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p.machinery


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Geschrieben 31 August 2021 - 11:30

@ Dyrnberg: "Erz der Engel" erscheint im Oktober.

 

@ Yvonne: 5000 bis 40000 Zeichen. Ich habe den Ausschreibungstext aktualisiert.

 

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#2402 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 31 August 2021 - 15:44

Danke dir sehr!
Ich befülle meinen Blog ziemlich fleißig mit Rezensionen

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Geschrieben 05 September 2021 - 07:44

Rainer Schorm | Jörg Weigand | Karla Weigand (Hrsg.)
DIE AUTORIN AM RANDE DES UNIVERSUMS
Monika Niehaus zum 70. Geburtstag
AndroSF 147
p.machinery, Winnert, 05. September 2021, 280 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 255 3 – EUR 15,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 842 5 – EUR 3,99 (DE)
 
androSF147cover500.jpg
 
Statt eines Klappentextes, der zwangsläufig zu kurz ausfallen muss, das Inhaltsverzeichnis:
 
Karla Weigand À Bientôt! 9 · Jörg Weigand Monika 16 · Gerald Bosch Naturverwunderliches 18 · Alexander Röder Duell der Schlemmersekten 28 · Kai Riedemann Das Kreuz mit den Neuroparasiten bei der Bundestagswahl 2025 38 · Frank G. Gerigk Der Drachenkrug des Po-Tse 40 · Rainer Schorm Essen und wohin so etwas führen kann … 44 · Gisbert Haefs Die Zwerge von Zülpich 48 · Bernd Schuh Candy and Sugar 58 · Hans Jürgen Kugler Gefressen! 64 · Jan Osterloh Besuch bei den Waldmännchen 84 · Claudia Ratering Brocken im Weltall 90 · Sabine Frambach Der Kristallkönig 94 · Tim Piepenburg Der Arm aus dem Meer und dem Kochtopf 101 · Michael Wink Gigot chez Monique 107 · Maike Braun Der Reiher und der Froschkönig 113 · Kai Focke Ärger mit der »Neuen« 120 · Kim Skott Ein neuer Schnitt 128 · Andreas Schäfer Yersinia Fogg 134 · Barbara Büchner Die Mittagsfrau 135 · Ernst-Eberhard Manski P oder: Die WurmlochPassage kurz vor der MittagsPause 146 · Frank Strickstrock Digitale Demenz 150 · Alexander Röder Wie Monika erfolgreich kriminell wurde (aber ich leider nicht) 152 · Claudia Ratering Laika 156 · Ruben Wickenhäuser Kindergeburtstag 162 · Anja Stürzer Wie die Ragni das Zaubern verlernten 175 · Karl-Ulrich Burgdorf Neue Abenteuer im Dschungel des Gehirns 181 · Esther Geißlinger Ich bin schon einmal dort gewesen, wissen Sie 193
 
Jörg Weigand Geheimnisvolle Gäste 201 · Karl-Ulrich Burgdorf Der Stammgast 206 · Diane Dirt Wettsaufen 218 · Karla Weigand Das Geheimnis der alten Tasche 223 · Hans-Dieter Furrer Kleiner Kneipenbummel durch mein Bücherregal 235 · Marianne Labisch Wer ist Donna oder Monika Niehaus? 240 · Thomas Le Blanc Ein Abend mit Monika 243 · Ellen Norten Experten unter sich 248 · Friedhelm Schneidewind Rückwirkung 254 · Kai Focke Donnas Kaschemme: Die fantastische Kneipenwelt der Monika Niehaus 259
 
 
 
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Geschrieben 09 October 2021 - 06:28

Dieter Rieken, selbst Autor bei p.machinery, hat das Buch »Von Zeit zu Zeit« des Autorenkollegen Hans Jürgen Kugler besprochen:

 

Daniel Damberg, ein freischaffender Lektor und Konzertkritiker, wacht im Juli 2022 in seiner Wohnung in Freiburg auf und stellt fest, dass sich die Zeit um ihn herum extrem verlangsamt hat. Nur er selbst ist von diesem Phänomen nicht betroffen. Nach ein paar Stunden, in denen er seine Umgebung erkundet hat, kommt es zu einer Art Zeitraffer, und der Spuk, der die ganze Stadt erfasst hatte, ist vorbei. Das Erlebnis hat Daniel so verstört, dass es ihn noch lange beschäftigt. Der Arzt, den er konsultiert, kann ihm nicht helfen – ebenso wenig wie Tobias Heubach, Daniels früherer Mitbewohner und bester Freund, dem er sich anvertraut. In den folgenden Monaten kommt es zu weiteren ungewöhnlichen Phänomenen. Heiße Windstöße und Lichtblitze am nächtlichen Himmel führen Daniel und Tobias zunächst auf einen Joint zurück, den sie rauchen – bis Tobias verkohlte Fledermäuse auf dem Balkon und im Garten findet. Während einer Fahrradtour mit Iris Lutz, Daniels früherer Flamme, beobachtet das Paar in der Dunkelheit eigentümliche Leuchterscheinungen, die es für einen Meteoritenschauer hält. Auf einem Kurzurlaub bei Überlingen stranden die beiden dann in einer Art »Zeitverzögerungsfeld«, wie es Daniel im Vorjahr erlebt hat. Ihr Versuch, sich daraus wieder zu befreien, wird zu einem dramatischen Überlebenskampf.

 

androSF115cover500.jpg

 

Mit seinem jüngsten Buch hat der Autor, Journalist und Herausgeber Hans Jürgen Kugler einen kleinen, feinen Roman geschrieben. Klein, weil er nur 180 Seiten umfasst, aus einem einzigen Blickwinkel – dem der Hauptfigur – geschrieben ist und sich regional auf wenige Schauplätze konzentriert. Fein, weil er in Sachen Story, Sprache und Stil zu begeistern weiß.

Die Handlung wird lange ausschließlich aus Daniels Sicht wiedergegeben – und sie erschöpft sich nicht in dem oben beschriebenen Plot. »Von Zeit zu Zeit« erzählt auch die Geschichte eines Mannes, der anspruchslos und selbstzufrieden ist und dem Neugier und Abenteuerlust abhandengekommen sind; der lange alleine gelebt hat und dem es deshalb schwerfällt, unbefangen auf andere zuzugehen. Als er seine Jugendliebe wiedertrifft und sie ihm Avancen macht, werden ihm seine Defizite bewusst. Die gemeinsame Fahrradtour im französischen Jura weckt in ihm den Wunsch, sein Leben zu ändern. Doch das fällt ihm schwer. Es ist streckenweise geradezu quälend zu lesen, wie Daniel sich beim Versuch, Iris näherzukommen, immer wieder selbst im Weg steht.

Das albtraumhafte Erlebnis der Zeitanomalie einerseits und Daniels Hoffnung auf Veränderung andererseits bieten zahlreiche Anlässe für Gedanken und Gespräche über die Zeit, über die Vergangenheit und ihre Auswirkungen auf das Heute, über verpasste Gelegenheiten und neue Chancen. Die Reflexionen, die den Roman durchziehen, umfassen nicht nur Daniels und Iris’ Leben, sondern auch das ihrer ganzen früheren Clique aus Villingen.

Erst im letzten Drittel weitet das Buch den Blickwinkel: Auf die Flugverkehrsleitung in Zürich, wo »Normalzeit« herrscht, und auf ein Passagierflugzeug im Luftraum über dem Protagonisten, das in der Zeitanomalie festhängt – und der dasselbe Schicksal droht wie den Fledermäusen. Dadurch werden die Gefahren, die ein größeres »Zeitverzögerungsfeld« darstellen würde, auf dramatische Weise deutlich gemacht.

Die schüchterne Liebesbeziehung, die sich nur langsam entfaltet, ist einfühlsam entwickelt – wenn auch nur aus Daniels Sicht dargestellt. Die Dialoge sind sehr lebensnah und wirken nie verkünstelt. Zu den faszinierenden Passagen gehören die, in denen Kugler die Zeitverzögerungsphänomene beschreibt: die Kälte in geschlossenen Räumen, die Beschaffenheit von Wasser in seinen vielen Erscheinungsformen, die Gefahren, die von Blättern, Grashalmen und Insekten ausgehen, und die Probleme damit, Nahrung zu sich zu nehmen.

Die Schauplätze des Romans sind Freiburg im Breisgau und die Gegend rund um Überlingen. Kugler versteht es, die Eigenart und Atmosphäre der Schwarzwaldmetropole und der Bodenseeregion in vielen Details einzufangen.

Eine weitere Stärke dieses durchweg lesenswerten Buchs ist sein Ende: Der Autor verzichtet auf eine detaillierte physikalische Erklärung des Zeitphänomens und belässt es bei einer Andeutung, die er Tobias’ Frau, einer Teilchenphysikerin, in den Mund legt. Was den Protagonisten selbst betrifft, überraschen die letzten Seiten, denn bei aller der Gefahrensituation angemessenen Tragik gibt es zumindest für Daniel und Iris eine versöhnliche Lösung.

 

Siehe auch: https://deutsche-sci...tion.de/?p=5695

 

https://www.pmachinery.de/?p=7619

 

 

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Bearbeitet von My., 09 October 2021 - 06:29.

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Geschrieben 09 October 2021 - 06:57

Klingt Recht spannend. Gut, dass ich so rasch lese, vielleicht lese ich das 2021 auch noch
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Geschrieben 13 October 2021 - 11:54

Jörg Weigand (Hrsg.)
FANTASTISCHE WIRKLICHKEITEN
Die Bilderwelten des Rainer Schorm
AndroSF 141
p.machinery, Winnert, September 2021, 376 Seiten, Hardcover
ISBN 978 3 95765 250 8 – EUR 37,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 847 0 – EUR 9,99 (DE)
 
androSF141cover500.jpg
 
 
Die Realität und die Welten der Fantastik sind nur für denjenigen Widersprüchlichkeiten oder Gegensätze, der das scharfe Schwarz-Weiß liebt und sich weigert, die zahllosen Grauschattierungen zu erkennen, die die Wirklichkeit zeigt und die dem Künstler ebenso zahllose Möglichkeiten anbieten, diese Grautöne in seine Bilder zu übernehmen, mit ihnen zu spielen. Was im Übrigen ebenso für das Hell-dunkel-Spiel der Farben gilt. Freilich bedarf es dazu eines besonderen Blicks, hinter, unter und über die Dinge zu sehen, die unsere Realität ausmachen.
Rainer Schorm ist einer jener Fantasiejongleure, die über »den Blick« verfügen, der die Wiedergabe jener Quasi-Unwirklichkeiten ermöglicht, die uns der Riss in der Eierschale der Realität anbietet. Diesem Künstler in die von ihm geschaffenen Welten zu folgen, ist pures Abenteuer der Sinne, vor allem natürlich der Augen. Aber auch: der eigenen Imaginationskraft, wenn der Betrachter in diesen Bildern spazieren geht und von sich aus fast unwillkürlich das weiter ausgestaltet, was ihm präsentiert wird.
 
 
 
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Geschrieben 16 October 2021 - 13:33

Unter dem Benutzernamen »uw meck« (und wir wissen, wer dahinter steckt) ist eine für dortige Verhältnisse umfangreiche Rezension zu diesem Buch erschienen:

adr58cover500.jpg

 

4,0 von 5 Sternen

Lyrik und Kunst - fast ein bibliophiles Gesamtkunstwerk - lesenswert dazu

 

Schieße ich ein wenig über das Ziel hinaus, wenn ich einen Gedichtband zur Lektüre empfehle, wo doch der Autor Jörg Weigand selbst nur von „lyrischen Versuchen“ spricht, die er in einem Anflug von „Größenwahn“ vor Jahren vergeblich an diverse Tageszeitungen geschickt hat? Resüme des Autors: „… immerhin gab es einige mehr oder weniger wohlwollende Ablehnungen.“ Diese Sätze finden sich als zentrale Aussagen auf der Buchrückseite als Werbung. Doch Jörg Weigand meint es ernst mit „Entwirrungen“, den Zeugnissen, die verschiedene Stufen und Ereignisse in seinem langen schaffensreichen Leben als Schriftsteller und Journalist beschreiben. Er ist selbstreflektiert genug, um auch als Lyriker wahrgenommen zu werden.
Dennoch: Nicht alle Gedichte sind literarische Schmuckstücke, nicht verfasst, Teilnehmer in Anton G. Leitners Lyrikkurden zu verblüffen. Handwerklich manchmal etwas grob, verknappt der für seine kurzen Prosatexte zurecht gerühmte Autor Weigand Sprache und Aussage weiter auf den Punkt, für den als Gattungsbezeichnung nur die Lyrik bleibt. Versmaß, gar Reim und andere gestaltende lyrische Elemente bleiben bei häufig auf der Strecke. Texte entstehen um prägnante Kernsätze, Fragen, Denkanstöße, auf das Äußerste verknappt, wie in dem Gedicht „Wer?“ – zwei Strophen, acht Zeilen, doch jedes Wort findet seinen Platz und die Frage in der Überschrift gleicht dem der Widerhaken an der Angel zum Denkanstoß. „Auch Politiker/sind/Menschen.//Doch/welcher Mensch/gibt schon gerne zu,/dass er/sich irrt.“
Es sind persönliche Texte, in denen Weigand Begegnungen, gesellschaftliche Ereignisse kommentiert, aber auch, wie im Gedicht „Autor sein“ seinen Standpunkt definiert. Immer schimmert hinter einer klaren, einfach scheinenden Aussage der Anlass für die Standortbestimmung, die Krise durch. Dieser stets angedeuteten Doppelbödigkeit und dem Sprachwitz, mit denen Weigand altersweise Kritik übt, ist es zu verdanken, dass die Gedichte den Blick über den Tellerrand der eigenen Befindlichkeiten schaffen.
Mit seinen belletristischen Arbeiten ist der Autor Jörg Weigand vor allem als Verfasser und Herausgeber von Science-Fiction und Phantastik-Kurzgeschichten eine feste Größe auf dem Buchmarkt. Wenig überraschend daher, dass seine Science-Fiction-Gedichte qualitativ besonders aus der schmalen Auswahl positiv hervorstechen. Mehr davon!
Mit geradezu alttestamentarischen Schreckensvisionen („alles zumal“) malte er in seinem Gedicht „Die Anderen“ (bereits Mitte der 80er Jahre) ein Bild von Fremdenfeindlichkeit bis in die letzte Konsequenz, ohne dabei eine Anklage zu führen, sondern nur verwundert, vielleicht auch fassungslos, die Frage nach dem Sinn und nach dem Rechtfertigungsgrund des Mordens, angesichts der Friedfertigkeit der Fremden aufzuwerfen. Am Ende sind es nur abstoßend wirkende Äußerlichkeiten, die den Blick auf die Gleichartigkeit der „Brüder“ verstellen und ihnen den Tod bringen.
Viel Kunstfertigkeit (und leider auch Weitsicht) steckt in den schmalen Versen seiner Science-Fiction Gedichte. Im „Generationenraumschiff“ … „Vorwärts/zum neuen Planeten:/todesstarre Welt/sicher nur dies.“ Weigands lyrische Texte weisen uns einen Weg in die Zukunft oder auch in den zukünftigen Abgrund, wenn wir nicht fähig werden, umzudenken, unser Handeln an neuen Werten zu orientieren.
Zum Schluss gilt es, das kleine Büchlein als Gesamtkunstwerk zu würdigen: Wundervolle Bilder von Marianne Labisch und Weigands Texte sind in geradezu bibliophiler Schönheit in festem Einband auf teurem Papier mit ausdrucksstarken Farben zusammengebracht und gestaltet worden. Ein Schmuckstück das Buch – sogar ein Tipp für Sammler. Die fließenden Farben der traumhaft gestalteten Bilder sind mit Weigands Texten auf wundersame Weise miteinander verwoben.

 

 

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Bearbeitet von My., 16 October 2021 - 13:33.

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Geschrieben 16 October 2021 - 17:31

Amazon steht ja gerne in dem Ruf, gefälschte Rezensionen zuzulassen. Es mag durchaus attraktiv sein, den Bewertungen ein wenig nachzuhelfen, nicht nur hinsichtlich der Zahl der Sternchen, sondern auch der Zahl der Besprechungen an sich. -- Wir indes haben dergleichen nicht nötig. Die Zahl der Rezensionen unserer Bücher hält sich in engen Grenzen, dafür sind sie echt. So auch diese Besprechung des Benutzers »Wowaglaka« (und auch in diesem Fall wissen wir, wer dahintersteckt):

 

androSF141cover500.jpg

 
5,0 von 5 Sternen
Ein Fest für die Augen
Rezension aus Deutschland vom 14. Oktober 2021
.
Rainer Schorm ist zweifellos einer der talentiertesten Illustratoren im Genre der Fantasy und Science Fiction in Deutschland. Bekannt wurde er u. a. für seine Arbeit für de Kult-Serie Perry Rhodan. Der vorliegende Band ist eine Homage an die geradezu gigantische Arbeit dieses Künstlers. Schorms Gemälde zwischen Imagination und Realität entführen den Betrachter in eine andere Welt.
Begleitet werden die sowohl meditativen wie atemberaubend üppigen Gemälde von passenden Kurzgeschichten der führenden deutschen Vertreter dieser Literaturgattung. Da findet man Monika Niehaus und Thomas LeBlanc oder Klaus N. Frick.
Das opulente, repräsentative Werk kann sich sehen lassen. Ein Fest für die Augen. Eine Freude für die Schorm-Fans.

 

https://www.pmachinery.de/?p=8018

 

 

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Bearbeitet von My., 16 October 2021 - 17:31.

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Geschrieben 23 October 2021 - 13:48

Detlef Klewer (Hrsg.)
DAS ERZ DER ENGEL
Story Center
AndroSF 133
p.machinery, Winnert, Oktober 2021, 144 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 258 4 – EUR 13,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 839 5 – EUR 3,99 (DE)
 
androSF133cover500.jpg
 
Engel, vor allem die Erzengel, werden in der Literatur – wie auch im Film – gerne auf eine bestimmte Art und Weise dargestellt. Groß, mächtig, von Gott gesandt und ihm ohne Frage dienend, manchmal zweifelnd, nicht immer als die Guten, manchmal auch als die … nicht wirklich Bösen, eher … die Grauen, manchmal … nein, eigentlich immer ambivalent.
Die Erzengel in diesem Story Center sind anders. Hier sind die Erzengel Michael, Gabriel, Raphael und Uriel eine von Gott gesandte und göttlichen Gesetzen gehorchende Truppe, Superhelden nicht unähnlich, die in einem galaktischen Imperium der Menschen an den unterschiedlichsten Orten die verschiedensten Aufgaben im Kampf gegen das Böse übernehmen und lösen.
Die Erzengel sind eine überragende, aber nicht allmächtige Macht. Und das Böse ist nicht unbezwingbar – und es kehrt immer wieder.
Und dann sind da noch Fragen zu beantworten: Warum sind die Erzengel, wie sie sind? Und was ist das Erz der Engel?
 
 
 
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Geschrieben 31 October 2021 - 15:43

S. C. Menzel
TITANROT
Nomaden im All
AndroSF 145
p.machinery, Winnert, Oktober 2021, 328 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 259 1 – EUR 16,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 838 8 – EUR 4,99 (DE)
 
androSF145cover500.jpg
 
Auf einem Asteroiden betreibt das größte Firmenkonglomerat des Sol-Systems ein Geheimlabor. Kapitän Glenn und die Mannschaft der »Sonnenwind« sollen dort einen Wissenschaftler entführen. Das Lösegeld soll den Allnomaden das für die Atemluft benötigte Kleingeld in die Kassen spülen. Doch was nach einem normalen Auftrag klingt, entpuppt sich als Totalausfall und zwingt Glenn, sich auf Verbündete einzulassen, denen ehrenhafte Nomaden wie er normalerweise aus dem Weg fliegen. Und bald muss er erkennen, dass im System noch ganz andere Überraschungen lauern, von denen kein Mensch etwas weiß.
 
S. C. Menzel wuchs am Niederrhein auf und zog für ein Studium der Biologie nach Aachen. Dort arbeitet sie in der Nanotechnologiebranche, schreibt Science-Fiction und zeichnet.
 
 
Leseprobe:
 
 
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Geschrieben 31 October 2021 - 18:35

Gerd Frey
DUNKLE SONNE
Fantastische Erzählungen
AndroSF 116
p.machinery, Winnert, Oktober 2021, 200 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 261 4 – EUR 13,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 836 4 – EUR 3,99 (DE)
 
androSF116cover500.jpg
 
»Dunkle Sonne« vereint die frühen von Gerd Frey verfassten Kurzgeschichten und Erzählungen, die überwiegend im leider eingestellten Science-Fiction-Magazin »Alien Contact« veröffentlicht wurden – und weitere verstreut publizierte Texte.
 
»Dunkle Sonne« überrascht durch eine große literarische Bandbreite. So finden sich in dem Erzählungsband klassische Science-Fiction, Satire, Fantasy, Cyberpunk, Unheimliches und experimentelle Texte. Die Geschichten haben zumeist den menschlichen Faktor im Fokus und thematisieren unter anderem, welche Auswirkungen zukünftige technische Entwicklungen auf die Gesellschaft haben können. Die Geschichten sind kurz und prägnant formuliert und überzeugen durch reichhaltige Themenvielfalt und eine bildhafte Sprache.
Mit dieser Neuveröffentlichung liegt »Dunkle Sonne« erstmals auch als E-Book vor.
 
»Dunkle Sonne« gewann 2003 den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis (dpp) als bester deutscher Storyband des Jahres 2002.
 
 
 
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#2412 Dyrnberg

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Geschrieben 05 November 2021 - 10:32

 

Detlef Klewer (Hrsg.)
DAS ERZ DER ENGEL
Story Center
AndroSF 133
p.machinery, Winnert, Oktober 2021, 144 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 258 4 – EUR 13,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 839 5 – EUR 3,99 (DE)
 
androSF133cover500.jpg
 
Engel, vor allem die Erzengel, werden in der Literatur – wie auch im Film – gerne auf eine bestimmte Art und Weise dargestellt. Groß, mächtig, von Gott gesandt und ihm ohne Frage dienend, manchmal zweifelnd, nicht immer als die Guten, manchmal auch als die … nicht wirklich Bösen, eher … die Grauen, manchmal … nein, eigentlich immer ambivalent.
Die Erzengel in diesem Story Center sind anders. Hier sind die Erzengel Michael, Gabriel, Raphael und Uriel eine von Gott gesandte und göttlichen Gesetzen gehorchende Truppe, Superhelden nicht unähnlich, die in einem galaktischen Imperium der Menschen an den unterschiedlichsten Orten die verschiedensten Aufgaben im Kampf gegen das Böse übernehmen und lösen.
Die Erzengel sind eine überragende, aber nicht allmächtige Macht. Und das Böse ist nicht unbezwingbar – und es kehrt immer wieder.
Und dann sind da noch Fragen zu beantworten: Warum sind die Erzengel, wie sie sind? Und was ist das Erz der Engel?
 
 
 
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Angesichts des doch sehr außergewöhnlichen Themensettings... eine für mich überraschend gelungene Anthologie. Und nein, ich beziehe mich nicht auf meinen Beitrag. Den habe ich nicht mehr gelesen und erinnere mich kaum noch an ihn. ;)

 

Ausdrücklich gelobt sei auch von meiner Seite das Titelbild.



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Geschrieben 20 November 2021 - 14:19

Stimmungsbild. Ohne Worte. :)
 
kueglerschorm.jpg
 
https://www.pmachinery.de/?p=8018
 

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Geschrieben 20 November 2021 - 14:24

Da surft man nichtsahnend durchs Netz und findet etwas, womit man nicht gerechnet hat: Eines unserer Bücher findet sich im Schweizer Buchhandel doch glatt auf Platz 1 in seiner Sparte. Wie schön, wie motivierend. Hach ...
 
mission_b.jpg
 
 
 
 
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Geschrieben 20 November 2021 - 14:28

Horst Illmer hat eine Rezi zu »Diagnose | F« auf comicdealer.de veröffentlicht:
 
 
 
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Geschrieben 20 November 2021 - 14:34

Hans Jürgen Kuglers »Von Zeit zu Zeit« zieht reihenweise positive Reaktionen nach sich:

 

---

Bei Lovelybooks ist eine Kritik erschienen.

 
Zitat: "ist Hans Jürgen Kuglers Roman "Von Zeit zu Zeit" süffig wie ein leichter Sommerwein und mit seinem finalen Twist spritzig im Abgang." :)
---
Zwei weitere Rezensionen:
 
Zum einen Hat Marianne Labisch hat das Buch schon am 31.08. auf fantasyguide.de besprochen:
 
Und zuletzt hat die Rezensionsnerdista Yvonne Tunnat zugeschlagen - superausführlich:
---
Und:
 
Dieter Rieken hat auf Lovelybooks auch eine Besprechung platziert:
---
 
 
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Bearbeitet von My., 20 November 2021 - 14:34.

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Ohne Hunde leben? Ich bin doch nicht blöd!



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