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Die Erde erwärmt sich und wir haben ALLE Schuld!


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1818 Antworten in diesem Thema

#1801 Trace

Trace

    Cyberpunk-o-Naut

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Geschrieben 07 May 2021 - 17:28

Puh, das läuft es mir doch kalt den Rücken herunter.

Damit ist Saarbrücken schon mal von Liste der Reiseziele gestrichen, falls ich mal in den Westen fahre.



#1802 Peter-in-Space

Peter-in-Space

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Geschrieben 07 May 2021 - 17:40

ist halt ne Autofahrerstadt und die Autofahrer wissen das und verhalten sich auch danach - Du fährst innerhalb der Begrenzungen, die für Dich extra gezogen wurden - und dann kommt der Spruch: "bleib mal auf dem Radweg!"


Bearbeitet von Peter-in-Space, 07 May 2021 - 22:04.

Wenn es eine Krisensituation gibt, sucht der intelligente Mensch nach einer Lösung,

der dumme Mensch nach Schuldigen.

(Verfasser unbekannt)

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#1803 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 08 May 2021 - 06:53


 

Wenn dann du oder dein Kumpel Amtranik kommt(en) und irgendwelche Extremmeinungen und dubiosen Nachrichtenseiten posten und die als Beweis herhalten sollen, das der Klimawandel gar nicht stattfindet oder nicht menschgemacht ist, oder Deutschland sowieso keinen Einfluss auf das ganze geschehen hat, bitte, wer will dann mit euch beiden noch ernsthaft diskutieren? Das hat nichts mit irgendwelchen Keulen zu tun, sondern das gebietet doch der gesunde Menschenverstand.

 

 

Was Du vor allen Dingen mal wieder lernen musst lieber Michael ist, einen Diskurs zu führen und Argumente auszutauschen.

Vor einiger Zeit hätte mich sowas hier noch überrascht aber mittlerweile leben wir in Zeiten wo der Kaiser aber sowas von Splitterfasernackt ist das wir ganz kurz

davor sind den Leuten erzählen zu können, zieht euch warme Jacken und Handschuhe an, denn draußen liegt 1 Meter Schnee wo doch jeder der rausschaut sieht das wir

Sonnenschein und Badewetter haben. Wie Ulrike Guerrot jüngst in einem beachtenswerten Interview bei der Deutschen Welle feststellte leben wir in Zeiten wo die Botschaft keine Beachtung findet sondern sich ausschliesslich daran abgearbeitet wird aus welchem Mund/Medium die Botschaft kommt. Der Trump Effekt.

Es scheint völlig egal zu sein was man sagt und sei es noch so unwahr und absurd. Er zeitigt keine Konsequenzen.

Und so glaubst Du hier einfach mal etwas behaupten zu können was ja mindestens mal dumm ist, vermutlich aber nahe der Boshaftigkeit denn jeder hier, bräuchte bloß den Thread nachzulesen um festzustellen das ich mannigfaltige Quellen zur Untermauerung meiner Meinung gepostet habe aus den verschiedensten Bereichen. Der Trick ist ja auch hier wieder mal, Ross und Reiter nicht beim Namen zu nennen und pauschal abzukanzeln. Und eine Umkehrung vorzunehmen wie uns 1984 so schön gelehrt hat. Ich habe als Quelle bspw die technische Universität Berlin um die Erdgeschichte darzustellen verwendet,

den Spiegel um über die NASA Daten zu berichten die eine deutliche ergrünung der Erde feststellten, was eindeutig ein positiver Effekt des erhöhten Co2 Gehaltes der Atmosphäre ist und viel mehr Nutzen als Schaden hat für die Menschheit,  das Intergovermantel Panel of Climate Change mit ihrem letzten großen Zustandsbericht zu Extremwettereeignissen aus dem eindeutig hervorgeht das es keine Häufung solcher gibt aktuell entgegen dem Bild das Medien vermitteln aber es dringt kaum durch an die Öffentlichkeit, Harald Lesch an dem ersichtlich ist das er früher anders geredet hat als heute, obwohl wissenschaftliche Daten seither eher den Alarmismus entlarven als umgekehrt, sowie links zu einzelnen hochangesehen Wissenschaftlern wie bspw Richard Lindzen vom MIT, John Christie von der Universität Alabama welcher der Fachmann schlechthin für Atmosphärenmessungen weltweit ist und mit seinen Messungen ein anderes Bild zeichnet, selbst Legenden wie den mittlerweile verstorbenen Freeman Dyson, der ganz klar Stellung bezogen hat, das die Vorteile höhere Co2 Konzentrationen in der Atmosphäre etwaige Nachteile bei weitem übertreffen. Ich könnte die Liste noch lange fortführen.

 

Was ist Extrem? Audiator et altera pars oder Cancel Culture weil jemand zufällig das gleiche sagt wie ein anderer der als böse gilt? Ist jetzt jeder Vegetarier einem kranken Massenmörder gleichzustellen nur weil Adolf Hitler auch Vegetarier war?

Extrem ist es sich ohne Evidenz auf vermeintliche Autoritätsargumente oder vermeintliche Mehrheitsmeinungen zu verlassen.

Extrem ist es als kleines Land mit 1% der Einwohner und 2% Anteil an globalen Co2 Emissionen den Leuten zu erzählen man habe eine Führungs und Führerrolle den anderen zu zeigen wie es geht.

Extrem ist es sein Haus (sichere Energieversorgung) einzureißen aus Angst es wäre nicht mehr sicher und dann im freien zu stehn ohne zu wissen ob ich in der Zukunft

überhaupt die Materialen oder das Geld für eines haben werde das sicherer ist.

Extrem ist es die Abgasnormen für Verbrennungsmotoren in einem Brüsseler Automatismus derart hochzuschrauben in den nächsten Jahren, das klar ist, das sich nur noch sehr wohlhabende Menschen dann Fahrzeuge werden leisten können, obwohl die ganze Wirtschaft und Millionen gerade von mittleren und kleinen Einkommen auf die Mobilität angewiesen sind um zu ihren Arbeitsstätten zu gelangen. Die Mehrheit in Deutschland lebt immer noch auf dem Land und nicht in Städten aber selbst dort wäre der Transport aller Menschen durch öffentliche Verkehrsmittel kaum umzusetzen. Die Probleme sind lange bekannt.

Extrem ist es zu suggerieren es könne so etwas wie Klimaneutralität überhaupt hergestellt werden in einem modernen Industriestaat.

Extrem ist es als Verfassungsgericht eine Einschränkung der Freiheit in der Zukunft mittels dubioser nicht näher spezifizierter Temperaturdaten wie sie im Pariser Klimaabkommen stehen zu mutmaßen und dafür zu drohen die heutige Freiheit massiv einzuschränken.

Extrem ist es wenn für eine Krankheit die für lediglich 0,15% der Erkrankten tödlich ist, Grundrechtseinschränkungen für 100% der Menschen verhängt werden.

Extrem ist es trotz unserer Geschichte es zuzulassen Gesellschaften zu spalten und zukünftig einzuteilen in Geimpfte/Genesene welche Grundrechte haben und Ungeimpfte welche keine haben.

Extrem ist es mehr als eine halbe Billion Euro für eine sogenannte Energiewende auszugeben mit dem Ziel Co2 Emissionen zu reduzieren und nach 20 Jahren nichts erreicht zu haben.

Extrem ist es einerseits Parteien zu wählen die Windräder bauen wollen aber dann wenn diese vor der Haustür gebaut werden sollen dagegen zu protestieren wie es vielerorts und aktuell auch gerade in meinem Kreis passiert.

 

Es gibt so viele Beispiele für Extremes und Irrwitziges aber die sinnhaftigkeit von alternativen Energien, Decarbonisierung und Co2 Erwärmungshyphotese anzuzweifeln gehört einfach nicht dazu. Es ist eine Frage des gesunden Menschenverstandes.



#1804 Mammut

Mammut

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Geschrieben 08 May 2021 - 08:24

Extrem ist es einerseits Parteien zu wählen die Windräder bauen wollen aber dann wenn diese vor der Haustür gebaut werden sollen dagegen zu protestieren wie es vielerorts und aktuell auch gerade in meinem Kreis passiert.

 

Ich weiß nicht was du mit dieser Phrase aussagen willst. Es gibt Leute, die sind für Atomkraft, wollen aber nicht in der Nähe eines wohnen. Es gibt Leute, die sind für Autos und Verkehr, wollen aber nicht an einer befahrenen Straße wohnen oder sorgen dafür, das ihre Straße nur für Anwohner passierbar ist. So sind die Menschen und diese Widersprüchlichkeit hat doch nichts irgendwelchen Extremen zu tun und erst gar nichts mit der Erderwärmung.

 

Den Rest kommentiere ich erst gar nicht. Das ist genauso ein sinnbefreites Gewäsch wie der von mir zitierte Satz, das kann man einfach nicht ernst nehmen, geschweige denn diskutieren. Da sind 10 Cent in die Parkuhr ein sinnvolleres Investment als sich mit dir auseinander zu setzen. Man muss sich nur den Satz mit dem Vegetarier durchlesen, da kommt einen aber sowas von hoch, echt jetzt. Du bist einfach nicht tragbar für ein soziales Umfeld wie ein Forum. Dir muss man einfach mit Nichtbeachtung begegnen und das werde ich jetzt auch machen.


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#1805 Susanne11

Susanne11

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Geschrieben 08 May 2021 - 08:57


Du bist einfach nicht tragbar für ein soziales Umfeld wie ein Forum.

Du maßt dir an so etwas zu entscheiden? DAS finde ich sehr bedenklich.

 

Du musst die Sachen nicht lesen. Niemand zwingt dich dazu. Auf Anraten eines Forenmitglieds habe ich die 2 Foristen, deren Beiträge ich auf keinen Fall lesen will, in die Ignoriereinstellungen gestellt und das funktioniert gut.

 

Ich bin lese Amtraniks Beiträge gerne, verzichte aber inzwischen weitgehend auf eigene Beiträge, da eine Diskussion hier kaum mehr möglich ist.



#1806 Mammut

Mammut

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Geschrieben 08 May 2021 - 09:14

Du maßt dir an so etwas zu entscheiden? DAS finde ich sehr bedenklich.

 

Du musst die Sachen nicht lesen. Niemand zwingt dich dazu. Auf Anraten eines Forenmitglieds habe ich die 2 Foristen, deren Beiträge ich auf keinen Fall lesen will, in die Ignoriereinstellungen gestellt und das funktioniert gut.

 

Ich bin lese Amtraniks Beiträge gerne, verzichte aber inzwischen weitgehend auf eigene Beiträge, da eine Diskussion hier kaum mehr möglich ist.

 

Du musst ja nicht meiner Meinung sein. Ich kann aber nicht verstehen, wie du dich mit so jemanden gleich machen kannst. 

Was ich lese, entscheide ich übrigens selbst. Dazu brauche ich keine Ignorierfunktion.

Zu deinem Satz, das hier kaum eine Diskussion möglich ist: Genau, da bin ich deiner Meinung. Wenn mit Argumenten um sich geworfen wird wie "Ist jetzt jeder Vegetarier einem kranken Massenmörder gleichzustellen nur weil Adolf Hitler auch Vegetarier war?" kann eine sachliche Diskussion doch überhaupt nicht stattfinden.

Das ist doch aus dem Werkzeugkasten der Demagogen. Was hat das mit dem Thema Klimawandel zu tun? Hast du den Beitrag von Amtranik oben überhaupt gelesen? Wie will man denn in dem Stil eine Diskussion führen? Der argumentiert doch immer so, greift sein Gegenüber (oder die von ihm angesprochene Gruppe) an, vermischt verschiedenste Themen, bauscht sie zu feststehenden Behauptungen auf und sagt am Ende, er hätte argumentiert?

Das sind doch überwiegend Scheinargumente, aufgeblasene Worthülsen und Binsenwahrheiten.

 

Nein, echt jetzt. Da kann man echt nicht drüber diskutieren Dann bin ich halt anmaßend. Den Schuh zieh ich mir in dem Fall sogar gerne an. :P 


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#1807 Susanne11

Susanne11

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Geschrieben 08 May 2021 - 09:28

Du musst ja nicht meiner Meinung sein.


Zu deinem Satz, das hier kaum eine Diskussion möglich ist: Genau, da bin ich deiner Meinung.

Na ja, ich habe in diesem Forum auch schon sehr unschöne Sachen über mich ergehen lassen müssen. Schwamm drüber.

 

Sinnvoll erscheint es mir inzwischen strittige (politische) Themen zu vermeiden. Es geht um Literatur - phantastische Literatur. Lass(t) uns spannende und interessante Bücher lesen, das macht mehr Spaß als sich zu ärgern.



#1808 Amtranik

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Geschrieben 08 May 2021 - 09:40

Ich weiß nicht was du mit dieser Phrase aussagen willst. Es gibt Leute, die sind für Atomkraft, wollen aber nicht in der Nähe eines wohnen. Es gibt Leute, die sind für Autos und Verkehr, wollen aber nicht an einer befahrenen Straße wohnen oder sorgen dafür, das ihre Straße nur für Anwohner passierbar ist. So sind die Menschen und diese Widersprüchlichkeit hat doch nichts irgendwelchen Extremen zu tun und erst gar nichts mit der Erderwärmung.

 

Den Rest kommentiere ich erst gar nicht. Das ist genauso ein sinnbefreites Gewäsch wie der von mir zitierte Satz, das kann man einfach nicht ernst nehmen, geschweige denn diskutieren. Da sind 10 Cent in die Parkuhr ein sinnvolleres Investment als sich mit dir auseinander zu setzen. Man muss sich nur den Satz mit dem Vegetarier durchlesen, da kommt einen aber sowas von hoch, echt jetzt. Du bist einfach nicht tragbar für ein soziales Umfeld wie ein Forum. Dir muss man einfach mit Nichtbeachtung begegnen und das werde ich jetzt auch machen.

Es ist schon mal interessant das Du dir ausgerechnet diesen Punkt von den vielen Beispielen herausgesucht hast. Selbstverständlich läßt sich immer darüber diskutieren für wie gelungen man ein Beispiel hält und es soll ja sogar vorkommen das es bei 5 verschiedenen Menschen 5 verschiedene Meinungen dazu gibt welches Beispiel gelungen oder nicht gelungen ist. Aber das herbeitriggern von gekünselter Empörung weil man den Namen des offenbar unaussprechlichen verwendet hat, zeigt doch absolute Hilflosigkeit. Ich bin immer wieder, selbst nach all der Zeit die ich mich jetzt hier ferngehalten habe, baff erstaunt wie wenig Substanz da eigentlich ist.

Nicht in der Lage auch nur ein vernünftiges Argument zu bringen, nicht in der Lage eine klare eigene Position zu beziehen die mit einem schlüssigen Argument unterlegt ist.

Stattdessen immer der Versuch auszugrenzen.  Das Du nicht einmal mehr zu merken scheinst das Du mit deinen eigenen Sätzen den besten Beweis lieferst was sozial und was unsozial ist, wirft ein schlimmes Licht auf Bildung und Debattenkultur. Jemanden auszugrenzen weil man dessen Meinung, warum auch immer, nicht aushalten kann ist unsoziales Verhalten und nicht die äußerung einer legitimen Meinung unterlegt mit Quellenangaben.



#1809 Mammut

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Geschrieben 08 May 2021 - 09:41

Es geht um Literatur - phantastische Literatur. Lass(t) uns spannende und interessante Bücher lesen, das macht mehr Spaß als sich zu ärgern.

 

Da stimme ich dir unumwunden zu. Dafür bin zumindest ich in diesem Forum und da gibt es ja sehr viele lesenswerte Beiträge und Diskussionen.


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#1810 Amtranik

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Geschrieben 08 May 2021 - 10:35

Du musst ja nicht meiner Meinung sein. Ich kann aber nicht verstehen, wie du dich mit so jemanden gleich machen kannst. 

Was ich lese, entscheide ich übrigens selbst. Dazu brauche ich keine Ignorierfunktion.

Zu deinem Satz, das hier kaum eine Diskussion möglich ist: Genau, da bin ich deiner Meinung. Wenn mit Argumenten um sich geworfen wird wie "Ist jetzt jeder Vegetarier einem kranken Massenmörder gleichzustellen nur weil Adolf Hitler auch Vegetarier war?" kann eine sachliche Diskussion doch überhaupt nicht stattfinden.

Das ist doch aus dem Werkzeugkasten der Demagogen. Was hat das mit dem Thema Klimawandel zu tun? Hast du den Beitrag von Amtranik oben überhaupt gelesen? Wie will man denn in dem Stil eine Diskussion führen? Der argumentiert doch immer so, greift sein Gegenüber (oder die von ihm angesprochene Gruppe) an, vermischt verschiedenste Themen, bauscht sie zu feststehenden Behauptungen auf und sagt am Ende, er hätte argumentiert?

Das sind doch überwiegend Scheinargumente, aufgeblasene Worthülsen und Binsenwahrheiten.

 

Nein, echt jetzt. Da kann man echt nicht drüber diskutieren Dann bin ich halt anmaßend. Den Schuh zieh ich mir in dem Fall sogar gerne an. :P 

Furchtbar.

 

Wieso macht sich Susanne mit mir gleich nur weil sie sagt das ihr meine Beiträge des öfteren gefallen?

 

 

Und was soll überhaupt so eine Titulierung? Mit so einem? Findest Du das ok? Was für einer bin ich denn? Offenbar hast Du ja genaue Vorstellungen.

 

Muss man Dir wirklich zusammenhänge erklären oder tust Du nur so unwissend? Du hast mir vorgeworfen, was so oft beim Klimathema

passiert, ich würde dubiose Quellen verwenden - welche genau sagst Du natürlich nicht. Auch wenn ich mir denken kann das Du damit vermutlich nicht den Spiegel oder das IPCC meinst. Und damit willst Du sagen wer sich mit solch dubiosen Quellen gemein macht und deren Meinung verbreitet der ist selber dubios. Dabei ist es völlig unerheblich für dich ob ich oder andere, andere Vorstellungen haben was dubios ist und was nicht. Und Du schreibst es ja selber. Mit dem muss man nicht reden. Genau wie oben. Weil Susanne mir offenbar in einigem Zustimmt, das insinuiert ja ihre Aussage das meine Beiträge ihr durchaus gefallen, macht sie sich mit mir gemein und somit ist das schlecht. Wenn ich der Meinung bin das es eine gute Sache ist Vegetarier zu sein und Susanne das auch findet so macht die sich mit mir gemein, mit so einem. Und so einer der ist ganz böse. Damit besätigst Du in eindrucksvoller Weise was Ulrike Guerrot bei DW gesagt hat. Analogie - dubiose Quelle = also Botschaft nicht beachten = stattdessen überbringer der Botschaft canceln weil gleichmachen mit dubiosem. Ernsthaft. Was ist hier nur passiert. Menschen ziehen sich entrüstet zurück, als Waffe weil Ihnen Argumente fehlen und der Vorwurf lautet man habe jemanden vertrieben. Das geht soweit das ein Post eines links, zu einem Artikel aus der offenbar falschen Zeitung Leute dazu verleitet halb in Ohnmacht zu fallen und sich entrüstet zurückzuziehen, und der nächste wirft einem das vor. Du böser hast wen vertrieben. Irgendwas ist hier gehörig in schieflage geraten. Nicht derjenige der cancelt und sich hysterisch und beifallheischend eine Gesellschaft der cancler wünscht eine Meinungshygiene sozusagen in der nur noch alle einer Meinung sind und das ausgrenzen andersdenkender, Minderheitenmeinungen beführwortet wird angegriffen, sondern derjenige mit der Minderheitenmeinung wird ermahnt, er solle entweder die Schnauze halten oder er würde gecancelt.

 

Wobei ich wirklich noch gerne wissen würde, was Du mit der Aussage "mit so einem" meinst. Läuft hier wirklich alles nur über Zuruf? Oder gibt es auch konkrete Vorwürfe.

Ich will da auch nicht zu dick auftragen, obwohl das mit Sicherheit wieder einige so sehen werden, aber das trägt ja bisweilen schon kaffkaeske Züge. Denn offenbar unterstellst Du mir ja einer zu sein mit dem man sich nicht gemein machen soll. Aber was genau ist es? Meine Meinung über SF-Literatur sicher nicht. Meine Meinung zum menschgemachen Klimawandel? Schon eher. Aber reicht das wirklich? Oder sind es unterstellungen, analogien wie sie immer wieder auftauchen, gegen alle Meinungsäußerungen dieser Tage die sich nicht an einen gewissen Meinungskorridor halten? Wie der Vorwurf, die Co2 Erwärmungshyphotese anzuzweifeln sei eine rechte Verschwörungsmythe. Oder das Kritik an den Maßnahmen der Coronapolitik nur von Leuten ausgeht die das Corona Virus leugnen und dann zu sogenannten Corona Leugnern verleumdet werden die nach rechts offen sind. Gestern noch Grün, heute schon rechtsoffen. Alles erlebt.  Was ist die richtige Meinung, die Parameter an die man sich zu halten hat lieber Michael um mit Menschen wie Dir in einen Diskurs eintreten zu dürfen?. Die sind ja nicht mal genau bekannt. Und manchmal hat man das Gefühl die ändern sich auch ständig und wenn man nicht in entsprechender Blase lebt.



#1811 Amtranik

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Geschrieben 08 May 2021 - 11:08

Ich weiß nicht was du mit dieser Phrase aussagen willst. Es gibt Leute, die sind für Atomkraft, wollen aber nicht in der Nähe eines wohnen. Es gibt Leute, die sind für Autos und Verkehr, wollen aber nicht an einer befahrenen Straße wohnen oder sorgen dafür, das ihre Straße nur für Anwohner passierbar ist. So sind die Menschen und diese Widersprüchlichkeit hat doch nichts irgendwelchen Extremen zu tun und erst gar nichts mit der Erderwärmung.

 

 

Danke für deine Kritik.

 

Nach meiner Meinung ist das aber alles andere als eine Phrase, vor allem auch deshalb weil deine Vergleiche mehr als nur hinken, bei genauer Betrachtung muss man sie sogar als falsch und unpassend bezeichnen.

Denn:

 

Es ist möglich den individuellen Personenverkehr gut zu finden und zu unterstützen und dennoch in einem Häusschen im Grünen fernab der großen Urbanen Zentren zu wohnen.

Es ist möglich die Kernkraft gut zu finden und dennoch fernab davon zu wohnen.

 

Es ist jedoch gänzlich unmöglich die Energiewende zu befürworten und nicht in der Nähe eines großen Windrades zu wohnen, es sei denn man lebt sowieso schon urban, den dort ist sowieso kein Platz dafür. Das ist also ziemlich extrem, einerseits dafür zu stimmen und andererseits nicht mitzumachen.

Ich interpretiere das so, das die meisten sich noch nicht wirklich damit auseinandergesetzt haben was eine verdrei bis verfünffachung der aktuell schon gebauten Windkraftanlagen für das Landschaftsbild und die Wohnsituation der ländlichen Bevölkerung wirklich bedeutet. Es ist also nachgerade schizophren wenn sich jetzt Bürgerinitiativen bilden von Leuten aus SPD, Freien Wählern oder gar Grünen die gegen den Bau von Windrädern in Ihrer unmittelbaren Nähe wettern, aber auf der Homepage Ihrer Vereinigung immer wieder betonen das sie für die Energiewende sind, für Windkraft und das sie das im Prinzip ja alles gut finden, nur eben nicht so nahe bei Ihnen und nicht so groß etc. Das zeigt mir nur, das sich diese Menschen nicht ausreichend darüber informiert haben welche Art von Energiepolitik sie befürworten. Denn die gesteckten Ziele sind überhaupt nur zu erreichen wenn alle Kulturlandschaften Deutschlands im schnitt alle 2 Quadratkilometer ein großes über 200 M hohes Windrad beherbergen. Theoretisch hat man dann Energie für die Zeiten wo es nicht Windstill und Dunkel ist. Was man macht wenn es windstill ist weiß man noch nicht genau, hofft aber dann weiterhin Atom oder Kohlestrom aus Frankreich oder Polen zu bekommen. Wie man das Stromnetz regeln kann ohne Blackouts mit 100% regenerativer Energie ist ebenfalls noch nicht bekannt. Das heute schon Strom in Mengen produziert und auch bezahlt wird vom Deutschen Bürger den niemand je verbraucht, wissen auch die wenigsten. Diese Menge erhöht sich mit jedem gebauten Windrad weiter, weil es derzeit unmöglich scheint ein volatiles System wie dieses so zu regeln das immer genau die Menge Strom produziert und geliefert wird wie man benötigt. Es wird Zeiten der hohen Überproduktion geben und Zeiten der Flaute. In beiden Fällen muss viel Geld bezahlt werden für nichts. Und das man die Umwelt komplett zersiedelt/zerstört mit dem Argument sie zu retten ist ebenso extrem und schizophren. Dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt welch Raubbau an der Natur die Herstellung und Entsorgung dieser zig tausenden von Windkraftanlagen verursacht. Wer also diese Energiepolitik befürwortet, der verantwortet die Zerstörung der kompletten Kulturlandschaft Deutschlands und ein riesiges Umweltproblem zukünftiger Generationen. Und by the way..das Windparks das Klima in ihrer direkten Umgebung stark beeinflußen dürfte ja auch jedem bekannt sein oder?


Bearbeitet von Amtranik, 08 May 2021 - 11:18.


#1812 Mammut

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Geschrieben 08 May 2021 - 12:20

Jetzt hast du mir aber das Wort im Mund Rum gedreht. Der Vergleich hinkt natürlich nicht. Mit deinen Worten gesagt: Ich kann auch ein Windrad gut finden und mitten in der Stadt, fernab von einem Windrad wohnen.

Was hinkt also an dem Vergleich und was hat das ungesägliche Geseiere in deiner Antwort zu suchen, die überhaupt nichts mit dem von dir zitierten Thema zu tun hat.

Deine Argumentsionslinie zeigt doch genau, warum man mit jemandem wie dir gar nicht diskutieren braucht.

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#1813 Amtranik

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Geschrieben 08 May 2021 - 13:19

Jetzt hast du mir aber das Wort im Mund Rum gedreht. Der Vergleich hinkt natürlich nicht. Mit deinen Worten gesagt: Ich kann auch ein Windrad gut finden und mitten in der Stadt, fernab von einem Windrad wohnen.

Was hinkt also an dem Vergleich und was hat das ungesägliche Geseiere in deiner Antwort zu suchen, die überhaupt nichts mit dem von dir zitierten Thema zu tun hat.

Deine Argumentsionslinie zeigt doch genau, warum man mit jemandem wie dir gar nicht diskutieren braucht.

1. Also wieso jemand der Worte wie geseiere gebraucht für die Äußerungen eines anderen Foristen sich selbst in der Position sieht denjenigen moralisch anzugreifen ist    schon krass.

 

2. An dem Vergleich hinkt alles. Die Bürgerinitiativen gegen Windräder befinden sich ja eben nicht im urbanen Raum, sondern dort wo sie gebaut werden.

   Verstehst Du das nicht oder willst Du das nicht verstehen? Ich habe es auch noch einmal explicit geschrieben, das diejenigen sogar schreiben sie sind für Windenergie und die Energiewende, sie sind oft in den gleichen Parteien aktiv die die Energiewende vorantreiben aber dagegen sobald es in  Nähe Ihrer Wohnorte gebaut werden soll. Dies ist aber qua Naturgesetz unmöglich. Alternative Energien, insbesondere die Windenergie hat einen solch hohen Flächenbedarf oder anders ausgedrückt eine solch miserable Energiedichte das im kleinen, dicht besiedelten Deutschland alle Kulturlandschaften/Flächen zugebaut werden müssen um die Energiewende umzusetzen und so ist es ja auch geplant. Sie möchten aber gerne die Verantwortung und die Folgen bei anderen abladen und nicht bei sich.

 

 

Auch das abwerten meines Abrißes zur derzeitigen Energiepolitik als unsägliches Geseiere zeugt von einer dunnhäutigkeit die ich mir nur durch völliges Fehlen von Gegenargumenten erklären kann. Ich kann ja verstehn das es einen trifft wenn das Weltbild nicht mit der Realität zusammenpaßt. Aber Du solltest nicht den Boten dafür Verantwortlich machen. Ich kann weder etwas für die Naturgesetze noch dafür das die Wissenschaftliche Datenlage keinen Beweis für einen signifikanten Einfluß des menschlich emittierten Co2 auf das Weltklima liefen kann.

 

Ich habe mir das vor einigen Jahren auch alles erst anlesen müssen. In gewisser Weise habe ich sogar Verständnis für Menschen wie dich und das sie Probleme damit haben wenn jemand daherkommt und Ihr Weltbild in Frage stellt. Was ich allerdings schwer begreifen kann und auch niemals akzeptieren werde ist der Haß und die Hetze die Minderheitenmeinungen heutzutage zunehmend in diesem Land entgegengebracht werden. Wo falsche Meinungen zu ausgrenzung und diffamierung führen, weil teile der Gesellschaft offensichtlich verlernt haben was Demokratie und Wissenschaft, was Meinungsfreiheit und was Faschismus bedeutet.

 

Und in diesem Sinne kann ich versichern ich würde mich jederzeit für dich und auch andere Leute in diesem Forum einsetzen die augenscheinlich nicht meine Freunde sind, sollte Ihnen je ähnliches widerfahren was Dirk Alt widerfahren ist. Auch wenn es derzeit ziemlich sinnlos erscheint gegen diese faschistoide Cancelculture anzukämpfen, diesen Ungeist, diesen McCarthyismus der sich immer weiter ausbreitet wie ein Geschwür und unaufhaltsam scheint.

Die Grundrechte sind weitgehend abgeschafft. Die freie Meinungsäußerung ist schwer unter Druck, und ich kann nur jedem raten der sich auf dem richtigen Kurs innerhalb des Meinungskorridors wähnt, nicht zu glauben er wäre immun und es könnte ihn nicht betreffen. 



#1814 Mammut

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Geschrieben 08 May 2021 - 14:30

Du machst dich doch mit jedem Beitrag unglaubwürdiger. Natürlich ist es kein Unterschied, ob ich für Atomkraft bin, aber nicht in der Nähe eines wohnen will oder ob ich für Windenergie bin, aber nicht daneben wohnen will.
Wo soll dann der Unterschied sein?
Aber wahrscheinlich fängst du jetzt wieder an zu erzählen, wie schlimm die Welt und ihre Auswüchse ist und das 1846 am späten Nachmittag die Sonne schien und sonstiges Geseiere.
So ganz beisammen bist du nicht.

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Geschrieben 09 May 2021 - 01:04

Ich wundere mich, warum du so darauf bestehst, dass wir diskutieren können. Ich für meinen Teil habe schon festgestellt, dass sich meine Vorstellung von der Welt in bestimmten Punkten sehr von deiner unterscheidet. Diese Unterschiede sind so fundamental, dass ich aktuell nicht erkennen kann, wie ein Austausch von Argumenten den jeweils anderen überzeugen kann. Sicherlich gibt es Informationen die einmal zu einer Änderung der jeweilige Position führen können/könnten, aber da sich manche Effekte rundum die Klimadebatte wohl erst in Jahrzehnten zeigen werden und dann natürlich immer noch das Problem der Zurechenbarkeit der Maßnahmen bleibt und die Effekte eh schon komplex sind, scheint mir das recht unwahrscheinlich.

Teil der Meinungsfreiheit ist es doch auch, zu akzeptieren, dass man sich unvereinbar gegenübersteht? Aber ich kann mir vorstellen, dass das für dich viel frustrierender ist als für mich.

 

...

Extrem ist es als kleines Land mit 1% der Einwohner und 2% Anteil an globalen Co2 Emissionen den Leuten zu erzählen man habe eine Führungs und Führerrolle den anderen zu zeigen wie es geht.

 

Aber wäre es nicht fair, wenn 1% der Einwohner auch nur ein 1% Anteil an den globalen Co2 Emissionen hätten?

 

...


Extrem ist es die Abgasnormen für Verbrennungsmotoren in einem Brüsseler Automatismus derart hochzuschrauben in den nächsten Jahren, das klar ist, das sich nur noch sehr wohlhabende Menschen dann Fahrzeuge werden leisten können, obwohl die ganze Wirtschaft und Millionen gerade von mittleren und kleinen Einkommen auf die Mobilität angewiesen sind um zu ihren Arbeitsstätten zu gelangen. Die Mehrheit in Deutschland lebt immer noch auf dem Land und nicht in Städten aber selbst dort wäre der Transport aller Menschen durch öffentliche Verkehrsmittel kaum umzusetzen. Die Probleme sind lange bekannt.

 

Hab ich mal nachgeguckt:

 

"Die Daten in Tabelle 1 dokumentieren eine  der  vielfältigen  regionalen  Gliede-rungsmöglichkeiten.  Bereits  hier  wird  ersichtlich, dass in den unterscheidbaren Räumen  unterschiedliche  Lebensbedin-gungen  vorzufinden  sind.  Städtische  Kreise  machten  2017  zwar  nur  18%  der  Gesamtfläche Deutschlands aus; hier leb-ten  aber  fast  die  Hälfte  (48%)  der  Ein-wohnerinnen und Einwohner. Im Gegen-satz dazu nahm der ländliche Raum zwar über 46% der Fläche ein; dort lebte aller-dings  nur  gut  ein  Fünftel  (21%)  der  Be-völkerung. Drei Viertel der Bürgerinnen und Bürger (77%) lebte in zentralen oder sehr  zentralen  Orten,  knapp  ein  Viertel  (23%) in peripheren oder sehr peripheren Orten."

Seite 296 (Seite 28 / 55 im PDF)

 

Quelle: PDF Statistisches Bundesamt

 

 

Extrem ist es zu suggerieren es könne so etwas wie Klimaneutralität überhaupt hergestellt werden in einem modernen Industriestaat.

...

Das ist interessanterweise ein Punkt der noch offen ist, ob das möglich ist.

...


Es gibt so viele Beispiele für Extremes und Irrwitziges aber die sinnhaftigkeit von alternativen Energien, Decarbonisierung und Co2 Erwärmungshyphotese anzuzweifeln gehört einfach nicht dazu. Es ist eine Frage des gesunden Menschenverstandes.

 

Bei dem Satz habe ich den Eindruck, dass er etwas unglücklich, da er in beide Richtungen ausgelegt werden könnte.??

 



#1816 T. Lagemann

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Geschrieben 09 May 2021 - 05:13

Hallo Peter,

obwohl ich SEHR für den Ausbau von Radwegen bin, sehe ich dieses als Schritt in die komplett falsche Richtung

och, die Niederländer bekommen das ziemlich gut hin. Die leisten sich sogar neu gebaute Unterführungen unter bestehenden Landstraßen hindurch ... Bei uns grenznah ist übrigens vor Jahren der sogenannte Buitenring gebaut worden, komplett mit Radweg versehen. Und wenn es mal nicht für einen Radweg reicht (z.B. wegen Wohnbebauung), dann haben die Radschutzstreifen, die von den Autofahrern auf bewundernswerte Weise beachtet werden (Und diese Radschutzstreifen gehen teils zu Lasten des ungehemmten Gegenverkehrs). https://www.drahtese...on-niederlande/ Ich fahre in den Niederlanden sehr gerne Rad. Das ist in unserer als "Fahrradfreundliche Stadt" ausgezeichneten Stadt nicht der Fall ...

 

Und wie ging es dieser Tage durch die Medien? In NRW sind im letzten Jahr 6,63 (in Worten: Sechskommasechsdrei) Radwegkilometer an Bundesstraßen entstanden. https://www1.wdr.de/...20-nrw-100.html

 

Ja, Radwege kosten Geld. Und, puh, das ist dann ja Geld, das dem Verkehrsminister für den Ausbau des Straßennetzes fehlt ... Schlimm, schlimm. Nö, nicht schlimm. Auch Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer. Und, psssht, in Deutschland gibt es mehr Fahrräder als Autos ... ;-) Geben wir ihnen Raum zur sicheren (und schnellen) Fortbewegung.

 

Viele Grüße

Tobias


"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

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#1817 Peter-in-Space

Peter-in-Space

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Geschrieben 09 May 2021 - 15:21

So lange das Bundesverkehrsministerium und das Wirtschaftsministerium (auch zuständig!) noch von der Automobilindustrie gesponsert wird bzw. deren engste Vertraute als Minister fungieren (Stefan Weil in Niedersachsen ist da wirklich das kleinste aller Probleme - Andreas Scheuer sitzt auch bei VW im Aufsichtsrat, ebenso bei BMW und AUDI), wird hier nichts passieren.

 

Und auch unter einer "drohenden" grünen Regierung wird sich hier wenig tun.

 

20 Mrd. EU-Förderung für Radwege verbaut in 60 km Autobahn. Thx 4 nothing!

 

 

@Trace:

 

nach Karl Popper besteht eine Diskussion aus These - Antithese und Synthese.

 

wenn ein Diskutant das einen der Teile auslässt, wird es schwierig.


Bearbeitet von Peter-in-Space, 09 May 2021 - 15:24.

Wenn es eine Krisensituation gibt, sucht der intelligente Mensch nach einer Lösung,

der dumme Mensch nach Schuldigen.

(Verfasser unbekannt)

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#1818 Mammut

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Geschrieben 10 May 2021 - 13:47

Wasserknappheit durch Dürre:
https://www.faz.net/...p-17331399.html

Galactic Pot Healer - die etwas andere Bar
http://defms.blogspo...pot-healer.html


#1819 Stefan9

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Geschrieben 10 May 2021 - 17:57

Na ja. Das mit den Autos. Du stellst das so da, als ob ab morgen keiner mehr Auto fahren darf.
Fakt ist, seit ich 1988 den Führerschein gemacht habe, ist die Anzahl der Autos und gefahrene Kilometer exorbitant gestiegen. Meines Erachtens ist es dringend geboten, dass die Menge an Individualverkehr gesenkt wird. Da ist z.B. mobiles Arbeiten ein sinnvoller Baustein.

Wie stehst du denn mit deiner kritischen Sicht zum Autoverkehr?

 

Ich bin dir noch eine Antwort schuldig. War aber leider ein paar Tage sozusagen offline, habe dich aber nicht vergessen:

 

Nun, das BVG hat ja nun sehr eindeutig festgestellt, das der Klimaschutz Verfassungsrang hat und die aktuelle und kommende Bundesregierungen nicht nur von Klimaziele sprechen sollen, sondern auch den Fahrplan inklusive Zwischenziele sehr klar definieren müssen. Es wird darauf hinaus laufen, das in jedem CO2 emittierenden Teilbereich, zB Industrie, Landwirtschaft, Verkehr, Energiewirtschaft, Gebäude usw. feste Monats oder Jahresquoten festgelegt werden. Die Union und die SPD haben nun den zeitlichen Korridor für die Erreichung der CO2 Neutralität nun noch einmal um fast 20% um 5 Jahre bis 2045 verschärfend verkürzt. Ist wohl dem aktuellen BT Wahlkampf geschuldet, bindet ihnen aber auf Jahrzehnte diese Verpflichtung ans Bein.  Weil das alles ein sehr weites Feld ist, beschreibe ich nun meine Vorstellungen vom zukünftigen Individualverkehr, von dem ich im Übrigen ein großer Fan bin. Ich wüsste nämlich adhoc nicht, wie ich meinen Bionade Mehrwegkasten mit Bus und Bahn nach Hause bekäme oder meinen Sack Biokartoffeln vom lokalen Biobauernhof mit Selbstvermarktung:-)

 

Verschiedene Umweltverbände rechnen vor, das bis 2040 alle Verbrenner von den Straßen verschwunden sein müssen und ein Produktionsverbot dieser bis 2028 greifen muss. Klimaneutrale Verbrenner wie Biokraftstoffe scheiden (auch) aus ethischen Gründen aus, ebenso wie synthetische

Kraftstoffverbrenner mit Wasserstoff, dessen desaströser 5 fach kleinere Wirkungsgrad ggü eines direkt mit elektrischer Energie angetriebenem KFZ ausscheidet.

 

Bleibt das E Auto, das man sich, da gehe ich jede Wette, demnächst bei Gearbest oder Aliexpress bestellen kann, denn die deutsche Automobilindustrie ist Abseits von Luxus.- Nutz.- und Sonderfahrzeugen auch auf Grund exorbitanter Energie und Fertigungskosten (CO2 Zertifikatehandel) bei E Fahrzeugen nicht mehr konkurrenzfähig. Btw ich höre lautes Lachen und Schenkelklopfen aus Fernost ob des lustigen Geschwafels von Altmeier und Merkel über den CO2 Zertifikatehandel, die nämlich so tun, als ob man das Problem der Emission mit Geld lösen könnte. Es läuft auf das Konzept des „Survival of the fittest“ hinaus und das ist der, der am Ende gar keine Zertifikate kaufen muss. Aber es hat auch sein Gutes; die ehemaligen Pendler MA der OEM s und der Zulieferindustrie fallen zukünftig aus der umwelt. und klimaschädlichen Bilanz:-) Die brauchen dann nämlich nicht mehr pendeln und hätten auch gar kein Geld mehr für Individualverkehr, sprich für ein Kfz.

 

Realitätscheck:

Abgekoppelt vom offenbar vorherrschendem Staatsglaube und Staatsvertrauen vieler FFF s und Klimaaktivisten habe ich die Erfahrung gemacht, das zwar seit 15 Jahren von der so wichtigen Digitalisierung gesprochen wird, man aber seither nicht in der Lage ist, ein fingerdickes Glasfaserkabel flächendeckend zu verlegen oder aus den Milliardengewinnen von Mobilfunkfrequenzversteigerungen ein paar Mobilfunkmasten zu bezahlen und aufs Land zu verteilen. Wie will man jetzt innerhalb der nächsten 15 Jahre ein beindickes 5KV Kabel übers Land verteilen? Vor meinem Haus sind 8 Parkplätze. Sollen die alle eine eigene Ladesäule bekommen? Dafür wäre gar kein Platz. Von den etwa 60 Mio Kfz in Deutschland haben nmA etwa 40 Mio nicht die Möglichkeit, lässig in die Reiheneigenheim Garagenauffahrt auf die eigene induktive Aufladematte zu fahren. Was soll also der Rest machen?

Richtig. Der kriegt sein Auto weggenommen bzw weiß nicht, wo er aufladen kann und darf und soll Bus und Bahn fahren.

Der ÖPNV von Bus und Bahn. Zwei supermassereiche schwarze Löcher wie Sagittarius A, in dessen Halo milliardenschwere Subventionen kurz spektakulär aufleuchten, bevor sie unwiederbringlich in der Schwerkraftsenke verschwinden.

Es fehlen Bahnstrecken, dessen Genehmigungsverfahren alleine 20 Jahre dauern. Renaturierte Industriestrecken im Ruhrgebiet von Kohle und Stahl Bahnen sollen wieder in Betrieb gehen? Viel Glück bei dem Versuch. Abseits vom Problem des ländlichen Raumes, das sich selbst erklärt, gibt es das auch in Ballungszentren wie hier bei mir in der Ruhrmetropole. Strecken von 30 Kilometer mit den Öffis dauern je nach Tageszeit mehr als 2-3h hin und zurück, deshalb habe ich sogar meinem Sohn ein Auto gekauft, um von Herten nach Herne zu fahren, um dort in die S Bahn zur Uni nach Bochum zu fahren.

 

Du erwähntest oben mobiles Arbeiten. Wahrscheinlich meintest du Homeoffice. Spart viele Fahrtkilometer und dem Arbeitgeber eine kostspielig vorzuhaltende Büroinfrastruktur. Kann ein Weg sein, aber bitte nicht mit Zwang. Und insgesamt kein großer Wurf.

 

Ich selbst bin begeisterter (E) Radfahrer, der schon viele Kilometer auch auf diversen Radreisen abgerissen hat. 7000 Km in gut zwei Jahren. Für den Radwegeausbau bin ich auch zu haben. Aber das sind doch alles nur Nischenlösungen, die für die Allermeisten nur von Ostern bis Oktober funktionieren und bei dem Bionademehrwegkasten oder dem Sack Biokartoffeln vom lokalen Biohof nicht greifen.

 

Bevor Deutschland Bankrott geht an diesen nicht zu erreichenden Zielen und dabei auch gesellschaftlich zerrissen wird, könnte doch die grandiose EU (die immer noch der festen Überzeugung ist, mit China auf Augenhöhe zu sein- lach) oder das transatlantische Bündnis die Volksrepublik überreden, ihren 28 fachen CO2 Ausstoß gegenüber Deutschland auf den 27 fachen Wert zu reduzieren. Und dann schauen wir einmal, ob das schon reicht. Weil nichts anderes soll passieren. Eine Dekarbonisierung um läppische 2%.

 

Und weil Millionen Menschen nicht in die mobile Isolation können, oder Millionen Arbeiter und Angestellte statt eines 12 h Tages mit irrwitzigen Reisezeiten gleich H4 preferieren und Unternehmen alles tun werden, um den eigenen Ruin zu verhindern, und unsere Regierung in standhafter und grandioser Weise tagtäglich beweist, nicht in der Lage zu sein, smarte Lösungen anzubieten, passiert folgendes:

Die Emissionsziele werden nicht erreicht und in der Rechtsgüterabwegung zwischen einer gerechten Generationenverteilung der Klimakosten und den Persönlichkeitsrechten des Einzelnen, wird man Fahrverbote aussprechen. Und ich sage voraus, das die Vokabel „Fahrverbote“ erstmals nach der BT Wahl 2021 Verwendung finden wird.

 

Meine Fragen an Dich:

Wie und wo sollen Abermillionen E Autos betankt werden?

Was ist mit Nutzfahrzeugen zB LKW, Baufahrzeuge, Erntemaschinen usw..?

Wie stellst du dir den zukünftigen ÖPNV vor, wenn dieser noch zusätzlich 40% der PKW Fahrer aufnehmen soll, die laut Berechnungen von Umweltverbänden für eine Zielerreichung von den Straßen verschwinden müssen (auch als E Auto).

 

 

Edit: Der blau eingefärbte Absatz bezieht sich noch auf Informationen und Schätzungen, die vor dem aktuellen Regierungsentscheid, die Dekarbonisierung bereits 5 Jahre früher, nämlich 2045 statt erst 2050 abzuschliessen, stammen. Demnach müsste der Produktionsstop von Verbrennern bereits in zwei Jahren beginnen.


Bearbeitet von Stefan9, 11 May 2021 - 09:55.

------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

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