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Exodus 35 (Oktober 2016)

Kurzgeschichten

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14 Antworten in diesem Thema

#1 Dyrnberg

Dyrnberg

    Cybernaut

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Geschrieben 30 October 2016 - 09:27

Am 22. Oktober 2016 ist Exodus #35 erschienen.

 

LITERARISCHER Inhalt:

Stories

    Arno Behrend: »Drachenreiter«
    Gabriele Behrend: »Suicide Rooms«
    R. B. Bonteque: »New Mars Mayflower«
    Frank Neugebauer: »Das grüne und das rosa Medaillon«
    Sven Holly Nullmeyer: »Mein geliebtes Kometenschweifchen«
    Uwe Post: »Amen, Smartgod«
    Nicole Rensmann: »Du bist das Beste!«
    Fabian Tomaschek: »Spectaculum Veritatis Homini«

Lyrik · Section

    Victor Boden: »abgespeichert«

 Leitartikel zur »Galerie«

    Ralf Bodemann: »Grenzen überschreiten«

 

 

Empfehlungen? Meinungen? Kommentare? (Ich bin erst mit #34 beschäftigt.)

 

 

 

 



#2 Armin

Armin

    Entheetonaut

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Geschrieben 31 October 2016 - 18:11

Empfehlungen? Meinungen? Kommentare? (Ich bin erst mit #34 beschäftigt.)

 

Liegt auf dem großen, großen Stapel ...



#3 Amtranik

Amtranik

    Hordenführer

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Geschrieben 01 November 2016 - 10:08

Liegt auf dem großen, großen Stapel ...

Dito



#4 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 05 November 2016 - 18:41

Ich habe die Macher von Exodus interviewt:

https://phantastikon...ische-aussicht/


Galactic Pot Healer - die etwas andere Bar
http://defms.blogspo...pot-healer.html


#5 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 05 November 2016 - 21:48

»Mein geliebtes Kometenschweifchen« ist anscheinend eine Hommage an Ion Tichy. Nett, aber harmlos.

»Drachenreiter« kommt langsam in Schwung, dann aber gewaltig. Ganz toll ausgedachte Geschichte von Arno.


RETTE SICH WER KANN! WALPAR IST WIEDER DA!  Walpar Tonnraffir und die Ursuppe mit extra Chili |||  uwepost.de ||| deutsche-science-fiction.de


#6 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 07 November 2016 - 10:27

Die Story von Nicole Rensmann ist zwar souverän geschrieben, aber die Inszenierung ist für mich suboptimal, vor allem der hastig runtererzählte Abschnitt mit den Ersatzeltern, die eigentlich gar keine Figuren sind, sondern nur ... plottechnisch notwendig  :mellow: . Die Erzählung schwankt zwischen Horror, Psychothriller, Mystery (die Welt wirkt anfangs unnatürlich leer) und Groteske (Dr. Frankner? Frankenstein, ja, kapiert!). Völlig misslungen das Ende. Zwischen den Anführungszeichen müsste doch wohl eher stehen: Ich bring dich um!!!!


RETTE SICH WER KANN! WALPAR IST WIEDER DA!  Walpar Tonnraffir und die Ursuppe mit extra Chili |||  uwepost.de ||| deutsche-science-fiction.de


#7 Arno Behrend

Arno Behrend

    Ufonaut

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Geschrieben 30 November 2016 - 19:51

Ich habe "Spectaculum Veritatis Homini" von Fabian Tomaschek gelesen. Die Grundannahme der Geschichte funktioniert einfach nicht. Wenn man versuchen wird, mir weiszumachen, dass ich auf dem Mars bin und nicht auf der Erde, werde ich es aufgrund der Schwerkraft schon merken. Dann Hypnose als Lösung einzuführen, passt auch nicht. Wenn die Astronauten hypnotisiert waren, warum haben sie dann noch misstrauisch Messwerte zusammengetragen, um beweisen zu können, dass sie doch nicht auf dem Mars waren? Wenn Hypnose ausreicht, warum hat man sie dann überhaupt noch einen Raumflug machen lassen und eine Kulisse für sie hingestellt? Es würde doch ausreichen, wenn man ihnen bloß einflüstert, dass sie den Flug erlebt haben. Die Charakterisierungen und Beschreibungen sind gut. Besonders gefallen haben mir die Einfälle zu den Problemen der Astronauten, sich wieder an die Verhältnisse auf der Erde zu gewöhnen, dass ihnen der Tag- und Nachtrhythmus beispielsweise nichts mehr bedeutet. Es gibt aber auch mehrere rätselhafte Andeutungen im Text die nicht weitergeführt werden. Im Ganzen: Gut geschrieben aber schwach geplottet.



#8 Armin

Armin

    Entheetonaut

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Geschrieben 18 January 2017 - 08:00

Sven Holly Nullmeyer: Mein geliebtes Kometenschweifchen

Nicht mein Ding. Das liegt an der Briefform, die mich langweilt, und am leicht überdrehten Tonfall des Erzählers („So, mein Mondstäubchen“), der dann auch noch ständig ins ausführliche, sehr schwurbelige Erklären kommt. Leider kein guter Auftakt für die neue Exodus-Ausgabe.

 

Arno Behrend: Drachenreiter

Schon besser, sogar viel besser. „Drachenreiter“ hat mir sehr gut gefallen, weil’s nicht nur souverän geschrieben ist und bis zum Ende spannend bleibt, sondern auch, weil hier – im Gegensatz zum „Kometenschweifchen“ – eine echte Geschichte erzählt wird. Das mag ich, so darf’s weitergehen.

 

Nicole Rensmann: Du bist das Beste!

Leider am Anfang wieder eher Bericht als Story, die endlosen Erklärungen der Mutter sind eine doch ziemlich zähe Angelegenheit; erst mit Nellies Flucht wird das Ganze interessanter. Ab da bis zum Ende gern gelesen, weil man dann auch mit ihrem Schicksal mitfühlen kann; das gleicht allerdings den in meinen Augen vermurksten Auftakt, der mich total kalt gelassen hat, nicht ganz aus. Frankner/Frankenstein ist natürlich … na ja.

 

Victor Boden: abgespeichert

Zu Lyrik sollte ich mich eigentlich überhaupt nicht äußern, weil mir da jede Kompetenz fehlt. Hier geht diese Unkenntnis so weit, dass ich meine Zweifel habe, ob der kurze Text überhaupt als Lyrik einzuordnen ist. Grundsätzlich gilt außerdem, dass Texte, in denen Wörter fett gesetzt werden müssen, mein Misstrauen wecken.



#9 Armin

Armin

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Geschrieben 19 January 2017 - 07:57

Fabian Tomaschek: Spectaculum Veritatis Homini

Es ist schade, dass diese ganze Geschichte mit der Marsreise so unlogisch daher kommt (Arno hat da in seinem Kommentar schon die wesentlichen Punkte genannt). Wäre das stimmiger, hätten wir hier bestimmt eine tolle Story. Die ist nämlich gut erzählt, hat interessante Figuren und kommt auch wirklich spannend daher. Insofern eigentlich gern gelesen, schade nur, dass es logisch holpert.

 

Uwe Post: Amen, Smartgod

Gute Idee, die sich beim allgemeinen Smartphone-Wahn ja eigentlich anbietet, gut und für den Leser amüsant umgesetzt. Dem ausbrechenden Chaos im Mittelteil hätte man vielleicht noch ein paar zusätzliche Zeilen widmen können, da wäre sicher noch Stoff für einige weitere vergnügliche Szenen gewesen. Ich persönlich hätte auch kein Happy-End gebraucht, will aber gar nicht meckern, weil ich die Story gerne gelesen habe und die Länge letztlich ja auch gut passt: schön auf den Punkt gebracht.



#10 Armin

Armin

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Geschrieben 22 January 2017 - 09:01

Frank Neugebauer: Das grüne und das rosa Medaillon

Ein Plot aus der Steinzeit der Science Fiction, auch stilistisch nicht sehr prickelnd, sondern eher holprig erzählt, wirklich spannend wird’s auch nicht – das war leider nichts.

 

R. B. Bonteque: New Mars Mayflower

Eine Geschichte, die ich mir ein paar Seiten länger gewünscht hätte. Der Mars, die Krachnog, die Brawllog – da hat’s tolle Details, ein sehr lebendiger, gut ausgedachter Hintergrund, vor dem sich eine interessante Geschichte entwickelt. Nervig nur die Szene, in der der Klassenstreber runterbeten muss, wie die Menschen zum Mars gekommen sind; diese Erklärungen hätte der Autor vielleicht etwas eleganter in den Text packen können. Klasse dafür, wie derselbe Streber Bekanntschaft mit einem Krachnog macht. Insgesamt gerne gelesen.

 

Gabriele Behrend: Suicide Rooms

Müssen deutsche Kurzgeschichten englische Titel haben? Natürlich nicht, aber „Suicide Rooms“ klingt halt schon cooler als „Selbstmordräume“ oder „-zimmer“ oder Ähnliches. Das Gegenteil von „cool“ ist die Hauptfigur der Geschichte, Herr Schmidt, der das auch selbst erkennt, seines ereignislosen Lebens überdrüssig ist und deshalb sterben will. Natürlich nur, bis er sich in die attraktive Sterbehelferin Manuela, die sich bei „Friendesruh“ (das wäre vielleicht ein schöner deutscher Titel für die Story gewesen) um seinen Fall kümmert, verliebt hat …

Sehr gut geschrieben, konsequent bis zum (allerdings vorhersehbaren) Ende geschrieben – Höhepunkt dieser Ausgabe.

 

Sven Holly Nullmeyer: Liebes Sternengefunkel

Der Kreis schließt sich, insofern ergibt der Auftakt mit dem „Kometenschweifchen“ nachträglich doch Sinn – ohne dass mir die beiden Texte deshalb besser gefallen. Das ist einfach nicht mein Ding, angesichts der angenehmen Kürze aber zu verschmerzen.    



#11 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

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Geschrieben 22 January 2017 - 12:18

Okay, dann traue ich mich auch mal, mein Feedback abzugeben.
 
Die Redaktion: Editorial
Inhalt: Es tut sich was in der SF.
Fazit: Netter Rückblick nebst Bestandsaufnahme. Kann man zustimmen.
 
Sven Holly Nullmeyer: Mein geliebtes Komentenschweifchen
Inhalt: Der Protagonist gerät in eine LEM-(=Lokale Multiple Universums-)Störung, die ihm einiges über alternative Universen offenbart. Nun hofft er, dass sein geliebtes Kometenschweifchen/Solarwindschen etc. ihn auch in diesem Universum noch liebt. 
Fazit: Niedlich, nett, humorvoll, stimmig. Gelungene, amüsante Fingerübung zum Zwischendurch-Lesen.
Jan Hillen liefert eine klassische Illustration. Und die ist klassisch gut.
 
Arno Behrend: Drachenreiter
Inhalt: Die Sonne wird seit 4000 Jahren von unzähligen 'Drachen' verdunkelt, die einfach nur am Himmel hängen. Eine Expedition dringt erstmals in Bereiche jenseits der Atmosphäre vor und soll Auskunft über das Wesen der 'Drachen' geben. Doch die entpuppen sich als Menschenwerk.
Fazit: Grundidee konsequent weiterentwickelt von Andreas Eschbachs "Herr aller Dinge", spannende Dramaturgie, sprachlich nur wenig verbesserungsfähig. Starke Pointe!
Uli Bendicks Illu ist realistisch und detailreich dargestellt. Exzellent!
 
Nicole Rensmann: Du bist die Beste!
Inhalt: Marie ist ein 12jähriges Retortenkind, die von ihrer 'patenten' Mutter immer weiter optimiert wird. Eines Tages reißt sie aus und findet Zuflucht bei einer normalen Familie, die sie so annimmt, wie sie ist.
Fazit: Vor allem die erste Hälfte atmosphärisch dicht und spannend. Danach musste sie zu viel erklären. Ende ist ausbaufähig.
Uli Bendick liefert eine eindrückliche SW-Collage. Ist aber nicht ganz mein Fall.
 
Fabian Tomaschek: Spectaculum Varitatis Homini
Inhalt: Ava, Mitglied der ersten bemannten Marsmission, wird nach ihrer Rückkehr auf die Erde von einer U-Bahn überfahren. Auch die anderen 'Marsianer' fühlen sich beobachtet. Und fragen sich, ob sie tatsächlich auf dem Roten Planeten waren.
Fazit: Idee bekannt und etwas hanebüchen (die logischen Widersprüche wurden ja schon von Arno benannt), aber die Story liest sich flüssig und spannend. Schade, ohne die Logikfehler hätte das uneingeschränkt gut werden können.
Jan Hoffmanns Grafiken sind großartig.
 
Uwe Post: Amen, Smartgod!
Inhalt: Die Smartgods führen zusammen, was zusammen gehört. Auch ohne Taufe und jungfräuliche Heirat.
Fazit: Amüsante Vignette mit dem üblichen Post-Humor.
Mario Heyers Werk erscheint mir etwas zu glatt und geleckt. Photoshop lässt grüssen.
 
Frank Neugebauer: Das grüne und das rosa Medaillon
Inhalt: Oberst Bach hat die Menschheit bei der großen Katastrophe vor 650 Jahren gerettet. Seitdem harrt sie in einem unterirdischen Nuklearbunker aus. Oder in einem Generationenraumschiff?
Fazit: Bewegende Studie über die Manipulierbarkeit der Menschen durch Mythen. 'Iraque has got weapons of mass destruction.'
Chris Schlichts Illu ist großartig, wie immer. Vor allem die Tänzerinnen.
 
R.B.Bonteque: New Mars Mayflower
Inhalt: Auf dem Planeten New Mars führen die Menschen seit Jahrzehnten Krieg gegen die Brawllog. Alice wird verwundet von den Brawllog aufgegriffen und geheilt. Plötzlich versteht sie deren telepathische Sprache - und eine Hintergründe des Krieges.
Fazit: Schöne Variation bekannter Idee, atmospärisch dicht, emotional bewegend, sauber geschrieben. Gelungen!
Sind das wirklich Stiche, die Hubert Schweizer da abliefert? Trotz akribischer Schraffuren sind die Figuren und ihre Posen sehr lebendig.
 
Gabriele Behrend: Suicide Rooms
Inhalt: Günter Schmidt möchte nicht mehr weiterleben. Er begibt sich zu einem Suicide Room, wo er sich bei den Vorberetungen zum letzten Akt in seine Betreuerin Manuela verliebt.
Fazit: süße Idee, etwas auktorial-betulich erzählt (aber passend), nette Pointe. Ja, nett insgesamt.
Gabi hat ihre Story selbst illustriert mit vier großflächigen, dekorativen Detailstudien.
 
Sven Holly Nullmeyer: Liebes Sternengefunkel
Inhalt: Lev wird beim Einkauf von intelligenten Waren belästigt und verführt.
Fazit: Niedliche Satire für Zwischendurch.
Jan Hillens Illu passt.
 
Stas Rosin: Galerie
Inhalt: BOAH!
Fazit: SUPER!
Eine umfassendere Meinungsäußerung findet man in meiner Einleitung "Grenzen überschreiten", deren Beurteilung ich anderen überlasse.
 
Insgesamt eine gelungene Ausgabe. Höhepunkt ist Stas Rosins Galerie, meine Story-Favoriten sind die Beiträge von Neugebauer, Bonteque und Arno Behrend. 
 
Gruß
Ralf

Bearbeitet von ShockWaveRider, 23 January 2017 - 11:59.

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#12 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 22 January 2017 - 22:33

R. B. Bonteque: New Mars Mayflower

Ich freue mich immer, wenn mir (relativ) junge, zuvor unbekannte Autoren unterkommen. Etwas enttäuscht bin ich, wenn die frischen Autoren dann altmodische Plots abliefern. Diese Story liefert ein furioses Geballer mit ekligen Menschen+Aliens, leicht exotischem Austragungsort (New Mars, Armin, nicht Mars!) und von Telepathie bis zur globalen Vergiftung und Familiendrama bekannte Versatzstücke, ist aber durchaus flott erzählt, am Ende ein bisschen moralisierend, und mit wenig Holpern (aber gibt es wirklich öffentliche Verkehrsmittel mit Ledersitzen?!). Insofern in Ordnung. Und als nächstes bitte was Neues erzählen, bin gespannt!

 

Übrigens hat "Die Stadt der XY" von Dirk Alt (EXODUS 34) ein ähnliches Thema (Ausrottung der Einheimischen und anschließende Besiedlung). Darauf weise ich deswegen hin, weil die Erzählungen ansonsten unterschiedlicher nicht sein könnten.


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#13 lapismont

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Geschrieben 25 January 2017 - 14:45

Sven Holly Nullmeyer: Mein geliebtes Komentenschweifchen
fand ich okay. 

Arno Behrend: Drachenreiter

Der Anfang zog sich etwas, dann entwickelte die Geschichte aber doch eine gewisse Spannung. Thematisch auf jeden Fall super.

 

Uwe Post: Amen, Smartgod!

Gemütliche Post-Story. Trixi taucht auch auf und das macht gleich noch glücklicher. 


Bearbeitet von lapismont, 25 January 2017 - 14:45.

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#14 klox

klox

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Geschrieben 09 April 2017 - 18:27

Sven Holly Nullmeyer: Mein geliebtes Komentenschweifchen
Sven Holly Nullmeyer: Liebes Sternengefunkel
Hat mir beides sehr gut gefallen. Auch wenn es doch stark bei Lem abgekupfert war
Note 2
 
Arno Behrend: Drachenreiter

Für mich die beste Geschichte der Ausgabe

Note 2

 

Nicole Rensmann: Du bist die Beste!
An sich gut geschrieben, aber das Ende habe ich nicht ganz verstanden. Die neue Familie bleibt etwas blass
Note 3
 
Fabian Tomaschek: Spectaculum Varitatis Homini
Nicht besonders logisch. Seltsames Ende
Note 4
 
Uwe Post: Amen, Smartgod!
Typisch Post, aber irgendwie ist mir die Pointe entgangen
Note 4
 
Frank Neugebauer: Das grüne und das rosa Medaillon
Fängt gut an und läßt dann schnell nach. Das Ende ist vermurkst
Note 3
 
R.B.Bonteque: New Mars Mayflower
Zu stark konsturiert und Ende erschien mir das ganze nicht besonders logisch.
Note 4
 
Gabriele Behrend: Suicide Rooms

Vielleicht ein wenig betulich, und das Ende war vorhersebar. Insgesamt hat es mir aber gut gefallen.

Note 2

 

Stas Rosin: Galerie
Der Stil gefält mir eigentlich nicht besonders, aber trotzdem orignelle Grafiken und sehr eigenständig
Note 3
 
Insgesamt eine der schwächeren Ausgaben, aber ihr Geld trotzdem wert :-)


#15 lapismont

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Geschrieben 13 April 2017 - 09:51

Hab jetzt als KLP-Vorbereitung wieder reingeschaut.

 

Gabriele Behrend: Suicide Rooms

Wurde eigentlich schon alles geschrieben. Betulich, vorhersehbar und nur die Prämisse könnte man unter SF einordnen. Den Erzählstil mochte ich gar nicht.

Bekommt von mir keine Punkte.


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