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Das schwarze Loch deutschsprachiger SF


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227 Antworten in diesem Thema

#211 Naut

Naut

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Geschrieben 17 May 2021 - 15:43

Wie zum Beispiel...?

Ja, eben. Eschbachs "Ausgebrannt" und Schätzings "Schwarm" wurden schon diskutiert. Danach kam eher weniger, oder?

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#212 ChristophGrimm

ChristophGrimm

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Geschrieben 17 May 2021 - 17:24

Das klingt hart  :blush:  ... aber wenn ich's recht überlege, fallen mir sofort Beispiele dafür ein. Als ich letztes Jahr Arno Endlers "Apokalypse Palantau" las, kam ich mir dauernd wie in einem PR-Roman vor, bloß ohne Perry.
Wie oben schon jemand sagte, gilt das ein Stückweit auch für die Leser: Wer PR regelmäßig kauft, egal ob Neo oder die Hauptserie, hat nicht mehr viel Lesezeit für anderes übrig. Ein weiteres Indiz für eine gewisse Spaltung. Andererseits würden die meisten PR-Leser eine "irdische" Nahzukunfts-Geschichte womöglich eh nicht anfassen...


Würde mich interessieren, wie du zu diesen beiden Schlussfolgerungen kommst.
Ein Neo-Heft ist eineinhalb Stunden Lesedauer. Vielleicht auch zwei. Im Monat vier Stunden. Im Normalfall lesen das viele, meine Wenigkeit auch, am Stück durch. Mein „Buch der Woche“ gibt es trotzdem und Neo eben dazwischen. Klar, rein rechnerisch „klaut“ Neo die vier Stunden anderem Lesestoff, dem ich mich widmen könnte, aber realistisch würde ich den Zeitraum pro Taschenheft wohl mit allem Möglichen verbringen.

Literarische Vielfalt: Es würde mich nicht wundern, wenn PR-Leser eine Vorliebe für Space Opera haben. Bei den Perry-Fans, die ich kenne oder mir in Foren auffielen, ist das aber auch schon die einzige Tendenz. Den PR-Leser, der nur oder überwiegend nur PR liest, ist mir noch nicht begegnet. Ich glaube, die PR-Leserschaft ist zu unterschiedlich, um sie zu pauschalisieren.

#213 lapismont

lapismont

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Geschrieben 18 May 2021 - 05:52

Bei literarischer Vielfalt würde ich jetzt nicht nur auf SF-Untergenres abzielen, sondern auch auf stilistische und vor allem textuelle Vielfalt. Falls da bei Perry die Suppe überschäumt, bekommt man das as Nichtleser zumindest nicht mit. Wenn ich mir aber ansehe, was KNF so alles liest und bespricht, ist er zumindest nicht auf PR-typisches beschränkt.
Für mich ist PR innerhalb der deutschsprachigen SF Bestandteil des historischen Bodensatzes.
 
Die Frage nach einflussreichen Themen und Romanen ist sehr spannend. Wenn man darüber nachdenkt, wird deutlich, dass die deutschsprachige SF da abgehängt scheint. Diskutiert wurde Umweltthemen wie bei Schreiber, Wahlmaschinen durch Eschbach und ich denke, dass auch der Gamer-Retro-Part durch Constantin Gillies beeinflusst wurde.

Etwas Diskurs in der Literaturszene lösten sicherlich auch GRRM und Qualityland aus, letzteres hat es sogar in den Schulstoff geschafft.

 

Aber am Puls der SF findet sich wenig. Keine Maschinen, Zerrissenen Erden, Afrofuturismus, kein Southern Reach oder Walkaway. Und ich bin kein Beobachter der Szene, das sind nur die Leuchttürme, die auch zu mir durchbrachen.


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#214 Bernard

Bernard

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Geschrieben 18 May 2021 - 07:16

Interessant, wie vielfältig die Wahrnehmungen sind ...

 

PERRY RHODAN ist für die aktuelle deutschsprachige SF das, was der Fußball für den Profisport im deutschsprachigen Raum ist. Wenn sich in Deutschland jemand als Zuschauer für Profisport interessiert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieser Sport Fußball ist, und vermutlich ist er innerhalb dieses Fußballsports Fan eines bestimmten Vereins - so, wie die RHODAN-Fans bestimmte Zyklen innerhalb der Serie oder bestimmte Hauptfiguren bejubeln und mit anderen weniger anfangen können oder sie gar ablehnen. Wenn jemand in Deutschland mit Sport sein Geld verdient, sei es als Spieler, Trainer oder als Platzanweiser, dann tut er es wahrscheinlich im Fußball.

Es gibt auch Boxer, die hohe Börsen kassieren, und zu jeder Olympiade ist der Deutschland-Achter beim Rudern ein Aufmacher in den Nachrichten, aber an der Dominanz des Fußballs ändert das nichts. Wessen Herz für das Bodenturnen schlägt, der mag das machen und findet auch Vereine, in denen er diesem Sport frönen kann - er muss sich aber realistisch gesehen damit arrangieren, niemals von seinem Sport leben zu können. Und wenn jemand als Zuschauer Fan des Bodenturnens ist, dann wird er eine Weile suchen müssen, um Gleichgesinnte zu finden, mit denen er sich über seine Begeisterung austauschen kann.

 

Was die Vielfalt bei RHODAN angeht: Ja, da "schäumt tatsächlich die Suppe über". Von der Kurzgeschichte bis zum 1000-Seiten-Ziegel. Vom Oneshot über die Miniserie bis zur Endlosserie. Vom personalen über den auktorialen zum Ich-Erzähler. Mit unzuverlässigen Erzählern, temporalen Fugen, philosophischen Exkursen und Action. Mit Künstlicher Intelligenz, ethnischer Vielfalt und überhaupt der gesamten Palette, die man in der Far-Future-Science-Fiction zur Verfügung hat. Mit doppelgeschlechtlichen, psychisch beeinträchtigten, vom Schicksal gebrochenen Figuren, aber auch mit Parabegabten, die an Superhelden grenzen. Alles eingebunden in eine dermaßen faszinierende Erzählung, dass es Leser über Jahrzehnte hinweg zu binden vermag.

Wenn man auf die Themen statt auf die Motive schaut, so beschäftigte sich der in diesem Jahr ausgelaufenen Mythos-Zyklus mit Fake News, gefälschter Historie und geraubter Identität. Mir scheint, das ist am Puls der Zeit und wird auch in der Hochliteratur aktuell diskutiert.

Direkte Bezüge zu Afrika ("Afrofuturismus") sind aufgrund des Settings schwierig, aber das seit mehreren Jahren dominierende Raumschiff innerhalb der Serie ist nach dem Sudanesen Ras Tschubai benannt, und wenn innerhalb der Serie die Handlung auf der Erde spielt, dann meistens im Gebiet der heutigen Mongolei. Wohl deswegen hielt der Botschafter der Mongolei in Österreich die Eröffnungsrede beim letzten AustriaCon.

 

In der deutschsprachigen SF allgemein kann man durchaus eine gewisse Strahlkraft sehen, die aber nicht von einer lebendigen Szene getragen wird, sondern auf dem Verdienst (und sicher auch der notwendigen Portion Glück) einzelner Autoren beruht.

Tom Hillenbrand war Redner auf der re:publica. Er erhielt auch einen Ritterschlag in Luxemburg (wörtlich zu nehmen), allerdings für den kulturellen Beitrag seiner Krimis, nicht für die SF.

Andreas Brandhorst wurde zum Thema Künstliche Intelligenz zu diversen wissenschaftlichen und politischen Foren eingeladen.

Andreas Eschbach hat es mit NSA in die wichtigste deutschsprachige Literatursendung Druckfrisch geschafft.

Marc Elsberg stand mit einigen Büchern über 200 Wochen auf der Bestsellerliste.

Michael Marrak war zu Gast beim Goethe Institut in Dublin und war Artist in Residence in Wien.

RHODAN erscheint - in deutlich geringerem Umfang als im deutschsprachigen Raum, aber immerhin - im Ausland.

 

Die Qualität ist da. Das Potenzial ist da. Die begeisterte Fanszene in der relevanten Größenordnung fehlt. Was nicht heißt, dass es keine begeisterten Fans gäbe (ich bekomme auch ab und zu Mails mit dem Inhalt: "Ich sterbe, wenn Dein nächstes Buch nicht bald erscheint!"), aber eben - im internationalen Vergleich, der der Ausgangspunkt dieser Diskussion ist - verschwindend wenige.


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#215 Naut

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Geschrieben 18 May 2021 - 07:55

Ich bin mir sicher, dass PR vielfältige, aktuelle Themen und auch Stile abdeckt. Aber die Diskussion darüber findet (anders als beim Profifußball) nur in der PR-Blase statt. Es wird ab und zu mal *über* PR berichtet (so, wie über Modellbahnfreunde berichtet wird), aber die Inhalte werden nicht in den Diskurs übertragen.

In der Schule haben wir "1984", "Fahrenheit 451", "Der Report der Magd" und "Jurassic Park" gelesen. "Perry Rhodan" war (vielleicht leider) kein Thema.

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#216 Uwe Post

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Geschrieben 18 May 2021 - 09:09

 

 

Tom Hillenbrand war Redner [..]

... und selbst ich wurde zu wissenschaftlichen Veranstaltungen zum Thema Robotik des Bundesforschungsministeriums eingeladen.

Ja und? Sind wir deswegen landesweit bekannt oder beeinflussen den gesellschaftlichen Diskurs?

Jedes Thema bis auf die bekackte Pandemie und vielleicht der Klimawandel bleibt nur ein paar Tage, maximal eine Woche in den Schlagzeilen. Dann kommt wieder etwas ganz anderes. Ein Thema nachhaltig in der Gesellschaft zu etablieren, und damit eine gewisse dauerhafte Strahlkraft zu bewirken, ist doch heutzutage gar nicht mehr möglich. Wie auch? Es gibt viel zu viele Probleme, Ideen, Memes, Wichtigtuer. Und dazwischen ein konstantes Brodeln von Fake News, Quatsch, Dummheit und Wut. Wer kann darin einen Leuchtturm pflanzen, der nicht sofort hinfort gespült wird?!

 

 

 

 

Würde mich interessieren, wie du zu diesen beiden Schlussfolgerungen kommst.

Es sind Thesen, keine Schlussfolgerungen. Vielleicht startet jemand im PR-Bereich des Forums ja mal eine Umfrage à la "welche Themen der SF interessieren Dich?" (Weltraumabenteuer, Nahzukunft, Zeitreisen, Alternativuniversen, Klimafiktion, starke KIs, ... Mehrfachnannungen möglich) und "wie viele SF-Werke abgesehen von PR konsumierst Du im Vergleich?" (nichts, deutlich weniger, weniger, etwa gleich viel, mehr). Dann hätten wir zumindest eine grobe Zahlenbasis, um gewisse Thesen überprüfen zu können.

 

 

 

 

Die Frage nach einflussreichen Themen und Romanen ist sehr spannend[..]

Deshalb meine Nachfrage. Ich würde auch sagen, dass "Der Schwarm" in Deutschland das durchaus erfolgreiche Subgenre des Tech-Thrillers oder der Hard SF (mit)begründet hat, wenn man das misst an Lesern aber auch Nachahmern (nicht negativ gemeint!), auf jeden Fall.

 

Zu Gillies würde ich eher sagen, dass Retro-Gaming an sich ein recht verbreitetes aber doch spezielles (nerdiges) Hobby in einer gewissen Altersklasse ist, und "Extraleben" eine Nebenerscheinung davon ist. Auch mein Roman "Für immer 8 Bit" gehört ja zu diesem Subgenre, und nachdem es in einer Retro-Gaming-Ausgabe des c't-Magazins gelobt wurde (bessere Werbung kann es nicht geben), hat sich nochmal eine Handvoll Exemplare verkauft. Aber auch nur eine Handvoll - wäre Lesen bei Retro-Gamern eine typische Vorliebe, wären es angesichts der Verbreitung des Magazins und dem Wortlaut der Rezension deutlich mehr gewesen. Ob es im internationalen Kielwasser von "Ready Player One/Two" oder auch den Animes mit ähnlicher Ausrichtung ("Sword Art online", "No Game No Life" etc...) einen Markt für weitere Romane gibt, werde ich eventuell mit meinem Verlag mit einem Romankonzept eruieren  :happy: Ich bin da allerdings skeptisch: Gaming ist zeitintensiv und Gamer sind allgemein nicht gerade für ihren erheblichen Hang zum Lesen bekannt ("hör mal auf zu zocken, lies ein BUCH!" - "laaangweilig" ist wohl kein allzu seltener Dialog in deutschen Familien).

 

 

 

Wenn man auf die Themen statt auf die Motive schaut, so beschäftigte sich der in diesem Jahr ausgelaufenen Mythos-Zyklus mit Fake News, gefälschter Historie und geraubter Identität. Mir scheint, das ist am Puls der Zeit und wird auch in der Hochliteratur aktuell diskutiert.

Gut. Aber es gibt eben eine Einstiegshürde für Nicht-PR-Leser einerseits und möglicherweise(!) eine "Perry-Blase" andererseits.

Man darf ja nicht vergessen, dass in PR diese Motive zwangsläufig von den irdischen Tatsachen losgelöst sind. Es kann eben nicht um Überschwemmungen in Jakarta oder Solarkraftwerke in der Sahara gehen, wenn die Handlung auf anderen Planeten spielt. Die direkte Bindung zwischen der aktuellen Lebenswirklichkeit und der Geschichte ist nicht so direkt wie in Nahzukunfts-Werken, die an konkrete Probleme der realen Welt ankünpfen. So spielt ja "Qualityland" wohl in Deutschland - wäre es ein einzelner PR-Roman mit gleichem Inhalt, der aber auf einem fernen Planeten spielt, wäre die Wahrnehmung durch die Leserschaft mit Sicherheit anders.

 

Solche thematischen Aspekte sind eben nicht der primäre Aspekt, mit dem man PR (als Außenstehender) verbindet: Das ist das Weltraumabenteuer. 


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#217 ArnoE

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Geschrieben 18 May 2021 - 09:28

Das klingt hart  :blush:  ... aber wenn ich's recht überlege, fallen mir sofort Beispiele dafür ein. Als ich letztes Jahr Arno Endlers "Apokalypse Palantau" las, kam ich mir dauernd wie in einem PR-Roman vor, bloß ohne Perry.

Wie oben schon jemand sagte, gilt das ein Stückweit auch für die Leser: Wer PR regelmäßig kauft, egal ob Neo oder die Hauptserie, hat nicht mehr viel Lesezeit für anderes übrig. Ein weiteres Indiz für eine gewisse Spaltung. Andererseits würden die meisten PR-Leser eine "irdische" Nahzukunfts-Geschichte womöglich eh nicht anfassen...

Was meinen Roman angeht, so kann ich das nicht nachvollziehen, aber es ist deine Meinung als Leser und das akzeptiere ich natürlich.

Klar ist, dass ich zu gleich mehreren Kategorien gehören, also eine sehr breite und sehr differenzierte Sichtweise auf die Thematik Deutsche Science Fiction habe.

 

Ich schreibe für Pabel Moewig Perry Rhodan NEOs (allerdings lege ich aus ganz unterschiedlichen Gründen eine inzwischen fast zweijährige Pause ein).

Ich habe für Bastei Lübbe Cotton Reloaded geschrieben.

Ich publiziere als Selfpublisher E-Books.

Ich schreibe Romane.

Und ich bin wahrscheinlich, dank der Dutzenden Publikationen in der ct (aber nicht nur), eine der wenigen Autoren, die viel Geld mit Kurzgeschichten verdient haben.

Nebenher ist die Schriftstellerei inzwischen mein Zweitjob und ich bin Leser.

 

Die Grundfrage, nach dem "schwarzen Loch" der deutschsprachigen SF hat sich mir persönlich noch gar nicht gestellt. Ich bediene mit meinen Texten, die ich der Unterhaltungsliteratur zuordne, ganz unterschiedliche Klientel.

So gehören zu den Fans meiner Kurzgeschichten eine Menge Leser, die sonst Krimis, Historische Romane oder sogar gar nichts sonst lesen.

 

Natürlich ist die Gesamtzahl der Leser einer Perry-Publikation um ein Vielfaches höher, als die meiner übrigen Texte. Stört mich das? Nein. Ist es mir wichtig? Ja. Ich wünschte, es wäre anders.

Aber nach allem, was ich mit Verlagen, Lektoren, Agenturen und Fachleuten, was die Verlagslandschaft und den Literaturbetrieb angeht, erfahren habe, ist, dass die SF in Deutschland seit Jahren ein Nischenprodukt ist.

Serien gehen. Aber selbst englischsprachigen Originale, die auf dem dortigen Markt gut gelaufen sind, zu übersetzen, ist kein Selbstläufer mehr.

Die Regale für SF werden insgesamt schmaler. Eine Entwicklung, die ich als Leser sehr bedauere, und die mir als Schriftsteller einen eindeutigen Hinweis darauf geben, was ich schreiben muss, wenn ich mehr Leser erreichen will.

Und das ist sicherlich nicht SF.

Tue ich es trotzdem?

Ja. Weil es mir grundsätzlich Spaß macht, eine Zukunftsgeschichte zu schreiben.

Auch auf die Gefahr hin, dass es niemanden interessiert, ich kaum Rückmeldungen bekomme, oder eine pauschale Kritik.

Für Perry Rhodan zu schreiben ist in meinen Augen für denjenigen, der soviel verdienen möchte, um mit der Schriftstellerei seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, der Endpunkt, wenn er es ausschließlich deutschsprachig versucht.

 

Wie weiter oben schon gelistet hat, tummeln sich eine Menge der "Rhodan-Autoren" in ganz anderen Bereichen, sind kreativ abseits der Serie.

 

Was der deutschsprachigen SF weiterhelfen würde, wäre eine Streaming-Serie. Das gibt Beachtung und würde wahrscheinlich auch den Blick potentieller Filmschaffender auf deutsche Romane anstoßen.

Aber so etwas bleibt zumeist ein Traum.

 

Und selbst wenn so etwas geschehen würde, nehme ich an, dass es dann eher wieder in Richtung massentauglicher Geschmack gehen würde.

 

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Arno



#218 Bernard

Bernard

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Geschrieben 18 May 2021 - 09:51

... und selbst ich wurde zu wissenschaftlichen Veranstaltungen zum Thema Robotik des Bundesforschungsministeriums eingeladen.

Ja und? Sind wir deswegen landesweit bekannt oder beeinflussen den gesellschaftlichen Diskurs? 

"Landesweit bekannt" ist sicher relativ. Autoren insgesamt sind eher unbekannte Leute im Vergleich zu Filmstars etc.

Aber "den gesellschaftlichen Diskurs beeinflussen" - ja, natürlich. Wer an solchen öffentlichen Debatten teilnimmt, bringt sich in den öffentlichen Diskurs ein.

Bei Frank Schätzing uns seinem Engagement in Sendungen wie Terra X ist das besonders deutlich, bei anderen findet es in deutlich geringerem Umfang statt - aber die Frage war ja, ob die SF eine Wirkung über ihre Blase hinaus hat, und das hat sie, wenn auch vereinzelt.

Natürlich ist das kein Vergleich zu den USA, wo Autoren wie Greg Bear in Gremien gesessen haben, die den Präsidenten beraten haben, und zwar ganz explizit wegen ihrer SF-Kompetenz ... aber da kann ich jetzt wieder nur meine Einschätzung zu unterschiedlichen Kulturen wiederholen.


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#219 Mammut

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Geschrieben 18 May 2021 - 10:46

Die Qualität ist da. Das Potenzial ist da. Die begeisterte Fanszene in der relevanten Größenordnung fehlt. Was nicht heißt, dass es keine begeisterten Fans gäbe (ich bekomme auch ab und zu Mails mit dem Inhalt: "Ich sterbe, wenn Dein nächstes Buch nicht bald erscheint!"), aber eben - im internationalen Vergleich, der der Ausgangspunkt dieser Diskussion ist - verschwindend wenige.

 

Wenn man die Metadiskussion mal außen vor lässt: Was konkret kann man - auch im Kleinen - machen, um diesen Umstand zu ändern? Hast du da Vorschläge?


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#220 Bernard

Bernard

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Geschrieben 18 May 2021 - 11:21

Wenn man die Metadiskussion mal außen vor lässt: Was konkret kann man - auch im Kleinen - machen, um diesen Umstand zu ändern? Hast du da Vorschläge?

 

1) einfach mal auf einer Party, beim Sport, beim Abendessen oder wo man sonst seine Freunde trifft erwähnen, wenn einem ein Buch gut gefallen hat.

2) Buchbesprechungen und Bewertungen streuen. Ganz besonders beim großen A. Das kann dort auch gern textlich kürzer ausfallen, als man es auf einem Blog macht. Oder wenn man sich generell mit Besprechungen schwertut, ist ein kommentarloser Klick auf die 5 Sterne besser als nichts. Logischerweise nur dann machen, wenn das Werk es verdient.

3) wenn einem etwas gefallen hat: Dazu stehen. Auch in Forumsdiskussionen, wo sich Mäkler oft in den Nimbus des Wissenden kleiden. Wenn man die Nerven dazu hat: substanzloses Herumgemotze mit Fakten entlarven.

4) Mal etwas ausprobieren, von dem man vermutet, dass es vielleicht nicht 100%ig auf der Geschmackslinie liegt. Meist wird man sich bestätigt finden, manchmal aber auch überrascht sein.

5) Auf Conventions an inhaltlichen Panels ("Raumschiffe in der SF", "Die Klima-Thematik in der SF", "Ist Cyberpunk tot?" ...) teilnehmen und dabei ruhig einfließen lassen, dass es zu nahezu jedem Themenfeld auch deutschsprachige Beiträge gibt und was sie auszeichnet.

6) solche Panels bei Veranstaltern anregen. Oder auch ein Panel "German SF" anregen. Oder wenn es in DE stattfindet: "Der aktuelle Stand der SF in DE - ein Überblick". Oder wenn man den Überblick nicht leisten kann: "Wo steht die SF in DE? - Eine offene Diskussion mit dem Publikum."

7) Es positiv goutieren und vernehmlich zustimmen, wenn ein gutes Werk bejubelt wird. Schlagwort "Jubelkultur" (bei Werken, die es verdient haben).

 

1) - 4) bringen international kurzfristig nichts, stabilisieren aber die Szene. Dabei ist 1) am wichtigsten, weil wirkungsvollsten.

5) - 7) sind je nach Umfeld potenziell auch international wirksam. Dabei ist 5) am wichtigsten, weil man dabei die deutschsprachige SF bei einem Publikum positioniert, das sich nicht von vornherein bereits dafür interessiert.

 

Die Chinesen hatten ein einziges, singuläres Ereignis: Barack Obama hat "Three Body Problem" empfohlen. Dadurch war die Tür für die chinesische SF einen Spalt breit offen - und dann haben sie sie mit aller Kraft aufgedrückt. Jetzt sind sie omnipräsent.


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#221 Mammut

Mammut

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Geschrieben 18 May 2021 - 11:51

3) wenn einem etwas gefallen hat: Dazu stehen. Auch in Forumsdiskussionen, wo sich Mäkler oft in den Nimbus des Wissenden kleiden. Wenn man die Nerven dazu hat: substanzloses Herumgemotze mit Fakten entlarven.

 

 

Also z.B. sowas nutzen (auch wenn ich die negative Einstellung zu gewissen Publikationen dort nicht nachvollziehen kann):

https://forum.sf-fan...hp?f=25&t=11411


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#222 Uwe Post

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Geschrieben 18 May 2021 - 11:54

Kleine Nebenbemerkung, weil ich gerade darüber stolpere: Es gibt bei syfy.de eine Umfrage mit zwar reichlich bescheuerten Fragen, aber vielleicht sind gerade deswegen die Antworten erhellend in Bezug auf typische Konsumenten von SF in Deutschland und deren Wahrnehmung.  


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#223 CLühr

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Geschrieben 18 May 2021 - 20:40

Ich hab in den 90ern mit Rhodan aufgehört, weil es mir zu viel Zeit stahl und ich lieber Das Lied von Eis und Feuer lesen wollte, was spannender war. Und bin dabei geblieben lieber anderes zu lesen ;-). 

 

Ich habe aber den Eindruck, die Szene ist mehr gespalten:

 

1. Die Rhodan-Fans

2. Die sonstige Literatur Fans

3. Die Media-Fand, vor allem Star Trek, aber mittlerweile auch anderes 

 

Ich hab ne Kollegin, die fährt nur wegen dem Darsteller von Luzifer zu Conventions, sogar nach England. 

 

In den 90er schaffte Beluga es, die Fans für einige Jahre beim DortCon zu vereinen. Danach zerfällt es wieder. 

 

Heute ist durch das Nerz und verschiedene Kreise die Szene noch mehr geteilt. Einige Autoren und deren Fans sondern sich ja auch noch vom Rest ab. Oder lästern über den SFCD etc. 

 

Was ich schade finde. 

 

Es fehlt in der Tat an einem großen internationalen Con in Deutschland. Bei dem alle an einem Strang ziehen. Ich weiß nur nicht ob das zu schaffen ist. 


Bearbeitet von CLühr, 18 May 2021 - 20:41.

Gruß

Christoph

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#224 lapismont

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Geschrieben 19 May 2021 - 05:19

Ich sehe sogar noch weitere Grüppchen innerhalb der Szene, die ja durchaus sehr bunt und lebendig ist. Und bei der Masse an Autor·innen und Geschichten warte ich als alter Dialektiker auf den Umschlag dieser Quantität in eine neue Qualität.


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#225 Uwe Post

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Geschrieben 19 May 2021 - 11:45

Ich habe nicht den Eindruck, dass es an Qualität mangelt - bloß ist die eben eine Frage des Geschmacks, der Grüppchenzugehörigkeit oder der Perspektive.

 

 

 

Es fehlt in der Tat an einem großen internationalen Con in Deutschland

 

Ich glaube nicht, dass das nachhaltig etwas bewirken würde oder für manche überhaupt interesssant ist. Die Frage ist ja einmal mehr, was man will. Einfach Leute zusammenbringen? Neues Publikum für die eigenen Werke? Qualität in anderen Blasen entdecken durch den berühmten Blick über den Tellerrand? 


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#226 CLühr

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Geschrieben 22 May 2021 - 12:20

Ich bin ja reiner Leser und Fan und mit würde das Zusammenbringen von Fans unterschiedlicher Genres genügen. 


Gruß

Christoph

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#227 fancy

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Geschrieben 22 May 2021 - 16:44

@Bernard: Verstehe ich dich richtig? Du meinst, die ausländischen Fans würden schon dafür sorgen, dass ausländische Verlage auf deutsche Autoren zugingen? 

Ich würde eigentlich eher davon ausgehen, dass wir bei den Verlagen Interesse wecken müssten und die mit ihrem Werbebudget dafür sorgen würden, dass eingekaufte Storys/Romane auch gekauft würden. 


Fang nicht an, Dinge zu tun, tu sie einfach!

Wer wenig denkt, irrt viel (Leonardo da Vinci)
Meinungsverschiedenheiten über ein Kunstwerk beweisen, dass das Werk neu, komplex und lebenswichtig ist. (Oscar Wilde)
Wenn Kritiker uneins sind, befindet sich der Künstler im Einklang mit sich selbst. (Oscar Wilde)

 

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#228 Bernard

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Geschrieben 22 May 2021 - 17:37

@Bernard: Verstehe ich dich richtig? Du meinst, die ausländischen Fans würden schon dafür sorgen, dass ausländische Verlage auf deutsche Autoren zugingen? 

Ich würde eigentlich eher davon ausgehen, dass wir bei den Verlagen Interesse wecken müssten und die mit ihrem Werbebudget dafür sorgen würden, dass eingekaufte Storys/Romane auch gekauft würden. 

Nein, das meine ich nicht. Es geht mir noch nicht einmal um den Abverkauf im Buchmarkt, sondern darum, dass deutschsprachige Texte überhaupt übersetzt und auf anderssprachigen Märkten angeboten werden.

Die ausländischen Fans sorgen auf internationalen Veranstaltungen dafür, dass die SF aus ihren jeweiligen Ländern auf internationaler Bühne sichtbar wird. Die deutschsprachigen Fans tun das mit der deutschsprachigen SF nicht (jedenfalls nicht in einem Maße, die der Größe des hiesigen Buchmarktes annähernd gerecht würde).

 

Zur Erklärung: Die Veranstaltungen, die ich im Sinn habe, sind die sehr großen internationalen Conventions, beispielsweise die WorldCons. Auf dem WorldCon in Dublin gab es ein Panel von Lektoren aus britischen und us-amerikanischen Großverlagen, unter anderem war dort der Lektor, der "A Song of Ice and Fire" (= "Game of Thrones") eingekauft hat. Diese Leute sind nicht nur für ihr Panel da. Wenn ihr Panel vorbei ist, sitzen sie im Publikum anderer Programmpunkte, wo zum Beispiel über so etwas wie "Ab wann sollte eine Künstliche Intelligenz rechtlich einem Menschen gleichgestellt werden?" diskutiert wird. Auf solchen thematischen Panels sitzen dann Autoren und Fans aus Italien, Spanien, Frankreich, Schweden (neben dem zahlenmäßig sehr starken anglophonen Fandom natürlich). Wenn ein solcher Lektor nun der Diskussion lauscht und dabei auf interessante Ideen aufmerksam wird, die in der SF in Spanien, Italien etc. gerade diskutiert werden, ist es durchaus naheliegend, dass er sich diese Stoffe sichern möchte. Das liest sich bestimmt hemdsärmelig und über-spontan, aber genau so funktioniert der Literaturbetrieb, in den USA noch viel mehr als in DE.

 

Was schlicht und ergreifend nicht passiert, ist, dass ein Lektor eines erfolgreichen US-Großverlags Langeweile hat und eine eMail an den SFCD schickt mit der Frage, was denn in DE gerade en vogue ist, um dann eine Übersetzung dafür in Auftrag zu geben, damit er mal reinschauen kann.

Es sei denn, der Verlag ist (was ich gar nicht wertend meine) "ideologisch getrieben", wie Amazon Crossing. Ich war in Seattle bei Amazon zu Besuch und habe mit der Chefin der entsprechenden Einkaufsabteilung zu Mittag gegessen. Die suchen aktiv Stoffe von Minderheiten, die sie verlegen können (und zahlen dann auch selbst die Übersetzung dafür, zahlen Honorar, etc.). Als Nicht-Englischsprachiger zählt man für Amazon zur Kategorie "Minderheit" ...

Was auch sein kann, ist, dass man durch außerordentliche Verkaufszahlen auffällt. Für eine Verfilmung bei Amazon Prime wird man beispielsweise ab 100.000 verkauften Exemplaren interessant (das reiße ich hier nur mal an - das Thema "Verfilmungen, Filmagenturen und Übergang Buch/Film" würde den Rahmen sprengen).

Und natürlich gibt es den Weg über Agenturen; wenn die Agentur, die einen in DE vertritt, eine Partneragentur in anderen Sprachräumen hat, kann es sein, dass die ihre Stoffe austauschen und dann im jeweils anderen "Revier" anbieten.

 

Aber die letztgenannten Wege sind allesamt individuelle, die einzelne Autorinnen und Autoren gehen. Die Ausgangsfrage des Diskussionsfaden ist, wieso die deutschsprachige SF in summa auf internationalem Parkett praktisch nicht stattfindet. Das liegt daran, dass das deutschsprachige Fandom (und die fandom-nahe Autorenschaft) international weniger aktiv ist, als das beispielsweise die Schweden oder die Koreaner sind. Das ist erst mal eine Tatsachenfeststellung. Ob einen das stört und man etwas daran ändern möchte, ist eine ganz andere Frage. Wenn ich aus Lesersicht schaue, brauche ich eigentlich überhaupt keine SF, die in DE entsteht - da kann ich mit den Übersetzungen aus dem englischsprachigen Raum bis an mein Lebensende meine Lesezeit füllen.


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