Zum Inhalt wechseln


PetraHartmann



Foto

Nestis: Locker, spannend und mit toller Botschaft

Geschrieben von Petra , in Nestis 10 December 2017 · 23 Aufrufe
Nestis
Die erste Amazon-Rezension zu "Nestis und die verbotene Welle" ist da. Ulrike Stegemann vergibt fünf Sterne und lobt besonders die Spannung und die augenzwinkernde Erzählweise sowie die tollen Illustrationen von Olena Otto Fradina.

In ihrer Besprechung schreibt sie:

"Ich freue mich immer, wenn ich eine neue Geschichte von Petra Hartmann lesen darf, nicht nur, weil sie so toll schreibt, sondern weil sie dabei auch noch so unglaublich vielseitig ist. Nachdem sie sich zuletzt eher einem schwierigen Stoff gewidmet und zwei Ritter-Epen neu erzählt hat, legt sie nun ein Kinderbuch vor, genauer gesagt handelt es sich hierbei um ihre vierte Geschichte rund um das Meermädchen Nestis und seine Freunde. In diesem Abenteuer geht es rockig-schwungvoll zu."

Ihr Fazit lautet:
"Auch diese Geschichte über die Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde erzählt Petra Hartmann auf lockere Weise mit Spannung, Augenzwinkern und einer tollen Botschaft. Ein wunderbares Abenteuer für Klein und Groß, auch dieses Mal mit schönen Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Ihre Kunst kann der Leser nicht nur im Buch bewundern, sondern auch an die Wand hängen, denn als kleiner Bonus liegt dem Buch ein passendes Poster bei."

Die komplette Rezension findet ihr auf Amazon oder in Ulrikes Blog.


Weitere Besprechungen zu "Nestis und die verbotene Welle"
Erik Schreiber im Phantastischen Bücherbrief
Christel Scheja im Fantasyguide
Bericht im Kehrwieder am Sonntag


Foto

Nestis: "Die Moral heißt: Zusammenhalten"

Geschrieben von Petra , in Nestis 26 November 2017 · 62 Aufrufe
Nestis
"Großartig geschrieben" findet Erik Schreiber mein neues Kinderbuch "Nestis und die verbotene Welle". In seiner Rezension im "Phantastischen Bücherbrief" hebt er hervor, dass "der moralisch erhobene Zeigefingfer in der Hosentasche bleibt". Er vergibt drei Smileys für das Meermädchen-Abenteuer.

In seiner Besprechung schreibt er:

"Petra Hartmann legt mit diesem Jugendbuch ihr drittes Abenteuer mit der kleinen Seejungfrau vor. Im Mittelpunkt steht nicht nur sie, sondern sie hat ein paar seltsame Freunde. Den Wassermann Nick, der immer so cool sein will, aber aufpassen muss, sieht er noch etwas cooler aus, gefriert das Wasser um ihn herum und er sieht aus wie ein Eiswürfel. Den Kraken Otto und den Streberzitteraal mit dem passenden Namen Kurzschluss will ich an dieser Stelle aber nicht vergessen.
Vordergründig geht es darum, das Konzert der Haifischband Ölpest zu besuchen. Da aber die Erwachsenen immer gegen das sind, was Jugendlichen Spass macht, soll die Band verboten werden. Klappt nur nicht ganz, denn es gibt da noch den Piratensender, der die Musik der Knorpelfischgang rauf und runter spielt.
Doch dann geschieht etwas, wo Nesti und ihre Freunde gefordert werden. Eine hochexplosive Seemine schwimmt plötzlich über dem Palast und ein führungsloser Öltanker steuert darauf zu. Alle bibbern vor der grossen Katastrophe die da kommen kann. Und dann ist die Band Ölpest dahin, wenn es eine wirkliche Ölpest gibt.
Das neue Abenteuer des kleinen Seejungfräuleins ist wieder mal grossartig geschrieben und Petra Hartmann gelingt es die Geschichte so zu beschreiben, dass der moralisch erhoben Zeigefinger in der Hosentasche bleibt. Sicher hat die Geschichte eine Moral. Und die heisst schlicht und einfach: Zusammenhalten."

Quelle: Erik Schreiber: Der Phantastische Bücherbrief, Ausgabe 649, Oktober 2017.

Zur Originalrezension.


Weitere Besprechungen zu "Nestis und die verbotene Welle"
Ulrike Stegemann auf "Lesen, Schreiben usw."
Christel Scheja im Fantasyguide
Bericht im Kehrwieder am Sonntag


Foto

Nestis - "weitab von süßlichen Märchenklischees"

Geschrieben von Petra , in Nestis 21 October 2017 · 135 Aufrufe
Nestis
Christel Scheja hat mein neues Buch "Nestis und die verbotene Welle" gelesen. In ihrer Rezension im Fantasyguide schreibt sie:

"Heutzutage warten Meerjungfrauen nicht geduldig auf ihren Prinzen und sitzen Haare kämmend mit einem Lied auf den Lippen auf einem Felsen, nein, sie nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand. Vor allem wenn sie Nestis heißen und den ganz normalen Schulalltag und den Wahnsinn in der Familie durchstehen müssen."

Ihre Einschätzung des dritten Nestis-Bandes:

"Wieder einmal erzählt Petra Hartmann eine Geschichte jenseits aller Märchenklischees, bindet aber gleichzeitig auch das Alltagsleben ihrer Leser mit ein, die den Ärger mit Lehrern, Eltern und Großeltern, die ja so gut wie überhaupt nichts verstehen, am eigenen Leib miterleben.
Gleichzeitig sorgt auch ein weiteres Abenteuer für Spannung, denn die Bedrohung für alle ist nicht ohne.
Kindgerecht, ohne all zu viele Schnörkel, aber vor allem warmherzig, liebenswert und durchweg mit einem humorvollen Augenzwinkern weiß sie in den Bann zu schlagen. Selbst wenn man schon erwachsen ist, amüsiert man sich köstlich über die schrägen Ideen, die Umsetzung in die magische Unterwasserwelt und fühlt mit den jungen Helden, auch wenn es zum Ende hin eine nette Überraschung gibt."

Ihr Fazit lautet:

"Weitab von den süßlichen Märchenklischees bietet auch „Nestis und die verbotene Welle“ ein spannendes Abenteuer für alle jungen Leserinnen, die mehr möchten als eine zuckersüße Nixe, die brav auf ihren Prinzen wartet. Nestis packt da an, wo es gefordert wird und ist auch bereit dazu, jederzeit für das zu kämpfen, was ihr persönlich wichtig ist – so wie viele Mädchen in dem Alter oft sein wollen."

Die vollständige Rezension könnt ihr im Fantasyguide nachlesen:
https://fantasyguide...a-hartmann.html
Sie ist auch auf Phantastiknews zu finden:
http://www.phantasti...tene-welle-buch


Weitere Besprechungen zu "Nestis und die verbotene Welle":
Ulrike Stegemann auf "Lesen, Schreiben usw."
Erik Schreiber im Phantastischen Bücherbrief
Bericht im Kehrwieder am Sonntag


Foto

Leseprobe aus "Nestis und der Weihnachtssand" jetzt online

Geschrieben von Petra , in Nestis 12 October 2017 · 118 Aufrufe
Nestis, Weihnachten, Helgoland und 1 weitere...
Die Leseprobe aus "Nestis und der Weihnachtssand" ist jetzt online. Auf "Book to Look" könnt ihr ein wenig im Helgoland-Weihnachtsmärchen blättern:
https://www.book2loo...book/eSJr1rEnC1
Schaut doch mal rein!
Das fertige Buch wird voraussichtlich nächste Woche aus der Druckerei kommen. Ich freue mich drauf.


Foto

Kehrwieder berichtet über "Nestis und die verbotene Welle"

Geschrieben von Petra , in Nestis 23 September 2017 · 158 Aufrufe
Nestis
Die Hildesheimer Wochenzeitung "Kehrwieder" berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über "Nestis und die verbotene Welle". Unter dem Titel "Kinderbuch mit ernster Note" heißt es:


Sillium. "Rock die Nordsee!" Wenn die Haifisch-Band Ølpæst loslegt, wackeln die Wände. In Petra Hartmanns neuem Kinderbuch "Nestis und die verbotene Welle" geht es um ein Meermädchen, das sehr laute Musik liebt. Die Silliumer Autorin erzählt von Nixen, Rockmusik, einer explosiven Kugelmine und einem Piratensender in der Nordsee.
"Nestis und die verbotene Welle" ist bereits der dritte Band der Meermädchen-Serie um die freche und rabaukige Tochter des Nordseekönigs. Diesmal fiebern Nestis und ihre Freunde einem Konzert der Band Ølpæst in der Nordseeschule entgegen. Doch der Mathelehrer Herr Seestern ist schockiert über den Krach in seiner Lehranstalt. Er lässt das Konzert kurzerhand verbieten. Mehr noch: Er erwirkt per Eilantrag beim Kronrat ein nordseeweites Auftrittsverbot für die Gruppe. Klar, dass die Nordseekinder sich das nicht bieten lassen. Sie gründen einen Piratensender und kapern die Frequenz des Frühstücksradios, um die Hits ihrer Lieblingsband auszustrahlen. Doch als eine Kugelmine aus dem Zweiten Weltkrieg durch ihr Sendegebiet treibt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, wird es bitterernst im Studio der "Verbotenen Welle" ...
Petra Hartmann ist Journalistin und freie Schriftstellerin. Die 47-Jährige hat bereits rund 30 Bücher veröffentlich, darunter drei Kinderbücher über Nordsee-Nixe Nestis und ihre Freunde. Als Moderatorin der Sendung "High Noon" im Hildesheimer Lokalradio Tonkuhle hat sie auch einige Sende-Erfahrungen sammeln können.
Eine weitere Neuerscheinung in der Nestis-Serie wird es noch dieses Jahr geben: Das Weihnachtsmärchen "Nestis und der Weihnachtssand" soll im Oktober erscheinen. Es handelt sich um ein kleines Heft mit farbigen Illustrationen der Künstlerin Olena Otto-Fradina. In diesem Abenteuer wünscht sich Meermädchen Nestis vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand, um die Helgoländer Düne zu reparieren.

Buch-Infos: Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman. Mit Illustrationen von Olenea Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, mit Fadenheftung, Euro 12,90, ISBN 978-3-977066-00-1.


Zum ePaper geht es hier lang:
http://www.e-pages.dk/kehrwieder/101/

Den Artikel findet ihr auf Seite 11.


Foto

Nestis 3: Das gekillte Kapitel

Geschrieben von Petra , in Nestis 21 September 2017 · 182 Aufrufe
Nestis
Mein Meermädchen-Roman "Nestis und die verbotene Welle" ist ja inzwischen erschienen. Da wird es Zeit, der Opfer zu gedenken, die ich auf dem Weg vom Manuskript zum fertigen Buch bringen musste.
Ein kompettes Kapitel ist ganz zu Anfang der Schere zum Opfer gefallen. Ich gebe zu, es war nicht allzu spannend, und das Buch hat einiges an Tempo gewonnen durch den rigorosen Schnitt. Trotzdem mag ich den Abschnitt nicht so sang- und klanglos verschwinden lassen. Ich gewähre dem ersten Tom-Kapitel also an dieser Stelle eine Beerdigung erster Klasse und bette es hier im Blog zur letzten Ruhe. Wer mag, darf es gern lesen und ein paar stille Minuten in Toms Bergeinsamkeit verbringen - während am Grund der Nordsee bereits die Submarine-Metal-Band Ølpæst ihre Hits schmettert ...


1. Kapitel

Flaschenpost nach Helgoland


Tom lag auf dem Bauch und starrte finster vor sich ins Gras der Almwiese. Er bemühte sich, nicht auf das ständige Gebimmel der Kuhglocken zu achten. Umsonst. Resi, die dunkelbraune, kräftige Chef-Kuh des Silberbauern, schien heute besonders stolz auf ihre große Bronze-Glocke zu sein, die an einem breiten, buntbestickten Band um ihren Hals hing. Bei jedem Schritt, bei jedem Grasrupfer, bei jedem Kopfheben des Rindviehs läutete es: „Bimm-Bamm-Bumm!“
Tom seufzte. Er schob den Lautstärkeregler seines iPods noch ein wenig höher. Dann schloss er die Augen und versuchte, sich den Geruch von Salzwasser, Fisch und Seetang herbeizufantasieren. Eine Klassenfahrt in die Berge war ja ganz nett. Aber unten im Hafen von Achterndiek wartete sein Großvater mit dem Kajütboot, der Schwankenden Jenny“, mit verkohlten Spiegeleiern und heißem Tee und Spukgeschichten und Seemannsgarn, und daneben lag das „Hüpfende Seepferdchen“, Toms kleines Segelboot, in der Box und dümpelte auf den Wellen auf und ab, und das alles wartete nur auf ihn, während er hier bei Kuhglockengeläut und Murmeltierpfeifen auf der Almhütte Königslust festsaß und vom Meer träumte. Es war einfach zu ungerecht.
„Bimm-Bamm-Bumm!“, machte die dunkelbraune Resi.
Mit ein bisschen Fantasie konnte man sich das Geräusch verwandeln in das Klingeln und Bimmeln, das über dem Hafen von Achterndiek lag. Wenn die Fallen an den Masten im Wind hin und her schlugen, Stahlseile mit Metallschäkeln, die in der Luft vibrierten, während die Schiffe sich auf den Wellen wiegten. Oh ja, das feine Singen und Klingen, das über dem Hafen von Achterndiek schwebte, er hatte es noch gut im Ohr.
„Bimm, Bimm, Bimm!“
„He, Tom, träumst du?“
Ein Schatten fiel auf ihn. Tom hob den Kopf. Einen Augenblick hatte er Mühe, die beiden dunklen Gestalten zu erkennen, die da mit der Sonne im Rücken vor ihm standen.
„Jan, Ollie, hallo.“
Die beiden Klassenkameraden hatten ziemlich viel Spaß an der Klassenfahrt auf die Alm, das konnte man deutlich sehen. Mit ihren zünftigen Lederhosen sahen sie beinahe schon wie Einheimische aus.
„Was hörst du denn da?“, fragte Jan und deutete mit dem Finger auf die kleinen Ohrstöpsel von Toms iPod. „Lass mich mal.“
„Ach nee“, wollte Tom schon sagen und die Hand schützend vor seine Ohren legen, aber Jan war schneller. Mit flinken Fingern zog er den Knopf aus Toms rechtem Ohr.
„Oh, kaputt“, sagte er enttäuscht. „Nur Rauschen.“ Dann runzelte er die Stirn und schaute Tom verwundert an.
„Lass mich mal“, sagte Ollie und angelte nach dem Ohrstöpsel. Er lauschte kurz, dann schüttelte er den Kopf. „Ich hör auch nur Rauschen.“
„Ja, klar“, murmelte Tom. Er nahm ihm den Hörknopf weg, schaltete das Gerät aus und wickelte das dünne Kabel auf. Langsam und bedächtig, wie ein Seemann eine Leine aufschoss, damit an Bord alles seine Ordnung hatte. „Das ist Meeresrauschen. Genauer gesagt: Das ist die Brandung am Strand von Achterndiek. Hab ich im letzten Sommer aufgenommen. Klingt toll, oder?“
„Ach, du bist ja nicht normal“, meinte Jan gutmütig. „Aber hör mal, Ollie und ich wollten dich eigentlich fragen, ob du mitkommst zum Wasserfall.“
Tom rappelte sich auf. Wasser war immer gut. Wasser, das bedeutete, dass dort ein Bach war, und ein Bach floss in einen Fluss, und alle Flüsse flossen irgendwann ins Meer. Unbedingt wollte er zum Wasserfall mitkommen.
Der Wasserfall war ein herrliches Naturschauspiel, das musste Tom schon zugeben. Aus fast siebzig Metern Höhe stürzte das eisige Gebirgswasser schäumend hinab ins Tal, das Wasser sprühte und spritzte weit über die Ufer hinweg bis hin zu der Holzabsperrung, hinter der die Touristen stehen bleiben mussten. Wassertropfen und Lichtblitze in allen Regenbogenfarben glitzerten in der Luft. Tom, Jan und Ollie beugten sich weit vor und atmeten den eisigen Sprühregen tief ein.
Später holten sie sich jeder eine Portion Pommes Frites und eine eiskalte Flasche Cola vom Kiosk. Tom kaufte dort auch eine Ansichtskarte, auf der der Wasserfall besonders wild schäumte und dampfte.
„Briefmarke dazu, junger Mann?“, fragte die Verkäuferin.
Doch Tom schüttelte den Kopf. Er fischte einen Bleistiftstummel aus den Tiefen seiner Hosentasche und krakelte auf die Rückseite der Postkarte:
„Liebe Nestis,
ich bin noch immer mit meiner Klasse in den Bergen. Hier gibt es Kühe mit Glocken um den Hals und einen großen Wasserfall. Ich vermisse die Nordsee und das Hüpfende Seepferdchen und euch alle. Zum Glück habe ich noch meinen iPod mit dem Brandungsrauschen von Achterndiek. Was hörst du eigentlich am liebsten für Musik?
Viele Grüße und bis bald
Dein Tom“
Als Adresse schrieb er: „An Prinzessin Nestis im blauen Glaspalast, Algenstraße 1, bei Helgoland, Nordsee.“
Er rollte die Karte zusammen, schob sie in die inzwischen leere Colaflasche und warf sie mit viel Schwung in den Wasserfall. Zwei- oder dreimal tauchte sie noch aus den Wellen auf, dann war sie nicht mehr zu sehen. Aber Tom war vollkommen sicher, dass seine Ansichtskarte ihre Empfängerin finden würde. Alle Flüsse flossen ja ins Meer.
„Was war das denn jetzt?“, fragte Jan, der heimlich über Toms Schulter mitgelesen hatte.
„Ach, Urlaubsgrüße halt“, sagte Tom.
„Mann, du bist wirklich nicht bei Trost“, brummte Jan und tippte sich mit dem Finger an die Stirn.
Aber Tom war das egal. Er hatte seine Ohrstöpsel wieder in die Ohren geschoben und den iPod eingeschaltet. Meeresrauschen. Gut so.

© Petra Hartmann


Foto

Nestis-Lesung auf Helgoland: 10 Jahre Meermädchen-Abenteuer

Geschrieben von Petra , in Nestis 20 September 2017 · 219 Aufrufe
Nestis, Helgoland, Monika Fuchs und 1 weitere...
Nestis kehrt an den Ort ihrer Geburt zurück: Im Herbst 2017, genau zehn Jahre nach ihrer Geburt, stelle ich mein Meermädchen auf Helgoland vor, der Insel, auf der ich das erste Nestis-Abenteuer schrieb. Ich bin zu Gast beim 1. Helgoland-Lesefestival, und was läge auch näher, als dann den "Weihnachtssand für Helgoland" mitzubringen, der ja mit dem roten Felsen verbunden ist wie kaum eine meiner Geschichten?

Das Helgoländer Lesefestival beginnt am 26. Oktober und dauert bis zum 28. Oktober. Es gibt eine kleine Buchmesse mit Helgoland-Literatur und viele Lesungen. Mit dabei sind Reimer Boy Eilers, Marion Hinz, Elke Brachtendorf / Antonella Lendi, Michael Stoffers, Eckhard Wallmann, Thomas Breuer, Christine Runge, Petra Hartmann, Kim Scheider und Erich-Nummel Krüss.

Ich bin am Sonnabend, dem Märchentag, mit dabei und lese auf der Düne - wo Nestis zweifellos hingehört!

Ein paar Infos über den "Weihnachtssand":
Nestis erblickte das Licht der Welt an einem stürmischen Novemberabend, als Orkan Tilo sich über der Nordsee und auf Helgoland ausgetobt hatte. Die Düne verwüstet, verletzte Robben, Zerstörung überall. Und ich musste doch noch mein jährliches Weihnachtsmärchen schreiben! Kein Wunder, dass das Märchen in diesem Jahr etwas maritimer, salzhaltiger und stürmischer wurde als in den vergangenen Jahren.
Meermädchen Nestis tauchte nach dem Sturm aus den Fluten auf, sah die Robbenküste und war schockiert. Herzhaft und zupackend, wie sie nun einmal war, leistete sie Erste Hilfe, verpflasterte und verband die verletzten Seehunde und Kegelrobben und verpasste einem kleinen Heuler, der sich am Tetrapodenwall ein blaues Auge geholt hatte, auch noch eine Augenklappe, dass er aussah wie ein echter Pirat.
Aber wer sollte nun die Robbenküste reparieren? Der Meerkönig und sein Kronrat waren ratlos. Nur ein Meermädchen, das noch an den Weihnachtsmann glaubte, schrieb in dieser Nacht einen Wuschzettel an den alten Mann und wünschte sich zum Fest mal eben 500.000 Kubikmeter Sand für die Robbenküste ...

Das Märchen hat inzwischen drei verschiedene Entwicklungsstadien durchgemacht.

In seiner Erstfassung unter dem Titel "Eine Handvoll Weihnachtssand" ist es in mein Hörbuch "Weihnachten im Schneeland" eingeflossen, wo es mit der zauberhaften Märchenstimme von Karen Sünder zu hören ist. Das Hörbuch erschien im Jahr 2010 im Action-Verlag, zusammen mit den Weihnachtsmärchen "Der Reserve-Weihnachtsmann", "Die Weihnachtseisenbahn" und "Paulchen mit den blauen Augen".

Eine etwas überarbeitete Version der Geschichte erschien in der Schleswig-Holstein-Anthologie "Wenn die Biiken brennen". Eine wunderschöne Anthologie über unser nördlichstes Bundesland. Die Geschichte weicht in zwei Punkten von der Urfassung ab: Zum einen bat mich der Herausgeber, Bartholomäus Figatowski, die Sache doch noch ein bisschen mehr zu lokalisieren. So startete der Weihnachtsmann in dieser Fassung mit seinem Schlitten an der "Alten Liebe" in Cuxhaven zu seinem Törn aufs Meer hinaus (wodurch nun auch noch ein Stück Niedersachsen in die Anthologie hineingeriet), und außerdem wird die etwas brutale Art, wie Nestis sich ein Schreibgerät für ihren Weihnachtswunschzettel verschafft, etwas entschärft ... Außerdem wurde der Titel etwas "lokaler": Das Märchen hieß dort "Weihnachtssand für Helgoland".

Die aktuelle Fassung gibt es inzwischen als "Episode Null" meiner Nestis-Serie. Und da die anderen Bücher einen "Nestis und ..."-Titel haben, heißt das Abenteuer jetzt: "Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Erschienen ist das Märchen als eBook im Jahr 2013 im Verlag Monika Fuchs, als kleiner Begleiter des großen Hardcover-Abenteuerbuchs "Nestis und die verschwundene Seepocke". Auch hier gab es einige kleine Veränderungen gegenüber den beiden vorherigen Fassungen. Besonders meine oberflächliche Art, den Weihnachtsmann mit dem Nikolaus gleichzusetzen und ihn als christlichen Heiligen zu betrachten, missfiel der Verlegerin, die ja von Hause aus studierte Theologin ist. Also raus mit dem Nikolaus.
Das eBook enthält außerdem ein Exklusiv-Interview, das ich Wella Wellhorn, der rasenden Reporterin der Meereszeitung "Die Gezeiten", gegeben habe. Also, wenn ihr das Interview lesen wollt, dann kommt ihr um das eBook nicht herum. ;-)

Inzwischen ist die Druckversion in Arbeit. Es gibt herrliche farbige Innen-Illustrationen von Olena Otto-Fradina dazu. Die sind sooo süß! Ich bin ganz hin und weg. Also, ich freue mich drauf.
Hier geht's zur Verlagsvorschau:
https://verlag-monik...oland-maerchen/

Also, ihr merkt, Nestis und ich haben viel miteinander erlebt seit jenem stürmischen Überfall von Tilo auf Helgoland. Schaut und hört doch einfach mal rein, wenn ich auf der Düne bin und aus der aktuellen Fassung lese. Ich freue mich auf Besucher und Fragen:


Sonnabend, 28. Oktober: "Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen". Helgoländer Lesefestival. Bungalowdorf auf der Helgoländer Düne, 13.30 Uhr.



© Petra Hartmann


Foto

Nestis-Weihnachtsmärchen als besonderes Geschenk

Geschrieben von Petra , in Nestis 17 September 2017 · 215 Aufrufe
Nestis, Weihnachten, Helgoland
Mein Nestis-Weihnachtsmärchen "Nestis und der Weihnachtssand" wird es bald auch als kleines gedrucktes Weihachtsgeschenk geben. Anlässlich meiner geplanten Lesung auf der Insel Helgoland verwandelt Verlegerin Monika Fuchs die Geschichte, die bisher nur als eBook und in meinem Weihnachtshörbuch "Weihnachten im Schneeland" zu haben ist, in ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk. Das beste daran: Es gibt bunte Innen-Illustrationen von Olena Otto Fradina dazu. Die erste habe ich schon gesehen, und ich bin immer noch hin und weg davon. Einfach zum Verlieben.

Die Verlegerin schreibt dazu:


"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand …
Dies ist die erste Geschichte vom Meermädchen Nestis, das während dieser Sturmflut vor der Küste Helgolands aufgetaucht und direkt in Petra Hartmanns Kopf gehüpft ist. Tauchen Sie ein in die Unterwasserwelt dieser bodenständigen und etwas rabaukigen Nixe, die das Herz auf dem rechten Fleck hat, Mut und Verantwortungsbewusstsein beweist, mit ihren Freunden spannende Abenteuer erlebt und sich fest vorgenommen hat, einen Platz in vielen Kinderzimmern zu erobern."

Kosten wird das Nestis-Weihnachtsmärchen freundliche 3 Euro. Und ihm liegt als kleines Extra eine Weihnachtskarte von Nestis bei. Ich freue mich auf Weihnachten!

Zur Verlagsvorschau


Foto

Für Nestis-Kenner gibt es jetzt Antolin-Punkte

Geschrieben von Petra , in Nestis 16 September 2017 · 144 Aufrufe
Nestis
Ein Hinweis an die jüngeren Leser: Mit meiner Meermädchen-Serie "Nestis" könnt ihr ab jetzt Punkte bei Antolin sammeln.

Es gibt bereits ein Quiz für "Nestis und die verschwundene Seepocke":
https://www.antolin....?book_id=143281

Eines für "Nestis und die Hafenpiraten":
https://www.antolin....?book_id=143710

Und eines für die brandneue Geschichte "Nestis und die verbotene Welle":
https://www.antolin....?book_id=143276

Viel Erfolg beim Rätseln!


Foto

"Nestis und die verbotene Welle" ist da!

Geschrieben von Petra , in Nestis 10 September 2017 · 159 Aufrufe
Nestis
Hurra! "Nestis und die verbotene Welle" ist erschienen. Mein Meermädchenroman sieht genau so toll aus, wie ich ihn mir vorgestellt habe, liegt gut in der Hand, hat wunderschöne Illustrationen von Olena Otto-Fradina und enthält als Beigabe ein entzückendes Doppelposter mit dem Starschnitt der Gruppe Ølpæst sowie einem liebenswürdigen Knuddel-Narwal auf der Rückseite. Holt euch das Schmuckstück!

Eingefügtes Bild

Der Klappentext:

"Rock die Nordsee!“ – Wenn die Haifisch-Band Ølpæst loslegt, kocht der Ozean. Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind Riesen-Fans der Gruppe und fiebern dem großen Konzert in der Nordseeschule entgegen. Nur Mathelehrer Herr Seestern findet, dass die schrecklich laute Haifischmusik verboten werden muss - und der Kronrat stimmt ihm zu!
Eine Herausforderung für die Meerkinder: Die „verbotene Welle“ rollt durch die Nordsee. Der Ølpæst-Sound ist überall zu hören. Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus. Die Erwachsenen sind schockiert, die Schwertfischgarde hilflos, die Moderatoren des Frühstücksradios dem Nervenzusammenbruch nahe. Für die Nordsee-Jugend brechen herrliche Zeiten an.
Doch als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?


Buch-Infos:
Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman.
Illustrationen von Olena Otto-Fradina.

Hardcover, 160 Seiten, 14,2 x 20,6 cm
zahlreiche s/w-Illustrationen
mit Fadenheftung

beiliegend: doppelseitiges Poster (Band Ølpæst / Narwal)

ISBN 978-3947066001
Euro 12,90.

Und hier gibt es die Leseprobe!


Foto

Nestis-Leseprobe und Poster sind fertig

Geschrieben von Petra , in Nestis 24 August 2017 · 152 Aufrufe
Nestis, Nordsee
Mein Meermädchen-Roman "Nestis und die verbotene Welle" ist in der Druckerei. Anfang September wird das Buch erhältlich sein. Wer schon mal reinspicken möchte, findet hier eine Leseprobe:

www.tinyurl.com/nestis-welle

Schon gedruckt ist ein zauberhaftes Doppelposter, das dem Buch beiliegen wird. Auf der Vorderseite ist ein Starschnitt der legendären Band Ølpæst zu sehen, auf der Rückseite das Covermotiv der CD "Kommt ein Narwal geschwommen" der Gruppe "Rosa Pups" aus dem Kinder-Kanal.


Hier der Klappentext:

„Rock die Nordsee!“ – Wenn die Haifisch-Band Ølpæst loslegt, kocht der Ozean. Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind Riesen-Fans der Gruppe und fiebern dem großen Konzert in der Nordseeschule entgegen. Nur Mathelehrer Herr Seestern findet, dass die schrecklich laute Haifischmusik verboten werden muss – und der Kronrat stimmt ihm zu!
Eine Herausforderung für die Meerkinder: Die „verbotene Welle“ rollt durch die Nordsee. Der Ølpæst-Sound ist überall zu hören. Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus. Die Erwachsenen sind schockiert, die Schwertfischgarde hilflos, die Moderatoren des Frühstücksradios dem Nervenzusammenbruch nahe. Für die Nordsee-Jugend brechen herrliche Zeiten an.
Doch als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

Buch-Infos:
Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman. Illustrationen von Olena Otto-Fradina. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung. ISBN 978-3-977066-00-1. Euro 12,90.

Vorbestellungen:
Verlag Monika Fuchs
Amazon


Foto

Radio-Lesung aus "Nestis und die verbotene Welle"

Geschrieben von Petra , in Nestis 13 July 2017 · 246 Aufrufe
Nestis
So klingt die "Verbotene Welle": Mein neues Nestis-Buch ist zwar noch nicht erschienen, aber es gab kürzlich schon eine Radiosendung dazu. Wer die Ausstrahlung auf Radio Tonkuhle verpasst hat, kann die Sendung jetzt auf Youtube nachhören. Rausgeschnitten ist lediglich - aus rechtlichen Gründen - die Musik. Ich hatte die Sache stilecht mit Motörhead untermalt, denkt's euch einfach dazu, ja?

https://youtu.be/E8GVLCgGa2U

Viel Spaß beim Hören!


Foto

Nestis und ihre Ahnherrinnen: Ran und die Wellenmädchen

Geschrieben von Petra , in Nestis 14 April 2017 · 615 Aufrufe
Nestis, Germanische Mythologie und 2 weitere...
Meerjungfrauen, Nixen und Meeresgöttinnen habe ich hier im Blog schon einige vorgestellt. Als Kronprinzessin der Nordsee ist mein Meermädchen Nestis natürlich nicht nur mit den Wasserfrauen der antiken Mythologie verbandelt, sondern auch die germanischen, eddischen Gottheiten gehören zu ihrer Verwandtschaft. Darum möchte ich mich heute einmal der nordischen Göttin Ran und ihren Töchtern, den Wellenmädchen, widmen.

Rán war die Frau des germanischen Meeresgottes oder Meeresriesen Ägir. In der Fritiofs-Saga taucht sie auch unter dem Namen "Rana" auf.
Sie verkörperte vermutlich eher sie etwas dunkleren, unheimlichen und gefährlichen Aspekte des Meeres, während ihr Mann Ägir eher die freundlliche Seite des Meeres repräsentierte. Passend dazu wird Ägir im eddischen Lied von "Ägirs Gelage" gezeigt als großzügiger und freigebiger Gastgeber, der die Götter reich bewirtet. In seinem Festsaal unter dem Meer trägt das Bier sich selbst auf, flüssiges Gold (Meerleuchten) dient als Beleuchtung.

Die Seelen der Ertrunkenen gehören Ran

Ran ist dunkler. Ihr gehören die im Meer ertrunkenen Menschen, die sie mit einem Schleppnetz vom Meeresgrund fischt. Während die im Kampf Gefallenen als Einherier nach Walhall gelangen und sich dort auf die Endzeitschlacht Ragnarök vorbereiten oder der Göttin Freya zufallen, die nach einem Pakt mit Odin die Hälte der Einherier erlangt, und während die unkriegerisch auf dem Festland gestorbenen Menschen ins unterirdische Reich der Hel fahren, ist dies also die dritte Art Totenreich beziehungsweise Totenschicksal in der germanischen Welt. Ran wäre demnach außer einer Meeres- auch wie Odin und Hel eine Totengottheit.
Auch ihr Name scheint schon auf dieses Bedrohliche, Gewaltsame hinzudeuten. Im Isländischen heißt "ran" soviel wie "Raub", die Göttin ist also eine Räuberin, vor allem eine Seelenräuberin.

Rans Fischnetz als Leihgabe für Loki

In der Sagenwelt kommt sie kaum vor. Lediglich im "Anderen Lied von Sigurd dem Fafnirstöter" heißt es, dass Loki, als er den Zwerg Andvari in seiner Fischgestalt fangen will, Hilfe bei der Meergöttin suchte:

"Er kam zu Ran und erhielt ihr Netz und warf das Netz vor den Hecht und er lief in das Netz."
(Die Edda. Göttersagen, Heldensagen und Spruchweisheiten der Germanen. Nach der Handschrift des Brynjolfur Sveinson in der Übertragung von Karl Simrock. Berlin, 1987. S. 186)

Vor diesem Hintergrund ist es interessant, dass Loki ausgerechnet nach seiner Flucht aus Ägirs Saal ein Fischnetz konstruierte, dieses dann, als die ihn verfolgenden Asen näher kamen, schnell ins Feuer warf, es aber doch nicht vollständig vernichten konnte. Heimdall, immerhin Rans Enkel, erkannte, was Loki da gebastelt hatte. Es war Heimdall, der Lokis Netz rekonstruierte und damit ermöglichte, dass der in einen Lachs verwandelte verräterische Gott gefangen wurde. Hier scheinen sich also zwei Geschichten wechselseitig zu spiegeln. Loki gilt ja allgemein als Erfinder des Fischernetzes. Aber er hat hier wohl nur etwas nachgebaut, das im Reich der Meergöttin längst bekannt war - zu seinem eigenen Nachteil.

Zurück zu Ran. Außer in der erwähnten Geschichte tritt sie in den Liedern der Edda nicht weiter in Erscheinung. Wohl aber taucht ihr Name häufiger in der Skaldendichtung auf, in der Umschreibungen wie "der Ran in die Hände fallen" für Ertrinken oder "Die Straße der Ran" für das Meer verwandt werden.

Rans Töcher, die Wellenmädchen

Ran und Ägir hatten neun Töchter, die man die Wellenmädchen nannte. Die Namen werden je nach Verfasser und Dichtung unterschiedlich angegeben. Im Skaldskaparmal in der Prosa-Edda des Snorri Sturluson tauchen sie an zwei Stellen auf (wobei die Namenslisten nicht deckungsgleich sind, daher hier zehn Wellenmädchen):
Himinglæva, Himingläfa - "die, durch die man den Himmel klar sehen kann"
Dúfa oder Dusa - die Hohe oder die Taube
Blóðughadda, Blödughadda oder auch nur kurz Hadda - die Bluthaarige (gedacht ist wohl an roten Schaum auf der Welle)
Hefring, Heffrig - die Steigende
Uðr, Udor, Udur oder Unn - die Schäumende
Hrönn, Raun - die Fließende
Bylgja, Bygleya, Bylzia - die Wogende
Dröfn, Dröbna - die Schaumbefleckte
Kólga - die Kühlende.
Bara - Wellenspitze, modern: Tsunami

In der Skaldendichtung gibt es auch andere Namen für Wellenmädchen: Angeyja – die Bedrängerin, Atla – die Furchtbare, Eistla – die rasch Dahinstürmende, Eyrgjafa – die Sandspenderin, Gjalp – die Brausende, Greip – die Umkrallende, Jarnsaxa – die schneidende Kälte, Imd – die Dunstige, Ulfrun – die Wölfische.

Ähnlich wie bei den Walküren, deren Namen je nach Autor variieren und einfach für verschiedene Aspekte des Kampfes stehen, sind auch die Namen der Wellenmädchen also nicht eindeutig in einem Kanon festgelegt. Die neun Wellenmädchen sind Naturgottheiten und verkörpern die Wellen in ihren jeweiligen Zuständen, manchmal auch einfach nur poetische Umschreibungen für bestimmte Formen von Wellen. Eine Kenning (mehrgliedrige poetische Umschreibung eines Begriffs) für "Wellen" lautet zum Beispiel "Kolgas Schwestern"

Die Geburt Heimdalls

Eine gynäkologische Besonderheit, die ich so noch in keiner anderen Mythologie gefunden habe, ist die Geburt des Gottes Heimdall. Odin zeugte ihn nämlich mit allen neun Wellenmädchen gemeinsam. Als die Zeit der Geburt herangekommen war, gebar die einen einen Kopf, die andere einen rechten Arm, die dritte ein linkes Bein und so weiter. Erst Odin setzte die Einzelteile zusammen und schuf so einen der wichtigsten Götter. Im Gylfaginning in der Prosa-Edda heißt es folgendermaßen:

"Heimdall heißt einer, er ist groß und hehr und von neun Mädchen, die Schwestern waren, geboren. [...]
Auch sagt er selbst in Heimdalls Gesang:
Ich bin neun Mütter Sohn und von neun Schwestern geboren."
(Die Edda. Germanische Göttersagen aus erster Hand. Nach der Übersetzung von Karl Simrock neu herausgegeben, bearbeitet und kommentiert von Walter Hansen. Wien, Heidelberg, 1981. Seite 38)

Im Hyndlalied wird die Geburt Heimdalls folgendermaßen beschrieben:

Geboren ward einer am Anfang der Tage,
Ein Wunder der Stärke, göttlichen Stamms.
Neune gebaren ihn, der Frieden verliehen hat,
der Riesentöchter am Erdenrand.

Gialp gebar ihn, Greip gebar ihn,
Ihn gebar Eistla und Angeyja,
Ulfrun gebar ihn und Eyrgiafa,
Imdr und Atla, und Jarnsaxa.

Dem Sohn mehrte die Erde die Macht,
Windkalte See und Sonnenstrahlen.

(Die Edda. Göttersagen, Heldensagen und Spruchweisheiten der Germanen. Übersetzung von Karl Simroch. A. a. O., S. 134)

Meerfrauen und Riesinnen

Ob die an Heimdalls Geburt beteiligte Jarnsaxa identisch ist mit der Riesin Jarnsaxa, die Thors zweite Frau (neben Sif) und die Mutter von dessen Söhnen Modi und Magni war, ist nicht belegt. Möglicherweise war sie auch nur eine Namensvetterin. Jarnsaxa jedenfalls gilt als "Riesinnenname". Thors Jarnsaxa war eine Riesin, und auch Ägir wird ja oft als Meeresriese bezeichnet. So sind die Wellenmädchen außer dem nasen Elemant auch dem Riesenvolk verwandt. Auch ihr Sohn Heimdall gilt als besonders groß und kräftig.

Großmütter der Menschen

Bedenkt man, dass Heimdall, wie im Lied von Rigr bericht wird, als Stammvater der Menschen gilt, so folgt daraus, dass die Wellenmädchen Großmütter des Menschengeschlechts sind, Ran wäre damit die Urgroßmutter. Vor diesem Hintergrund ist die eigentümliche Verkleinerungsform "Mädchen" im Namen dieser Wasserfrauen ausgesprochen befremdlich. Diese Frauen waren ganz sicher keine Mädchen mehr, sie waren Mütter eines erwachsenen Sohnes, der bereits in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte Söhne zeugte. Trotzdem bleiben sie die ewig jungen Mädchen der nördlichen Meere.

Zauberfrauen mit Hut und Schleier

Ganz sicher waren sie aber nicht derart zahme, romantisch-biedermeierliche Figürchen, wie sie ein "Damen-Conversationslexikon" aus dem Jahre 1838 beschreibt:

"Wellenmädchen (Mythologie), die n[e]un Töchter der Meeresgöttin Ran in der skandinavischen Mythe. Sie haben bleiche Hüte und weiße Schleier, und tauchen lieblich und hilfreich aus den Wogen der See, retten Ertrinkende, und leiten sie mit sanfter Hand zum Ufer, die Unrettbaren aber legen sie in ihrer Mutter Schoos. Ihre Namen sind: Himingläffa Dufa, Blödughadda, Heffring, Udar, Raun, Bylgia, Droina und Kölga."
(Damen Conversations Lexikon, Band 10. [o.O.] 1838, S. 415. Text auf Zeno.org)

Nestis' Schwester als Erbin der Wellenmädchen

Bei mir ist vor allem ein Wellenmädchen prägend gewesen: Kolga lautet der Name einer jüngeren Schwester von Nestis. Sie ist die Viert-Älteste, also die Mittlere der sieben Töchter des Nordseekönigs, hat ein Faible für schicke Frisuren und schwärmt für Katzenhai Cat Sharkey, den Sänger der Rockband "Ølpæst".
Auch in meiner Walküren-Serie "Falkenblut" tauchte ein Wellenmädchen namens Kolga auf. Zwischen der Walküre Valkrys und dem Wellenmädchen Kolga gibt es immer wieder Reibereien, schließlich waren sie eigentlich im Kampf um die Seelen "Konkurrentinnen". Darum beschimpft Valkrys Kolga auch manchmal als "Seelenräuberin".
Außerdem hat die Ägirstochter Himingläfa in meinem Werk Spuren hinterlassen: Deren Namen trägt die Segelyacht, die im Roman "Ulf", in meinem "Journal einer Reise, die nicht nach Gotland führte" und in meiner ersten Darthula-Geschichte eine Rolle spiellt. Und dass sich hinter der mitleidlosen Meergöttin Reene in meinen Movenna-Büchern die germanische Ran verbirgt, wundert nun auch niemanden mehr, oder?

© Petra Hartmann

Weitere Nestis-Ahnherrinnen:
Andersens kleine Meerjungfrau
Die Göttin Nestis
Die Göttin Thetis
Melusine
Undine
Glaukos Pontios


Foto

Ølpæst rockt die Nordsee!

Geschrieben von Petra , in Nestis 04 April 2017 · 159 Aufrufe
Nestis
Die ersten Illustrationen zum Buch “Nestis und die verbotene Welle” sind fertig. Hier seht ihr das Bandposter der legendären Knorpelfisch-Band Ølpæst, gezeichnet von Olena Otto-Fradina.


Eingefügtes Bild


Von Erwachsenen als "Haifischmusik" verschrien, hat der Sound der fünfköpfigen Gang längst die Herzen und Flossen der Meerkinder gepackt. Hammerhai Harry Hammer am Schlagzeug, Gesang-Genie Katzenhai Cat Sharkey, Gitarrengott Charlie Chainsaw der Sägefisch, Manta Mike der Teufelsrochen am Keyboard und der unvergleichliche Weißspitzen-Menschenhai Killer-Joe am Ultralautophon - das sind die Namen, die bei der Nordsee-Jugend die Herzen höher schlagen lassen. Schon ihre Scheibe "Rock die Nordsee!" war ein Bombenhit. Jetzt steht die Veröffentlichung des Mega-Albums "Wellenbrecher!" unmittelbar bevor ... Macht euch auf etwas gefasst.

Das Buch wird im Juni 2017 erscheinen. Wer mehr wissen will, kann schon mal in das neue Verlagsprogramm des Verlags Monika Fuchs hereinschnuppern, bei dem es Kronprinzessin Nestis sogar auf das Titelblatt geschafft hat.


Foto

"Nestis und die verbotene Welle": Vorschau jetzt auf der Verlagsseite

Geschrieben von Petra , in Nestis 26 March 2017 · 601 Aufrufe
Nestis, Monika Fuchs
Yeah, da ist sie! Die Vorschau für "Nestis und die verbotene Welle" ist da. Auf der Homepage des Verlags Monika Fuchs findet ihr jetzt alle Buch-Infos samt Cover, Klappentext, Autorinnen- und Illustratorinnen-Vita sowie eine Vorbestellmöglichkeit.
Das Buch erscheint im Juni 2017. Freut euch auf sommerlichen Meermädchenstoff und die härteste Submarine-Metal-Band der südlichen Nordsee ;-)

Hier die Buchdaten:
Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman (Band 3 der Nestis-Serie)
• ca. 152 Seiten
• 14,2 x 20,6 cm
• Hardcover
• zahlreiche s/w-Illustrationen
• mit Fadenheftung
• Euro 12,90
• ISBN 978-3-977066-00-1
• Erscheint im Juni 2017

Klappentext:
Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus. Doch als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

Verlags-Info und Vorbestellmöglichkeit:
https://verlag-monik...erbotene-welle/


Foto

Vorschau auf "Nestis und die verbotene Welle"

Geschrieben von Petra , in Nestis 12 February 2017 · 515 Aufrufe
Nestis, Nordsee, Monika Fuchs und 4 weitere...
Mein neues Kinderbuch "Nestis und die verbotene Welle" soll im Frühjahr 2017 erscheinen. Voraussichtlich im Mai ist das Nordsee-Abenteuer dann überall erhältlich. Für alle Neugierigen hier schon mal der Entwurf des Klappentextes (Änderungen vorbehalten, Kritik und Hinweise willkommen):

Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.
Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

Eingefügtes Bild

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Mai 2017 erhältlich.


Foto

Meermädchen Nestis jetzt auf Twitter

Geschrieben von Petra , in Nestis 05 February 2017 · 459 Aufrufe
Nestis
Nestis, die Kronprinzessin der Nordsee, hat jetzt einen eigenen Twitter-Account. Wer wissen will, was das Meermädchen erlebt, wenn Chronistin Petra Hartmann mal keine Bücher über sie schreibt, ist herzlich eingeladen zu Süßtang und Ostfriesentee in den blauen Glaspalast in der Nähe Helgolands. Schaut doch mal rein:

https://twitter.com/NestisLogbuch

Natürlich gibt es auch exklusive Informationen aus der Kronratspolitik und der königlichen Familie. Und ein bisschen in das neue Buch "Nestis und die verbotene Welle" könnt ihr sicher auch bald reinspicken. ;-)


Foto

Covervorschau: "Nestis und die verbotene Welle"

Geschrieben von Petra , in Nestis 04 January 2017 · 502 Aufrufe
Nestis, Olena Otto-Fradina und 3 weitere...
Hier könnt ihr schon mal das Cover meines neuen Kinderbuchs "Nestis und die verbotene Welle" anschaun. Es stammt wie bereits die beiden vorigen Titelbilder von der Künstlerin Olena Otto-Fradina und gibt mir genau den Schwung, den ich für den Endspurt und den Abschluss des Manuskripts noch brauche. Phantastisch, nicht?

Angehängtes Bild

Das Buch erzählt das dritte Abenteuer der frechen Nordseenixe Nestis, und diesmal wird es sehr, sehr laut. Erscheinen wird die Geschichte bei der Bücherfüxin im Verlag Monika Fuchs. Mehr Infos rund um die Nestis-Serie findet ihr unter www.nestis.de.


Foto

Nestis und ihre AhnherrInnen: Glaukos Pontios

Geschrieben von Petra , in Nestis 28 January 2016 · 840 Aufrufe
Nestis, Meermädchen und 1 weitere...
Warum eigentlich nur Meermädchen? In meiner kleinen Serie über die Ahnen meiner Meerjungfrau Nestis möchte ich euch heute einen Quoten-Mann vorstellen. Hier ein paar Infos über Glaukos Pontios, einen Meermann aus der griechischen Mythologie, mit sehr ungewöhnlicher Herkunft.

Der Name Glaukos, oder in der weiblichen Form: Glauke, bedeutet so viel wie "blauglänzend" oder "leuchtend", beschreibt also, wie die Namen vieler griechischer Meeresgötter, einen Zustand oder Anblick des Meeres. Glaukos war einst ein Mensch. Er stammte aus Böotien, aus der Stadt Anthedon, und war von Beruf Fischer. Eines Tages aß er, versehentlich und ohne zu wissen, was er sich damit einhandelte, ein geheimnisvolles Zauberkraut und bemerkte erschrocken, wie er sich in ein Ungeheuer mit Fischschwanz verwandelte. Schließlich sprang er von einem Felsen ins Meer und lebte von nun an als skurrile Wassergottheit in den Fluten.

Glaukos und die kleine Meerjungfrau

Im Prinzip haben wir hier also das genaue Gegenteil von Andersens kleiner Meejungfrau: Dort ist es eine Meerbewohnerin, die Beine erhält, hier ein Mensch, der plötzlich seine Beine verliert und dafür einen Fischschwanz bekommt. Übrigens ist die Gegensätzlichkeit auch in Bezug auf die jeweiligen Geliebten vorhanden. Während sich die kleine Meerjungfrau in einen Festlandsprinzen verliebt, soll Glaukos die Meeresgöttin Skylla geliebt haben .

So schildert der römische Dichter Ovid in seinen Metamorphosen die Verwandlung des Glaukos folgendermaßen:

"Sieh, da zeigt sich Glaucus, ein neuer Bewohner der Hochsee,
Meeresdurchfurchend, der jüngst, gegenüber Euboea verwandelt
Ward, in Anthedon. Er sieht die Jungfrau [Skylla] und stutzt, und Begierde
Stachelt ihn an: er ruft ihr und hofft, sie lasse sich halten.
Aber sie eilt ihm davon - es beflügelt die Furcht ihre Schritte - ,
Und sie erreicht einen Berg, der nah dem Strande gelegen.
Ganz am Meere erhebt sich ein mächtiger Gipfel, zu einer
Spitze geballt, nach der See sich wölbend, mit Bäumen bewachsen.
Allda steht sie, geschützt durch den Ort. Sie weiß nicht, ist jener
Gott oder Unhold: sie sieht voll Staunen die Farbe, der Haare
Fülle, die dicht ihm die Schultern umwallen, den Rücken bedecken,
Und wie unter den Leisten ein biegsamer Fischleib sich windet.
Aber er sieht ihr Staunen; gestützt auf ein Riff, das zunächst steht,
Ruft er: "Ich bin kein entsetzliches Tier, kein Schrecknis, o Jungfrau,
Sondern ein Gott der Gewässer: nicht Proteus besitzt in dem Meere
Größere Macht, nicht Triton, nicht Athamas' Sprößling Palaemon.
Freilich, ein Sterblicher war ich vordem, doch übt' ich schon damals
Meinen Beruf auf der See, dem Meer schon immer verpflichtet.
Denn bald war ich mit Netzen beschäftigt, um Fische zu fangen,
Oder ich saß auf der Mole am Strand und regierte die Angel.
Nah einer grünenden Wiese erstreckt sich am Meer ein Gestade,
Hier von den Wellen bespült und dort umgürtet von Gräsern.
Niemals verletzte die Matte das hörnertragende Jungvieh,
Friedliche Schafe und zottige Ziegen, nie war sie euch Weide;
Niemals sammelten emsige Bienen den Honig der Blüten,
Niemals pflückte man Blumen zu festlichen Kränzen, und niemals
Mähten hier Hände, mit Sicheln bewehrt. So bin ich der erste,
Der auf den Rasen sich setzt, derweil die durchfeuchteten Netze
Trocknen. Auch will ich die Fische, so viel ich gefangen, sortieren;
Und ich legte sie hin, teils die in die Netze der Zufall,
Oder ihr Leichtsinn mir in die Haken der Angel getrieben.
Wirklich, es klingt wie erfunden! Doch nützt es mir hier, zu erfinden?
Als sie die Gräser berührt, da bewegt meine Beute sich wieder,
Dreht sich flink und schnellt sich am Boden genau wie im Meere.
Während ich stehe und staune zugleich, da rennt mir die ganze
Schar in ihr Wasser: der Strand ist geräumt, der Besitzer verlassen!
Völlig verblüfft, bin ich lang im Zweifel und suche nach Gründen:
War es ein Gott, der Saft einer Pflanze, der solches bewirkte?
'Welch eine Pflanze jedoch', so denk ich, 'hat solcherlei Kräfte?'
Alsdann pflück ich geschwind von dem Kraut und zerkau es im Munde.
Kaum ist der Saft, der fremde, mir recht durch die Kehle gedrungen,
Spür ich urplötzlich das Herz in der Brust mir klopfen und beben,
Und wie der Drang mich ergreift, einer andern Natur zu gehören.
Lang kann ich nicht widerstehn. 'Nie wirst du mich wieder erblicken,
Erde! leb wohl!' so ruf ich und spring in die Tiefe der Wellen.
Und sie nehmen mich auf, die Götter des Meeres; sie gönnen
Mir die Ehre, der Ihre zu werden; sie fordern von Tethys
Und von Okeanus, von mir zu nehmen, was sterblich. Entsühnung
Finde ich dort: einen Spruch, der vom Frevel mich löst, soll ich neunmal
Sprechen und hundert Flüssen die Brust zur Berieselung bieten.
Unverzüglich ergießen von hier und von dort sich die Wasser:
Flüsse und flutende Wogen der See überströmen das Haupt mir.
So weit weiß ich noch, was mir geschah, und kann dir's erzählen;
So weit reicht mein Gedächtnis: das Weitere spürte ich nicht mehr.
Als zur Besinnung ich kam, da fand ich mich gänzlich am Leibe
Anders als jüngst ich gewesen, und auch im Geiste verändert.
Hier der Bart, blaugrün in der Farbe, ich sah ihn zum ersten
Mal und das Haar, das ich hinter mir schleife durch riesige Meere.
Auch die gewaltigen Schultern, die bläulichen Arme erblickt' ich,
Und wie die Schenkel sich krümmten zum flossentragenden Fische.
Aber was nützt mir die Schönheit, die Gunst der Götter des Meeres,
Was, daß ich selber ein Gott, wenn du das alles verachtest?"
Also der Gott, und er will noch mehr ihr sagen, da läuft ihm
Scylla davon: er rast und entrüstet, daß sie ihn verschmäht hat,
Eilt er zum Zauberhause der Circe, der Tochter des Titan.


(Publius Ovidius Naso: Metamorphosen. Epos in 15 Büchern. Übersetzt und herausgegeben von Hermann Breitenbach. Mit einer Einleitung von L.P. Wilson. Stuttgart: Reclam, 1990. S. 440-443. Buch 13, Verse 904-968.)


Liebe und Eifersucht unter Meergöttern

Skylla wollte mit diesem Ungeheuer nichts zu tun haben. Kirke, die Glaukos liebte, hätte ihn schon genommen, doch er wollte ja nicht. So verwandelte Kirke schließlich Skylla aus Eifersucht in das furchtbare Meeresungeheuer, das wir aus Homers Odyssee kennen, als Odysseus sich entscheiden musste, wie er zwischen den furchtbaren Gefahren Skylla und Charybdis hinbdurchsteuerte - eine sprichwörtliche Wahl, die wir heute wahrscheinlich mit der Entscheidung zwischen Pest und Cholera übersetzen würden.

Glaukos soll auch von den Nereiden Nessaee (Nessaie) und Cymothoe geliebt worden sein, als seine Tochter wird die Nymphe Deiphobe genannt. Auch soll er den jugendlichen Meergott Melikertes bzw. Palaimon geliebt haben.

Die beiden Glaukos-Dramen des Aischylos

Kennen gelernt hatte ich den seltsamen Meergott während meines Studiums, als ich mich mit dem griechischen Tragödiendichter Aischylos befasste. Von ihm gab es zwei Werke, die einen "Glaukos" zum, Titelhelden hatten, beide nur in wenigen Fragmenten überliefert. Neben dem "Glaukos Pontios", dem Meeres-Glaukos, gab es auch einen "Glaukos Potneieus", Glaukos aus der Stadt Potniai, der durch einen tragischen Unfall bei einem Wagenrennen ums Leben kam. Eigentlich war letzterer mein Thema, denn er gehörte zur "Perser-Tetralogie", die Aischylos im Jahre 472 in Athen aufführte. Doch natürlich schaute ich mir auch das kleine Schnipselchen über den Glaukos Pontios an, das zu einem Satyrspiel gehörte, also einem kleinen, humorvollen Abschluss, der nach drei Tragödienaufführungen folgte, oft auch thematisch mit den eher tragischen Geschichten zusammenhing, aber dann doch wieder eine heitere, freundliche Sicht auf das tragische Geschehen vermittelte. So war es auch bei den Fragmenten aus dem Glaukos-Satyrspiel, in dem der soeben Verwandelte an sich herunterschaut und fassungslos feststellt, was für ein ulkiges, plumpes Urviech er geworden ist. Leider kann man kaum etwas zum Gang der Handlung aus den spärlichen Überresten ableiten.

Glaukos weissagt den Argonauten

Glaukos soll, wie viele Meergötter, auch die Gabe der Weissagung besessen haben. Auf Delos hatte er zusammen mit den Nereiden ein Orakel, das teilweise als zuverlässiger galt als das des delischen Apollon. Delos gilt auch als sein bevorzugter Aufenthaltsort. Doch spielte er auch eine Rolle bei den großen Fahrten griechischer Abenteuerer und Eroberer in den Osten. So tauchte er im Argonautenepos des Aollonios von Rhodos auf und prophezeite der Besatzung der Argos, dass sie auf zwei Helden verzichten sollte:

"Ihnen aber erschien Glaukos aus der tiefen Salzflut, der vielverständige Ausdeuter des göttlichen Nereus. Und indem er sein behaartes Haupt und seine Brust unten von den Hüften her in die Höhe hob, griff er mit starker Hand nach dem Vordersteven des Schiffes und rief den Erregten zu:
'Warum wollt ihr entgegen dem Willen des großen Zeus den kühnen Herakles zur Stadt des Aietes führen? In Argos ist es ihm vom Schicksal verhängt, für den frevlerischen Eurystheus mühevoll zwölf Aufgaben zu erfüllen und mit den Unsterblichen als Hausgenosse zu wohnen, wenn er noch die wenigen vollendet hat. Deswegen soll gar kein Verlangen nach jenem aufkommen! Und ebenso wiederum ist bestimmt, dass Polyphemos, nachdem er an den Mündungen des Kios den Mysern eine ringsum berühmte Stadt unter Mühen erbaut hat, sein Schicksal im grenzenlosen Land der Chalyber erfüllt. Aber den Hylas hat eine göttliche Nymphe aus Liebe zu ihrem Gatten gemacht, und eben seinetwegen haben sie sich verirrt und sind zurückgeblieben.'
Sprach's und setzte sich auf eine gewaltige Woge und tauchte hinab. Und um ihn schäumte, in Wirbeln strudelnd, das purpurfarbene Wasser und bespülte aus der hohlen Salzflut das Schiff."


(Apollonios von Rhodos: Die Fahrt der Argonauten. Griechisch / Deutsch. Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Paul Dräger. Stuttgart: Reclam, 2002. S. 97ff. Buch I, Vers 1310-1329.)

Glaukos erscheint auch als Begleiter des Gottes Dionysos auf dessen Feldzug nach Indien. Eine Gesellschaft, die sehr passend erscheint, immerhin erinnert Glaukos in der gutmütigen, skurrilen Hässlichkeit an einige andere Figuren aus dem Gefolge des Weingottes, wie etwa Silenos.

Platon verwendet Glaukos als Bild der geschundenen Seele

Hochinteressant finde ich, dass der Meeresgott auch in der Philosophie seine, nun ja, "Fußstapfen" hinterlassen hat. In Platons "Staat" nämlich taucht Glaukos in der Diskussion über die Seele und ihre Beschaffenheit auf. Dort heißt es:

"Vorhin haben wir zwar durchaus die Wahrheit über sie [die Seele] gesagt auf Grund der Form, in der sie uns erscheint; allerdings betrachteten wir sie in einemn Zustand, wie Seeleute den Meergott Glaukos sehen; sie können seinen früheren Zustand kaum mehr erekennen, weil die alten Teile des Körpers teils abgebrochen, teils zerschunden und von den Wellen ganz entstellt sind; anderes ist ihm zugewachsen, Muscheln und Tang und Steine, so daß er viel eher einem Tiere gleicht als seiner früheren Gestalt. Ebenso betrachten wir auch die Seele, von tausend Übeln entstellt."

(Platon: Der Staat. (Politeia). Übersetzt und Herausgegeben von Karl Vretska. Stuttgart: Reclam, 1994. S. 455f. 10. Buch, 611c-d.)

Unter den Nereiden gibt es eine Namensvetterin des Glaukos, nämlich die blauglänzende Glauke, gewissermaßen die weibliche Entsprechung des Meeresgottes. Diese wird allerdings eher als schön und liebenswürdig geschildert. Sie wurde zur Namenspatronin für eine der Schwestern meiner Meerjungfrau Nestis - eine kleine Erinnerung an den durch ein Zauberkraut vergöttlichten böotischen Fischer lebt also in meinen Meermädchenbüchern weiter.


Weitere Nestis-Ahnherrinnen:
Andersens kleine Meerjungfrau
Die Göttin Nestis
Die Göttin Thetis
Melusine
Undine
Ran und die Wellenmädchen

© Petra Hartmann


Foto

Fünf Sterne für die Seepocke

Geschrieben von Petra , in Nestis 27 October 2015 · 278 Aufrufe
Nestis
Leser "Milchkaffee" hat meinem Meermädchenroman "Nestis und die verschwundene Seepocke" gelesen und ihm fünf Sterne gegeben. In der Rezension auf Lovelybooks heißt es, das Buch sei ein

"spannendes und lustges Kinderbuch, das man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Toll, das es bereits den zweiten Band gibt...."

Die vollständige Rezension könnt ihr hier nachlesen:

http://www.lovelyboo...ion/1198971494/






Nestis und die verbotene Welle, 2017

3f80dd532215286.jpg

 

Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 12,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.

Bestellen bei Amazon.

Demantin, 2016

514f43516064341.jpg

 


Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

Bestellen bei Amazon

Leseprobe

 

Crane, 2016

09ac37516063082.jpg

 

Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

Bestellen bei Amazon

Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

7451c5416255075.jpg

 

Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

Bestellen bei Amazon

 

Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

bbcbde412262119.jpg

 

 

Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

3d97d1421549841.jpg

 

 

Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

943511404579110.jpg

 

 

Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

e23b35438858636.jpg

 

Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

00b50b319563018.jpg


Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom” sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten” müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen …

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

ffec70381999188.jpg

 

Weihnachten im Potte …

… ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. – Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

Eingefügtes Bild

Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

Eingefügtes Bild

Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

Eingefügtes Bild


Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

Eingefügtes Bild


Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

Eingefügtes Bild


Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
Bestellen bei Amazon

Das Serum des Doctor Nikola, 2013

Eingefügtes Bild

Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

Eingefügtes Bild

Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Drachen! Drachen! 2012

1c4bd5198119607.jpg


Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

0e8ead243950143.jpg


Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

d1b5a3206395602.jpg


Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Dezember 2017

M D M D F S S
    123
45678910
11121314 15 1617
18192021222324
25262728293031

Nächste Lesungen / Termine

Dienstag, 12. Dezember: Weihnachts-Lesung im Café Marie im Stadthaus Laatzen mit Kollegen von den Hildesheimlichen Autoren. Marktplatz 2, 30880 Laatzen. Beginn: 15 Uhr.

 

Mittwoch, 13. Dezember: Weihnachts-Lesung für den Seniorenbund mit Kollegen von den Hildesheimlichen Autoren. Woermannstraße 70 a in Hannover-Herrenhausen. Beginn: 15 Uhr.

 

Sonnabend, 16. Dezember: Radio-Lesung: "Nestis und der Weihnachtssand" in der Sendung "High Noon" auf Radio Tonkuhle. Beginn: 12 Uhr. Livestream: www.tonkuhle.de/livestream

 

Donnerstag, 15. März 2018: Lesung aus "Nestis und die verbotene Welle" auf der Leipziger Buchmesse. 12:30 bis 13 Uhr. Anschließend Signierstunde am Stand des Verlags Monika Fuchs.

 

Sonnabend, 21. Juli 2018: Lesung aus "Darthula, Tochter der Nebel". Wohnzimmer-Lesung bei Autorenkollegin Gabrielle C. J. Couillez, Waldfischbacher Straße 1, 66978 Leimen. Beginn: 19 Uhr.

 

Freitag, 7. September 2018: Lesung aus "Das Serum des Doctor Nikola" für den Förderverein Rudolf von Bennigsen. RvB-Bibliothek im Bahnhof Springe-Bennigsen, 19.30 Uhr.

 

 

Messen, Cons, Büchertische

 

Sonnabend und Sonntag, 3. und 4. Februar: Lokolino in Göttingen. Ich bin voraussichtlich mit einer Nestis-Lesung dabei. Daten folgen.

 

Donnerstag bis Sonntag, 15.-18. März 2018: Leipziger Buchmesse: Ich bin am Donnerstag von 12.30 bis 13 Uhr mit einer Nestis-Lesung mit dabei. Danach Signierstunde am Stand des Verlags Monika Fuchs.

 

Montag bis Freitag, 15.- 19. April 2019: 2. Helgoländer Lesefestival. Nestis und ich wollen wieder dabei sein auf unserer Lieblingsinsel.

Links

Meine Heimseite: www.petrahartmann.de

Mein Gezwitscher: www.twitter.com/PetraHartmann

 

Facebook-Autorenseite: https://www.facebook...nPetraHartmann/

 

Seite der Nestis-Serie:

www.nestis.net

Neueste Kommentare

Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven und die Neue Presse in Hannover. Derzeit ist sie bei der Volksstimme in Gardelegen beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

Termine der Hildesheimlichen Autoren

Dezember

Dienstag, 12. Dezember: Weihnachts-Lesung im Café Marie im Stadthaus Laatzen mit den Hildesheimlichen Autoren. Marktplatz 2, 30880 Laatzen. Beginn: 15 Uhr.

Mittwoch, 13. Dezember: Weihnachts-Lesung für den Seniorenbund mit den Hildesheimlichen Autoren. Woermannstraße 70 a in Hannover-Herrenhausen. Beginn: 15 Uhr.

Sonnabend, 16. Dezember: High Noon auf Radio Tonkuhle. Mit Marlene Wieland, Elviera Kensche, Petra Hartmann und Hans-Jürgen Fischer. Beginn: 12 Uhr. Livestream: www.tonkuhle.de/livestream

 

Januar

Sonnabend, 20. Januar: High Noon auf Radio Tonkuhle mit den Hildesheimlichen Autoren. Beginn: 12 Uhr. www.tonkuhle.de/livestream

 

Februar

Sonnabend, 17. Februar: High Noon auf Radio Tonkuhle mit den Hildesheimlichen Autoren. Beginn: 12 Uhr. www.tonkuhle.de/livestream

Freitag, 23. Februar: Die Tränen der Hexen. Nach dem gleichnamigen Roman von Uwe Grießmann. Szenische Lesung mit Musik, Tanz und Spieleinlagen. TfN (F1) Hildesheim, Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim. Beginn: 19:30 Uhr. Eintritt: Euro 7, ermäßigt Euro 5. Einlass ab 19 Uhr, Mindestalter 16 Jahre. Kartenvorverkauf im TfN-ServiceCenter und online.
 

Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Diskutiert mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms über den "ossianischen Roman": http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Diskutiert mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs über den Meermädchenroman:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Diskutiert mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl über die Anthologie der "Phantastik Girls": http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hiödesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.


eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012 (Download hier)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Meine Bücher 1998 - 2011

Angehängtes Bild: Cover_falkenfruehling.jpg

Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

Angehängtes Bild: dieletztefalkin2.jpg

Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


Angehängtes Bild: felsBig.jpg

Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


Angehängtes Bild: Darthula_klein.jpg

Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


Angehängtes Bild: weihnachten_im_Schneeland.jpg

Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



Angehängtes Bild: movennaprinz.jpg

Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


Angehängtes Bild: movenna.jpg

Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


Angehängtes Bild: mond.jpg

Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


Angehängtes Bild: feenzauber.jpg

Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen

Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


Angehängtes Bild: barrikade.jpg

Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


Angehängtes Bild: mundt.jpg

Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


Angehängtes Bild: buchfaust.gif

Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist.

Impressum

Dieses Blog ist ein nicht geschäftsmäßiges Angebot.

Verantwortlich für den Inhalt:

Petra Hartmann

 

Postanschrift:

Hopfenkamp 12

31188 Holle

 

Mail:

hartmann (Punkt) holle (at) web (Punkt) de

 

Telefon:

Null-Fünf-Null-Sechs-Zwei / Acht-Eins-Neun-Eins