockenreine Stimme Lucias von der Rückbank.
Karhu grapschte inzwischen tollpatschig nach den Knöpfen und Hebeln. „Stiiii-hiiiilllee Nacht!“, schrie der Schlitten plötzlich auf. Rudolph zuckte erschrocken zusammen. Glücklicherweise bekam er dadurch seine Geweihstangen wieder frei. „Das ist das Radio, du Pelzdussel“, schnaubte er. „Mach noch mehr Krach, und sie werden uns erwischen, bevor wir überhaupt einen Meter gefahren sind.“
„Sie haben uns schon gehört“, fiepte Lucia. „Da, seht nur!“
Mit zorngerötetem Gesicht kam der Weihnachtsmann aus seinem Büro gestürmt. Sieben Zwerge kamen gerannt. Und da waren auch schon die Eisbären und Weihnachtselfen vom Sicherheitsdienst.
„Schnell, du musst den Schlüssel umdrehen!“, rief Rudolph.
Karhu packte zu. Ein Ruck lief durch die Maschine. Dann heulte der Motor auf. Der Schlitten sprang nach vorn, dass die drei in die Sitze gepresst wurden. Dann hoben sie ab. Mit Donnergebrumm schoss der „Fire on Ice 2012“ in den sternklaren Himmel.
„Hilfe!“, schrie Lucia.
„Langsamer!“, rief Rudolph.
„Halt an!“, brüllten beide in Panik, als der Schlitten fast senkrecht in die Polarnacht jagte.
„Ich kann nicht!“, jammerte Karhu. Mit den Vorderpranken umklammerte er das Lenkrad. Er wurde durchgeschüttelt wie Lebkuchenteig im Mixer, aber er konnte den Schlitten nicht mehr unter Kontrolle bringen. Der „Fire on Ice 2012“ jagte führungslos durch die Polarnacht. Und er wurde immer schneller.
„Fuß vom Gas!“, keuchte Lucia.
„Wieso Fuß? Ich habe doch gar keine Füße“, brummte Karhu und stemmte sich mit den Hinterpranken noch weiter nach unten, um einen festeren Sitz zu bekommen.
„Mir wird schlecht“, jammerte Rudolph.
Die Tachonadel zitterte um die 290.000er Marke.
„Da kommt uns etwas entgegen!“, kreischte Lucia plötzlich in Panik auf.
„Das ist ein Komet!“, rief Rudolph.
„Sehe ich!“, brummte Karhu.
„Du must ausweichen!“
„Erstmal können vor Lachen!“
„Einfach das Steuer nach rechts!“, schnaufte Rudolph.
„Bitte, wenn du es besser kannst, mach du doch!“ Beleidigt ließ Karhu das Steuer los und verschränkte die Pranken vor der Brust.
In diesem Augenblick erschütterte ein gewaltiger Stoß den Schlitten. Karhu sah Sterne. Dann sah er eine halbe Milliarde auseinanderfliegende Geschenke. Und dann sah er nichts mehr.

Als der Eisbär wieder zu sich kam, hörte er noch immer das Dröhnen des Schlittenmotors. Doch bald stellte er fest, dass alles still war um ihn herum. Nur sein Schädel brummte. Er wollte sich mit der Pranke an die Stirn greifen. Doch ein dicker weißer Gipsverband überzog sein rechtes Vorderbein.
„Wo bin ich?“, brummte er.
„In der Krankenstation, was dachtest du denn, Dusselbär?“, kam eine Stimme von der Seite. Karhu wandte den Kopf. Im Bett neben ihm lag Rudolph, von Kopf bis Fuß in Verbände eingewickelt, aber er schien schon wieder lachen zu können. Hinter dem Rentier entdeckte Karhu Lucia, die offenbar mit leichteren Verletzungen davongekommen war.
„Hoho, hoho“, klang es plötzlich von draußen. Die Tür flog auf, und ein großer, schwerer Mann im roten Mantel kam hereingestapft.
„Santa!“, rief Karhu zerknirscht. „Es tut mir leid. Ich wollte doch nur deinen tollen Schlitten einmal ausprobieren.“
„Mir tut es auch leid“, beeilte sich Rudolph zu versichern. „Es war eine Schnapsidee von uns. Meine Rentiere und ich werden uns natürlich bemühen, dass bei der Auslieferung der Geschenke kein Verzug entsteht. Vielleicht können wir über den Generalstreik ja auch nach Weihnachten ...“
„Hoho, hoho!“, sagte der Weihnachtsmann. „Ihr seid mir ja drei schöne Helden. Ihr hättet tot sein können, wisst ihr das?“
Zerknirscht senkten Karhu, Rudolph und Lucia die Köpfe. Aber dann lächelte Santa. „Wisst ihr eigentlich, dass ihr durch euren Streich die Erde gerettet habt?“
„Wie bitte?“
„Der Komet, den ihr gerammt habt. Kein Astronom hatte ihn offenbar auf dem Schirm. Nur die alten Maya haben von ihm gewusst – und sie haben vorausberechnet, dass er die Erde treffen und sie vernichten würde. Offenbar waren die Maya mit ihrer Weltuntergangsprophezeiung wohl doch keine Spinner, wie wir alle geglaubt haben.“
„Dann sind wir ja – richtige Helden?“, fragte Karhu zweifelnd.
„Wenn es Heldenart ist, mal eben knapp eine halbe Milliarde Weihnachtsgeschenke ins All zu schießen, dann ja“, sagte der Weihnachtsmann schmunzelnd.
Karhu, Rudolph und Lucia schauten ihn erschrocken an. Eine halbe Milliarde Weihnachtsgeschenke vernichtet? Um aller Tannenbäume willen – was sollte das für ein Fest werden?
Doch der Weihnachtsmann lachte nur. „Keine Sorge, der Schaden wird reguliert. Polarische Versicherungen aller Art – günstig, unbürokratisch und immer für Sie da. Ich muss nur noch ein Telefonat mit Herrn Müller-Lützgendorff führen und ihm mitteilen, dass ich meine Vollkasko-Versicherung in Anspruch nehmen werde. Na, der wird sich freuen. Fröhliche Weihnachten allerseits!“
„Fröhliche Weihnachten!“, riefen Karhu, Rudolph und Lucia.




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Frohe Weihnachten!

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 23 December 2011 · 479 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt, Märchen und 2 weitere...
Die Geschenke sind eingepackt, die Post erledigt, der Baum dürfte kein Problem mehr sein ... Zeit, sich zurückzulehnen und Ruhe einkehren zu lassen. Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und eine besinnliche Weihnachtszeit. Hier ein kleines Märchen als Weihnachtsgeschenk für euch:


Das Schiff mit den silbernen Segeln

Die See tobte. Eisgraue Sturmwogen bäumten sich unter der „Schwalbe“ auf, Wellentäler ließen das viel zu kleine Segelschiff ins Bodenlose stürzen, immer wieder schlugen die Brecher krachend über ihm zusammen. Die „Schwalbe“ taumelte. Hilflos den Naturgewalten ausgeliefert trudelte sie durch die Wogen, die Segel fast bis zum Zerreißen gebläht, und der Sturm heulte und pfiff um den Mast, dass man das Stöhnen des alten Holzes kaum hören konnte.
Fiete hörte es doch. Er wusste, dass der Mast um sein Leben schrie. Wusste, dass der eisige Dezembersturm jeden Augenblick seine lächerliche Nussschale zerfetzen oder umkippen konnte. Er krallte die Finger so fest um das Steuerrad, dass sie schmerzten.
Verzweifelt spähte er in die Nacht hinaus. Eiskristalle peitschten ihm entgegen, so dicht, er konnte kaum noch den Mast sehen.
Wieder schoss eine schäumende Sturzflut über das Vorschiff und ließ die „Schwalbe“ tief eintauchen. Ein Schwall eisiges, brennendes Salzwasser klatschte ihm ins Gesicht. Gleich darauf stieß das Schiff fast senkrecht in die Höhe, hing einen Pulsschlag lang in der Luft und knallte ungebremst auf die brettharte See. Die Planken ächzten.
Fiete hielt das Steuer fest umklammert. Er wagte nicht, sich mit der Hand das brennende Salzwasser aus den Augen zu wischen. Das Steuerrad ruckte und riss wie ein bockendes Pferd, die Handflächen brannten ihm, doch er durfte es nicht loslassen.
Wahnsinn, hämmerte es in seinem Kopf. Es war heller Wahnsinn gewesen, dass er sich mit dieser Nussschale aufs Meer hinausgewagt hatte. Nur um Weihnachten bei seiner Tochter zu sein. Ob Katrin wohl im kleinen Hafen von Wittesand auf ihn wartete?
Seine Augen tränten. Und es war nicht nur das Meerwasser, das ihn in die Augen biss. Nein, ganz sicher hatte Elke die Tochter längst ins Haus geholt. Bei diesem Unwetter durfte kein Kind im Hafen herumirren.
Ein eisiger Brecher sprang über die Bordwand und flutete das Cockpit der „Schwalbe“. Fiete stand bis zu den Knien im Wasser. Schlürfend arbeiteten die Lenzpumpen. Doch es war nur noch eine Frage der Zeit, dass sein Boot zu viel Wasser fasste und unterging.
Trudelnd schwamm ein kleines, blaues Päckchen um seine Füße. Das hätte Katrins Weihnachtsgeschenk sein sollen ...
Fiete presste die Zähne fest aufeinander. Die Eiskristalle stürzten jetzt so dicht auf ihn ein, dass er nicht einmal mehr bis zum Kompass sehen konnte. Der Sturm schwoll an zum Orkan. Es war aus.
Selbst wenn er jetzt noch auf dem richtigen Kurs war, es war nur noch eine Frage der Zeit, dass sein Schiff volllaufen und untergehen würde. Den Leuchtturm von Wittesand Ost würde er niemals wiedersehen.
Doch was war das?
Fiete kniff die Augen zusammen. War dort im Schneesturm nicht ein Licht gewesen?
Ein Licht? Ein Leuchtturm? Nein. Ein Segel.
Er hielt den Atem an. Noch ein verunglückter Seefahrer hier draußen?
Auch der Sturm schien den Atem anzuhalten. Der Wind ebbte ab. Nur noch eine leise Briese wehte. Ein Säuseln. Das Wellentosen legte sich. Die Luft wurde klar. Fiete sah die Sterne.
Da war das Segelschiff. Ein Schiff mit silbernen Segeln, in denen sich der Orkan gefangen hatte. Ein goldener Mast ragte in den Himmel. Und Kerzen. Viele tausend Kerzen brannten an Bord. Flammen leuchteten warm auf der Reling, auf der Rah, dem Vordersteven. Ganz ruhig glänzten die Flammen, sie zuckten nicht und stiegen senkrecht aufwärts, obwohl doch der Orkan die Segel blähte, dass jedes andere Segeltuch bereits zerrissen wäre.
Fiete riss ungläubig die Augen auf. Jetzt war das Schiff ganz nah. Der Steuermann stand aufrecht am Heck. Alt war er, und doch blitzten seine Augen jugendlich frisch wie die eines Kindes an einem klaren, blauen Wintertag. Sein weißer Bart fiel in Ringeln und Locken weit über seine Brust hinab. Die hohe Bischofsmitra leuchtete im Kerzenschein und saß trotz des Sturms unverrückbar auf seinem Haupt.
Als die Schiffe einander passierten, hob der Fremde grüßend seine Hand und nickte freundlich.
Fiete legte die Hand an seine Mütze. Er hatte nun keine Angst mehr, das Steuer loszulassen.
Als er den Blick wieder nach vorn richtete, sah er vor sich die Hafeneinfahrt von Wittesand. Und dort – tatsächlich – dort am Strand sprangen aufgeregt Katrin und Elke auf und ab.
Fiete warf die Leine über. Als er an Land sprang, schwankte der Boden unter ihm. Doch er hatte keine Zeit, die Besinnung zu verlieren. Mit dem Aufschrei „Papa!“ warf sich Katrin auf ihn und hing ihm um den Hals. „Du bist mein schönstes Weihnachtsgeschenk!“
„Du meines auch“, flüsterte er. „Frohe Weihnachten.“

(Veröffentlicht in Elfenschrift 32, Dezember 2011)


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Für alle, die noch an Weihnachtselefanten glauben ...

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 24 December 2010 · 491 Aufrufe
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Mein Weihnachtsmärchen "Paulchen mit den blauen Augen" findet ihr heute hinter dem letzten Türchen des Literra-Adventskalenders. Die elefantöse Illustration dazu stammt von Gaby Hylla. Viel Spaß damit - und keine Angst, wenn es auf eurem Dach zu rumpeln beginnt.

http://www.literra.i...tory.php?id=450

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und eine ruhige, friedliche Weihnachtszeit. Lasst euch reich beschenken und genießt das Ende des Vorweihnachtsstresses.


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Weihnachtseisenbahn unter Dampf

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 08 December 2010 · 742 Aufrufe
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So klingt die "Weihnachtseisenbahn": Rena Larfs Lesung aus meinem gleichnamigen Weihnachtsmärchen ist jetzt online. Die Sendung des Hamburger Literaturradios findet ihr als Download auf der Homepage von "1000 Mikes".
Das Märchen hinter dem 8. Türchen des gelesenen Adventskalenders ist rund 9 Minuten lang und erzählt die Geschichte von einem Jungen, der sich mit hochwissenschaftlichen Methoden einen Weihnachtswunsch erfüllen möchte. Als Vor- und Abspann hört ihr "Oh Xmas..." von
Kevin MacLeod (incompetech.com).
Mörgen öffnet Rena erneut ein märchenhaftes Türchen im Literaturradio, dann bereits um 11 Uhr, und liest die Geschichte "Schneeflockenspaß" von Heinz Bornemann vor.


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Alles einsteigen - Weihnachtseisenbahn fährt ab

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 07 December 2010 · 611 Aufrufe
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Mein Weihnachtsmärchen "Die Weihnachtseisenbahn" könnt ihr morgen Früh im Adventskalender des "Hamburger Literaturradios" hören. Abfahrt ist pünktlich um 12 Uhr auf der Seite des Senders "1000 Mikes", Zusteigen auch nach der Abfahrt ist ausdrücklich erlaubt. Die Fahrt dauert 9 Minuten. Zugführerin Rena Larf wünscht euch eine angenehme Reise.
Hier gehts zum Weihnachtsbahnhof.

Wer das Märchen von der Weihnachtseisenbahn selbst lesen oder verschenken möchte, findet es gedruckt in der Anthologie "Weihnachten mit der Elfenschrift" oder kann mein Hörbuch "Weihnachten im Schneeland" als Download oder als CD erwerben.


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Weihnachtsfeier mit Knut

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 05 December 2010 · 675 Aufrufe
Unterwegs, Sillium
"Knut, der kleine Tannenbaum" war Überraschungsgast auf der Weihnachtsfeier für die Silliumer Senioren. Die Anfrage, ob ich dort etwas aus meinen Werken vorlesen könnte, kam relativ kurzfristig vor ein paar Tagen, und da ich gerade zu Hause war, habe ich gern zugesagt. Als ich daraufhin meine zahlreichen selbstverfassten Weihnachtsmärchen (sieben) durchblätterte, war mir ziemlich schnell klar, dass eigentlich nur der "Knut" wirklich seniorentauglich war, der Rest ist vor allem für Kinder gedacht. Auch wenn die Kinder durchaus mal mein Alter haben dürfen ... Also Knut.

Durch den Schnee zur "Linde"

Ich gestehe, ich war ziemlich aufgeregt, als ich kurz vor 15 Uhr mein Auto freischaufelte und mir dann auf rutschigen Schneepisten den Weg hinüber zum Gasthaus "Zur Linde" bahnte. Lesungen direkt vor der eigenen Haustür mache ich ja sonst so gut wie nie. Die Schneeflocken fielen so dicht, dass ich schon Sorge hatte, ob sich außer mir überhaupt ein Einwohner Silliums aus dem Haus gewagt hatte. Eine Sorge, die sich als völlig unbegründet erwies. Als ich die Tür zum Saal der "Linde" aufstieß, war schon alles rappelvoll.
Am Tisch des Frauenchors, dessen Mitglieder den Nachmittag organisiert hatten, war noch ein Plätzchen frei für mich. Die Sängerinnen legten dann auch nach ein paar einleitenden Worten des Ortsbürgermeisters Wilhelm Söchtig gleich los mit "Nimm die Freude" und "Seht, die gute Zeit ist nah". Beim gemeinsamen Lied "Wir sagen euch an" machte ich allerdings nur tonlos mit. Ich kann es einfach nicht verantworten, vor hörfähigen Menschen zu singen.
Gut gefallen hat mir die kleine Lisa Mund, die anschließend zwei Klavierstücke vortrug. Und beim Lied "In der Weihnachtsbäckerei" hätte ich fast mit meinem Vorsatz gebrochen und doch noch lauthals durch den Saal gegrölt: "Sind die Finger rein? - Du Schwein!" Ich hab es dann aber lieber bleiben lassen.

Knut will ein Weihnachtsbaum werden

Knut kam, glaube ich, ganz gut an. Jedenfalls waren die Gäste mucksmäuschenstill, als ich von dem armen krummen Krüppelbaum und seinen eingebildeten Tannengeschwistern erzählte. Knut wünscht sich nichts sehnlicher, als auch ein Weihnachtsbaum zu werden. Und die nett gemeinten Worte der alten Nordmanntanne, dass krumme Bäume, wenn sie ein gutes Herz haben, vielleicht später im Himmel Weihnachtsbaum werden dürfen, ach, die können den armen Knut nicht wirklich trösten ... Ein bisschen was für's Herz gehört in der Vorweihnachtszeit eben einfach dazu. Und natürlich habe ich den kleinen Baum am Ende glücklich gemacht. Märchenerzählerehrenwort.

"Wirbelwind"-Kinder zeigen Eric Carles "Traumschnee"

Nach mir stürmte der Silliumer Kindergarten die Bühne. Die Jungen und Mädchen von der Gruppe "Wirbelwind" wirbelten die Feier ganz schön durcheinander. Zauberhafte kleine Schneeflocken im weißen Kleid tanzten herum und deckten mit weißen Decken die Tiere zu, die der alte Bauer der Einfachheit halber "Eins", "Zwei", "Drei", "Vier" und "Fünf" genannt hatte, woraufhin der auf dem Hof stehende Baum namens "Baum" mit Goldpapierketten in einen echten Weihnachtsbaum verwandelt wurde. Es war ein Theaterstück nach dem Buch "Traumschnee" von Eric Carle, dem Vater der kleinen Raupe Nimmersatt.

Gedichte für den Weihnachtsmann

Die kleinen Wirbelwinde freuten sich riesig, als nach ihrer Aufführung ein Mann mit weißem Bart und rotem Mantel auftauchte. Allerdings hätte es beinahe Streit gegeben, als der Ankömmling fragte: "Wisst ihr denn, wer ich bin?" "Der Weihnachtsmann!", rief die eine Hälfte. "Der Nikolaus!", brüllte die andere. Wie die theologische Grundsatzdiskussion ausging, habe ich in dem Trubel nicht recht mitbekommen, jedenfalls wollte der Geschenkebringer vor dem Auspacken noch ein Gedicht hören. Die kleine Maren war als erste dran. "Sonne, Sonne ...", sagte sie zur allgemeinen Überraschung und verstummte dann. Okay, das war vielleicht nicht besonders lang, der Germanist in mir musste dem Mädchen allerdings bescheinigen, dass es sich bei "Sonne-Sonne" immerhin um einen stepputat-konformen "identischen Reim" handelte. Ob denn jemand ein längeres Gedicht wüsste?, frug der Rotberockte. Da kam er bei dem pfiffigen Kilian genau an die richtige Adresse. Der Junge rückte seine runde Brille gerade, warf sich in die Brust und verkündete: "Sonne, Mond und Sterne." Als das dritte Kind erneut sagte "Sonne, Sonne", gab der Weihnachtsmann auf und öffnete seinen Sack, der voller Schoko-Nikoläuse war. Die kleinen Wirbelwinde waren begeistert.
An Darbietungen muss ich jetzt unbedingt noch Ruth Wiesner erwähnen, die den Weihnachtsklassiker vom fehlenden Lametta vortrug, und Claudia Maaß mit ihrer Weihnachtsgeschichte.
Ihr seht, es war ganz schön viel los, an diesem Nachmittag. Und als ich abends wieder nach Hause wollte, war mein Micra mit einer weißen Schneedecke zugedeckt, genau wie "Eins", "Zwei", "drei", "Vier" und "Fünf" im Weihnachtsschnee-Märchen.


© Petra Hartmann


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Weihnachtseisenbahn für Hamburg

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 18 November 2010 · 749 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt und 6 weitere...
Mein Weihnachtsmärchen "Die Weihnachtseisenbahn" - für alle Literaturfreunde in Hamburg und weltweit: Rena Larf liest die Geschichte im "Hamburger Literatur-Radio" vor. Die Sendung ist ab 8. Dezember auf der Homepage von "1000 Mikes" zu hören. Los geht's um 12 Uhr.

Held der Geschichte ist der fünfjährige Lukas König, der sich zu Weihnachten eine elektrische Eisenbahn wünscht. Und da er schon lange nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt, entwickelt er einen totsicheren, wissenschaftlich fundierten Plan, um seinen Wunsch zu erfüllen ...

Die Sendung dauert neun Minuten und ist danach im Archiv von "1000 Mikes" weiterhin abrufbar.
Als musikalische Untermalung dazu hat Rena Musik: "Oh Xmas..." von Kevin MacLeod (incompetech.com) ausgesucht.

Zur Vorschau des Hamburger Literatur-Radios auf 1000 Mikes.

Übrigens: Wer das Märchen von der Weihnachtseisenbahn selbst lesen oder verschenken möchte, findet es gedruckt in der Anthologie "Weihnachten mit der Elfenschrift".


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Weihnachtsüberraschung ausgepackt

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 19 October 2010 · 596 Aufrufe
Hörbuch, Weihnachtsmärchen und 5 weitere...
Heute bekam ich ein Päckchen vom Action-Verlag: Meine Belegexemplare des Hörbuchs "Weihnachten im Schneeland" sind da. Das Hörbuch mit meinen Geschichten "Der Reserveweihnachtsmann", "Die Weihnachtseisenbahn", "Eine Handvoll Weihnachtssand" und "Paulchen mit den blauen Augen" ist als mp3-Download und als CD-ROM erhältlich.
Ich habe es mir natürlich gleich angehört und bin begeistert von der Stimme der Sprecherin Karen Sünder. Es klingt einfach toll, wenn sie dem tollpatschigen Weihnachtselefanten Paulchen oder dem ängstlichen Osterhasen Leben einhaucht. Dazu die leise, zurückhaltende musikalische Untermalung von Simon Daum - ach, das werde ich mir bis Weihnachten noch hundertmal anhören ;-)
Das Cover sieht etwas anders aus als das Bild zum mp3-Download. Aber es zeigt auch einen Schneemann, dazu Weihnachtskugeln, Schnee, Kerzen und Nadelgehölze.

Angehängtes Bild: weihnachten_im_Schneeland_cd_mini.jpg

Der Klappentext ist der gleiche wie beim seit April erhältlichen Download:

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:

Der Reserve-Weihnachtsmann

Die Weihnachts-Eisenbahn

Eine Handvoll Weihnachtssand

Paulchen mit den blauen Augen


Das Hörbuch hat die ISBN 978-3-86210-733-9 und eine Laufzeit von 58 Minuten.
Es ist zum Preis von 8,95 Euro (+3 Euro für Porto und Verpackung) im "Store" des Action-Verlags zu haben. (Store nicht mehr erreichbar)
Den mp3-Download gibt es hier.
Daneben findet ihr auch eine Hörprobe.


Foto

Ohren gespitzt: Heute schon an Weihnachten denken ...

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 19 January 2010 · 647 Aufrufe
Märchen, Weihnachtsmärchen und 2 weitere...
Ich mache mal ein wenig antizyklische Werbung: Wer seine Kinder und Enkel zu Weihnachten verwöhnen möchte (oder auch einfach nur die eigene Vorlesestimme schonen will), der kann sich schon einmal mein Weihnachtshörbuch "Weihnachten im Schneeland" auf den Wunschzettel schreiben.

Der Hörbuchverlag "Action-Verlag" ist zum 1. Dezember an den Start gegangen und bietet bereits jetzt eine vielseitige Auswahl an Science-Fiction, Fantasy, Horror, Krimis und Kindergeschichten an. Der Witz bei der Sache: Ihr könnt euch aussuchen, ob ihr die Hörbücher kaufen - oder umsonst haben wollt. Klingt etwas merkwürdig, aber könnte funktionieren. Kaufhörbücher sind werbefrei, Umsonsthörer bekommen Reklame.

Mein Weihnachtsbuch ist inzwischen eingesprochen (tolle Stimme: Karen Sünder) und musikalisch untermalt (hörenswert: Simon Daum). Ab Oktober ist es zu haben. Ihr erfahrt darin alles über rentierschlittenfahrende Osterhasen und über Weihnachtselefanten, ihr lernt, wie man den Stern von Betlehem erpresst und wie die elektrische Eisenbahn in die Krippe kam, und ihr könnt mit dabei sein, wenn der Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ausliefern muss. Das Hörbuch ist ab Oktober zu erwerben. Eine Hörprobe gibt es hier.


Petra Hartmann: Weihnachten im Schneeland. Action-Verlag, 2010. Laufzeit: ca. 1 Stunde. ISBN: 9878-86210-066-8, Preis: Euro 5,95 oder kostenlos.






Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …
Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop

 

Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

Bestellen bei Amazon

Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom” sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten” müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen …

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte …

… ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. – Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

Eingefügtes Bild

Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

Eingefügtes Bild

Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

Eingefügtes Bild


Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

Eingefügtes Bild


Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
Bestellen bei Amazon

Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Nächste Lesungen / Termine

Lesungen

 

Samstag, 17. Juli: Radio-Lesung aus "Geisterreiter" in der Sendung "High Noon" auf Radio Tonkuhle. Beginn: 12 Uhr. Livestream: https://stream.tonku...de/tonkuhle.mp3

 

Samstag, 14. August: Lesung aus "Nestis und die verschwundene Seepocke". Freibad Rhüden, Wilhelm-Busch-Straße 1, 38723 Seesen – OT Rhüden. Beginn: 15 Uhr.

 
Samstag, 14. August: Lesung aus "Falkenblut". Freibad Rhüden, Wilhelm-Busch-Straße 1, 38723 Seesen – OT Rhüden. Beginn: 20 Uhr.
 
Samstag, 4. September: Lesung aus "Falkenblut" in der Kneipe "Zum Trollmönch", Trollmönch 2, 38640 Goslar. Beginn: 19.30 Uhr.

 

Samstag, 18. September 2021: Lesung aus "Nestis und die verschwundene Seepocke". Buchmesse "Buch im Wald" in Leimen/Pfalz.  Beginn: 14.30 Uhr.

 

Samstag, 18. Dezember: Weihnachtsmärchen in der Goslarer Kneipe "Zum Trollmönch", Trollmönch 2, 38640 Goslar. Beginn: 19.30 Uhr.

 

Sonntag, 19. Dezember: Weihnachtsmärchen in der Goslarer Kneipe "Zum Trollmönch", Trollmönch 2, 38640 Goslar. Beginn: 19.30 Uhr.

 

 

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

 

Samstag und Sonntag, 18. und 19. September 2021: Buch im Wald

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

Mein Gezwitscher:

www.twitter.com/PetraHartmann

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Seite der Nestis-Serie:

www.nestis.net

 

Nestis auf Facebook:

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Nestis auf Twitter:

https://twitter.com/NestisLogbuch

 

Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist.

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