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Unsere Freunde von ε Eridani: Erstkontakt-Storys

ε Eridani; Erstkontakt-Storys; Begedia

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39 Antworten in diesem Thema

#31 Uwe Post

Uwe Post

    Preisträger'o'naut

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Geschrieben 07 April 2021 - 11:28

 

 

Eine Versicherrung gegen die menschliche Unvernunft. 

Käme aber zu spät  :aliensmile:

 

Es hat ja auch keiner behauptet, dass jede Entscheidung einer von der Grundanlage her etwas sprunghaften Hauptfigur für jeden Leser nachvollziehbar sein muss. Insofern habe ich kein Problem damit, wenn jemand mit dem Schluss nichts anfangen kann. Ich habe mich hier lediglich bemüht, meine eigene Sichtweise zu erläutern, das ist ja der Vorteil, wenn ein Autor in so einem Forum mitplappert. Aber jetzt will ich nicht weiter die Aufmerksamkeit von den anderen guten Geschichten ablenken und füge meiner Erläuterung daher nichts weiter hinzu.


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#32 Narrania

Narrania

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Geschrieben 07 April 2021 - 12:31

Ich finde es toll, dass du hier Deine Sicht darstellst. ich fand es nur blöd, zu unterstellen, dass man eine Ende mit Zuckerguss möchte, bloß weil man den Schluss nicht versteht. Ich habe versucht, das nachzuvollziehen, was du erklärt hast. 

Irgendwie stören mich in dieser Storysammlung einige Schlussaussagen, die ich aufgesetzt empfinde. 



#33 Uwe Post

Uwe Post

    Preisträger'o'naut

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Geschrieben 07 April 2021 - 12:50

Ich hab Dir gar nichts unterstellt, dazu habe ich nicht das geringste Recht. Ich habe nur (überspitzt, wie es nunmal meine Art ist) aufgezeigt, welche Auflösungen nicht in Frage kamen.


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#34 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 08 April 2021 - 08:07

Zur Aufklärung vielleicht: Nein, die Geschichte ist kein Romananfang. Das Problem beim Thema "Erstkontakt" ist, dass der erzählte erste Kontakt nach einer Weile kein "erster" mehr ist. Also endet eine Geschichte wahlweise vor dem "Zweitkontakt" und bleibt zwangsläufig etwas offen - oder der Erstkontakt ist, wie in ein paar Geschichten meiner geschätzten Kolleginnen und Kollegen, auch der letzte  :happy:. Das fühlt sich dann natürlich "fertiger" an. Ich wollte jedoch eine optimistische Geschichte schreiben, weil die Welt im Moment eine Portion Optimismus ganz gut vertragen kann. Deshalb kein "Erstundletztkontakt".

 

Meiner Heldin wird gegen Ende der Geschichte ziemlich schlagartig klar, wie wichtig es ist, dass die Überlebenden auf der Erde von ihren Erlebnissen erfahren - und womöglich gerettet werden können. Dieser zutiefst  humanistische Gedanke kommt ihr in der Tat recht unvermittelt - nämlich unmittelbar nach ihrer eigenen Rettung. Denn oft ist es doch so: Wenn wir nicht mehr akut um unser eigenes Leben fürchten müssen, denken wir als nächstes an das Schicksal unserer Mitmenschen. Das Ende ist also gedacht als eine offene, humanistische, optimistische Perspektive.

 

Das wäre schön im Text zu erfahren gewesen. Die Motivation warum sie zurück will, wird nicht klar. Für mich wirkt die Geschichte wie abgebrochen. Eine an sich witzige Situation wird abgebrochen, in dem sie nach Hause fährt. Natürlich kann man auf Grund deiner Erläuterungen erkennen, das sie die Menschen retten will. Aber so richtig erfahrbar aus dem Text ist das nicht. 

Mir ist auch nicht ganz klar, was an der Geschichte preiswürdig sein soll. Hat da jemand eine Idee?


Galactic Pot Healer - die etwas andere Bar
http://defms.blogspo...pot-healer.html


#35 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 09 April 2021 - 07:25

Ich bin der Meinung, dass Menschen, wenn sie eine Intelligenz entdeckt haben, versuchen würden mit ihr zu kommunizieren, und ich sehe keinen Grund, warum das Wesen in Vergessenheit geraten sollte. Eher hätte ich Angst, dass man versucht es zu erforschen. Außerdem frage ich mich a) wie kommt Meerwasser in den See? (Wenn es denn einer ist) und b) wie verliert es sich nicht über die Zeit?

 

Also das dieses Wasserwesen in Vergessenheit gerät kann ich mir gut vorstellen. Es ist ja eine recht kleine Gruppe an Siedlern und wenn dann Neue kommen und immer wieder andere, kann so ein wundersames Wesen vielleicht keine Beachtung mehr finden. Ähnlich wie eine Sage, an die zu Anfang jeder mit Inbrunst glaubt, die aber nach und nach ihre Faszination verliert und in den nächsten Generationen finden sich dann immer weniger Menschen, die sich ihrer erinnern.

Was mich am Ende stört: Sie ist ja die ganze Zeit in der Felsspalte zufrieden. Plötzlich will sie mehr und geht auf Reisen. Das scheint mir ein wenig unmotiviert, vielleicht liegt es am Kontakt mit den Menschen, das dieser Wunsch auf einmal aufkommt und als diese wegbleiben, Aber sie ist die ganze Zeit so zeitlos und ruhig, und plötzlich will sie sich wie aufkommender Wind verändern. Das fand ich passte nicht so.

Aber insgesamt hat mir die Story sehr gut gefallen, wenn sie anfangs auch ein wenig braucht, um in Fahrt zu kommen. Sehr poetisch und auch exotisch.

 

@Narrania: Auf der ersten Seite des Textes steht wie sich das Wasser austauscht. Allerdings steht da auch, das sie von den anderen getrennt ist und sich Austausch wünscht. Warum sie trotzdem in ihrem Felspool bleibt, obwohl sie doch auf Austausch bedacht ist, st für mich dann auch nicht richtig nachvollziehbar. 

 

Die Geschichte von Küper fand ich diesmal völlig misslungen. Humor ist immer Geschmackssache und seine Facebook-Comedy finde ich schon nervend und die Geschichte in diesem Band knüpft nahtlos an diese Tradition an. "Unsere Freunde von..." hat eher was von einem langen Flachwitz als von einer preiswürdigen Geschichte.

 

Delter dagegen fand ich wirklich lesenswert. Da würde ich gerne einen Roman von lesen. 

 

Yvonne hat das Buch auch besprochen:

https://www.rezensio...ontakt-stories/


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#36 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

    Quadruplenominaut

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Geschrieben 09 April 2021 - 08:02

Delter dagegen fand ich wirklich lesenswert. Da würde ich gerne einen Roman von lesen. 

 

 

 

Deinem Wunsch könnte ich mich kaum widersetzen, sollte ich den Preis tatsächlich gewinnen  :whistling:


 In memoriam Christian Weis & Alfred Kruse  ___________________________________ Lest meine für den Kurd-Laßwitz-Preis nominierte Geschichte DELTER jetzt online! ______              


#37 Narrania

Narrania

    Temponaut

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Geschrieben 09 April 2021 - 08:06

Ich fand die Idee der Geschichte von Torsten eigentlich schön. Die Kommunikation mit den Wesen war lustig und phantasievoll, aber die eingefügte Geschichte, da geht es mir  wie Mammut.

 

Die Erotik mit dem Wasserwesen ist toll beschrieben, aber mit hat die Geschichte bei "Jascha" besser gefallen. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass Menschen, die so ein Phänomen auf einer fremden Welt entdecken, es nicht erforschen wollen. Zumindest wäre der Versuch logisch, eine Kommunikation herzustellen. Ich hätte es noch verstanden, wenn die gerettete Frau das ERlebnis für sich behalten hätte und als ihre eigene Empfindung angesehen, aber sie hat ja alle anderen eingeweiht.



#38 Starcadet

Starcadet

    Hessenaut

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Geschrieben 04 May 2021 - 23:55

Am 5. Juni 2021 stellen wir übrigens das Buch im Rahmen des Science Fiction Treffs Darmstadt - Online vor. Es lesen vorraussichtlich Gabi Behrend und Uwe Post.

Wer den SFTD kennt, weiss, dass dessen Online-Präsenz bei Discord etwas anders aufgebaut ist als gewöhnliche Konferenzräume bei Zoom, Teamviewer, Skype, o.ä. Die Lesung findet nämlich abgetrennt in einem Extra-Videochat statt und wird daher nicht vom Rest-Stammtisch gestört. Also fast wie in einer realen Kneipe mit unterschiedlichen Räumen und Tischen.

 

Beginn ist um 18 Uhr, Beginn der Buchvorstellung um 19.30 Uhr.

 

Link zur Homepage: www.sftd-online.de

Direktlink zum Server (24 Stunden offen): https://discord.gg/RyuKbNc



#39 Uwe Post

Uwe Post

    Preisträger'o'naut

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Geschrieben 05 May 2021 - 07:50

Yoho, zwei KLP-nominierte Geschichten werden dargebracht, wie's ausschaut. Wird meine erste Lesung seit längerer Zeit. Bin schon total aufgeregt.


Bearbeitet von Uwe Post, 05 May 2021 - 07:50.

Neu im September '20: e-tot - Das Leben nach dem Upload  |||  uwepost.de ||| deutsche-science-fiction.de


#40 augenfisch

augenfisch

    Infonaut

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Geschrieben 07 May 2021 - 08:04

Yoho, zwei KLP-nominierte Geschichten werden dargebracht, wie's ausschaut. Wird meine erste Lesung seit längerer Zeit. Bin schon total aufgeregt.

 

Das packen wir schon, Uwe   :)

 

Ich freu mich drauf!


Bearbeitet von augenfisch, 07 May 2021 - 08:05.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Behrend

 

neu erschienen:

 

Salzgras und Lavendel

(SF Roman)

nominiert für den KLP / nominiert für den Seraph

~~~ und ~~~

Nasengnomonomie[sing., fem.] 1.0 - Das Kompendium für nasal bevorzugte Lebewesen

(Bilderbuch)

 

und das alles gibt es wie immer auch direkt beim Verlag oder signiert von mir
 

Der Zusammenbruch einer Illusion ist immer auch ein Tor, das sich zu einem Wunder hin öffnet.
Pascal Bruckner - Verdammt zum Glück




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