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Richard Morgan: Das Unsterblichkeitsprogramm


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74 Antworten in diesem Thema

#61 Sullivan

Sullivan

    Autarchonaut

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Geschrieben 14 September 2004 - 15:09

Whisky gibt es mit unterschiedlichem Alkoholgehalt. Je nach Geschmack verdünnt man ihn auf bis zu 40% herunter was völlig okay ist, z.T. entfaltet er dann erst sein ganzes Potential. Aber das ist vollkommen Off Topic, eine sehr gute Seite über Whisky ist The Whisky Store, dort gibt es sogar einen Artikel über Whisky und Wasser. Sullivan

#62 Henrik Fisch

Henrik Fisch

    Soeinnaut

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Geschrieben 14 September 2004 - 19:49

@Sullivan:

Nochmal ein wenig zu diesem – hochinteressanten – OT-Thema, und dann höre ich auch wieder auf:

„The Whisky Store“ ist natürlich DIE Whisky-Adresse Nr. Eins, wenn man auf Single-Malt und Konsorten steht. Genau aus diesem Laden habe ich meinen – durch meinen Genusswahn sich nicht wirklich vergößerndes – Sortiment an leckeren Whiskys. Genau auf der Seite gibt es einen hochinteressanten Artikel zum Thema Wasser in Whisky, und der endet glaube ich damit, dass man seinen Whisky einfach so trinken soll, wie er einem selber schmeckt. :confused:

Bis dennen,
Henrik
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#63 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 16 September 2004 - 20:46

Und an einen Roman von David Gerrold (ich hoffe, dass der das war). In letzteren ging es um die langsame Umformung der Erde für Außerirdische. Auffallendstes Merkmal waren riesige superschnelle Würmer, deren Leibgericht Menschen waren. Im zweiten Teil gab es eine Technik, mit deren Hilfe Menschen in anderen Körper schlüpfen konnten. Das ist für Dich jetzt allerdings wohl ein wenig unbefriedigend, weil ich mir beim Autor eben nicht sicher bin und mir eben der Titel ums verrecken nicht einfällt.

Der Autor stimmt schon, das Buch heißt "Der Tag der Verdammnis". Ist Teil einer ursprünglichen Trilogie(der sog. "Chtorr"-Zyklus); Band 1 "Die Biologische Invasion" ist zusammen mit Band 2 erschienen; Band 3 "Der Zorn der Rache" war angekündigt, ist aber niemals auf deutsch erschienen, weil der Autor die Rechte zurückgekauft, die Reihe komplett umgeschrieben und auf mittlerweile 8 Bände aufgeblasen hat.

#64 Henrik Fisch

Henrik Fisch

    Soeinnaut

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Geschrieben 17 September 2004 - 08:41

@Jorge:

Ui, acht Bände! Die aber vermutlich auch nie in deutsch erschienen, oder?

Bis dennen,
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#65 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 17 September 2004 - 14:03

@Jorge:

Ui, acht Bände! Die aber vermutlich auch nie in deutsch erschienen, oder?

Bis dennen,
Henrik

Nein, in einem Heyne Programm vor ein paar Jahren war mal zu lesen, das der Verlag überlegt, den Zyklus auf Deutsch rauszubringen, wenn er KOMPLETT vorliegt. Vor ein paar Monaten dann gab`s diesen Zyklus mal als Thema bei sf-fan.de. In einem der Beiträge(mit Link zur Homepage von Gerrold) hieß es, das der neueste Band gerade erschienen ist, der Autor aber noch lange nicht am Ende ist, sondern noch ein paar Bücher folgen läßt...

Fröhliches Warten wünscht

Jorge


P.S.: Die neugeschriebenen Romane sollen nicht so besonders sein, u.a. deswegen, weil der Autor darin seiner Vorliebe für Kampfsportarten freien Lauf läßt. In den beiden Heynebänden war doch zu lesen, das ein Chtorraner äußerst schwer zu töten ist(der Protagonist grillt einen mit einem tragbaren Laser, trotzdem findet er ihn später noch lebend in einem Forschungszentrum vor). Und dann werden diese Biester in den neuen Büchern mit Tritten und Schlägen bekämpft?(Wie gesagt, nur Aufgeschnapptes aus dem Internet)

Bearbeitet von Jorge, 17 September 2004 - 14:04.


#66 Ceelight

Ceelight

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Geschrieben 17 September 2004 - 14:25

Den Whisky Trinkern unter uns wird aufgefallen sein, dass Richard Morgan weiß wie man einen Single Malt trinkt. Da wird weder gemischt noch sinnlos Eis ins Glas gehauen oder maßlos getrunken.

In Schottland wird teilweise mit Wasser getrunken. Langnavulin (oder so http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/rolleyes.gif ) wird dadurch erst trinkbar. :devil: Das ist dann aber ein Wasser mit Torfanteil. Das würde hier keiner trinken!

Moooment ;) SingleMalt, zumindest der Schottische, wird stilecht mit einem Fingerhut voll Wasser getrunken. Das ist Fakt. :D Was die Iren (oder sonstige "SingleMalt-Völker) machen, weiß ich nicht... :P Und Lagavulin ist ansich schon recht torfig - kommt mit "Torfwasser" aber noch besser! OK, war jetzt absolut off-topic. Sorry... Das Buch muss ich noch lesen. Grüße Cee
lese gerade:
Dan Simmons "Ilium"

#67 Henrik Fisch

Henrik Fisch

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Geschrieben 17 September 2004 - 15:54

@Ceelight:

Du darfst die nächsten Whisky-Kenntnisse in diesen Thread posten, wenn Du das Buch gelesen und mindestens eine Kritik mit einer minimalen Zeichenzahl von 1000 zu dem Buch gepostet hast! ;) ;)

Bis dennen,
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#68 Pogopuschel

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Geschrieben 20 September 2004 - 00:14

Ich habe jetzt auch endlich das Buch durch. Leider konnte ich nicht von Anfang mitlesen, da ich noch drei Rezensionsexemplare lesen mußte. Nachdem aber mal angefangen hatte, konnte ich "Das Unsterblichkeitsprogramm" auch zügig durchlesen. Den mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich fand es an keiner Stelle langweilig. Ich finde auch nicht schlimm, daß sich Morgan bei den Ideen anderer Bedinnt. Das tut schließlich auch jeder Krimiautor. Die Idee das jemand ermordet wurde und man nun versucht den Mörder zu finden ist ja wirklich nicht neu, nutzt sich aber auch nicht ab, wenn sich in eine gut geschriebene und interessante Geschichte eingebettet wird.Und da ich nicht an jeden SF-Roman den Anspruch erhebe, daß er völlig neue Ideen für eine neue Zukunft entwickelt, fand ich den "Ideenklau" von Morgan nicht schlimm.Es ist ja auch wirklich schwierig, noch neu Ideen, einer "möglichen" nicht allzufernen Zukunft zu entwickeln. Es gibt bestimm immer jemanden der schon einmal die gleiche Idee hatte, aber nur nicht so bekannt damit wurde. Normale Autoren bedienen sich an der Realität, warum können sich SF-Autoren dann nicht an einer schon existierenden möglichen Realität bedienen. Zu jeder SF-Idee gibt es so viele Aspekte und Variationen die erzählt werden können, daß ich für jede von ihnen dankbar bin.Aber jetzt zu einem anderen Thema. Obwohl ich schon immer von der Unsterblichkeit fasziniert bin und auf die Frage: Who wants to live forever? sofort, "Hier, ich", rufe, finde ich die "Unsterblichkeit" mittels Digitalisierung und Körpertausch, nicht sehr verlockend. Ich finde das hat etwas sehr unnatürliches und schmutziges an sich, dazu kommt noch, daß ich überhaupt nichts vom Klonen halte.Die Brutalität fand ich in Zusammmenhang mit der Geschichte nicht übertrieben, sondern der Situation angemessen. Und das sage ich als Pazifist. Die Härte hat mich auch schon bei "Bedenke Phlebas" nicht gestört, da sie nicht um ihrer selbst willen stattfindet, sondern um die Härte des Lebens in der Zukunft darzustellen. Da halte ich es für realistischer, wenn der Autor auch auf die blutigen Einzelheiten schildert, auch wenn sie schokierend sind. Fazit:"Das Unsterlichkeitsprogramm" war für mich eine gute Wahl und ich hoffe, daß in denn künftigen Lesezirkeln ähnlich gute Bücher gewählt werden. Dahingehend habe ich aber keine bedenken, wenn ich mir die hervorragende Auswahl der vergangenen Zirkel anschaue.So, ich hoffe, ich habe durch diesen längeren Kommentar, meine bisherigen Nichtbeteiligung am aktuellen Lesezirkel ein wenig nachgeholt.Gruß Markus

#69 Rusch

Rusch

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Geschrieben 20 September 2004 - 07:54

Hier findet ihr jetzt meine Rezension zu dem Buch. Im Prinzip steht alles drin, was ich ohnehin schon gesagt habe.

#70 Henrik Fisch

Henrik Fisch

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Geschrieben 20 September 2004 - 11:07

@Rusch:

Sehr schöne Rezension! ;)

Bis dennen,
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#71 ANUBIS

ANUBIS

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Geschrieben 20 September 2004 - 11:59

Normale Autoren bedienen sich an der Realität, warum können sich SF-Autoren dann nicht an einer schon existierenden möglichen Realität bedienen.

Bravo, wahr gesprochen und auch meine Meinung ;) Greetz
" Der erste Trank aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott "

Werner Heisenberg,Atomphysiker
  • (Buch) gerade am lesen:Der Totenerwecker von Wrath James Wright
  • (Buch) als nächstes geplant:???
  • • (Film) als nächstes geplant: ???
  • • (Film) Neuerwerbung: EUREKA-Season 5

#72 Dave

Dave

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Geschrieben 20 September 2004 - 19:20

Was den von Pogopuschel beschriebenen Ideenklau betrifft, so habe ich den Eindruck, dass der Roman dennoch etwas eigenständiges hat. Vergleiche fallen mir ziemlich schwer, ob nun zu den reinen SF-Autoren oder den Thrillern. Und wenn auf der Buchrückseite William Gibson erwähnt wird, könnte so manch einer enttäuscht werden.Ich hatte übrigens eine etwas unpassende Assoziation. Ich weiß nicht, ob noch jemand ‚Die Schnüffler’ kennt. Da spielt der junge und schlaksige Jeff Goldblum einen Detektiv, der sich mangels Aufträge schon einmal auf seine Couch wirft, um in einem abgegriffenen Krimi zu schmökern. Man hört dann sozusagen seine Gedanken, und in ‚Das Unsterblichkeitsprogramm’ gibt es ähnlich schön geschriebene Passagen. Das war zumindest mein Eindruck.Noch ein paar Worte zu den Bucheinteilungen. Mir fällt gelegentlich auf (eigentlich öfter), dass diese Einteilungen gar nicht notwendig sind. Damit meine ich aber nicht die Kapitel, an denen man sich so schön entlang hangeln kann, sondern die großen Abschnitte. Gerade habe ich z.B. ‚Saturn’ gelesen, das in drei ‚Bücher’ unterteilt ist, obwohl die gesamte Geschichte eigentlich fließend gestaltet ist. Das müssen irgendwelche Kunstgriffe sein.Auch hier halte ich die fünf Teile für diskutabel. Nicht, dass ich mich besonders daran stören würde, es sind nur ein paar Gedanken dazu. Wenn schon groß angelegte Teile, sollten sie doch wenigstens irgendwie ‚spürbar’ sein.

#73 Rusch

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Geschrieben 20 September 2004 - 22:07

Noch ein paar Worte zu den Bucheinteilungen. Mir fällt gelegentlich auf (eigentlich öfter), dass diese Einteilungen  gar nicht notwendig sind. Damit meine ich aber nicht die Kapitel, an denen man sich so schön entlang hangeln kann, sondern die großen Abschnitte. Gerade habe ich z.B. ‚Saturn’ gelesen, das in drei ‚Bücher’ unterteilt ist, obwohl die gesamte Geschichte eigentlich fließend gestaltet ist. Das müssen irgendwelche Kunstgriffe sein. Auch hier halte ich die fünf Teile für diskutabel. Nicht, dass ich mich besonders daran stören würde, es sind nur ein paar Gedanken dazu. Wenn schon groß angelegte Teile, sollten sie doch wenigstens irgendwie ‚spürbar’ sein.

Stimmt, Dave, das habe ich mir auch beim Lesen gedacht. Die Einteilung in die 5 Abschnitte war eher willkürlich. Teilweise fand ich den Wechsel überhaupt nicht passend. Weder gab es einen eigenen Spannungsbogen in jeder Einheit, noch fanden die Ereignisse einen sinnvollen Abschnitt.

#74 Pogopuschel

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Geschrieben 21 September 2004 - 01:48

Was den von Pogopuschel beschriebenen Ideenklau betrifft, so habe ich den Eindruck, dass der Roman dennoch etwas eigenständiges hat.

Das finde ich auch. Der Roman hat es geschaft, mehr als nur die Summe seiner einzelnen Teile (u. a. Ideen) zu sein. Er hat eine ihm eigene Atmosphäre erzeugt, in der ich mich als Leser sehr wohl gefühlt habe. Ich bin mal auf den Nachfolger gespannt.

#75 Rusch

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Geschrieben 17 May 2005 - 19:09

* "Lebensgeister GmbH" von Robert Sheckley (verfilmt als "Freejack City"): die Körper von Unfallopfern werden kurz vor ihrem Tod in die Zukunft "transportiert" damit die Reichen und Mächtigen länger leben können

*Entstaub* *Entstaub* Ich harke jetzt noch mal nach, weil ich die letzten Tage "Lebensgeister GmbH" von Sheckley gelesen habe. Morgan hat sich da in der Tat bedient (genauso wie Matt Groenings Futurama). Ich muss sagen, vieles ist dann nicht mehr so frisch, wie es für mich damals gewirkt hat. Übrigens kann ich den Roman "Imortalty Inc." jeden nur wärmstens empfehlen. Das ist ein Klasse Roman. Rezi folgt in Kürze.


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