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Lesung mit Geisterreitern und Phöniziern - jetzt zum Nachhören

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 26 July 2021 · 14 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt

Meine Radiolesung mit den Geschichten "Geisterreiter" (aus: "Tod des Helden") und "Der Hafen der Astarte" (aus: "Kreuzfahrt, Mord und Mittelmeer") könnt ihr ab jetzt auch nachhören. Wer die Sendung auf Radio Tonkuhle verpasst hat, findet die geschnittene Version (ohne Musik und Terminkalender) jetzt auf dem Youtube-Kanal der Hildesheimlichen Autoren. Viel Spaß damit!

https://youtu.be/UHhO8vRUEvw?t=4

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Sommerlektüre, auch abgebrochene

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 23 July 2021 · 181 Aufrufe
Sebastian Guhr, Daniel Kehlmann und 3 weitere...

...beginnen wir mit den Abbrüchen des Monats
Der Lesemonat Juni war zunächst von weniger erbaulichen Eindrücken geprägt. Ich habe es z.B. mit John Crowleys „In der Tiefe“ ein zweites Mal versucht. Einst hatte ich den Dreifachband „Maschinensommer“, kam damals – vor 15 Jahren? – nicht rein. verkaufte ihn gar. Und jetzt habe ich ihn mir wieder hingestellt. Und? Wieder nix.
Die Sprache ist sehr gekünstelt, sie erleichtert mir nicht gerade den Zugang. Und dann habe ich wohl nach wie vor falsche Erwartungen? Jedenfalls war ich auf eine exotische Welt erpicht, die Säule im All, auf der sich die kleine flache Welt befindet. Da gäbe es, meiner Meinung nach, so viel zu entdecken. Ein geschlechtsloser Fremder wird dort ohne Erinnerung aufgefunden. Es scheint sich um einen Androiden zu handeln. Aber nicht seine Geschichte steht im Mittelpunkt, sondern die Fehden der feudalen Gesellschaft dieser Mini-Welt. Das ist reine, mittelalterlich geprägte Fantasy, wie ich sie zumindest eher nicht mag. Na, mein Problem, Abbruch nach 80 Seiten
Zum Zweiten:
„Tausend Milliarden glückliche Menschen“ von James Blish und Norman L. Knight. Was für ein Titel! Und dann noch mein jetzt bereits seit Jahren angehimmelter Lieblingsautor Blish!
Auch das Vorwort hat mich für das Buch eingenommen. Es soll eine Utopie sei, obwohl der Umstand einer dermaßen hohen Überbevölkerung die Planeten eher dystopische Zustände erahnen lassen.
Im Vorwort erklären die beiden Autoren, wie sie sich jahrelang mit der Sache beschäftigt haben. Knight hat in den 40ern bereits Stories dazu geschrieben. Sie haben sich viele Gedanken gemacht, Notizen, Briefe hin und her geschrieben.
Na ja, irgendwie merkt man es dem Werk an. Ich kam in die Romanhandlung einfach nicht rein - vielleicht, weil es sie gar nicht gibt. Das ist eher so ein Staatsroman, in dem aber auf aus meiner Sicht Unwesentliches Wert gelegt wird. Aber was kann ich nach gut 50 Seiten schon behaupten?
Von den utopisch-dystopischen Zuständen habe ich nicht viel mitbekommen. Die vielen Menschen leben in Riesenstädten, sie tun nichts, da die Arbeit von Maschinen und Computern erledigt wird (Arbeit 4.0 gab’s damals als Idee also schon). Die Handelnden sind die wenigen noch Arbeitenden. Und einer macht sich einen Kopp, wie und wo er seinen Urlaub verbringen kann.
Dann gibt es noch Menschen, die sich anatomisch an ein Leben im Meer angepasst haben. Sie gelten als neue Art, Tritonen. Okay, also Amphibienmenschen. Nicht so neu (der Roman ist aber auch schon alt). Denen widmet sich das Buch zunächst sehr intensiv. Aber in einer Form, die eher an Arbeit-Geschäfts-Besprechungen erinnert.

Nun aber: Gelesen im Juni und in der 1. Hälfte des Juli.

Daniel Decker: „Dør“
Der Roman nähert sich auf raffinierte Weise seinem Thema. Es gibt quasi verschiedene Romananfänge, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen, verschiedene Protagonisten haben und der am Ende Ideen des Esoterikers Gurdjieff mit denen Lovecrafts mixt. Und das alles in einem relativ kurzen Text.
Dør ist ein Musikprojekt. Natürlich dachte ich als, dass es sich um eine skandinavische Black Metal Band mit HPL-Bezug handle und lag so falsch nicht. Es ist sozusagen eine Proto-Metal-Band aus Skandinavien, die der Beschreibung des Autors nach einige Stilelemente – sowohl musikalisch, als auch im Habitus und Auftreten – des späteren norwegischen Black Metal vorwegnimmt.
Dieses „Musikkollektiv“ aus den 60er Jahre ist natürlich fiktiv – also, ich nehme doch an, es ist fiktiv – und wurde von einem Mann namens Anderson gegründet. Der dürfte aber zu dem Zeitpunkt des Bestehens der band schon über 80 Jahre alt gewesen sein. Nur sieht man das nicht hinter seiner weißen Bühnenschminke.
In kurzen Kapiteln nähern wir uns dem Phänomen Dør und der Person Anderson, um ihn dann im Hauptteil, der 1935 spielt, auf einer Expedition ganz im Stile Lovecrafts und seiner „Berge des Wahnsinns“ zu erleben. Die mysteriöse reise geht hier aber in den Himalaja und teilweise an der Seite des Esoterikers Gurdjieff.
Der Mann hatte es ja auch mit der Musik – mit Tänzen vor allem, die ihm die seelischen und mentalen Geheimnisse der Derwische näherbringen sollten. Bevor er seine 40. Bewegung vollenden konnte, starb Gurdjieff 1949.
Zuvor öffneten er und Anderson aber eine „Tür“ – genau das heißt Dør wohl. Bei der Mission begegnen Andersen große Vögel, die einem Ruf ausstoßen, die dem Fan der Weird Fiction nicht unbekannt sein dürfte: „Tekeli-li! Tekeli-li!“
Eine schöne Hommage an den Altmeister der Weird Fiction, die für meinen Geschmack noch mehr ausgebaut sein könnte und die am Ende vielleicht sogar zu sehr dem Vorbild nacheifert.
8 / 10 Punkte

Richard Lupoff: „Zirkumpolar“
Astreiner SF-Alternativwelt-Roman um berühmte Flieger-Pioniere und -Asse der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wie Richtofen, Lindbergh und Earhart. Es geht um ein großes Preisausschreiben, um einen Flug um die Welt und wer es am schnellsten schafft.
Die Welt ist der uns bekannten durchaus ähnlich – und doch so völlig anders. Es gab keinen ersten Weltkrieg, nur einen Einjahreskrieg. Richtofen lebt noch, das Deutsche Reich und das Russische Zarenreich auch – und: Die Erde ist doch eine Scheibe! „Unsere“ Erde ist die Oberfläche. Aber was ist auf ihre Rückseite? Das weiß niemand, denn dahin hat sich noch niemand gewagt und vor allem ist noch niemand der es sich doch wagte je zurückgehkehrt.
Aber jetzt gibt es Flugzeuge und damit kann man im Süden über die große Eisbarriere hinweg und im Norden durch das Symmessche Loch auf die andere Seite. Dort finden wir quasi noch mal eine Alternativ-Erde. Und so kann das Abenteuer beginnen!
Das Buch erschien bei Ullstein als Abenteuerroman, in der Aufmachung gar nicht an einen SF-Roman erinnernd. Möglicherweise entging es so vielen SF-Fans und stieß Freunde der historische (echten) Abenteuergeschichte vor den Kopf. Wie auch immer, ich fand das Teil großartig.
9 / 10 Punkte

Barbara Bronnen: „Das Monokel“
Na, das war jetzt auch noch fällig. Ob ich jetzt mit dem Bronnen-Kapitel durch bin? Hmm, weiß nicht…
Den Roman schrieb die Tochter von Arnolt Bronnen. Sie und ihr jüngerer Bruder wundern sich über diesen Mann, der ihr Vater war, genauso wie ich. Was hat ihn geritten, so harte Grenzen aufzumachen und diese mehrmals zu überschreiten?
Die Tochter hat noch recht viel von ihrem Vater mitbekommen, der Sohn, ihr Bruder, war 2 Jahre alt, als Arnolt Bronnen starb. Aber ihm, Andreas, wird seine Herkunft aufs Butterbrot geschmiert!
Andreas Bronnen lebt in Scheidung. Seine Frau und sein Kind leben in Österreich und dort erinnert man ihn an seinen „unzuverlässigen“ Vater – der Anwalt seiner Frau will ihm daraus einen Strick drehen. Also muss sich der Sohn mit seiner Familiengeschichte befassen.
Die Geschwister machen sich auf eine Spurensuche durch Deutschland, Österreich, Polen, die Lebensstationen ihres Vaters.
Und – für mich erstaunlich – sie werden von den gleichen Fragen getrieben, wie ich. Als Hauptdokument nehmen sie auch „Arnolt Bronnen gibt zu Protokoll“. Allerdings, und das war für mich dann doch der Mehrgewinn aus diesem Roman, widmet sich die Autorin auch ausführlich der Zeit am Ende der Nazizeit, als Bronnen zum antifaschistischen Widerstand überging und der Phase, die Bronnen in der DDR verbrachte. Davon steht in den Protokollen kaum was.
Für den Sohn, also Andreas Bronnen, war dieser Findungsprozess sehr wichtig, weil er erst mal überhaupt eine Beziehung zu seinem unbekannten Vater herstellte, posthum natürlich. Das war auch für mich als Leser interessant, zudem hat Andreas Bronnen, als Wanderer zwischen den Systemen, eine interessante Biografie. Er ist in der DDR aufgewachsen, konnte dann aber in Österreich studieren und machte dort auch eine ziemlich kapitalistische Karriere. Verbal zumindest scheint er aber eine Affinität zur DDR, zum Kommunismus zu haben. Komische Sache, aber natürlich superinteressant.
Der Roman ist vielschichtig, beleuchtet das Leben des berühmten und bei manchen berüchtigten Vaters und zeigt, wie sein „Ruf“, sein Leumund auf die Biografien der Kinder, der nun auch bekannten Autorin und ihres Bruders, ausstrahlt.
Mitunter etwas weitschweifig und redundant, aber ansonsten:
9 / 10 Punkte

Sebastian Guhr: „Mr. Lincoln & Mr. Thoreau“
„Der neue Guhr“ ist da! Klasse! Ja, seit „Die langen Arme“, das ich Anfang 2020 las, bin ich Fan des Autors. Seitdem habe ich einige Sachen von ihm gelesen, auch ein Buch, das ich mal besaß und lesen wollte, weil es eine Swift’sche Gullivernade ist, das ich aber dann doch nicht mehr las, weil ich einfach zu viel von solchen Sachen gelesen hatte und es daher wieder abgab. Der Wiedererwerb gestaltete sich gar nicht so einfach, aber er gelang und das Buch fand ich dann auch nicht übel.
Seitdem warte ich auf neue Publikationen des Autors – ein bisschen sehnsüchtig. Dabei weiß man – so viel habe ich inzwischen gelernt – gar nicht, worauf man sich da einlässt. Nur einem einigen Genre hat er sich nicht verschrieben. Diesmal ist es quasi eine historische Doppelbiografie. Natürlich keine vollständige, dazu ist das Buch auch viel zu dünn.
Er widmet sich zwei berühmten US-Amerikanern des 19. Jahrhunderts.
Abraham Lincoln erleben wir in seiner Anfangszeit als Anwalt. Nun, was mich echt erschütterte, er war kein Erfolgsmensch, musste hart kämpfen, vor allem mit sich selbst und seinen Ängsten, seiner Melancholie, seiner Not.
Der andere ist nicht ganz so populär, aber dennoch sehr interessant: Der Schriftsteller und Natur-Philosoph Henry David Thoreau, der genug von der Zivilisation hatte und daher in den Wald zog. Dort baute er sich eine Hütte und lebte dort 2 Jahre, möglichst abgeschieden vom Trubel der zivilisierten Welt. Na ja, gelang ihm wohl auch nur partiell. Aber das Buch, dass er über seine Erlebnisse schrieb, wurde halt schon berühmt, und wird heute wohl noch gern von Leuten gelesen, die gern – oder auch aktiv – alternative Lebensformen suchen und pflegen.
Auch wenn einem diese Persönlichkeiten gar nicht so sehr viel bedeuten, wie mir, so ist der Roman dennoch ein spannendes Erlebnis. Wieder hat mich der Autor in seine Welt gezogen und seine Figuren nahegebracht. Ich bin schon ziemlich beeindruckt und begeistert – und muss jetzt wieder – wie lange? – warten auf das nächste Werk…
10 / 10 Punkte

Daniel Kehlmann: „Beerholms Vorstellung“
Das ist Kehlmanns Erstling und der steht schon lange in meinem Regal – ungelesen. Wie kann das sein?
Also, endlich nachgeholt.
Meine erste Reaktion auf das Buch: Irgendwie ist Daniel Kehlmann ein Science-Fiction-Autor. Das vorliegende Buch hat diesen Eindruck im Grunde verstärkt. Warum? Na ja, er schreibt gern über Mathematik und Physik, in „Mahlers Zeit“, in „Geister in Princeton“. Naturwissenschaft, gern auch philosophisch ausgeleuchtet, in ihrer Kraft auch fast mythisch überhoben (?), spielt als Background oft bei ihm eine große Rolle – insofern: Wissenschafts-Fiktion.
Hier erzählt ein begabter und ambitionierter Zauberer seine Biografie. Ein Bühnenzauberer, kein Magier aus einer Fantasy-Welt – aber einer, dessen Vorbild Merlin ist! Also auch Fantasy?
Ob er das große Ziel, „echte“ Magie zu entwickeln und auszuüben, erreicht hat? Oder war das dann am Ende doch nur ein von Alkohol benebelter Traum?
Und wie ist das mit seiner Freundin, oder Frau? Hat er sie sich wirklich erschaffen? Oder imaginiert er sie sich bloß herbei? Mit Sicherheit gehört der Ich-Erzähler des Romans zu den unzuverlässigen Erzählern. Aber auf jeden Fall zu den besonders guten!
Ich war wieder absolut begeistert von dem Roman, auch wenn er sogar irgendwie zu kurz geraten war.
10 / 10 Punkte - PS: Und gerade gesehen: "Nebenan" - was ja nicht nur das Regiedebüt von Daniel Brühl ist, sondern auch eine Drehbuchverfilmung von Daniel Kehlmann (hab ich echt erst bei den Credits am Filmende mitbekommen)

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Achtung Übernachtung! Das Geheimnis um das blaue Gespenst (Rezension, #63)

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 15 July 2021 · 108 Aufrufe

Achtung Übernachtung! Das Geheimnis um das blaue Gespenst (Rezension, #63) Achtung Übernachtung! Das Geheimnis um das blaue Gespenst (Rezension)
Einmal auf eine Party gehen, zu der nur Erwachsene Zutritt haben? Diesen Wunsch würden wohl viele Kinder mit Matz und Hühnchen teilen, den beiden Protagonisten in Sabine Städings Kinderroman Achtung Übernachtung. Die Art und Weise, wie es den beiden Protagonisten gelingt, eine solche Feier verbotenerweise zu besuchen, dürfte gerade jüngere Leser*innen interessieren, für die die Welt der Erwachsenen noch ein Faszinosum darstellt. Und auch Kostüme und Verkleidungen sind Elemente, die die Fantasie von Kindern anregen, erlauben sie es den Protagonisten doch, auf heimliche Weise zu ihrem Ziel zu gelangen. Wie die Jungen einen Plan aushecken, um sich auf die Party einzuschleichen, und es auch tatsächlich dorthin schaffen, führt auf der Handlungsebene zu vielen spannenden Situationen. Viel Teamgeist und ein ausgeklügeltes Gespensterkostüm – dank Sehschlitzen können sie beim Laufen sogar Hindernissen ausweichen – kommen den Jungen dabei zugute. Spannend ist auch das Handlungsende: Matz und Hühnchen beobachten einen als Känguru verkleideten Dieb und vermögen ihn sogar zu überführen. Dieser überraschende Handlungsausgang ist eine Kriminalgeschichte im Kleinen und wird viele junge Leser gut unterhalten.

Die Handlung ist abwechslungsreich und originell – etwa mit Blick auf die Idee, dass sich die beiden Jungen ihr Kostüm von einem anderen Jungen nähen lassen, der Modedesigner werden will. Dass der Leser bis zum Schluss weiterlesen will, hat aber auch viel mit den sympathischen Hauptfiguren zu tun, die die jungen Leser*innen im Hinblick auf deren Lebenswelten ansprechen: Viele Kinder können sicher Hühnchens Enttäuschung darüber gut nachempfinden, dass ihn seine Eltern nicht auf die Feier mitnehmen wollen. Ähnliche Auseinandersetzungen um eigene Freiheiten sind ihnen auch aus dem eigenen familiären Alltag bekannt. Dementsprechend handeln Matz und Hühnchen vertraut, was gerade jungen Lesern die Identifikation mit dem Freunde-Duo und den Nachvollzug ihrer Entscheidungen erleichtert.

Abschließend lässt sich folgendes Fazit ziehen: Städings Kinderroman ist nicht nur durchweg spannend und witzig, sondern spart sich – typisch Abenteuerroman – die größte Überraschung für den Handlungsausgang auf. Dass Hühnchen und Matz zu ‚Gespensterdetektiven‘ werden und einen Dieb überführen müssen, verleiht der Kostümparty eine neue Dimension und schafft weitere Leseanreize. Hervorzuheben sind schließlich das ansprechende Coverbild – Matz und Hühnchen öffnen einen Vorhang in der Form einer riesigen Gespenstermaske und verschaffen sich Zugang zur Party – und die gelungenen Innenillustrationen. Dank des witzigen Zeichenstils von Anna-Lena Kühler werden so auch ungeübte Leser*innen ‚mitgenommen‘ und zum Weiterlesen motiviert. (bf)


Gesamteindruck: ++++ (4 / 5)

Bibliographische Angaben:
Sabine Städing: Achtung Übernachtung! Das Geheimnis um das blaue Gespenst. Stuttgart: Thienemann-Esslinger. 2020. 114 S. 11,00 EUR.

Diese Rezension ist erstmals erschienen auf den Seiten von boys & books: klick!


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Band 2: FARMLAND Lektorat

Geschrieben von HMP in Welt der 7 Ebenen, 03 July 2021 · 100 Aufrufe
w7e, Welt der 7 Ebenen

Und der 2. Streich ist erledigt. FARMLAND ist ans Lektorat. Mal sehen, was Susanne so findet.

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Garantiert schreiben lernen von Gabriele L. Rico

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 16 June 2021 · 167 Aufrufe
Kreativität, Clustering

Manche Bücher besitzen etwas Magisches, sie lassen dich nie mehr los. Dieses aus dem Rowohlt Verlag gehört dazu. Es liest sich wie ein Krimi, für den, der etwas über die Arbeitsweise des Gehirns lernen will. Dabei geht es nur um Kreativität für Autoren. Nur – stimmt nicht ganz. Ich denke, die Erkenntnisse der Gabriele L. Rico sind weitaus hilfreicher für einen offenen Geist. Zwar stammt der Lesestoff aus dem Jahr 1984, trotzdem mag ich ihn sehr. Auch, wenn mir natürlich bekannt ist, dass sich die Gehirnforschung ständig weiterentwickelt.
Die Autorin schuf die Methode des Clusterings, nicht zu verwechseln mit dem Mindmapping, das eher auf der rationalen Ebene abläuft.
Stell dir vor, du willst etwas über ein bestimmtes Thema schreiben, aber weißt nicht, was. Also erschaffe ein Cluster.
Nimm ein Blatt Papier und beginne. Wie auch beim Mindmapping kommt in die Mitte das Thema. ABER: Nun lässt du völlig entspannt deine Gedanken fließen und schreibst alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt. Es werden Worte aus dem Unterbewusstsein auftauchen, die du NICHT zensieren solltest. Wenn du, immer noch entspannt, diese durchliest, entdeckst du Bilder, Anregungen und Zusammenhänge, die dir helfen, den Text zu schreiben. Das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften soll durch die entstehenden Assoziationen viel besser funktionieren.
Meine paar Zeilen erklären bloß ganz allgemein das Clustering. Das Buch mit seinen knapp 300 Seiten ist natürlich interessanter und vor allem, kein bisschen langweilig. Bei einem Krimi erfährst du am Ende – vorausgesetzt, der Autor will das so – wer der Täter ist. Bei Garantiert schreiben lernen weißt du dann, wie du am besten dein Unterbewusstsein anzapfen kannst.
Magisch ist dabei nicht nur das spannende Thema der Kreativität, sondern auch die zauberhaft unterhaltsame Schreibweise der Autorin Gabriele L. Rico.
Unbedingt empfehlenswert!

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Die Leiden des jungen Verlegers - oder was lange währt

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 03 June 2021 · 164 Aufrufe

Geneigte Leserin, geneigter Leser!

Was lange währt, wird endlich gut. Gut Ding will Weile haben. Wer langsam geht, kommt auch ans Ziel.

Doch nun ist es geschafft. Das Werk geht in den Druck! Von manchen ungeduldig erwartet, von anderen möglicherweise befürchtet, aber es ist getan: Die Verlegerleiden sind fertig!
Manche wissen, dass ich schon seit einiger Zeit davon geredet habe. Doch anders als meine anderen Werke, sind die Verlegerleiden nichts, was ich einfach mal so schreiben konnte. Ich musste dazu in einer bestimmten Stimmung sein. Ich nenne es meine „Kolumnenstimmung“. Die lässt sich jedoch nicht erzwingen. Also hat es ein wenig länger gedauert.
In der Regel habe ich in der Vergangenheit auch immer nur von „Verlegerleiden“ gesprochen. Doch natürlich hat das Werk einen anderen, richtigen Titel. Er lautet:

Die Leiden des jungen Verlegers


Worum es geht? Nun darum, dass Verleger leiden, denn so lautet der Klappentext:

Geneigter Leser, haben Sie schon einmal daran gedacht, den Beruf der Verlegers zu ergreifen? Als Autor kann ich nur raten: Überlegen Sie sich das noch einmal! Oder wappnen sie sich mit einem sehr dicken Fell!
Denn Sie werden einer Spezies begegnen, die Sie leiden lassen wird. Einem Volk, das vor allem mit einem gesegnet ist: Einem manchmal schier überbordenden Selbstbewusstsein und einem nicht immer offensichtlichen Hang zum Sadismus. Die Rede ist vom Volk der Autorinnen und Autoren.
Es ist uns, auch wenn wir das nie offen eingestehen werden, ein Vergnügen, Verleger jeden Geschlechts und jeder Abstammung leiden zu lassen. In jeder erdenklichen Form.
Das glauben Sie nicht, geneigter Leser? Dann lesen Sie dieses Buch und Sie werden verstehen, wovon ich rede. Oder besser gesagt: schreibe.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und übernehme keine Verantwortung.

Das Titelbild stammt von Chris Schlicht.

Vorbestellungen werden gerne entgegen genommen. Entweder direkt beim Verlag Torsten Low (https://www.verlag-t...ger-m-pohl.html) oder bei mir per PN.

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D9E-24 zum Zweiten

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 17 October 2020 · 866 Aufrufe
D9E

Es ist getan. Nach der Einarbeitung des Lektorats, dem Streichen von Redundanzen und den letzten Korrekturen ist das Manuskript an den Verlag. Die Reise endet ... irgendwie. Meine Arbeit ist zu 99 Prozent getan. D9E-24 ist fertig. Der finale Band. Und ja, einen Titel gibt es und demnächst hoffentlich auch das Cover dazu.

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Start

Geschrieben von fantascientifico in Storyticker, 27 May 2020 · 1574 Aufrufe
Storyticker, SFCD, Autorenservice und 7 weitere...

Start Hier entsteht die Online-Präsenz des Storytickers des Science Fiction Clubs Deutschland e.V. (www.sfcd.eu).

Datenschutz: https://www.sfcd.eu/datenschutz/
Impressum: https://www.sfcd.eu/impressum/


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Video der Woche: Fish - Weltschmerz

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 21 March 2020 · 1874 Aufrufe

Interessant: Diese Rubrik wurde tatsächlich letztmals im August 2016 bedient. Lange her ...
Ich bin aktuell aus vielerlei Gründen inaktiv, möchte aber den wenigen Blog-Besuchern das aktuelle Fish-Video nicht vorenthalten: Weltschmerz. Das passt ...
Das gleichnamige Album soll endlich, endlich am 10. Juli (2020, das muss man wohl dazu schreiben) erscheinen, es wird Fishs letztes Studioalbum sein und ich hoffe, die Welt dreht sich bald wieder normal, damit ich es auch wirklich in der Deluxe Edition mit 2CDs und einer Blu-ray sowie als schicke Doppel-LP in Händen halten kann.



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Robert Corvus' Gesamtbetrachtung der KLP-Gewinner aus der 1980ern

Geschrieben von ShockWaveRider in Die Wunder des Ralviehversums, 20 January 2020 · 5504 Aufrufe

Der Schriftsteller Robert Corvus verfolgt auf seinem Youtube-Kanal gerade ein interessantes Projekt. Jeden Monat liest er einen Roman, der beim Kurd-Laßwitz-Preis als "Bester deutschsprachiger Roman" ausgezeichnet wurde. Dabei geht er chronologisch vor.

Nun hat er die Sieger der Jahre 1981 bis 1989 glücklich überlebt und zieht eine ernüchterte, aber teils auch launige Zwischenbilanz:


Eine Gedanken von mir dazu:

Corvus fragt sich, ob die Gewinner wirklich immer die besten Bücher des Jahres gewesen seien. Die Romane seien nicht für SF-Fans ausgewählt, sondern um Menschen, die SF mit Heftromanen gleichsetzen, zu zeigen, dass SF-Romane durchaus anspruchsvoller sein können (Präsentabilität außerhalb des SF-Ghettos).

Dazu kann man viel sagen.
Zum einen: Ich kenne fünf der neun Preisträger und mag sie allesamt sehr gerne. Georg Zauners "Die Enkel der Raketenbauer" und Thomas R.P. Mielkes "Das Sakriversum" sind mit einem Augenzwinkern geschilderte Zukunftsvisionen, während Wolfgang Jeschkes "Der letzte Tag der Schöpfung" die Aussichtslosigkeit des Vorhabens, mittels einer Zeitmaschine die politschen Verhältnisse der Gegenwart zu ändern, thematisiert. Beim letztgenannten Buch fand ich es sogar sehr verdienstvoll, dass hier eben nicht wieder das ausgenudelte "Mensch aus dem Jahr 2000 trifft Julius Cäsar"-Motiv recycled wurde, sondern ein größerer, aber vor allem anderer Bogen gespannt wurde.

Zum anderen: Die Jahre 1978-1986 werden gern als das "Goldene Zeitalter der SF in Deutschland" bezeichnet. Weil man damals mit deutschsprachiger Science Fiction jenseits des Heftromans gutes Geld verdienen konnte. (So ist es auch kein Zufall, dass der KLP gerade zu dieser Zeit aus der Taufe gehoben wurde.) Es gibt verschiedene Erklärungsversuche, wie es zu der Nachfrage kommen konnte. Ein Ansatz: Die SF-Taschenbuchreihen namentlich bei Heyne und bei Goldmann haben die deutschen SF-Fans mit literarisch anspruchsvollen Werken aus dem englisches Sprachraum bekannt gemacht. Daraus erwuchs das Bedürfnis nach ähnlich anspruchsvoller deutschsprachiger SF.
Das Problem: Auf der Angebotsseite war man darauf nicht vorbereitet. Es gab einfach zu wenig gute Autoren, die fähig und willens waren, gute deutschsprachige SF zu schreiben. Um die große Nachfrage dennoch zu bedienen, senkten die Verlage ihre Qualitätsansprüche und publizierten Manuskripte, die normalerweise spätestens auf Seite 3 vom Lektor in die Rundablage befördert worden wären. Was dazu führte, dass es in den 80er-Jahren einfach zu wenig gute deutschsprachige SF-Romane gab.
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich, als ich die DSFP-Kurzgeschichten-Preisträger-Anthologie "Die Stille nach dem Ton" las. Gerade bei den ersten Stories aus dem 80ern fragte ich mich einige male: Gab es in dem Jahr wirklich keine bessere Story? Mit fortschreitender Zeit verbesserte sich die Qualität der Siegerstories, und der Anteil der relativen Aussetzer sank ab den 1990ern deutlich. Es besteht also auch Hoffnung bei den KLP-Romanen.

Corvus vermutet, dass die deutschen SF-Schaffenden nicht nur nach literarischer Qualität abgestimmt haben. Als Beispiel nennt er den Preis für Wolfgang Jeschke, der sich nicht nur als Autor, sondern vor allem als Herausgeber und Cheflektor für die SF-Reihe im Heyne Verlag hervorgetan hatte. Mit dem Preis für "Der letzte Tag der Schöpfung" könnten bewusst oder unbewusst auch seine Verdienste für die Verbreitung der Science Fiction in Deutschland gewürdigt worden sein.

Außerdem hing die Existenz manches deutschen SF-Autors von Jeschkes Wohlwollen ab. Tatsächlich sagte Jeschke, als ihm 2006 der Deutsche Science Fiction Preis (!) für "Das Cusanus-Spiel" verliehen wurde, sinngemäß, er sei stolz darauf, dass die DSFP-Jury ihm den Preis zuerkannt habe. Der KLP komme ja sowieso. (Tatsächlich ist Jeschke mit insgesamt 17 oder 18 KLP-Titeln in verschiedenen Kategorien unangefochtener Spitzenreiter.)
Der KLP ist eben KEIN Jury-Preis, sondern ein Preis, der, ähnlich dem Nebula-Award, von den SF-Schaffenden vergeben wird. Die KLP-Abstimmungsberechtigten müssen z.B. nicht alle Bücher auf der short list gelesen haben, um abstimmen zu können. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen KLP und DSFP, was natürlich auch spezifische Unterschiede in den Ergebnissen nach sich zieht. Aber deshalb gibt es ja auch die verschiedenen Preise.
Und mit diesen Ausführungen will ich keineswegs den KLP bashen. KLP, DSFP und der Deutsche Phantastik-Preis als echter Publikumspreis haben allesamt ihre Daseinsberechtigung, gerade weil sie mit unterschiedlichen Ansätzen an die Preisfindung herangehen.

Egal. Ich freue mich schon darauf, was Robert Corvus zu den KLP-Siegern der 90er Jahre zu sagen hat.
Wie gesagt: Die besten Kurzgeschichten beim DSFP wurden in der Dekade besser.

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Green Eggs and Ham [HarperCollinsChildren/2003(1960)]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 10 November 2019 · 4856 Aufrufe
20.Jhdt., Harper

PG1-Cover Ich bin mal wieder spät dran*, und tausche außerdem für diesen & den nächsten Eintrag die Neu-/Alt-Reihenfolge. Es handelt sich hier platzhaltend um ein Buch aus der Dr.-Seuss-Reihe, die in den 60ern die Vorgehensweise beim Lesen-Erlernen für Kinder revolutionierte. Außerdem hält sich das Buch an die Nonsens-Tradition von anderen Kinderbüchern seit Alice in Wonderland, was Kindern (& mir, übrigens) sicher so gut wie immer gefällt. (Und: Eine brandneue audiovisuelle Umsetzung erscheint heuer auf Netflix!)


Im Buch erscheint ein frecher Kleinling namens Sam-I-Am, auf einem hund-ähnlichen Wesen vorbei-reitend, der einen älteren, größeren Pelzherren mit hohem schwarzen Hut auf die Nerven geht. Dieser sagt öfter "I do not like", anfangs in Richtung Sam, aber kurz danach auch dem Gericht das ihm Sam unter die Nase hält - Schinken mit grünen Spiegeleiern! Als aber der Schwarzhütige dies das erste Mal nicht mag, schaltet der Rothütige schlauerweise auf die Logikschiene - mag der Ältere das Gericht vielleicht an einem anderen Ort? Denn schließlich isst das Hirn ja mit, und vielleicht fühlt der Andere sich anderswo wohl(gesinnt)er?


Lässt sich der junge bzw. sich nicht alt fühlende Leser darauf ein, ist klar womit das restliche Buch gefüllt wird - den absurdesten Orten & Vehikeln, wo Schinken mit solchen Spiegeleiern vielleicht doch schmecken könnte... Irgendwann gibt der inzwischen durchnässte Schwarzhütler auf - und dann geschieht noch ein kleines Wunder!


Seuss hat wohl damals die altmodischen "anspruchsvolleren" Kinderbücher - wie ev. auch Alice? - in die Ecke gepfeffert und mit jemandem eine Wette ausgemacht, dass er ein besseres erstes Lesebuch mit einem Vokabular von nur 50 Wörtern erstellen könnte. Ein Buch wie dieses locker gereimte war das Ergebnis. (Das hier ist neben dem früheren Cat in the Hat das bekannteste aus seiner langen Serie. :thumb: Es gibt endlose Marketingumsetzungen davon! Ich behaupte, dass auch Hip-Hopper Will-I-Am sich daraus hat inspirieren lassen.)


Was ich an den Seuss-Büchern so toll finde, ist dass nicht nur die Texte schnell ins Absurde kippen, sondern die Illustrationen das praktisch von Anfang an tun, mit wilderen Aufstellungen mit jeder Seite. Die Protagonisten sind meist Tiere, oft eher unidentifizierbar - aber definitiv "furry" - und die tanzen/schweben/schwimmen in der Weltgeschichte herum, meist irgendwas unmöglich balancierend, umgeben von staunenden - oder selbst irgendwelche Stunts ganz lässig durchführenden - Zuschauern. Seuss stellt seine Welten subversiv gaga dar. (Oder angemessen der Zeitperiode: Dada! Apropos: Ich finde lustig, wie dieses 1. Buch die klassisch-amerikanisch-kapitalistische Rolle des ewigen nie-aufgebenden Verkäufers parsifliert!)


Diese Idee des einfacheren Anfangslernen wurde kurz danach dann auch von Sesame Street im TV fortgesetzt, und von vielen anderen Einrichtungen im Westen angewandt. Die US-TV-Serie wird übrigens im November ein halbes Jahrhundert alt! q:)d


Fazit: Am besten VORM Schauen bei Netflix sich mindestens ein Buch aus der Reihe mal reinziehen! Nachher kann man es einer Lieblingsenkelin oder so schenken; wird bestimmt mit großem Dank entgegen genommen.


(* offiziell ist das hier der Juli-Beitrag!!)



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Trump, Putin und der Dicke

Geschrieben von wilkomueller in Wilkos Empfehlungen, 06 July 2019 · 5064 Aufrufe
Apokalypse, Zeitläufer, Zeitreise

Trump, Putin und der Dicke

2005: Aus der Frustration über die politische und soziale Entwicklung im Osten Deutschlands nach der Wende gingen die „ZORN“-Geschichten hervor; aus denen wiederum entstand das Buch „Die Zeitläufer“, dem eine Schlüsselstellung im Werk des Autors zugesprochen wird. Unzählige fanden auf seinen Seiten den Tod, denn die mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Protagonisten fackelten nicht lange. Doch am Ende verließen sie desillusioniert die Erde.

2019: Einer der Zeitläufer ist zurückgeblieben und er ist für die Welt von heute bitter nötig. Die Klima-Apokalypse droht noch zu unseren Lebzeiten. Steht nur er mit seinen besonderen Fähigkeiten zwischen dem völligen Kollaps und dem Überleben der Menschheit? Die Liste der Opfer ist auch diesmal lang und prominent: Trump, Putin und wie hieß nochmal der kleine Dicke? Sie alle behindern die Rettung der Welt und müssen dafür büßen. Denn der letzte Zeitläufer ist immer noch voller ZORN!

Wilko Müller jr.: Der letzte Zeitläufer
ISBN 978-3-945713-65-5

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Blog ist raus - quasi exo

Geschrieben von Frank Lauenroth in WeBLOGbuch | Frank Lauenroth | Autor |, 07 June 2018 · 3385 Aufrufe

Nach der anhaltenden Ruhe hier hat es vielleicht schon der Eine oder die Andere geahnt: Mein Blog ist umgezogen.

Dahin -> https://exophyt.wordpress.com/

Schaut doch mal vorbei, so Ihr mögt. :scooter:

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Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 4135 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

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Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 4042 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Sternenportal, 02 February 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 5175 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause


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SF-Dinosaurier im Januar

Geschrieben von † a3kHH in SF-Dinosaurier, 20 December 2015 · 5488 Aufrufe

Ein neues Flugzeug - die Concorde
TERRA SF 490 - Murray Leinster : Die Lauscher in der Tiefe
Hightech 1965 - Lohnabrechnung mit IBM-Lochkarten
TERRA SF 489 - Eric Frank Russell : Das Grundrecht des Universums
Fritz-Otto Busch : Die Strandung der finnischen Bark "Paul"
Bionda / Krain (Hrsg.) : Funken der Unendlichkeit
Terra SF inside - TERRA lacht ... über Thor Konnat
TERRA SF 486/487 - Robert A. Heinlein : Abenteuer im Sternenreich
TERRA SF inside - Fandom 1966
TERRA SF 485 - Ernst Vlcek : Der Fluch der Unsterblichen
TERRA SF inside - Perry Rhodan (18)
TERRA SF 484 - Chad Oliver : Menschheitsdämmerung
TERRA SF inside - Perry Rhodan (17)
TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel
TERRA SF inside - Perry Rhodan (16)
TERRA SF 482 - Daniel F. Galouye : Zweikampf der Giganten
Terra SF inside - Perry Rhodan (15)
TERRA SF 481 - Hans Kneifel : Der lautlose Fremde
TERRA SF 478/479 - Stanislaw Lem : Eden
TERRA SF 480 - Randall Garrett : Der Denker und die Rebellen
TERRA SF 477 - E. C. Tubb : Die Mondstation
TERRA SF 476 - H. G. Ewers : Der Scout und der stählerne Götze
TERRA SF 475 - Milton Lesser : Die Weltensucher
TERRA SF 474 - Richard Koch : Flug in die Antimaterie
TERRA SF 304 - H. G. Ewers : Der Tod eines Botschafters
Lois McMaster Bujold : Diplomatic Immunity
Michael K. Iwoleit : Ein paar wohlüberlegte Anmerkungen
Lois McMaster Bujold : A Civil Campaign
Lois McMaster Bujold : Komarr
Lois McMaster Bujold : Memory
Lois McMaster Bujold : Cetaganda
Lois McMaster Bujold : Ethan of Athos
Lois McMaster Bujold : Mirror Dance
Lois McMaster Bujold : Brothers in Arms
Lois McMaster Bujold : The Vor Game
Lois McMaster Bujold : The Warrior's Apprentice

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Schülerfragen

Geschrieben von Ines in Ines' Blog, 26 November 2015 · 11480 Aufrufe

Auf die Frage, was meinen Schülern so zum Thema durch den Kopf geht ... diese Fragen:

Warum kommen die Flüchtlinge zu uns?
Warum finden alle Deutschland toll?
Warum gibt es Krieg bei den Flüchtlingen?
Warum streiten sich so viele?
Wann kommt der Krieg zu uns?/ Kommt der Krieg zu uns?
Warum gibt es Krieg? Wie entsteht Krieg? Warum machen die Menschen das?
Warum sind die Anschläge genau losgegangen, als die Flüchtlinge zu uns kamen?
Woher kommt der Name/das Wort Flüchtlinge?
Wie geht es den Flüchtlingen?
Wer macht den Krieg?
Warum wollen sie jetzt auch Krieg in Deutschland führen?
Warum führen sie in Syrien Krieg?
Wie viele Menschen sind noch in Gefahr?
Wie viele Menschen kommen nach Deutschland?
Wie viele Flüchtlinge sind auf der Flucht?
Warum mag jemand die Flüchtlinge nicht?
Wann sind die Flüchtlinge hergekommen?
Was ist schlimmer: Bomben oder Krieg?
Warum bekommen die Flüchtlinge Geld von uns?
Gehen die Flüchtlinge auch nach China?
Welche Länder nehmen die Flüchtlinge auf?

Ich hab schon so eine Idee, wie ich das bei meiner Arbeit einbauen will. aber ... wie würdet ihr antworten? Pickt euch was raus!
Gruß Ines



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