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Garantiert schreiben lernen von Gabriele L. Rico

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 16 June 2021 · 37 Aufrufe
Kreativität, Clustering

Manche Bücher besitzen etwas Magisches, sie lassen dich nie mehr los. Dieses aus dem Rowohlt Verlag gehört dazu. Es liest sich wie ein Krimi, für den, der etwas über die Arbeitsweise des Gehirns lernen will. Dabei geht es nur um Kreativität für Autoren. Nur – stimmt nicht ganz. Ich denke, die Erkenntnisse der Gabriele L. Rico sind weitaus hilfreicher für einen offenen Geist. Zwar stammt der Lesestoff aus dem Jahr 1984, trotzdem mag ich ihn sehr. Auch, wenn mir natürlich bekannt ist, dass sich die Gehirnforschung ständig weiterentwickelt.
Die Autorin schuf die Methode des Clusterings, nicht zu verwechseln mit dem Mindmapping, das eher auf der rationalen Ebene abläuft.
Stell dir vor, du willst etwas über ein bestimmtes Thema schreiben, aber weißt nicht, was. Also erschaffe ein Cluster.
Nimm ein Blatt Papier und beginne. Wie auch beim Mindmapping kommt in die Mitte das Thema. ABER: Nun lässt du völlig entspannt deine Gedanken fließen und schreibst alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt. Es werden Worte aus dem Unterbewusstsein auftauchen, die du NICHT zensieren solltest. Wenn du, immer noch entspannt, diese durchliest, entdeckst du Bilder, Anregungen und Zusammenhänge, die dir helfen, den Text zu schreiben. Das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften soll durch die entstehenden Assoziationen viel besser funktionieren.
Meine paar Zeilen erklären bloß ganz allgemein das Clustering. Das Buch mit seinen knapp 300 Seiten ist natürlich interessanter und vor allem, kein bisschen langweilig. Bei einem Krimi erfährst du am Ende – vorausgesetzt, der Autor will das so – wer der Täter ist. Bei Garantiert schreiben lernen weißt du dann, wie du am besten dein Unterbewusstsein anzapfen kannst.
Magisch ist dabei nicht nur das spannende Thema der Kreativität, sondern auch die zauberhaft unterhaltsame Schreibweise der Autorin Gabriele L. Rico.
Unbedingt empfehlenswert!

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Nestis und ihre Ahnherrinnen: Die Göttin Tethys

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 05 June 2021 · 282 Aufrufe
Nestis, Meerjungfrauen, Nixen und 1 weitere...

In meiner Serie über Wasserfrauen, Meergottheiten und Nixen möchte ich euch heute eine alte griechische Göttin vorstellen: Tethys, Meergöttin und Angehörige des alten Göttergeschlechts der Titanen, ist die vermutlich älteste und ehrwürdigste Ahnherrin meines Meermädchens Nestis. Und wenn ihr jetzt denkt: Moment, die hatte sie doch schon mal ... Nein, hatte ich nicht. Sie wird nur gelegentlich mit ihrer Enkelin Thetis verwechselt, man beachte die Feinheiten der Orthografie.

Tethys gehörte zu den Titanen, den sechs Göttinnen und sechs Göttern des goldenen Zeitalters der griechischen Mythologie. Ihre Eltern waren die Göttin Gaia (Erde) und der Gott Uranos (Himmel). Herodot schildert die Geburt der Titanen in seiner Theogonie folgendermaßen:

Gaia brachte zuerst, ihr gleich, den sternenreichen Uranos hervor, damit er sie ganz bedecke und den seligen Göttern ein niemals wankender Sitz sei. [...] Dann aber gebar sie, von Uranos umarmt, den tiefwirbelnden Okeanos, auch Koios und Kreios und Hyperion und Iapetos, dazu Theia und Rheia und Themis [...] und Mnemosyne, Phoibe, die goldbekränzte, und die Tethys.
(Hesiod: Theogonie. Übersetzt und herausgegeben von Otto Schönberger. Stuttgart: Reclam, 1999. V. 126-136.)

Die Mutter der Okeaniden

Die Zahl ihrer Nachkommen ist groß. Hier der Katalog, den Herodot aufgestellt hat:

Tethys aber gebar dem Okeanos wirbelnde Ströme:
Neilos, Eridanos auch, den Strudeler, und den Alfeios,
Strymon, Mäandros zugleich, und den schönhinflutenden Istros,
Auch Acheloos mit Silbergeroll, auch Rhesos, und Fasis,
Nessos, und Rhodios auch, Heptaporos, und Haliakmon,
Simois dann, den gefeirten, Granikos dann, mit Äsepos,
Hermos, und, mit Peneios, den wasserreichen Kaïkos,
Ladon, Parthenios auch, und des großen Sangarios Gottheit,
Auch Euenos, Ardeskos zugleich, und den edlen Skamandros.
Töchter gebar sie darauf, hochheilige, welche des Erdreichs
Männer zur Reif aufnähren, sie selbst und der Herscher Apollon,
Auch die Ströme; denn solches beschied Zeus ihnen zum Antheil.
Peitho, Admete zugleich, Ianthe sodann, und Elektra,
Doris, und Prymno zunächst, und Urania, göttlicher Bildung,
Klymene, Rhodia auch, Kalliroe dann, mit der Hippo,
Zeuxo, und Klytie dann, und Pasithoe, samt der Idya,
Galaxaure, Plexaure zugleich, und die holde Dione,
Thoe, Melóbosis dann, und die edle Gestalt Polydora,
Dann, mit der schönen Kerkeïs, die hoheitblickende Pluto,
Xanthe, samt Ianeira, Perseïs auch, und Akaste,
Auch Europa, Menestho zugleich, und die schlanke Peträa,
Metis, Eurýnome dann, und im Safranmantel Telestho,
Asia dann, Kreseïs darauf, und die hehre Kalypso,
Tyche, mit Amfiro dann, und Okýroe, samt der Eudora,
Styx auch, welche vor allen in höherer Würde hervorragt.
Diese von Tethys zugleich und Okeanos stammenden Töchter
Sind durch Alter erhöht; auch giebts noch viele der andern.
Denn drei Tausende sind leichtfüßiger Okeaninen,
Welche verstreut in Menge das Land und die Gründe des Meeres
Ringsumher durchschalten, der Göttinnen herliche Kinder.
Eben so viel auch sind dumpfrauschender Ströme noch übrig,
Sie, des Okeanos Söhn', und der ehrfurchtwürdigen Tethys:
Welche gesamt mit Namen ein Sterblicher schwerlich benennet;
Doch sie kennen für sich die zunächst anwohnenden Männer.
(Hesiod: Theogonie oder Der Götter und Göttinnen Geschlecht. Übersetzt von Johann Heinrich Voß. V. 330-363. Ausgabe Tübingen, 1911. Projekt Gutenberg.)


Stammbaum der Tethys laut Platons "Timaios"

Einen leicht veränderten Stammbaum gibt Platon seinen Lesern im Dialog "Timaios". Darin lässt er den Namensgeber des Dialogs in einem Referat über die Weltschöpfung, die Gestirne und die Entstehung der Götter berichten:

Als Kinder der Ge (Erde) und des Uranos (Himmel) wurden Okeanos und Tethys geboren, von diesen wiederum Phorkys, Kronos und Rhea, und alle ihre Geschwister; von Kronos und Rhea aber Zeus, Hera und alle, die nach unserem Wissen ihre Geschwister und sonstigen Nachkommen von ihnen genannt werden.
(Platon: Timaios. Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von Thomas Paulsen und Rudolf Rehn. Stuttgart, 2009. Kapitel 13. S. 65.)


Wissenschaftler vermuten, dass Platon hier versucht hat, Hesiod und Homer zu versöhnen. Denn bei Homer hatte Hera Okeanos und Tethys als "Ursprung der Götter", Tethys gar als "Mutter Tethys" bezeichnet. Doch wird zumindest das "Mutter" einfach dadurch zu erklären sein, dass Tethys wohl als Amme und Ziehmutter Rheas fungiert hatte.

Homers Bericht über den Ehekrach im Meer

In der Ilias erhalten wir nähere Informationen über Tethys und ihren Gatten Okeanos: Zum einen wird berichtet, die beiden hätten während des Krieges zwischen Kronos (dem Obergott der Titanen) und seinem Sohn Zeus (dem Anführer des olympischen Göttergeschlechts) ihre Nichte Hera, Zeus' Schwester, bei sich aufgenommen. Das ist insofern bemerkenswert, als deutlich wird, dass nicht alle Titanen auf Kronos' Seite waren. Seine Frau Rhea schützte ihre Kinder vor Kronos' Zorn, und auch die Meergötter Okeanos und Tethys sorgten für Kronos' Tochter Hera. Des weiteren berichtet Homer von einem Ehekrach im Ozean, über dessen Ursache man jedoch nichts Genaueres erfährt.
Als Hera in der Ilias Zeus in einen Zauberschlaf fallen lassen will und sich von Aphrodite dazu einen Liebeszauber ausleiht, erklärt sie:

Denn ich gehe nun hin zu den Grenzen der fruchtbaren Erde,
Will nach dem Ursprung der Götter, Okéanos und Mutter Tethys
Schauen, die mich zu Hause behüteten und mich erzogen,
Rheia brachte mich hin, als Zeus, der donnernde, Kronos
Unter die Erde und unter das wogende Meer hinab sandte.
Denn schon lange Zeit enthalten sie beide einander
Sich vom Lager der Liebe, da Zorn ihr Gemüt hat befallen.
Könnte ich beiden ihr liebes Herz durch Worte bewegen,
Auf ihr Lager zu steigen und sich in Liebe zu einen,
Würde ich immer bei ihnen lieb und achtbar geheißen.
(Homer: Ilias. Neue Übersetzung, Nachwort und Register von Roland Hampe. Stuttgart: Reclam, 1979. XIV, 199-210, ähnlich auch XIV, 302-306.)


Tethys verweigert dem Großen Bären die Ruhe im Meer

Die besondere Verbindung der Götterkönigin Hera zu ihrer Amme Tethys wird auch in der Geschichte der Sternbilder Großer Bär und Kleiner Bär sichtbar. Es ist eine der vielen Sagen über die Seitensprünge des Götterkönigs Zeus, der hier die schöne Kallisto, eine Jungfrau im Gefolge der Artemis, schwängerte. Der römische Dichter Ovid erzählt, dass die Jagdgöttin Diana (Artemis), als sie ihre Dienerin plötzlich als schwanger, also unkeusch, auffand, hochgradig erzürnt war. Sie verstieß sie, und Juno (Hera) verwandelte die Frau in eine Bärin. Der aus der Verbindung entstandene Sohn Arcas wurde 15 Jahre später ein großer Jäger und geriet eines Tages an ebendiese Bärin, die er aber nicht als seine Mutter erkannte. Um den Muttermord zu verhindern, griff Jupiter (Zeus) in letzter Sekunde ein und versetzte beide als Sternbild Großer und Kleiner Bär an den Himmel. Für Juno erneut Anlass zum Zorn: Ihre Nebenbuhlerin nun auch noch als leuchtendes Sternbild am Himmel zu sehen, war der Kränkung zuviel. So bat sie ihre Amme Tethys (bezeichnenderweise haben die Römer als Nicht-Seefahrer-Nation für diese Gottheit keinen eigenen lateinischen Namen) um Hilfe:

Juno ergrimmte: jetzt funkelte unter den Sternen die Kebse!
Nieder stieg sie zum greisen Oceanus und zu der grauen
Tethys ins Meer, vor denen schon oft die Götter sich beugten,.
Als nach dem Grund ihres Kommens sie fragten, da sagte die Göttin:
"Möchtet ihr wissen, warum aus aetherischen Sitzen der Götter
Fürstin hier unten erscheint? Eine andre verdrängt mich am Himmel!
Lautere Wahrheitr ist's: wenn die Nacht die Erde verfinstert,
Seht ihr am Himmel dort oben - für mich sind's Wunden! - die Sterne,
Welche man jüngst zu Ehren erhob, an den Ort, wo zu äußerst
Sich um die Achse der kürzeste Kreis und der letzte herumzieht.
Und da sollte noch jemand sich scheuen, die Juno zu kränken,
Vor der Beleidigten zittern? Ich strafe - da nützt die Bestrafung!
Wahrlich! Was hab ich vollbracht! Meine Macht, wie ist sie gewaltig!
Mensch sein ließ ich sie nicht: da wurde sie Göttin! Wahrhaftig,
Frevler bestrafe ich so! So riesig ist meine Befugnis!
Soll er ihr doch die alte Gestalt wieder schenken, die wilde
Fratze ihr nehmen, wie einst er Phoronis von Argos begnadet!
Weshalb verstößt er nicht Juno und ehelicht jene? Er soll sie
Doch in mein Schlafgemach setzen, Lycaon zum Schwäher sich wählen!
Greift es euch aber ans Herz, daß man so euren Pflegling mißachtet,
Wehrt dem Siebengestirn die Fluten, die blauen! Die Sterne ,
Die man, um Unzucht zu lohnen, hinauf an den Himmel versetzte,
Stoßt sie hinweg! Sonst badet im lauteren Meer die Kebse!"
Willig waren die Götter des Meeres (...)
(Publius Ovidius Naso: Metamorphosen. Epos in 15 Büchern. Übersetzt und herausgegeben von Herrmann Breitenbach. Stuttgart: Reclam, 1990. II, 508-531)


Das tragische Ende des Phaëton

Auch sonst ist Tethys als personifiziertes Meer bei Ovid vor allem gekennzeichnet als Ort, in dem Gestirne ihren Ruheraum haben. Zum Beispiel als nächtlicher Aufenthalt der Sonne, die am Morgen aus den Schranken der Tethys entlassen wird. So beschreibt Sonnenlenker Apoll seinem Sohn Phaëton die letzte Etappe des Sonnenwagens folgendermaßen:

Tethys selbst, die mich birgt in den unten sich breitenden Wellen,
Fürchtet da wohl, daß es jählings hinab in die Tiefe mich reiße.
(Ovid: Metamorphosen. II, 68f.)


Als wenig später Phaëton dann mit dem Sonnenwagen an die Schranken des Wassers gelangt, heißt es:

Tethys schiebt sie zurück, nicht ahnend das Schicksal des Enkels. (Ovid: Metamorphosen, II, 156.)

Wobei das Wort "Enkel" hier etwas unpassend ist. Denn Tethys war weder Großmutter von Apoll noch von dessen Sohn Phaëton. Als Schwester von Apolls Großeltern Koios und Phoibe wäre sie wohl dessen Großtante und somit Phaetons Urgroßtante ...

Die Verwandlung des Aesacos

Auch den Aesacos, der nach dem Tod seiner Geliebten von einer Klippe springt, nimmt die Meeresgöttin liebevoll in sich auf und verwandelt ihn in einen Vogel:

Doch Tethys empfindet Erbarmen, und linde
Nimmt sie ihn auf und, wie er die Fluten durchschwimmt, überkleidet
Sie ihn mit Federn: er kann ihn nicht finden, den Tod, den ersehnten.
Aber der Liebende zürnt: er will nicht mehr leben, man zwingt ihn,
Sucht seiner Seele zu wehren, ihr klägliches Haus zu verlassen,
Die es doch wünscht! Und als er die Schultern so seltsam beschwingt fühlt,
Fliegt er empor, und wiederum stürzt in die Fluten sein Körper;
Federn erleichtern den Sturz. Und Aesacos wütet: kopfüber
Geht er zur Tiefe, und endlos versucht er, zum Tod zu gelangen.
Liebende Sehnsucht magert ihn ab: lang werden die Stelzen-
Beine, der Hals bleibt lang, der Kopf ist entfernt von dem Leibe.
Fernerhin liebt er das Meer, und es bleibt ihm der Name vom Tauchen.
(Ovid: Metarmorphosen, XI, 784-795)


Glaukos wird ein Meergott

Zuletzt schließlich erzählt Ovid von einer ähnlichen Verwandlung, von der des Glaucus (Glaukos Pontios) in einen fischschwänzigen Meergott. Glaucus hat nach seiner ungewöhnlichen Metamorphose nichts Eiligeres zu tun, als die beiden ozeanischen Urgötter anzurufen:

"Nie wirst du mich wieder erblicken,
Erde! leb wohl!" so ruf ich und spring in die Tiefe der Wellen.
Und sie nehmen mich auf, die Götter des Meeres: sie gönnen
Mir die Ehre, der Ihre zu werden; sie fordern von Tethys
Und von Oceanus, von mir zu nehmen, was sterblich.
(Ovid: Metamorphosen. XIII, 947-951)


Teen Titans gegen Titanen

Meinen ersten Kontakt mit Tethys und den anderen Titanen verdanke ich übrigens nicht Herodot, sondern wie viele Kinder des Silver Age einem Comic-Album: Die "Teen Titans" - in der Ehapa-Zeit firmierten sie unter dem Namen "Junge Giganten" - treffen in ihrem 9. Album, erschienen 1983, auf ihre mythologischen Namenspatronen. Leider ging in der Übersetzung dieser Aspekt verloren, denn in der deutschen Version trafen nicht junge Titanen auf alte Titanen, sondern es hieß nur: "Giganten gegen Götter".

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Sehr einprägsam fand ich die Gegenüberstellung der einander zugeordneneten Geschwister/Ehepaare. Allerdings hat der Autor hier an einigen Stellen gepatzt. So sprach er von zwei Göttinnen "Thia" und "Theia", wobei Thia mit Hyperion verheiratet war und ein Sonnengötter-Paar bildete, während "Theia" Gattin und Schwester des Japetos war und beide als Gerechtigkeitsgötter fungierten. In der tatsächlichen Überlieferung gab es aber nur vier und nichts sechs Paarbeziehungen unter den Titanen: Okeanos und Tethys, Kronos und Rhea, Koios und Phoibe sowie, wie gesagt, Hyperion und Theia. Dem Japetos, der hier als Gerechtigkeitsgott bezeichnet wird, war zwar seine Schwester die Gerechtigkeitsgöttin Themis in der Funktion verwandt. Als "Paar" werden die beiden jedoch eher selten gehandelt. Japetos ehelichte die Okeanide Klymene (gelegentlich auch Asia). Themis wurde Gattin des Zeus (Ja, er hatte mehrere). Kreios heiratete die Eurybia, eine Tochter des Meeresgottes Pontos, während Mnemosyne durch Zeus Mutter der Musen wurde.

Interessant ist, dass der Comic sich nicht ganz entscheiden kann zwischen den beiden oben beschriebenen Stammbäumen. So wird zwar lang und breit über die Titanen als Geschwister berichtet, die allesamt von Uranos und Gäa abstammen, aber im Kampf um den Olymp kommt es dann zu der hier dargestellten Begegnung und einem Dialog, der vollkommen mit der bisherigen Erzählung bricht:

Eingefügtes Bild

Tethys und Okeanos kämpfen gegen Poseidon und bezeichnen ihn als ihren Sohn. Damit wird plötzlich von der Hesiod-Tradition umgeschwenkt auf den Platon/Timaios-Stammbaum. Folgerichtig wäre natürlich gewesen, wenn die beiden Titanen den Olympier als ihren "Neffen" bezeichnet hätten. Aber das klingt natürlich nicht so dramatisch wie ein Kampf auf Leben und Tod zwischen Eltern und ihrem Sohn.

Namenspatronin für Mond, Meer und Mount

Bleibt noch festzuhalten, dass nach Tethys ein Saturnmond - (mytho)logischer wäre natürlich ein Uranus-Mond - sowie ein urzeitliches Meer im Mesozoikum zwischen Gondwana und Laurasia benannt wurden. Außerdem trägt der 1252 Meter hohe Berg "Mount Tethys" auf Südgeorgien ihren Namen.

In meiner Nestis-Serie habe ich mich allerdings mehr an ihre Enkelin Thetis, die Tochter ihrer Tochter Doris, gehalten. Thetis wurde der Name einer Schwester von Nestis. Aber ein paar Erinnerungen an Tethys könnt ihr vielleicht auch in der grummeligen und doch gutherzigen Meergroßmutter entdecken ...




Weitere Nestis-Ahnherrinnen:
Andersens kleine Meerjungfrau
Die Göttin Nestis
Die Göttin Thetis
Melusine
Undine
Glaukos Pontios
Ran und die Wellenmädchen
Die Loreley
Die schöne Lau

© Petra Hartmann

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Zentralorgan des guten Geschmacks :)

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 05 June 2021 · 311 Aufrufe

Zentralorgan des guten Geschmacks :) Die neueste Ausgabe des NEUEN STERN, dem „Zentralorgan des guten Geschmacks“ – auch: Rundbrief an die Freunde des ASFC Halle (aber eben nicht nur an die, sondern an alle Phantastik- & SF-Freunde!) – ist am Start.
Sie widmet sich hauptsächlich der Autorin Petra Hartmann – im Interview, mit ihrem Märchen von der verzauberten Straßenlaterne & einer Rezi „Das Serum des Doctor Nikola“.
Diesmal haben wir zwei fette LoCs, Leserbriefe, von Sabine Seyfarth & Michael Baumgartner.
Arnold Drabek setzt seine Bekenntnisse und Erkenntnisse fort: Zur Science Fiction - mein Weg zur und meine Sicht auf die SF.
Rezensionen? Gibt es auch, zu:
...zu Robert Harris: Der zweite Schlaf
...zu Neil Gaiman: Der Ozean am Ende der Straße
...zu Stephen King: Revival
...zum Manga „H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns“
...zur Graphic Novel "Die drei Geister von Tesla"
In alten Bücherschränken kramte und fand Bernd Wiese
...Hermann Dressler: Mondvögel
...Otto Schultzky: Im Saturnsystem
Ich finde ja, für 44 (+4 Farb-) Seiten ist das ganz anständig. – Wer möchte?

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Die Leiden des jungen Verlegers - oder was lange währt

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 03 June 2021 · 78 Aufrufe

Geneigte Leserin, geneigter Leser!

Was lange währt, wird endlich gut. Gut Ding will Weile haben. Wer langsam geht, kommt auch ans Ziel.

Doch nun ist es geschafft. Das Werk geht in den Druck! Von manchen ungeduldig erwartet, von anderen möglicherweise befürchtet, aber es ist getan: Die Verlegerleiden sind fertig!
Manche wissen, dass ich schon seit einiger Zeit davon geredet habe. Doch anders als meine anderen Werke, sind die Verlegerleiden nichts, was ich einfach mal so schreiben konnte. Ich musste dazu in einer bestimmten Stimmung sein. Ich nenne es meine „Kolumnenstimmung“. Die lässt sich jedoch nicht erzwingen. Also hat es ein wenig länger gedauert.
In der Regel habe ich in der Vergangenheit auch immer nur von „Verlegerleiden“ gesprochen. Doch natürlich hat das Werk einen anderen, richtigen Titel. Er lautet:

Die Leiden des jungen Verlegers


Worum es geht? Nun darum, dass Verleger leiden, denn so lautet der Klappentext:

Geneigter Leser, haben Sie schon einmal daran gedacht, den Beruf der Verlegers zu ergreifen? Als Autor kann ich nur raten: Überlegen Sie sich das noch einmal! Oder wappnen sie sich mit einem sehr dicken Fell!
Denn Sie werden einer Spezies begegnen, die Sie leiden lassen wird. Einem Volk, das vor allem mit einem gesegnet ist: Einem manchmal schier überbordenden Selbstbewusstsein und einem nicht immer offensichtlichen Hang zum Sadismus. Die Rede ist vom Volk der Autorinnen und Autoren.
Es ist uns, auch wenn wir das nie offen eingestehen werden, ein Vergnügen, Verleger jeden Geschlechts und jeder Abstammung leiden zu lassen. In jeder erdenklichen Form.
Das glauben Sie nicht, geneigter Leser? Dann lesen Sie dieses Buch und Sie werden verstehen, wovon ich rede. Oder besser gesagt: schreibe.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und übernehme keine Verantwortung.

Das Titelbild stammt von Chris Schlicht.

Vorbestellungen werden gerne entgegen genommen. Entweder direkt beim Verlag Torsten Low (https://www.verlag-t...ger-m-pohl.html) oder bei mir per PN.

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Band 1: FREILAND final

Geschrieben von HMP in Welt der 7 Ebenen, 11 May 2021 · 137 Aufrufe
Welt der sieben Ebenen, wd7e und 1 weitere...

So, die finale Version ging heute an den Verlag. Zumindest die Lektorin Susanne Schnitzler als erste Leserin ist sehr zufrieden mit dem, was Dirk und ich abgeliefert haben. Darauf kann man aufbauen.

Angedacht ist ein Erscheinen des 1. Bandes, sobald wir die Bände 2 und 3 fertig haben und sie an den Verlag sind. Dauert also noch etwas, sollte aber im Laufe des Jahres so weit sein. Bis dahin ... Geduld!

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Hörtipp: Eine Vorstellung des Fantasy- und SF-Autors J. A. Sullivan im Dlf (#62)

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 26 April 2021 · 246 Aufrufe
Progressive Phantastik und 2 weitere...

Sehr spannend finde ich das aktuelle Autorenporträt des Fantasy- und Science-Fiction-Autors James A. Sullivan im Deutschlandfunk, das am 23.4.21 gesendet wurde und das weiterhin als Podcast nachgehört werden kann. In erfreulicher Ausführlichkeit wird u.a. Sullivans Engagement für eine 'progressive Phantastik' thematisiert, die gesellschaftliche Diversität sowohl auf der Ebene der literarischen Repräsentation als auch als Tatsache in der außerliterarischen Wirklichkeit ernst nimmt (z.B. mit Blick auf eine als divers mitzudenkende Leser*innenschaft).

Serie „Innenansichten mit“ dem Fantasy-Schriftsteller James A. Sullivan
Mit Elfen und Magiern durchs Braunkohlerevier – von Benedikt Schulz
Hier geht es zum Podcast: klick!

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D9E-24 zum Zweiten

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 17 October 2020 · 779 Aufrufe
D9E

Es ist getan. Nach der Einarbeitung des Lektorats, dem Streichen von Redundanzen und den letzten Korrekturen ist das Manuskript an den Verlag. Die Reise endet ... irgendwie. Meine Arbeit ist zu 99 Prozent getan. D9E-24 ist fertig. Der finale Band. Und ja, einen Titel gibt es und demnächst hoffentlich auch das Cover dazu.

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Start

Geschrieben von fantascientifico in Storyticker, 27 May 2020 · 1444 Aufrufe
Storyticker, SFCD, Autorenservice und 7 weitere...

Start Hier entsteht die Online-Präsenz des Storytickers des Science Fiction Clubs Deutschland e.V. (www.sfcd.eu).

Datenschutz: https://www.sfcd.eu/datenschutz/
Impressum: https://www.sfcd.eu/impressum/


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Video der Woche: Fish - Weltschmerz

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 21 March 2020 · 1765 Aufrufe

Interessant: Diese Rubrik wurde tatsächlich letztmals im August 2016 bedient. Lange her ...
Ich bin aktuell aus vielerlei Gründen inaktiv, möchte aber den wenigen Blog-Besuchern das aktuelle Fish-Video nicht vorenthalten: Weltschmerz. Das passt ...
Das gleichnamige Album soll endlich, endlich am 10. Juli (2020, das muss man wohl dazu schreiben) erscheinen, es wird Fishs letztes Studioalbum sein und ich hoffe, die Welt dreht sich bald wieder normal, damit ich es auch wirklich in der Deluxe Edition mit 2CDs und einer Blu-ray sowie als schicke Doppel-LP in Händen halten kann.



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Robert Corvus' Gesamtbetrachtung der KLP-Gewinner aus der 1980ern

Geschrieben von ShockWaveRider in Die Wunder des Ralviehversums, 20 January 2020 · 5175 Aufrufe

Der Schriftsteller Robert Corvus verfolgt auf seinem Youtube-Kanal gerade ein interessantes Projekt. Jeden Monat liest er einen Roman, der beim Kurd-Laßwitz-Preis als "Bester deutschsprachiger Roman" ausgezeichnet wurde. Dabei geht er chronologisch vor.

Nun hat er die Sieger der Jahre 1981 bis 1989 glücklich überlebt und zieht eine ernüchterte, aber teils auch launige Zwischenbilanz:


Eine Gedanken von mir dazu:

Corvus fragt sich, ob die Gewinner wirklich immer die besten Bücher des Jahres gewesen seien. Die Romane seien nicht für SF-Fans ausgewählt, sondern um Menschen, die SF mit Heftromanen gleichsetzen, zu zeigen, dass SF-Romane durchaus anspruchsvoller sein können (Präsentabilität außerhalb des SF-Ghettos).

Dazu kann man viel sagen.
Zum einen: Ich kenne fünf der neun Preisträger und mag sie allesamt sehr gerne. Georg Zauners "Die Enkel der Raketenbauer" und Thomas R.P. Mielkes "Das Sakriversum" sind mit einem Augenzwinkern geschilderte Zukunftsvisionen, während Wolfgang Jeschkes "Der letzte Tag der Schöpfung" die Aussichtslosigkeit des Vorhabens, mittels einer Zeitmaschine die politschen Verhältnisse der Gegenwart zu ändern, thematisiert. Beim letztgenannten Buch fand ich es sogar sehr verdienstvoll, dass hier eben nicht wieder das ausgenudelte "Mensch aus dem Jahr 2000 trifft Julius Cäsar"-Motiv recycled wurde, sondern ein größerer, aber vor allem anderer Bogen gespannt wurde.

Zum anderen: Die Jahre 1978-1986 werden gern als das "Goldene Zeitalter der SF in Deutschland" bezeichnet. Weil man damals mit deutschsprachiger Science Fiction jenseits des Heftromans gutes Geld verdienen konnte. (So ist es auch kein Zufall, dass der KLP gerade zu dieser Zeit aus der Taufe gehoben wurde.) Es gibt verschiedene Erklärungsversuche, wie es zu der Nachfrage kommen konnte. Ein Ansatz: Die SF-Taschenbuchreihen namentlich bei Heyne und bei Goldmann haben die deutschen SF-Fans mit literarisch anspruchsvollen Werken aus dem englisches Sprachraum bekannt gemacht. Daraus erwuchs das Bedürfnis nach ähnlich anspruchsvoller deutschsprachiger SF.
Das Problem: Auf der Angebotsseite war man darauf nicht vorbereitet. Es gab einfach zu wenig gute Autoren, die fähig und willens waren, gute deutschsprachige SF zu schreiben. Um die große Nachfrage dennoch zu bedienen, senkten die Verlage ihre Qualitätsansprüche und publizierten Manuskripte, die normalerweise spätestens auf Seite 3 vom Lektor in die Rundablage befördert worden wären. Was dazu führte, dass es in den 80er-Jahren einfach zu wenig gute deutschsprachige SF-Romane gab.
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich, als ich die DSFP-Kurzgeschichten-Preisträger-Anthologie "Die Stille nach dem Ton" las. Gerade bei den ersten Stories aus dem 80ern fragte ich mich einige male: Gab es in dem Jahr wirklich keine bessere Story? Mit fortschreitender Zeit verbesserte sich die Qualität der Siegerstories, und der Anteil der relativen Aussetzer sank ab den 1990ern deutlich. Es besteht also auch Hoffnung bei den KLP-Romanen.

Corvus vermutet, dass die deutschen SF-Schaffenden nicht nur nach literarischer Qualität abgestimmt haben. Als Beispiel nennt er den Preis für Wolfgang Jeschke, der sich nicht nur als Autor, sondern vor allem als Herausgeber und Cheflektor für die SF-Reihe im Heyne Verlag hervorgetan hatte. Mit dem Preis für "Der letzte Tag der Schöpfung" könnten bewusst oder unbewusst auch seine Verdienste für die Verbreitung der Science Fiction in Deutschland gewürdigt worden sein.

Außerdem hing die Existenz manches deutschen SF-Autors von Jeschkes Wohlwollen ab. Tatsächlich sagte Jeschke, als ihm 2006 der Deutsche Science Fiction Preis (!) für "Das Cusanus-Spiel" verliehen wurde, sinngemäß, er sei stolz darauf, dass die DSFP-Jury ihm den Preis zuerkannt habe. Der KLP komme ja sowieso. (Tatsächlich ist Jeschke mit insgesamt 17 oder 18 KLP-Titeln in verschiedenen Kategorien unangefochtener Spitzenreiter.)
Der KLP ist eben KEIN Jury-Preis, sondern ein Preis, der, ähnlich dem Nebula-Award, von den SF-Schaffenden vergeben wird. Die KLP-Abstimmungsberechtigten müssen z.B. nicht alle Bücher auf der short list gelesen haben, um abstimmen zu können. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen KLP und DSFP, was natürlich auch spezifische Unterschiede in den Ergebnissen nach sich zieht. Aber deshalb gibt es ja auch die verschiedenen Preise.
Und mit diesen Ausführungen will ich keineswegs den KLP bashen. KLP, DSFP und der Deutsche Phantastik-Preis als echter Publikumspreis haben allesamt ihre Daseinsberechtigung, gerade weil sie mit unterschiedlichen Ansätzen an die Preisfindung herangehen.

Egal. Ich freue mich schon darauf, was Robert Corvus zu den KLP-Siegern der 90er Jahre zu sagen hat.
Wie gesagt: Die besten Kurzgeschichten beim DSFP wurden in der Dekade besser.

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Green Eggs and Ham [HarperCollinsChildren/2003(1960)]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 10 November 2019 · 4714 Aufrufe
20.Jhdt., Harper

PG1-Cover Ich bin mal wieder spät dran*, und tausche außerdem für diesen & den nächsten Eintrag die Neu-/Alt-Reihenfolge. Es handelt sich hier platzhaltend um ein Buch aus der Dr.-Seuss-Reihe, die in den 60ern die Vorgehensweise beim Lesen-Erlernen für Kinder revolutionierte. Außerdem hält sich das Buch an die Nonsens-Tradition von anderen Kinderbüchern seit Alice in Wonderland, was Kindern (& mir, übrigens) sicher so gut wie immer gefällt. (Und: Eine brandneue audiovisuelle Umsetzung erscheint heuer auf Netflix!)


Im Buch erscheint ein frecher Kleinling namens Sam-I-Am, auf einem hund-ähnlichen Wesen vorbei-reitend, der einen älteren, größeren Pelzherren mit hohem schwarzen Hut auf die Nerven geht. Dieser sagt öfter "I do not like", anfangs in Richtung Sam, aber kurz danach auch dem Gericht das ihm Sam unter die Nase hält - Schinken mit grünen Spiegeleiern! Als aber der Schwarzhütige dies das erste Mal nicht mag, schaltet der Rothütige schlauerweise auf die Logikschiene - mag der Ältere das Gericht vielleicht an einem anderen Ort? Denn schließlich isst das Hirn ja mit, und vielleicht fühlt der Andere sich anderswo wohl(gesinnt)er?


Lässt sich der junge bzw. sich nicht alt fühlende Leser darauf ein, ist klar womit das restliche Buch gefüllt wird - den absurdesten Orten & Vehikeln, wo Schinken mit solchen Spiegeleiern vielleicht doch schmecken könnte... Irgendwann gibt der inzwischen durchnässte Schwarzhütler auf - und dann geschieht noch ein kleines Wunder!


Seuss hat wohl damals die altmodischen "anspruchsvolleren" Kinderbücher - wie ev. auch Alice? - in die Ecke gepfeffert und mit jemandem eine Wette ausgemacht, dass er ein besseres erstes Lesebuch mit einem Vokabular von nur 50 Wörtern erstellen könnte. Ein Buch wie dieses locker gereimte war das Ergebnis. (Das hier ist neben dem früheren Cat in the Hat das bekannteste aus seiner langen Serie. :thumb: Es gibt endlose Marketingumsetzungen davon! Ich behaupte, dass auch Hip-Hopper Will-I-Am sich daraus hat inspirieren lassen.)


Was ich an den Seuss-Büchern so toll finde, ist dass nicht nur die Texte schnell ins Absurde kippen, sondern die Illustrationen das praktisch von Anfang an tun, mit wilderen Aufstellungen mit jeder Seite. Die Protagonisten sind meist Tiere, oft eher unidentifizierbar - aber definitiv "furry" - und die tanzen/schweben/schwimmen in der Weltgeschichte herum, meist irgendwas unmöglich balancierend, umgeben von staunenden - oder selbst irgendwelche Stunts ganz lässig durchführenden - Zuschauern. Seuss stellt seine Welten subversiv gaga dar. (Oder angemessen der Zeitperiode: Dada! Apropos: Ich finde lustig, wie dieses 1. Buch die klassisch-amerikanisch-kapitalistische Rolle des ewigen nie-aufgebenden Verkäufers parsifliert!)


Diese Idee des einfacheren Anfangslernen wurde kurz danach dann auch von Sesame Street im TV fortgesetzt, und von vielen anderen Einrichtungen im Westen angewandt. Die US-TV-Serie wird übrigens im November ein halbes Jahrhundert alt! q:)d


Fazit: Am besten VORM Schauen bei Netflix sich mindestens ein Buch aus der Reihe mal reinziehen! Nachher kann man es einer Lieblingsenkelin oder so schenken; wird bestimmt mit großem Dank entgegen genommen.


(* offiziell ist das hier der Juli-Beitrag!!)



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Trump, Putin und der Dicke

Geschrieben von wilkomueller in Wilkos Empfehlungen, 06 July 2019 · 4863 Aufrufe
Apokalypse, Zeitläufer, Zeitreise

Trump, Putin und der Dicke

2005: Aus der Frustration über die politische und soziale Entwicklung im Osten Deutschlands nach der Wende gingen die „ZORN“-Geschichten hervor; aus denen wiederum entstand das Buch „Die Zeitläufer“, dem eine Schlüsselstellung im Werk des Autors zugesprochen wird. Unzählige fanden auf seinen Seiten den Tod, denn die mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Protagonisten fackelten nicht lange. Doch am Ende verließen sie desillusioniert die Erde.

2019: Einer der Zeitläufer ist zurückgeblieben und er ist für die Welt von heute bitter nötig. Die Klima-Apokalypse droht noch zu unseren Lebzeiten. Steht nur er mit seinen besonderen Fähigkeiten zwischen dem völligen Kollaps und dem Überleben der Menschheit? Die Liste der Opfer ist auch diesmal lang und prominent: Trump, Putin und wie hieß nochmal der kleine Dicke? Sie alle behindern die Rettung der Welt und müssen dafür büßen. Denn der letzte Zeitläufer ist immer noch voller ZORN!

Wilko Müller jr.: Der letzte Zeitläufer
ISBN 978-3-945713-65-5

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Blog ist raus - quasi exo

Geschrieben von Frank Lauenroth in WeBLOGbuch | Frank Lauenroth | Autor |, 07 June 2018 · 3260 Aufrufe

Nach der anhaltenden Ruhe hier hat es vielleicht schon der Eine oder die Andere geahnt: Mein Blog ist umgezogen.

Dahin -> https://exophyt.wordpress.com/

Schaut doch mal vorbei, so Ihr mögt. :scooter:

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Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 4009 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

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Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 3959 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Sternenportal, 02 February 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 5051 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause


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SF-Dinosaurier im Januar

Geschrieben von † a3kHH in SF-Dinosaurier, 20 December 2015 · 5353 Aufrufe

Ein neues Flugzeug - die Concorde
TERRA SF 490 - Murray Leinster : Die Lauscher in der Tiefe
Hightech 1965 - Lohnabrechnung mit IBM-Lochkarten
TERRA SF 489 - Eric Frank Russell : Das Grundrecht des Universums
Fritz-Otto Busch : Die Strandung der finnischen Bark "Paul"
Bionda / Krain (Hrsg.) : Funken der Unendlichkeit
Terra SF inside - TERRA lacht ... über Thor Konnat
TERRA SF 486/487 - Robert A. Heinlein : Abenteuer im Sternenreich
TERRA SF inside - Fandom 1966
TERRA SF 485 - Ernst Vlcek : Der Fluch der Unsterblichen
TERRA SF inside - Perry Rhodan (18)
TERRA SF 484 - Chad Oliver : Menschheitsdämmerung
TERRA SF inside - Perry Rhodan (17)
TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel
TERRA SF inside - Perry Rhodan (16)
TERRA SF 482 - Daniel F. Galouye : Zweikampf der Giganten
Terra SF inside - Perry Rhodan (15)
TERRA SF 481 - Hans Kneifel : Der lautlose Fremde
TERRA SF 478/479 - Stanislaw Lem : Eden
TERRA SF 480 - Randall Garrett : Der Denker und die Rebellen
TERRA SF 477 - E. C. Tubb : Die Mondstation
TERRA SF 476 - H. G. Ewers : Der Scout und der stählerne Götze
TERRA SF 475 - Milton Lesser : Die Weltensucher
TERRA SF 474 - Richard Koch : Flug in die Antimaterie
TERRA SF 304 - H. G. Ewers : Der Tod eines Botschafters
Lois McMaster Bujold : Diplomatic Immunity
Michael K. Iwoleit : Ein paar wohlüberlegte Anmerkungen
Lois McMaster Bujold : A Civil Campaign
Lois McMaster Bujold : Komarr
Lois McMaster Bujold : Memory
Lois McMaster Bujold : Cetaganda
Lois McMaster Bujold : Ethan of Athos
Lois McMaster Bujold : Mirror Dance
Lois McMaster Bujold : Brothers in Arms
Lois McMaster Bujold : The Vor Game
Lois McMaster Bujold : The Warrior's Apprentice

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Schülerfragen

Geschrieben von Ines in Ines' Blog, 26 November 2015 · 11339 Aufrufe

Auf die Frage, was meinen Schülern so zum Thema durch den Kopf geht ... diese Fragen:

Warum kommen die Flüchtlinge zu uns?
Warum finden alle Deutschland toll?
Warum gibt es Krieg bei den Flüchtlingen?
Warum streiten sich so viele?
Wann kommt der Krieg zu uns?/ Kommt der Krieg zu uns?
Warum gibt es Krieg? Wie entsteht Krieg? Warum machen die Menschen das?
Warum sind die Anschläge genau losgegangen, als die Flüchtlinge zu uns kamen?
Woher kommt der Name/das Wort Flüchtlinge?
Wie geht es den Flüchtlingen?
Wer macht den Krieg?
Warum wollen sie jetzt auch Krieg in Deutschland führen?
Warum führen sie in Syrien Krieg?
Wie viele Menschen sind noch in Gefahr?
Wie viele Menschen kommen nach Deutschland?
Wie viele Flüchtlinge sind auf der Flucht?
Warum mag jemand die Flüchtlinge nicht?
Wann sind die Flüchtlinge hergekommen?
Was ist schlimmer: Bomben oder Krieg?
Warum bekommen die Flüchtlinge Geld von uns?
Gehen die Flüchtlinge auch nach China?
Welche Länder nehmen die Flüchtlinge auf?

Ich hab schon so eine Idee, wie ich das bei meiner Arbeit einbauen will. aber ... wie würdet ihr antworten? Pickt euch was raus!
Gruß Ines



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