Zum Inhalt wechseln


Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten



Foto

Meine (etwas späte) Empfehlung: Wiesners Gralprogramm

Geschrieben von T.H. , in Leseliste ab 2013, Meine Empfehlung 09 May 2021 · 470 Aufrufe
Nils Wiesner, Gral und 1 weitere...
Frisch gelesen und noch stark begeistert:

Nils Wiesner: „Das Gralprogramm“
Seit dem 9.8.2019 habe ich das Buch auf meinem SUB liegen. Woher ich das weiß? Na, da hat mir der Autor eine Widmung reingeschrieben. Dann wird's ja Zeit, dass ich es am 9.5.21 endlich mal gelesen habe.
Er, also der Autor, meinte, ich werde „irgendwann“ auch meinen Gral finden. – Echt? Als würde jedermann (frau, diverse Person) „seinen“ Gral finden. Wie denn, gibt es den für alle?
So eine dumme Frage stellte ich mir vor der Lektüre.
Aber erst mal muss ich betonen, dass ich die Lektüre absolut genossen habe. Es handelt sich um ein zügig erzähltes Abenteuer. Ein junger Nichtsnutz aus dem Hier & Heute gerät in ein absurdes PC-Spiel-Programm hinein. Hat wohl was von Ready Player One (aber, wenn ich das mal so schreiben darf, war mit das Gralprogramm näher als die 80er Jahre Games-Hommage, der ich – im Osten aufgewachsen und mit Computer / Video-Spielen erst nach 1990 in Berührung gekommen – nicht viel abgewinnen konnte).
Der Autor nutzt dieses moderne Setting, seinen Leser*innen eine Tour de Force durch die Geschichte der Sagen-, Mythen- und Legendenwelt rund um den heiligen Gral aufzutischen. Das liest sich sehr spannend, mitunter auch arg bösartig, gemein und fast horror-mäßig – vor alle, da man (ich) es gar nicht erwartet hätte. Aber wie das so ist, wenn man in einem Life-Rollen-Spiel einen Folter- und Feuertod findet (um danach aber wieder im nächsten Level aufzuwachen).
Ich betone hier diesen Spiel-Charakter, und der wird im Text auch immer wieder – gesehen durch die Augen des Protagonisten – betont, aber eigentlich käme das alles auch ohne dieses PC-Gaming-Zeug gut aus.
Es ist eine mythische Reise, eine Reise, die zur Selbstfindung beiträgt. Irgendwie mutiert der Roman vom Abenteuer-Spiel mit alten Mythen zum richtig großen „Erziehungsroman“. Wenn ich jetzt nicht zufällig wüsste, dass der Autor an seinem Opus Magnus arbeitet (einem mehrbändigen Werk, in dem es auch um Sagen, Mythen etc. geht), dann würde ich es fast in diesem eher kurzen Roman vermuten. Was er da erzählt ist relevant. Für mich schon immer ein Kriterium für die Qualität eines literarischen Werkes.
Also, wir tauchen erst in die Welt um Artus, Merlin, die Dame vom See und den Fischerkönig ein. Da erhält unser Held seine Aufgabe, nämlich „den“ Gral zu suchen und Unterstützung durch einen Drachen. Also: Alles dabei!
Später sind wir im Hochmittelalter, in Frankreich, bei den Katharern, bzw. ihren katholischen Gegnern und der Inquisition – kein Zuckerschlecken, echt nicht!
Das vierte Level ist im Öden Land angesiedelt – hier ist die Stelle, wo ich den weltliterarischen Bezug nur vermuten kann, da mir a) T.S. Eliot nicht so und b) der Ursprung in der Artus / Grals-Legende nicht mehr geläufig ist. – Notiz an mich: zu b) Nachholen / Wiederholen! In dieser zukünftigen Müll-Welt baut der Autor gleich noch ein Plädoyer für die Freiheit des Individuums und quasi etwas Gesellschafts-Kritik ein. Ob das an Eliot erinnert?
Die letzte Station ist dann wohl – das Paradies? Auf jeden Fall werden ein paar wesentliche Fragen beantwortet. Und ich weiß auch, was die Widmung bedeutet. Insgesamt also eine runde Sache, dieses Buch!
Es erschien in der Edition Solar-X, und ist über die Homepage des Verlages zu bekommen, als ebook auch noch beim großen Player.
10 / 10 Punkte

Eingefügtes Bild

PS. Wer bei meiner ganzen Schwärmerei mehr Inhalt vermisst, den verweise ich gern auf den NEUEN STERN. In der Ausgabe 62 stellt es Peter Schünemann recht ausführlich und in der 55 Bernd Wiese kurz vor. Das will was heißen: In unserem kleinen Heft wird nicht jedes Buch mehrfach rezensiert! ich meine ja nur…


Foto

Mein Lieblingsbuch 2021

Geschrieben von T.H. , in Leseliste ab 2013, Meine Empfehlung 17 January 2021 · 601 Aufrufe
Ina Elbracht, Daniel Bechthold und 1 weitere...
Mein Lieblingsbuch 2021 [Bild: Das Buch mit Daumen des Rezensenten und 2 Bildern von Daniel Bechthold (die beiden rechts im Bild, übereinander hängend, das andere ist ein Stückchen Giger)]

Ina Elbracht: „Pentimenti“, illustriert von Daniel Bechthold
Okay, das Jahr ist gelaufen: Ich habe wohl schon mein Lieblingsbuch in 2021 gefunden.
Dabei wollte es anfangs gar nicht so scheinen. Außerdem wird meine Urteilskraft durch etwas „getrübt“, nämlich durch meinen Stolz. Dabei habe ich gar nichts groß getan, außer etwas Platz im Rundbrief an die Freunde des ASFC, dem NEUEN STERN, zu spendieren. In dessen Ausgabe 43 vom Herbst 2018 erschien nämlich eine Short Story der Autorin – besser: des Autorengespanns – gleichen Titels, die der Nucleus dieses Buches darstellt, erschienen 2020 bei Wurdack in der Edition 100. Aber doch, ein bisschen stolz bin ich schon.
Die Short Story findet sich in einem Erzählstrang des Romans wieder, wird natürlich ausführlicher erzählt. Aber am Ende gilt schon – darauf muss man gefasst sein:

„Ich muss mir eingestehen, dass es Dinge gibt, die bei aller Mühe unerklärbar sind und es auch bleiben.“ (S.162)

Das macht gute Unheimliche Phantastik aus, denke ich: Dass man im Unklaren bleibt, weil man mit etwas konfrontiert wird, was den menschlichen Verstand überfordert, oder untergräbt, oder ad absurdum führt. Genau das schafft das Buch!
Dabei fing es fast zu langsam an. Zunächst werden diesmal zwei Paare eingeführt. Zum einen Adam und Eva aus der Short Story, also Adam, den seltsamen Maler und dessen Frau. Das zweite Paar sind Holly und Paul. Beide Paare sind nicht einfach, bzw. schon besonders. Nun wird auch recht ausführlich auf die beiden Paarbeziehungen eingegangen. Das lullte mich ein. Nun, das las sich nicht schlecht, war interessant und die Autorin ist einfach zu gut, um mich auch bei so einem Thema kalt zu lassen, aber hätte ich dann so euphorisch reagiert, würde es so weitergehen?
Beide Paare erleben wir dabei, wie sie in ihre neuen Domizile einziehen. Adam & Eva weit ab vom Schuss, irgendwo im Wald, wo sie ihre Ruhe haben, wo Adam in Ruhe malen und Eva in Ruhe ihre Pflanzen pflegen kann.
Paul & Holly ziehen auch in so eine Einöde. Holly sucht ein Haus, aus dem sie eine Art grusligen Erlebnispark machen kann. Paul will nur das eine. Aber gut, lest selbst.
Fakt ist, dass es nicht bei Beziehungskram bleibt. Ich habe mich da noch immer gefragt, was beide Erzählstränge verbindet. Dann krachte es bei einem Pärchen. Danach las ich fiebrig weiter und wartete nur darauf, dass es bei den anderen auch kracht.
Es kam auch so und noch heftiger. Wow!
Ja, und wie die beiden Paar-Geschichten zusammenhängen, wird natürlich auch erzählt.
Man soll ja Autoren nicht danach fragen, woher sie ihre Ideen haben. Nun, ich würde das in diesem Falle die Autorin auf keinen Fall fragen, denn ich hätte Angst vor der Antwort. Fakt ist, dass sie mich wieder absolut überrascht und gefesselt hat mit ihrer Schreibe!
Der zweite Autor ist aber Daniel mit seinen Bildern. Für sich genommen erscheinen sie spröde und dunkel. Sie versprechen eine finstere Welt, aus denen sie Ausschnitte zu sein scheinen. Erst mit dem Lesen erkennt man, was man da sieht! Das ist tatsächlich eine Offenbarung. Und man kann sich in ihnen, in ihrem Detailreichtum, verlieren, wie in einem Strudel (oh, war das jetzt ein Spoiler?).
Daniels Stil erinnert mich an die Illustrationen phantastischer Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, vornehmlich aus dem deutschsprachigen Raum. Sie könnten auch im ORCHIDEENGARTEN abgedruckt worden sein, in den 20er Jahren. Für mich sind sie eine Wohltat in der Flut computergenerierter scheinbarer Perfektion auf dem Illustrationssektor.

Leser*innen: Lest mehr Elbracht / Bechthold! Ina & Daniel: Schreibt / zeichnet mehr!
11 / 10 Punkte


Foto

Fanzine-Austausch – die Fortsetzung (2)

Geschrieben von T.H. , in Meine Empfehlung 30 December 2020 · 320 Aufrufe
BWA
Fanzine-Austausch – die Fortsetzung (2) „Und inzwischen lese ich das BWA Aktuell ja regelmäßig“, schrieb ich im Oktober 2019 noch hier, an andere Stelle.

Irgendwie hatte ich mich an den regelmäßigen Fanzine-Austausch gewöhnt. Na ja, damals stockte der Austausch bereits und wurde mit einer massiven Heft-Lieferung wieder aufgenommen. Danach war dann aber für fast ganz 2020 Ruhe. Leider, möchte ich hinzufügen. Aber nichts ist für die Ewigkeit.
Ich weiß auch gar nicht, warum es erst mal endete. Vielleicht gibt es da so ein Ungleichgewicht. Ja, unser NEUER STERN hat selten so viele Seiten wie BWA. Andererseits wird der Platz schon unterschiedlich genutzt.
Inhaltliche Gründe vielleicht? Wir haben ja weniger Perry bei uns (also, gar keinen, um ehrlich zu sein). Auch schaffen wir es eher selten auf regelmäßig 1 Heft pro Monat, was BWA seit gefühlten Jahrhunderten schafft. Dafür: Alle Achtung! Aber wie ich gern betone: Es soll ja nicht in Arbeit ausarten…
Doch kurz vor Weihnachten – vielleicht liegt’s ja an der besonderen Zeit, wo man gern an andere Menschen denkt, an Geschenke, an Freude bereiten – da meldete sich mein Fanzine-Tauschpartner und ich bekam 2 Hefte zugesandt (für die ich mich bereits revanchiert habe). Freude! Ja, habe mich sehr darüber gefreut!
Gleich mal untern Weihnachtsbaum gesetzt und geschmökert.
BWA ist jetzt schon bei den Nummern 446 und 447 für 11 & 12 / 2020. (Auch das werden wir vom NEUEN STERN niiiiie aufholen!). Beide Hefte mit buntem Covern, aber das seht Ihr ja…
Eine erste kleine Überraschung für mich: Eine Autorin kam quasi hier bei den BWAlern dazu, die ich bereits ein bisschen bei „uns“ vermisst habe. Na, vielleicht hat sie hier eine neue Heimat gefunden? (Als Selber-Herausgeber macht man sich natürlich Gedanken, vielleicht sogar Sorgen. Hmm, mag es an der Leserbriefe-Sparte liegen, die wir nicht haben und bei der sie sich dort rege beteiligt? Ja, vielleicht…)
Schauen wir mal in die Hefte.
Ein paar Gedanken zu den Äußerlichkeiten: Letzens wurde auf der Facebook-Seite der Clubs vermeldet, dass Corona-bedingt das erste Mal das Heft komplett am PC erstellt wird. Nanu, dachte ich, wird es das sonst nicht? Auf jeden Fall erklärt sich so, dass die Seiten ziemlich unterschiedlich aussehen. Es sind wohl die Zuarbeiten der Autor*innen, die Seite für Seite montiert werden. Durchgehende Seitennummern gibt’s aber trotzdem. Muss ja doch am Bildschirm zusammengesetzt worden sein, oder?
Die Arbeitsweise erklärt dann auch, warum nach einem Artikel mitunter viel Platz (der Rest der Seite) frei bleiben muss. – Als Selber-Fanzine-Macher fällt mir das halt auf.
Inhaltlich:

Im November...
gefiel mir der Nachruf auf Thomas R.P. Mielke von Karl-Ulrich Burgdorf ganz besonders. Sehr informativ und schön geschrieben! Macht echt Laune, selber mal wieder was von Mielke zu lesen!
Ein paar Sachen, die Leserbriefe zum Teil, aber auch eine Quasi-Fortsetzung eines Artikels zu Terry Goodkind von Angelika Herzog, beziehen sich auf Artikel vorhergehender Hefte. Da fehlte mir der Anschluss. Aber gut. Angelika outet sich als Leserin, die nicht so gerne Endlosserien liest. Da haben wir was gemeinsam! Allerdings ziehe ich schon den Hut, wenn sie nach 10 Teilen eine Serie abbricht, also doch so lange durchgehalten hat. Ich bin ja bei solchen Serien froh, wenn sie verfilmt wurden, wie das ja hier auch der Fall war (Legend of the Seeker) – und an die TV-Serie erinnere ich mich gern!
Uwe Lammers schrieb wieder das Vorwort. Darin erzählt er sehr ausführlich von seinen OSM-Schreib-Abenteuern. Okay, ich denke mal hier muss man schon ein bisschen Fan der Serie sein. Das ist insofern vielleicht ein clubinternes Ding. Seine Rezis waren mir da informativer und die habe ich auch mit großem Vergnügen gelesen. Mir macht es auch nix aus, wenn sie von 2016 sind; ein Aktualitätsfanatiker bin ich auf jeden Fall nicht!
Diesmal war auch recht wenig Perry Rhodan drin. Ein Interview mit Kurt Kobler, das Alexandra Trinley mit ihm führte, über dessen ersten Roman der Perry-Fan-Roman-Serie. Allerdings eine Übernahme aus dem PRFZ-Newsletter.

Und Dezember?
Noch dicker, noch mehr Nachrufe, noch mehr Stories. Das Heft hat satte 80 Seiten. Diesmal gibt es auch 2 Stories, eine von Uwe Lammers, der seine Leser mal wieder in seine schier unendliche Zyklenwelt entführt. Ich muss hier „seine Leser“ betonen, da es mir als Außenstehenden absolut nicht gelang, dort einzutauchen. Allein die zahlreichen Fußnoten haben mir die Lektüre vergällt. Sorry, Uwe. Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann bitte Solo-Geschichten, ohne deinen 30jährigen Schaffensbackground.
Die zweite Story ist von Sabine Seyfarth und ist wie ein Brief an die verstobene Gro0mutter formuliert. Die Autorin (des fiktiven Briefes) macht sich Gedanken über Weihnachten, den Sinn und Zweck des Festes und darüber, ob das nicht abgeschafft gehört. Nun, da es sich um SF handelt, sind das keine gegenwärtigen Gedanken.
Sabine packt da – könnte ich mir vorstellen – Gedanken und Diskussionsergebnisse hinein, die sie als Mensch interessieren, jenseits der Idee zu dieser kleinen Geschichte. Wir kennen die Debatte vielleicht auch aus unserem Erfahrungskreis: Warum feiern wir Nicht-Christen überhaupt noch Weihnachten? Dürfen wir das? Hat das noch Sinn? – Müsste ich mich in einer Abstimmung verhalten, dann wüsste ich schon, auch als Atheist, wo ich das Kreuzchen setze.
Zu 2 Personen gibt es 3 Nachrufe; 2 zu Sean Connery und 1 für den eher unbekannten SF-Autor Richard Lupoff. Der war für mich gleich so gut, dass ich erst mal alle auf Deutsch verfügbaren Romane des Autors bestellt habe. Danke dafür! Mehr brauche ich zu dem Text gar nicht schreiben, oder?
Insgesamt finde ich diese Tradition der etwas ausführlicheren und auch persönlich gehaltenen, trotzdem überaus informativen Nachrufe sehr gut! Na ja, wenn nur die Anlässe nicht wären…
Uwe rezensiert wieder einen Cussler, wie auch im Novemberheft. Jedesmalig sind es Kooperationen, die wohl entsprechend Kooperationspartner ausfallen; diesmal wohl besser als letztes Mal.
Seine Rezi zu Bradbury Marschroniken war aber sehr wohltuend, ein Genuss! Vielen Dank dafür, auch wenn es ja ein allgemein bekanntes Werk ist. Aber die persönliche Note, die er da einbringt, macht das Lesen der Rezi zu mehr als einer bloßen Information.
Diesmal ist auch etwas mehr Perry drin, von daher…
So, genug um den heißen Brei herumgeschrieben. Wer mehr will, bitte an die SF-Freunde in BW wenden:
http://www.science-f...uerttemberg.de/


Foto

Ina Elbracht: „Der Todesengel“

Geschrieben von T.H. , in Leseliste ab 2013, Meine Empfehlung 17 May 2020 · 866 Aufrufe
Ina Elbracht
Noch ist der Mai nicht zu Ende, aber ich habe schon mal ein Lieblingsbuch in meinem Lektüre-Monat gefunden. Damit will ich mal nicht hinterm Berg halten.

Ina Elbracht: „Der Todesengel“
Ein Grusel-Thriller, Blitz-Verlag, 2020

Eingefügtes Bild

So ein bisschen liege ich gerade auf der Lauer; ich warte auf ein Buch von Ina Elbracht, das bei Wurdack in einer auf 100 Stück limitierten Auflage erscheinen wird und das für Leser & Leserinnen des NEUEN STERNs durchaus eine kleine Überraschung parat hält, denn es ist – ich denke mal, das ist wirklich so, weiß es aber erst, wenn ich es gelesen habe – die lange Fassung der Geschichte, die die Autorin für uns, für den NEUEN STERN, geschrieben hatte, illustriert von Daniel Bechthold: „Pentimenti“, Heft 43. Diese bewerte Kooperation wird in der Langfassung fortgesetzt.
Das Jahr 2020 ist aber das Jahr der Ina Elbracht, denn neben diesem zu erwartenden Buch ist gerade noch eines von ihr erschienen, beim Blitzverlag, in der Reihe „Ein Grusel-Thriller“, die erst aus zwei Büchern besteht.
Ähnlich wie in ihrem „Klunga“ spielt der Roman wieder in Köln und er spielt mit der Kölner Sagenwelt. Ihre Geschichte bezieht sich auf eine Sage aus dem 14. Jahrhundert, eine sog. Wandersage, die wohl ursprünglich aus Flandern kam und auch in anderen Städten, z.B. auch in Magdeburg, eine Ausschmückung erfuhr. Kann man gern in der Wikipedia nachlesen, aber vielleicht erst nach der Lektüre des Romans, dann hat man noch ein paar Aha-Effekte zusätzlich.
Der kurze Roman weist drei Zeit- und Handlungsebenen auf. Die Autorin bringt damit die mittelalterliche Sage in die Neuzeit und Gegenwart.
Es beginnt in einem Bombenkeller am Ende des II. Weltkrieges in Köln, Ein kleines Mädchen hat gerade ihren Vater verloren, doch eine etwas wunderliche „Tante“ kümmert sich rührend um sie.
Natürlich wird der Beginn der Geschichte erzählt, als in Köln die Pest wütete und der Tod allgegenwärtig war.
In der Jetztzeit lernen wir eine erfolglose und mit manchmal unlauteren Mitteln operierende Immobilienmaklerin kennen. Nach einer anhaltenden Pechsträhne scheint sie nun den großen Fisch am Haken zu haben.
Die drei Zeitebenen gehören zusammen, personell – wenn auch nicht wirklich durch die gleiche Person(ein), auch wenn dies erst einmal so scheint. Ist es eine Art Vampirgeschichte? Vielleicht… Die Sagenfigur heißt Richmodis von Aducht; ist sie so etwas wie eine Kölner Elisabeth Báthory? Hmm, vielleicht… Und wer sind diese seltsamen Bediensteten der alten Dame? Tauchen die auch schon im Mittelalter auf? Scheint so… Aber auf alle Fälle gibt es da noch welche, die im und aus dem mysteriösen Untergrund Kölns (den wir ja eigentlich schon aus „Klunga“ gut kennen) agieren: Der Hinkende und der Bucklige. Was können die denn?
Die Geschichte ist nicht nur spannend und einfach mal gut erzählt, sondern auch so ein bisschen ein Plädoyer für Frauen-Power.
Ach nee, ich verrate nichts und empfehle die sehr kurzweilige Lektüre – als Taschenbuch oder, wie ich diesmal, als eBook.
9 / 10 Punkte


Foto

Fanzine-Austausch – die Fortsetzung

Geschrieben von T.H. , in Meine Empfehlung, Subjektive Eindrücke 19 October 2019 · 764 Aufrufe

Fanzine-Austausch – die Fortsetzung Das gilt immer noch: Als Macher eines Fanzines (oder Fast-Fanzines, nämlich des „Rundbriefs an die Freunde des ASFC Halle“) bin ich am Austausch mit anderen Fanzine-Machern interessiert. Ich finde Fanzines nämlich immer noch gut, so als Medium des SF-Fandoms (und anderer Sparten).
Die Kolleginnen & Kollegen des SF-Club Baden-Württemberg sind zuverlässig fleißig und rührig in Sachen Fanzine-Machen. Ihr BWA Aktuell ist im September 2019 bereits zum 432. Mal erschienen. Und inzwischen lese ich das BWA Aktuell ja regelmäßig. Also fast regelmäßig. Seit dem Frühjahr war da für mich etwas Ruhe, dann erhielt ich jetzt aber gleich einen ganzen Stapel Hefte.
Na, da kommt doch Freude auf! Dafür geht der NEUE STERN in den Süden Deutschlands (leider kriegen wir das gerade nicht allmonatlich hin – auch 2018 hatten wir das nicht, obwohl dann am Ende tatsächlich 12 Hefte erschienen sind. Mal sehen, wie die Bilanz dieses Jahr ausfällt).

Der April, BWA 427 – eine kurze Vorstellung, ein paar Gedanken
Im Vorwort von Uwe Lammers findet er positive Worte zum neuen Doctor, also zur Doktorin. Das liest man ja sonst eher selten, die Meinungen zeigen mehr mit dem Daumen nach unten. Nicht so bei Uwe. Da ich die Serie noch nicht gesehen habe, hat Uwe mir damit Lust auf sie gemacht. Danke dafür!
Gerd Maximovic greift in seinem LoC ein Thema vom vorherigen Heft auf: Homunkulus. Er macht das historisch, wie man von ihm ja gewohnt ist. War sehr erbaulich und enthielt für mich auch viele neue Hinweise zu diesem Thema. Danke dafür! Nur mit seinen Ableitungen komme ich wieder nicht so klar: Spuren in der Literatur sind m.M.n. noch keine Beweise für die wahre Existenz von Homunkuli. Und eine „Erschaffung aus dem Nichts“ stellt so eine Homunkulus-Herstellung auch nicht dar.
Die Buchrezis verlassen oft den Rahmen eines SF & F – Fanzines. Uwe widmet sich mal wieder der Erotik – also, in Buchform: „Shades Of Grey, 3. Teil“ – Na, ich war ja schon mal erstaunt, dass es da drei Teile gibt.
Seine Rezi über „Pandoras Pakt“ machte mich erst neugierig – Thema ist für mich auch interessant: Alexander der Große, Parallel- bzw. Alternativwelt-Historie – aber dann scheint der Roman an sich nichts zu taugen. Also: Danke für Die Warnung!
Ekkehardt Brux ist auch wieder mit von der Partie, mit einer Rezi zu einem alten Roman von W. D. Rohr. Er nutzt den eher unbedeutenden Roman für Ausführungen zur Rolle von „Amateur-Astronomen“, so will ich sie mal bezeichnen. Wobei ja selbst ein Keppler ein Amateur war, da er seine Brötchen mit etwas anderem verdienen musste. Sehr interessant; vielen Dank!
Sehr schick auch die Rezi von Michael Baumgartner über Sex im 21. Jahrhundert. Nein, nein, auch hier „nur“ als Buch… Aber diesmal ist es sogar SF, auch alte, denn es enthält Klassiker der SF und erschien in den 80ern. Mal sehen, vielleicht kann ich ihn überreden und der Artikel kommt noch mal im NEUEN STERN, der zum Jahresende sich „dem“ Thema widmen will.
Dazu gibt es noch mehr (Perry, inkl. eines Romanauszuges; echt; ich verstand kein Wort als Nicht-Rhodanier, Kurz-Rezis von Angelika Herzog, wie ich sie ähnlich schon aus der APA kenne, sehr erfrischend!) Heft hat 52 Seiten, ist von A4 auf A5 runterkopiert (?) – dadurch ist die Schrift oft ziemlich klein. Aber man kann’s lesen, geht schon (beim NEUEN STERN bleib ich aber beim 1:1-Ausdruck eines als A5-gesetztes Heft).


Foto

An Bestseller-Autorinnen & Autoren in spe!

Geschrieben von T.H. , in Neuer Stern, Meine Empfehlung 22 June 2019 · 1298 Aufrufe

An Bestseller-Autorinnen & Autoren in spe! ...natürlich auch an bereits als Bestsellerautoren Arbeitende gerichtet.

Liebe Bestseller-Autoren & Autorinnen in spe: Ich darf auf ein Podium für die Erst-Publikation hinweisen (na, kann auch die x-te Veröffentlichung sein, na klar…), im allseits (gut, zumindest den Leserinnen & Lesern des Heftes; aber zu einem solchen kann man ganz schnell werden, ich kann da was vermitteln…) beliebten „Rundbrief“ NEUER STERN.
Es gilt daher weiterhin (wie bereits in einem ziemlich berühmten sozialen Netzwerk verkündet):

Liebe Autorinnen & Autoren!
We need you!
Wir machen seit 2013 ein kleines Fanzine (Infos gibt es hier). Wir – die Leute vom Andromeda SF Club Halle – widmen uns allen Spielarten der Phantastik, SF; Fantasy, Horror, und allem, was dazwischen liegt.
Und wir sind neugierig: Wir wollen Euch kennen lernen! Also, bitte her mit Euren Geschichten. Wenn Ihr Lust habt, bitte melden. Und uns interessieren auch die Leute hinter den Texten. Ihr könnt Euch im Heft präsentieren, ein paar Fragen zu Leben & Werk gestellt bekommen.

Kontakt. Bitte pn an mich


Foto

Zwischen Anti-Bibel und Ehekrieg: Erik R. Andara: „Im Garten Numen“

Geschrieben von T.H. , in Meine Empfehlung 06 May 2019 · 809 Aufrufe

Der Titel mutet biblisch an. Nun, um theologische Erbauungsliteratur handelt es sich bei dem nunmehr ersten Roman von Erik R. Andara nicht. Das steht schon mal fest.
Erst einmal: Der Roman ist recht kurz. Ich las ihn bequem an 2 Nachmittagen. Oh ja, das geht, man kann sich auch kurzfassen. Fand ich schon mal sehr angenehm.
Es beginnt dabei allerdings nicht so sonderlich originell. Der Einstieg kommt dem versierten Horror-Leser durchaus geläufig vor: Ein Mann kommt in aus der Stadt in ein dem Trubel der Zivilisation abgewandtes Kaff. Aber „ruhig“ ist, oder bleibt es aber nicht, keine Bange.
Es ist ein Roman, der im Hier und Heute angesiedelt ist, um dann in die mystische, unheimliche Tiefe hinter der vermeintlich bekannten Welt einzutauchen.
Doch schon bald entfaltet der Autor seine Story und vor allem seine Charaktere. Und das machte mir großen Spaß! Er schafft nämlich die Balance zwischen unheimlicher Phantastik und menschlicher Dramatik.
Der Held der Story ist Simon. Er hat sich von seiner Frau getrennt, die einen neuen Mann hat. Er hat aber mit ihr eine Tochter. Wir erleben ihn, wie er in eine abgelegene Siedlung reist, um dort nach seiner Tochter zu suchen.
Der Autor verrät Stück um Stück, mitunter fast beiläufig immer mehr von Simon, von dessen Frau, von ihrer Tochter. Die Familie ist keine glückliche, die Eltern sind keine redlichen Bürger. Die Probleme, die sie mit sich herumschleppen, lasten schwer auf ihnen. Der neue Mann der Mutter spielt auch keine rühmliche Rolle. Und er ist auch nicht nur das gutbürgerliche Arschloch, das wir – durch die Augen des ausgebooteten Ex-Mannes (Simon) gesehen – kennen lernen müssen.
Die Handlung verbindet nachehelichen Rosenkrieg mit einem kosmologisch-mythologisch begründeten Reich der Finsternis und einer melancholischen Geistergeschichte.
Was es mit dem titelgebenden „Garten Numen“ auf sich hat, wird natürlich erklärt. Das System um die Welt der Finsternis ist – fast würde ich es mal so beschreiben wollen – dialektisch. Durch die Finsternis zur Erleuchtung? Ob das klappt? Irgendwie irritierte mich dabei der Bibelton etwas. Aber hey, das ist Fantasy! Und es funktioniert, auch bei einem ollen Atheisten wie mir. Ich war fasziniert und gefesselt.
Erik tangiert noch ein Thema, aber wirklich nur am Rande: Problematik des Kindesmissbrauchs in der katholischen Kirche. Nun, vielleicht war das nur ein Mittel, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken. Neben der kosmologischen Erklärung für die Finsternis, die unserer Welt droht, sind es die menschlichen Verwerfungen, die der Autor vorzüglich ausleuchtet. Das hat mich fast am meisten gefesselt diesmal.

Erschienen ist das Buch bei NitghtTrain, dem finsteren Imprint von WhiteTrain. Infos hier:
http://nighttrain.whitetrain.de/

Das ist der Eintrag 18 auf meiner Leseliste 2019 und dort bekommt das Büchlein satte 9 / 10 Punkte.


Foto

Fanzine-Frühling, Teil 2, heute mit:

Geschrieben von T.H. , in Meine Empfehlung 12 April 2019 · 428 Aufrufe

Fanzine-Frühling, Teil 2, heute mit: BWA – „Baden-Württemberg Aktuell“, Februar & März 2019, Ausgaben 425, 426

Der Frühling ist ja noch nicht vorbei, also komme ich mit meiner Review der Fanzines aus Deutschlands Süden noch nicht zu spät.
Irgendwie hat es sich ergeben, dass ich zum ständigen Leser dieses Clubzines geworden bin (also, natürlich weiß ich um die Umstände, wie das „passieren“ konnte; und ich hoffe, das bleibt ein Weilchen so). Das hat in erster Linie auch damit zu tun, dass es mir gefällt – obwohl es sehr Perry Rhodan-lastig ist.
Schauen wir mal rein; ich blättere hier quasi gleichzeitig in beiden Heften.
Bleiben wir doch gleich beim Erben des Universums. Band 3000 wirft auch hier seine Schatten in die Heftseiten. Michael Baumgartner fasst das Geschehen um und nach Bd. 3000 kompetent und kurzweilig zusammen. Es gibt schon mannigfaltige Infos dazu. So aufbereitet gefällt es mir sehr. Für solche Überblicksartikel bin ich immer zu haben!
Hingegen war eine Besprechung des Heftromans 2995 über geschlagene 7 Seiten mir dann einfach mal zu viel des Guten. Zumal ich trotz der Ausführlichkeit so gut wie nichts verstanden habe. Gelernt habe ich aus dem Artikel, dass es für Quereinsteiger unglaublich schwer sein muss, in dieses Universum einzusteigen.
(Notiz: So ganz stimmt das nicht; die Perry-Rhodan-Hörspiele kann ich ganz gut genießen.)
Die Berichterstattung zu den aktuellen PR Neo-Bänden läuft. Das ist durchaus auch recht interessant für mich Nicht-Rhodanianer.
Ein schöner Bericht zur Veranstaltung um die Präsentation des 3000. Bandes rundet das Thema ab (mit vielen farbigen Fotos).
Interessanter sind aber andere Artikel. Erst mal ein großes Lob an Gerd Maximovič. Seine Leserbriefe sind ja immer – auch in der APA FAN – lange Essays, meist zu einem oder zwei Themen. Leider – für meinen Geschmack – vertieft er sich zurzeit zu sehr in seinem Versuch eines Gottesbeweises, sowohl in der APA, als auch in BWA. Wer sich gern damit beschäftigt, kann seine Beiträge mit Gewinn lesen, denn er ist selbst sehr belesen und hat viele Quellen angezapft, vor allem antike Klassiker.
Aber in Heft 425 hat er meinen Nerv getroffen, denn da hat er schon ausführlich (weiterhin, hat er vormals schon mal angesprochen) über Charles Fort geschrieben. DAS fand ich überaus interessant und erbaulich. Mehr davon, lieber Gerd! (Dafür ruhig weniger Emile Coué [Smiley]).
Ekkehardt Brux „tarnt“ seine Beiträge mitunter auch als Leserbriefe. In 425 hat er sehr interessant über das Phänomen der drei heiligen Könige geschrieben, ihr Auftauchen in der Mythologie, aber vor allem dann auch in der Literatur (Ben Hur, Maddrax (sic!), bei Dorothey L. Sayers)
(Notiz: Ich muss echt mal wieder Michel Tournier lesen, der hat ja auch was zu diesen „drei heiligen Königen“ geschrieben; aber ich muss auf alle Fälle mal wieder Tournier lesen!)
Auch seine Rezi zu einem alten deutschen SF-Schmöker von W. D. Rohr war erbaulich. Auch hier holt er weit aus und zeigt, wo es zu dem Leihbuch Referenzen in der Mythologie und Literatur gibt (Thema Homunkulus).
An Rezis hat Herausgeber Uwe Lammers einiges beigesteuert, u.a. etwas über einen Sherlock-Holmes-Pastiche (sehr interessant, habe mir sogar Passagen seiner Rezi markiert, etwa wenn er über den Zauberer und Skeptiker Houdini schreibt) (Notiz: Auf meinem SUB liegt noch der Sherlock-Band von Rolf Krohn – darf ich mal auch nicht vergessen), über Keith Laumer (ein launiger SF-Autor, mit Sinn für Humor, nur nicht in dem Buch, das Uwe sich hier vorgenommen hatte), und – jetzt kommt’s aber dicke – die beiden „Shades of Grey“-Romane (oder zwei davon, weiß gar nicht, wie viele es gibt; will ich das überhaupt wissen?).
Nun, lieber Uwe, dass kann, muss aber nicht – also so für mich gesagt. Uwe ist ja ein ausführlicher „Redner“ (und Schreiber, kann man auch an seinen langen Editorials zu den Heften ablesen; die sind aber amüsant, durchaus) und ich habe diese Rezis (was suchen die in einem SF-Zine?) fast vollständig und aufmerksam gelesen. So, nun weiß ich alles über diese Erotik-Teilchen. Gut ist.
Die Rezi zu dem besonderen Zeitreiseroman von Jack Finney, „Im Strom der Zeit“, die Fortsetzung zu „Das andere Ufer der Zeit“, war dagegen wieder mehr nach meinem Geschmack. Ich finde ja ohnehin gut, wenn man auch alte Bücher bespricht.
Primärtexte bietet das Fanzine natürlich auch. Ich weiß gar nicht, ob ich zuvor schon mal etwas von Michael Baumgartner gelesen habe, ob auch außerhalb von BWA seine Texte zu lesen sind? Na ja, die beiden hier präsentierten haben mir jedenfalls gefallen. Einmal erzählt er von einem Arbeitssuchenden, der im BIZ der Arbeitsagentur vor so einer Selbst-Informations-Einrichtung sitzt, über sich und sein Schicksal sinniert, dabei die Ausdrucke der Stellenanzeigen zu einem Comic umwidmet („Künstler aus Zufall“).
Bei der zweiten Story dachte ich erst, sie sei aus den 80ern. Es droht der Wald zu sterben. Aber die Bezüge sind dann deutlich gegenwärtig und das Waldsterben wird durch den Klimawandel verursacht.
Hier schaffte der Autor es, auf kleinem Raum (die Stories in BWA sind alle nicht lang) die Ambivalenzen des menschlichen Handelns im Zusammenhang mit dem Klimawandel darzustellen. Den schädlichen Folgen entgegnet menschliche Innovation. Für den überforderten Protagonisten sind die Folgen unmittelbar aber nicht so gut. („Der Wunschwald“)
Uwe Lammers hat einen Text von sich aus dem Jahre 1983 ausgekramt und warnt seine Leser vor der Lektüre. Berechtigt? Hmm, nun ja, ist denke, der Autor hat Potential, würde man da positivistisch sagen. An seiner Stilistik könnte er noch arbeiten. Na, hat er ja in den letzten 30 Jahren…
Alexandra Trinley lässt Mathematikunterricht im Duktus von Märchen & Sagen vermitteln. Der zeitliche und räumliche Rahmen dieser kleinen, hübschen Erzählung bleibt (mir) unklar, ist aber okay. Das mathematische Wissen einer altgriechischen (?) Weisen an ein Kind wird erzählend weitergegeben.
Was gibt’s noch? Ein Interview mit Angelika Herzog, Film-Rezis von Armin Rößler, Clubinterna und Uwe Lammers rührt natürlich die Werbetrommel für seine Oki-Stanwer-eBooks.


Foto

Fanzine-Austausch, hier: BWA 424

Geschrieben von T.H. , in Meine Empfehlung 20 January 2019 · 629 Aufrufe
BWA, Baden-Würrtemberg Aktuell und 1 weitere...
Fanzine-Austausch, hier: BWA 424 Wenn es sich ergibt, tausche ich gern den NEUEN STERN gegen andere Fanzines. Immer wenn Michael Baumgartner bekannt gibt, dass eine neue Ausgabe von „Baden-Württemberg Aktuell“ erscheint, denke ich mir: Hey, ob das ich da mal wegen so eines Tausches nachfrage? Na, man könnte ja auch einfach das Heft ordern, wäre sicher auch kein Problem.
Aber diesmal musste ich überhaupt nicht lange darüber nachdenken, ob ich es lesen möchte, denn die Ankündigung machte mich neugierig:
.

„BWA 424...
...kommt mit seinem Cover wie ein gediegenes Kulturmagazin daher. Es ist ja auch ein Kulturmagazin, allerdings eins von Fans für Fans. So kann man/frau Interessantes über Charles Fort, Karl May und Thomas R.P. Mielke lesen. Die Beiträger schreiben über Filme, Bücher und Comics. Leider ist der Spaß nach 44 Seiten wieder beendet.“ (Quelle: Facebookseite des Science Fiction Club Baden-Württemberg)


Dass es „nur“ 44 Seiten sind, hat mich eher angelockt, als abgeschreckt. Schon deshalb, weil der NEUE STERN auch nicht dicker ist und deshalb mir so ein Tausch rein quantitativ fair vorkam. Das aber nur am Rande. Der angedeutete Inhalt lockte mich da weit mehr.
Schauen wir doch mal hinein:
Redakteur Uwe Lammers hält eine lange Rede zum Jahreswechsel. Da geht es um Vorsätze, was man sich für 2019 vornimmt. Da er es aus seiner Sicht schreibt, steht da viel von seinen persönlichen Vorhaben (als Autor und SF-Fan vor allem). Uwe ist kein Freund der knappen Worte. Vielleicht ist es ein My zu lang ausgefallen das Editorial. Aber interessant, was er so alles treibt, bzw. treiben möchte. Ich drücke schon mal die Daumen dafür!
Der angekündigte Beitrag über Charles Ford findet sich in dem auch sehr langen Leserbrief von Gerd Maximovič. Seine Leserbriefe sind ja, so wie ich sie kenne – aus BWA, aus der APA F.A.N., auch aus dem NEUEN STERN – nie wirkliche LoCs, im Sinne von Leser-Kommentaren. Er ist offensichtlich ein sehr belesener, vielseitig interessierter Mensch, vornehmlich für klassische und esoterische Inhalte.
Charles Ford ist eine illustre Figur aus der Frühzeit der Parawissenschaften, ein Stichwortgeber auch für die Science Fiction. Als solcher ist er immer mal wieder in SF-Zines präsent; ich erinnere mich gern an ein längeres Portrait im Sagittarius. (Ausgabe? Müsste ich nachschlagen…)
Gerd gibt auch einen sehr schönen Überblick und konzentriert sich dann auf Fords Ideen zur Erklärung des Phänomens „Blutregen“.
Es gibt noch einen LoC im Heft, von Ekkehardt Brux, der u.a. dem Gedanken nachgeht, ob man die Orte aus Karl Mays Orient-Büchern aufsuchen und somit die Abenteuer z.B. v. Kara Ben Nemsi quasi „nachreisen“ kann. Interessanter Gedanke!
Uwe Lammers rezensiert einen frühen Thriller von Clive Cussler, auch das macht er sehr ausführlich. Die anschließenden Vorstellungen von 2 Bänden der Lustigen Taschenbücher Galaxy – also über Mickey Maus im Weltraum – fallen dagegen sehr knapp aus. Ist eigentlich nur eine Notiz, dass es die Bände gibt.
Uwe macht weiter mit einem Buch über China. Keine Phantastik, eher ein Bericht, in dem der Autor (Alexander Knörr) China als ein exotisches Land präsentiert, das wohl so einige Überraschungen für uns Europäer parat hält.
Class M. Wahlers schreibt von seiner Heimat… Ach nee, so stimmt das nicht 😊 Er stellt den Autor Thomas R.P. Mielke vor, der in seinem Heimatort lebt. Damit hat er natürlich einen besonderen persönlichen Bezug zu dem Mann, der einst hinter den Terranauten stand und auch ansonsten ziemlich stark unterwegs war in Sachen Phantastik und Historik. Sehr schönes Portrait – wieder so ein Fall, der meine virtuelle „Musst-Du-Lesen-Liste“ um ein paar Bücher anwachsen lässt…
Armin Rößler stellt den Film „Spider-Man: A New Universe“ vor; ist aber der Text, den wir hier auch finden: klick
Uwe Lammers berichtet von seinen Liebesabenteuern. Oh, nein, so nicht: Von der Lektüre eines Liebesschmökers – oder erotischen Romans. Ja, ein eigenes Metier. Durchaus interessant, da ich mich mit diesem Metier bisher gar nicht beschäftigt habe (also, ich meine jetzt das Lesen solcher Romane).
Claudia Höfs stellt die (neuesten?) Perry Rhodan Neo-Romane vor. Für mich als Nicht-Perry-Leser durchaus auch interessant, so krieg ich mal mit, was da so läuft. Sie bleibt aber in ihren Rezis bei einer inhaltlichen Darstellung; mich hätte da auch eine Wertung interessiert, zumal ein Roman von keinem Geringeren denn Oliver Plaschka verfasst wurde. Hebt sich der Roman vom Durchschnitt ab?
E. Brux stellt einen alten Roman von Wolf Detlef Rohr vor, der im Titel den Weltuntergang für 1986 voraussagt. Na, das haben wir ja überlebt…
Was ich da lesen kann, klingt aber überaus interessant: Es geht auch um Atlantis und südamerikanische Indios.
Ein Grund, mich für das Heft zu interessieren, war die angekündigte Rezi zu „Reiseziel: Utopia“, denn das Buch wird auch demnächst kurz in unserem Zine vorgestellt. Bei Michael Baumgartner kam die Sammlung eher gemischt an, also mit Potential, das wohl nicht ganz ausgeschöpft wurde. Aber immerhin: Es gibt so was: Utopische SF, als Gegenpol zur allgemein zelebrierten Dystopie.
Der Anteil an OSM-Texten (also dem Unendlich-Erzählzyklus von Uwe Lammers) hält sich in dem Heft in Grenzen. Da ich diesen Zyklus nicht lese, war das für mich sehr okay.
Ein paar Worte zum Drumherum: Ich staune natürlich über den sehr langen Lebensatem des Clubs und ihres Fanzines. 424 Ausgaben – wow! Also, da ziehe ich nur meinen Hut vor.
Diese Ausgabe kommt mit farbigem Cover (und auch farbigen Innenillus) daher. Die Coverbilder hat Angelika Herzog gestaltet, es sind Collagen, die vielleicht eher auf den 2. Blick was mit SF zu tun haben. Tatsächlich, das Cover wirkt wie das eines Kultur-Info-Blattes. Aber warum nicht?
Die Schriftgröße war für mich schon fast zu klein. Ich nehme an, das Heft entsteht durch Verkleinerung von A4 auf A5? Dadurch bekommt man eventuell mehr auf einer Seite unter, als wenn man es gleich A5 setzt und ausdruckt, aber für mich ist das fast zu klein.
Mit hat das Heft den Sonntag versüßt und dafür bin ich sehr dankbar. Ist halt einfach toll, mit einem abwechslungsreichen Fanzine den Gedanken Gleichgesinnter etwas ausgiebiger folgen zu können, als es hier im Internet so allgemein üblich ist. Finde gut, dass es die BWA gibt und so nebenbei beweist es, dass die Ära der Papierfanzines noch nicht endgültig vorüber sein muss (kleine Ermutigung für uns Macher vom NEUEN STERN – so nebenbei…)


Foto

Kleine Litera-Tour im Januar

Geschrieben von T.H. , in Phantastisches Halle & Le..., Ich war dabei..., Meine Empfehlung, Subjektive Eindrücke 12 January 2019 · 672 Aufrufe
Jörg Herbig, Ellen Norten und 1 weitere...
Kleine Litera-Tour im Januar Ziel dieses Blogs hier ist es ja, immer mal auf Ereignisse phantastischer und literarischer Art im mitteldeutschen Raum, speziell in Halle & Leipzig hinzuweisen. Die Auswahl ist natürlich äußerst subjektiv und davon abhängig, was ich so erlebe, mitbekomme und vorstellen möchte.
Dieses Jahr begann durchaus literarisch, allerdings nicht von Phantastik geprägt, aber irgendwie ist die Phantastik Ausgangspunkt gewesen.
Da darf ich zum einen auf ein neues Heft von Jörg Herbig hinweisen, das mich schon Ende letzten Jahres postalisch und nun auch im Herzen erreicht hat:

„Füße auf dem Boden, Kopf in den Wolken“

Jörg Herbig habe ich hier im Blog bereits vorgestellt. Vielleicht erinnert man sich an seinen DER LACHENDE TOTENSCHÄDEL. Ich jedenfalls erinnere mich daran gern.
Nun gibt es was Neues von ihm: Es handelt sich um einen Band mit Gedichten.
Keine Phantastik, aber das, was mich im Grunde bei Jörg Herbigs Prosa auch fesselt und gefangen nimmt: Was er schreibt, ist einfach authentisch. Er macht aus seinem Herzen keine Mördergrube, präsentiert sich in seiner ganzen Unvollkommenheit, wirkt damit angreifbar, mir macht er sich dadurch einfach sympathisch.
Die Gedichte sind keine „Reim-Dir-oder-ick-fress-dir“-Sachen, tatsächlich lesen sie sich gar nicht so einfach & flüssig, man muss sich etwas konzentrieren, bekommt dafür aber ein Konzentrat an Gedanken und Gefühlen, die in Prosa gegossen sicher mehr Textvolumen verbrauchen würden.
Ja, Alltag kann spannend sein, wenn man darüber reflektieren kann, und Jörg kann das.

Die zweite Station meiner Litera-Tour im Januar 2019 war der Besuch der Gründungsveranstaltung des Literatur-Salons PEGASUS in Halle, im Literaturhaus, am 9. Januar 2019.
Also, die Welt ist doch ein Dorf. Es kam nämlich so: Letztens in Leipzig, bei der Veranstaltung mit Thomas Franke, war eine Dame zu Gast, die Thomas direkt mitgebracht hatte. Wir kamen ins Gespräch – also, wer sie kennt, kann mir sicher zustimmen, dass es sozusagen unmöglich ist, nicht mit ihr ins Gespräch zu kommen – es handelt sich, wie sich herausstellte, um Ellen Norten. Na, dürfte ja hier im SF-Netzwerk durchaus keine Unbekannte sein. Sie ist viel mit p.machirney „unterwegs“, brachte die Werke ihres verstorbenen Mannes, Hubert Katzmarz und weitere Anthologien dort heraus.
Wie sich weiterhin herausstellte, ist sie seit geraumer Zeit Hallenserin. Das war ja eine tolle Überraschung! Und sie ist sozusagen gerade dabei, einen Literatur-Salon für und in Halle zu gründen. Klar, da musste ich dann hin!
Allerdings, das darf ich hier so sagen im SF-Netzwerk, von Phantastik (bisher, kann sich ja ändern, hehehe) keine Spur. Ellen las selbst etwas, war eine optimistisch-humorvolle Story über die Begegnung eines Hiesigen mit Leuten aus Marokko und über die Möglichkeiten, seine Hunde ganz besonders zu benamsen.
Die zweite Mitgründerin ist Diana Lunkwitz. Sie las einen sehr literarischen, selbstreflektierenden philosophischen Text, eine Art inneren Monolog. Hmm, das klingt ja… Tatsächlich war es kein Jubeltext, doch er lebte vor allem auch von der Art ihres Vortrags. So nebenbei ist sie auch in der hiesigen Poetry Slam-Szene unterwegs, nun ja, und ich denke, das merkt man. War auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis!
Es ist aber nicht Ziel der Literatur-Salons, dass die „Anstifterinnen“ sich hier präsentieren, das war eher eine Ausnahme, denn es soll schon so sein, dass mutige Leute hier ihre Texte lesen. Ein paar kamen sogar zusammen. Man verzeihe mir, dass ich jetzt nicht mit Nahmen glänze, da war ich jetzt erst mal nicht clever genug, mir Notizen zu machen und nach der korrekten Schreibweise nachzufragen. Na, vielleicht das nächste Mal.
Es ging um Abschied, um die Lust am Briefeschreiben und die Erlebnisse eines Altbundesdeutschen im Halle kurz nach der Wende (wie auch nimmer diese ausgefallen sein mochten, auf jeden Fall hat genau dieser Autor am Ende seinen Wohnsitz nach Halle verlegt) – also alles eher das, was der SF-Fan als „Mainstream“ deklariert. Diskutiert werden darf (soll!) auch – wurde sogar. Also, das könnte was werden, und für mich als ollen Phantasten und Utopisten eine gute Gelegenheit, über’n Suppentellerrand zu schauen.


Foto

(!Time Machine) Habe ich eigentlich…

Geschrieben von T.H. , in Meine Empfehlung 25 March 2018 · 398 Aufrufe

(!Time Machine) Habe ich eigentlich… …schon das Fan-Zine (so steht’s im Untertitel) !Time Machine empfohlen? Muss ich auf jeden Fall gleich mal nachholen.
Das Zine mit dem seltsam geschriebenen Namen ist der legitime Nachfolger von !Xaver und !Alois, dem Fanzine der Münchner Phantasten, der Leutchen, die auf Cons gern und amüsant und eloquent die Perlen der SF vorstellen. Wem das auf den Cons nicht reicht, kann sie sich jetzt also mal wieder nach Hause holen, allerdings weit fundierter und ausführlicher als das auf ihren Con-Veranstaltungen geschieht. Das Magazin, das rein äußerlich die Gefilde der fannischen Publikationen hinter sich gelassen hat, erscheint jetzt auch im WURDACK Verlag.
Neben den eingestreuten einzelnen Buchvorstellungen unter der Rubriküberschrift „SF-Perle“ finden wir in dem Heft längere und tiefgründige Artikel über…

…eine TV-Serie, die der Essayist als eine der besten SF-Serien anpreist (und von der ich zuvor nicht mal was gehört hatte): Dollhouse

…über Herbert W. Franke, Godzilla [von Stefan Kuhn], den World Con in Helsinki [von Hardy Kettlitz], den rührigen Verleger alter SF (-Perlen) Dieter van Reeken (Interview)

…über Science Fantasy (in dem für mich befriedigender Weise STAR WARS mal endlich so eingeordnet wird, wie es sich für meine Begriffe gehört – aber genau dies – der ewige Streit der SF-Fans, was denn nun SF, was Fantasy ist, wird auch kurz thematisiert – eine Frage, die nie geklärt wird, oder doch – hier in dem Artikel?)

…ein sehr umfangreicher Artikel über Fanzines (NEUER STERN ist auch dabei, huraaa!), vor allem aus Deutschland (west u. ost)

Mir gefällt auch die mitunter bewusst subjektive, persönlich gehaltene Wertung und Sichtweise auf die Themen, bei gleichzeitiger Demonstration großer Sachkenntnis – man wird unterhalten und lernt was dabei.
Insgesamt haben mich die Artikel animiert, wieder mehr zu lesen, auf phantastische Entdeckungsreise zu gehen und fragen lassen, wie die Autoren der Artikel, vor allem Ralf Bodemann, Udo Klotz, Christian Hoffmann es schaffen, so viel zu lesen. = Neid!!!
Aber okay, muss ja nicht alles lesen, wozu gibt es !Time Machine? (Und dann ist das Teil noch nicht mal teuer, keine 5 Euro, gibt’s beim Verlag, oder auch auf Cons, nehme ich mal an, wo die Münchner Phantasten aufkreuzen)

(PS: Von mir ist auch ein Bild drin; hier im Blog sieht man einen Ausschnitt daraus.)


Foto

Der Totenschädel & die Spinnen...

Geschrieben von T.H. , in Meine Empfehlung 20 January 2018 · 1025 Aufrufe
Jörg Herbig
Der Totenschädel & die Spinnen... <--- Keine Spinne - die sind dann im Heft.

Jörg Herbig hat ein Faible für Spinnen. Er sammelt Spinnenfiguren, bekommt gerne Spinnenerlebnisse erzählt, liest mit Begeisterung Spinnengeschichten, mag Spinnen-Horrorfilme, aber auch Spinnen-Dokus, außerdem beobachtet er Spinnen gerne. Er findet Spinnen spannend und faszinierend und auf gewisse Weise schön. Die aktuelle Ausgabe des Lachenden Totenschädels ist dem Thema Spinnen gewidmet.

Er schreibt in seiner Ankündigung auf FB dazu: „Während ich bei den ersten drei Ausgaben des Totenschädels darauf geachtet habe, nur Berichte auszuwählen, die sowohl unterhaltsam sind als auch einen hohen Wahrheitsgehalt besitzen, spielt der Faktor Wahrheitsgehalt in der vierten Ausgabe keine übergeordnete Rolle. Sowohl wahre als auch fiktive Geschichten wurden bei der Zusammenstellung des Hefts berücksichtigt. Auch drehen die Beiträge sich diesmal nicht ausschließlich um gruselige Geschehnisse. Ich freue mich, ein paar meiner eigenen Spinnen-Texte zeigen zu dürfen, aber ein besonderer Leckerbissen dieser Ausgabe sind die Spinnen-Beiträge von SYBILLE LENGAUER, THOMAS HOFMANN, JERK GÖTTERWIND, KALLI und MARKUS PREM. Gut möglich, dass es demnächst noch weitere Spinnen-Texte von mir zu lesen gibt, aber jetzt erstmal als Auftakt Der lachende Totenschädel Nr.4 mit dem Thema Spinnen. Ab sofort bei mir erhältlich.“

Na, ich freue mich auch! Auf das Heft! Her damit!
Wer will kann es bekommen:

DER LACHENDE TOTENSCHÄDEL Nr.4, Hrsg. Jörg Herbig, DinA5-Zine, ca. 16 Seiten, EUR 2,50 + Porto, Kontakt: totenschaedel-magazin@gmx.de, Inhalt dieser Ausgabe: Kurzgeschichten, Gedichte und Zeichnungen zum Thema Spinnen, mit Beiträgen von SYBILLE LENGAUER, THOMAS HOFMANN, JERK GÖTTERWIND, MARKUS PREM, KALLI und JÖRG HERBIG.



Foto

Neues aus dem Hause TES

Geschrieben von T.H. , in Meine Empfehlung, Subjektive Eindrücke 14 November 2017 · 964 Aufrufe
BunTES Abenteuer, TES, H.G.Wells
Neues aus dem Hause TES Natürlich bin ich weit davon entfernt, alle Hefte, die Gerd-Michael Rose der SF-Fan-Gemeinde so zur Verfügung stellt, gelesen zu haben, aber es ist immer wieder ein großes Vergnügen, mal zu sehen, was er da für Schätzchen ausgegraben hat. Beim PentaCon in Dresden, November 2017, konnte ich mal wieder seine gut gefüllte Heftchen-Kiste durchstöbern und auch etwas für mich finden:

BunTES Abenteuer 37 / 38 (Doppelheft)
Rainer Zuch: „Der Außenposten“

Die Überschrift hier könnte auch lauten: „Lem meets Lovecraft“, oder meinetwegen auch – den gewählten Zitaten, die als Mottos der Erzählung vorangestellt wurden, entsprechend – „Jefremow meets Lovecraft“. Ich fühlte mich jedenfalls an die Klassiker der Ost-SF erinnert, an „Gast im Weltraum“ z.B., wo der Leser lange auf die Große Fahrt ins All vorbereitet wird, indem er das Raumschiff erst einmal ausgiebig vorgestellt bekommt.
So ähnlich geht der Autor dieser längeren Erzählung auch an die Sache. Allerdings nimmt er das Ergebnis der geplanten Expedition vorweg: Nur eine Raumfahrerin kehrt von der Mission zurück und erzählt nach einer komatösen Zwangspause von einem wahrlich schrecklichen first contact auf dem fernen (nicht-) Planeten Pluto (wie ist das übrigens: Ist Pluto nicht nun doch wieder ein Planet?).
Die Schilderung der Artefakte und Wesenheiten, denen die Raumfahrer dort begegnen und der Präsenz des Grauens, dem sie sich aussetzen, ist eine handfeste Lovecraftiade (gibt es dieses Wort?). Der Autor erfindet das Genre nicht neu, aber es hat mir sehr großen Spaß gemacht, in diese finstere Planetenwelt einzutauchen. Der Autor beginnt seine Erzählung etwas unterkühlt, um sich dann das schwarze Grauen entfalten zu lassen.

BunTES Abenteuer 40
H.G. Wells „Die Argonauten der Luft“
Zwei Erzählungen von Wells (Titelstory und „Filmer“), die meines Wissens nach noch nicht ins Deutsche übertragen wurden (ich weiß es nicht wirklich und habe nicht recherchiert, ob sie nicht vielleicht in früheren Tagen bereits doch mal übersetzt wurden).
Die Übersetzung hat Gerd-Michael selbst vorgenommen. Na ja, ich denke mal, das ist keine leichte Aufgabe gewesen. Wells neigt zu langen Schachtelsätzen. Mitunter war es mir gar nicht so leicht, denen zu folgen. Es ist wirklich schwierig, da den Überblick zu behalten.
Ansonsten sind es feine Erfinder-Unternehmer-Stories; Thema beider Geschichten ist der Versuch der Verwirklichung des Traums vom Fliegen. Beide Male geht das nicht so gut aus, der Fortschrittsglaube bekommt Dämpfer. Typisch Wells. Mir hat’s gefallen.

BunTES Abenteuer 39
Stanley G. Weinbaum: „Planet der Illusionen“
Wieder so ein herrliches Planetenabenteuer, mit schlüssigen Gedanken zur Beschaffenheit eines Planeten und den Lebewesen, die auf ihm leben. Diesmal geht es auf den Uranus, der zwar viel größer als die Erde ist, aber durch seine wesentlich geringe Dichte eine geringere Gravitation besitzt. Er eignet sich für die Landung einer irdischen Expedition. Seine Oberfläche ist mit dichtem Nebel umhüllt, was schon mal eine mysteriöse Atmosphäre schafft. Neben zunächst unerklärlichen Erscheinungen (Illusionen) begegnen die Raumfahrer auch einer raupenartigen Lebensform. Hier zeigt der Autor mal wieder, was sein großes Steckenpferd ist: Das Ausdenken raffinierter Exobiologie. Diese „Raupen“ haben eine bestimmte Eigenschaft, die sich ein Expeditionsteilnehmer in einer Gefahrensituation erkennen und ausnutzen kann. Famos!


TES im Netz


Foto

Leipzig im September - der FKSFL lädt ein:

Geschrieben von T.H. , in Meine Empfehlung, Phantastisches Halle & Le... 01 September 2017 · 909 Aufrufe
Brian Deatt, FKSFL
Eingefügtes Bild

Im Haus des Buches
28. September 2017
Die HP des Freundeskreises: klick


Foto

Veröffentlichungs-Update: Frisch erschienen als eBook – mit TiBi von mir

Geschrieben von T.H. , in Meine Empfehlung 27 July 2017 · 433 Aufrufe
Uwe Lammers
Veröffentlichungs-Update: Frisch erschienen als eBook – mit TiBi von mir Hier als Hinweis in eigener Sache eine kurze Inhaltsbeschreibung (Verfasst von Uwe Lammers selbst) zu einem Werk aus der Wohl-Endlos-Serie „Oki Stanwer“.

Uwe Lammers
„Mein Freund, der Totenkopf“, Teil 1

Es gibt schlimme Geschichten über die „Wanderarbeiter“. So hört es der junge Farmerssohn William Taylor jr. auf der Kolonialwelt Hamilton. Er lebt in der kleinen agrarischen Enklave „Albert Hook“ und leidet unter akuter Langeweile. Das endet, als er durch einen Ausflug in direkten Kontakt mit dem „Wanderarbeiter“ Shush kommt. Er ist ein monströses Wesen – ein lebendes Skelett, einstmals Teil der LEGION, TOTAMS Untotenarmee, die für die Dienste des Bösen stritt. Aber die LEGION geht neue Wege, und Shush beteuert, er sei einfach nur ein guter Arbeiter.
Aber ist das tatsächlich alles, was er ist? Was er will?
Oder hat Williams Großvater Addison doch Recht, der schreckliche Erinnerungen mit den „Wanderarbeitern“ verknüpft, die man früher Totenköpfe nannte?
Näheres über die abenteuerliche Geschichte der Freundschaft zwischen William Taylor junior und seinem neuen Bekannten, dem Totenkopf Shush, erfahrt ihr ab sofort im aktuellen neuen E-Book „Mein Freund, der Totenkopf“, das im August und September 2017 in zwei Teilen als Band 6 der Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“ erscheint. Vorkenntnisse aus der Lektüre der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) sind nicht zwingend notwendig, aber sicherlich hilfreich.

Referenz:
Mehr zu Oki Stanwer






Datenschutzerklärung

Diese Blog-Seite ist Teil des www.scifinet.org. Die Datenschutzerklärung von www.scifinet.org:

 

http://www.scifinet....chutzerklärung/

Motto

„Die Welt der Kunst & Fantasie ist die wahre, the rest is a nigthmare.“ 

Arno Schmidt

Thomas Hofmann, ein Phantastik-Fan

Angehängtes Bild: Demiurg_g.jpg

© Thomas Hofmann

____________

.

Als Freund der phantastischen Künste artikuliere ich mich seit ca. 1988. Vielleicht kennen einige von Euch meine Zeichnungen. War auch als Rezensent im Fandom unterwegs, einst vor allem im leider nicht mehr existenten Fanzine SOLAR-X, neuerdings im NEUEN STERN (kein Fanzine, nur ein "Rundbrief...")
Dieses Blog soll den geneigten Leser auf Tipps und Termine in Sachen Phantastik aus dem Raum Halle / Leipzig hinweisen. Einer alten SOLAR-X-Tradition folgend möchte ich auch Berichte zu von mir besuchten SF / Phantastik-Veranstaltungen einstellen.
Ich will immer mal wieder auf die Stammtisch-Termine meines Heimat-SF-Clubs, des ANDROMEDA SF CLUB Halle und auf die Veranstaltungen des Freundeskreis SF Leipzig hinweisen.

Man wird hier auch die eine oder andere Rezension zur Phantastik aus alten Tagen von mir finden, von denen zumindest ich meine, dass sie nicht völlig dem Vergessen anheim fallen sollen.

Mehr als Merkhilfe für mich, aber vielleicht auch als Anregung für den einen oder die andere Leser/in wird hier meine kommentierte Leseliste zu finden sein.


ratte.gif

Neueste Kommentare

Archiv

pforte.jpg

 

Bücher, die weitestgehend von mir illustriert wurden:
Sagen der Oberlausitz, Nordböhmens und angrenzender Gebiete; Oberlausitzer Verlag A. Nürnberger, 1990

Sagen der Oberlausitz..., Band II, ebd., 1991
Oberlausitzer Kochbuch mit historischen Betrachtungen, ebd., 1991
Märch. d. Bergwelt, ebd., 1991
Wilko Müller jr. & Renald Mienert: Die Zeitläufer, Solar-X-Prod., 1994
Das große Dorfhasser-Buch, Aarachne, Wien, 2000
Christian v. Aster: Nachmieter gesucht, midas 2000
Von dunklen Kräften und alten Mächten, Rollenspielbuch, Caedwyn, Hannover 2001
Das große Verwandtenhasserbuch, Aarachne, Wien 2001
N. Rensmann: Ariane, Bastian, Luzifee und Co., K&C Buchoase,Solingen, 2001
Felten & Streufert: Gänsehautgeschichten, K&C Buchoase, Solingen, 2001
Spinnen spinnen. Die Anthologie zu nützlichen Tieren, Aarachne, Wien 2002
Peter Brandtstätter: Von Schmetterlingen und der Liebe..., Wien, 2002
Feenmond, Rollenspielbuch, Caedwyn, Hannover 2002
Ruf der Ferne, Rollenspielbuch, Caedwyn, Hannover 2003
Frank Haubold: Das Geschenk der Nacht. Phantastische Erzählungen, EDFC e.V., Passau, 2004
Das Mirakel, Phantastische Erzählungen, EDFC e.V., Passau, 2007
Rose Noire, Anthologie im Voodoo-Press, 2009
Michael Knoke: Das Tal des Grauens, Voodoo-Press, 2010
Michael Siefener: Die Entdeckung der Nachtseite, Verlag Lindenstruth, 2011

A.G.Wolf: Die weissen Männer, VP 2013
■ Tobias Bachmann, "Liebesgrüße aus Arkham", Edition CL, 2016
■ A.G.Wolf: Die weissen Männer, KOVD 2020 (Neuauflage)

Bücher, an denen ich mich beteiligen durfte:
Der Abenteuerwald. Phantastische Nachwuchsanthologie, Kreutziger Verlag, 1996
Das Herz des Sonnenaufgangs, Eine Alien Contact Anthologie, 1996
Liber XIII und andere unerwünschte Nachlässe, Goblin Press, 1999
Lichtjahr 7, Freundeskreis SF Leipzig e.V., 1999
Von kommenden Schrecken, Buch zum ElsterCon, Leipzig, 2000
Der Erstkontakt. Stories und Bilder aus dem Perry-Rhodan-Wettbewerb, Berlin, 2001
Phantastik 2002, Taschenkalender, 2001
Michael Lohr, Gemurmel aus dem Buch der Drachen, 2001
Hysterisch funktionieren, Aarachne, Wien. 2002
C. Bomann: Anthrins Kind, Abendstern-Verlag, Parchim, 2002
C. Bomann, Parchimer Hexengeschichten, Abendstern-Verlag, Parchim, 2002
Des Todes bleiche Kinder, Abendstern-Verlag, Parchim 2002
Geschichten von Phönix und Sperling. Buch zum ElsterCon, Leipzig, 2002
Cover: Wilko Müller jr.: Operation Asfaras, Ed. Solar-X, 2003
Alien Contact Jahrbuch 1 für 2002, Shayol, 2003
Alien Contact Jahrbuch 2 für 2003, Shayol, 2004
Alien Contact Jahrbuch 3 für 2004, Shayol 2005
Cover: Carl Grunert: Der Marsspion, DvR, 2005
G. Arentzen: Christoph Schwarz, Detektiv des Übersinnlichen, Bd. 1 bis 6, Romantruhe, 2005
M. Borchard: Der Zeitarzt, SF Blues Bd. 4, edfc, 2005
Cover: Wilko Müller jr. & Renald Mienert: Die Zeitläufer, Ed. Solar-X, 2005
Cover: Carl Grunert: Im irdischen Jenseits, DvR, 2005
Cover: Carl Grunert: Zukunfts-Novellen, DvR, 2005
Markus Kastenholz: Tiamat 1 - Asche zu Asche, VirPriV-Verlag, 2005
Welt der Geschichten 1, Web-Site-Verlag, Mai 2006
Cover: Wilko Müller jr.: Mandragora, Ed. Solar-X, 2006
Kastenholz, Ippensen: Tiamat 2 - Die Stunde Null, VirPriV-Verlag, 2006
Nocturno 6, VirPriV-Verlag, 2006
Alien Contact Jahrbuch 4 für 2005, Shayol, 2006
Welt der Geschichten 2, 2006 (alte Ausgabe; in der Nachauflage von 2008 sind keine Bilder von mir enthalten)
Welt der Geschichten 3, 2008 (neue Ausgabe)
Cover: Bernd Rothe & Astrid Pfister (hg.): Gequälte Seelen; Welt der Geschichten Sonderausgabe, 2008
Robert N. Bloch: Michael Siefener. Eine kommentierte Bibliographie, Verlag Lindenstruth, 2011
Frank W. Haubold: Der Puppenmacher von Canburg, Edition Lacerta(eBook) und CreateSpace Ind. Pub. Platform, 2012

"Saramees Blut", Atlantis 2012

M. Kastenholz: Projekt Hexenhammer, Printausgabe, 2013

Simon & Steinmüller: Die Wurmloch-Odyssee, Shayol, 2014
■  Richard Kühle: Alraune und der Golem, Goblin-Press, 2015
■ Ine Dippmann und Uwe Schimunek: Leipzig mit Kindern, Jaron 2015
■ Leipzig - Visionen. Gestern und heute, FKSFL & Edition Solar-X 2015
■ Simon & Steinmüller: Die Wurmloch-Odyssee, Memoranda, 2017

■ Simon & Steinmüller: Leichter als Vakuum, Memoranda, 2017
■ Uwe Lammers, „Mein Freund, der Totenkopf“, Teil 1, 2017
■ IF Magazin für angewandte Fantastik # 666, Okt. 2017

■ Angela & Karlheinz Steinmüller: Andymon, Memoranda, 2018
■ Ferne Welten, Buch zum 14. ElsterCon, 2018
■ Angela & Karlheinz Steinmüller: SPERA, Memoranda, 2018
■ Angela & Karlheinz Steinmüller: Sphärenklänge, Memoranda, 2019
■ Angela & Karlheinz Steinmüller: Der Traummeister, Memoranda, 2020
■ Angela & Karlheinz Steinmüller: Marslandschaften, Memoranda, 2020
■ Fahrenheit 145, Buch zum 15. ElsterCon, 2020
■ Angela & Karlheinz Steinmüller: Pulaster, Memoranda, 2021

 

Magazine und SmallPress
Alien Contact, Kopfgeburten, GOTHIC, The Gothic Grimoire, Vanitas, Tanelorn, Fleurie, Bonsai 6 / Zimmerit 5, 1995, Tumor (Sonderheft 8), Andromeda SF Magazin des SFCD 143 / 144, EXODUS 15 / 16 / 17 / 18 / 19 (mit Galerie v. mir, 2006) / 20 / 21 / 22 / 24 / 25 / 27
einblicke. Zeitschrift der Krebsforschung, August 2005,
Watchtower 8 / 9
Die Ruhrstadt-Zeitung 41
ARCANA 6 (2005)
Andromeda Nachrichten 216, 218 / 219, 220, 222, 223, 224
Nova 16 (2010)
Fantastic Artzine 1, Fantastic Artzine. Halb-Zeit, beide 2012

Nova 22 (2014)
Der lachende Totenschädel, Nr. 3 (10 / 2015)
Cthulhu Libria Neo, BuCon-Ausgabe 10/2015

Cthulhu Libria Neo 1, April 2016

Cthulhu Libria Neo 2, Oktober 2016
Cthulhu Libria Haunted Houses, März 2017
EXODUS 36, Juni 2017

Der lachende Totenschädel Nr. 4, Jan.2018

!Time Machine, Januar 2018
IF #7, März 2018

EXODUS 38, 09 / 2018
!Time Machine 2, Januar 2019
!Time Machine 3, April 2020
!Time Machine 4, Januar 2021
Der neue Pegasus Nr. 2, April 2021

Fanzines

Solar-X, Fiction Post, Goblin Press Hefte

TERRAsse 27 (zum 60. FörsterCon, April 2019)
TERRAsse zum PentaCon 2019

CD-Cover
The Beat Of Black Wings: Nightfall; 1999
Syngularity: The Four Horsemen; 2000
Gothica: Within A Dream; 2000
Gothica: Into The Mystic; 2000
The Beat Of Black Wings: Black Love; 2000
■ Gothica, Workbook 1995, 2003

5 Besucher online

Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0


Facebook (4)

Impressum

Thomas Hofmann

Kontakt: 
Telefon: 0345-7764072
E-Mail: phantastische.ansichten@web.de

Verantwortlich für den Inhalt

nach § 55 Abs. 2 RStV:
Thomas Hofmann 
Kurt-Freund-Str. 18
06130 Halle 

Haftungsausschluss: 

Haftung für Links
Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.