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Armin schreibt



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Fish - Man with a Stick

Geschrieben von Armin , in Musik 12 September 2018 · 28 Aufrufe

Ein erster Song von der neuen Fish-EP A Parley with Angels, die am 21. September veröffentlicht wird und neben einigen Live-Aufnahmen drei brandneue Songs vom Doppelalbum Weltschmerz enthält, das nächstes Jahr als Fishs letzte Studioscheibe erscheinen soll.



Mehr Infos:
http://fishmusic.scot/


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Alpha

Geschrieben von Armin , in Film 09 September 2018 · 28 Aufrufe

Schade: Für den Steinzeitfilm „Alpha“ haben die Macher eigens eine prähistorisch anmutende Sprache entwickeln lassen, die der Zuschauer dank Untertiteln trotzdem verstehen kann. Aber leider nur im Original. In der deutschen Synchronisation wurde auf diesen löblichen Aufwand verzichtet, die Figuren unterhalten sich, als stammten sie nicht aus einer 20 000 Jahre zurückliegenden Epoche, sondern bestenfalls von vorgestern. Das raubt dem Film viel an möglicher Authentizität und mag einer der Gründe dafür sein, warum „Alpha“ zwar nett anzuschauen, aber keinesfalls ein größeres emotionales Erlebnis ist. Regie führt Albert Hughes, bisher ausschließlich zusammen mit seinem Zwillingsbruder Allen bei Filmen von „Menace II Society“ (1993) bis „The Book of Eli“ (2010) aktiv.

Keda (Kodi Smit-McPhee) darf zum ersten Mal mit den Männern seines Stammes auf die Büffeljagd gehen. Stammesführer ist sein Vater Tau (Jóhannes Haukur Jóhannesson), der ihm weise Ratschläge wie „Wer überleben will, muss geduldig sein und darf niemals aufgeben“ mit auf den Weg gibt. Darauf muss Keda schon bald zurückgreifen, denn bei der ersten Begegnung mit einer Büffelherde kommt es zu einem tragischen Unglück: Während die Jäger die Tiere über eine steile Klippe in den Tod treiben, attackiert einer der Büffel ausgerechnet Keda – und dieser stürzt ebenfalls in die Schlucht. Zwar bleibt er auf einem Felsvorsprung liegen, doch sein Stamm hält ihn für tot und selbst sein Vater Tau lässt sich überreden, mit der Jagdbeute, aber ohne Keda den Heimweg anzutreten. Der erwacht aber doch noch und kämpft sich zunächst allein durch die Wildnis. Als ihn ein Rudel Wölfe attackiert, verletzt er den Anführer und vertreibt so die anderen, bringt es dann aber nicht übers Herz, das Tier zu töten. Stattdessen pflegt er den Alpha getauften Wolf gesund und die beiden helfen sich gegenseitig.

Die eindrucksvollen Bilder der urzeitlichen Landschaft sind ein zweischneidiges Schwert, sieht man ihnen doch immer wieder die Herkunft aus dem Computer an, sodass sie nicht etwa archaisch, sondern eher künstlich-glatt wirken. Ähnliches gilt für Kedas Leidensweg. Der ist, verglichen mit einem schonungslosen Überlebenskampf, wie ihn beispielsweise der von Leonardo DiCaprio verkörperte Trapper in „The Revenant“ (2016) führen muss, eher die gemütliche Light-Variante in Wohlfühlatmosphäre. Zwar macht Darsteller Kodi Smit-McPhee seine Sache gut, irgendwie läuft es für seine Figur aber allem Unglück zum Trotz dann doch zu sehr wie geschmiert, als dass man mit ihm leiden könnte. Und auch Wolf Alpha wird viel zu schnell brav wie ein Lamm. Echte Spannung entsteht bei so geringen Widerständen leider nicht.

Ein Film von Allen (nicht Albert) Hughes:
Broken City (2013)


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Mission: Impossible – Fallout

Geschrieben von Armin , in Film 05 August 2018 · 57 Aufrufe

Die „Mission: Impossible“-Reihe bleibt auf einem hohen Niveau. Nach dem gelungenen „Rogue Nation“ (2015) geht es im sechsten Film genauso weiter. Erneut unter der Regie von Christopher McQuarrie („Jack Reacher“), der auch fürs Drehbuch verantwortlich ist, wird unter dem Titel „Fallout“ rasante Unterhaltung geboten: ein Plot, der pausenlos neue Wendungen bietet, ohne sich dabei in den eigenen Fallstricken zu verfangen, augenzwinkernder Humor und Actionszenen, die gut dosiert, aber trotzdem richtig spektakulär sind. Von Abnutzungserscheinungen bei der Reihe, 1996 gestartet und auf der alten Fernsehserie „Kobra, übernehmen Sie“(1966 bis 1973) basierend, keine Spur.

Die „Impossible Mission Force“ (IMF) hat einen neuen Auftrag für ihren Spitzenagenten Ethan Hunt (Tom Cruise): Plutonium, aus dem Atombomben gebaut werden könnten, soll dringend sichergestellt werden. Das geht allerdings zunächst schief und Hunt sowie seine Kollegen Benji Dunn (Simon Pegg) und Luther Stickell (Ving Rhames) haben es mit Terroristen zu tun, die sich „Apostel“ nennen und auf den Weltuntergang hinarbeiten – da darf der von Hunt im vorangegangenen Film aus dem Verkehr gezogene Bösewicht Solomon Lane (Sean Harris) natürlich nicht fehlen. Ein anderes Süppchen kocht derweil CIA-Chefin Erica Sloane (Angela Bassett), die mit Walker (Henry Cavill) ein Eisen im Feuer hat. Und dann ist da ja auch noch die ehemalige MI6-Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson), die ebenfalls ganz eigene Pläne verfolgt. Die wilde Jagd führt die Akteure kreuz und quer über den halben Globus, sodass sie sich unter anderem in Belfast, Berlin, Paris, London und schließlich in der Himalaya-Region Kaschmir austoben dürfen.

Christopher McQuarrie beweist erneut ein gutes Händchen für eine trickreiche Handlung, bei der keine Langeweile aufkommt: Angesichts der vielen unterschiedlichen Parteien, die das Plutonium in ihren Besitz bekommen oder sich gegenseitig an den Kragen gehen wollen, ist für zahllose Wendungen gesorgt, von denen längst nicht alle absehbar sind. Auch die Action spielt naturgemäß eine wichtige Rolle, wenn auch nicht so aberwitzig dick aufgetragen wird, wie das in früheren Filmen der Reihe (speziell John Woos Teil zwei) der Fall gewesen ist. Der Fokus liegt eher auf handfesten Verfolgungsjagden mit Auto und Motorrad – Erfolgsrezept: immer schön in den Gegenverkehr fahren –, Prügeleien und einem dann doch spektakulären Finale mit zwei Hubschraubern. Daneben kommen aber auch die Figuren nicht zu kurz: Zum bewährten Ensemble kommt Neuzugang Henry Cavill („Man of Steel“) als undurchsichtiger CIA-Agent hinzu, der ebenso eine echte Bereicherung ist wie der von Sean Harris erneut überzeugend verkörperte Schurke Lane.

Ältere Filme der Reihe:
Mission: Impossible - Rogue Nation (2015)
Mission: Impossible - Phantom Protokoll (2011)
​Mission: Impossible 3 (2006)

Weitere Filme mit Tom Cruise:
Barry Seal - Only in America (2017)
Edge of Tomorrow (2014)
Oblivion (2013)
Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat (2009)
Von Löwen und Lämmern (2007)



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Ant-Man and the Wasp

Geschrieben von Armin , in Film 28 July 2018 · 122 Aufrufe

„Ant-Man“ war 2015 ein Überraschungserfolg aus den Marvel Studios, ein sympathischer Film mit einem sehr menschlichen Helden, der sich geschickt gegen den Trend seiner Superhelden-Kollegen stellte, alles noch ein Stück spektakulärer als zuvor zu gestalten. Da passt es gut, dass die Fortsetzung, erneut unter der Regie von Peyton Reed, recht zeitnah nach dem dramatischen Showdown des dritten „Avengers“-Streifens in die Kinos kommt und es hier, wenn auch mit Einschränkungen, wieder etwas geerdeter zugeht.

Weil er gegen das Sokovia-Abkommen verstoßen hat, sitzt Scott Lang (Paul Rudd) mit einer Fußfessel daheim seine Strafe ab, bespaßt seine Tochter Cassie (Abby Ryder Fortson) und lässt sich vom übereifrigen FBI-Agenten Woo (Randall Park) das Haus auf den Kopf stellen. Doch schon bald zwingen ihn die Ereignisse, das Ant-Man-Kostüm aufs Neue überzustreifen. Die eigentlich vor vielen Jahren im subatomaren Raum verschwundene Janet Van Dyne (Michelle Pfeiffer) taucht in einem sehr real wirkenden Traum auf. Das bringt Scott wieder mit Dr. Hank Pym (Michael Douglas) und Hope (Evangeline Lilly) zusammen, Ehemann und Tochter der Verschollenen, die nichts unversucht lassen, sie zu retten. Doch da ist auch die vom Schicksal schwer gezeichnete Ghost (Hannah John-Kamen), die auf Janets Kosten ihr eigenes Leben retten will. Bei so viel Dramatik sorgen neben ein paar kleinen Gaunern vor allem Scotts Freunde um Quasselstrippe Luiz (Michael Peña) für komödiantische Auflockerung.

Zwei Dinge kann man „Ant-Man and the Wasp“ negativ ankreiden: Das pseudowissenschaftliche Gequatsche, das sich immer wieder einschleicht, ist genau einmal lustig, danach bremst es dann nur noch den Spaß aus. Und eine Bösewichtin zu kreieren, die in ihrer ganzen Tragik viel Potenzial bietet, das jedoch von optischen Spielereien abgesehen null Komma null ausgeschöpft wird, ist geradezu fahrlässig. Damit hat es sich dann aber auch schon mit dem Gemecker: Der Film ist wie schon sein Vorgänger mit einer ganzen Menge bestens funktionierender Gags gespickt, auch die Action-Szenen, speziell in den Straßen von San Francisco, kommen überzeugend daher. Das geballte Slapstick-Feuerwerk sorgt dafür, dass die eigentlich nicht sonderlich originelle Handlung immer unterhaltsam bleibt.


Das MCU hier im Blog:
Avengers: Infinity War (2018)
Black Panther (2018)
Thor - Tag der Entscheidung (2017)
Spider-Man: Homecoming (2017)
Guardians of the Galaxy Vol.2 (2017)
Doctor Strange (2016)
The First Avenger - Civil War (2016)
Ant-Man (2015)
Avengers: Age of Ultron (2015)
Guardians of the Galaxy (2014)
The Return of the First Avenger (2014)
Thor - The Dark Kingdom (2013)
Iron Man 3 (2013)
The Avengers (2012)
Captain America - The First Avenger (2011)
Thor (2011)
Iron Man 2 (2010)
Iron Man (2008)

Nach wie vor keine Ahnung, wo meine Kritik zu Der unglaubliche Hulk (2008) abgeblieben ist ...


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Renegades – Mission of Honor

Geschrieben von Armin , in Film 01 July 2018 · 63 Aufrufe

Schon seltsam: Gedreht wurde „Renegades – Mission of Honor“ bereits 2015, kam aber erst im September 2017 in verschiedenen Ländern in die Kinos und hierzulande sogar erst jetzt pünktlich zur Saure-Gurken-Zeit während der Fußball-WM. Das deutet nicht unbedingt darauf hin, dass hier ein Meisterwerk aus den Archiven der Filmindustrie zutage gefördert wird, eine Vermutung, die sich schnell als zutreffend erweist. Regisseur Steven Quale („Storm Hunters“) hat eine uninspirierte Mischung aus Action-, Kriegs- und Schatzjägerfilm zusammengerührt, in der viel geblödelt wird, ohne dass es witzig wäre, und noch mehr geschossen wird, ohne dass auch das irgendwie Eindruck hinterlassen würde.

Im Mittelpunkt des wirren Geschehens steht eine Spezialeinheit amerikanischer Soldaten, die im Jahr 1995 im vom Bürgerkrieg gebeutelten Bosnien für Ordnung sorgen sollen. Allerdings stellen sich Matt Barnes (Sullivan Stapleton), Stanton Baker (Charlie Bewley), Kurt Duffy (Diarmaid Murtagh), Ben Moran (Joshua Henry) und Jack Porter (Dimitri Leonidas) ziemlich dämlich an, was ihnen neben viel bleihaltiger Luft auch einen ordentlichen Anpfiff ihres Vorgesetzten Levin (J.K. Simmons) verschafft. Doch wie es der Zufall so will, trägt Bakers Freundin, die einheimische Kellnerin Lara (Sylvia Hoeks), ein Geheimnis mit sich herum: Sie weiß von einem 300 Millionen Dollar schweren Goldschatz, der einst von den Nazis in einer versunkenen Stadt in einem nahe gelegenen See versteckt wurde. Während Lara das hehre Ziel verfolgt, ihrem Volk mit dem Geld helfen zu wollen, sind die Soldaten vor allem daran interessiert, es in die eigene Tasche zu stecken – dass es hier um die Ehre gehen könnte, wie der Untertitel des Films verheißt, stimmt leider nicht.

So weit, so schlecht. Was in Bosnien passiert ist, interessiert den Film nicht wirklich, wie er ohnehin um alles, was auch nur ansatzweise brisant oder interessant sein könnte, einen weiten Bogen macht. Die Figuren definieren sich lediglich über eine Reihe kaum lustiger Sprüche, die Handlung schleppt sich mühsam von einem Logikloch zum nächsten. Dass am Drehbuch Luc Besson („Valerian“) beteiligt gewesen ist, klingt da nur wie ein weiterer schlechter Witz.

Film von Steven Quale:
Storm Hunters (2014)


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Sätze für die Nachwelt (CCXII)

Geschrieben von Armin , in Fußball 28 June 2018 · 135 Aufrufe

Wenn es optimal läuft, werden wir Zweiter und spielen gegen Deutschland im Achtelfinale.
(Paulo Wanchope, ehemaliger Stürmer-Star von Costa Rica, im kicker vom 14. Juni.)


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Ocean’s 8

Geschrieben von Armin , in Film 27 June 2018 · 59 Aufrufe

So unterhaltsam die Heist-Komödie „Ocean’s Eleven“ (2002) gewesen ist, so überflüssig gestalteten sich die beiden Fortsetzungen in den Jahren 2004 und 2007. Die Geschichte war längst erzählt, wurde durch müde Variationen der Grundidee („wir rauben ein Museum aus“, „wir rauben noch ein Casino aus“) nicht besser. Braucht’s deshalb einen Ableger, in dem plötzlich alle sympathischen Schurken weiblich sind? Sicher nicht, auch wenn, gerade angesichts einer guten Besetzung, vielleicht doch ein ganz amüsanter Streifen daraus werden könnte. Dafür müsste man allerdings eine andere Vorgehensweise als Regisseur und Drehbuchautor Gary Ross („Die Tribute von Panem – The Hunger Games“) wählen, der sich allzu sklavisch ans reichlich ausgelutschte Erzählmuster der drei Filme von Steven Soderbergh hält.

Debbie Ocean (Sandra Bullock) ist die Schwester von Danny Ocean, in den bisherigen Filmen von George Clooney verkörpert, der aber dieses Mal keinen Auftritt hat, weil er tot sein soll. Weil sie fünf Jahre im Knast gesessen hat, hatte Debbie alle Zeit der Welt, den perfekten Plan auszuknobeln. Ziel ihrer Begierde ist ein Diamanten-Collier, das schlappe 150 Millionen Dollar wert sein soll. Dafür muss sie zunächst einmal eine Crew zusammentrommeln, die ihr hilft, den Raubzug auf einer exklusiven Spendengala in New York durchzuführen.

Anne Hathaway in der Rolle des vermeintlich nicht allzu hellen Schauspieler-Sternchens Daphne Kluger und Cate Blanchett als Debbies engste Komplizin Lou sind neben der Hauptperson leider die einzigen Figuren, die wenigstens halbwegs scharf gezeichnet werden. Zwar tummeln sich auch Helena Bonham Carter, Rihanna, Sarah Paulson, Awkwafina und Mindy Kaling im Team, ihre Charaktere erinnern aber nicht von ungefähr ans Personal der bisherigen „Ocean“-Filme, bleiben klischeebeladen und beliebig austauschbar. Das gilt auch für die lahme Handlung: Die kommt ewig nicht in die Gänge, erst im letzten Drittel, als der eigentliche Raubzug beginnt, wird es endlich, endlich interessant. Das rettet den Film in seiner Gesamtheit dann zwar nicht mehr, ist aber immerhin ein Trostpflaster. Dazu trägt Versicherungsdetektiv John Frazier (James Corden) einen wesentlichen Teil bei, der noch ein paar Heist-typische Winkelzüge ans Licht bringt, die dem Zuschauer im weitgehend humorfreien Geschehen wenigstens ein kleines Schmunzeln abringen. Trotzdem ist „Ocean’s 8“ insgesamt ziemlich überflüssig.

Mehr:
Ocean's Thirteen (2007)


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Das ist erst der Anfang

Geschrieben von Armin , in Film 17 June 2018 · 127 Aufrufe

Die Namen klingen vielversprechend: Morgan Freeman, Tommy Lee Jones und Rene Russo haben ihr Können in unzähligen Rollen gezeigt. Jetzt ist das Star-Trio gemeinsam in „Das ist erst der Anfang“ zu sehen, dem Alter der Akteure entsprechend – Russo ist mit 64 Jahren das Nesthäkchen – einer mit „Mission Ruhestand“ untertitelten Seniorenkomödie. Regie führt mit Roy Shelton („Tin Cup“), zuletzt 2003 für „Hollywood Cops“ verantwortlich, ein weiteres reiferes Semester, das dafür wohl extra seinen eigenen Ruhestand unterbrochen hat. Was sich leider als keine gute Idee erweist, den der restlos enttäuschende Film schafft vor allem eins: das Potenzial seiner Darsteller zu verschenken. Und zwar gnadenlos.

Duke Diver (Morgan Freeman) ist Manager einer luxuriösen Seniorenresidenz in Kalifornien. Als solcher lässt er es sich gut gehen, zeigt seine Künste auf dem Golfplatz und hat allerlei Liebschaften mit den allein stehenden Damen am Laufen. Ärger gibt es plötzlich gleich mehrfach: vor allem in Person von Neuankömmling Leo McKay (Tommy Lee Jones), der ihm den Rang als tollster Hecht im Teich in jederlei Hinsicht streitig machen will, aber auch durch Suzie Quinces (Rene Russo), die von der Chefetage mit der Überprüfung seiner Arbeit beauftragt worden ist. Dumm, dass Duke ein Vorleben hat: Mafia-Patin Delilah (Jane Seymour) erspäht den früheren Anwalt, der für das organisierte Verbrechen gearbeitet hat, in einem Werbespot und hetzt ihm prompt einen Killer auf den Hals.

Von der Anhäufung an Klischees einmal abgesehen, hätte man aus diesem Plot ja durchaus einen wenigstens unterhaltsamen Film machen können. Dafür fehlt es hier aber an allem: an Witz und flotten Sprüchen, an Tempo, an einer wie auch immer gearteten inneren Dramaturgie. Der Streifen plätschert emotionslos am Zuschauer vorbei, passend zum Titel ist das weniger „erst der Anfang“, sondern eher schon das Ende. Ob sich die Darsteller das fertige Produkt mal angesehen haben? Den Prozess auf Verpixelung ihrer Gesichter und Verschweigen ihrer Namen hätten sie sicher gewonnen. Da bleibt nur, allen einen schönen Ruhestand zu wünschen und bitte keine weiteren Peinlichkeiten dieser Art.


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Jurassic World: Das gefallene Königreich

Geschrieben von Armin , in Film 12 June 2018 · 156 Aufrufe

Eigentlich war schon mit dem ersten (1993), spätestens aber mit dem zweiten „Jurassic Park“-Film (1997) alles gesagt, Teil drei hat nun wirklich niemand gebraucht. Umso überraschender kam vor drei Jahren die prinzipiell gelungene Renaissance der Dinosaurier daher: Mit eindrucksvollen Bildern, jeder Menge Action und einem Schuss Humor bot „Jurassic World“ zumindest ordentliche Popcorn-Unterhaltung für die Sommerzeit, die die Kinokassen einmal mehr klingeln ließ. Eine neuerliche Fortsetzung war deshalb wohl unvermeidlich, wirklich originelle Ideen haben sich die Macher aber leider nicht abgerungen. Vieles in der turbulenten ersten Hälfte erinnert stark an die „Vergessene Welt“, später wird es dann trotz einem endlich mal neuen Schauplatz sogar ziemlich langatmig und auch langweilig.

Nachdem der Freizeitpark Geschichte ist, könnten die Dinosaurier eigentlich in Ruhe und Frieden auf ihrer Insel leben. Doch dann bricht dort ein gewaltiger Vulkan aus, der die Frage aufwirft: Rettet man die Tiere oder sollten sie besser ein zweites Mal aussterben? Eli Mills (Rafe Spall), der sich um die Geschäfte von Milliardär Benjamin Lockwood (James Cromwell) kümmert, dem früheren Partner von Dino-Vater John Hammond, hat eigene Pläne: Er bringt Claire Dearing (Bryce Dallas Howard), die frühere Parkmanagerin, und Dino-Flüsterer Owen Grady (Chris Pratt) zurück auf die Insel. Vordergründig, um die Dinosaurier zu retten. Tatsächlich verfolgt er aber ganz andere Pläne. Das offenbart sich spätestens, als die Handlung verlagert wird – in Lockwoods Spukschloss-ähnliches Anwesen.

Statt Faszination über imposante Urzeitgiganten und großer Bildgewalt regiert in der zweiten Hälfte des Films von Regisseur Juan Antonio Bayona klaustrophobischer Grusel – oder würde regieren, wenn das Geschehen auf der Leinwand auch nur ansatzweise schlüssig wäre. Ein richtig müde in Szene gesetzter Bösewicht, die üblichen Versatzstücke samt neunmalklugem Kind (die von Isabella Sermon gespielte Lockwood-Enkelin Maisie), dem sattsam bekannten fanatischen Großwildjäger und Söldner (Ted Levine) sowie natürlich dem neusten Dino aus der Genküche; das prickelt leider nicht mal ansatzweise. Wo auf der Insel zumindest noch die Bilder mächtiger Dinosaurier überzeugen können, ist danach auch wegen der hanebüchenen Handlung nur noch Tristesse angesagt. Und trotzdem deutet das Ende auf eine weitere Fortsetzung hin – besser wäre, mal wieder zehn bis zwanzig Jahre Gras über die Dinos wachsen zu lassen.


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Solo: A Star Wars Movie

Geschrieben von Armin , in Film 27 May 2018 · 182 Aufrufe

Die Figur des Han Solo wird auf ewig mit Schauspieler Harrison Ford verbunden bleiben. Daran ändert auch die solide Vorstellung von Alden Ehrenreich („Hail, Caesar!“) als junge Ausgabe des legendären Weltraum-Schmugglers nichts. Der macht seine Sache ordentlich bis sympathisch und trotzdem erwartet man jeden Moment, dass der „echte“ Han Solo mit einem breiten Grinsen und einem flotten Spruch um die Ecke kommt, die Sache in die Hand nimmt und zu einem guten Ende führt. Das ist irgendwie symptomatisch für den ganzen Film: „Solo: A Star Wars Movie“ bietet nette Unterhaltung im Star-Wars-Universum mit den üblichen Ingredienzien – mehr aber leider nicht.

Zehn Jahre vor „Episode IV“: Han Solo muss von seiner Heimatwelt Correlia fliehen, seine Freundin Qi’ra (Emilia Clarke) zurücklassen und notgedrungen in die Dienste des Imperiums treten. Die Ausbildung zum Piloten währt aber nur kurz, bald findet sich der junge Draufgänger als Kanonenfutter im Schlamm eines unwichtigen Planeten mitten im imperialen Kampfeinsatz wieder. Hier trifft er nicht nur auf den Gauner Tobias Beckett (Woody Harrelson), sondern auch auf den Wookie Chewbacca (Joonas Suotamo). Man rauft sich zusammen und will gemeinsam einen Zug überfallen, der große Mengen des für Hyperraumantriebe benötigten Coaxiums transportiert, für das sich aber auch eine Diebestruppe um Enfys Nest (Lily Newmark) interessiert. Als Becketts Auftraggeber entpuppt der eiskalte Syndikatschef Dryden Vos (Paul Bettany). Und bald kommt auch der aalglatte Lando Calrissian (Donald Glover) ins Spiel, dank seiner Fertigkeiten mit den Karten stolzer Besitzer eines dringend benötigten Raumschiffs.

Die schwierige Entstehungsgeschichte, während der die ursprünglichen Regisseure Phil Lord und Christopher Miller („The Lego Movie“) gefeuert wurden und ihr Nachfolger Ron Howard („A Beautiful Mind“) gut siebzig Prozent des Films neu gedreht haben soll, sieht man dem Endergebnis glücklicherweise nicht an. „Solo“ wirkt durchaus wie aus einem Guss, kommt zwar etwas schwerfällig in die Gänge, findet dann aber seinen Ton und Erzählrhythmus. Die ganz große Spannung entsteht naturgemäß nicht, schließlich haben Han, Chewie und Lando im Serienuniversum ja noch weitere Auftritte. Die beste Action-Szene gibt’s mit dem klasse inszenierten Zugüberfall recht früh im Film, danach bezieht „Solo“ seinen Reiz vor allem aus der Frage, wer denn jetzt gerade wen übers Ohr haut. Das Ergebnis ist unterm Strich ein flottes Weltraumabenteuer, allerdings nicht das – längst unwahrscheinlich gewordene, aber immer noch erhoffte – Faszinosum wie die frühen „Star Wars“-Filme. Dass die Geschichte sich dann auch noch förmlich für Fortsetzungen aufdrängt, macht die Sache nicht besser.

Mehr Star Wars im Blog:
Star Wars - The Clone Wars (2008)
Star Wars - Das Erwachen der Macht (2015)
Star Wars: Rogue One (2016)
Star Wars - Die letzten Jedi (2017)

Filme von Ron Howard:
The Da Vinci Code - Sakrileg (2006)
Illuminati (2009)
Im Herzen der See (2015)
Inferno (2016)

Film mit Emilia Clarke:
Terminator Genisys (2015)

Filme mit Woody Harrelson:
2012 (2009)
Zombieland (2009)
Die Tribute von Panem - The Hunger Games (2012)

Filme mit Paul Bettany:
The Da Vinci Code - Sakrileg (2006)
Transcendence (2014)
Mortdecai (2015)
Avengers: Age of Ultron (2015)
The First Avenger - Civil War (2016)
Avengers: Infinity War (2018) (ohne Erwähnung)


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Musik 2018 (Update 27.5.)

Geschrieben von Armin , in Musik 27 May 2018 · 239 Aufrufe

(Letzter Eintrag zum Thema)

Erschienen:
  • Joe Satriani - What happens next (CD, 12.1.)
  • Greg Lake - Live in Piacenza (CD, 12.1.)
  • Bad Company - Live at Red Rocks (CD/DVD, 12.1.)*
  • Galahad - Seas of Change (CD, 15.1.)
  • Magnum - Lost on the Road to Eternity (2CD, 19.1.)
  • Magnum - Lost on the Road to Eternity (2LP, 19.1.)
  • Whitesnake - The Purple Tour Live (CD/Blu-ray, 19.1.)
  • Steve Hackett - Wuthering Nights: Live in Birmingham (2DVD/2CD, 26.1.)
  • Muddy Waters - Live at Rockpalast (2CD/2DVD, 26.1.)
  • Beth Hart & Joe Bonamassa - Black Coffee (CD, 26.1.)
  • Beth Hart & Joe Bonamassa - Black Coffee (2LP, 26.1.)
  • Melody Gardot – Live in Europe (2CD, 9.2.)
  • Neal Morse - Life and Times (CD, 16.2.)
  • Rikard Sjöblom's Gungfly - Rumbling Box (5CD, 16.2.)
  • Arena - The Visitor (20th Anniversary Remaster, 2CD, 16.2.)
  • Alan Reed – Live from the Razor's Edge (CD, 16.2.)
  • Tony Banks - Five (CD, 23.2.)*
  • Bjorn Riis - Coming Home (CD, 23.2.)*
  • Steve Hackett & Djabe – It is never the same twice (2CD/DVD, 23.2.)
  • Arena - The Visitor (20th Anniversary Remaster, 2LP, 1.3.)
  • Jethro Tull - Heavy Horses (New Shoes Edition, 3CD/2DVD, 2.3.)*
  • David Cross & David Jackson - Another Day (CD, 16.3.)
  • Big Big Train - Far Skies Deep Time (CD, Remaster, 16.3.)*
  • Jadis – More than meets the Eye (2CD, 25th Anniversary Edition, 16.3.)*
  • Lazuli – Saison 8 (CD, 20.3.)
  • Tangekanic - Hotel Cantaffordit Live (CD, 23.3.)*
  • Kino - Radio Voltaire (CD, 23.3.)
  • Porcupine Tree - Arriving Somewhere (2CD/Blu-ray, 23.3.)
  • Marillion - Brave (4CD/Blu-ray, 23.3.)*
  • Thunder - Stage (2CD, 23.3.)*
  • Yes - Fly From Here: Return Trip (CD, 25.3.)*
  • Adam Holzman – Truth Decay (CD, 30.3.)*
  • Ayreon – Universe (2CD/2DVD/Blu-ray, 30.3.)*
  • King Crimson – Live in Vienna, December 1st, 2016 (3CD, 6.4.)
  • Beth Hart - Front and Center - Live from New York (CD/DVD, 13.4.)
  • Coyle, Lowe & Brzezicki ESP 2.0 – 22 Layers of Sunlight (CD, 20.4.)*
  • Chris Squire - Fish out of Water (Remaster, 2CD, 27.4.)*
  • Plenty – It could be Home (CD, 27.4.)*
  • Brand X - Locked & Loaded (CD, 4.5.)*
  • Time Collider - Travel Conspiracy (CD, 11.5.)*
  • Gazpacho – Soyuz (CD, 18.5.)*
  • Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live (2CD/Blu-ray, 18.5.)
  • Anubis – Different Stories (CD, 23.5.)*
  • Van der Graaf Generator – Live at Rockpalast – Leverkusen 2005 (2CD/DVD, 25.5.)*
  • Arena - Double Vision (CD, 25.5.)
  • Spock's Beard - Noise Floor (2CD, 25.5.)
  • Lunatic Soul - Under the Fragmented Sky (CD, 25.5.)
  • Subsignal – La Muerta (CD, 25.5.)
  • Don Airey – On of a Kind (CD, 25.5.)
  • Needlepoint - The Diary of Robert Reverie (CD, 25.5.)*
Noch nicht erschienen:
  • Rick Wakeman - Live Portraits (CD/DVD, 1.6.)
  • Jethro Tull – 50 for 50 (3CD, 1.6.)
  • Flower Kings - A Kingdom of Colours II (9CD, 1.6.)
  • The Neal Morse Band - The Similitude of a Dream - Live in Tilburg (2CD/2DVD, 15.6.)
  • Twelfth Night - Fact and Fiction: The Definitive Edition (3CD, 15.6.)
  • The Sea Within - The Sea Within (2CD, 22.6.)
  • Haken - L-1VE (2CD/2DVD, 22.6.)
  • Big Big Train - Swan Hunter (CD, 6.7.)
  • Big Big Train - Merchants of Light (2CD, 27.7.)
  • Mystery - Lies and Butterflies (CD, 1.8.)
  • The Pineapple Thief - Dissolution (CD, Sommer)
  • Fish – Vigil in a Wilderness of Mirrors (Remaster, 3CD,?)
  • Fish – Internal Exile (Remaster, 3CD,?)
  • England - Box of Circles (CD?)
  • Yes Featuring Anderson, Rabin, Wakeman - Live in Manchester 2017 (CD/DVD, August)
  • Fish – Weltschmerz (Sommer?)
  • Riverside - ? (September)
  • Yes Featuring Anderson, Rabin, Wakeman - ? (Ende 2018)
  • Whitesnake - Flesh & Blood (2019)
... und sicher noch einiges mehr ...


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Deadpool 2

Geschrieben von Armin , in Film 21 May 2018 · 168 Aufrufe

Deadpool ist die Anarcho-Variante des Superhelden: ein gnadenlos brutaler Söldner mit viel zu großem Mundwerk, der am liebsten gegen sämtliche Konventionen gleichzeitig verstößt. Sein Solo-Debüt auf der Leinwand, nach einem vorangegangenen Gastspiel in „X-Men Origins: Wolverine“ (2009), wurde trotz ausufernder Gewalt und Humors unterhalb der Gürtellinie zu einem überraschend großen Erfolg an den Kinokassen. Die Fortsetzung war quasi Pflicht und sie erfüllt die Erwartungen gleich in mehrfacher Hinsicht: Deadpool wird auch im zweiten Anlauf seine Fans begeistern und bei allen anderen für Kopfschütteln sorgen, die inhaltlichen Schwächen sind praktisch dieselben wie im ersten Film.

Dass Deadpool (Ryan Reynolds) einen Drogenboss ausnahmsweise nicht tötet, rächt sich, als dieser seine Freundin Vanessa (Morena Baccarin) umbringt. Halbwegs neuen Lebensmut schöpft der Söldner, nachdem ihn Colossus (Stefan Kapicic) und Negasonic Teenage Warhead (Brianna Hildebrand) als X-Men-Azubi rekrutiert haben. Das geht natürlich schief und Deadpool wandert zusammen mit dem Teenager-Mutanten Russell (Julian Dennison) ins Gefängnis. Dort taucht der aus der Zukunft stammende Cable (Josh Brolin) auf, mordlüstern und bis an die Zähne bewaffnet.

Wer eine intelligente Handlung erwartet, bleibt besser zu Hause. Alles, was auf der Leinwand passiert, dient nur dem Zweck, Stoff für Deadpools große Klappe zu liefern oder weitschweifende Zerstörungsorgien zu transportieren. Will man genau das hören und sehen, macht es mächtig Spaß, zumal der Streifen wie sein Vorgänger mit zahlreichen Anspielungen auf andere Filme – von „James Bond“ bis hin zu, natürlich, „Green Lantern“ – zum wahren Fest samt verspäteter Ostereiersuche für alle Nerds wird. Ryan Reynolds hat mit Deadpool seine Paraderolle gefunden, Josh Brolin verkörpert nach Thanos mit Cable auch den zweiten Marvel-Schurken sehr überzeugend. Der Rest des Personals ist mehr oder weniger Staffage, wobei man sich von einigen lustigen und unerwarteten Cameo-Auftritten überraschen lassen darf.

Mehr:
Deadpool (2016)
X-Men Origins: Wolverine (2009)


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Rampage – Big meets bigger

Geschrieben von Armin , in Film 13 May 2018 · 118 Aufrufe

Vermutlich kann man aus allem einen Film machen, auch aus dem Telefonbuch oder den Bedienungsanleitungen schwedischer Möbelhäuser. Definitiv geht das mit einem Videospiel aus den achtziger Jahren, dessen Handlung sich darin erschöpft, dass drei Monster eine Stadt in Schutt und Asche legen – und das in satten 768 Levels. Erstaunlicherweise ist „Rampage“ in der Filmversion nicht wesentlich komplexer angelegt. Regisseur Brad Peyton, der mit „San Andreas“ (2015) Erfahrung im Katastrophenfilmgenre gesammelt hat, setzt statt auf halbwegs intellektuellen Ballast lieber ganz auf seinen bewährten Hauptdarsteller Dwayne „The Rock“ Johnson und ein ausuferndes Effektespektakel.

Primatenforscher Davis Okoye (Johnson) hat eine rührende Freundschaft zu dem Albino-Gorilla George aufgebaut. Als dieser mit einer Substanz aus einem illegalen Genexperiment in Berührung kommt, wird der sanftmütige Affe zu einem tobsüchtigen Monster. Und George ist nicht allein, sondern bekommt Gesellschaft durch einen riesigen Wolf und ein ebenfalls verwandeltes Krokodil, das jetzt Godzilla ähnelt. Die drei machen sich auf nach Chicago, wo der für das Schlamassel verantwortliche Konzern der skrupellosen Claire Wyden (Malin Åkerman) und ihrem dämlichen Bruder Brett (Jake Lacy) seinen Sitz hat. Während alle Welt vergeblich versucht, die Monster zur Strecke zu bringen, will Okoye seinen Kumpel George retten und wird von Wissenschaftlerin Dr. Kate Caldwell (Naomie Harris) und dem Agenten Russell (Jeffrey Dean Morgan) unterstützt.

Wenn man sein Gehirn an der Kinokasse abgibt, kann man an „Rampage“ durchaus Spaß haben, zumindest eine Zeit lang. Auf Dauer wird die Zerstörungsorgie allerdings doch ziemlich ermüdend, da viel zu wenig Originelles passiert und auch die menschlichen Darsteller kaum Prickelndes beizutragen haben. Dass Wrestler „The Rock“ mehr Muskeln als Schauspieltalent hat, ist seit seinen frühen Gehversuchen als Scorpionkönig in „Die Mumie kehrt zurück“ (2000) hinlänglich bekannt. Naomie Harris hat man dagegen schon weniger sinnfrei agieren sehen, zum Beispiel als Moneypenny in zwei Bond-Filmen. Hier bleibt ihr leider nichts zu tun, außer dem strahlenden Helden durchs Getümmel hinterher zu stolpern. Eine großartige Szene hat der Film aber immerhin zu bieten: Wenn sich Brett Wyden in Sicherheit bringen will, offenbaren die Macher ganz kurz einen makabren Humor, den man sich öfter gewünscht hätte.


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Avengers: Infinity War

Geschrieben von Armin , in Film 29 April 2018 · 235 Aufrufe

Ohne zu viel zu verraten: Das Ende ist gemein, richtig gemein. Ziemlich genau ein Jahr – bis zum 24. April 2019 – müssen die Fans auf die Fortsetzung von „Avengers: Infinity War“ warten und damit vor allem darauf, wie sich viele doch sehr endgültig erscheinende Ereignisse vielleicht doch noch zum Guten wenden lassen können oder eben auch nicht. Bis dahin darf munter spekuliert werden und man muss den Machern um die Regie-Brüder Anthony und Joe Russo dafür ganz klar ein Kompliment machen: Der dritte Avengers-Film ist pünktlich zum zehnten Geburtstag des „Marvel Cinematic Universe“ ein echter Meilenstein geworden. Und damit sogar noch ein bisschen mehr als nur der erwartete Blockbuster mit bombastischer Action, viel Witz und einem fast schon unüberschaubaren Arsenal an über die Jahre lieb gewonnenen Figuren.

Titan Thanos (Josh Brolin) hat sich in den Kopf gesetzt, dass die Welt eine bessere wäre, wenn er die Hälfte der Bevölkerung des ganzen Universums auslöschen würde – mit einem Fingerschnipsen, so sein Plan. Dazu muss er nur alle sechs der sogenannten Infinity-Steine in seinen Besitz bringen, die ihm dann gottgleiche Macht verleihen. Die Avengers stellen sich ihm entgegen: Thor (Chris Hemsworth) im Weltall, Iron Man (Robert Downey Jr.) samt Begleitern auf Thanos’ Heimatwelt, Captain America (Chris Evans) und viele, viele weitere Helden auf der Erde.

Der Konflikt sorgt für eine ganze Reihe großartiger Szenen: so, wenn Thor mit Unterstützung von Rocket Raccoon dem riesenhaften Zwerg Eitri (Peter Dinklage) hilft, seine Maschinerie wieder anzuwerfen, um eine mächtige Waffe zu produzieren; wenn Iron Man, Spider-Man (Tom Holland) und Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) gemeinsam gegen Thanos kämpfen; und natürlich bei der epischen Schlacht auf dem Territorium von Wakanda, wenn nicht nur Black Panther (Chadwick Boseman) alles an Geschützen auffährt, was man sich nur vorstellen kann. Übrigens: Wen die finale Balgerei in „Age of Ultron“ (2015) enttäuscht zurückgelassen hat, weil sie zu sehr der Schlacht um New York aus dem ersten Avengers-Film (2012) ähnelte, der darf sich dieses Mal auf eine mehr als deutliche Steigerung freuen.

„Infinity War“ verknüpft geschickt die zahlreichen Handlungsfäden aus zehn Jahren und nun 19 Filmen in Marvels Kino-Universum, was allein schon eine reife Leistung darstellt, und lässt sogar noch Luft für den nächsten Teil. Dabei bleibt die Handlung immer spannend und es wird trotz der eigentlich viel zu großen Zahl an Figuren glücklicherweise nie unübersichtlich – höchstens für Zuschauer, die völlig unwissend mit dieser inzwischen doch recht komplexen Welt konfrontiert werden. Eine Nummer kleiner geht’s dann garantiert beim nächsten Film zu, „Ant-Man and the Wasp“ (schon ab 26. Juli zu sehen); ob es, nachdem Ant-Man dieses Mal bei den Avengers außen vor geblieben ist, dann schon Hinweise auf die Konsequenzen des „Infinity War“-Finales gibt?


Das MCU hier im Blog:
Black Panther (2018)
Thor - Tag der Entscheidung (2017)
Spider-Man: Homecoming (2017)
Guardians of the Galaxy Vol.2 (2017)
Doctor Strange (2016)
The First Avenger - Civil War (2016)
Ant-Man (2015)
Avengers: Age of Ultron (2015)
Guardians of the Galaxy (2014)
The Return of the First Avenger (2014)
Thor - The Dark Kingdom (2013)
Iron Man 3 (2013)
The Avengers (2012)
Captain America - The First Avenger (2011)
Thor (2011)
Iron Man 2 (2010)
Iron Man (2008)

Nach wie vor keine Ahnung, wo meine Kritik zu Der unglaubliche Hulk (2008) abgeblieben ist ...


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Roman J. Israel, Esq.

Geschrieben von Armin , in Film 25 April 2018 · 219 Aufrufe

Dass Roman J. Israel (Denzel Washington) ein ziemlich sonderbarer Mensch ist, wird dem Zuschauer schön scheibchenweise enthüllt. Ein Hinweis findet sich schon im Titel des Films von Regisseur Dan Gilroy („Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis“) mit der Abkürzung „Esq.“, die für den Juristentitel „Esquire“ steht, den Israel ganz dem ursprünglichen Wortsinn (Schildknappe) folgend wie einen Schild in jedem Gespräch vor sich stellt. Daneben hat der schräge Anwalt noch zahlreiche weitere Macken, die ihn bald wie eine amüsant-krude Mischung aus Jack Nicholsons Melvin Udall (in „Besser geht’s nicht“) und dem von Dustin Hoffman verkörperten „Rain Man“ wirken lässt.

Roman J. Israel arbeitet praktisch schon sein ganzes Leben als engagierter Anwalt in einer kleinen Kanzlei. Während er im stillen Kämmerlein als fleißiger Zuarbeiter wirkt, übernimmt sein Partner (aus seiner Sicht) oder Chef (in der öffentlichen Wahrnehmung) William Henry Jackson die Auftritte im Gerichtssaal. Als dieser nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus landet und wenig später stirbt, muss Israel sich einer ganzen Reihe von unangenehmen Wahrheiten stellen: So hat die Kanzlei zwar viele idealistische Fälle übernommen, passend zu seinen früheren Aktivitäten in der Bürgerrechtsbewegung, Geld hat sie damit aber kaum verdient und ist pleite. Auch dass er selbst als Verteidiger vor Gericht nichts taugt, wird ihm rasch ebenso schmerzhaft deutlich wie die Tatsache, dass die Anwaltskanzleien in Los Angeles nicht gerade auf einen verschrobenen Sonderling im 70er-Jahre-Outfit gewartet haben. Dass ausgerechnet der aalglatte und vor allem am schnöden Mammon interessierte George Pierce (Colin Farrell) ihm einen Job anbietet, lässt Israel schließlich umdenken: Nach all dem Idealismus will er jetzt auch ein Stück vom großen Kuchen. Nicht nur Aktivistin Maya Alston (Carmen Ejogo) wundert sich über seinen Wandel.

Gilroys Film ist eine einerseits faszinierende, allerdings aber auch wenig stringent erzählte Charakterstudie mit einem großartigen, völlig zu Recht Oscar- und Golden-Globe-nominierten Denzel Washington in der Hauptrolle. „Roman J. Israel, Esq.“ macht es dem Zuschauer keineswegs leicht, weil der radikal verfolgte Schlingerkurs eine gewisse Sperrigkeit mit sich bringt, zumal auf auch nur ansatzweise spektakuläre Szenen konsequent verzichtet wird. Einzige Ausnahme: eine vermeintliche Verfolgungsjagd in der Wüste, von der Soul-Nummer „Time Has Come Today“ (1968) der Chamber Brothers perfekt musikalisch untermalt, sodass eine wirklich grandiose Dynamik entsteht – wie überhaupt der jazzig-soulige Soundtrack überaus gelungen zusammengestellt ist und die Bilder bestens ergänzt. Ein sehenswerter Film, für den es eine Portion Geduld und Neugier braucht, um ihn genießen zu können.

Film von Dan Gilroy:
Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren Preis (2014)

Filme mit Denzel Washington:
The Equalizer (2014)
Unstoppable - Außer Kontrolle (2010)
Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 (2009)
American Gangster (2007)


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Sätze für die Nachwelt (CCXI)

Geschrieben von Armin , in Fußball 17 April 2018 · 334 Aufrufe

Wenn der FC Bayern Meisterschaft und Champions League gewinnt, dann ist es ja auch okay.
(Leverkusens Trainer Heiko Herrlich vor dem heutigen Halbfinale im DFB-Pokal. Ich sehe das übrigens genauso ...)


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Ready Player One

Geschrieben von Armin , in Film 07 April 2018 · 251 Aufrufe

Wenn gleich zum Auftakt die Synthie-Klänge von Van Halens „Jump“ ertönen, ist die Richtung unmissverständlich vorgegeben: Es geht mit voller Kraft mitten hinein in die achtziger Jahre, ein Traum für alle Nerds, die noch am Atari gespielt haben, Songs von Duran Duran nicht peinlich finden oder Zitate aus längst vergessenen Science-Fiction-Romanen auf Anhieb erkennen. „Ready Player One“, der 2010 erschienene Roman von Ernest Cline, bietet das alles und noch viel mehr. Regisseur Steven Spielberg, als Vater von E.T. und Indiana Jones wesentlicher Bestandteil der im Buch geradezu kultisch verehrten Popkultur, nimmt sich dieses Stoffs jetzt für die Leinwand an und hat sichtlich jede Menge Spaß daran.

Die Zukunft ist düster: Im Jahr 2045 haust Wade Watts (Tye Sheridan) bei seiner Tante in einem gigantischen Trailerpark, in dem die Wohneinheiten zu riesigen Türmen übereinander gestapelt werden. Sein eigentliches Leben spielt sich aber unter dem Namen Parzival in der virtuellen Realität „Oasis“ ab. Deren Schöpfer Jimmy Hallyday (Mark Rylance) hat bei seinem Tod ein Rätsel hinterlassen, das auch nach fünf Jahren noch niemand gelöst hat, obwohl sich schon viele Schatzsucher daran versucht haben – unter anderem natürlich auch Parzival und seine Freunde Art3mis (Olivia Cooke) und Aech (Lena Waithe). Denn wer Hallydays gut verstecktes „Easter Egg“ findet, erbt nicht nur ein Vermögen, sondern auch die vollständige Kontrolle über „Oasis“. Diese verlockende Aussicht hat längst auch den Konzern IOI und dessen bösen Boss Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn) auf den Plan gerufen, der mit Hilfe seiner Schergen F’Nale Zandor (Hannah John-Kamen) und i-R0k (T.J. Miller) Jagd auf die Teenager macht, nachdem Parzival überraschend den ersten von drei Schlüsseln gefunden hat.

Spielberg bleibt nah an der Roman-Story, setzt aber auch seine eigenen Akzente. Sehr gelungen ist das zum Beispiel schon früh im Film bei der Suche nach dem ersten Schlüssel, die im Buch in einem Computerspiel gegen den „Dungeons and Dragons“-Zauberer Acererak ausgetragen wird. Hier fährt der Film optisch deutlich überzeugendere Geschütze auf: nämlich ein fieses Autorennen mit Abrissbirnen und Dinosauriern als Hindernissen sowie King Kong als ultimativem Stoppschild für alle Teilnehmer – Parzival sitzt natürlich im DeLorean aus „Zurück in die Zukunft“. Das ist klasse in Szene gesetzt und auch später gibt es immer sehenswerte Schmankerl, so den durchaus grusligen Ausflug in das aus „Shining“ bekannte Hotel. Ganz kann der Film sein anfänglich hohes Tempo nicht halten, wenn dann zwischendurch zu Bee-Gees-Musik in der Schwerelosigkeit getanzt wird, hängt die Handlung schon mal durch. Und auch die Botschaft, dass die Wirklichkeit doch viel besser als die virtuelle Realität ist (weil sie eben echt ist), wirkt ein wenig aufgesetzt – dafür ist die Begeisterung der Macher für ihre Zutaten vom alten „Adventure“-Spiel bis hin zu Monty Pythons Heiliger Handgranate einfach zu groß. Trotzdem ein überzeugender Film.

Filme von Steven Spielberg:
Die Verlegerin (2018)
Lincoln (2013)
Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn (2011)
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (2008)


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RNZ: Weltraumschlachten und Fußball-Skandale (II)

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen, Lesungen 04 April 2018 · 256 Aufrufe

Am 13. März hat die Rhein-Neckar-Zeitung über meine Lesung im Rauenberger Rathaus berichtet. Für alle, die zu faul waren, in diesem Eintrag auf den Link zu klicken, hier endlich der komplette Artikel:

Weltraumschlachten und Fußball-Skandale
RNZ-Redakteur Armin Rößler las aus "Die Nadir-Variante" und "Katar 2022"

Rauenberg. (rnz) Bürgermeister Peter Seithel war selbst gespannt darauf, was ihn erwarten würde: Im Foyer des Rathauses begrüßte er zahlreiche interessierte Zuhörer, um "in die ferne Zukunft, in ferne Welten, in die Tiefen des Weltraums zu verreisen". RNZ-Redakteur Armin Rößler aus Rauenberg las auf Einladung von Stadt und Volkshochschule Südliche Bergstraße aus seinem aktuellen Science-Fiction-Roman "Die Nadir-Variante" und der satirischen Kurzgeschichte "Katar 2022". "Machen Sie uns nicht ganz so neidisch, was die übersinnlichen Fähigkeiten in Ihren Werken betrifft", bat der Bürgermeister mit einem Schmunzeln.

Der Autor startete dann auch ganz bodenständig mit einem Blick zurück auf seine letzte Lesung im Rathaus, im November 2008, als er gerade seine Trilogie aus den Romanen "Entheete", "Andrade" und "Argona" beendet hatte und voller Euphorie mit dem Schreiben des nächsten Romans begann: eben "Die Nadir-Variante" (Wurdack Verlag, 2017), "ein bisschen später als geplant fertig geworden". Die ersten Seiten, die vor fast zehn Jahren geschrieben wurden, sind aber trotzdem im Buch gelandet, wenn auch nicht am Anfang, sondern erst in Kapitel acht.

Damit startete Rößler auch in die Lesung und stellte seinen Zuhörern Ville Sterndaal, den Herrscher über ein von Menschen besiedeltes Sonnensystem, und seine Begegnung mit einem unheimlichen Fremdwesen vor: "Konglomerat" genannt, hat es keine feste Körperstruktur, seine unzähligen fingernagelgroßen Bestandteile sind in ständiger Bewegung, Sterndaal kann sich kaum überwinden, ihm gegenüberzutreten. Als guter Vorleser schaffte es Rößler, auch das überwiegend aus Nicht-Science-Fiction-Fans bestehende Publikum in seine fernen Welten mitzureißen.

Wie es sich für eine "Space Opera" gehört, entführte der Autor mit der nächsten Szene in eine große Weltraumschlacht: Paz Nadir, der Titelheld, ein junger Pilot, kämpft einen aussichtslos erscheinenden Kampf gegen übermächtige fremde Invasoren. Weniger martialisch dann der Besuch auf der Raumstation Penquareel: Nadir, der trotz aller Dramatik natürlich überlebt hat, lässt sich ein exotisches Menü munden, während ihn der traurige Gesang einer ihm unbekannten Frau fasziniert. "Sie wird später noch wichtig", versichert der Autor. Die letzte Szene aus dem Roman widmet sich dann wieder der Begegnung mit dem Fremden, ein wiederkehrendes Motiv in vielen von Armin Rößlers bis heute fünf Romanen und über fünfzig Kurzgeschichten und Erzählungen: Auf der Suche nach Antworten scheitert Nadirs erster Versuch einer Kommunikation mit den sogenannten "Torshoi", weil sich die "Gesprächspartner" zu fremd sind.

Aus den Tiefen des Weltraums ging es dann aber auf die Erde, in die Gegenwart und in einer Szene sogar nach Rauenberg: Für die Anthologie "Gamer" (Begedia Verlag, 2016), die Rößler gemeinsam mit André Skora und Frank Hebben herausgegeben hat, steuerte er als Autor die Kurzgeschichte "Katar 2022" bei, eine satirische Aufarbeitung der diversen Skandale rund um die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft. Wahre Schlagzeilen und Begebenheiten werden hier mit frechen Spekulationen, gnadenlosen Überspitzungen und bewussten Albernheiten zu einer unterhaltsamen Geschichte montiert, die am Ende langen Applaus erntete. Und die Empfehlung, "das doch mal den Sepp Blatter lesen zu lassen". Da würden dem ehemaligen FIFA-Präsidenten vermutlich die Ohren klingeln ...

Bei einem Glas Wein oder Sekt war danach noch Gelegenheit sich untereinander oder mit dem Autor zu unterhalten: über die Bilder, die bei der Schilderung so fremder Lebewesen wie des "Konglomerats" unweigerlich im Kopf entstehen, über den Unterschied explodierender Raumschiffe in Buch und Film ("da brennt’s immer so schön") und natürlich über Fußball und die Macken von Torhütern und Linksaußen.

Info: Armin Rößler: Die Nadir-Variante, Wurdack Verlag, ISBN 3955561003. Armin Rößler/André Skora/Frank Hebben: Gamer, Begedia Verlag, ISBN 395777070X.

Und vielleicht ein letztes Mal der Hinweis auf den immer noch verfügbaren Audio-Stream der Lesung.


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Musik 2018 (Update 2.4.)

Geschrieben von Armin , in Musik 02 April 2018 · 328 Aufrufe

(Letzter Eintrag zum Thema)

Erschienen:
  • Joe Satriani - What happens next (CD, 12.1.)
  • Greg Lake - Live in Piacenza (CD, 12.1.)
  • Bad Company - Live at Red Rocks (CD/DVD, 12.1.)*
  • Galahad - Seas of Change (CD, 15.1.)
  • Magnum - Lost on the Road to Eternity (2CD, 19.1.)
  • Whitesnake - The Purple Tour Live (CD/Blu-ray, 19.1.)
  • Steve Hackett - Wuthering Nights: Live in Birmingham (2DVD/2CD, 26.1.)
  • Muddy Waters - Live at Rockpalast (2CD/2DVD, 26.1.)
  • Beth Hart & Joe Bonamassa - Black Coffee (CD, 26.1.)
  • Melody Gardot – Live in Europe (2CD, 9.2.)
  • Neal Morse - Life and Times (CD, 16.2.)
  • Rikard Sjöblom's Gungfly - Rumbling Box (5CD, 16.2.)
  • Arena - The Visitor (20th Anniversary Remaster, 2CD, 16.2.)
  • Alan Reed – Live from the Razor's Edge (CD, 16.2.)
  • Tony Banks - Five (CD, 23.2.)*
  • Bjorn Riis - Coming Home (CD, 23.2.)*
  • Steve Hackett & Djabe – It is never the same twice (2CD/DVD, 23.2.)
  • Jethro Tull - Heavy Horses (New Shoes Edition, 3CD/2DVD, 2.3.)*
  • David Cross & David Jackson - Another Day (CD, 16.3.)
  • Big Big Train - Far Skies Deep Time (CD, Remaster, 16.3.)*
  • Jadis – More than meets the Eye (2CD, 25th Anniversary Edition, 16.3.)*
  • Lazuli – Saison 8 (CD, 20.3.)
  • Tangekanic - Hotel Cantaffordit Live (CD, 23.3.)*
  • Kino - Radio Voltaire (CD, 23.3.)
  • Porcupine Tree - Arriving Somewhere (2CD/Blu-ray, 23.3.)
  • Marillion - Brave (4CD/Blu-ray, 23.3.)*
  • Thunder - Stage (2CD, 23.3.)*
  • Yes - Fly From Here: Return Trip (CD, 25.3.)*
  • Adam Holzman – Truth Decay (CD, 30.3.)*
  • Ayreon – Universe (2CD/2DVD/Blu-ray, 30.3.)*
Noch nicht erschienen:
  • King Crimson – Live in Vienna, December 1st, 2016 (3CD, 6.4.)
  • Beth Hart - Front and Center - Live from New York (CD/DVD, 13.4.)
  • Chris Squire - Fish out of Water (Remaster, 2CD, 27.4.)
  • Plenty – It could be Home (CD, 27.4.)
  • Brand X - Locked & Loaded (CD, 4.5.)
  • Gazpacho – Soyuz (CD, 18.5.)
  • Joe Bonamassa - British Blues Explosion Live (2CD/Blu-ray, 18.5.)
  • Van der Graaf Generator – Live at Rockpalast – Leverkusen 2005 (2CD/DVD, 25.5.)
  • Arena - Double Vision (CD, 25.5.)
  • Spock's Beard - Noise Floor (2CD, 25.5.)
  • Lunatic Soul - Under the Fragmented Sky (CD, 25.5.)
  • Subsignal – La Muerta (CD, 25.5.)
  • Don Airey – On of a Kind (CD, 25.5.)
  • England - Box of Circles (CD, Mai?)
  • Rick Wakeman - Live Portraits (CD/DVD, 1.6.)
  • Fish – Vigil in a Wilderness of Mirrors (Remaster, 3CD,?)
  • Fish – Internal Exile (Remaster, 3CD,?)
  • The Sea Within - ? (CD, Frühjahr)
  • Whitesnake - Flesh & Blood (Frühjahr)
  • Fish – Weltschmerz (Sommer?)
  • Riverside - ? (September)
... und sicher noch einiges mehr ...


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Pacific Rim: Uprising

Geschrieben von Armin , in Film 23 March 2018 · 253 Aufrufe

Guillermo del Toro hat lieber das Oscar-prämierte Drama „Shape of Water“ gedreht, als sich um den Nachfolger seines Action-Spektakels „Pacific Rim“ (2013) zu kümmern. Das ist schade, denn Steven S. DeKnight, der jetzt im Regie-Sessel sitzt, fährt zwar ebenfalls jede Menge bildgewaltiger Roboter- und recht spät auch Monsterkämpfe auf, wirklich Neues gibt es dabei aber nicht zu sehen, sodass sich die Balgereien ziemlich schnell abnutzen. Zumal der alberne Tonfall, der sich durch den ganzen Film zieht, nicht zum doch ernsten Geschehen passen will. Da auch die Handlung eher uninspiriert vor sich hin dümpelt, kann „Pacific Rim: Uprising“ mit seinem Vorgänger leider nicht mithalten.

Zehn Jahre nach dem Kampf gegen die Kaiju genannten Monster wird Jake Pentecost (John Boyega), Sohn des verstorbenen Kriegshelden Stacker Pentecost (Idris Elba), wieder für das Jaeger-Programm rekrutiert. Er soll ausgerechnet zusammen mit seinem alten Rivalen Nate Lambert (Scott Eastwood) einen der riesigen Roboter steuern. Gegner sind zunächst keine Kaijus, sondern ferngesteuerte Drohnen eines Konzerns mit finsteren Plänen. Mittendrin im Getümmel sind auch Neuzugang Amara (Cailee Spaeny), die Jaeger-Pilotin werden will, und die aus dem Original bekannten Mako Mori (Rinko Kikuchi) und Dr. Hermann Gottlieb (Burn Gorman).

Optisch ist „Pacific Rim: Uprising“ nichts vorzuwerfen. Wer beispielsweise auf die „Transformers“ steht, an die die Jaeger unweigerlich erinnern, oder einfach nur gigantische Maschinen in unmöglichst erscheinenden Aktionen erleben möchte, erhält hier die Vollbedienung – spätestens wenn die Kämpfe dann im Finale zu einer fulminanten Zerstörungsorgie ausarten. Der Inhalt fällt aber deutlich ab: Das „Duell“ zwischen Jake und Nate will nie so richtig zünden, echte Spannung ist lange Fehlanzeige. Dass DeKnight dann auch noch konsequent Humor mit hemmungsloser Blödelei verwechselt, trägt auch nicht zu einem besseren Gesamteindruck bei.






Aktuell

Aktuelles Interview:

Blog von Helga Schubert

 

 

Aktuelles Buch:
Cantals Tränen

 

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Aktueller Roman:

Andrade

 

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Aktuelle Anthologie:

Gamer

 

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Aktuelle Story:
Schwärzer als die Nacht, dunkler als der Tod

(in: Cantals Tränen)

 

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Bibliographie

Romane:

Die Nadir-Variante
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2017

Argona
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2008/2017
(nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2009)

Andrade
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2007/2017
(nominiert für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis 2008)

Entheete
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2006/2016
(nominiert für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis 2007)

Das vergessene Portal
Fantasy
Wurdack Verlag, 2004
(3. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

 

Collection:

 

Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Anthologien:

 

Gamer

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2016

 

Tiefraumphasen

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2014

Emotio
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2011

Die Audienz
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2010

Molekularmusik
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2009

Lotus-Effekt
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2008

S.F.X
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Lazarus
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Tabula rasa
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2006
(2. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2007)

Golem & Goethe
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Überschuss
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005
(5. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

Walfred Goreng
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Wurdack Verlag, 2004
(4. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

Deus Ex Machina
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Story-Olympiade, 2004

Sekundärliteratur:

Carl Amerys Der Untergang der Stadt Passau. Eine Untersuchung der zentralen Themenkomplexe
EDFC, 2001

Kurzgeschichten:

 

Der Große See

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Heimkehr

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Schwärzer als die Nacht, dunkler als der Tod

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Begegnung mit Erwin (oder: Ein Vorwort)

Uwe Sauerbrei: Erwins Reise

Verlag in Farbe und Bunt, 2016

 

Katar 2022

Gamer

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2016

 

El Dorado

Tiefraumphasen

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2014

Fremd
Corona Magazine 300, 2014

Feuergeister
phantastisch! 49
herausgegeben von Klaus Bollhöfener
Atlantis Verlag, 2013

Die Straße
Space Rocks
herausgegeben von Harald Giersche
Begedia Verlag, 2011

Das Versprechen
Emotio
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2011

Auf der Flucht
Corona Magazine 250, 2011 (online)

Phönix
Die Audienz
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2010

Was Ernst schon immer über Argonomen und Meurg wissen wollte
Das ist unser Ernst
herausgegeben von Martin Witzgall
Wortkuss Verlag, 2010

Entscheidung schwarz
Weltraumkrieger
herausgegeben von Dirk van den Boom und Oliver Naujoks
Atlantis Verlag, 2010

Die Fänger
Molekularmusik
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2009

Das Mädchen, das niemals lachte
Siegergeschichte des Wettbewerbs der Bürgerstiftung Kunst für Wiesloch zur Brunnengalerie
Privatdruck für die Mitglieder der Stiftung, 2008

Barbieris Flucht
Andromeda Nachrichten 223
SFCD, 2008
Online-Ausgabe (17 MB)

Martys Weg
Corona Magazine Nr. 200
Online, 2008

Das Gespinst
Lotus-Effekt
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2008

Cantals Tränen
S.F.X
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Lilienthal
phantastisch! 27
herausgegeben von Klaus Bollhöfener
Verlag Achim Havemann, 2007

Lazarus
Lazarus
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Sturmreiter
Die Jenseitsapotheke
herausgegeben von Frank W. Haubold
EDFC, 2006

Das Herz der Sonne
Tabula rasa
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2006

Die Einladung
Pandaimonion VI – Tod
herausgegeben von Ernst Wurdack
Wurdack Verlag, 2006

Der Verlorene
Rattenfänger
herausgegeben von Bernd Rothe
Blitz Verlag, 2005

Der Gravo-Dom
Golem & Goethe
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Vergnügungspark
Der ewig dunkle Traum
(Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik Band 1)
herausgegeben von Alisha Bionda und Michael Borlik
Blitz Verlag, 2005

Barrieren
Überschuss
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Die Tränen des Blauen Gottes
Wellensang
herausgegeben von Alisha Bionda und Michael Borlik
Schreib-Lust Verlag, 2004

Eindringling
Pandaimonion IV – Das Gewächshaus
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2004

Faust
Deus Ex Machina
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Story-Olympiade, 2004
(6. Platz beim Deutschen Science Fiction Preis 2005)

Deus Ex Machina 'e', 2005

Corona Magazine Nr. 150, 2005

Mars
Strahlende Helden
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Gläserne Engel
Pandaimonion III – Für Daddy
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Sieben Gäste
Baden-Württemberg Aktuell 238
Science Fiction Club Baden-Württemberg, 2003

Menschenjäger
Future World
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2003

Griff nach der Macht
Griff nach der Macht
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Geheimnis der Höhlenwelt
Solar-Tales 11
herausgegeben von Wilko Müller jr.
Edition Solar-X, 2003

Beweisstück 84, fragmentarisch
Pandaimonion II
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Das Land der Wolken
Francesco im Land der Delphine
herausgegeben von H.H. Dietrich und P.T. Rothmanns
Betzel Verlag, 2003

Die offene Schuld
Schwarzer Drache
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2003

Schatten der Vergangenheit
Pandaimonion
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Schöner Schein
Hexen, Magier, Scharlatane
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Code Arche
Düstere Visionen
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Blitz Shorties, 2003

Tausend Stimmen, längst verstummt
Welten voller Hoffnung
herausgegeben von Barbara Jung
BeJot Verlag, 2002

Das temporäre Instabilitäts-Phänomen
Solar-Tales 9
herausgegeben von Wilko Müller jr.
Edition Solar-X, 2002

Amoklauf
Groschenstory Nr. 8
2002
(nicht mehr online)

Am Ufer des Sees
Jenseits des Happy ends
herausgegeben von Barbara Jung
Go & BeJot Verlag, 2001

Nachts
Spinnen spinnen
herausgegeben von Ernst Petz und Heinrich Droege
Aarachne Verlag, 2001

Die Verschwörung
Delfine im Nebel
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2001

… und die Zeit steht still
Fantasia 148
herausgegeben von Franz Schröpf
EDFC, 2001

Homepage, 2002

Fließende Übergänge
Traumpfade
herausgegeben von Ernst Wurdack und Stefanie Pappon
Story-Olympiade, 2001

Homepage, 2002

Das vergessene Portal

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Armin Rößler
Das vergessene Portal
nominiert für den Deutschen Phantastik Preis 2005

Wurdack Verlag

Entheete

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Armin Rößler
Entheete
Science-Fiction-Roman
216 Seiten
ISBN 3-938065-16-8
9,95 Euro

Wurdack Verlag

nominiert für den
Deutschen Science Fiction Preis 2007
und den
Kurd Laßwitz Preis 2007

Andrade

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Armin Rößler
Andrade
2. Roman aus dem Argona-Universum
Wurdack Science Fiction Band 9
Taschenbuch
ISBN 3-938065-25-7

Hier bestellen:
Wurdack Verlag

nominiert für den
Deutschen Science Fiction Preis 2008
und den
Kurd Laßwitz Preis 2008

Leseproben:
Kapitel 1 (1/7)
Kapitel 1 (2/7)
Kapitel 1 (3/7)
Kapitel 1 (4/7)
Kapitel 1 (5/7)
Kapitel 1 (6/7)
Kapitel 1 (7/7)

Argona

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Armin Rößler
Argona
3. Roman aus dem Argona-Universum
Wurdack Science Fiction Band 13
Taschenbuch
ISBN 978-3-938065-30-3

Hier bestellen:
Wurdack Verlag