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Jahresrückblick IV: Oktober bis Dezember 2017

Geschrieben von Petra , in Jahresrückblick 31 December 2017 · 776 Aufrufe

Jahresrückblick
Der vierte und letzte Teil meines Leserückblicks auf das Jahr 2017 ist geprägt von einem vierwöchigen Helgoland-Urlaub, den ich mit einem dicken, schweren Bücherkoffer antrat. So dick und schwer war dieser Koffer, dass ich ihn beim Zugwechsel kaum in den Waggon bekommen konnte, und mehrere starke junge Männer, die der armen alten Frau beim Umsteigen helfen wollten, haben ihr Angebot bitter bereut. Das Monster ließ sich einfach nicht vom Boden hochbekommen. Ich habe es aber doch irgendwie auf die Insel geschafft und später zweimal ein dickes Buchpaket mit der Post nach Hause geschickt, damit ich auf dem Rückweg nicht so viel zu schleppen hatte. Das Gesicht der Zöllnerin im Helgoländer Zollpostamt, die die Sendung kontrollierte, war einfach unbezahlbar. Sie war auf Schmuggelware ganz anderer Art aus.
Hier also meine Lesefrüchte der Monate Oktober bis Dezember. Viel Spaß beim Stöbern!

Hinweis:
Etwaige blau markierte Texte sind herausragende Spitzenbücher, rot steht für absoluten Mist, und hinter den Links verbergen sich ausführlichere Besprechungen innerhalb dieses Blogs.

Oktober

Thomas Hettche: Die Pfaueninsel
Marie und ihr Bruder Christian sind Zwerge. Allerdings keine Märchenwesen, sondern kleinwüchsige Menschen, deren Wachstum bereits im frühen Kindesalter beendet war. Für den König, der die beiden käuflich erwirbt, eine wertvolle Bereicherung seiner Menagerie. Marie lebt künftig als "Schlossfräulein" auf der Pfaueninsel im Wannsee in einer eigenen, verwunschen Welt, erhält ab und zu Besuch von Angehörigen des Königshauses und leidet ihr Leben lang darunter, dass einmal eine Prinzessein die Kleinwüchsigen auf der Insel in Panik als "Monster" beschimpft hat. Marie erlebt die Entwicklung der Insel mit, die sich vom Kuriositätenkabinett und Märchenland zur exotischen Zoolandschaft und zum Landschaftsgarten großer Gartenbaukünstler entwickelt. Mal werden Tiere aus aller Herren Länder wahllos auf der Insel zusammengekarrt, mal soll das ganze Gelände nach einer einzigen großen Linie gestaltet werden, schließlich geht es auch um die Nutzung des Landes für Gemüseanbau und Holzwirtschaft. Zwischen Marie und dem Spross einer Gärtnerdynastie keimt die erste große Liebe auf. Aber dann passiert eine Katastrophe ... Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert und ist sprachlich manchmal etwas altertümelnd. Der Anfang ist etwas anstrengend, aber wenn man sich eingelesen und eingelassen hat, ist diese Pfaueninsel nicht ohne Zauber. Hat mir gefallen.

Peter Handke: Noch einmal für Thukydides (Reclam)
Wow. Eine echte Überraschung. Ich habe das Büchlein im Prämienshop eines Online-Buchhandlers entdeckt, als ich mal wieder ein paar Punkte zum Eintauschen gesammelt hatte, und habe es mitgenommen, ohne zu wissen, was mich erwartet. Zunächst einmal: Es hat überhaupt nichts mit dem Peloponnesischen Krieg zu tun ... Es handelt sich um ein schmales Prosabändchen, in dem Handke Situationen, Landschaften, Vorgänge beschreibt, nicht eigentlich Geschichten, sondern Beobachtungen, sehr genaue, detaillierte, anschauliche Beschreibungen, gewissermaßen Augenblicksaufnahmen. Elf kurze Prosatexte, in denen der Autor das tut, worin Altmeister Thukydides sein Lehrer war: genau hinsehen und auch scheinbare Kleinigkeiten mit Andacht und Sorgfalt aufzunehmen. Das klingt eher dröge, ist aber im Gegenteil ausgesprochen poetisch und hat einen ganz eigenen Zauber. Ob Handke ein Blatt an einer mit Efeu bewachsenen Wand betrachte, das sich als Zitronenfalter entpuppt, oder das Wetterleuchten über der jugoslawischen Insel Krk nachzeichnet, ob er dem fallenden Schnee in Japan oder einem Schuhputzer in Split zusieht (überhaupt der schönste Text im Buch), es braucht gar keine dramatische Handlung, diese kurzen Beobachtungen haben ihre ganz eigene Dramaturgie und Spannung. Danke, dass ich dabei sein durfte.

Günter Grass: Schreiben nach Auschwitz
Eine Frankfurter Poetik-Vorlesung, in der Grass darlegt, wie er sich an unterschiedlichen Stationen seines Lebens und Schaffens an Adornos Satz über die Unmöglichkeit, nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, abgearbeitet hat. Ein Rückblick auf seine bis dahin geschriebenen Werke und die Geschichte der Bundesrepublik, immer wieder mit Blick auf den Völkermord. Seine Zwischenbilanz im Jahr 1990: "doch dem Schreiben nach Auschwitz kann kein Ende versprochen werden, es sei denn, das Menschengeschlecht gäbe sich selbst auf."

Karin Jacob (Hrsg.): Die Welt im Wasserglas
Anthologie mit Geschichten, Gedichten und Zeichnungen, die beweist, dass es möglich ist, aus einem eng begrenzten Raum eine Unendlichkeit an Möglichkeiten zu schöpfen. Magische Wesen, Urzeitkrebse, Kopfschmerztabletten - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt außer der dünnen durchsichtigen Wand eines Wasserglases. Hat mir sehr gut gefallen.

Jonathan Philippi: Mary Island 4 - Das Geheimnis des Schlangentöters
Vierter Teil der Abenteuer auf Mary Island. Die aus Deutschland stammenden Geschwister Julie, Steven und Justy haben sich inzwischen so gut in den USA eingelebt, dass sie kaum noch von gebürtigen Amerikanern zu unterscheiden sind. Allerdings droht nun die Rückkehr nach Deutschland, denn die Mutter würde das Sorgerecht für die drei gern zurückhaben. Wenn rauskäme, dass die Geschwister bei der Aufklärung eines Verbrechens in eine Schießerei geraten sind (Im Abenteuer "Das Geheimnis der dunklen Baracke"), könnte das durchaus das Ende ihrer Zeit bei ihrem Vater bedeuten.
Das hält die Seidel-Kinder aber nicht davon ab, sich weiter als Detektive zu betätigen. Als Julie bemerkt, dass eine große Holzfigur im Schaufenster eines chinesischen Geschäfts sich immer wieder verändert, beginnt sie mit der Detektivarbeit. Ein sich aufbäumendes Holzpferd, das eine Giftschlange zertrampelt, das ist schon ein echter Hingucker. Aber manchmal trägt das Tier die Mähne nach rechts und manchmal nach links herabfallend, und die Kobra unter seinen Hufen ist manchmal auch eine Klapperschlange. Gut, dass die Geschwister einen echten Geheimpolizisten als Freund haben ...
Jonathan Philippi hat einen sehr eingängigen, flüssigen Schreibstil, und so lässt sich das Buch gut und angenehm lesen. Allerdings fallen diesmal die zahllosen Rückblenden und Erklärungen unangenehm auf, mit denen der Autor die Ereignisse aus den vorherigen drei Bänden rekapituliert. Ja, natürlich ist es machmal nötig, neue Leser in die Zusammenhänge einzuführen und alte Leser nochmal zu erinnern, was sie vor einem oder mehreren Jahren gelesen haben. Aber hier ist es einfach zu viel Rückblende, auch im Verhältnis zum Gesamttext, und notwendige Informationen hätte man vielleicht auch etwas geschmeidiger einflechten können. Im übrigen sollte eine internationale Verbrecherbande durchaus in der Lage sein, ein etwas weniger auffälliges Geheimsignal zu erfinden als diese Riesenstatue, deren Veränderungen sogar dem kleinen Justy auffallen. Vielleicht sollten die Herren Chinesen lieber Kaugummi-Automaten knacken. Okay, ansonsten ein gut erzähltes Jugendabenteuer, das Spaß macht und sich sehr zügig "wegliest".

Marcus Haas: Das Herz des Drachen
Geschichte einer jungen Frau, die einen Drachen aufgezogen hat. Als ihr Volk von einem kriegerischen Nachbarvolk überfallen wird, macht sie bei einem Angriff einen Fehler und wird zur Strafe verbannt. Was sie nicht ahnt: Die Verbannung ist Teil eines Plans, und sie steht unter Beobachtung. Nur so kann sie ihre besonderen Kräfte entwickeln und die mentale Bindung an sich und ihren Drachen aufbauen ...

Pablo de Santis: Die sechste Laterne
Magischer Realismus trifft Kafka: Silvio Balestri, ein aufstrebendes italienisches Architektengenie, kommt nach New York, um dort zu arbeiten. Sein Traum: Einen neuen Turm zu Babel bauen. "Zikurat", so der Name seines Projekts, wird jedoch auf immer ein Traum bleiben. Balestri versackt in der unteren Etage eines großen Architekturbüros, und erst nach Jahren verschafft er sich auf eigene Faust Zugang zur Chefetage. Erste Erfolge stellen sich ein, doch dann erhält er einen schier unlösbaren Auftrag: Er soll einen Verräter in den eigenen Reihen finden. Verwirrend nur, dass die Geheimorganisation "Die sechste Laterne" ihn auffordert, unbedingt einen falschen Schuldigen zu präsentieren. Denn ausgerechnet einer der drei Firmeninhaber ist Mitglied der Organisation und will den Verräter schützen. Und wieder platzt der Traum von "Zikkurat".
Nach "Die Übersetzung" und "Die Fakultät" ist dies mein dritter Roman von Pablo de Santis, und wieder bin ich in eine faszinierende, zauberhafte Welt eingetaucht. Architekturphilosophie und Sprachmagie verschmelzen hier zu einem kafkaesken, fantastischen Stück Literatur, das trotz des traurigen Endes einfach zum Augenschließen und Schweben einlädt.


Christine Runge: Liebe, Sehnsucht, Herzheimat
Gedichtband über Helgoland. Ich hatte beim Helgoland-Lesefestival die Gelegenheit, der Autorin bei ihrer Lesung vor dem Helgoländer Fahrstuhl zuhören zu dürfen. Verse über eine große Liebe und die leider immer wieder viel zu kurze Zeit auf der Insel. Verstehe ich sehr gut. Mit einigen Gastbeiträgen weiterer Helgoland-Verrückter.

Rudolf Simek: Die Schiffe der Wikinger (Reclam)
Schöne, hilfreiche, kurze Übersicht über die verschiedenen Schiffstypen und darüber, wie sie eingesetzt wurden. Ein Mitbringsel vom BuCon. Verständlich geschrieben und sehr kompetent. Werde ich sicher als Hintergrundmaterial für meine nächsten Romane gebrauchen können.

Bettina Ferbus: Spiegelzauber
Fantasy-Roman über eine junge Frau, die während einer Zaubershow auf die Bühne gebten wird und dem Künstler assistieren soll. Doch dabei geschieht etwas, mit dem vermutlich nicht einmal der Zauberer gerechnet hat: Tanja verschwindet wirklich. Sie landet in einer fremden Welt. Im Körper einer zum Tode verurteilten Assassine. Ihr Leben wird nur dadurch gerettet, dass ein dortiger (echter) Magier sie als "Blutsklavin" benötigt und auf nicht ganz legalem Wege aus dem Kerker holt. Als unfreiwillige Blutspenderin soll sie ihm bei seinen Beschwörungen beistehen und ihm helfen, einen Dämon als Helfer zu gewinnen. Tanja und der Magier freunden sich an, und auch mit dem Dämon schließt sie eine Art Pakt. Es stellt sich heraus, dass in dieser fremden Welt offenbar einiges vor sich geht, das nicht im Sinne der Gesetze ist. Und Tanja kommt auf die Spur der echten Mörderin, in deren Körper sie gelandet ist und die nun in Tanjas Welt ihr Unwesen treibt.

Karla Schmidt: Lügenvögel
Ein Vogelei im Kopf ... So beschreibt es jedenfalls die Heldin von Karla Schmidts Novelle. Vielleicht Krebs, vielleicht eine Folge der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Jedenfalls muss sie seitdem zwanghaft Worte niederschreiben, immer mehr, auf jeden Fetzen Papier. Alltagsbegegnungen und Kindheitserinnerungen. Die Geschichte einer Krankheit, die Geschichte eines verschwundenen Mädchens am Meer. Ein Urlaub mit Vater und Schwester und tausende wundersame Schmetterlinge. Traum und Realität verwischen sich immer mehr, und es ist unmöglich zu sagen, ob die Lügenvögel im Kopf nun die Wahrheit sagen oder nicht. Karla Schmidt schreibt diese surrealistisch-magische Novelle in einer so melodischen Sprache, dass man ihr unbesehen alles glauben möchte. Auch als die Heldin sich im drittenTeil zur Unternehmerin in einer postapokalyptischen Welt mausert und mit Schmetterlingsprodukten handelt.

Dagmar Börner-Klein: Gefährdete Braut und schöne Witwe. Hebräische Judit-Geschichten
Das Buch Judit ist wohl das biblische oder eben nicht biblische Buch mit der ungewöhnlichsten Überlieferungsgeschichte. Das fängt schon damit an, dass der Text in der hebräischen Bibel fehlt. In der Septuaginta, also der griechischen Fassung, ist die Judit-Geschichte erstmals vorhanden, und an einigen sprachlichen Eigenheiten kann man erkennen, dass es sich um eine Übersetzung aus dem Hebräischen handelt. Das Original hat jedoch bislang niemand auffinden können. In der lateinischen Vulgata ist Judit ebenfalls vorhanden, und in der deutschen Übersetztung ... nun, für die Katholiken ist es ein biblisches Buch, aber in der evangelischen Bibel kommt es nicht vor. Schon seltsam.
Dagmar Börner-Klein hat in ihrem Buch nun die alten hebräischen Judit-Geschichten zusammengestellt. Es handelt sich um Texte, die deutlich jünger sind als die Septuaginta, ihr zum Teil ähneln, aber auch manchmal sehr stark von ihr abweichen. Manchmal ist Judit eine schöne Witwe, manchmal aber auch eine junge Braut, an der ein tyrannischer Herrscher vor der Hochzeit das Recht der ersten Nacht geltend machen will. Schließlich wird Judit sogar mit der Makkabäer-Tradition, dem Chanukkafest und der Legende um das heilige Öl, das den Leuchter acht Tage lang brennen ließ, obwohl es eigentlich nur für einen Tag gereicht hätte, verknüpft. Das Buch bietet die alten Texte in synoptischer Form dar, stellt hebräischen Text und Übersetzung nebeneinander und ordnet die Abschnitte der einzelnen Judit-Geschichten einander zu. Sehr spannend.

Michael Stoffers: Waldemar hat einen Traum
Helgoland aus der Sicht einer Möwe. Man erfährt viel über die Organisation der dortigen Möwenkolonie und die Arbeiten, denen diese Vögel nachgehen. Der Held Waldemar taugt leider wegen eines schwarzen Flecks am Schnabel nicht als Fotomodell und darf sich daher vor den Touristen nicht blicken lassen. Und wegen seiner Verstopfung kann er auch nicht beim Kack-Kommando arbeiten. Aber Waldemar hat einen Traum - und das ist bestimmt nicht die entwürdigende Arbeit bei der Essensausgabe. Und irgendwann ist er doch der beliebteste Filmstar unter den Möwen ... Sehr liebenswerte und humorvolle Geschichte, nicht nur für Helgoland-Besucher.

Horst Hoffmann: Raumpatrouille Orion - Die Jugendromane I: Operation Alpha Centauri / Planet der Rätsel
Zwei Jugendabenteuer der späteren Orion-Crew, als die Helden noch in der Ausbildung waren. Neuausgabe als edles Hardcover. Mit einem Vorwort von Horst Hoffmann und einem Nachwort von Michael Lange zum Hintergrund der Abenteuer. Ein bisschen Schulromantik und Frotzelei, die bald zum lebensgefährlichen Raumabenteuer wird. Ein erstes Kennenlernen, kleine Reibereien. Cliff McLane baggert Lydia van Dyke an, rebelliert gegen Hierarchien und dumme Vorschriften und versteht sich sehr gut mit Wamsler. Helga fehlt noch. Beide Abenteuer sind routiniert und gekonnt geschrieben. Etwas verwirrend ist, dass hier tatsächlich schon Außerirdische vorkommen. Deren Existenz wurde ja in der Serie, deren Vorgeschichte hier erzählt wird, bis zum Auftauchen der "Frogs" kategorisch ausgeschlossen. Und dass sich der als Raumkadett recht untalentierte Mitschüler Peter L. Prewster am Ende in Michael Spring-Brauner umbenennt, nun ja ...


November

Philip K. Dick: Blade Runner. Träumen Androiden von elektrischen Schafen?
Klassiker, der schon lange auf meiner To-do-Liste steht: Geschichte eines Androiden-Jägers, der entlaufene und in der Gesellschaft untergetauchte menschenähnliche Roboter aufspürt und liquidiert. Doch mit der neuesten Generation der künstlichen Menschen gibt es ein Problem. Sie sind einfach zu gut, und es scheint so, als ob hier auch der beste Empathietest versagt. Manche Menschen aus Fleisch und Blut sind in ihren Gefühlsreaktionen dumpfer als diese Androiden. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine sind gar nicht so einfach zu erkennen. Sehr klar strukturierte Geschichte, flüssig, schnörkellos, zielstrebig und geradlinig, Auch eine hochintereessante Gesellschaft. Und dieses Streben danach, ein echtes lebendes Haustier zu bekommen, nicht etwa ein elektrisches Schaf, ist einfach herrlich. Hat mir gefallen.

Franz Rosenzweig: Der Stern der Erlösung
Franz Rosenzweigs religionsphilosophisches Hauptwerk, ein faszinierendes Buch, für dessen Lektüre man allerdings ausgesprochen wach sein muss: Rosenzweig verbindet gedankliche Präzision mit großer sprachlicher Kunst und sehr viel Bewusstsein für etymologische Reminiszenzen. Oft ist es nur ein einziger veränderter Buchstabe oder ein Bindestrich, das einen Wortsinn verändert oder um einen Hauch in die andere Richtung drückt. Eine Analyse des Wesens der Religion, beginnend mit einer Begründung, warum die Philosophie bei der Frage nach Gott notwendigerweise versagen muss, bis hin zu einer Untersuchung und zu einem Vergleich der christlichen und der jüdischen Religion. Manchmal ganz schön kompliziert. Ich habe vor Urzeiten die von meinem verehrten Hebräisch-Lehrer Reinhold Maier herausgegebenen Gritli-Briefe Rosenzweigs gelesen, in denen viel zum Hintergrund des "Sterns" zu finden ist. Werde wohl beides nochmal lesen müssen.

Kim Scheider: Literatour-Führer Helgoland
Das Begleitbuch zum ersten Helgoländer Lese-Festival. Enthält einen kurzen Überblick über die bekannten Schriftsteller, die etwas über die Insel geschrieben haben, stellt die Teilnehmer des Festivals und ihre Werke vor, dann gibt es noch einen Lesungs-Terminkalender und - absolut lesenswert - die Beiträge zum dazugehörigen Schreibwettbewerb. Es sind sehr schöne Texte dabei, hat mir gefallen.

William M. Matson: Crazy Horse. Das Leben und Vermächtnis eines Lakota-Kriegers
Umfangreiche Darstellung des Lebens eines der bedeutendsten Lakota-Krieger. Das Besondere daran ist, dass hier offenbar erstmals die Familie von Crazy Horse aus ihren mündlichen Überlieferungen beigetragen hat. Dadurch wird das Buch sehr persönlich, wenn auch nicht allzu objektiv. An einigen Stellen merkt man deutlich, dass die Zerstrittenheit einiger Lakota-Familien noch heute eine große Rolle spielt. Der Groll gegen Red Cloud, der in seiner späten Zeit seinen Frieden mit den Weißen machte, kocht noch immer in diesem Buch und in dieser Familie. Sehr bedrückend. Ein Phänomen, das sich auch in der zuvor im gleichen Verlag erschienenen Biographie Sitting Bulls beobachten ließ. Auch im vorliegenden Buch wird ein breiter Raum verwandt, um die Geschichte der Familie nach dem Tod Crazy Horses und die Legitimation seiner Nachkommen anhand von Dokumenten und unter Eid gemachten Aussagen darzulegen. Das ist etwas, das den meisten Leser wohl nur überfliegen werden, für die Familie aber eine Sache von größter Wichtigkeit. Inhaltlich ein hochinteressantes, sehr spannend zu lesendes Buch und eine gute Ergänzung zu den vorhandenen, von Weißen verfassten Büchern. Lesenswert.

Elke Brachtendorf und Antonella Lendi: Meerjungkind
Ebenfalls ein Mitbringsel vom Helgoländer Lese-Festival, das ich bei einer Lesung der beiden Autorinnen erstand: Es ist ein Kinderbuch über ein Mädchen, das auf Helgoland in einer Fischkiste eine kleine Meerjungfrau - beziehungsweise: ein Meerjungkind - findet. Die beiden werden Freunde und unternehmen schließlich eine gemeinsame Reise nach Atlantis. Sowohl auf Helgoland als auch im Reich der Meermenschen gibt es ausgesprochen skurrile Wesen. Und dann wird es brandgefährlich.

Kristin Cashore: Die Königliche
Dritter Teil der Trilogie. Ich hatte seinerzeit "Die Beschenkte" mit Begeisterung gelesen, war schwer enttäuscht von der "Flammenden", der dritte Band ist wieder besser, aber nicht so gut wie Teil eins. Heldin des Buches ist Bitterblue, die Tochter von König Leck, die nach dem Tod ihres Vaters über das Land Monsea herrscht. Aber es reicht nicht, einfach nur den bösen König zu töten. Die Verletzungen, die Leck den Menschen in seinem Herrschaftsbereich zugefügt hat, sind so schwer und tief, dass niemand so einfach zur Tagesordnung übergehen kann. Niemand will mit Bitterblue darüber reden, ein Mantel des Schweigens liegt über dieser Zeit. Doch nach und nach dringt einiges an die Oberfläche. Bitterblue herrscht über ein zutiefst traumatisiertes Volk. Und bei ihren Nachforschungen kann sie offenbar niemandem trauen.
Es gibt ein Wiedersehen mit Katsa und Bo, und auch Fire aus dem zweiten Teil taucht wieder auf. Wobei das Rätsel um Lecks Motivation und seine Herkunft nicht wirklich gelöst wird. Insgesamt muss festgehalten werden, dass die drei Bücher durchaus eigenständig sind, man hat es nicht mit dem zweiten oder dritten Aufguss der Beschenkten zu tun. Das ist für den Fan zwar traurig und etwas enttäuschend, ich möchte es aber dennoch lobend hervorheben. Die Autorin bietet jedesmal etwas Neues, ein neues Land, ein neues Problem, neue Gedanken. Aber wen Katsa und Bo im ersten Teil vom Hocker gerissen haben, der vermisst eben doch einiges.

Matthias Falke: Hinter feindlichen Linien (D9E)
Ein Wiedersehen mit Manuel, Nola und Guardes. Die drei wollen eigentlich nur ihre Ruhe genießen. Doch dann spürt sie die Den-Haag-Stiftung auf, und sie werden zwangsrekrutiert für den großen Krieg gegen die Hondh. Der Planet, zu dem sie beordert werden, ist allerdings verlassen und verwüstet. Doch dann entdecken die drei einen Hinweis auf die ursprüngliche Besatzung der Station. Spannend geschrieben.

Dirk van den Boom: Das Springledeck-Gambit (D9E)
Geschichte einer Verschwörung und eines geplanten Attentats auf eine Versammlung zahlreicher Staatschefs. Geplant ist ein Putsch, und ausgerechnet der nichts ahnende Thrax soll als neue Herrscherfigur inthronisiert werden. Nicht schlecht geschrieben, aber die Verschwörung kommt doch etwas simpel daher. Und offenbar scheint jeder Bescheid zu wissen, überall wird bereits im Vorfeld gemunkelt und geahnt, jeder hat irgendwelche Gerüchte gehört ... Nett die Rolle, die die mechanische Hoheit zu spielen gedenkt. Diese netten, durchgeschepperten Roboterkerle haben echt Musik unter ihrem Pony. Rührend das Ende des Piloten Carlisle, dafür gibt es einen Extrapunkt.

Holger M. Pohl: Mengerbeben (D9E)
Neues von der Truppe, die hinter den Linien der Hondh spionieren sollte. Neue Möglichkeiten und Verbündet werden gefunden. Ein Schlüssel scheint in manipuliertem MELK, einer Art Kunststoff, zu liegen. Gibt es die Chance, die Ausbreitung der Hondh zu stoppen, indem man den Mengerraum stört? Ein temporeiches Abenteuer, das zunächst durch die vielen Perspektivwechsel etwas anstrengend ist, aber schnell an Fahrt aufnimmt und den Leser packt.

Finstere Übernahme. Die Storys zum Marburg-Award
Die Beiträge zum Marburg-Award 2017 zusammengestellt zu einer lesenswerten Anthologie, illustriert und in limitierter Auflage. Viele gute und einige sehr gute Geschichten. Lesenswert.

Reimer Boy Eilers: Sprechen mit Seezungen
Gedichte aus 30 Jahren, der Autor erzählt von Kindheit und Jugend auf Helgoland, vom Leuchtturm seines Großvaters, aber auch aus dem Rest der Welt. Ein sehr schöner, klarer Stil und eine angenehme lyrische Stimme. Viel Meerluft. Mich haben vor allem seine Gedichte aus dem ehemaligen Jugoslawien beeindruckt. Und gerade in den späteren Gedichten findet man sehr klare Worte und Positionierungen gegen Ausländerfeindlichkeit und rechten Ungeist. Eine Sammlung, die mir gut gefallen hat.

Wolfgang Schadewaldt: Hellas und Hesperien I
Die Aufsätze Wolfgang Schadewaldts sind einfach etwas Besonderes. In der dicken, schweren zweibändigen Sammlung "Hellas und Hesperien" sind sie gesammelt. Im ersten Band findet man seine Beiträge zur antiken griechischen und römischen Literatur, 800 Seiten voller Juwelen, Band zwei enthält seine Betrachtungen über die Wirkung antiker Werke in der neuzeitlichen Literatur von Shakespeare bis zur Gegenwart. Die beiden gehaltvollen Bände sind nur noch antiquarisch zu erhalten und kosten eine Menge, aber ich hatte dieses Jahr einfach mal die Chance, mir etwas gönnen zu können, und als ich sie im Netz fand, griff ich zu. Eine Reihe der Aufsätze kannte ich natürlich schon, gerade die Beiträge über Aischylos, Homer und den Gott von Delphi, das war ein schönes Wiedersehen, natürlich auch der kanonische, aus der Tragödiendiskussion nicht mehr wegzudenkende Aufsatz über "Jammer und Schaudern".
Es gab aber auch eine Menge Neu-Entdeckungen, etwa in der neueren Komödie. Oder seine Entdeckung einer "experimentellen Philologie". Oder seine Würdigung Vergils, der bei mir zugegebenermaßen auch ein Schattendasein fristet. Und gerade in der römischen Literatur bin ich ja nicht so beschlagen. Teil zwei ist dann im nächsten Urlaub dran, wenn ich wieder den Kopf frei habe für eine neue Pilgerreise in Schadewaldts Welt.

Moses Mendelssohn: Ausgewählte Werke I: Schriften zur Metaphysik und Ästhetik
- Philosophische Gespräche
- Über die Empfindungen
- Pope ein Metaphysiker!
- Sendschreiben an Herrn Magister Lessing im Leipzig
- Gedanken von Wahrscheinlichkeit
- Betrachtungen über die Quellen und die Verbindungen der schönen Künste und Wissenschaften
- Betrachtungen über das Erhabene und das Naive in den schönen Wissenschaften
- Rhapsodie oder Zusätze zu den Briefen über die Empfindungen (Fassunen von 1761 und 1771)
- Abhandlung über die Evidenz in Metaphysischen Wissenschaften
- Thomas Abbt: Zweifel über die Bestimmung des Menschen / Moses Mendelssohn: Orakel, die Bestimmung des Menschen betreffend
- Phaedon oder über die Unsterblichkeit der Seele in drei Gesprächen
Die im Verlag Lambert Schneider erschienene zweibändige Studienausgabe im Schuber enthält ausgewählte Werke Mendelssohns in Orthografie und Interpunktion der Orignialausgaben. Vor jedem Text gibt es eine kurze Einführung, in der etwas zum Hintergrund des jeweiligen Textes, zu Thema und Inhalt, gegebenenfalls zum Anlass und zur Veröffentlichungsgeschichte gesagt wird. Auch das jeweilige Titelbild der Erstausgabe ist dem betreffenden Aufsatz vorangestellt. Beigefügt ist außerdem ein Personenregister. Teil I enthält Schriften zur Metaphysik und Ästhetik, Teil II Schriften zur Aufklärung und zum Judentum. Die Aufmachung ist, obwohl nur Paperback, sehr edel und ansprechend. Ich hätte mir noch eine Kommentarteil gewünscht, aber man kann nicht alles haben.
Im Urlaub las ich zunächst Teil I, der zweite Band ist fällig im nächsten Jahr. Einige der Texte kannte ich schon, vor allem die Philosophischen Gespräche und den Phaedon, der den Ruhm Mendelssohns als deutscher Sokrates mit begründete. Hochinteressant fand ich seine Auseinandersetzung mit David Hume. Diesen Aufsatz hätte ich damals im Studium gern zur Hand gehabt, als ich mich Anfang der 90er Jahre mit Humes Zweifel an der Erkennbarkeit von Kausalitäten und seiner Inthronisation der Gewohnheit herumschlug. Gefallen hat mir auch der zusammen mit Lessing verfasste Aufsatz über Pope, mit dem beide eine aus ihrer Sicht ziemlich dämliche Preisaufgabe der Berliner Akademie der Wissenschaften durch den Kakao zogen. Eine Ausgabe, in der es einiges zu entdecken gibt.

Armin Rösler: Die Nadir-Variante
Der schon sehr lange erwartete vierte Roman aus dem Argona-Universum. Erzählt wird die Geschichte des jungen Paz Nadir, der kurz nach Abschluss seiner Ausbildung in einer Raumschlacht um seinen Heimatplaneten beinahe ums Leben kommt, in einem eigentlich kaum flugfähigen Notbehelfsschiff entkommen kann und nun eigentlich zum Schlachtfeld zurück will. Er gerät jedoch in die Manöver eines Alienvolkes hinein, das sich für einen eigenartigen Baum interessiert. Seine Versuche, Hilfe für sein Volk zu finden, führen ihn schließlich mit der eigenwilligen Esre Sterndaal zusammen, der von Narben gezeichneten Tochter eines Herrschers, der ebenfalls auf der Spur der seltsamen Bäume ist. Mir hat das Wiedersehen mit dem Argona-Universum gut gefallen, das Warten hat sich gelohnt.

Dorthe Voss: Von Piraten und Meerjungfrauen
Geschichte über einen kleinen Jungen, der im Helgoland-Urlaub am Strand Kontakt mit den Meeresbewohnern bekommt. Die gefürchteten Geisterpiraten haben dem Meerkönig das Szepter gestohlen. Björn macht sich auf die abenteuerliche Reise, um es zurückzubringen. Ein Buch für sehr junge Leser, besser noch zum Vorlesen, reich bebildert.

Nadine Muriel und Stefan Cernohuby (Hrsg.): Das Dimensionstor
Geschichtenweber-Anthologie über eine Erfindung eines genialen Wissenschaftlers. Prof. Dr. Maximilian Groll hat es geschafft: Nach jahre- beziehungsweise jahrzentelanger Erfolglosigkeit, die ihn am Ende sogar seinen Platz am Institut kostetet, gelingt ihm endlich daheim in seinem privat eingerichteten Labor der Durchbruch. Er schafft es, ein Dimensionsportal zu öffnen. Begeistert schiebt er verschiedene Gegenstände durch die Öffnung, die nun in fremde Zeiten oder auch vollkommen andere Welten gelangen. Kopfschmerztabletten, ein Gebiss, ein Golfball ... Alles, was gerade zur Hand ist, wird durch die Öffnungen geschickt. Jeder der 18 Autoren hat seine je eigene Idee, was das Auftauchen eines solchen Gegenstandes im Mittelalter, auf fremden Planeten, in der zweiten Dimension oder auch während der Zombie-Apokalypse anrichten kann. Vieles ist einfach nur schräg, absurd und komisch, manches böse, vieles tödlich, der Schluss des Buchs ausgesprochen fies. Alles in allem eine hochinteressante und vielseitige Anthologie, die beim Lesen Spaß macht.

Steffen König: Die Dämonen vom Ullswater
Ein Roman, der sich wie eine klassische britische Horrorgeschichte liest - nur dass es nicht um Geister oder Ähnliches geht, sondern um Außerirdische. Ein junger Londoner Anwalt wird von einem alten Freund, den er lange Zeit nicht mehr gesehen hat, in dessen Landhaus eingeladen. Er und seine Frau beschließen, dort ihre Flitterwochen nachzuholen. Doch wenig später schickt der Freud ihm ein seltsames Kristallartefakt mit der Bitte, es von einem Fachmann analysieren zu lassen. Die Ergebnisse sind derart erschreckend, dass der Jurist beschließt, den Freund lieber ohne Begleitung seiner Frau zu besuchen. Er findet das Haus verlassen. Dann nimmt das Grauen seinen Lauf. Spannend und gut lesbar, vielleicht etwas vorhersehbar, aber ein sehr schönes, traditionelles Stück Horrorliteratur.

Homer: Ilias
Jedes Jahr im Urlaub ist auch die Wieder-Lektüre eines der großen alten Epen für mich angesagt. Diesmal habe ich also die Ilias mitgenommen, und zwar die zweisprachige Tusculum-Augabe, die ich mir im Jahr 1997 zulegte, als ich mir mal etwas Gutes gönnen wollte. Auf die Reclam-Fassung, die ich zehn Jahre zuvor gelesen hatte, will ich natürlich nichts kommen lassen. Es war ein schönes Wiedersehen mit meinen Helden Diomedes und Ajas, dem Telamoniden. Wurde echt mal wieder Zeit.

Martin Arnold: Thor. Von der Edda bis Marvel
Ich habe aus dem Verlag im vergangenen Jahr das Buch über Loki gelesen, das mich begeistert hat. Daher waren meine Erwartungen an das Thor-Buch sehr hoch. Allerdings: Das Buch ist nicht unbedingt der Hammer.
Es geht nur teilweise um eine Analyse der Thorsgestalt in der Edda und in der germanischen Mythologie, vor allem geht es um die Wirkungsgeschichte Thors nach der eddischen Zeit. Arnold arbeitet das Thor-Bild in den einzelnen skandinavischen Ländern, vor allem vor dem Hintergrund eines neu erwachenden Nationalgefühls, heraus. Er geht dann natürlich auf Wagner und den Kult germanischer Götter im nationalsozialistischen Deutschland ein und schildert die zum Teil haarsträubenden esoterischen Vorstellungen, die es damals gab, bis hin zu einer Art Yoga nach Runen. In Deutschland scheint Himmler mit seinen Versuchen, einen neuen Thorskult ins Leben zu rufen, bei den Nazi-Größen recht wenig Gehör gefunden zu haben. Seine Abhandlung schließt Arnold mit einer Schilderung des Marvel-Superhelden "Der mächtige Thor", mit dem die Geschichte des alten Donnergottes dem Verfasser zufolge nicht nur seinen Tief- sondern auch seinen Endpunkt erreicht hat.
Das ist zwar alles recht interessant, aber über weite Strecken bleibt seine Betrachtung der Neuzeit eine allgemeine Schilderung der Rolle, die die germanische Mythologie für die nationalen und nationalistischen Bewegungen der unterschiedlichen Länder gespielt hat. Sprich: Auf Thor konkret wird oft erst nach seitenweisen allgemeinen Darstellungen der politischen, sozialen und literarischen Rolle der eddischen Mythen eingegangen, oft dann nur noch mit einem kurzen Absatz. Die Betrachtung des Marvel-Thor schließlich ist in einer umfangreichen allgemeinen Betrachtung zum Superhelden-Comic untergebracht, fast hat der gute alte Superman mehr Anteil in diesem Kapitel als der Gott, über den ich eigentlich etwas wissen wollte. Auch sein Vergleich zwischen Edda- und Marvel-Thor ist recht oberflächlich. Er erwähnt die andere Haarfarbe, und den Umstand, dass bei Marvel ursprünglich Thors Ehefrau Sif gar nicht vorkam und der Ase eine Liebschaft mit einer Sterblichen hatte, außerdem werden der eher schlichte, bäuerliche Charakter des eddischen Thors und das mehr "heroische" Wesen des Marvel-Helden gegenübergestellt. Aber wieso sind dem Autor zum Beispiel die vollkommen anderen Familienverhältnise entgangen? Dass Thor und Loki beispielsweise in der Comicversion Brüder sind, die um die Gunst des Götterkönigs konkurrieren, hätte doch eher erwähnt werden müssen als das Fehlen Sifs. Dass Arnold Comics nicht liebt und sie für pfuibäh hält, nun gut, es gab solche Meinungen in den 70ern und 80ern noch bei älteren Leuten, aber ein wenig mehr Offenheit für die Ästhetik einer etablierten Kunstform hätte man im 21. Jahrhundert schon erwarten können. Das Ganze nur auf Pop-Ikone und Konsumgesellschaft reduzieren zu wollen, ist doch etwas oberflächlich. Und einen "Endpunkt" zu diagnostizieren? Das ist nicht wissenschaftlich, sondern Kaffeesatzleserei. Auch hätte ich anlässlich der Diskussion um Thor in der Comicwelt zumindest eine Bemerkung über den Thor der dänischen "Walhalla"-Serie erwartet.
Nun gut. Bleibt als positiv festzuhalten, dass das Buch eine gute Übersicht über das Entstehen und Erstarken eines nationalen Selbstbewusstseins und die Rolle der Mythologie dabei sehr deutlich herausarbeitet. Auch die Schilderung der unterschiedlichen Wege, die die Länder genommen haben, ist gelungen und überzeugend. Nur ist das keine Untersuchung über Thor, sondern eine Abhandlung über die Rolle der Edda und der germanischen Mythologie für die nationalen Bewegungen in diversen europäischen Ländern. Fazit: Ein Buch, aus dem ich durchaus eine Menge gelernt habe. Nur nicht so viel über Thor.


Dezember

Miriam Rademacher: Talisman II

Christine Fehér: Weil ich so bin
Ist er eigentlich Jonas oder ist sie doch eher Joana? Als die Eltern sich nach der Geburt fragen, ob sie nun eigentlich einen Jungen oder ein Mädchen bekommen haben, sagt der Arzt etwas von "Pais-Syndrom". Jonas ist ein Zwitter, wächst auf mit weiblichen und männlichen Geschlechtsmerkmalen, er ist beides und irgendwo dazwischen ... In der Pubertät sieht er wie ein Junge aus, aber machmal hat er das Bedürfnis, geschminkt zum Unterricht zu gehen, Ohrringe oder einen Rock zu tragen. Ein "Problembuch", eine klassische Schullektüre, vielleicht, aber ganz und gar nicht pädagogisch und mit erhobenem Zeigefinger. Es geht nicht um leidende Minderheiten und deren Schutz. Jonas ist recht selbstbewusst dabei, geht mit seinem Anderssein sehr bewusst um, und sein Umfeld steht zu ihm. Sein Vater und dessen Lebensgefährtin sind liebevolle und unterstützende, aber nicht überbetreuende Eltern. Die meisten Klassenkameraden kommen prima mit ihm klar, die Mädchen mögen "ihn", und auch die Jungen können mit seinem Anderssein umgehen - abgesehen von Marco, der unbedingt als harter Kerl dastehen möchte und Jonas als Schwuchtel verspottet. Aber Jonas geht seinen Weg mit wohltuender Selbstverständlichkeit, und er findet sogar seine große Liebe ...

Helmut Höfling: Petras Abenteuer mit Hunden
Kinderbuch aus den 80ern, das mir eine Freundin zu Weihnachten geschenkt hat. Eine Petra, die Hunde liebt, da war wohl klar, wer das lesen musste. Es ist bereits der zweite Teil von Petras Hundegeschichten, im ersten Teil hatte die kynophobe Katzenfreundin gelernt, Hunde zu lieben. Nun ist sie als Boxersitterin unterwegs, als sie zufüllig in einen Banküberfall hineingerät - und das kluge Tier ist der Held des Tages, weil es die Täter aufspürt. Schließlich kann Petra endlich einen eigenen Hund bekommen, als sie das Vertrauen eines streunenden Hundes gewinnt, dessen Besitzer verstorben ist. Dann wird noch die Geschichte eines Feuerwerhundes erzählt, der bei einer Übeschwemmung ein Baby aus den Fluten rettet. Hunde sind schon was Feines ...


Weitere Jahresrückblicke:
Teil I: Januar bis März 2017
Teil II: April bis Juni 2017
Teil III: Juli bis September 2017


© Petra Hartmann



Danke fürs Nadir-Feedback - das freut mich sehr.

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Gern geschehen, Armin. War ein tolles Buch. Und ich hoffe doch, dass es - in ein paar Jahren vielleicht - Nachschub gibt ...

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Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 12,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom” sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten” müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen …

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte …

… ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. – Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

Eingefügtes Bild

Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
Bestellen bei Amazon

Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

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Nächste Lesungen / Termine

Sonnabend, 21. Juli: Lesung aus "Darthula, Tochter der Nebel". Wohnzimmer-Lesung bei Autorenkollegin Gabrielle C. J. Couillez, Waldfischbacher Straße 1, 66978 Leimen. Beginn: 19 Uhr.

 

Freitag, 7. September: Lesung aus "Das Serum des Doctor Nikola" für den Förderverein Rudolf von Bennigsen. RvB-Bibliothek im Bahnhof Springe-Bennigsen, 19.30 Uhr.

 

Sonnabend, 22. September: Nestis-Lesung zum Weltkindertag, veranstaltet vom Netzwerk Kinder- und Jugendarbeit in Gronau. Ich lese voraussichtlich im Zelt des Kinderschutzbundes auf dem Gronauer Marktplatz. Der Tag dreht sich um das Thema "gleiche Bildungschancen für alle Kinder". Uhrzeit folgt.

 

Donnerstag, 18. April 2019: Nestis-Lesung auf Helgoland. Beitrag zum 2. Helgoländer Lesefestival. Uhrzeit folgt.

 

 

Messen, Cons, Büchertische

 

Sonnabend und Sonntag, 1. und 2. September: Die HomBuch, die Saarländische Buchmesse in Homburg. Ich bin mit einem Büchertisch vertreten.

 

 

Montag bis Freitag, 15.- 19. April 2019: 2. Helgoländer Lesefestival. Nestis und ich wollen wieder dabei sein auf unserer Lieblingsinsel. Voraussichtlich werde ich am Donnerstag, 18. April, lesen. Uhrzeit folgt.

Links

Meine Heimseite: www.petrahartmann.de

Mein Gezwitscher: www.twitter.com/PetraHartmann

 

Facebook-Autorenseite: https://www.facebook...nPetraHartmann/

 

Seite der Nestis-Serie:

www.nestis.net

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven und die Neue Presse in Hannover. Derzeit ist sie bei der Volksstimme in Gardelegen beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Diskutiert mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms über den "ossianischen Roman": http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Diskutiert mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs über den Meermädchenroman:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Diskutiert mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl über die Anthologie der "Phantastik Girls": http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.


eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012 (Download hier)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Meine Bücher 1998 - 2011

Angehängtes Bild: Cover_falkenfruehling.jpg

Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

Angehängtes Bild: dieletztefalkin2.jpg

Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
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Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
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Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
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Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist.

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