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Die Erde erwärmt sich und wir haben ALLE Schuld!


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1850 Antworten in diesem Thema

#1831 Peter-in-Space

Peter-in-Space

    Temponaut

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Geschrieben 24 July 2021 - 20:57

Lange vor meiner Zeit:

Das ist ja noch Wilhelm Wieben!


Wenn es eine Krisensituation gibt, sucht der intelligente Mensch nach einer Lösung,

der dumme Mensch nach Schuldigen.

(Verfasser unbekannt)

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#1832 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 24 July 2021 - 21:20

Du hast so getan, als ob in dem Interview nicht erwähnt wird, was die Modell seit 40 Jahren voraussagen, weshalb ich einen Ausschnitt des Interviews zitiert habe. Es geht also um eine Zunahme von Extremwetterlagen, z.B. Hitzeperioden oder Starkregenereignisse. Das wurde schon vor 40 Jahren vorausgesagt und tritt jetzt ein.  

Vor 40+ Jahren wurde vor allem eine Abkühlung vorhergesagt und befürchtet, denn aus den Erfahrungen von 1946-1977 ( die Erde kühlte im Mittel leicht ab ) wurde eine neue Eiszeit prognostiziert.

Das Problem ist immer wieder das gleiche. Hier im Forum wie anderswo. Es wird nacherzählt was jeder schon mal irgendwo im Fernsehn gehört hat und deshalb für bare Münze nimmt. Zb, hier der Klassiker  "Extremwetterereignisse" nähmen zu. Tatsächlich gibt es dafür aber bis heute keine Wissenschaftliche Evidenz. Das aktuellste was derzeit als Metaanlayse vorliegt ist der IPCC Sachstandsbericht von 2013 der keinerlei signifikante Trends über Zunahmen sowohl von Dürren als auch Hitzewellen, Überschwemmungen etc feststellen konnte. Soweit derzeit die Fakten. Und das letzte große Hochwasser an der Ahr war 1910 - ist also schon über 100 Jahre her. Davon gibt es sogar im übrigen gut erhaltene Photographien. Es gibt übrigens eine ganze Reihe gut dokumentierter Hochwasser Ereignisse hier aus meiner Region rund um Bad Münstereifel ( ca 5 Km Luftlinie von meinem Wohnort entfernt ) die bis ins 16Jhr zurückgehen. Diese Hochwasser kommen mit schöner Regelmäßigkeit von ca 100 Jahren +-.

Die bisher größte Überschwemmungskatastrophe in Mitteleuropa war übrigens das sogenannte "Magdalenenhochwasser" aus dem Jahre 1342 das bis heute unerreichte Pegelhöchststände zeitigte und im übrigen anders als das derzeitige Unglück nicht nur ein Regionales gewesen ist. Da geht also noch deutlich mehr egal ob die  Mitteltemperaturen gerade 1 Grad höher oder niedriger liegen. 1342 befindet sich bereits deutlich in der kleinen Eiszeit als es mindestens 1 Grad kälter war als heute. Einfach mal sacken lassen.

 

Es ist also sehr leicht sich im Klimaalarmismus zu verirren. Es ist nicht mal klar ob ein wärmeres Klima oder ein kälteres Klima in Deutschland/Europa irgendeinen signifikanten Einfluß auf Ereignisse hat die durch eine Fünf-B Wetterlage verursacht wurden. Die Temperaturen schwanken seit dem Ende der letzten Eiszeit, im Interglacial in dem wir derzeit immer noch leben hoch und runter. Ich habe das schon hier erklärt. 6000 vor Christus war es deutlich wärmer als heute, die Sahara dadurch bewohnbar und auch bewohnt wie Ausgrabungen bewiesen. Dann wurde es kälter, danach in Römerzeiten wieder wärmer, danach wieder kälter, zwischen 800-1200 wieder wärmer, dann wieder kälter und heute ist es wieder wärmer. Zu allen Zeiten würde ich meinen, müssen wir in Deutschland mit diesem Wetter rechnen. Es sind keine Aufzeichnungen bekannt das es in anderen Zeiten als es ähnlich warm war wie heute in Mitteleuropa mehr Fluten gehabt hätte als danach.

 

Es ist aber so, das nahezu alle bekannten Wetterrekorde der letzten 1000 Jahre, die größte Flut ( Magdalenenflut wie oben benannt ) Jahre mit unglaublicher Dürre, ein Jahr ohne Sommer etc alle innerhalb der kalten Zeiten, der kleinen Eiszeit lagen (ca 1250-1850). Und daraus folgert.  Egal wie man zu Co2 steht oder dem menschengemachten Klimawandel. Es ist ganz klar das Mutter Erde in Zeiten als der Mensch unmöglich Co2 emittiert haben kann bereits mit Horrormäßigen Klimaveränderungen und Schwankungen aufgewartet hat, sodaß die Vorstellung sich mit "Dekarbonisierung" in irgend einer Weise vor den unbilden der Natur präventiv sozusagen schützen zu können ein Trugschluß ist. Moderne Technik, Fossile Energie sind der Hauptgrund das in heutigen Zeiten allen alarmistischen Meldungen zum trotze pro Jahr signifikant weniger Menschen an den folgen von Extremwetterereignissen versterben als noch vor 100 Jahren. Einfache Zusammenhänge.

 

Ich möchte zb nicht wissen wie eine Gesellschaft ohne fossile Energie mit solch einer Katastrophe zurecht käme. Derzeit schlicht nicht vorstellbar.



#1833 Teddy

Teddy

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Geschrieben 24 July 2021 - 23:19

Vor 40+ Jahren wurde vor allem eine Abkühlung vorhergesagt und befürchtet, denn aus den Erfahrungen von 1946-1977 ( die Erde kühlte im Mittel leicht ab ) wurde eine neue Eiszeit prognostiziert.

 

Du verwechselt die Realität mit dem SF-Roman Im Jahr 95 nach Hiroshima. Es wurde auch vor 40 Jahren vor einer globalen Klimaerwärmung und einem Ansteigen der Meeresspiegel gewarnt. Ich bin alt. Ich war dabei. Manchmal wurde erwähnt, dass die Klimaänderung zu einem Abklingen des Golfstroms führen würde, was zu einer Abkühlung in Europa führen würde. Das war aber reine Spekulation, da die Klimamodelle das damals bei weitem nicht hergegeben haben.



#1834 Amtranik

Amtranik

    Hordenführer

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Geschrieben 24 July 2021 - 23:31

Du verwechselt die Realität mit dem SF-Roman Im Jahr 95 nach Hiroshima. Es wurde auch vor 40 Jahren vor einer globalen Klimaerwärmung und einem Ansteigen der Meeresspiegel gewarnt. Ich bin alt. Ich war dabei. Manchmal wurde erwähnt, dass die Klimaänderung zu einem Abklingen des Golfstroms führen würde, was zu einer Abkühlung in Europa führen würde. Das war aber reine Spekulation, da die Klimamodelle das damals bei weitem nicht hergegeben haben.

Ich muss gestehn bei dem SF-Roman muss ich zu meiner Schande passen. Den habe ich noch nicht gelesen. Das aber in den 70ern des letzten Jahrhunderts vor einer kommenden möglichen Eiszeit gewarnt wurde kann man meiner Ansicht nach nicht bestreiten.

 

https://www.welt.de/...eit-drohte.html

 

 

Amerikanische Journalisten beschrieben die Kälte im Osten des Landes als „Vorgeschmack auf die nächste Eiszeit“. Frost bis minus 50 Grad und Schnee bis sechs Meter Höhe verwandelten große Teile der Vereinigten Staaten in eine Polarlandschaft. Unter diesen Vorzeichen gewinnt eine Klima-Studie des amerikanischen Geheimdienstes CIA höchste Aktualität. Die Verfasser der Studie sehen als Folge schon soziale Unruhen, ein Abwandern aus Notstandsgebieten und politischen Krisen. Sie meinen: „Die mächtigen Staaten der Erde werden versuchen, sich mit allen Mitteln des Getreides zu bemächtigen. Die Nahrungsmittel-Politik wird zum zentralen Problem jeder Regierung werden. Politische und wirtschaftliche Unsicherheit bestimmen den Alltag. Die Klimaveränderung, so befürchtet es auch der amerikanische Chemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling, könne „in eine globale Katastrophe münden“, in den bisher härtesten Test für die Zivilisation. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.2.1977)

 

Das Ende der Welt beginnt mit einem Sommer, der keiner mehr ist. Es bleibt kalt. Der Schnee vom letzten Winter bleibt liegen. Für Nigel Calder, ehemals Herausgeber des angesehenen britischen New Scientist, ist diese „Götterdämmerung“ im Mythos nordischer Völker realistisches Szenarium für unsere Zukunft, den Beginn der nächsten Eiszeit. Droht eine neue Eiszeit? Calder hält dies für wahrscheinlich und veröffentlichte jüngst zum Beleg ein Buch mit aktuellen Forschungsergebnissen. (Süddeutsche Zeitung, 10.4.1975)

 

Der Klimatologe Prof. R.A. Bryson von der Wisconsin-Universität sagte voraus, dass sich durch den zivilen Überschall-Luftverkehr ein breiter Streifen zwischen Europa und Amerika mit einer Cirrus-Wolkenschicht bedecken wird. Nur fünf Prozent zusätzliche Wolken durch Luftverschmutzung würden die mittlere Temperatur um vier Grad herabsetzen. Damit käme die nächste Eiszeit bestimmt. Sie könnte ein unerwünschtes Beiprodukt der Zivilisation sein, sozusagen ein „Industrie-Erzeugnis“. Ob sich die irdische Luftverschmutzung im gegenwärtig kühler werdenden Klima schon bemerkbar macht, ist nicht mit Sicherheit zu sagen. Seit zehn Jahren sinken die Temperaturen. Dennoch befürchten viele Meteorologen, dass es einen „Punkt ohne Umkehr“ geben mag, von dem aus die verschmutzte Luft zwangsläufig und unaufhaltsam das Klima beeinflusst. Der Winter 1968/69 brachte für den Nordatlantik eine Eisbedeckung, wie es sie schon seit fast sechzig Jahren nicht mehr gab. Viel Eis reflektiert viel Sonnenstrahlung wieder in den Weltraum hinaus und verbraucht viel Wärme zum Schmelzen.“ (Hamburger Abendblatt, 21.3.1970)

 

Kassandras unter den Klimatologen werden zunehmend besorgt über Abweichungen des Wetters, die sie als Vorboten einer Eiszeit ansehen. Als der Klimatologe George J. Kukla von der Columbia University Satelliten-Wetterdaten analysierte, bemerkte er eine Zunahme bei der Eis- und Schneebedeckung im Jahre 1971 um 12 Prozent – und die Zunahme hielt seither weiter an. Wissenschaftler fanden auch andere Hinweise auf eine globale Abkühlung: Die Ausdehnung der Polarwinde in großer Höhe, der sogenannte „Zirkumpolare Vortex“. Diese Verstärkung der kalten Luftströme sind unmittelbare Ursache für die Dürren in Afrika, für die Ausweitung der Sahara und anderer Wüsten nach Süden. Kalte Luft wird herabgezogen über den Westen der USA, warme Luft in Richtung Nordosten geschoben. Die Kollision der unterschiedlich feuchten und warmen Luftmassen kann gewaltige Stürme auslösen, wie beim kürzlichen Ausbruch von desaströsen Tornados im mittleren Westen. (Time, 24.6.1974)

 

Murray Mitchell, Chefklimatologe der nordamerikanischen „Environmental Sciences Services Administration“, sieht die Welt seit dem Jahr 1950 unter dem plötzlichen Einfluss eines „Cold Snap“ (Kälteeinbruchs). Seit diesem Jahr ist die durchschnittliche Erdtemperatur um ein drittel Grad (Celsius) gesunken. Stimmen die Beobachtungen über einen neuerlichen Temperatureinbruch oder „Snap“ seit 1950, dann ist auch die Frage von Interesse, welche Umwelteinflüsse dazu geführt haben. Handelt es sich um eine vorübergehende Abkühlung der Sonne oder um einen Dunstschleier der Erdatmosphäre, der die ungebremste Soneneinstrahlung abbremst? Und wenn das der Fall ist: Wir dieser Dunstschleier vom Menschen verursacht oder handelt es sich um einen vom Menschen unabhängigen Vorgang? Bläst die Industrie zuviel Qualm und Abgase in die Luft? Haben die Wasserstoffbomben dazu beigetragen, den höheren Luftraum mit Massen von feinst verteiltem Staub zu durchsetzen? (Christ und Welt, 13.2.1970)

 

Das wärmeliebende Gürteltier wandert in Amerikas Mittlerem Westen immer weiter nach Süden. Afrika wurde sechs Jahre hintereinander von mörderischer Dürre heimgesucht, über eine Million Menschen fielen ihr bisher zum Opfer. Während Europa den mildesten Winter dieses Jahrhunderts durchlebte, erstarrte die Pazifik-Küste der USA im Frost ungewöhnlich eisiger Monate. Rekord-Regen und Überschwemmungen dezimierten 1972 die Ernten Pakistans, Amerikas und Japans. In diesem Jahr scheinen in Kanada und der Sowjetunion verheerende Missernten aus klimatischen Gründen unvermeidlich.

Es gibt keinen Zweifel mehr: Das Wetter spielt verrückt. In der bisher umfassendsten meteorologischen Operation der Geschichte versuchen Forscher von 70 Nationen derzeit zu ergründen, ob der Wahnsinn auch Methode hat: Das Global Atmospheric Research Program (GARP) soll feststellen, ob sich der Planet einer neuen Eiszeit entgegendreht.

Eines steht schon fest: Es wird seit 30 Jahren kälter. Seit 1940 ist die globale Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad gesunken. Weite Gebiete Kanadas, die eins im Sommer stets eisfrei waren, sind heute das ganze Jahr hindurch kristallbedeckt. Was den Temperatur-Rückgang ausgelöst hat (der seinerseits verantwortlich ist für die meisten anderen Klima-Veränderungen), darüber sind sich die GARP-Wissenschafler noch nicht einig. Die Theorien reichen vom Einfluss der Sonnenflecken bis zur Aussperrung von Sonnen-Energie durch eine umweltverschmutzte Atmosphäre. (Wirtschaftswoche, 28.4.1974)

 

Spätestens seit 1960 wächst bei den Meteorologen und Klimaforschern die Überzeugung, dass etwas faul ist im System des Weltwetters: Das irdische Klima sei im Begriff umzuschlagen. Symptome dafür entdeckten die Experten inzwischen in fast allen Weltenregionen. Am Anfang standen Messdaten über eine fortschreitende Abkühlung des Nordatlantiks. Dort sank während der letzten 20 Jahre die Meerestemperatur von zwölf Grad Celsius im Jahresdurchschnitt auf 11,5 Grad. Seither wandern die Eisberge weiter südwärts bis auf die Höhe von Lissabon, mehr als 400 Kilometer weiter südlich als in den Wintern zuvor. Am Polarkreis wurden die kältesten Wintertemperaturen seit 200 Jahren gemessen. Auf Island ging die Heuernte um 25 Prozent zurück, auf der Britischen Insel schrumpfte die jährliche Wachstumsperiode um zwei Wochen.

 

Die sich in den letzten Jahren häufenden Meldungen über Naturkatastrophen und extreme Wetteränderungen in aller Welt glichen anfangs eher den Bruchstücken eines Puzzle-Spiels: Ein Orkan, der heftigste seit einem Jahrhundert, verwüstete im November 1972 weite Teile Niedersachsens. Im selben Jahr richtete im Osten der USA der Hurrikan „Agnes“ für mehr als drei Milliarden Dollar Schäden an; 122 Menschen kamen ums Leben, das folgenschwerste Unwetter, das je in Nordamerika registriert wurde.

Ein Schneesturm ruinierte im August 1973 große Getreideanbaugebiete im Weizengürtel Kanadas. Und im November und Dezember letzten Jahres brandeten innerhalb von fünf Wochen sechs schwere Sturmfluten gegen die norddeutschen Küsten – die dichteste Sturmflut-Folge seit rund 50 Jahren.

Weit dramatischer kündigte sich unterdes der globale Klima-Umschwung in Südostasien, Afrika oder auf dem südamerikanischen Kontinent an. Sintflutartige Regenfälle überschwemmten jüngst immer öfter Teile Japans oder Perus. In Argentinien, in Indien und Südafrika sanken im letzten Winter die Temperaturen auf Werte, wie sie seit Beginn der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung vor etwa 300 Jahren noch nie registriert wurden.

Ungewöhnlich ergiebige Regengüsse – und im Winter Schneeschauer – gingen auch im Nahen Osten nieder, etwa im Libanon, in der Türkei und in Israel, aber auch in Italien und in manchen Regionen der USA: In San Francisco beispielsweise wurden in diesem Sommer schon die stärksten Niederschläge seit 125 Jahren gemessen.

Und während im Osten Afrikas und im Norden der USA die Wasserspiegel der großen Binnenseen stetig steigen, herrscht in den Ländern südlich der Sahara seit nunmehr sieben Jahren Dürre.

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Missernten, Hungersnot und Wassermangel gab es seit Ende der sechziger Jahre auch immer häufiger in anderen Regionen der Subtropen, in Mexiko, auf den Kapverdischen Inseln im Atlantik sowie im Norden Indiens, wo der Monsunregen neuerdings spärlicher fällt.

 

Nach Studium des beunruhigenden Datenmosaiks halten es viele Klimaforscher für wahrscheinlich, dass der Trend, der den Erdbewohnern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die – klimatisch – besten Jahre seit langem bescherte, sich nun umkehrt.

Halte die gegenwärtige Klimaverschlechterung an, so warnt etwa der US-Wissenschaftler Reid Bryson, Direktor des Instituts für Umweltstudien an der Universität von Wisconsin, so werde sie demnächst womöglich „die ganze Menschheit in Mitleidenschaft ziehen“ – „eine Milliarde Menschen würde verhungern“. Schon jetzt „zeigen sich die Folgen auf drastische Weise“: Die Getreideernten in Kanada und in den USA stagnieren; Missernten häuften sich in der Sowjet-Union, Indien und Pakistan. In Peru gingen die Anchovis-Fänge um 55 Prozent zurück. Die Chancen für eine rasche Rückkehr des günstigen Klimas etwa der dreißiger Jahre, so taxierte der US-Wetterforscher James McQuigg, stünden „bestenfalls eins zu 10000“. (Der Spiegel, 12.8.1974)


Bearbeitet von Amtranik, 24 July 2021 - 23:36.


#1835 Teddy

Teddy

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Geschrieben 25 July 2021 - 00:31

Ich muss gestehn bei dem SF-Roman muss ich zu meiner Schande passen. Den habe ich noch nicht gelesen. Das aber in den 70ern des letzten Jahrhunderts vor einer kommenden möglichen Eiszeit gewarnt wurde kann man meiner Ansicht nach nicht bestreiten.

 

Ich habe den Roman zwar gelesen, kann mich aber an gar nichts mehr erinnern. Scheint nicht so beeindruckend gewesen zu sein.

 

Zur Eiszeit: Ich kann dazu selber nichts sagen, da ich so alt nun auch nicht bin. Mir schein es aber, dass Ulli Kulke, der schon recht nah bei den Klimawandelleugnern steht, alte Artikel aus Tageszeitungen recherchiert hat und diese so zusammengestellt hat, dass die Wissenschaftler, die sich mit dem Klima befassen, recht dumm dastehen. Warum zitiert er eigentlich keinen einzigen wissenschaftlichen Artikel? Ob es tatsächlich einen wissenschaftlichen Konsens über eine neue Eiszeit gab, halte ich für fragwürdig.  Selbst in den 1990er Jahren haben Journalisten geschrieben, dass Stefan Rahmstorf eine neue Eiszeit vorausgesagt hätte. Hat er aber nie. 


Bearbeitet von Teddy, 25 July 2021 - 00:47.


#1836 Peter-in-Space

Peter-in-Space

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Geschrieben 25 July 2021 - 15:23

zur Einordnung:

 

Nigel Calder: https://de.wikipedia...ki/Nigel_Calder

 

Reid Bryson: https://de.wikipedia...iki/Reid_Bryson

 

George Kukla: https://de.wikipedia...ki/George_Kukla

 

fürs Protokoll: zu Murray Mitchell gibt es in der deutsch- und englischsprachigen Wikipedia keine Eintragung.


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#1837 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 25 July 2021 - 18:28

Das aber in den 70ern des letzten Jahrhunderts vor einer kommenden möglichen Eiszeit gewarnt wurde kann man meiner Ansicht nach nicht bestreiten.

Auf dieser Sicht basiert auch der (etwas irre) Plot des franz. Meilenstein-Comis Snowpiercer, das nun gerade in der "heißen" Phase der aktuellen KKW*-Voraussage/-Frühphase en vogue genug wurde um gleich 2 Mal verfilmt zu werden. q:p

 

(* KKW = Katastrophaler Klima-Wandel, oder auch die Hypothese der globalen Erwärmung mit dauerhaft schlimmen Folgen)


/KB (blokkt auch auf dt.)

Yay! ScienceFantasy-Dialog im Mai...
C: [..] Ich höre sie reden. Südstaatler sagen sie sind hier wegen den Trommeln des Schwarzen Gottes. Der Cajun-Mann sagt da gibt's 'nen Haitianer-Wissenschaftler bereit es gegen etwas zu tauschen.

A.-M.: Gegen was? Geld?

C: (schüttelt den Kopf) Nicht Geld. Die reden von 'nem Juwel.

A.-M.: (schweigt eine Zeit lang) Du weißt wovon die redeten - diesen Trommeln des Schwarzen Gottes?

C: (nickt) Shangos DONNER...

(Teenager-Protagonistin vs. Luftschiff-Piratenkapitänin, grob übersetzt aus The Black God's Drums, im Tor-Verlag, S. 30f, by Clark)


#1838 Peter-in-Space

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Geschrieben 25 July 2021 - 19:42

In den 70er Jahren wurden in der Nähe meines Geburtsortes Pershings (ohne dual zu nutzende Sprengsatzarretierung) stationiert - in der festen Annahme, sie würden irgendwann einmal eingesetzt.

 

Wie sich die Menschheit doch irren kann...


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#1839 Trace

Trace

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Geschrieben 25 July 2021 - 21:04

Man kann das EEG und den mittlerweile 20% igen Anteil am Strompreis viele Namen geben. Ich nenne das Subvention. Direkt aus meiner Brieftasche ohne Umweg über den Staatsäckel direkt in die Förderung nicht konkurrenzfähiger Energien. Btw würde das für die Ewigkeitskosten für Atom und Kohlestrom, zB Kohlepfennig auch gelten, die aber aktuell nur einen Bruchteil des 20% Stromkostenanteils der EEG betragen. Eine ausnehmend steile These, EE s würden nicht gefördert. Mit dem neuen CO2 Gesetz und der damit (teils Zweck) verbundenen Steuer fange ich erst gar nicht an.

 

 

So so, warme Luft trägt mehr Feuchtigkeit und verursacht aktuell Feuchte und sogar Überflutungen. In den vergangenen zwei Hitzesommern verursachte die Wärme noch Dürre und die Versteppung Deutschlands. Warme Luft kann gleichsam versteppen und überfluten.

Hören sich die Experten eigentlich selber einmal zu, was sie da vom Stapel lassen? In ihren Simplifikationen berauben sie sich damit jeder Glaubwürdigkeit. 

 

Tatsächlich war eine seltene aber nicht unbekannte und gut erforschte Wetterlage Namens Vb (Fünf B) für die aktuelle Tragödie in NRW und RP (mit) verantwortlich. Sie war auch für die Elbhochwässer verantwortlich. Sie ist also kein Novum und ihre Ausgestaltung wurde einigermassen präzise in Art und Umfang voraus gesagt. Was strittig unter Experten ist, ob eine Erhöhung der Anzahl solcher Ereignisse ihre Ursache in der Klimaerwärmung findet. Das kann heute Niemand verlässlich sagen. Ein Jahrhundertereignis kann laut Definition auch zB 3 X im Jahrhundert vorkommen und die vordefinierten restlichen 7 Ereignisse  auf 1000 Jahre sich auf die restlichen 900 Jahre verteilen. 

Wer die Mausgeschichte gesehen hat, kennt die tatsächlichen Verantwortlichen für das Desaster:

 

Versiegelung von Flächen

Abholzung von Wäldern als Regenspeicher

Lokale angrenzende Agrarwüste

Fluss und Bach Begradigungen

Mangelnde Überflutungsflächen

Bau von Häuser und Infrastruktur zu nahe am Wasser

usw

 

Und es ist ein Schlag ins Gesicht von Opfern und Angehörigen der Hochwasserkatastrophe, wenn Olaf Scholz die Klimaerwärmung als Ursache der Katastrophe definiert. Damit entledigt er sich aller geforderten Aufgaben aus der oben genannten Mausgescichte und natürlich der Verantwortung.

Wer also glaubt, wenn das CO2 runter geht, gehen auch Naturkatastrophen zurück, ist nach meiner Auffassung auf dem Holzweg. Ich würde den Empfehlungen der Maus folgen.

Zum Schmökern, das Magdalenenhochwasser:

https://de.wikipedia...hochwasser_1342

Ganz ohne CO2.

 

Und was der Debatte völlig abgeht:

Die Variante der Omegawetterlage brachte aktuell bis auf den äußersten Osten Deutschlands 4 ganze Tage und Nächte keine nennenswerte Wind und Solar Erträge, sprich Dunkelflaute. Sollen wir dann 2040 bei so einer Wetterlage Deutschland herunter fahren und bei Kerzenlicht eine ungebackene Tiefkühlpizza aus dem abgetauten Eisfach essen? Ernstgemeinte Frage. Welche Mittel gibt es gegen Dunkelflaute von mehreren Tagen?

 

Hab die Mausgeschichte nicht angeschaut aber wenn das einige der Ursachen sind

Versiegelung von Flächen

Abholzung von Wäldern als Regenspeicher

Lokale angrenzende Agrarwüste

Fluss und Bach Begradigungen

Mangelnde Überflutungsflächen

Bau von Häuser und Infrastruktur zu nahe am Wasser

usw

 

und du der Meinung bis, dass es die Auswirkung durch Naturkatastrophen durch entsprechende Gegenmaßnahmen gemindert werden.

Schlage ich aus dem Bauch heraus mal ein paar Gegenmaßnahmen vor.

 

Weniger versiegelte Flächen: Rückbau aller Autobahnen um eine Spur, Rückbau von Flughafen oder wenigstens kein Ausbau, hohe Hürden für den Bau von Eigenheim auf der grünen Wiese

Abholzung von Wäldern als Regenspeicher: weniger Tagebaue

Lokale angrenzende Agrarwüste: Weniger Fleischverzehr damit weniger Flächenverbrauch und diese können dann in Wald umgewandelt werden

Bau von Häuser und Infrastruktur zu nahe am Wasser: Na wer ist wohl verantwortlich für den Bau von Häusern? Die Verantwortlichkeit klingt auch etwas nach: "Und es ist ein Schlag ins Gesicht von Opfern und Angehörigen der Hochwasserkatastrophe" 

 

Hm, klingt alles als würde so was auch von denen gefordert die etwas gegen den Klimawandel wollen. Vielleicht decken sich die Maßnahmen, dass wäre ja ein Ding ... nicht? Als ob es da Korrelationen wenn nicht sogar Zusammenhänge gäbe. Wahnsinn!

Du bist ja doch ein verkapter Öko!

 

Dann können wir auch soviel Kohle verfeuern wie wir wollen, ach nein Kohleabbau verbraucht viel Fläche und hat Auswirkungen auf den Wasserhaushalt der Region ... hm .. alles blöd. Sollten wir lieber ins Weltall fliegen, vielleicht wird es auf dem nächsten Planeten besser.

 

###

 

Und auf welches Datum bezieht sich diese Omegawetterlage, ich würde gerne den Daten des Frauenhofer ISE  nachschauen, welche Energieträger, welchen Beitrag geleistet haben.


Bearbeitet von Trace, 25 July 2021 - 21:39.
Ergänzung


#1840 Peter-in-Space

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Geschrieben 25 July 2021 - 22:15

Es ist vielleicht noch etwas zu früh, zu diskutieren, exakt jene Opfer auch für die Schäden am Eigenheim durch das neueste Hochwasser (mit-)haftbar zu machen...

 

... aber es fällt ins Auge, dass die meisten dieser - zugegeben: armen, weil momentan obdachlosen - Menschen jenseits der 55 Jahre sind. Diese haben ihr "klein Häuschen" doch direkt an den Bachkanal bauen müssen (okay, für Erbfälle kann man ja nix¹). In einem Tal, umgeben von einem Mittelgebirgszug.

 

Logisch. Passiert ja nie etwas. Nur bei anderen, nicht bei uns.

 

¹Im Falle von geerbten Immobilien bzw. Immobilienschenkungen (Steuersparmodell, würde ich genauso machen!) sollten die Versicherungen zahlen. Wer in den vergangenen 30 bis 40 Jahren dort, an diesen Stellen, neu gebaut hat und Erstbewohner ist, dem würde ich nur einen Bruchteil der Schadenssumme erstatten.

 

Aber für diese Diskussion ist es ja noch viel zu früh.

 

Stellt sich die Frage:

Wann ist denn der richtige Zeitpunkt?

 

Als Bürgermeister würde ich ein Bebauungsmoratorium verordnen, um die so gewonnenen Flächen wieder zu renaturieren: ein hübscher, großer Stadtpark, ein kleiner Spielplatz, um den der Bach mäandert.


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#1841 Stefan9

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Geschrieben 26 July 2021 - 12:04

Hab die Mausgeschichte nicht angeschaut aber wenn das einige der Ursachen sind

Versiegelung von Flächen

Abholzung von Wäldern als Regenspeicher

Lokale angrenzende Agrarwüste

Fluss und Bach Begradigungen

Mangelnde Überflutungsflächen

Bau von Häuser und Infrastruktur zu nahe am Wasser

usw

 

und du der Meinung bis, dass es die Auswirkung durch Naturkatastrophen durch entsprechende Gegenmaßnahmen gemindert werden.

Schlage ich aus dem Bauch heraus mal ein paar Gegenmaßnahmen vor.

 

Weniger versiegelte Flächen: Rückbau aller Autobahnen um eine Spur, Rückbau von Flughafen oder wenigstens kein Ausbau, hohe Hürden für den Bau von Eigenheim auf der grünen Wiese

Weil du die Mausgeschichte nicht gesehen hast, interpretierst du die genannten Vorschläge völlig falsch. Natürlich handelt es sich um regionale und lokale Maßnahmen. In Schuld wird, nachdem der Bestandsschutz weggespült wurde, sehr wahrscheinlich kein Marktplatz mehr gepflastert, keine Strasse und Schiene und Haus in exponierter Lage ohne Schutzmaßnahmen wie Flutwasswerableitungskanälen, Rückhaltebecken und Entlastungsflächen mehr genehmigt.

Abholzung von Wäldern als Regenspeicher: weniger Tagebaue

Auch hier geht es um angrenzende Wälder. Vllt kann man Geld aus den Hilfsleistungen dazu verwenden, staatseigene Wälder nicht weiter durch Abholzung ökonomisch zu nutzen oder Waldbauern wichtige Waldgebiete abzukaufen. Das der Tagebau etwas mit Überschwemmungskatastrophen zu tun hat, halte ich für abwegig.

Lokale angrenzende Agrarwüste: Weniger Fleischverzehr damit weniger Flächenverbrauch und diese können dann in Wald umgewandelt werden

Vllt reicht es schon, die Bauern mit Hilfe von Geld zu überreden, weniger Bodenversiegelnde Feldfrüchte anzubauen. Btw abseits vom Fleischverzehr ist der Anbau von bodenversiegelnden Mais zur Gewinnung von Biokraftstoff (E 10 Bioetthanol)zur Erreichung von CO2 Quoten der EEG auch irgendwie blöd für Gemeinden wie Schuld.

Bau von Häuser und Infrastruktur zu nahe am Wasser: Na wer ist wohl verantwortlich für den Bau von Häusern? Die Verantwortlichkeit klingt auch etwas nach: "Und es ist ein Schlag ins Gesicht von Opfern und Angehörigen der Hochwasserkatastrophe" 

 

Hm, klingt alles als würde so was auch von denen gefordert die etwas gegen den Klimawandel wollen. Vielleicht decken sich die Maßnahmen, dass wäre ja ein Ding ... nicht? Als ob es da Korrelationen wenn nicht sogar Zusammenhänge gäbe. Wahnsinn!

Du bist ja doch ein verkapter Öko!

Lach :-) wenn du wüsstest, das ich gerade mein Altöl in den Stadtweiher entsorgt habe.....

Ich bin kein Ignorant und die Maßnahmen haben nur etwas mit Vernunft und nichts mit Öko zu tun. Die Österreicher haben es doch auch geschafft, ihre selbstverschuldeten verherenden Überflutungen durch exzessive Bewirtschaftung ihrer Berge in der Wintertourismusindustrie in den Griff zu bekommen. Btw die Kölner und Düsseldorfer ihre Rheinhochwasser seit den 80ern doch auch.

Ich habe noch eine Maßnahme, wenn man sie denn so nennen will vergessen, die die Menschen in den Überflutungsgebieten schon seit Jahrhunderten befolgen. Den lieben Gott darum bitten, von den schlimmsten Folgen eintretender Naturkatastrophen verschont zu bleiben. Dieses Verhalten wird aktuell abgelöst von der wissenschaftlchen Erkenntnis, dass das CO2 nur reduziert werden muss, und alles wird gut. Und politisch wird das unterstüzt, indem man so tut, als ob eine CO2 Steuer auf Brenngase das Problem lösen wird. Und die Journallie in Dauerschleife jedes Wetterereignis in einen Klimawandel umdeutet, obwohl Reto Knutti im verlinkten Beitrag von Mammut sofort einräumt, dass man von einem Einzelereignis nicht auf den Klimawandel schließen kann. Und erzählt dann doch im Großteil des Interviews das Gegenteil: "Das haben die Modelle alles voraus gesagt". Btw In einem WDR Radiobeitrag konnte ein DWD Sprecher keine signifikante Zunahme von Starkregenereignissen bestätigen. Also was nun?

 

Dann können wir auch soviel Kohle verfeuern wie wir wollen, ach nein Kohleabbau verbraucht viel Fläche und hat Auswirkungen auf den Wasserhaushalt der Region ... hm .. alles blöd. Sollten wir lieber ins Weltall fliegen, vielleicht wird es auf dem nächsten Planeten besser.

#####?????####

###

 

Und auf welches Datum bezieht sich diese Omegawetterlage, ich würde gerne den Daten des Frauenhofer ISE  nachschauen, welche Energieträger, welchen Beitrag geleistet haben.

 

Das bezieht sich auf Beobachtungen eines Hobbymeteorologen mit seinen Beobachtungen aus NRW und wird so nicht abgebildet. Zu Dunkelflauten und den exorbitanten noch zusätzich benötgten Strommengen:

 

 

Aktuell können etwa 50% EE den Bedarf im Mittel decken. Bei den angedachten Szenarien kommen zu den aktuell benötigten 500 Terrawattstunden( hier kommen noch 44TWH aus Industriekraftwerken hinzu) noch 20%, also 100 Terrawattstunden für 45 Mio E Autos dazu.

Dazu kommen noch 3 Mio LKW, die etwa 14% der Gesamtjahreskilometerfahrleistung von 700K Mio Km ausmachen. Die sollen mit Wasserstoff fahren, der einen 4-5 fach geringeren Wirkungsgrad als E Autos haben.

Bedeutet, das wir die EEs um gigantische Mengen (verzwei bis verdreifachen) erweitern müssen, ohne das Dunkelflautenproblem und das "Flatterstromproblem" mangels Speicherproblem zu berücksichtigen.

Man sollte mit offenen Karten spielen. Die Klimaziele sind nicht nur wie verharmlosend gesagt wird unter schweren Kraftanstrengungen erreichbar. Sondern:

Nicht jeder bekommt eine Ladesäule und ein E Auto

Nicht jeder wird Flugbenzin bezahlen können

Nicht jeder wird seinen Strom und sein Gas bezahlen können

Nicht jeder wird weiterhin einen Pendlejob aus ökonomischen Gründen behalten können

Die Wirtschaft wird an den Vorgaben scheitern

Vom Hochtechnologieland entwickeln wir uns zum Land der Lastenfahrräder

Bin ich tatsächlich der einzige, der das kommen sieht? Das wir unser Land und unsere Gesellschaft zugrunde richten. Was wird aus den ganzen jetzt schon abgehängten Menschen oder den Rentnern? Energiegeld ist rechte Tasche linke Tasche und reduziert keine Tonne CO2 aus verbranntem Erdgas,

Und das alles für läppische 2% deutschen CO2 Anteils?

Zeigt mir einen Weg, wie eine Dekarbonisierung ohne diesen massiven Gesellschafts und Wirtschaftsumbau funktionieren soll und ich bin dabei. ZB ohne diesen nicht einzuhaltenden Zeitrahmen. Bis dahin halte ich mich an die Empfehlungen der Sachgeschichten der Maus.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4

  • (Buch) gerade am lesen:James Blish Gewissensfall
  • • (Film) gerade gesehen: Zeugin der Anklage

#1842 Galax

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Geschrieben 26 July 2021 - 15:33

fast wie die Maus:


Warum auf alte Katastrophen zurückblicken? Es liegen noch unzählige vor einem!

Eingefügtes Bild

www.Acheronian.de


#1843 Stefan9

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Geschrieben 26 July 2021 - 17:27

Am Arsch Galax :-)
Ich gehe doch nicht für eine sinnlose CO2 Steuer demonstrieren.
Ihr werdet euch noch wundern, was im Namen des Klimas noch alles in D möglich wird. Corona war dafür ein guter Testlauf, was alles geht.

NS: Die Begrüßung soll keine Beleidigung sein, sondern eine umgangssprachliche Auflockerung der Diskussion. Wir beide hatten ja schon per PM einen ausnehmend höflichen und freundschaftlichen Kontakt. Es können sich also alle entspannen.

------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4

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#1844 Trace

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Geschrieben 26 July 2021 - 18:20

Aktuell können etwa 50% EE den Bedarf im Mittel decken. Bei den angedachten Szenarien kommen zu den aktuell benötigten 500 Terrawattstunden( hier kommen noch 44TWH aus Industriekraftwerken hinzu) noch 20%, also 100 Terrawattstunden für 45 Mio E Autos dazu.

Dazu kommen noch 3 Mio LKW, die etwa 14% der Gesamtjahreskilometerfahrleistung von 700K Mio Km ausmachen. Die sollen mit Wasserstoff fahren, der einen 4-5 fach geringeren Wirkungsgrad als E Autos haben.

Bedeutet, das wir die EEs um gigantische Mengen (verzwei bis verdreifachen) erweitern müssen, ohne das Dunkelflautenproblem und das "Flatterstromproblem" mangels Speicherproblem zu berücksichtigen.

Man sollte mit offenen Karten spielen. Die Klimaziele sind nicht nur wie verharmlosend gesagt wird unter schweren Kraftanstrengungen erreichbar. Sondern:

Nicht jeder bekommt eine Ladesäule und ein E Auto

 

Nicht jeder hat jetzt eine Zapfsäule oder ein Auto ( liegt geschätzt bei ca. 60%). Also reicht es aus wenn nur jeder 2. ein E-Auto bekommt und jeder 4. eine Ladesäule.

 

Nicht jeder wird Flugbenzin bezahlen können

 

Muss das jeder?? Das hängt sicherlich direkt am Bürgerrecht eines jeden Deutschen auf Urlaub im Ausland?

 

Nicht jeder wird seinen Strom und sein Gas bezahlen können

 

Das wäre allerdings ein interessanter Punkt, wie die Versorgungssicherheit für die unterschiedlichen Einkommensgruppen gewährleistet werden kann.

 

Nicht jeder wird weiterhin einen Pendlejob aus ökonomischen Gründen behalten können

Die Wirtschaft wird an den Vorgaben scheitern

Vom Hochtechnologieland entwickeln wir uns zum Land der Lastenfahrräder

 

E-Lastenfahrräder, wenn schon denn schon

 

Bin ich tatsächlich der einzige, der das kommen sieht? Das wir unser Land und unsere Gesellschaft zugrunde richten.

 

Nein, ich sehe wie die Entropie "gewinnt" so oder so. Und am Ende sind wir alle Sternenstaub ... aber darauf wolltest du sicherlich nicht hinaus. Ist auch ein anderer Zeithorizont. Aber in dem Zusammenhang ist auch aus Sci-Fi Sicht, die Frage nach der "Haltbarkeit" von Staaten doch recht interessant. Wir haben ja auch das Preußische Königreich "zugrunde" gerichtet und erst unsere Freunde weiter südlich, waren die mal groß. Aber auch aktuell stellt sich die Frage, doch im nicht mehr so vereinigten Königreich. Wie lange halten, denn Nationen, (Länder, Gesellschaften) im Schnitt? (Dazu passt vielleicht auch die Serie "Foundation", basierend auf den Werken von Asimov.)

 

Was wird aus den ganzen jetzt schon abgehängten Menschen oder den Rentnern? Energiegeld ist rechte Tasche linke Tasche und reduziert keine Tonne CO2 aus verbranntem Erdgas,

Und das alles für läppische 2% deutschen CO2 Anteils?

 

2 % Anteil am CO2 aber nur 1,1% an der Gesamtbevölkerung (2019). Wäre da nicht eine Halbierung angemessen? Ich meine so aus Fairness Gründen oder doch lieber wer zu erst kommt, malt zu erst?

 

Zeigt mir einen Weg, wie eine Dekarbonisierung ohne diesen massiven Gesellschafts und Wirtschaftsumbau funktionieren soll und ich bin dabei. ZB ohne diesen nicht einzuhaltenden Zeitrahmen. Bis dahin halte ich mich an die Empfehlungen der Sachgeschichten der Maus.

 

Das geht nicht, es ist unsere(, die westliche, die industrielle, die kapitalistische, die vieler anderer Länder) Lebens- und Produktionsweise mit der Jahr um Jahr mehr Ressourcen in den Stoffkreislauf eingespeist werden, damit sie umgewandelt werden können. Ohne eine Veränderung wird es nicht gehen. Die Frage ist, wollen wir mit dem was wir haben, die Zeit und den Spielraum nutzen, um die spezifische Ausgestaltung dieser geänderten Lebens- und Produktionsweise zu gestalten oder machen wir weiter und finden heraus, ob wir "die Grenzen der Naturgesetze überwinden" können ...


Bearbeitet von Trace, 26 July 2021 - 18:29.
Link zum Thread Foundation eingefügt.


#1845 Mammut

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Geschrieben Gestern, 06:54

China und die Energieerzeugung:

https://www.handelsb...XNCLuDLrGgG-ap2

 

Und die aktuelle Energieerzeugung in Deutschland:
https://www.stimme.d...t143114,4516853

 

Hier übrigens die Info zum Wasserstoff-Vivaro der im Oktober kommt:

https://de-media.ope...varo-e-hydrogen


Bearbeitet von Mammut, Gestern, 08:11.

Galactic Pot Healer - die etwas andere Bar
http://defms.blogspo...pot-healer.html


#1846 Peter-in-Space

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Geschrieben Gestern, 09:47

@Trace schrieb:

 

...

Nein, ich sehe wie die Entropie "gewinnt" so oder so. Und am Ende sind wir alle Sternenstaub ... aber darauf wolltest du sicherlich nicht hinaus. Ist auch ein anderer Zeithorizont. Aber in dem Zusammenhang ist auch aus Sci-Fi Sicht, die Frage nach der "Haltbarkeit" von Staaten doch recht interessant. Wir haben ja auch das Preußische Königreich "zugrunde" gerichtet und erst unsere Freunde weiter südlich, waren die mal groß. Aber auch aktuell stellt sich die Frage, doch im nicht mehr so vereinigten Königreich. Wie lange halten, denn Nationen, (Länder, Gesellschaften) im Schnitt? (Dazu passt vielleicht auch die Serie "Foundation", basierend auf den Werken von Asimov.)

 

das Deutsche Reich - das Erste, nicht das Zweite und erste recht nicht das Dritte - hielt fast genau 1000 Jahre. Zwischendrin gab es sehr viele Veränderungen, sonst wäre das hrRdN nicht annähernd 100 Jahre alt geworden.

 

Das preußische Reich ging in der Nachfolge Friedrichs II unter, das haben die Könige schon selbst gemacht. Nun ja, erwähnter König war ein genialer Staatenlenker, eine Nachfolger höchstens noch epigonal (und dieses ist schon sehr euphemistisch ausgedrückt)

 

...

 

Das geht nicht, es ist unsere(, die westliche, die industrielle, die kapitalistische, die vieler anderer Länder) Lebens- und Produktionsweise mit der Jahr um Jahr mehr Ressourcen in den Stoffkreislauf eingespeist werden, damit sie umgewandelt werden können. Ohne eine Veränderung wird es nicht gehen. Die Frage ist, wollen wir mit dem was wir haben, die Zeit und den Spielraum nutzen, um die spezifische Ausgestaltung dieser geänderten Lebens- und Produktionsweise zu gestalten oder machen wir weiter und finden heraus, ob wir "die Grenzen der Naturgesetze überwinden" können ...

 

... dazu ein wunderbares Bonmot:

wir kommen ohne die Natur nicht aus - die Natur aber sehr wohl ohne uns.

 

Ein Kommentar meinerseits: mir scheint es momentan, als ob wir uns wirklich den zweiten Teil dieses Bonmots selbst beweisen wollten.

 

Waldbrände:

 

 

https://www.zeit.de/...rktis-regenwald

 

https://www.munichre...ml#&gid=1&pid=1

 

 

die Karte der MunichRe habe ich aus Gründen der politischen Neutralität gewählt: ich lasse mir von Keinem vorwerfen, ich würde einseitig argumentieren.

 

 

zweiter Kommentar:

nur zu! Diskutieren wir weiter über Sinn und Unsinn von Veränderungen ... während wir wohlfeil diskutieren, brauchen wir nicht zu agieren. So wird wenigstens die uns übriggebliebene Zeit sinnvoll genutzt!

 

... d'après nous, la déluge:

in der Eifel hat man ja schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen, nicht? Keine Sorge, Leute: das war noch nicht alles ... das wird noch größer, manche sagen auch: schlimmer. Mal schauen, wann wirtschaftsrelevante Bevölkerungsgruppen betroffen werden, also Zahler von Einkommenssteuer. Erst wenn die Zahl der Ertrunkenen vierstellig (meinetwegen auch fünfstellig) wird, wird sogar die CDUCSUSPD begreifen, dass es so nicht weiter gehen kann. Aber ob dann noch die Zeit bleibt, das Steuer herumzureißen? Ich habe da so meine Zweifel.


Wenn es eine Krisensituation gibt, sucht der intelligente Mensch nach einer Lösung,

der dumme Mensch nach Schuldigen.

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#1847 Trace

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Geschrieben Gestern, 16:57

...

Waldbrände:

 

 

https://www.zeit.de/...rktis-regenwald

 

https://www.munichre...ml#&gid=1&pid=1

 

 

die Karte der MunichRe habe ich aus Gründen der politischen Neutralität gewählt: ich lasse mir von Keinem vorwerfen, ich würde einseitig argumentieren.

...

Im oberen Drittel von Afrika gibt es einen großen Teil ohne Waldbrandgefährdung. Dort scheinen sie also was richtig zu machen, vielleicht sollten wir uns daran orientieren!?!? :devil:



#1848 Peter-in-Space

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Geschrieben Gestern, 18:04

Im oberen Drittel von Afrika gibt es einen großen Teil ohne Waldbrandgefährdung. Dort scheinen sie also was richtig zu machen, vielleicht sollten wir uns daran orientieren!?!? :devil:

ich habe mir sagen lassen, dort sei es relativ kühl ... wie schaffen die das bloß? :confused:


Wenn es eine Krisensituation gibt, sucht der intelligente Mensch nach einer Lösung,

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#1849 Trace

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Geschrieben Gestern, 19:50

Es wird wahrscheinlich nur nachts gelüftet.



#1850 Peter-in-Space

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Geschrieben Gestern, 21:42

Es wird wahrscheinlich nur nachts gelüftet.

Es ist auf alle Fälle ein Modell, dass man zu übernehmen überlegen sollte :excl:


Wenn es eine Krisensituation gibt, sucht der intelligente Mensch nach einer Lösung,

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#1851 Aramor

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Geschrieben Gestern, 22:39

zweiter Kommentar:

nur zu! Diskutieren wir weiter über Sinn und Unsinn von Veränderungen ... während wir wohlfeil diskutieren, brauchen wir nicht zu agieren. So wird wenigstens die uns übriggebliebene Zeit sinnvoll genutzt!

Das denke ich mir oft bei der Berichterstattung von diversen Klimagipfeln und Symposien, Parlamentssitzungen und auch Podiumsdiskussionen.
Da wird stundenlang um ein paar Zehntelprozentpunkte gerungen, deren Sinnhaftigkeit diskutiert, obwohl die gesamte Bandbreite der zur Diskussion stehenden Maßnahmen nicht einmal im Ansatz ausreicht, um Schäden abzuwenden, die uns jetzt schon im Alltag begegnen - und sich langfristig nur potenzieren werden. 
Das ist wirklich Diskutieren um des Diskutieren willen, kein Drang zur Aktion oder Mitigation.




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