Zum Inhalt wechseln


Armin schreibt



Foto

Spider-Man: Homecoming

Geschrieben von Armin , in Film 16 July 2017 · 61 Aufrufe

Spider-Man kommt nach Hause, und das sogar im doppelten Sinne. Einerseits bezieht sich das „Homecoming“ im Titel auf einen inhaltlichen Aspekt, den jährlichen Schulball an Peter Parkers High School. Viel wichtiger aber: Die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft darf endlich unter dem Dach der Marvel Studios auf der Leinwand agieren. Zwar liegen die Rechte auch weiter bei Sony, doch hat man sich arrangiert und nach den drei Spider-Man-Filmen von Sam Raimi (2002 bis 2007) und den beiden Amazing-Spider-Man-Streifen von Marc Webb (2012 und 2014) wird der Spinnenmensch jetzt endlich ins sogenannte „Marvel Cinematic Universe“ integriert. Nach dem Gastauftritt in „The First Avenger – Civil War“ (2016) nun in einem absolut gelungenen Solo-Film unter der Regie von John Watts, dem erfreulicherweise mindestens zwei weitere folgen sollen.

Peter Parker (Tom Holland) kam im „Civil War“ eher unverhofft zu seinem ersten Einsatz mit den Avengers. Nun wartet er darauf, dass sich Tony Stark (Robert Downey Jr.) oder dessen rechte Hand Happy Hogan (Jon Favreau) für die nächste Mission bei ihm melden. Die denken jedoch nicht daran, den Teenie gleich wieder ins kalte Wasser zu werfen. So hat der junge Held viel Zeit, seine Fähigkeiten auszutesten, sie seinem Kumpel Ned (Jacob Batalon) vorzuführen und der hübschen Liz (Laura Harrier) schöne Augen zu machen. Daneben kümmert er sich darum, dass in seinem Viertel in Queens Recht und Ordnung herrschen – und wenn dazu gehört, einer alten Dame den Weg zu erklären. Spider-Man nimmt aber auch die Verbrechensbekämpfung in die eigene Hand, als er auf einen Waffendeal stößt, in dem es offensichtlich um Alien-Technologie geht. Doch der skrupellose Vulture (Michael Keaton) erweist sich als nicht so leicht zu besiegen.

Gott sei Dank haben die Verantwortlichen nicht den Fehler begangen, zum dritten Mal binnen kurzer Zeit Spider-Mans Entstehungsgeschichte erzählen zu wollen. Kein Spinnenbiss, kein tränenreicher Verlust des Onkels – dankenswerterweise geht es gleich in die Vollen, die Handlung hat von Anfang bis Ende ein hohes Tempo, vor allem glänzt der Film aber mit viel, viel Witz. Damit kommt er deutlich leichtfüßiger als seine Vorgänger daher und ist nicht so sehr aufs ganz große Action-Spektakel ausgerichtet. Das ist überaus sympathisch, weckt Erinnerungen an den Superhelden-Kollegen Ant-Man und darf auch gerne so weitergehen. Dazu passt der neue Darsteller: Tom Holland sieht deutlich jünger aus als Toby Maguire und Andrew Garfield, kommt sehr frisch und frech daher und darf auch mal tollpatschig und übermotiviert sein – das macht einfach Spaß. Wunderbar auch sein Gegenspieler: Michael Keaton, früher als Batman der Held, jetzt der Superschurke, macht seine Sache sehr gut und ist ein ebenbürtiger Widersacher. Erwähnenswert auch: „Spider-Man: Homecoming“ ist endlich mal wieder eine Realverfilmung, in der sich die 3D-Effekte richtig lohnen.


Foto

Sätze für die Nachwelt (CCVIV)

Geschrieben von Armin , in Fußball 13 July 2017 · 43 Aufrufe

Seine Mentalität, sein absoluter Teamspirit machen ihn zu einem idealen Anführer auf und neben dem Platz. Genau wie sein Bruder Lars steht Sven für einen bestimmten Typus, den jede Mannschaft braucht: hohes fußballerisches Niveau, extrem engagiert, unnachgiebig, leidensfähig für das Kollektiv. Beide Benders in einem Team zu haben, ist großartig.
(Heiko Herrlich dreht angesichts der ersten Neuverpflichtung von Bayer Leverkusen schier durch vor Freude. Ich find's auch gut und würde mich vor allem freuen, wenn die Herren Bender beide unverletzt durch die Saison kommen.)


Foto

PFM: Emotional Tattoos im Oktober bei Insideout

Geschrieben von Armin , in Musik 12 July 2017 · 45 Aufrufe

Das ist mal eine Hammer-Meldung: Premiata Forneria Marconi (PFM), meine Lieblings-Prog-Band aus Italien, veröffentlicht ihre nächste Platte bei Insideout Music, dem mit weitem Abstand besten Prog-Label (nicht nur Deutschlands). Das ist klasse, bedeutet es doch, dass man die Scheibe, die Emotional Tattoos heißen wird, nicht bei irgendwelchen obskuren Händlern suchen muss, sondern in den meisten Plattenläden kriegen wird, außerdem darf man sich, wie bei Insideout üblich, auf eine Vinyl-Version freuen und auf eine ordentlich verpackte und aufgemachte CD. Und es gibt natürlich die Hoffnung, die Band nach dem Konzert vom vergangenen September noch einmal in Deutschland live erleben zu dürfen ...

Das Einzige, was mir im Moment ein wenig Sorgen macht, ist der englische Titel des Albums: PFM sind einfach am besten, wenn sie beim Italienischen bleiben. Aber wir werden sehen ...

Hier die offizielle Pressemitteilung:

PFM (Premiata Forneria Marconi), the most famous Italian rock band in the world and InsideOutMusic are proud to announce their partnership to release the band's upcoming albums worldwide!

PFM began writing their new opus, entitled 'Emotional Tattoos', in 2016, started recording in early 2017 and are about to finalize it in July! The worldwide release is currently planned for late October.

Drummer and singer Franz Di Cioccio commented: "We are delighted to be a part of the InsideOutMusic family! We have created a powerful record that will bring the sound and creative energy of PFM all over the world."

Patrick Djivas, bass player and co-author of the music, added: "I am very excited to sign with such an important record company. I'm looking forward to the opportunity of playing our new songs for our audience all over the world."

Thomas Waber, Label Manager and Head of A&R at InsideOutMusic says: "We are really excited to be working with this legendary Italian band. Their passion and fire still burns very bright!"

PFM is a very eclectic and exuberant musical group with a distinctive style that impressively combines rock, progressive, and classical music into one mesmerizing sonic entity. Formed in 1971, the band quickly gained a prominent place on the international scene by making it to the Billboard charts (for 1973's 'Photos Of Ghosts'), and winning a Gold record in Japan while constantly ruling the charts in their home country until today. Recently, PFM were honored with position #50 in the "UK Classic Rock Hall of Fame" of the 100 most important artists in the world.

'Emotional Tattoos', PFM's new album, marks the return of the band's trademark sound after two more experimental releases: "PFM in Classic, from Mozart to Celebration", dedicated to leading European classical music composers; and 'States of Imagination', a journey of sound and images comprising eight short movies, each with a different theme and atmosphere.

'Emotional Tattoos' finds its inspiration in a compassionate and wide look at the predicament of our planet and humanity as well as on the relationship between music and dreaming. The album's sound is energetic, imaginative and encompassing, inviting all listeners to really sink into its musical facets and stories. These are not just songs: these are emotional tattoos you can feel on your skin.



Zur Feier des Tages:




Foto

Ich – Einfach unverbesserlich 3

Geschrieben von Armin , in Film 10 July 2017 · 39 Aufrufe

Gru hat in „Ich – Einfach unverbesserlich“ (2010) und der Fortsetzung (2013) eine erstaunliche Wandlung durchgemacht, vom heimtückischen Superschurken zum fürsorglichen Adoptivvater und Geheimagenten, der selbst auf Verbrecherjagd geht. Damit könnte die Geschichte dieser Filmfigur eigentlich schon zu Ende erzählt sein. Doch nach einer Pause, in der seine kleinen gelben Helferlein, die „Minions“ (2015), ihr eigenes Abenteuer erleben durften, kehrt er nun, natürlich samt den Minions, im dritten „Ich – Einfach unverbesserlich“-Streifen trotzdem auf die Leinwand zurück. Reine Geldmacherei? Oder wieder ein lohnenswerter Spaß? Glücklicherweise Letzteres, obwohl das Animationsspektakel natürlich auch eine ganz sichere Bank an den Kinokassen ist.

Dieses Mal geht es für Gru gegen Balthazar Bratt, einst Kinderstar einer erfolgreichen TV-Serie, der deren plötzliches Ende nie verkraftet hat und auch optisch in den achtziger Jahren stecken geblieben ist: mit Vokuhila-Frisur, Riesenschnäuzer und Schulterpolstern. Als Waffen setzt er bei seinen Raubzügen Zauberwürfel und Jojos ein, dazu führt er gern einen Moonwalk à la Michael Jackson auf. Gegen diesen Gegner zieht Gru erst einmal den Kürzeren und als es einen Wechsel an der Spitze der Anti-Verbrecher-Liga gibt, verlieren er und seine Frau Lucy prompt ihre Jobs. Es läuft nicht gut für Gru, denn nun kündigen auch noch die Minions, die gerne wieder die Helfer eines Bösewichts wären, und suchen das Weite. Mit Dru taucht zudem ein Zwillingsbruder auf, von dem Gru bisher nichts wusste und der ihm zunächst alles andere als sympathisch ist.

Regie führen wie schon beim „Minions“-Film Pierre Coffin und Kyle Balda, die ihren Zuschauern ein rasantes Feuerwerk an großartigen Gags bieten, die praktisch nahtlos ineinander übergehen. Erzählerisch hapert es allerdings ein wenig, es scheint, als sei die Anzahl der Figuren inzwischen zu groß geworden, um sie wirklich alle sinnvoll in der Handlung zu integrieren. Das betrifft gerade die Minions, bisher die heimlichen Helden, die dieses Mal deutlich in den Hintergrund gerückt werden, trotzdem für viele Lacher, aber beispielsweise mit ihrem sinnfreien Gefängnis-Aufenthalt leider auch für ein wenig Leerlauf sorgen. Wenig wichtig für die eigentliche Geschichte, jedoch zumindest lustig ist die Suche von Grus Adoptivtochter Agnes nach einem echten Einhorn.

Sonst gibt es, wie immer, gerade optisch jede Menge zu entdecken, die Szenen wimmeln nur so vor klasse Einfällen und witzigen Details, die älteren Zuschauer dürfen sich über zahlreiche Anspielungen auf die achtziger Jahre freuen. Dazu stimmt die Action, ob nun bei Balthazar Bratts Raubzügen, wenn die Kaugummikanone zum Einsatz kommt, oder bei einer wilden Fahrt mit dem raketengleichen Schurkenmobil von Grus und Drus Vater. Und natürlich darf jede Menge gelacht werden. So bleibt unterm Strich ein gelungener Film, der wieder viel Spaß macht und seine wenigen Schwächen schnell vergessen lässt. Da ist wohl auch noch Platz für Teil vier.


Foto

Musik 2017 (Update: 9.7.)

Geschrieben von Armin , in Musik 09 July 2017 · 50 Aufrufe

(Letzter Eintrag zum Thema)

Erschienen:
  • Magnum – The Valley of Tears - The Ballads (CD, 6.1.)
  • Rick Wakeman – Piano Portraits (CD, 13.1.)
  • IQ - Scrape across the Sky (Blu-ray, 20.1.)
  • Michael Holmes - Subterranea - Original Motion Picture Soundtrack (CD, 27.1.)
  • Blackfield – V (CD/Blu-ray, 10.2.)
  • Thunder - Rip it up (3CD, 10.2.)
  • Tim Bowness – Lost in the Ghost Light (CD/DVD, 17.2.)
  • England – The Last of the Jubblies: Silver Edition (CD, 22.2.)
  • Paul Menel and the Essentials – Spare Parts for Broken Hearts (CD, 24.2.)
  • The Mute Gods – Tardigrades will inherit the Earth (CD, 24.2.)
  • Asia - Symfonia - Live in Bulgaria 2013 (2CD/DVD, 24.2.)
  • O.R.K. - Soul of an Octopus (CD, 24.2.)*
  • Steve Hackett & Djabe – Summer Storms & Rocking Rivers (CD/DVD, 24.2.)*
  • Richard Barbieri – Planets + Persona (CD, 3.3.)*
  • Chickenfoot - Divine Termination (Vinyl-Single, 10.3.)
  • Chickenfoot - Best & Live (2CD, 10.3.)
  • Alan Reed - Honey on the Razor's Edge (CD, 14.3.)
  • Steve Hackett – The Night Siren (CD/Blu-ray, 24.3.)
  • Jethro Tull – The String Quartets (CD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1965-67 CambridgeSt/Ation (2CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1968 Germin/Ation (CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1969 Dramatis/Ation (2CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1970 Devi/Ation (2CD/Blu-ray/2DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1971 Reverber/Ation (CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1972 Obfusc/Ation (2CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Neal Morse - Morsefest 2015 Sola Scriptura and ? Live (4CD/2DVD, 24.3.)
  • Pat Mastelotto & Markus Reuter - Face (CD, 24.3.)
  • Riverside – Reality Dream Trilogy (6CD, 24.3.)
  • Rick Wakeman and Tony Ashton – Present Gas Tank (3CD/DVD, 31.3.)*
  • Fish - Farewell to Childhood (2CD/DVD, 3.4.)
  • Riverside - Lost'n'Found - Live in Tilburg (2CD, 4.4.)*
  • Pendragon – Masquerade 20 (2CD, 7.4.)
  • Pendragon – Masquerade 20 (DVD, 7.4.)
  • Deep Purple – Infinite (CD, 7.4.)
  • Carptree - Emerger (CD, 7.4.)*
  • Richie Kotzen – Salting Earth (CD, 14.4.)*
  • Dave Kerzner – Static (CD, 24.4.)*
  • Lonely Robot - The Big Dream (CD, 28.4.)
  • Big Big Train - Grimspound (CD, 28.4.)
  • Ayreon – The Source (2CD, 28.4.)
  • Robert Cray & Hi Rhythm – Robert Cray & Hi Rhythm (CD, 28.4.)
  • Bernie Marsden – Big Boy Blues Session (CD, 28.4.)*
  • Nektar – Live in Bremen (2CD, 5.5.)
  • Snakecharmer – Second Skin (CD, 12.5.)
  • Abel Ganz – Gratuitous Flash 2016 Remix (CD, 12.5.)
  • Galahad – Quiet Storms (CD, 15.5.)
  • Rikard Sjoblom's Gungfly – On Her Journey To The Sun / The Best Of Gungfly (2CD, 19.5.)
  • Jethro Tull – Songs From The Wood 40th Anniversary Edition (The Country Set) (3CD/2DVD, 19.5.)
  • Bjorn Riis – Forever comes to an End (CD, 19.5.)*
  • Anubis – The Second Hand (CD, 23.5.)*
  • Nad Sylvan – The Bride said no (CD, 26.5.)
  • Damanek – On Track (CD, 26.5.)
  • Roger Waters - Is this the Life we really want? (CD, 2.6.)
  • King Crimson - Heroes – Live in Europe 2016 EP (CD, 2.6.)
  • The Watch – Seven (CD, 2.6.)
  • Icon - Urban Psalm live (2CD/DVD, 2.6.)
  • IQ – The Seventh House (2LP, 2.6.)
  • King Crimson – The Elements of King Crimson – 2017 Tour Box (2CD, 16.6.)
  • Comedy of Errors – House Of The Mind (CD, 16.6.)*
  • Big Big Train – The Second Brightest Star (CD, 21.6.)*
  • Joe Bonamassa - Live at Carnegie Hall (2CD, 23.6.)
  • Joe Bonamassa - Live at Carnegie Hall (Blu-ray, 23.6.)
  • Discipline – Captives of the Wine Dark Sea (CD, 7.7.)*


Noch nicht erschienen:
  • Brand X – But Wait ... There's More (14.7., 2CD)
  • Pye Hastings – From the Half House (CD, 14.7.)
  • RPWL – A new Dawn (14.7., 2CD)
  • Marillion - Misplaced Childhood (2017 Remaster Deluxe Edition, 4CD/Blu-ray, 21.7.)
  • Marillion - Misplaced Childhood (2017 Remaster Deluxe Edition, 4LP, 21.7.)
  • The Tangent - The Slow Rust of Forgotten Machinery (CD, 21.7.)
  • Kenny Wayne Shepherd Band – Lay it on down (CD, 21.7.)
  • Steven Wilson - To the Bone (CD/2LP, 18.8.)
  • The Pineapple Thief – Where We Stood (CD/DVD, 8.9.)
  • Premiata Forneria Marconi – ? (2017)
  • Gordon Haskell - More than that (?)
  • Black Country Communion - ? (Herbst)
  • Fish – Suits (Remaster, 3CD, Oktober 2017)
  • Fish – Songs from the Mirror (Remaster, 3CD, Oktober 2017)
  • Fish – Vigil in a Wilderness of Mirrors (Remaster, 3CD, März 2018)
  • Fish – Internal Exile (Remaster, 3CD, März 2018)
  • Fish – Weltschmerz (Sommer 2018)

... und sicher noch einiges mehr ...


* bislang noch nicht gekauft


Foto

Der Skoutz war zu Besuch

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen 02 July 2017 · 133 Aufrufe

Unsere SF-Anthologie Gamer (Begedia, 2016), herausgegeben von André Skora, Frank Hebben und mir, steht bekanntermaßen auf der Midlist Anthologie des Skoutz Awards. In der Reihe "zu Besuch bei" hat mir dieser Tage Chefredakteurin Kay Noa einige Fragen gestellt, die ich hier im Interview beantwortet habe. Viel Spaß beim Lesen.

Viel wichtiger aber: Abgestimmt werden kann nur noch heute. Wer also möchte, dass Gamer auch auf der Shortlist landet, sollte schleunigst sein Kreuz an der richtigen Stelle machen.


Foto

Overdrive

Geschrieben von Armin , in Film 02 July 2017 · 52 Aufrufe

Der Auftakt ist ja noch ganz nett anzusehen: Da lassen sich die Autodiebe, um die es in „Overdrive“ geht, nicht lumpen, wenn sie aus einem mit Höchstgeschwindigkeit dahin bretternden Lastwagen den allseits begehrten Oldtimer stehlen. Danach hat der Action-Film von Antonio Negret aber leider nicht mehr viel zu bieten. Damit hat der kolumbianische Regisseur, bisher vor allem bei diversen Fernsehserien (von „Arrow“ bis „MacGyver“) aktiv, sein Pulver allzu schnell verschossen.

Durch ihre waghalsige Aktion haben sich die in schnelle und teure Autos vernarrten Halbbrüder Andrew (Scott Eastwood) und Garrett (Freddie Thorp) mit dem Gangster Jacomo Morier (Simon Abkarian) angelegt. Der zeigt sich ungnädig und fordert von ihnen mit entsprechendem Nachdruck, dass sie seinem Rivalen Max Klemp (Clemens Schick) einen ganz besonderen Ferrari stehlen. Zusammen mit ihren ebenfalls von Autos besessenen Freundinnen Stephanie (Ana de Armas) und Devin (Gaia Weiss) stellen die beiden ein Team zusammen, mit dem sie dann aber ihre ganz eigenen Pläne verwirklichen wollen.

„Fast and Furious“ für Arme ist noch ziemlich geschmeichelt. Natürlich erkennt man die Absicht, auf den erfolgreich fahrenden Zug der Konkurrenz aufzuspringen, doch ein bisschen Mühe sollte sich auch ein schnöder Trittbrettfahrer geben: Einfach nur ein paar schicke Autos durch die Gegend fahren lassen, eine Handvoll absolut austauschbarer Charaktere, dümmliche Dialoge und eine wirre Story, in der ständig jeder jeden übers Ohr haut oder es versucht – das reicht nicht einmal ansatzweise für einen halbwegs unterhaltsamen Film. Dann müssten wie beim Vorbild nämlich wenigstens die Action-Szenen mehr als nur biederen Durchschnitt darstellen, wovon aber auch nichts zu sehen ist. Von „Overdrive“ keine Spur, Fehlzündung oder Plattfuß wäre treffender.


Foto

Transformers – The Last Knight

Geschrieben von Armin , in Film 25 June 2017 · 38 Aufrufe

Die Transformers und die Legende von König Artus in einen Film packen? Warum nicht, schließlich war ja schon die Handlung des letzten Spielzeugroboter-Spektakels („Ära des Untergangs“, 2014) dermaßen abstrus, dass es in dieser Hinsicht eigentlich nicht noch weiter abwärtsgehen kann. Regisseur Michael Bay schafft es aber immerhin in gewohnter Manier, sich konstant auf vergleichsweise niedrigem Niveau zu bewegen. Einziger möglicher Grund, sich seinen neuen und, wie zu befürchten ist, wohl nicht letzten Transformers-Film anzuschauen: Es gibt Action satt, allerlei Spezialeffekte inklusive. Auch da bleibt also alles beim Alten.

Historiker dürfen gerne die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Der sturzbetrunkene Zauberer Merlin (Stanley Tucci) stolpert vor rund 1600 Jahren über einen außerirdischen Roboter, der sich breitschlagen lässt, König Artus (Liam Garrigan) und Co. im Kampf gegen die angelsächsischen Eroberer zu helfen. Ein Artefakt aus dieser Zeit steht nun auf der dringlichen Wunschliste von Optimus Prime, eigentlich Anführer der guten Autobots im Kampf gegen die bösen Decepticons um Oberfiesling Megatron, der nun aber selbst gar Schreckliches plant: Damit seine Heimatwelt Cybertron wieder aufgebaut werden kann, muss die Erde dran glauben. Das wollen alle möglichen Menschen verhindern, so der aus dem vierten Transformers-Streifen bekannte Cade Yeager (Mark Wahlberg), aber auch Neuzugänge wie die hübsche Professorin Vivien Wembley (Laura Haddock, die wohl nicht von ungefähr an ihre Vor-vor-Vorgängerin Megan Fox erinnert) oder der schräge britische Lord Edmund Burton (Anthony Hopkins).

Natürlich muss ein Blockbuster nicht notgedrungen Tiefgang haben, sondern darf gerne auch einfach nur Spaß machen. Ist der Inhalt aber allzu dämlich, schwindet die Begeisterung rasant: Warum Michael Bay beharrlich dieselben Zutaten (böse Roboter, wie auch immer geartetes Artefakt, Rettung der Welt) auf völlig konfuse Art und Weise zusammenpappt, statt sich wenigstens ein einziges Mal eine halbwegs sinnvolle Handlung schreiben zu lassen, bleibt wohl auf ewig sein Geheimnis. So quält sich der Zuschauer durch eine wirre Fülle von Schauplätzen, überflüssigen Figuren, minimal variierten Action-Szenen und anderen Ärgernissen mehr. Das gilt auch für den Genre-Mix: Zum Auftakt gibt’s ein gnadenlos langweiliges Stück Ritterfilm zu sehen, dann die übliche Thriller-ähnliche Schnitzeljagd und zum Abschluss die endlos in die Länge gezogene Materialschlacht im Science-Fiction-Gewand. Der neue Transformers-Film bietet nichts, was die vier vorangegangenen nicht schon gezeigt hätten.


Foto

Wonder Woman

Geschrieben von Armin , in Film 20 June 2017 · 109 Aufrufe

Wonder Woman gilt als die erste weibliche Superheldin der Comic-Geschichte. Die übermenschlich starke Amazone ist nicht nur die Verkörperung feministischer Ideale, sie trägt jetzt auch noch die Last des DC-Filmuniversums auf ihren Schultern. Das will trotz Superman und Batman nämlich nicht so recht in die Gänge kommen, während Konkurrent Marvel einen Blockbuster nach dem anderen feiert. Daran ändert leider auch der Film von Regisseurin Patty Jenkins („Monster“) nur wenig.

Diana (als Kind Lilly Aspell, später Gal Gadot) wächst auf der paradiesischen Insel Themyscira auf. Ihre Mutter Hippolyta (Connie Nielsen) ist die Königin der kriegerischen Amazonen, die sich hier vor der Welt und vor allem vor Kriegsgott Ares verbergen. Trainiert von ihrer Tante Antiope (Robin Wright), wird die junge Diana rasch zur stärksten aller Kämpferinnen. Ihren ersten Mann bekommt sie in Gestalt des britischen Spions Steve Trevor (Chris Pine) zu Gesicht, der auf der Flucht vor deutschen Soldaten die Schrecken des Ersten Weltkriegs mitbringt. Für Diana ist klar: Dahinter kann nur Ares stecken. Um ihn zu stoppen, zieht sie los in die Welt der Menschen, bewaffnet mit einem magischen Lasso, ihren Geschosse abwehrenden Armbändern und dem Schwert Gotttöter. Der Weg führt sie erst nach London zu Steve Trevors Chef Sir Patrick Morgan (David Thewlis), dann nach Belgien an die Front. Dort planen der deutsche General Erich Ludendorff (Danny Huston) und die finstere Wissenschaftlerin Isabel Maru alias Dr. Poison (Elena Anaya) eine heimtückische Attacke.

Gal Gadot gibt eine gute Figur ab als Wonder Woman, das war schon bei ihrem Kurzauftritt in „Batman v Superman“ so. Schade nur, dass das Drehbuch sie mit Edelmut und Gutmenschentum überfrachtet, sodass der Film gleich mehrfach in die kitschige Ecke abzudriften droht. Ähnlich ambivalent sind die Actionszenen: Vieles ist schick gemacht, der übertriebene Einsatz von Zeitlupen à la „300“ nervt aber irgendwann nur noch. Die Story selbst folgt den üblichen Abläufen des Superhelden-Films: Diana stellt sich der Herausforderung, lernt ihre Kräfte kennen und liefert dem Schurken den heroischen Finalkampf. Dafür, dass man das so schon mehrfach gesehen hat, zieht sich der Film mit 140 Minuten doch ziemlich in die Länge, speziell der London-Aufenthalt – der witzig sein soll, was aber nicht immer hinhaut – hätte ordentlich Kürzungsreserven geboten. Scharfer Kontrast dazu ist das eindrücklich gezeigte Kriegsgeschehen: Letztlich tut sich der Film schwer, einen einheitlichen Ton zu finden und zerfällt ein wenig in seine drei Teile. Der ganz große Wurf ist „Wonder Woman“ damit nicht, immerhin aber eine Steigerung gegenüber den letzten DC-Filmen.


Foto

Pirates of the Caribbean – Salazars Rache

Geschrieben von Armin , in Film 28 May 2017 · 63 Aufrufe

Kann sich noch jemand an den vierten Film der „Fluch der Karibik“-Reihe erinnern? Macht nichts. Denn der vermeintliche Neustart wurde zum Rohrkrepierer und Flop an den Kinokassen, sechs Jahre später wird deshalb erneut alles auf null gestellt. Mit neuen Regisseuren (den beiden Norwegern Joachim Rønning und Espen Sandberg, die 2012 für „Kon-Tiki“ verantwortlich waren) und viel neuem Personal, aber natürlich auch einer unverzichtbaren Konstante: Johnny Depp in seiner Paraderolle des Captain Jack Sparrow.

Das Ergebnis ist eine zwiespältige Angelegenheit. Eigentlich braucht niemand diesen fünften „Fluch der Karibik“-Film, weil er nichts wirklich Neues zu erzählen weiß und die Luft schon beim dritten Streifen raus gewesen ist. Und trotzdem hat „Salazars Rache“ immerhin einige sehenswerte Momente, die den Kinobesuch dann doch wert sind.

Es wird mal wieder ein Gegenstand aus alten Piraten-Mythen benötigt: Weil sich Henry Turner (Brenton Thwaites) geschworen hat, den seit Jahren auf seinem Vater William (Orlando Bloom) lastenden Fluch zu brechen, ist plötzlich alle Welt auf der Suche nach dem Dreizack des Poseidon. Unter anderem die alten Gegenspieler Jack Sparrow und Barbossa (Geoffrey Rush), aber auch der Spanier Salazar (Javier Bardem), Kapitän eines Geisterschiffs, der sich an Sparrow rächen will, und natürlich die Engländer. Schlüssel zum Dreizack ist das Wissen von Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario), die nebenbei auch noch ein Familiengeheimnis mit sich herumträgt.

Zwei Actionszenen erinnern an die großen Momente der Filmreihe: Da ist zuerst der Überfall auf eine Bank, bei dem die Piraten nicht nur einfach den Tresor stehlen, sondern das ganze Gebäude hinter sich herschleppen – ein durchaus amüsantes Spektakel, das dann von einer geplanten Doppelhinrichtung aber noch getoppt wird. Während Carina Smyth als Hexe erhängt werden soll, droht Jack Sparrow der gleichzeitige Tod durch die Guillotine. Als seine Piratenkumpel um den treuen Gibbs (Kevin R. McNally) zur Befreiung herbeieilen, entsteht ein irres Durcheinander, in dessen Verlauf das Fallbeil Sparrows Hals mehrfach gefährlich nahekommt und auch Carina schon am Strick baumelt. Da kann das große Finale leider nicht mithalten und zu dieser Enttäuschung gesellen sich noch mehrere andere: Dazu zählen die doch recht lahme Handlung, der nicht immer treffsichere Humor und die Beliebigkeit der neuen Personen, die nicht an die Klasse ihrer Vorgänger heranreichen.


Foto

Musik 2017 (Update: 27.5.)

Geschrieben von Armin , in Musik 27 May 2017 · 147 Aufrufe

(Letzter Eintrag zum Thema)

Erschienen:
  • Magnum – The Valley of Tears - The Ballads (CD, 6.1.)
  • Rick Wakeman – Piano Portraits (CD, 13.1.)
  • IQ - Scrape across the Sky (Blu-ray, 20.1.)
  • Michael Holmes - Subterranea - Original Motion Picture Soundtrack (CD, 27.1.)
  • Blackfield – V (CD/Blu-ray, 10.2.)
  • Thunder - Rip it up (3CD, 10.2.)
  • Tim Bowness – Lost in the Ghost Light (CD/DVD, 17.2.)
  • England – The Last of the Jubblies: Silver Edition (CD, 22.2.)
  • Paul Menel and the Essentials – Spare Parts for Broken Hearts (CD, 24.2.)
  • The Mute Gods – Tardigrades will inherit the Earth (CD, 24.2.)
  • Asia - Symfonia - Live in Bulgaria 2013 (2CD/DVD, 24.2.)
  • O.R.K. - Soul of an Octopus (CD, 24.2.)*
  • Richard Barbieri – Planets + Persona (CD, 3.3.)*
  • Chickenfoot - Divine Termination (Vinyl-Single, 10.3.)
  • Chickenfoot - Best & Live (2CD, 10.3.)
  • Alan Reed - Honey on the Razor's Edge (CD, 14.3.)
  • Steve Hackett – The Night Siren (CD/Blu-ray, 24.3.)
  • Jethro Tull – The String Quartets (CD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1965-67 CambridgeSt/Ation (2CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1968 Germin/Ation (CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1969 Dramatis/Ation (2CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1970 Devi/Ation (2CD/Blu-ray/2DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1971 Reverber/Ation (CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Pink Floyd - 1972 Obfusc/Ation (2CD/Blu-ray/DVD, 24.3.)
  • Neal Morse - Morsefest 2015 Sola Scriptura and ? Live (4CD/2DVD, 24.3.)
  • Pat Mastelotto & Markus Reuter - Face (CD, 24.3.)
  • Riverside – Reality Dream Trilogy (6CD, 24.3.)
  • Rick Wakeman and Tony Ashton – Present Gas Tank (3CD/DVD, 31.3.)*
  • Fish - Farewell to Childhood (2CD/DVD, 3.4.)
  • Riverside - Lost'n'Found - Live in Tilburg (2CD, 4.4.)*
  • Pendragon – Masquerade 20 (2CD, 7.4.)
  • Pendragon – Masquerade 20 (DVD, 7.4.)
  • Deep Purple – Infinite (CD, 7.4.)
  • Carptree - Emerger (CD, 7.4.)*
  • Richie Kotzen – Salting Earth (CD, 14.4.)*
  • Dave Kerzner – Static (CD, 24.4.)*
  • Lonely Robot - The Big Dream (CD, 28.4.)
  • Big Big Train - Grimspound (CD, 28.4.)
  • Ayreon – The Source (2CD, 28.4.)
  • Robert Cray & Hi Rhythm – Robert Cray & Hi Rhythm (CD, 28.4.)
  • Bernie Marsden – Big Boy Blues Session (CD, 28.4.)*
  • Nektar – Live in Bremen (2CD, 5.5.)
  • Snakecharmer – Second Skin (CD, 12.5.)
  • Abel Ganz – Gratuitous Flash 2016 Remix (CD, 12.5.)*
  • Galahad – Quiet Storms (CD, 15.5.)*
  • Rikard Sjoblom's Gungfly – On Her Journey To The Sun / The Best Of Gungfly (2CD, 19.5.)
  • Jethro Tull – Songs From The Wood 40th Anniversary Edition (The Country Set) (3CD/2DVD, 19.5.)
  • Bjorn Riis – Forever comes to an End (CD, 19.5.)*
  • Anubis – The Second Hand (CD, 23.5.)*
  • Nad Sylvan – The Bride said no (CD, 26.5.)*

Noch nicht erschienen:
  • Roger Waters - Is this the Life we really want? (CD, 2.6.)
  • King Crimson - Heroes – Live in Europe 2016 EP (CD, 2.6.)
  • The Watch – Seven (CD, 2.6.)
  • Icon - Urban Psalm live (2CD/DVD, 2.6.)
  • IQ – The Seventh House (2LP, 2.6.)
  • King Crimson – The Elements of King Crimson – 2017 Tour Box (2CD, 16.6.)
  • Comedy of Errors – House Of The Mind (CD, 16.6.)
  • Joe Bonamassa - Live at Carnegie Hall (2CD, 23.6.)
  • Joe Bonamassa - Live at Carnegie Hall (Blu-ray, 23.6.)
  • Brand X – But Wait ... There's More (14.7., 2CD)
  • Marillion - Misplaced Childhood (2017 Remaster Deluxe Edition, 4CD/Blu-ray, 21.7.)
  • Marillion - Misplaced Childhood (2017 Remaster Deluxe Edition, 4LP, 21.7.)
  • The Tangent - The Slow Rust of Forgotten Machinery (CD, 21.7.)
  • Steven Wilson - To the Bone (CD/2LP, 18.8.)
  • Premiata Forneria Marconi – ? (2017)
  • Gordon Haskell - More than that (?)
  • Pye Hastings - ? (Sommer 2017)
  • Black Country Communion - ? (Herbst)
  • Fish – Suits (Remaster, 3CD, Oktober 2017)
  • Fish – Songs from the Mirror (Remaster, 3CD, Oktober 2017)
  • Fish – Vigil in a Wilderness of Mirrors (Remaster, 3CD, März 2018)
  • Fish – Internal Exile (Remaster, 3CD, März 2018)
  • Fish – Weltschmerz (Sommer 2018)
... und sicher noch einiges mehr ...


* bislang noch nicht gekauft


Foto

Spannende Parabeln mit aktuellem Bezug (Rhein-Neckar-Zeitung)

Geschrieben von Armin , in Lesungen, Veröffentlichungen 24 May 2017 · 218 Aufrufe

Heute überschlagen sich die Ereignisse: Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet unter der Überschrift "Spannende Parabeln mit aktuellem Bezug" über meine Lesung vom vergangenen Freitag in Wiesloch. Im Mittelpunkt der Nachbetrachtung steht meine Geschichte Cantals Tränen, Titelstory der gleichnamigen Storysammlung. Der Vollständigkeit halber hier die komplette "Setlist":
  • Die Nadir-Variante: Prolog & Auszug aus Kapitel 1 ("Der Weltraum brannte ...")
  • Cantals Tränen
  • Andrade: Auszug aus Kapitel 1 ("Der Scherenbaum erwachte zu neuem Leben ...")
  • Katar 2022
Aus Zeitgründen heute nur der Link zum RNZ-Artikel.


Foto

Gamer: Rezension (Fantasyguide)

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen 24 May 2017 · 149 Aufrufe

Ralf Steinberg hat unsere Anthologie Gamer (Begedia, 2016) gelesen und ein schöne, ausführliche Rezension geschrieben, die beim Fantasyguide online gegangen ist. Das erfreuliche Fazit:

»Gamer« ist ein vergnügliches Buch geworden mit erstaunlich vielen experimentellen SF-Texten, die man in solcher Konzentration mal wieder in einer Nova-Ausgabe finden möchte.


Er geht aber beispielsweise auch auf die Illustrationen ein, die ja gelegentlich vergessen werden:

Zwischen den Geschichten gibt es farbige Illustrationen, die jeweils die Geschichte davor oder grafisch interpretieren. Hier hat sich ein illustrer Kreis bekannter und unbekannter KünstlerInnen eingefunden und wertet mit tollen Zeichnungen die insgesamt mehr als lohnenswerte Anthologie zusätzlich auf.


Darüber hinaus gibt es zu jeder einzelnen Geschichte einen Kommentar. Das liest sich zu meiner Story Katar 2022 beispielsweise so:

Zum Abschluss liefert Mitherausgeber Armin Rößler mit Katar 2022 noch einen bitterbösen Kommentar zu Korruption und Machtmissbrauch im Fußball.
In einer Textcollage werden fiktive Ereignisse um die Vergabe der Fußball-WM 2022 nach Katar verknüpft mit einer Zeitreise und Einzelschicksalen.
Armin Rößler seziert schmerzhafte politische Themen raffiniert mit SF-Mitteln und bohrt tief mit dem Messer in den Wunden. So sollte moderne SF sein!


Die komplette Rezension gibt es hier.


Foto

Alien: Covenant

Geschrieben von Armin , in Film 21 May 2017 · 191 Aufrufe

Ein neuer Alien-Film: Nachdem Ridley Scott in „Prometheus – Dunkle Zeichen“ (2012) die Vorgeschichte zur erfolgreichen Reihe erzählt und gleich noch die Entstehung der Menschheit erklärt hatte, wird er in „Alien: Covenant“ glücklicherweise wieder etwas bodenständiger. Trotzdem beschäftigt ihn das in „Prometheus“ schon angerissene Verhältnis zwischen Schöpfer und Schöpfung auch hier – symbolisiert durch den Titelverweis auf den biblischen Bund zwischen Gott und den Menschen, vor allem aber durch die Figur des Androiden David (Michael Fassbender), der sich im Vorspann seinen Namen nach der bekannten Michelangelo-Statue auswählt und Wagners „Einzug der Götter in Walhall“ am Klavier spielt. So wird der Zuschauer schon einmal auf den Gotteskomplex vorbereitet, den David in den zehn Jahren entwickelt hat, die seit dem Scheitern der Prometheus-Expedition vergangen sind.

Dann zitiert „Alien: Covenant“ fröhlich drauf los: Das Raumschiff empfängt ein Funksignal und lässt sich zum Planeten lotsen, die dort gelandeten Soldaten dienen nicht nur unfreiwillig als Brutstätte für böse Aliens, sondern werden auch rasch dezimiert – das kommt dem Alien-Fan alles nicht unbekannt vor, ist nach einem etwas schleppenden Auftakt aber gar nicht schlecht in Szene gesetzt. Interessant wird die Geschichte mit dem Auftauchen von David, der sich des Häufleins der Überlebenden um den heillos überforderten Ersatz-Captain Christopher Oram (Billy Crudup), Terraforming-Expertin Daniels (Katherine Waterston) und den aus der gleichen Baureihe wie David stammenden Androiden Walter (ebenfalls Michael Fassbender) annimmt. Die merken zwar bald, dass hier einiges nicht stimmt, doch es dauert, bis aus dem Orbit in Person von Pilot Tennessee (Danny McBride) Hilfe kommt.

„Alien: Covenant“ kommt nicht an die frühen Teile der Reihe heran, weil der Film mehr auf Action und vordergründigen Horror als auf feine Gruselatmosphäre setzt. Auch das menschliche Personal ist eine Enttäuschung: So recht ragt niemand heraus, eine starke Figur wie Ripley sucht man – wie schon in „Prometheus“ – auch dieses Mal vergebens. Der einzig ebenbürtige Gegenspieler von Android David ist sein optischer Zwilling Walter; die gemeinsamen Szenen der beiden haben es in sich. Wirklich überzeugend bringt Ridley Scott auch den Kampf mit dem Alien bei der Flucht vom Planeten auf die Leinwand – erst der finale Showdown enttäuscht dann wieder, weil man ihn so schon mehrfach ganz ähnlich gesehen hat. Letztlich ist der Film zwar eine Steigerung gegenüber dem Vorgänger, verglichen mit dem „Alien“ von 1979 aber bestenfalls Durchschnitt.


Foto

Erinnerung: Armin Rößler liest: heute, 20 Uhr, Kulturhaus Wiesloch

Geschrieben von Armin , in Lesungen 19 May 2017 · 165 Aufrufe

Zur Erinnerung und für Kurzentschlossene:

Eine Science-Fiction-Lesung mit Armin Rößler findet am heutigen Freitag, 19. Mai, 20 Uhr, im Kulturhaus in Wiesloch statt. Eine ferne Zukunft und ferne Welten, weit draußen, in den Tiefen des Weltraums: exotische Außerirdische, mächtige Raumschiffe, Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten und Wurmlöcher, die viele tausend Lichtjahre voneinander entfernte Planeten verbinden – das sind die Zutaten von Armin Rößlers Science-Fiction-Geschichten. In Wiesloch liest er aus seiner aktuellen Story-Collection „Cantals Tränen“, aus seiner gerade neu aufgelegten Argona-Romantrilogie und aus der Geschichte „Katar 2022“, einer satirischen Aufarbeitung der diversen Skandale rund um die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, verpackt in ein fiktives Computerspiel samt Zeitreise.

Armin Rößler lebt in Rauenberg und ist Redakteur der Rhein-Neckar-Zeitung. Er veröffentlicht seit 2003 regelmäßig phantastische Romane und Kurzgeschichten. Als Autor und Herausgeber wurde er mehrfach für den Deutschen Science Fiction Preis, den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Die Lesung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Volkshochschule Südliche Bergstraße, der Stadtbibliothek Wiesloch und der Buchhandlung Eulenspiegel.


Foto

King Arthur: Legend of the Sword

Geschrieben von Armin , in Film 16 May 2017 · 204 Aufrufe

Die Artussage, die ihren historischen Kern im frühen sechsten Jahrhundert haben dürfte, als nach dem Abzug der Römer Briten gegen Angelsachsen kämpften, hat zahlreiche Spuren in der Literatur hinterlassen. Gleiches gilt fürs Medium Film von der opulenten Variante („Die Ritter der Tafelrunde“, 1953) über die Parodie („Die Ritter der Kokosnuss“, 1975) bis hin zu erfolgreichen Fernsehserien wie „Merlin“ (2008 bis 2012). Regisseur Guy Ritchie („Sherlock Holmes“) versucht sich jetzt mit „King Arthur: Legend of the Sword“ an einem modernen Fantasy-Action-Kracher – und scheitert trotz einiger guter Ansätze.

Magier Mordred (Rob Knighton) greift Camelot an, König Uther (Eric Bana) wehrt sich tapfer, wird dann aber von Bösewicht Vortigern (Jude Law) verraten, der sich selbst auf den Thron setzt. Königssohn Arthur (Charlie Hunnam) wächst als Waisenkind im Bordell auf und erfährt seine wahre Bestimmung erst, als er das legendäre Schwert Excalibur aus dem Stein zieht. Das beschert ihm auch Visionen, die ihn über die Geschehnisse der Vergangenheit aufklären. Zusammen mit einer mächtigen, namenlosen Magierin (Astrid Bergès-Frisbey) und seinen Freunden wie dem edlen Bedivere (Djimon Hounsou) und dem unerschrockenen Kämpfer George (Tom Wu) nimmt Arthur den Kampf gegen Vortigern auf.

Typisch Guy Ritchie sind die schnellen Schnitte, die samt treibender Musik schon der Vorgeschichte ein rasantes Erzähltempo bescheren – ein bisschen früh im Film, denn das noch mehrfach genutzte Stilmittel nutzt sich ebenso rasch ab, eine echte Steigerung gegenüber dem Auftakt gibt es leider nicht mehr. Das ist schade, denn so dümpelt die Handlung ein wenig vor sich hin. Die Prüfungen, denen sich Arthur stellen muss, um sich seiner Bestimmung als würdig zu erweisen, wirken dann auch arg in die Länge gezogen statt unterhaltsam, diverse Fantasyelemente wie übergroße Elefanten und noch riesigere Schlangen erscheinen eher aufgesetzt als spannungsfördernd.

Größter Fehlgriff ist die Hauptfigur, die angesichts des atemlosen Tempos, mit der die Bestandteile der Artussage durchgeprügelt werden, überhaupt keine Chance hat, echte Emotionen beim Zuschauer zu wecken. Charlie Hunnams Arthur hat früh im Film seinen Stempel weg, daran ändert sich dann allem Getöse zum Trotz auch nichts mehr. Da fühlt man schon eher mit Bösewicht Vortigern, der bereit ist, für die Macht wirklich alles zu opfern – die damit verbundene Seelenpein wird von Jude Law eindrücklich auf die Leinwand transportiert. Das ist wie so manche interessante Kampfszene einer der Lichtblicke in einem letztlich leider völlig überfrachteten Film, der sich besser nur auf einen Teil der Geschichte konzentriert hätte.


Foto

Sätze für die Nachwelt (CCVIII)

Geschrieben von Armin , in Fußball, Veröffentlichungen 15 May 2017 · 172 Aufrufe

Ich habe fertig.
(Giovanni Trapattoni, 1998, in seiner berühmten Wutrede. Aber im Gegensatz zu Trap kann man diesen Satz auch total positiv sagen und meinen. Also: Ich habe fertig. Ehrlich. Und bin sehr erfreut.)


Foto

Sätze für die Nachwelt (CCVII)

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen, Musik 14 May 2017 · 183 Aufrufe

It'll get done when it's done, it'll arrive when it arrives.
(Peter Hammill auf www.sofasound.com über sein nächstes Soloalbum. Der Mann ist so weise. Ich hoffe, er wird auch bald fertig.)


Foto

Armin Rößler liest: Freitag, 19. Mai, 20 Uhr, Kulturhaus Wiesloch

Geschrieben von Armin , in Lesungen 09 May 2017 · 320 Aufrufe

Eine Science-Fiction-Lesung mit Armin Rößler findet am Freitag, 19. Mai, 20 Uhr, im Kulturhaus in Wiesloch statt. Eine ferne Zukunft und ferne Welten, weit draußen, in den Tiefen des Weltraums: exotische Außerirdische, mächtige Raumschiffe, Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten und Wurmlöcher, die viele tausend Lichtjahre voneinander entfernte Planeten verbinden – das sind die Zutaten von Armin Rößlers Science-Fiction-Geschichten. In Wiesloch liest er aus seiner aktuellen Story-Collection „Cantals Tränen“, aus seiner gerade neu aufgelegten Argona-Romantrilogie und aus der Geschichte „Katar 2022“, einer satirischen Aufarbeitung der diversen Skandale rund um die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, verpackt in ein fiktives Computerspiel samt Zeitreise.

Armin Rößler lebt in Rauenberg und ist Redakteur der Rhein-Neckar-Zeitung. Er veröffentlicht seit 2003 regelmäßig phantastische Romane und Kurzgeschichten. Als Autor und Herausgeber wurde er mehrfach für den Deutschen Science Fiction Preis, den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Die Lesung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Volkshochschule Südliche Bergstraße, der Stadtbibliothek Wiesloch und der Buchhandlung Eulenspiegel.


Foto

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Geschrieben von Armin , in Film 03 May 2017 · 287 Aufrufe

Marvels Filmuniversum mit den Helden der beliebten Comics wächst und gedeiht: Schien „Guardians of the Galaxy“ 2014 noch ansatzweise eine riskante Angelegenheit zu sein, ging es doch statt um die bis dahin typischen irdischen Superhelden plötzlich um ein lupenreines Weltraumabenteuer auf fernen Planeten, ist die Fortsetzung nach dem gigantischen Erfolg (das Einspielergebnis soll bei über 770 Millionen Dollar liegen) eine sichere Nummer. Regisseur James Gunn setzt dann auch erneut auf die bewährten Zutaten: Die beliebten Figuren aus dem ersten Film kämpfen sich durch eine ebenso wilde wie vergnügliche Action-Handlung und haben jede Menge flotter Sprüche im Gepäck. Dazu kommen wieder allerlei Anspielungen auf die Pop-Kultur und eine Reihe bekannter Songs. Das ist höchst unterhaltsam und kommt bestens an, sodass es kein Wunder ist, dass ein dritter Teil bereits als beschlossene Sache gilt.

Die Wächter der Galaxis brocken sich ihren Ärger gerne selbst ein: Weil Gamora (Zoe Saldana) ihre böse Schwester Nebula (Karen Gillan) in die Finger bekommen will, kämpfen die Guardians erst für das eher seltsame Volk der Sovereign gegen ein riesiges Monster. Kaum ist die versprochene Belohnung kassiert, bringt es Waschbär Rocket fertig, die Sovereign zu beklauen. Schon hat man eine riesige Flotte im Genick hängen. Die Flucht endet mit einer Bruchlandung, und das auch nur deshalb, weil ein geheimnisvoller Helfer rettend eingegriffen hat. Der entpuppt sich als Ego (Kurt Russell), kein Geringerer als der Vater von Star-Lord (Chris Pratt). Gamora und Drax (Dave Bautista) begleiten die beiden auf Egos Heimatwelt, während sich Rocket und der zum kleinen Bäumchen geschrumpfte Baby Groot um die Gefangene Nebula und die Reparatur des Raumschiffs kümmern. Natürlich geben auch die Sovereign nicht auf: Sie haben mit Yondu (Michael Rooker) einen alten Bekannten der Guardians angeheuert, um die Diebe zur Strecke zu bringen.

In zwei Punkten fällt „Vol. 2“ gegenüber dem ersten Film ab: Der Soundtrack kann nicht ganz mithalten, nur selten wird eine Szene so passend wie mit dem finalen Cat-Stevens-Song „Father and Son“ untermalt und ein ins Ohr gehendes „Hooked on a Feeling“ fehlt dieses Mal leider. Zudem ist die eigentliche Handlung bedauerlicherweise eine völlige Nebensache: Sie kommt eher schwer in die Gänge, ist nicht sonderlich spannend und wird erst gegen Ende auch wirklich konsequent vorangetrieben. Bis dahin dient sie eher als eine Art notgedrungenes Vehikel, um Gags und Action-Szenen zu transportieren.

Und trotzdem begeistert der Film: weil der Humor großartig ist, weil es eine Unmenge spektakulärer Szenen zu sehen gibt und weil zu den ohnehin schon großartigen Figuren aus dem ersten Teil noch ein paar weitere, ähnlich überzeugende hinzukommen. Kurt Russells Ego ist da nicht einmal der beste Neuzugang, die Vater-Sohn-Beziehung zu Star-Lord (zum Schmunzeln der Satz „Ich bin dein Vater, Peter“) hätte ein bisschen inniger werden dürfen. Klasse dagegen Mantis (Pom Klementieff), die naive Dienerin Egos, die sich von Drax gleich mehrfach veräppeln lässt. Ein nettes Gimmick, wenn auch noch sicher ausbaufähig, ist der Auftritt von Sylvester Stallone als grimmiger Ravagers-Anführer Stakar Ogord. Für Howard the Duck und Cosmo bleiben dagegen wieder nur Cameo-Auftritte übrig, selbst der unvermeidliche Stan Lee spielt da eine größere Rolle. Star des Films ist aber zweifellos Baby Groot, der nicht nur das Spielzeug-Merchandise ordentlich ankurbeln dürfte, sondern auch eine ganze Reihe wirklich großartiger Szenen für sich verbuchen darf. Für Groot gilt wie für das ganze Guardians-Universum: gerne mehr davon.

Eigentlich ist es fast unnötig zu erwähnen: Sitzen bleiben lohnt sich auch nach dem eigentlichen Ende des Films, denn dieses Mal tummeln sich gleich fünf zusätzliche Szenen im Abspann, von denen zumindest eine auch schon die Vorschau auf den Schurken von Film Nummer drei liefert.






Aktuell

Aktuelles Interview:

Blog von Helga Schubert

 

 

Aktuelles Buch:
Cantals Tränen

 

51quxOR-i9L.jpg

 

 

Aktueller Roman:

Andrade

 

5179KxJK4sL._SX312_BO1,204,203,200_.jpg

 

 

Aktuelle Anthologie:

Gamer

 

617W5SVFOxL.jpg
 

 

Aktuelle Story:
Schwärzer als die Nacht, dunkler als der Tod

(in: Cantals Tränen)

 

51quxOR-i9L.jpg

Neueste Kommentare

2 Besucher online

Mitglieder: 0, Gäste: 2, unsichtbare Mitglieder: 0

Durchsuche meinen Blog

Bibliographie

Romane:

Die Nadir-Variante
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2017
(In Vorbereitung)

Argona
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2008/2017
(nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2009)

Andrade
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2007/2017
(nominiert für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis 2008)

Entheete
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2006/2016
(nominiert für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis 2007)

Das vergessene Portal
Fantasy
Wurdack Verlag, 2004
(3. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

 

Collection:

 

Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

Anthologien:

 

Gamer

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2016

 

Tiefraumphasen

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2014

Emotio
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2011

Die Audienz
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2010

Molekularmusik
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2009

Lotus-Effekt
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2008

S.F.X
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Lazarus
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Tabula rasa
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2006
(2. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2007)

Golem & Goethe
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Überschuss
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005
(5. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

Walfred Goreng
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Wurdack Verlag, 2004
(4. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

Deus Ex Machina
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Story-Olympiade, 2004

Sekundärliteratur:

Carl Amerys Der Untergang der Stadt Passau. Eine Untersuchung der zentralen Themenkomplexe
EDFC, 2001

Kurzgeschichten:

 

Der Große See

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Heimkehr

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Schwärzer als die Nacht, dunkler als der Tod

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Begegnung mit Erwin (oder: Ein Vorwort)

Uwe Sauerbrei: Erwins Reise

Verlag in Farbe und Bunt, 2016

 

Katar 2022

Gamer

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2016

 

El Dorado

Tiefraumphasen

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2014

Fremd
Corona Magazine 300, 2014

Feuergeister
phantastisch! 49
herausgegeben von Klaus Bollhöfener
Atlantis Verlag, 2013

Die Straße
Space Rocks
herausgegeben von Harald Giersche
Begedia Verlag, 2011

Das Versprechen
Emotio
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2011

Auf der Flucht
Corona Magazine 250, 2011 (online)

Phönix
Die Audienz
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2010

Was Ernst schon immer über Argonomen und Meurg wissen wollte
Das ist unser Ernst
herausgegeben von Martin Witzgall
Wortkuss Verlag, 2010

Entscheidung schwarz
Weltraumkrieger
herausgegeben von Dirk van den Boom und Oliver Naujoks
Atlantis Verlag, 2010

Die Fänger
Molekularmusik
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2009

Das Mädchen, das niemals lachte
Siegergeschichte des Wettbewerbs der Bürgerstiftung Kunst für Wiesloch zur Brunnengalerie
Privatdruck für die Mitglieder der Stiftung, 2008

Barbieris Flucht
Andromeda Nachrichten 223
SFCD, 2008
Online-Ausgabe (17 MB)

Martys Weg
Corona Magazine Nr. 200
Online, 2008

Das Gespinst
Lotus-Effekt
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2008

Cantals Tränen
S.F.X
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Lilienthal
phantastisch! 27
herausgegeben von Klaus Bollhöfener
Verlag Achim Havemann, 2007

Lazarus
Lazarus
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Sturmreiter
Die Jenseitsapotheke
herausgegeben von Frank W. Haubold
EDFC, 2006

Das Herz der Sonne
Tabula rasa
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2006

Die Einladung
Pandaimonion VI – Tod
herausgegeben von Ernst Wurdack
Wurdack Verlag, 2006

Der Verlorene
Rattenfänger
herausgegeben von Bernd Rothe
Blitz Verlag, 2005

Der Gravo-Dom
Golem & Goethe
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Vergnügungspark
Der ewig dunkle Traum
(Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik Band 1)
herausgegeben von Alisha Bionda und Michael Borlik
Blitz Verlag, 2005

Barrieren
Überschuss
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Die Tränen des Blauen Gottes
Wellensang
herausgegeben von Alisha Bionda und Michael Borlik
Schreib-Lust Verlag, 2004

Eindringling
Pandaimonion IV – Das Gewächshaus
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2004

Faust
Deus Ex Machina
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Story-Olympiade, 2004
(6. Platz beim Deutschen Science Fiction Preis 2005)

Deus Ex Machina 'e', 2005

Corona Magazine Nr. 150, 2005

Mars
Strahlende Helden
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Gläserne Engel
Pandaimonion III – Für Daddy
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Sieben Gäste
Baden-Württemberg Aktuell 238
Science Fiction Club Baden-Württemberg, 2003

Menschenjäger
Future World
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2003

Griff nach der Macht
Griff nach der Macht
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Geheimnis der Höhlenwelt
Solar-Tales 11
herausgegeben von Wilko Müller jr.
Edition Solar-X, 2003

Beweisstück 84, fragmentarisch
Pandaimonion II
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Das Land der Wolken
Francesco im Land der Delphine
herausgegeben von H.H. Dietrich und P.T. Rothmanns
Betzel Verlag, 2003

Die offene Schuld
Schwarzer Drache
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2003

Schatten der Vergangenheit
Pandaimonion
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Schöner Schein
Hexen, Magier, Scharlatane
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Code Arche
Düstere Visionen
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Blitz Shorties, 2003

Tausend Stimmen, längst verstummt
Welten voller Hoffnung
herausgegeben von Barbara Jung
BeJot Verlag, 2002

Das temporäre Instabilitäts-Phänomen
Solar-Tales 9
herausgegeben von Wilko Müller jr.
Edition Solar-X, 2002

Amoklauf
Groschenstory Nr. 8
2002
(nicht mehr online)

Am Ufer des Sees
Jenseits des Happy ends
herausgegeben von Barbara Jung
Go & BeJot Verlag, 2001

Nachts
Spinnen spinnen
herausgegeben von Ernst Petz und Heinrich Droege
Aarachne Verlag, 2001

Die Verschwörung
Delfine im Nebel
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2001

… und die Zeit steht still
Fantasia 148
herausgegeben von Franz Schröpf
EDFC, 2001

Homepage, 2002

Fließende Übergänge
Traumpfade
herausgegeben von Ernst Wurdack und Stefanie Pappon
Story-Olympiade, 2001

Homepage, 2002

Das vergessene Portal

Angehängtes Bild: Portal.jpg

Armin Rößler
Das vergessene Portal
nominiert für den Deutschen Phantastik Preis 2005

Wurdack Verlag

Entheete

Angehängtes Bild: Entheete.jpg

Armin Rößler
Entheete
Science-Fiction-Roman
216 Seiten
ISBN 3-938065-16-8
9,95 Euro

Wurdack Verlag

nominiert für den
Deutschen Science Fiction Preis 2007
und den
Kurd Laßwitz Preis 2007

Andrade

Angehängtes Bild: Andrade.jpg

Armin Rößler
Andrade
2. Roman aus dem Argona-Universum
Wurdack Science Fiction Band 9
Taschenbuch
ISBN 3-938065-25-7

Hier bestellen:
Wurdack Verlag

nominiert für den
Deutschen Science Fiction Preis 2008
und den
Kurd Laßwitz Preis 2008

Leseproben:
Kapitel 1 (1/7)
Kapitel 1 (2/7)
Kapitel 1 (3/7)
Kapitel 1 (4/7)
Kapitel 1 (5/7)
Kapitel 1 (6/7)
Kapitel 1 (7/7)

Argona

Angehängtes Bild: Argona.jpg

Armin Rößler
Argona
3. Roman aus dem Argona-Universum
Wurdack Science Fiction Band 13
Taschenbuch
ISBN 978-3-938065-30-3

Hier bestellen:
Wurdack Verlag