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Fanzine-Report 4: BWA Dezember 2021

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 16 January 2022 · 48 Aufrufe
BWA

Fanzine-Report 4: BWA Dezember 2021 Das wird hier ein „offener Leserbrief“ – damit versuche ich einfach mal 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: 1. Ein Blog-Eintrag zu meiner kleinen Reihe der Fanzine-Reports und 2. ein LoC an die BWA-Redaktion zu schreiben.
Ich selbst war diesbezüglich gerade etwas unzuverlässig. Uwe Lammers, Chef bei BWA, hat uns eine sehr ausführliche Lesermeinung zu unserem NEUEN STERN, der Bradbury und Jeschke gewidmet war, geschrieben. Und ich? Habe den nicht in den NEUEN STERN aufgenommen. Ich kann mich da hinter einer Entscheidung unseres Redaktionskollektivs verstecken. Aber es ist ja noch nicht das Ende aller Tage…
Sollten meine Worte nicht in die BWA einfließen, wäre das also kein Beinbruch.
Vor mir liegt ja bereits ein kleiner Stoß Hefte aus dem letzten Jahr. Ich konzentriere mich aber auf die letzte Ausgabe aus 2021, die 459.
Na, hat mir wieder Spaß gemacht. Ein Vorteil der BWA gegenüber unserem Zine ist ja der Platz, der Leserbriefen eingeräumt wird. Natürlich muss man feststellen, dass es immer „dieselben Verdächtigen“ sind, die sich hier äußern. Zum Beispiel Gerd Maximovič. Und wieder bin ich hier als „Ordentlicher Herausgeber“ (so heißt das nun mal) der APA F.A.N. ein bisschen neidisch, denn auch wenn Gerd ähnlich wie in F.A.N. „sein Ding“ durchzieht, so ist der Beitrag hier in der BWA 459 für mich sehr viel interessanter gewesen als seine Beiträge bei „uns“. Es geht ihm um das „kosmologische Prinzip“, bzw. darum, dass es nunmehr wackelt, da neue Erkenntnisse dieses Weltbild in Frage stellen. Das fand ich absolut interessant!
Sabine Seyfarth schreibt auch unermüdlich Leserbriefe. Ihre sind mitunter sehr persönlich; was zur Zeit von viel Trauer um ihren Liebsten geprägt ist. Aber sie schaut über den schwarzen Rand hinweg und nimmt Bezug auf die Beiträge der Autoren und Autorinnen der vorherigen Ausgabe. u.a. zu Uwe Lammers Editorial aus der 458, in er auf Superhelden-Filme etc. eingeht und auf eine Quelle der Superhelden-Idee: Nietzsches „Übermenschen“.
Ich sehe es übrigens ähnlich wie Sabine, dass dieses Dauer-Feuer aus allen Rohren der Filmschmieden in Sachen Superhelden schon ziemlich nervt. SF im Film ist seit Jahren sehr präsent, aber im Grunde reduziert sie sich größtenteils auf diese Superheldensachen. Dazu kommen noch ein paar andre Franchise-Beiträge, die immer wieder aufgekocht werden. (Ja, klar, es gibt noch genügend anderes Material und der SF-Fan braucht wirklich nicht zu klagen; im Bereich Film und Serien werden wir da schon sehr verwöhnt.)
Ich möchte Sabine auch zustimmen, dass Nietzsches Übermensch nur sehr mittelbar mit den Superhelden der Comic- und Filmwelt von heute zu tun hat. Die Superhelden zeichnen sich in erster Linie durch körperliche, physikalische Besonderheiten aus (die sie meist den Normalsterblichen haushoch überlegen machen), wohingegen Nietzsches Übermensch eher eine Art neues Denken darüber, was ein Mensch ist, darstellt. Nietzsche ging es um geistige Weiterentwicklung (zur Überwindung der ewigen Wiederkehr und des drohenden Nihilismus und Dekadenz) … aber das schreibt Sabine ja.
Doch wenn ich das, was ich mal zum Thema las, richtig erinnere, sind erste „Supermenschen“-Geschichten, auch Superman selbst, durchaus auch von Nietzsche beeinflusst gewesen. Ein interessantes Beispiel ist „Odd John“ von Olaf Stapledon (was ich auch mal wieder lesen müsste!). Die Zwiespältigkeit des Daseins solcher Übermenschen wird da schon stark thematisiert: Die besonderen Fähigkeiten werden von den Normalos als Gefahr und Fremdsein wahrgenommen und abgelehnt. Na ja, die X-Men können davon ja ein Lied singen…
Noch ein Gedanke von Sabine, den sie als Beispiel dafür nennt, dass ihr bestimmte SF-Filme nicht so zusagen: das mit den Signalen, die von der Erde ausgesendet werden, und a priori gefährlich sind. Na ja, liebe Sabine, das ist durchaus eine – rabenschwarze, wenig optimistische – Idee, die erklärt, warum „wir“ noch keinen Kontakt zu anderen Wesen aus dem All haben, warum es so still ist im „Dunklen Wald“. Die berühmte Trisolaris-Trilogie aus China erläutert genau das sehr ausführlich und eindringlich, wie ich finde. Der Rat, den jede weiterentwickelte Zivilisation beherzigen sollte, lautet: Verhalte Dich ruhig, ziehe keine Aufmerksamkeit auf Dich, knips das Licht aus.
Auch ein Plus der BWA ist die Aktualität. So finden sich zwei Meinungen zum aktuellen Super-Film (nein, keine Superhelden, aber doch super!): „Dune“. Beide Meinungen stoßen aber ins gleiche Horn – und ich war echt erleichtert. Ich bin auch Fan des Films (schon 4-mal gesehen) und kann es aktuell immer noch schwer ertragen, wenn da was kritisiert wird. Aber beide – Sabine und Michael Baumgartner – finden den Film hervorragend und loben ihn. Gut so!
Ich habe immer noch so das Gefühl, wenn ich an den Film denke, an etwas Bedeutendem teilgehabt zu haben. Und das, obwohl ich zuvor gar kein Dune-Fan war! Den Lynch-Film fand ich nicht übel, aber er hat mich nicht so dolle gefesselt. An das Buch kam ich gar nicht so ran bis dato. Da ist erst mal der enorme Umfang der Gesamt-Story; wenn man die Story in Gänze aufnehmen will, muss man sich durch sehr viele Seiten hindurchlesen. Und es gibt genügend Stimmen, die meinen, dass die Bücher nicht unbedingt besser oder spannender werden mit der Zeit.
Außerdem hat mich die Prämisse: Ferne Zukunft, aber religiös und feudalistisch geprägte Zivilisation, die trotz der Rückständigkeit eine ganze Galaxie umfasst, abgestoßen.
Das hat sich mit dem neuen Film geändert, nun fand ich auch den Roman großartig (Neuübersetzung von Jakob Schmidt) und ich „schlucke“ jetzt die vormals für mich bitteren Pillen – und verstehe auch mehr, warum das so funktioniert, wie Herbert es erfunden hat.
Der Leserbrief von Michael Baumgartner war auch sehr schön – speziell für mich, denn er bespricht darin den NEUEN STERN – die LEM-Ausgabe. Vielen Dank für die guten Worte, Michael!
Und er bedauert, dass er da auch gern mitgemacht hätte. Hmm, ja, lieber Michael, ich muss da an meiner Kommunikation arbeiten und vielleicht so Themen, die wir vorhaben, bekannt geben. Ich / wir sind auf jeden Fall immer sehr an Beiträgen von versierten Leuten interessiert!!!
Aber weiter im Text. Angelika Herzog rezensiert – sehr kurz zu Michael Sullivan. Aber irgendwie hatte ich den Eindruck, da fehlt was (?) – Sie schreibt: „Bevor ich loslege:“ (S. 35) aber dann kommt gar nichts, oder?
Ach, noch eine Film-Rezi, auch sehr aktuell – zu „Ghostbusters Legacy“ – ich war ja skeptisch, weil so ein Reboot aus er letzten Zeit diesbezüglich eine ziemliche Gurke war. Aber DER Film scheint ja wirklich gelungen. Steht danken der Review hier jetzt auf meiner „Musste sehen Liste“.
BWA hat 76 Seiten. Wow! Und viel Inhalt, alle Achtung. Noch viele schöne Rezis, zu einem Jack-Vance-Klassiker, zu einem mir bisher nicht mal aufgefallenen Buch von Natasha Pulley (Der Uhrmacher in der Filigree Street) und einen band aus einem Zyklus von Anthony Ryan, besprochen von Angelika Herzog – sehr interessant! (obwohl ich so eine Einzelrezi zu einem Band aus einem Zyklus eher suboptimal finde) – und einen Doc-Savage-Roman, gelesen von Uwe. Hach, solche Rezis lese ich gern, denn ich werde eher weniger in den Genuss dieser Lektüre kommen, weiß aber so, was da läuft. Dazu wieder eine Perry-Rhodan-Neo-Rezi von Claudia Höfs. Na, in solchen kleinen Dosen kann ich PR ganz gut goutieren.
Highlights der Ausgabe waren dann aber Sabines Report zum letzten PentaCon. Danke, Sabine. Ich selbst war ja auch da, habe es aber nicht für unser Zine geschafft, etwas Adäquates zu verfassen. Aber vielleicht gelingt es mir ja, immer mal wieder was einfließen zu lassen. Es ist schon so, dass man erst weiß, was einem fehlt, wenn es nicht mehr da ist.
Und Ekkehardt Brux sinniert über den Namen „Lucy“ in Popkultur, Archäologie und Raumfahrt etc. – kommt dann aber auf Troja zu sprechen; die Wendung habe ich nicht so ganz nachvollziehen zu können. Aber seine Wissens- Potpourris gefallen mir auch immer.
Die Story von Michael Baumgartner war ja interessant. Ein bisschen schräg, das Ganze; setzt die Flüchtlingsproblematik in ein seltsames Licht, in mehrfacher Hinsicht. Na, ich verrate mal nix, aber - war schon etwas schräg (aber saisonal angebunden – Weihnachten und mit Yeti).
Uwe steuert wieder was aus seinem riesigen Oki-Stanwer-Universum bei; hach, nee, schaffe ich keinen Einstieg, sorry. (Obwohl ich davon diesmal sogar schon was kannte, glaube ich, oder Uwe – da war doch mal so eine Illustration mit dem Skelett-Typen… )
Also, Ihr seht: Man kann viel finden und sich gut mit dem Fanzine aus dem Süden unterhalten. Ich kann’s empfehlen.

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Antje Babendererde: Wie die Sonne in der Nacht

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 15 January 2022 · 50 Aufrufe
Indianer, Antje Babendererde und 2 weitere...

In ihrem Roman "Wie die Sonne in der Nacht" beschäftigt sich Antje Babendererde mit der Kultur der Pueblo-Indianer und der Anasazi in Neu-Mexiko. Das Jugendbuch bietet eine spannende Handlung, eine große Liebe und viel Informationen über Geschichte und Religion dieser amerikanischen Ureinwohner - wobei Quemado Pueblo, einer der Hauptschauplätze, fiktiv ist.
"Wie die Sonner in der Nacht" ist erneut die Geschichter zweier jungen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Die Leser lernen die Pueblo-Kultur durch die Augen der Ich-Erzählerin Mara kennen, die aus Deutschland stammt und kurz vor dem Ende ihres Auslandsschuljahrs in den USA steht. Mara hat, dank eines Frankreich-Trips ihrer Gasteltern das Haus für sich allein, sie ist gerade von ihrem deutschen Freund versetzt worden, der sie eigentlich besuchen wollte, als sie plötzlich Zeuge eines Verkehrsunfalls wird. Ein Indianerjunge steht am Straßenrand, ein Riesentruck fährt viel zu schnell an ihm vorbei, der Junge kippt um, und Mara kümmert sich um den ohnmächtigen Verletzten. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass der Junge überhaupt keine Wunden von dem Lastwagen davongetragen hat: Er ist ausgezehrt, dehydriert und hat eine Schussverletzung.

Junger Pueblo-Indianer ohne Gedächtnis

Kayemo - der Name bedeutet in der Tiwa-Sprache soviel wie "Fallende Blätter" - ist stumm und hat offenbar sein Gedächtnis verloren. Langsam kommen sich Mara und der junge Mann näher, und langsam kommen seine Erinnerungen samt Sprechvermögen wieder. Aber was genau in den Bergen vorgefallen ist, wer auf ihn geschossen hat und was aus seiner Mutter in der einsamen Hütte wurde, müssen die beiden vor Ort klären. An Kayemos Seite gelangt Mara in die raue, mystische Welt der Berge, lernt eine zahme Silberlöwin kennen und begegnet in einem verborgenen Pueblo dem urzeitlichen "Raining Man", einer mythologischen Gestalt, die für Kayemos Volk eine zentrale Bedeutung hat. Die Katchina des "Raining Man" - in diesem Fall aufgefasst als eine Tanzmaske für die Zeremonien der Pueblo-Kultur - war vor langer Zeit dort verborgen worden, und Kayemo war neun Jahre lang in den Bergen fernab seines Volkes allein erzogen worden, um "rein" zu bleiben und dazu fähig zu sein, die Maske zu finden und sie einst als Tänzer und Heiliger Mann zu tragen. Seltsam nur, dass in Kayemos Heimat-Pueblo niemand etwas von dem Jungen und seiner Mission weiß ...

Wechsel zwischen den Erzählperspektiven

Der Roman ist spannend erzählt und flüssig geschrieben. Etwas verwirrend ist, dass die Autorin nach dem Auftauchen von Kayemo zwischen zwei Erzählperspektiven hin und her wechselt: Maras Part ist weiterhin aus der Ich-Perspektive geschrieben, während Kayemos Gedanken durch einen personalen Erzähler geschildert werden. Doch daran gewöhnt sich der Leser schnell.

Kult und Zeremonien bleiben ein Geheimnis

Babendererde schafft es, die Bedeutung des Geheimnisses und des Verschweigens für die Zeremonien der Pueblo-Indianer deutlich zu machen: Was heilig war, wurde und wird weiterhin vor Weißen geheim gehalten, und wer interne Informationen, etwa an einen Ethnologen oder Touristen oder in Form einer Kurzgeschichte weitergibt, bricht mehr als ein Tabu und zerstört die Wurzeln dieser Kultur. Insofern ist auch diese Geschichte ganz bewusst in einem fiktiven Pueblo angesiedelt, und die Autorin betont, dass hier nur allgemein verfügbares öffentliches Wissen aus einschlägiger Fachliteratur verwandt wurde, auch wenn sie vor Ort recherchiert hat.

Die Anasazi als "Erste Alte"

Auch zur Bezeichnung und Selbstbezeichnung der amerikanischen Völker erfährt man einiges. Etwa, dass der Name "Anasazi" inzwischen bei den Pueblo-Völkern verpönt ist. Das Wort stammt aus der Sprache der Navajo und bedeutet soviel wie "Vorfahren der Feinde". Kayemo nennt sie daher lieber die "Ersten Alten". Und auch zur Verwendung des Wortes "Indianer" hat sich die Autorin Gedanken gemacht und sich bei unterschiedlchen Völkern umgehört. Demnach "wurde der Autorin von Seiten der Zugehörigen versichert, dass sie selbst sich so bezeichnen und es bei der Bedeutung des Wortes auf den Kontext und die Art ankommt, wie es benutzt wird."

Fazit: Ein spannendes und sachkundig geschriebenes Jugendbuch, das Abenteuer, Kultur, Liebe und eine faszinierende Landschaft zu einer abenteuerlichen und lesenswerten Geschichte verbindet. Macht Lust auf mehr Erzählungen über die Pueblo-Völker.

Antje Babendererde: Wie die Sonne in der Nacht. Würzburg: Arena, 2021. 475 S., Euro 12.

Weitere Bücher von Antje Babendererde
Findet mich die Liebe?
Rain Song
Isegrim
Julischatten
Schneetänzer

© Petra Hartmann

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Maustronauten schaden nie (Alltagsnotizen, #68)

Geschrieben von Sierra in Metaphernpark, 06 January 2022 · 143 Aufrufe
Geburtstagsgeschenke, Armstrong und 3 weitere...

Maustronauten schaden nie (Alltagsnotizen, #68) Dass man ein geschenktes Buch bereits gelesen hat oder schon besitzt, ist völlig unerheblich, wenn man es wirklich mag, – nicht wahr?
Die Kinder und die Eltern freuten sich jedenfalls bei uns zuhause sehr über Torben Kuhlmanns Maus-Mondfahrer, obwohl uns die Geschichte doch schon gut bekannt ist. (bf)

Zu der Verlagsseite zu Torben Kuhlmanns Bilderbuch "Armstrong. Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond" geht es übrigens hier lang: klick!

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Stille zwischen den Sternen von Sven Haupt

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 30 December 2021 · 99 Aufrufe
Sven Haupt, Eridanus Verlag und 3 weitere...

Die erste Auflage erschien Dezember 2021 im Eridanus Verlag. Detlef Klewer gestaltete den Umschlag, auf dem eine Frau zu sehen ist, die sehnsuchtsvoll nach den Sternen greift. Eine andere Deutung könnte sein, dass sie am Rande der Galaxis tanzt. So ungefähr interpretiere ich die Illustration, die auf jeden Fall zum Inhalt des Science-Fiction-Romans passt.
Die Kapitel sind als Gerichtsunterlagen ausgewiesen. Wenn nun jemand denkt, ah, das ist dann alles trocken und langweilig, der irrt sich gewaltig. Sven Haupt schafft spielend leicht den Spagat zwischen nüchterner Berichtserstattung und den Gedanken, Handlungen und Gesprächen der Pilotin Hien Otis. Als lebendes Raumschiff ist sie etwas Besonderes, aber das war sie, als Mensch, schon vorher, wenn auch nicht körperlich. Sie überschreitet gern Grenzen, umgeht im Allgemeinen Befehle und begibt sich doch auf eine spannende Aufklärungsmission.
Hien Otis zur Seite steht KI Jane, die sich begeistert eine Simulation erschafft, einen Teesalon im viktorianischen Stil.
In welchem SF-Roman kommt denn so etwas vor? Mir fällt keiner ein. Oder wo gibt es ein Baby, das eine Berühmtheit wie die Pilotin austricksen will?
Ich weiß, aus dem Zusammenhang gerissen, ergeben diese Bemerkungen keinen Sinn. Deshalb mein Rat: Selber lesen, sich eine Meinung bilden.
Meine steht bereits fest. Stille zwischen den Sternen ist ein toller Roman, der ohne Klischees auskommt, der zum Nachdenken anregt, der ein richtiges Ende hat.
Vielleicht wurde ich schon auf Seite zehn gefangen, im Anhang 02 <Widmung>. Allein durch Rilkes Zitat, als letzten Eintrag im Logbuch der Hien Otis verfasst.
Der Roman ist wieder ein Werk von Sven Haupt, das anders als üblich ist.
Aber wieder, unbedingt preiswürdig!


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Die Leiden des jungen Verlegers

Geschrieben von HMP in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 25 September 2021 · 292 Aufrufe

Das Autorenherz freut sich über eine sehr schöne Rezension zu "Die Leiden des jungen Verlegers".

"... es ist und bleibt eine herrliche Abrechnung mit dem Verlagswesen, dem Selfpublishertum und den schwarzen Schafen, die es allenthalben unter den Autoren, Lektoren, Verlegern und sonstigen
"Buchzunftlern" gibt."


Die Leiden des jungen Verlegers


Die DKZV hat die Rezensentin dann noch vergessen Eingefügtes Bild ...

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Begleitende Literatur zur Phantastik #75: Das Bewustsein der Maschinen – Gotthard Günther

Geschrieben von Thomas Sebesta in DSFDB.Befindlichkeiten, 24 September 2021 · 384 Aufrufe

Eine Metaphysik der Kybernetik

Hier die neueste Auflage, basierend auf der 2. Auflage, eines Buches, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es auch zu Ende lesen werde. Ziemlich starker Tobak in Bezug auf Lesbarkeit für Laien. Aber wenn man sich durchkämpft nicht uninteressant …


Gotthard Günther, ein Fan auch der Science Fiction, schaffte es, die Bedeutung der Denkart von Norbert Wiener anzuerkennen und schuf mit diesem Buch 1957 das erste Werk nach Wiener, das den Zusammenhang der Kybernetik mit der Philosophie interpretierte. …


Der neu hinzugefügte Teil III verdankt seine Entstehung der intensiven Verbreitung, die die Kybernetik in den östlichen Ländern, speziell in Russland, gefunden hat. […] Die der ersten Auflage beigegebene Bibliographie ist diesmal radikal verkürzt worden. Die kybernetische Literatur hat sich seit 1957 so ungeheurer vermehrt, dass es unmöglich ist, eine auch nur annähernde Übersicht zu geben, ohne ein ganzes Buch mit der bloßen Aufzählung von Titeln zu füllen. […] Dafür sind eine Anzahl russischer Autoren mit relevanten Veröffentlichungen in die Bibliographie aufgenommen worden. …
Auszug 'Vorwort zur zweiten Auflage', Seite 9-15)

Besonders interessant vielleicht der Anhang I: „Homunkulus und Robot“. Zur utopischen Idee des Homunkulus in der abendländischen Kultur, der sein Bewusstsein aus der Retorte bezieht und dem subtilen Unterschied zum Roboter, der ein mechanisches Gehirn besitzt. Das Nachwort von Peter Trawny sollte einige Hilfe bei der Beurteilung des Buches sein. …

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Buchcasting - Podcast zu Carsten Schmitts "Wagners Stimme"

Geschrieben von Rezensionsnerdista in Rezensionsnerdista's Blog, 08 September 2021 · 468 Aufrufe

Am siebten September haben wir (Dirk Osygus und ich) unseren ersten Podcast veröffentlich. Bei Spotify ist er bereits gelistet, man kann auch direkt hier hören. Cover und mehr Informationen sind auf meiner Webseite.

In unserer ersten Folge besprechen wir "Wagners Stimme" von Carsten Schmitt, der jüngst den DSFP in der Kategorie Kurzgeschichte gewonnen hat. Die Folge dauert ca. 45 Minuten. Viel Spaß!

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D9E-24 zum Zweiten

Geschrieben von HMP in Die 9. Expansion, 17 October 2020 · 1249 Aufrufe
D9E

Es ist getan. Nach der Einarbeitung des Lektorats, dem Streichen von Redundanzen und den letzten Korrekturen ist das Manuskript an den Verlag. Die Reise endet ... irgendwie. Meine Arbeit ist zu 99 Prozent getan. D9E-24 ist fertig. Der finale Band. Und ja, einen Titel gibt es und demnächst hoffentlich auch das Cover dazu.

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Video der Woche: Fish - Weltschmerz

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 21 March 2020 · 2355 Aufrufe

Interessant: Diese Rubrik wurde tatsächlich letztmals im August 2016 bedient. Lange her ...
Ich bin aktuell aus vielerlei Gründen inaktiv, möchte aber den wenigen Blog-Besuchern das aktuelle Fish-Video nicht vorenthalten: Weltschmerz. Das passt ...
Das gleichnamige Album soll endlich, endlich am 10. Juli (2020, das muss man wohl dazu schreiben) erscheinen, es wird Fishs letztes Studioalbum sein und ich hoffe, die Welt dreht sich bald wieder normal, damit ich es auch wirklich in der Deluxe Edition mit 2CDs und einer Blu-ray sowie als schicke Doppel-LP in Händen halten kann.



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Robert Corvus' Gesamtbetrachtung der KLP-Gewinner aus der 1980ern

Geschrieben von ShockWaveRider in Die Wunder des Ralviehversums, 20 January 2020 · 6986 Aufrufe

Der Schriftsteller Robert Corvus verfolgt auf seinem Youtube-Kanal gerade ein interessantes Projekt. Jeden Monat liest er einen Roman, der beim Kurd-Laßwitz-Preis als "Bester deutschsprachiger Roman" ausgezeichnet wurde. Dabei geht er chronologisch vor.

Nun hat er die Sieger der Jahre 1981 bis 1989 glücklich überlebt und zieht eine ernüchterte, aber teils auch launige Zwischenbilanz:


Eine Gedanken von mir dazu:

Corvus fragt sich, ob die Gewinner wirklich immer die besten Bücher des Jahres gewesen seien. Die Romane seien nicht für SF-Fans ausgewählt, sondern um Menschen, die SF mit Heftromanen gleichsetzen, zu zeigen, dass SF-Romane durchaus anspruchsvoller sein können (Präsentabilität außerhalb des SF-Ghettos).

Dazu kann man viel sagen.
Zum einen: Ich kenne fünf der neun Preisträger und mag sie allesamt sehr gerne. Georg Zauners "Die Enkel der Raketenbauer" und Thomas R.P. Mielkes "Das Sakriversum" sind mit einem Augenzwinkern geschilderte Zukunftsvisionen, während Wolfgang Jeschkes "Der letzte Tag der Schöpfung" die Aussichtslosigkeit des Vorhabens, mittels einer Zeitmaschine die politschen Verhältnisse der Gegenwart zu ändern, thematisiert. Beim letztgenannten Buch fand ich es sogar sehr verdienstvoll, dass hier eben nicht wieder das ausgenudelte "Mensch aus dem Jahr 2000 trifft Julius Cäsar"-Motiv recycled wurde, sondern ein größerer, aber vor allem anderer Bogen gespannt wurde.

Zum anderen: Die Jahre 1978-1986 werden gern als das "Goldene Zeitalter der SF in Deutschland" bezeichnet. Weil man damals mit deutschsprachiger Science Fiction jenseits des Heftromans gutes Geld verdienen konnte. (So ist es auch kein Zufall, dass der KLP gerade zu dieser Zeit aus der Taufe gehoben wurde.) Es gibt verschiedene Erklärungsversuche, wie es zu der Nachfrage kommen konnte. Ein Ansatz: Die SF-Taschenbuchreihen namentlich bei Heyne und bei Goldmann haben die deutschen SF-Fans mit literarisch anspruchsvollen Werken aus dem englisches Sprachraum bekannt gemacht. Daraus erwuchs das Bedürfnis nach ähnlich anspruchsvoller deutschsprachiger SF.
Das Problem: Auf der Angebotsseite war man darauf nicht vorbereitet. Es gab einfach zu wenig gute Autoren, die fähig und willens waren, gute deutschsprachige SF zu schreiben. Um die große Nachfrage dennoch zu bedienen, senkten die Verlage ihre Qualitätsansprüche und publizierten Manuskripte, die normalerweise spätestens auf Seite 3 vom Lektor in die Rundablage befördert worden wären. Was dazu führte, dass es in den 80er-Jahren einfach zu wenig gute deutschsprachige SF-Romane gab.
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich, als ich die DSFP-Kurzgeschichten-Preisträger-Anthologie "Die Stille nach dem Ton" las. Gerade bei den ersten Stories aus dem 80ern fragte ich mich einige male: Gab es in dem Jahr wirklich keine bessere Story? Mit fortschreitender Zeit verbesserte sich die Qualität der Siegerstories, und der Anteil der relativen Aussetzer sank ab den 1990ern deutlich. Es besteht also auch Hoffnung bei den KLP-Romanen.

Corvus vermutet, dass die deutschen SF-Schaffenden nicht nur nach literarischer Qualität abgestimmt haben. Als Beispiel nennt er den Preis für Wolfgang Jeschke, der sich nicht nur als Autor, sondern vor allem als Herausgeber und Cheflektor für die SF-Reihe im Heyne Verlag hervorgetan hatte. Mit dem Preis für "Der letzte Tag der Schöpfung" könnten bewusst oder unbewusst auch seine Verdienste für die Verbreitung der Science Fiction in Deutschland gewürdigt worden sein.

Außerdem hing die Existenz manches deutschen SF-Autors von Jeschkes Wohlwollen ab. Tatsächlich sagte Jeschke, als ihm 2006 der Deutsche Science Fiction Preis (!) für "Das Cusanus-Spiel" verliehen wurde, sinngemäß, er sei stolz darauf, dass die DSFP-Jury ihm den Preis zuerkannt habe. Der KLP komme ja sowieso. (Tatsächlich ist Jeschke mit insgesamt 17 oder 18 KLP-Titeln in verschiedenen Kategorien unangefochtener Spitzenreiter.)
Der KLP ist eben KEIN Jury-Preis, sondern ein Preis, der, ähnlich dem Nebula-Award, von den SF-Schaffenden vergeben wird. Die KLP-Abstimmungsberechtigten müssen z.B. nicht alle Bücher auf der short list gelesen haben, um abstimmen zu können. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen KLP und DSFP, was natürlich auch spezifische Unterschiede in den Ergebnissen nach sich zieht. Aber deshalb gibt es ja auch die verschiedenen Preise.
Und mit diesen Ausführungen will ich keineswegs den KLP bashen. KLP, DSFP und der Deutsche Phantastik-Preis als echter Publikumspreis haben allesamt ihre Daseinsberechtigung, gerade weil sie mit unterschiedlichen Ansätzen an die Preisfindung herangehen.

Egal. Ich freue mich schon darauf, was Robert Corvus zu den KLP-Siegern der 90er Jahre zu sagen hat.
Wie gesagt: Die besten Kurzgeschichten beim DSFP wurden in der Dekade besser.

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Green Eggs and Ham [HarperCollinsChildren/2003(1960)]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 10 November 2019 · 5617 Aufrufe
20.Jhdt., Harper

PG1-Cover Ich bin mal wieder spät dran*, und tausche außerdem für diesen & den nächsten Eintrag die Neu-/Alt-Reihenfolge. Es handelt sich hier platzhaltend um ein Buch aus der Dr.-Seuss-Reihe, die in den 60ern die Vorgehensweise beim Lesen-Erlernen für Kinder revolutionierte. Außerdem hält sich das Buch an die Nonsens-Tradition von anderen Kinderbüchern seit Alice in Wonderland, was Kindern (& mir, übrigens) sicher so gut wie immer gefällt. (Und: Eine brandneue audiovisuelle Umsetzung erscheint heuer auf Netflix!)


Im Buch erscheint ein frecher Kleinling namens Sam-I-Am, auf einem hund-ähnlichen Wesen vorbei-reitend, der einen älteren, größeren Pelzherren mit hohem schwarzen Hut auf die Nerven geht. Dieser sagt öfter "I do not like", anfangs in Richtung Sam, aber kurz danach auch dem Gericht das ihm Sam unter die Nase hält - Schinken mit grünen Spiegeleiern! Als aber der Schwarzhütige dies das erste Mal nicht mag, schaltet der Rothütige schlauerweise auf die Logikschiene - mag der Ältere das Gericht vielleicht an einem anderen Ort? Denn schließlich isst das Hirn ja mit, und vielleicht fühlt der Andere sich anderswo wohl(gesinnt)er?


Lässt sich der junge bzw. sich nicht alt fühlende Leser darauf ein, ist klar womit das restliche Buch gefüllt wird - den absurdesten Orten & Vehikeln, wo Schinken mit solchen Spiegeleiern vielleicht doch schmecken könnte... Irgendwann gibt der inzwischen durchnässte Schwarzhütler auf - und dann geschieht noch ein kleines Wunder!


Seuss hat wohl damals die altmodischen "anspruchsvolleren" Kinderbücher - wie ev. auch Alice? - in die Ecke gepfeffert und mit jemandem eine Wette ausgemacht, dass er ein besseres erstes Lesebuch mit einem Vokabular von nur 50 Wörtern erstellen könnte. Ein Buch wie dieses locker gereimte war das Ergebnis. (Das hier ist neben dem früheren Cat in the Hat das bekannteste aus seiner langen Serie. :thumb: Es gibt endlose Marketingumsetzungen davon! Ich behaupte, dass auch Hip-Hopper Will-I-Am sich daraus hat inspirieren lassen.)


Was ich an den Seuss-Büchern so toll finde, ist dass nicht nur die Texte schnell ins Absurde kippen, sondern die Illustrationen das praktisch von Anfang an tun, mit wilderen Aufstellungen mit jeder Seite. Die Protagonisten sind meist Tiere, oft eher unidentifizierbar - aber definitiv "furry" - und die tanzen/schweben/schwimmen in der Weltgeschichte herum, meist irgendwas unmöglich balancierend, umgeben von staunenden - oder selbst irgendwelche Stunts ganz lässig durchführenden - Zuschauern. Seuss stellt seine Welten subversiv gaga dar. (Oder angemessen der Zeitperiode: Dada! Apropos: Ich finde lustig, wie dieses 1. Buch die klassisch-amerikanisch-kapitalistische Rolle des ewigen nie-aufgebenden Verkäufers parsifliert!)


Diese Idee des einfacheren Anfangslernen wurde kurz danach dann auch von Sesame Street im TV fortgesetzt, und von vielen anderen Einrichtungen im Westen angewandt. Die US-TV-Serie wird übrigens im November ein halbes Jahrhundert alt! q:)d


Fazit: Am besten VORM Schauen bei Netflix sich mindestens ein Buch aus der Reihe mal reinziehen! Nachher kann man es einer Lieblingsenkelin oder so schenken; wird bestimmt mit großem Dank entgegen genommen.


(* offiziell ist das hier der Juli-Beitrag!!)



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Trump, Putin und der Dicke

Geschrieben von wilkomueller in Wilkos Empfehlungen, 06 July 2019 · 6028 Aufrufe
Apokalypse, Zeitläufer, Zeitreise

Trump, Putin und der Dicke

2005: Aus der Frustration über die politische und soziale Entwicklung im Osten Deutschlands nach der Wende gingen die „ZORN“-Geschichten hervor; aus denen wiederum entstand das Buch „Die Zeitläufer“, dem eine Schlüsselstellung im Werk des Autors zugesprochen wird. Unzählige fanden auf seinen Seiten den Tod, denn die mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Protagonisten fackelten nicht lange. Doch am Ende verließen sie desillusioniert die Erde.

2019: Einer der Zeitläufer ist zurückgeblieben und er ist für die Welt von heute bitter nötig. Die Klima-Apokalypse droht noch zu unseren Lebzeiten. Steht nur er mit seinen besonderen Fähigkeiten zwischen dem völligen Kollaps und dem Überleben der Menschheit? Die Liste der Opfer ist auch diesmal lang und prominent: Trump, Putin und wie hieß nochmal der kleine Dicke? Sie alle behindern die Rettung der Welt und müssen dafür büßen. Denn der letzte Zeitläufer ist immer noch voller ZORN!

Wilko Müller jr.: Der letzte Zeitläufer
ISBN 978-3-945713-65-5

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Blog ist raus - quasi exo

Geschrieben von Frank Lauenroth in WeBLOGbuch | Frank Lauenroth | Autor |, 07 June 2018 · 3988 Aufrufe

Nach der anhaltenden Ruhe hier hat es vielleicht schon der Eine oder die Andere geahnt: Mein Blog ist umgezogen.

Dahin -> https://exophyt.wordpress.com/

Schaut doch mal vorbei, so Ihr mögt. :scooter:

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Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 4738 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

Angehängte Dateien



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Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 4440 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Sternenportal, 02 February 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 5756 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer: https://youtu.be/ht-_3IsbDno

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch – vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause


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SF-Dinosaurier im Januar

Geschrieben von † a3kHH in SF-Dinosaurier, 20 December 2015 · 6022 Aufrufe

Ein neues Flugzeug - die Concorde
TERRA SF 490 - Murray Leinster : Die Lauscher in der Tiefe
Hightech 1965 - Lohnabrechnung mit IBM-Lochkarten
TERRA SF 489 - Eric Frank Russell : Das Grundrecht des Universums
Fritz-Otto Busch : Die Strandung der finnischen Bark "Paul"
Bionda / Krain (Hrsg.) : Funken der Unendlichkeit
Terra SF inside - TERRA lacht ... über Thor Konnat
TERRA SF 486/487 - Robert A. Heinlein : Abenteuer im Sternenreich
TERRA SF inside - Fandom 1966
TERRA SF 485 - Ernst Vlcek : Der Fluch der Unsterblichen
TERRA SF inside - Perry Rhodan (18)
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TERRA SF 483 - Kurt Brand : Im Para-Dschungel
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TERRA SF 482 - Daniel F. Galouye : Zweikampf der Giganten
Terra SF inside - Perry Rhodan (15)
TERRA SF 481 - Hans Kneifel : Der lautlose Fremde
TERRA SF 478/479 - Stanislaw Lem : Eden
TERRA SF 480 - Randall Garrett : Der Denker und die Rebellen
TERRA SF 477 - E. C. Tubb : Die Mondstation
TERRA SF 476 - H. G. Ewers : Der Scout und der stählerne Götze
TERRA SF 475 - Milton Lesser : Die Weltensucher
TERRA SF 474 - Richard Koch : Flug in die Antimaterie
TERRA SF 304 - H. G. Ewers : Der Tod eines Botschafters
Lois McMaster Bujold : Diplomatic Immunity
Michael K. Iwoleit : Ein paar wohlüberlegte Anmerkungen
Lois McMaster Bujold : A Civil Campaign
Lois McMaster Bujold : Komarr
Lois McMaster Bujold : Memory
Lois McMaster Bujold : Cetaganda
Lois McMaster Bujold : Ethan of Athos
Lois McMaster Bujold : Mirror Dance
Lois McMaster Bujold : Brothers in Arms
Lois McMaster Bujold : The Vor Game
Lois McMaster Bujold : The Warrior's Apprentice



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