Zum Inhalt wechseln


Blogs




Foto

Kim Rabe: Berlin Monster

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 24 September 2021 · 38 Aufrufe
Wonnes Welt, Kim Rabe

Eine neue Rezension meiner Schwester und Gastautorin Yvonne. Diesmal hat sie sich das Buch "Berlin Monster" von Kim Rabe vorgenommen.

Das Buch „Berlin Monster“ von Kim Rabe spielt in Berlin. Ich hatte das Gefühl, mittendrin zu sein.
Vor dreißig Jahren ist in Berlin ein Unfall passiert, wodurch eine Strahlung übersinnliche Wesen lebendig werden lassen hat. Sämtliche Märchenfiguren, Sagengestalten, Erscheinungen, Einhörner usw. sind zum Leben erweckt worden, und ein großer Teil dieser Wesen lebt in Berlin, da dort auch der Unfall geschah. Alle leben zusammen, ob Mensch oder übernatürliches Wesen, wobei die Menschen in der Hierarchie oben stehen.

Ex-Polizistin wird Privatdetektivin

Lucy ist aus dem Polizeidienst ausgestiegen, als dort etwas passiert war, für das sie sich mit die Verantwortung gibt. Sie kann es nicht aus ihrem Gedächtnis löschen. Als Privatdetektivin löst sie nun Fälle, auch für übernatürliche Wesen. Aus ihrer Biographie heraus fühlt sie sich dazu verpflichtet. Sie begegnet ihnen äußerst respektvoll.
Anna, eine zarte übernatürliche Gestalt, bittet sie, ihre liebe Freundin Lia wiederzufinden, die verschwunden ist. Lucy und auch ihre Freunde geraten dadurch selbst in Gefahr, da auch andere Wesen Lia suchen.

Wortwitz und wahres Gesicht

Das Buch hat mich in mehrerer Hinsicht sehr beeindruckt. Von Anfang an hat mich der Wortwitz erfreut. Am meisten habe ich mich über den Begriff „Deppenapostroph“ gefreut, und das sieht man wirklich an jeder Ecke. Kim Rabe hat aber es nicht nur Wortwitz, sondern sie hat auch Berlins wahres Gesicht gezeigt. Man sieht Lucy förmlich durch die Straßen flitzen und riecht die Menge in den U-Bahnen.
Sehr beeindruckend beschreibt sie die Ankunft am "Berghain" und das Durchstreifen des Geländes. Düster, aber voller geballter Lust nach was auch immer. Dort hätte ich so gern selbst die Ermittlungen geführt.

Sympathische Heldin mit Ecken und Kanten

Erstaunlicherweise ist mir Lucy äußerst sympathisch. Sie hat so viele Ecken und Kanten, aber sie wirkt real. Ich würde gern mehr über sie lesen. Es ist ein großartiges Buch, auch wenn es am Anfang etwas anstrengend ist. Auf den ersten Seiten kommen viele Infos ins Spiel, die man braucht, um sich in das Leben der „Berliner“ eindenken zu können. Manchmal habe ich mich gefragt, ob mein Allgemeinwissen so spärlich ausfällt, dass ich manche Begriffe nicht kenne. Irgendwann hatte ich mich damit abgefunden und bin in die magische Detektivgeschichte abgetaucht. Und das war gut so!
Die politischen Parallelen sind immer wieder gut erkennbar, aber sie wirken nicht plump aufgesetzt, man kann sie wahrnehmen oder ignorieren.
Alles in allem hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen. Ich würde es allerdings gut finden, wenn es eine Art Minilexikon für magische Wesen am Ende des Buches geben würde.

Kim Rabe: Berlin Monster. Nachts sind alle Mörder grau. Köln: Bastei Lübbe, 2021. 416 S., Euro 15.

© Yvonne Pillmaier

Foto

Begleitende Literatur zur Phantastik #75: Das Bewustsein der Maschinen – Gotthard Günther

Geschrieben von Thomas Sebesta in DSFDB.Befindlichkeiten, 24 September 2021 · 8 Aufrufe

Eine Metaphysik der Kybernetik

Hier die neueste Auflage, basierend auf der 2. Auflage, eines Buches, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es auch zu Ende lesen werde. Ziemlich starker Tobak in Bezug auf Lesbarkeit für Laien. Aber wenn man sich durchkämpft nicht uninteressant …


Gotthard Günther, ein Fan auch der Science Fiction, schaffte es, die Bedeutung der Denkart von Norbert Wiener anzuerkennen und schuf mit diesem Buch 1957 das erste Werk nach Wiener, das den Zusammenhang der Kybernetik mit der Philosophie interpretierte. …


Der neu hinzugefügte Teil III verdankt seine Entstehung der intensiven Verbreitung, die die Kybernetik in den östlichen Ländern, speziell in Russland, gefunden hat. […] Die der ersten Auflage beigegebene Bibliographie ist diesmal radikal verkürzt worden. Die kybernetische Literatur hat sich seit 1957 so ungeheurer vermehrt, dass es unmöglich ist, eine auch nur annähernde Übersicht zu geben, ohne ein ganzes Buch mit der bloßen Aufzählung von Titeln zu füllen. […] Dafür sind eine Anzahl russischer Autoren mit relevanten Veröffentlichungen in die Bibliographie aufgenommen worden. …
Auszug 'Vorwort zur zweiten Auflage', Seite 9-15)

Besonders interessant vielleicht der Anhang I: „Homunkulus und Robot“. Zur utopischen Idee des Homunkulus in der abendländischen Kultur, der sein Bewusstsein aus der Retorte bezieht und dem subtilen Unterschied zum Roboter, der ein mechanisches Gehirn besitzt. Das Nachwort von Peter Trawny sollte einige Hilfe bei der Beurteilung des Buches sein. …

Foto

Buchcasting - Podcast zu Carsten Schmitts "Wagners Stimme"

Geschrieben von Rezensionsnerdista in Rezensionsnerdista's Blog, 08 September 2021 · 66 Aufrufe

Am siebten September haben wir (Dirk Osygus und ich) unseren ersten Podcast veröffentlich. Bei Spotify ist er bereits gelistet, man kann auch direkt hier hören. Cover und mehr Informationen sind auf meiner Webseite.

In unserer ersten Folge besprechen wir "Wagners Stimme" von Carsten Schmitt, der jüngst den DSFP in der Kategorie Kurzgeschichte gewonnen hat. Die Folge dauert ca. 45 Minuten. Viel Spaß!

Foto

Im August gelesen: Von Retro-SF zur Sommernachtsmelancholie

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 05 September 2021 · 312 Aufrufe
Lem, Gerd Frey, Millhauser

Dies ist meine August-Leseliste. Ich schaffe es ja eher nie, am Monatsende quasi tagfertig zu sein mit der Lektüre. Ein Buch zwanghaft aus der Hand fallen zu lassen, nur weil der letzte Tag des Monats erreicht wird, halte ich für wenig sinnvoll. Daher also erstmal das letzte Buch des Monats genüsslich zuende gelesen und dann kommt hier auch der Monatseintrag.
Das Buch, das ich nicht aus der Hand legte, ist das neue von Gerd Frey. Ich stelle es gleich mal mit ein paar Stichworten als erstes vor.
Gerd Freys Stories begleiten mich ja schon sehr lange. Ich habe ihn und seine Texte schon 1988-90 kennen gelernt, aus den damaligen ersten Fanzines der letzten Tage der DDR, im SF-Club Andymon in Berlin. Die Andymonianer haben ja mit Fanzines, Gerd mit seinem Egozine „Herovits neue Welten“ und dann mit ALIEN CONTACT das Schreiben von und über SF fortgesetzt. Gerds Abfallverkäufer-Stories gehörten sozusagen zu den ersten fannischen Werken, die ich damals lesen konnte.
Und Gerd macht ja weiter, immer wieder einmal; kann man ja in meinem Blog auch hin und wieder bemerken. Und nun also sein neuestes Werk – eine Zusammenfassung von älteren, mitunter schon ziemlich alten Stories. Für mich war das mitunter ein richtig gutes Wiederlesen:

Eingefügtes Bild

Gerd Frey: „OUTPOST. Dunkle Sonne 2“
„Saatzeit“. In naher Zukunft, auf dem Mars. Interessant, wie hier mit wenigen Worten aktuelle Politik in Sachen internationaler Raumfahrt eingeflochten wird. Aber das ist nicht Thema, sondern der Absturz eines Objektes auf der Marsoberfläche. Absturz? War wohl eher eine gezielte Landung. Auf jeden Fall passiert da was, mit Kugeln und Roboterspinnen und schwarzer Materie. Besteht eine Invasion bevor?
Die Frage wird nicht so beantwortet, wie man es vielleicht erwartet, die Story hat fast sowas wie ein offenes Ende – und ist damit der geeignete Opener der Sammlung.
Aber sie lenkt die Aufmerksamkeit der Leser vielleicht in eine falsche Richtung, denn sie ist nicht lustig.
Die folgende schon: „Handlungsreisende“
Der Titel der Story hat sich mir nicht erschlossen. Denn im Zentrum steht ein Agent. Er hat gerade auf eine sehr ungewöhnliche Art und Weise eine wichtige Geheiminformation erhalten. Doch hat er da was vermasselt und um seinen Fehler zu korrigieren, muss mal kurz in der Zeit zurückreisen.
Das sowas nicht gerade unproblematisch abläuft, ist jedem SF-Kenner geläufig. U.a. muss der Agent sich selbst erschießen, also sein andere Ich; aber das ist erst der Anfang der Kalamitäten.
Am Ende hatte ich so ein bisschen den Eindruck, dass der Auto selber den Faden verloren hatte, ich hatte das auf jeden Fall.
Jetzt weiß man aber, wohin die Reise geht: humorige SF, so zwischen „Per Anhalter durch die Galaxis“ und „Ijon Tichy Sterntagebücher“. Ja, das kommt gut!
Wer in dieser Stimmung bleiben möchte, sollte gleich zum letzten Teil des Buches blättern, denn dort findet er drei Abfallverkäufer-Stories. Oh ja, die klassischen, aus ALIEN CONTACT Zeiten. Sie waren für mich auf jeden Fall ein schönes Wiederlesen.
Auch „Teufelssaat“ beschert uns ein Wiedersehen, und zwar mit Ikondrar. Der ist hier aber eher Ziel einer Attacke und damit Nebendarsteller. Der Zauberer, um den es hier geht und dessen Schicksal wir miterleben können, heißt Kolvar. Ob es sich lohnt, sich den Namen zu merken? Na, auf der Sterbenden Erde – so richtig schön in Dark-Science-Fantasy-Manier a là Jack Vance und Michael Moorcock – wird hier eine zauberhafte, abenteuerliche, etwas kriminelle Story erzählt. Ach ja, das war dann wieder keine lustige SF.
„Oupost“ ist die Titelstory des Bandes und das heißt einfach „Außenposten“. Auch das dürfte jetzt so eine typische SF-Story von Gerd Frey sei: Der einzelne auf einem Vorposten, irgendwo in der lebensfeindlichen Umwelt des Kosmos, gern auf einem unwirtlichen Planeten. Hier: Jupitermond Europa. Was wie Routine und sogar mit etwas Langeweile beginnt, wird schnell zu lebensbedrohlichen Unfallsituation. Wie kann so jemand, der da ganz allein in lebensfeindlicher Umgebung agiert, sich helfen? Nun, ganz allein ist er nicht, aber das macht seine Situation wohl auch nicht besser. Als Referenzen darf ich SOLARIS und ALIEN nennen.
„Anna“ hatte ich auch schon mal gelesen, müsste jetzt glatt nachsehen, wo… Das ist mal eine sehr irdische und Horror-Story. Ein Gothic-Mädchen verführt einen unerfahren jungen Mann. Der heiße Sommer, mit Hitze und Trockenheit, bestimmt die Atmosphäre. Die Initiation, der der Junge erfährt, wird ein psychedelischer Tripp, der irgendwie sehr ungut beginnt, ihn dann aber in irgendwie höhere Gefilde führt.
„Havarie“ ist dann fast so etwas wie „Outpost“, nur mit etwas anderem Hintergrund. Hier: Der Mars.
Gerd hat ihr den Untertitel „Eine Retro-SF Geschichte“ verpasst. Na ja, ist halt klassische Hard-SF. Aber sein „Der Marsianer“ denke ich, ist der Stoff wieder up to date.
Ich habe jetzt gar nicht alle Stories aufgezählt, es sind noch ein paar mehr. Gerd bedient in ihnen eine reichhaltige Palette an Topoi und Motiven der SF und Phantastik. Er kann lustig, kann Horror, kann richtige, geradlinige Abenteuer-SF, oftmals mit dystopischen Abgründen, ohne diese allzu tief auszuloten. Immer steht das Individuum im Mittelpunkt, als Leser kann man da immer schnell andocken und sich in die Story ziehen lassen. Manchmal sind es aber auch traumatisch, traumatisierende Erfahrungen, die seine Helden machen müssen, die etwas in Worte zu fassen versuchen, was nicht mit Worten erklärbar scheint. Auch darauf habe ich mich gern eingelassen.
9 / 10 Punkte

Richard A. Lupoff: „Der Dreifaltigkeitsmann“
Die dritte Station auf der Reise mit dem kürzlich verstorbenen Autor durch dessen Welten. Wir machen diesmal in den Jahren 1943 und 1976 Halt. (Meine „Reise“ orientiert sich nicht nach den Entstehungszeiten der Romane, die auf Deutsch vorliegen, sondern nach der Zeit, in der sie spielen.)
Das Buch will so viel, aber schafft es das auch? Also, ich bin der Meinung: Ja, mit Abstrichen.
Im Zentrum steht ein Mann, in dem drei (oder mehr? ...) Persönlichkeiten existieren. Diese psychische Erkrankung wird also zum einen vom Autor thematisiert. Darüber hinaus geht es aber auch um den Wert der Comic-Kunst, und um eine Aufarbeitung der Juden-Verfolgung und -Vernichtung durch die Nazis in Holland, und um die Rettung des Universums vor einem gefährlichen Raumbrand – und das alles auf 250 eng bedruckten Moewig-TB-Seiten! Ja, das ist sehr viel, und der Einstieg fiel mir gar nicht so leicht. Aber irgendwann hat es gezündet und ich bin mal wieder von dem Autor ziemlich begeistert!
9 / 10 Punkte

Steven Millhauser: „Zaubernacht“
Menschenskind, ist das gut! Nach dem kleinen Buch, einer Novelle, wie es auf dem Cover steht, muss ich mehr von dem Autor lesen!
Ich nehme mal an, der ist kein „Geheimtipp“ mehr, aber mir war er bis dato verborgen. So was auch…
Dabei ist diese Geschichte, die in wenigen Stunden in einer sehr warmen Sommernacht im Süden Connecticuts spielt, eigentlich an sich nicht spektakulär. Sie hat ja ein bisschen was von Drama und menschlicher Tragödie, auch ein bisschen Krimi und Horror sogar. Ewas Übernatürliches, Phantastisches. Aber vor allem so unendlich viel Sehnsucht und Melancholie. Das hat mich echt getroffen, mittenmang!
Die Leute in dem Städtchen können nicht schlafen, gehen raus, aus verschiedenen Gründen und mit unterschiedlichen Zielen (falls sie überhaupt ein Ziel haben). Sie begegnen sich dabei sogar, manchmal. Der Mond, die Mondgöttin lockt, und sie scheint Lebloses wie Schaufenster- u.a. Puppen zu beleben.
Aber was da passiert, ist eher sekundär, wie es erzählt und durch mich als Leser empfunden wird, das ist einfach zauberhaft! Deswegen schreibe ich hier gar nicht mehr, sondern empfehle es allen, die ein Sinn für das Poetische im Realen haben.
Gestoßen wurde ich übrigens auf das Buch durch eine Rezi einer meiner Lieblingsseiten, der des Vereins für Vergleichende Mythologie, Leipzig. Da steht auch dann mehr inhaltlich.
https://www.vergleic...s-zaubernacht/
11 / 10 Punkte


Stanisław Lem: „Eine Minute der Menschheit“
Endlich mal wieder Lem! Zu seinem 100. Geburtstag musste das sein (und in Vorbereitung unseres Schwerpunktheftes beim NEUEN STERN, natürlich). Aber was? Was ich schon kenne? Doch was heißt „kennen“? So lange habe ich ihn nicht mehr gelesen. Nur SOLARIS ist mir ziemlich gegenwärtig (durch Theater und Filme).
Also mal was Neues. Das kleine Büchlein kannte ich noch nicht. Ist aber auch so ein Text, der als Rezension eines nicht existierenden Buches getarnt Lems Weltsicht dokumentiert. Und die wurde mit den Jahren nicht besser, oder gar heller. Leider für mich auch nicht mehr so relevant, was er da erzählt und irgendwie in der Intention, die es (das Buch, oder er, Lem) verfolgt, nicht durchschaubar.
Lustig: In einem Interview mit ihm las ich, dass ihn die Liebesgeschichte in der amerikanischen Verfilmung von SOLARS überhaupt nicht gefiel, wie der ganze Film wo sowieso nicht. Und hier, in seinen Gedankengängen, geht es sehr viel um Sex, Pornografie etc.
Das Buch, das in dem Buch vorgestellt wird, zeigt auf, was die Menschheit in einer Minute so macht – vor allem in Zahlen dargestellt. Da geht es also um Hektoliter Blut, Sperma und Milch (Muttermilch). OH je…
Na ja, aber der ironische Ton gefällt mir.
6 / 10 Punkte

Stanisław Lem: „Der Mensch vom Mars“
Da das „Neue“ von Lem mir nicht so sonderlich mundete, also doch was Altes – und dann aber etwas, was zwar alt ist, aber erst Jahrzehnte später auf Deutsch erschien! Den kannte ich echt noch nicht. Das Buch ist Lems Erstling von 1946. Das Buch sollte ihn und seine Kumpels vom Grauen des gerade überstandenen Krieges ablenken. Und es zeigt, dass Lem damals wohl großer Wells-Fan war. Es erschien zuerst in einer Literaturzeitschrift und erst Ende der 80er in Buchform, kurz darauf auch auf Deutsch.
Der „Mensch“ vom Mars ist natürlich kein Mensch, sondern so ein biomechanisches Wesen – ein in künstlicher Hülle verbogenes Plasma-Wesen. Vielleicht er Urahne des ozeanfüllenden Solaris-Wesens?
Ich denke, hier kommen viele Motive vor, die Lem später nochmals aufgriff. Diese für irdische Begriffe unfassbare Lebewesen, von denen die Forscher nicht mal genau wissen, ob es überhaupt lebt, oder gar eine Maschine ist, weil sie mit Maschinenteilen operiert, kann die Gedanken, das Gehirn der Menschen direkt mit Informationen versehen. Denen kommt das wie Visionen und Träume vor.
Leider kommt keine echte Verständigung zu Stande. Außerdem ist das Wesen schon ziemlich gefährlich und aggressiv.
Lustig ist der Einstieg in den Roman. Der Ich-Erzähler, ein arbeitsloser Journalist in New York, wird einfach mal so am helllichten Tage gekidnappt. Es liegt wohl ein Missverständnis vor, aber aufgeklärt wird das nicht. Seine Kidnapper sind die Forscher, die das Alien gefunden haben und untersuchen. Er hilft ihnen daraufhin (ohne jegliche Qualifikation dafür, aber mit „gesundem Menschenverstand“).
Auch wenn das jetzt sicher noch kein reifer Lem ist, aber er las sich erfrischend, war auch ein bisschen spannend und kurzweilig.
8 / 10 Punkte

Foto

Band 1: FREILAND Cover

Geschrieben von HMP in Welt der 7 Ebenen, 04 September 2021 · 81 Aufrufe

Hier ist es nun, das Titelbild zu FREILAND, dem 1. Band von "Welt der 7 Ebenen", einem Gemeinschaftswerk zwischen Dirk und mir (wie man ja auch lesen kann :wink2:).

Angehängte Grafiken

  • Angehängtes Bild


Foto

Die Leiden des jungen Verlegers

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 13 August 2021 · 103 Aufrufe

Es gibt ein erstes, durchaus angenehmes Feedback zu den Verlegerleiden auf

Janetts Meinung


Das Fazit:

„Die Leiden des jungen Verlegers“ sind eine Hommage von Holger M. Pohl an die Kleinverlagsszene der Phantastik. Die Abenteuer eines Verleger-Arachnoiden und seines Drachen-Kollegen beinhalten viele Anspielungen, Informationen und mehr als nur ein wenig der Persönlichkeit des Autors. Für das gemeine lesende Idividuum, das vielleicht sogar glaubt ein Mensch zu sein, mag das Gesamtergebnis eher durchschnittlich anmuten. Alle Kenner der Szene werden aber sicher einen zusätzlichen Punkt für die Gesamtbewertung vergeben.

Foto

Comic-Randnotiz zu Pascal Jousselins "Unschlagbar"-Serie (#66)

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 11 August 2021 · 277 Aufrufe
Pascal Jousselin, Unschlagbar und 3 weitere...

Comic-Randnotiz zu Pascal Jousselins "Unschlagbar"-Serie (#66) Eine kurze Randnotiz zu Pascal Jousselins Comic-Serie um den unorthodoxen Superhelden "Unschlagbar", der über die im Comic-Reich einzigartige Gabe verfügt, Panel-Grenzen zu überwinden. Ich war von dem ersten Band ziemlich begeistert, wie man hier nachlesen kann. Nunmehr ist auch der dritte Band erschienen (übers. von M. Le Comte) und hat mir wieder viel Spaß gemacht. Besonders originell finde ich die Geschichte, in der Unschlagbar und sein Kumpel, der Polizist Bruno, durch ein Dimensionsportal in die Realwelt geraten, – hier wird das Comic überraschend zur Foto-Story. (bf)

Bibliografische Angaben:
Pascal Jousselins: Unschlagbar! 3: Der Albtraum der Ganoven. Übers. von Marcel Le Comte. Hamburg: Carlsen, 2021. 48 S. ISBN-13:‎ 978-3551723499
Bildquelle und weitere Infos: klick!

Foto

Garantiert schreiben lernen von Gabriele L. Rico

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 16 June 2021 · 374 Aufrufe
Kreativität, Clustering

Manche Bücher besitzen etwas Magisches, sie lassen dich nie mehr los. Dieses aus dem Rowohlt Verlag gehört dazu. Es liest sich wie ein Krimi, für den, der etwas über die Arbeitsweise des Gehirns lernen will. Dabei geht es nur um Kreativität für Autoren. Nur – stimmt nicht ganz. Ich denke, die Erkenntnisse der Gabriele L. Rico sind weitaus hilfreicher für einen offenen Geist. Zwar stammt der Lesestoff aus dem Jahr 1984, trotzdem mag ich ihn sehr. Auch, wenn mir natürlich bekannt ist, dass sich die Gehirnforschung ständig weiterentwickelt.
Die Autorin schuf die Methode des Clusterings, nicht zu verwechseln mit dem Mindmapping, das eher auf der rationalen Ebene abläuft.
Stell dir vor, du willst etwas über ein bestimmtes Thema schreiben, aber weißt nicht, was. Also erschaffe ein Cluster.
Nimm ein Blatt Papier und beginne. Wie auch beim Mindmapping kommt in die Mitte das Thema. ABER: Nun lässt du völlig entspannt deine Gedanken fließen und schreibst alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt. Es werden Worte aus dem Unterbewusstsein auftauchen, die du NICHT zensieren solltest. Wenn du, immer noch entspannt, diese durchliest, entdeckst du Bilder, Anregungen und Zusammenhänge, die dir helfen, den Text zu schreiben. Das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften soll durch die entstehenden Assoziationen viel besser funktionieren.
Meine paar Zeilen erklären bloß ganz allgemein das Clustering. Das Buch mit seinen knapp 300 Seiten ist natürlich interessanter und vor allem, kein bisschen langweilig. Bei einem Krimi erfährst du am Ende – vorausgesetzt, der Autor will das so – wer der Täter ist. Bei Garantiert schreiben lernen weißt du dann, wie du am besten dein Unterbewusstsein anzapfen kannst.
Magisch ist dabei nicht nur das spannende Thema der Kreativität, sondern auch die zauberhaft unterhaltsame Schreibweise der Autorin Gabriele L. Rico.
Unbedingt empfehlenswert!

Foto

D9E-24 zum Zweiten

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 17 October 2020 · 993 Aufrufe
D9E

Es ist getan. Nach der Einarbeitung des Lektorats, dem Streichen von Redundanzen und den letzten Korrekturen ist das Manuskript an den Verlag. Die Reise endet ... irgendwie. Meine Arbeit ist zu 99 Prozent getan. D9E-24 ist fertig. Der finale Band. Und ja, einen Titel gibt es und demnächst hoffentlich auch das Cover dazu.

Foto

Start

Geschrieben von fantascientifico in Storyticker, 27 May 2020 · 1781 Aufrufe
Storyticker, SFCD, Autorenservice und 7 weitere...

Start Hier entsteht die Online-Präsenz des Storytickers des Science Fiction Clubs Deutschland e.V. (www.sfcd.eu).

Datenschutz: https://www.sfcd.eu/datenschutz/
Impressum: https://www.sfcd.eu/impressum/


Foto

Video der Woche: Fish - Weltschmerz

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 21 March 2020 · 2036 Aufrufe

Interessant: Diese Rubrik wurde tatsächlich letztmals im August 2016 bedient. Lange her ...
Ich bin aktuell aus vielerlei Gründen inaktiv, möchte aber den wenigen Blog-Besuchern das aktuelle Fish-Video nicht vorenthalten: Weltschmerz. Das passt ...
Das gleichnamige Album soll endlich, endlich am 10. Juli (2020, das muss man wohl dazu schreiben) erscheinen, es wird Fishs letztes Studioalbum sein und ich hoffe, die Welt dreht sich bald wieder normal, damit ich es auch wirklich in der Deluxe Edition mit 2CDs und einer Blu-ray sowie als schicke Doppel-LP in Händen halten kann.



Foto

Robert Corvus' Gesamtbetrachtung der KLP-Gewinner aus der 1980ern

Geschrieben von ShockWaveRider in Die Wunder des Ralviehversums, 20 January 2020 · 6002 Aufrufe

Der Schriftsteller Robert Corvus verfolgt auf seinem Youtube-Kanal gerade ein interessantes Projekt. Jeden Monat liest er einen Roman, der beim Kurd-Laßwitz-Preis als "Bester deutschsprachiger Roman" ausgezeichnet wurde. Dabei geht er chronologisch vor.

Nun hat er die Sieger der Jahre 1981 bis 1989 glücklich überlebt und zieht eine ernüchterte, aber teils auch launige Zwischenbilanz:


Eine Gedanken von mir dazu:

Corvus fragt sich, ob die Gewinner wirklich immer die besten Bücher des Jahres gewesen seien. Die Romane seien nicht für SF-Fans ausgewählt, sondern um Menschen, die SF mit Heftromanen gleichsetzen, zu zeigen, dass SF-Romane durchaus anspruchsvoller sein können (Präsentabilität außerhalb des SF-Ghettos).

Dazu kann man viel sagen.
Zum einen: Ich kenne fünf der neun Preisträger und mag sie allesamt sehr gerne. Georg Zauners "Die Enkel der Raketenbauer" und Thomas R.P. Mielkes "Das Sakriversum" sind mit einem Augenzwinkern geschilderte Zukunftsvisionen, während Wolfgang Jeschkes "Der letzte Tag der Schöpfung" die Aussichtslosigkeit des Vorhabens, mittels einer Zeitmaschine die politschen Verhältnisse der Gegenwart zu ändern, thematisiert. Beim letztgenannten Buch fand ich es sogar sehr verdienstvoll, dass hier eben nicht wieder das ausgenudelte "Mensch aus dem Jahr 2000 trifft Julius Cäsar"-Motiv recycled wurde, sondern ein größerer, aber vor allem anderer Bogen gespannt wurde.

Zum anderen: Die Jahre 1978-1986 werden gern als das "Goldene Zeitalter der SF in Deutschland" bezeichnet. Weil man damals mit deutschsprachiger Science Fiction jenseits des Heftromans gutes Geld verdienen konnte. (So ist es auch kein Zufall, dass der KLP gerade zu dieser Zeit aus der Taufe gehoben wurde.) Es gibt verschiedene Erklärungsversuche, wie es zu der Nachfrage kommen konnte. Ein Ansatz: Die SF-Taschenbuchreihen namentlich bei Heyne und bei Goldmann haben die deutschen SF-Fans mit literarisch anspruchsvollen Werken aus dem englisches Sprachraum bekannt gemacht. Daraus erwuchs das Bedürfnis nach ähnlich anspruchsvoller deutschsprachiger SF.
Das Problem: Auf der Angebotsseite war man darauf nicht vorbereitet. Es gab einfach zu wenig gute Autoren, die fähig und willens waren, gute deutschsprachige SF zu schreiben. Um die große Nachfrage dennoch zu bedienen, senkten die Verlage ihre Qualitätsansprüche und publizierten Manuskripte, die normalerweise spätestens auf Seite 3 vom Lektor in die Rundablage befördert worden wären. Was dazu führte, dass es in den 80er-Jahren einfach zu wenig gute deutschsprachige SF-Romane gab.
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich, als ich die DSFP-Kurzgeschichten-Preisträger-Anthologie "Die Stille nach dem Ton" las. Gerade bei den ersten Stories aus dem 80ern fragte ich mich einige male: Gab es in dem Jahr wirklich keine bessere Story? Mit fortschreitender Zeit verbesserte sich die Qualität der Siegerstories, und der Anteil der relativen Aussetzer sank ab den 1990ern deutlich. Es besteht also auch Hoffnung bei den KLP-Romanen.

Corvus vermutet, dass die deutschen SF-Schaffenden nicht nur nach literarischer Qualität abgestimmt haben. Als Beispiel nennt er den Preis für Wolfgang Jeschke, der sich nicht nur als Autor, sondern vor allem als Herausgeber und Cheflektor für die SF-Reihe im Heyne Verlag hervorgetan hatte. Mit dem Preis für "Der letzte Tag der Schöpfung" könnten bewusst oder unbewusst auch seine Verdienste für die Verbreitung der Science Fiction in Deutschland gewürdigt worden sein.

Außerdem hing die Existenz manches deutschen SF-Autors von Jeschkes Wohlwollen ab. Tatsächlich sagte Jeschke, als ihm 2006 der Deutsche Science Fiction Preis (!) für "Das Cusanus-Spiel" verliehen wurde, sinngemäß, er sei stolz darauf, dass die DSFP-Jury ihm den Preis zuerkannt habe. Der KLP komme ja sowieso. (Tatsächlich ist Jeschke mit insgesamt 17 oder 18 KLP-Titeln in verschiedenen Kategorien unangefochtener Spitzenreiter.)
Der KLP ist eben KEIN Jury-Preis, sondern ein Preis, der, ähnlich dem Nebula-Award, von den SF-Schaffenden vergeben wird. Die KLP-Abstimmungsberechtigten müssen z.B. nicht alle Bücher auf der short list gelesen haben, um abstimmen zu können. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen KLP und DSFP, was natürlich auch spezifische Unterschiede in den Ergebnissen nach sich zieht. Aber deshalb gibt es ja auch die verschiedenen Preise.
Und mit diesen Ausführungen will ich keineswegs den KLP bashen. KLP, DSFP und der Deutsche Phantastik-Preis als echter Publikumspreis haben allesamt ihre Daseinsberechtigung, gerade weil sie mit unterschiedlichen Ansätzen an die Preisfindung herangehen.

Egal. Ich freue mich schon darauf, was Robert Corvus zu den KLP-Siegern der 90er Jahre zu sagen hat.
Wie gesagt: Die besten Kurzgeschichten beim DSFP wurden in der Dekade besser.

Foto

Green Eggs and Ham [HarperCollinsChildren/2003(1960)]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 10 November 2019 · 5112 Aufrufe
20.Jhdt., Harper

PG1-Cover Ich bin mal wieder spät dran*, und tausche außerdem für diesen & den nächsten Eintrag die Neu-/Alt-Reihenfolge. Es handelt sich hier platzhaltend um ein Buch aus der Dr.-Seuss-Reihe, die in den 60ern die Vorgehensweise beim Lesen-Erlernen für Kinder revolutionierte. Außerdem hält sich das Buch an die Nonsens-Tradition von anderen Kinderbüchern seit Alice in Wonderland, was Kindern (& mir, übrigens) sicher so gut wie immer gefällt. (Und: Eine brandneue audiovisuelle Umsetzung erscheint heuer auf Netflix!)


Im Buch erscheint ein frecher Kleinling namens Sam-I-Am, auf einem hund-ähnlichen Wesen vorbei-reitend, der einen älteren, größeren Pelzherren mit hohem schwarzen Hut auf die Nerven geht. Dieser sagt öfter "I do not like", anfangs in Richtung Sam, aber kurz danach auch dem Gericht das ihm Sam unter die Nase hält - Schinken mit grünen Spiegeleiern! Als aber der Schwarzhütige dies das erste Mal nicht mag, schaltet der Rothütige schlauerweise auf die Logikschiene - mag der Ältere das Gericht vielleicht an einem anderen Ort? Denn schließlich isst das Hirn ja mit, und vielleicht fühlt der Andere sich anderswo wohl(gesinnt)er?


Lässt sich der junge bzw. sich nicht alt fühlende Leser darauf ein, ist klar womit das restliche Buch gefüllt wird - den absurdesten Orten & Vehikeln, wo Schinken mit solchen Spiegeleiern vielleicht doch schmecken könnte... Irgendwann gibt der inzwischen durchnässte Schwarzhütler auf - und dann geschieht noch ein kleines Wunder!


Seuss hat wohl damals die altmodischen "anspruchsvolleren" Kinderbücher - wie ev. auch Alice? - in die Ecke gepfeffert und mit jemandem eine Wette ausgemacht, dass er ein besseres erstes Lesebuch mit einem Vokabular von nur 50 Wörtern erstellen könnte. Ein Buch wie dieses locker gereimte war das Ergebnis. (Das hier ist neben dem früheren Cat in the Hat das bekannteste aus seiner langen Serie. :thumb: Es gibt endlose Marketingumsetzungen davon! Ich behaupte, dass auch Hip-Hopper Will-I-Am sich daraus hat inspirieren lassen.)


Was ich an den Seuss-Büchern so toll finde, ist dass nicht nur die Texte schnell ins Absurde kippen, sondern die Illustrationen das praktisch von Anfang an tun, mit wilderen Aufstellungen mit jeder Seite. Die Protagonisten sind meist Tiere, oft eher unidentifizierbar - aber definitiv "furry" - und die tanzen/schweben/schwimmen in der Weltgeschichte herum, meist irgendwas unmöglich balancierend, umgeben von staunenden - oder selbst irgendwelche Stunts ganz lässig durchführenden - Zuschauern. Seuss stellt seine Welten subversiv gaga dar. (Oder angemessen der Zeitperiode: Dada! Apropos: Ich finde lustig, wie dieses 1. Buch die klassisch-amerikanisch-kapitalistische Rolle des ewigen nie-aufgebenden Verkäufers parsifliert!)


Diese Idee des einfacheren Anfangslernen wurde kurz danach dann auch von Sesame Street im TV fortgesetzt, und von vielen anderen Einrichtungen im Westen angewandt. Die US-TV-Serie wird übrigens im November ein halbes Jahrhundert alt! q:)d


Fazit: Am besten VORM Schauen bei Netflix sich mindestens ein Buch aus der Reihe mal reinziehen! Nachher kann man es einer Lieblingsenkelin oder so schenken; wird bestimmt mit großem Dank entgegen genommen.


(* offiziell ist das hier der Juli-Beitrag!!)



Foto

Trump, Putin und der Dicke

Geschrieben von wilkomueller in Wilkos Empfehlungen, 06 July 2019 · 5383 Aufrufe
Apokalypse, Zeitläufer, Zeitreise

Trump, Putin und der Dicke

2005: Aus der Frustration über die politische und soziale Entwicklung im Osten Deutschlands nach der Wende gingen die „ZORN“-Geschichten hervor; aus denen wiederum entstand das Buch „Die Zeitläufer“, dem eine Schlüsselstellung im Werk des Autors zugesprochen wird. Unzählige fanden auf seinen Seiten den Tod, denn die mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Protagonisten fackelten nicht lange. Doch am Ende verließen sie desillusioniert die Erde.

2019: Einer der Zeitläufer ist zurückgeblieben und er ist für die Welt von heute bitter nötig. Die Klima-Apokalypse droht noch zu unseren Lebzeiten. Steht nur er mit seinen besonderen Fähigkeiten zwischen dem völligen Kollaps und dem Überleben der Menschheit? Die Liste der Opfer ist auch diesmal lang und prominent: Trump, Putin und wie hieß nochmal der kleine Dicke? Sie alle behindern die Rettung der Welt und müssen dafür büßen. Denn der letzte Zeitläufer ist immer noch voller ZORN!

Wilko Müller jr.: Der letzte Zeitläufer
ISBN 978-3-945713-65-5

Foto

Blog ist raus - quasi exo

Geschrieben von Frank Lauenroth in WeBLOGbuch | Frank Lauenroth | Autor |, 07 June 2018 · 3583 Aufrufe

Nach der anhaltenden Ruhe hier hat es vielleicht schon der Eine oder die Andere geahnt: Mein Blog ist umgezogen.

Dahin -> https://exophyt.wordpress.com/

Schaut doch mal vorbei, so Ihr mögt. :scooter:

Foto

Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 4333 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

Angehängte Dateien



Foto

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 4174 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


Foto

Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Sternenportal, 02 February 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

Foto

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 5364 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause




9 Besucher in den letzten 15 Minuten online

Mitglieder: 0, Gäste: 7, unsichtbare Mitglieder: 0


Google (2)