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Andreas Brandhorst - Eklipse

Andreas Brandhorst Eklipse Lesezirkel Neuerscheinungen Juli 2019

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Umfrage: Andreas Brandhorst - Eklipse (5 Mitglieder haben bereits abgestimmt)

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Stil und Sprache fand ich:

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Story und Plot fand ich:

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Figuren und Charakterisierung fand ich:

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Setting und Hintergrund fand ich:

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Grundidee und Thema fand ich:

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Das Buch ist meiner Meinung nach (Mehrfachauswahl möglich):

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#1 Trace

Trace

    Cyberpunk-o-Naut

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Geschrieben 29 June 2019 - 12:30

Ab dem 1. Juli wird hier

 

Andreas Brandhorst mit Eklipse

 

besprochen.

 

Ich wünsche allen viel Spaß.

 

----

 

Es gibt auch noch einen allgemeinen Thread zum Buch.

 



#2 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 01 July 2019 - 17:59

Ich habe mir das Ebook gekauft und inzwischen die ersten acht Kapitel gelesen.

 

Prinzipiell erscheint die Ausgangssituation vielversprechend: Das zurückkehrende Schiff mit dem gelöschten Log, die aus dem Schlaf erwachte Crew, die nicht weiß, was passiert ist, das eingeschmuggelte außerirdische Wesen, das die gesamte Erde bedroht, die völlig veränderte Erde, das Mädchen auf der Flucht, eine außerirdische Bedrohung, von der man jedoch nur Artefakte kennt, Katzenwesen, Multiple ... Vielleicht schon ein bisschen viel auf einmal. Das Ganze in einer kurzen, abgehackten Erzählweise. Außerdem wirken die Zutaten schon sehr bekannt.

 

Mal sehen, wie es weitergeht.


Im dunklen Buch des Anbeginns

 

For often-times, both waking and in nightmare, I did not know on which planet I was, nor in which Age, but felt myself adrift in the great gulf of time and space and circumstance, without bottom for my consciousness to stand upon; and the world was all mirage and a new show to me; and the boundaries of dream and waking lost.
M. P. Shiel: The Purple Cloud


#3 Wrong

Wrong

    Infonaut

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Geschrieben 02 July 2019 - 16:56

Ich bin schon in Kapitel 28 (S. 132) angelelangt. Der Roman gefällt mir bisher, da er durch seine kurzen Kapitel und Cliffhanger das Lesetempo ordentlich vorantreibt.

 

 

 Das Ganze in einer kurzen, abgehackten Erzählweise.

 

Auch das ist mir aufgefallen. Das macht es irgendwie alles easy to read, aber auch etwas kurzweilig. Mal sehen, was ich am Ende überwiegt, die Spannung oder letzte Aspekt. Aber eine seitenlange Beschreibung eines einzelnen Betriebssystems der Eklipse erwarte ich nicht mehr. Die Gedanken und die Handlungen der Personen stehen eindeutig im Vordergrund. Interessant finde ich auch die Kombination zwischen Space Opera und all age - Fantasyroman duch die zwei vorhandenen Handlungsstränge.

Bisher Daumen hoch, aber ohne dass es mich aus dem Lesesessel haut.


(Buch) gerade am lesen: Alexander Solschenizyn - Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch

Edmond Hamilton - Die besten Stories von Edmond Hamilton

 

 

 


#4 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

    Infonaut

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Geschrieben 02 July 2019 - 18:47

Ich bin schon in Kapitel 28 (S. 132) angelelangt.

 

Mit dem Tempo kann ich nicht mithalten. Habe jetzt 13 Kapitel gelesen.

 

Kralle gefällt mir bisher am besten.

 

Ich finde das Ganze immer noch ein wenig zu abgehackt. Wenn man gerade mit einer Figur oder Situation warmgeworden ist, springt die Handlung sofort woanders hin.

Außerdem finde ich die Ähnlichkeit von Simmons' Shrike und dem Spike hier schon fragwürdig.


Im dunklen Buch des Anbeginns

 

For often-times, both waking and in nightmare, I did not know on which planet I was, nor in which Age, but felt myself adrift in the great gulf of time and space and circumstance, without bottom for my consciousness to stand upon; and the world was all mirage and a new show to me; and the boundaries of dream and waking lost.
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#5 Wrong

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    Infonaut

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Geschrieben 04 July 2019 - 05:44

Mit dem Tempo kann ich nicht mithalten. Habe jetzt 13 Kapitel gelesen.

 

Das ist einer der wenigen Vorteile des Pendelns. Eine gute Stunde Lesezeit, falls ich nachmittags nicht einschlafe.

 

Ich bin meiner ersten Brandhorst-Lektüre jetzt auf Seite 172 (Kapitel 39). Der Roman gefällt mir zunehmend besser. Das hat folgende Gründe: zum einen werden die Inhalte doch intensiver, der Autor nimmt sich mehr Zeit für Umgebungen und unnatürliche Phänomene. Gleichzeitig wird dadurch der Roman allgemein ruhiger und macht nicht mehr den holprigen und actionreichen Eindruck der ersten Kapitel. Das liegt mir eher.

 


 

 

 

Kralle gefällt mir bisher am besten.

 

 

 

Meine Lieblingsfigur ist mittlerweile Grayland.

An Hyperion und Alien habe ich zu Beginn auch länger gedacht.

Knappes Zwischenfazit: Der erhoffte spannende Roman, der mich bisher gur unterhält, aber noch etwas an Potential nach oben hat.


Bearbeitet von Wrong, 04 July 2019 - 05:45.

(Buch) gerade am lesen: Alexander Solschenizyn - Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch

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#6 Wrong

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Geschrieben 06 July 2019 - 08:40

Ich habe jetzt ungefähr die Hälfte des Romans gelesen und es wird bestimmt nicht mein letzter Roman des Autors bleiben. Bisher hatte ich ständig den Eindruck viele Dinge des Roman schon irgendwo einmal in ähnlicher Form gelesen zu haben. Aber dieses Gefühl schwindet eigenlich immer mehr, umso tiefer man in die Geschichte eintaucht. Das Raum-Zeit-Paradoxon erscheint immer transparenter, so dass auch die anfänglichen Fantasy-Elemente im Grunde verschwinden. Gelungen ist auch, die Mischung aus apokalyptischen Abenteuer auf der Erde und die klassischen Elemente der Space Opera samt Schiff und Verfolgungen im Sonnensystem. Vielleicht nicht der orginellste Roman, den ich in letzter Zeit las, aber spannende Unterhaltung. Irgendwo las ich mal über den Autor: "Er liest sich wie geschnitten Brot" oder so ähnlich. Aber für die volle Punktzahl ist er mir dann wohl aber zu wenig sperrig. Da mag ich es dann doch manchmal etwas "verknurpster".


(Buch) gerade am lesen: Alexander Solschenizyn - Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch

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#7 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 06 July 2019 - 09:47

Ich befinde mich gerade in Kapitel 31, Rebecca schleicht durch die Ausgrabungsstätte auf der Suche nach den abgestürzten Reisenden.

Noch kann ich die Gesamtsituation nicht erfassen: Wir haben die Tahota, die alle angreifen, aber die nie einer gesehen hat, aber auf der veränderten Erde sucht man ihre Relikte, dann die Transportbögen, die offensichtlich in andere Dimensionen führen, auch von dort kommen Feinde, die wohl einen "Bruch" verursacht haben, dann die siebzehn Kolonien, von denen bisher nicht klar ist, in welchem Zustand sie sich befinden, außerdem aber noch andere außerirdische Spezies, von denen Kralle ja ein Beispiel ist, Mädchen, die mit Steinen sprechen (was für Steine?) und biologische Waffen wie das Spike. Und das ist noch längst nicht alles. Bisher empfinde ich es als ein bisschen zuviel der Zutaten, aber vielleicht puzzelt sich das später noch irgendwie zusammen.


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#8 Birgit

Birgit

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Geschrieben 07 July 2019 - 13:47

Wegen akuten Stresses konnte ich erst heute mit dem Lesen anfangen. Bis jetzt erinnert mich das Buch noch sehr an Alien. Bin aber gespannt, wie es weitergehen wird.



#9 Wrong

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Geschrieben 09 July 2019 - 15:49

Wegen akuten Stresses konnte ich erst heute mit dem Lesen anfangen. Bis jetzt erinnert mich das Buch noch sehr an Alien. Bin aber gespannt, wie es weitergehen wird.

Hallo Birgit, schön, dass du trotzdem den Roman liest. Vielleicht kannst du ja später, in einer ruhigen Minute, etwas zu deinen Eindrücken schreiben.

 

Mein Lesestand: Kapitel 87, Seite 389

 

Der Hauptstrang hat sich eindeutig herauskristallisiert. Die Raum-Zeit-Verschiebung scheint der Schlüssel auch für die anderen Inhalte zu sein. Das kann ich wohl so schreiben, ohne viel zu spoilern. Das zeichnete sich ja schon recht früh im Roman ab. Ewas irreführend ist in diesem Zusammenhang die Umschlagillustration und der Buchtitel, aber vielleicht kommt da ja noch eine andere Richtung. Ähnlichkeiten mit Motiven aus Simmons Hyperion kommen m.E. häufiger vor. Aber dieser Punkt stört mich nicht besonders und ich finde es auch O.K., dass ein Autor Einflüsse hat und ähnliche Dinge anderer Romane verwendet. Anders geht es ja fast auch nicht und ist wohl auch noch nie gegangen, außer vielleicht bahnbrechende Werke, die man als Vorreiter bezeichnen kann. So ein Roman ist "Eklipse" nicht, aber das hat der Autor wohl auch nicht beabsichtigt. Gute Sci-Fi-Unterhaltung mit einer Prise Fantasy. Spannend geschrieben, aber wohl auch nicht das Buch, das ich in zwei oder drei Jahren noch einmal lesen möchte. Aber wer weiß, vielleicht hauen mich die letzten hundert Seiten ja noch richtig um.


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#10 Michael Böhnhardt

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Geschrieben 10 July 2019 - 17:25

Eine kurze Lesestandsmeldung:

Ich habe jetzt 50 Kapitel gelesen. Grayland hat sich gerade nicht sehr schlau angestellt.

Ansonsten: Die Situation wird etwas klarer. Noch immer ist mir die Erzählweise zu abgehackt. Dadurch ist es noch keiner der Figuren gelungen, mir besonders ans Herz zu wachsen.

 

Interessant fand ich, dass erst die Menschen auf der veränderten Erde es erwähnenswert fanden, dass Samantha schwarz ist.


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#11 Dadaistin

Dadaistin

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Geschrieben 14 July 2019 - 00:23

Ähnlichkeiten mit Motiven aus Simmons Hyperion kommen m.E. häufiger vor. Aber dieser Punkt stört mich nicht besonders und ich finde es auch O.K., dass ein Autor Einflüsse hat und ähnliche Dinge anderer Romane verwendet. Anders geht es ja fast auch nicht und ist wohl auch noch nie gegangen, außer vielleicht bahnbrechende Werke, die man als Vorreiter bezeichnen kann. So ein Roman ist "Eklipse" nicht, aber das hat der Autor wohl auch nicht beabsichtigt. Gute Sci-Fi-Unterhaltung mit einer Prise Fantasy. Spannend geschrieben, aber wohl auch nicht das Buch, das ich in zwei oder drei Jahren noch einmal lesen möchte. Aber wer weiß, vielleicht hauen mich die letzten hundert Seiten ja noch richtig um.

Sehe ich ganz genauso. Gute Unterhaltungsliteratur, aber kein Highlight.

"Ähnlichkeiten zu Hyperion" finde ich beim "Spike", das anfangs als Wesen aus Stacheln und Dornen beschrieben wird, übrigens als sehr vornehm ausgedrückt. Ich habe einige Zeit gebraucht, um erste wirklich drastische Unterschiede zum SHRIKE aus Hyperion auszumachen.
In manchen literarischen Haifischbecken (also nicht unbedingt der SF) würden da schon die Beile des Plagiatsvorwurfs im Tiefflug angerauscht kommen.

Ich persönlich sehe es eher als Hommage und habe kein Problem damit.


Bearbeitet von Dadaistin, 14 July 2019 - 00:27.


#12 Wrong

Wrong

    Infonaut

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Geschrieben 14 July 2019 - 09:18

Sehe ich ganz genauso. Gute Unterhaltungsliteratur, aber kein Highlight.

"Ähnlichkeiten zu Hyperion" finde ich beim "Spike", das anfangs als Wesen aus Stacheln und Dornen beschrieben wird, übrigens als sehr vornehm ausgedrückt. Ich habe einige Zeit gebraucht, um erste wirklich drastische Unterschiede zum SHRIKE aus Hyperion auszumachen.
In manchen literarischen Haifischbecken (also nicht unbedingt der SF) würden da schon die Beile des Plagiatsvorwurfs im Tiefflug angerauscht kommen.

Ich persönlich sehe es eher als Hommage und habe kein Problem damit.

Hi Dadaistin,

ich habe mich bewusst vornehm ausgedrückt. Vielleicht nimmt der Autor ja irgendwann noch Stellung zu diesem Sachverhalt und die Hommage finde ich auch O.K., ohne davon jetzt großartig beeindruckt zu sein.

Den Roman habe ich auch beendet und nachdem du schon gevotet hast, werde ich mich anschließen. Mein Fazit würde ich dann aber später posten, wenn die übrigen Lesezirkler fertig sind.

Beste Güße,

Wrong


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#13 Dadaistin

Dadaistin

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Geschrieben 15 July 2019 - 12:29

Vielleicht nimmt der Autor ja irgendwann noch Stellung zu diesem Sachverhalt und die Hommage finde ich auch O.K., ohne davon jetzt großartig beeindruckt zu sein.

Ja, es ist genau das - ok. Und inzwischen bin ich mir 100% sicher, DASS es eine Hommage ist. Wenn man sich Interviews und Selbstbeschreibungen von ihm durchliest

https://andreasbrand...dhorst/page/17/

https://phantastisch...eas-brandhorst/


taucht Hyperion immer wieder auf. Deswegen finde ich es seltsam, dass es nirgends angesprochen wurde. Also Vorwort, Nachwort, Fußnote oder Anmerkung im Glossar.

Gerade bei Phantastisch Lesen ist man dann nur zwei Mausklicks von der Rezension entfernt, die das ganze anspricht:

https://phantastisch...eas-brandhorst/

 

Aber vielleicht hast du recht und es kommt irgendwann tatsächlich eine Erklärung nachgereicht.



 



#14 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 16 July 2019 - 16:50

Ich komme nicht recht voran. Inzwischen habe ich 74 Kapitel gelesen, und das letzte hört damit auf, dass der Autor schummelt. Da dieses Kapitel aus Rufus' Sicht erzählt wird, kann es folgenden Satz nicht geben:

"Von menschlichen Augen unbeobachtet flackerte es in seinem perlmuttgrauen Innern."

 

Mir gefielen die falschen Erinnerungen. Mal sehen, ob da noch was kommt. Nach der Begegnung mit dem Spike kann das ja eigentlich nicht. Aber das wäre ja vergeudet.

 

Die Ähnlichkeit mit dem Shrike (oder auch Alien) finde ich nur oberflächlich. Die spielen in einer ganz anderen Liga.


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#15 Michael Böhnhardt

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Geschrieben 18 July 2019 - 16:49

Lesestand: 90 Kapitel gelesen.

War zum Glück viel mit Kralle als Protagonistin dabei. Bisher die Einzige, bei der es wirklich Spaß macht, ihr zu folgen.

 

Graylands Auseinandersetzung mit dem Schläfer war schon nervig. Und der Autor rettet ihn mit einem glücklichen Zufall. Das hat der Mann nicht verdient.


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#16 Michael Böhnhardt

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Geschrieben 19 July 2019 - 16:10

So, jetzt bin ich auch durch.

 

Ich denke nicht, dass mir das Buch lange im Gedächtnis bleiben wird. Vom Klappentext her und auch von den Zutaten, die ja doch sehr vielversprechend sind, hatte ich mir deutlich mehr erhofft.

Für mich das größte Manko sind die belanglosen Figuren. Wie schon erwähnt, mochte ich Kralle, doch auch mit ihr konnte man nicht wirklich mitfiebern.

Es kam keine Spannung auf. "Wir müssen unbedingt, um jeden Preis das Spike aufhalten." Und dann kümmert sich darum kapitelweise niemand mehr.

Die Figuren handeln, bis auf Kralle, deutlich unter den Fähigkeiten, die ich als Leser von ihnen erwarte. Besonders Grayland.

Lorenti war nervig, und warum er solch einen Abscheu vor Kralle verspürte, wird niemals erklärt.

Den Figuren sind bestimmte Dinge wichtig:

Kralle das Ahnenglas,

Samantha ihr Partner Swift,

aber dann letzten Endes: Ach ja, was soll's. Wohl dumm gelaufen.

 

Spoiler

 

Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt.


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#17 Birgit

Birgit

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Geschrieben 05 August 2019 - 21:07

Der Monat ist vorbei und das Buch noch nicht mal halb geschafft. Auf mich wirkt es wie aus verschiedenen anderen Geschichten zusammengebastelt: ein bißchen Alien, ein bißchen Star Wars ein bißchen dies und ein bißchen das. Mit den Figuren kann ich mich nicht wirklich identifizieren und für mich komt auch nicht wirklich Spannung auf. Werde mich weiter durchbeissen, auch wenn es wohl noch etwas dauern wird, bis ich es geschafft haben werde. Bin bisher von der Schwarte ziemlich enttäuscht, hatte mir etwas substantielleres, hintergründigeres erwartet.


Geschafft!

Bin mir nicht ganz sicher, ob ich ein paar Dinge nicht ganz verstanden habe, oder ob mit der Logik der Geschichte etwas nicht stimmt. Aber egal. 

Das Buch war nicht ganz das, was ich mir davon erhofft hatte.





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