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Suche SF-Geschichten mit Hunden


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41 Antworten in diesem Thema

#1 Konrad

Konrad

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Geschrieben 06 February 2005 - 19:49

Hallo, um jemand SF-Literatur schmackhaft zu machen bin ich derzeit auf der Suche nach SF-Geschichten, in denen der "beste Freund des Menschen" vorkommt. Mir sind zwei Autoren eingefallen, die bekanntermaßen ein Faible für Hunde haben: Clifford Simak (z.B. "Das Tor zur anderen Welt") Jonathan Carroll (z.B. "Freund des Menschen" oder "Vor dem Hundemuseum") Gibt es noch andere Autoren ? Beim Stöbern nach Hundegeschichten habe ich in meiner Bibliothek noch gefunden: Spider Robinson: "Hundstagsabend" Daniel F. Galouye: "Blindenhund" Roger Zelazny: "Der Former" Theodore Sturgeon: "Tiny und das Monster" Kennt jemand noch andere SF-Geschichten mit Hunden ? Ich kann mich noch dunkel an eine SF-Story erinnern, in der sehr kleine Aliens aus Versehen statt eines Menschen seinen Hund in ihr Labor transmittieren, der sie dann alle auffrißt. Mir fällt aber dummerweise weder der Autor noch der Titel der KG ein. ;) Vielleicht kennt ja jemand die Story und kann mir auf die Sprünge helfen. Gruß, Konrad Edit: Schreibfehler

Bearbeitet von Konrad, 07 February 2005 - 11:05.


#2 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben 06 February 2005 - 20:08

In William Voltz "Galaktische Station 17" hat ein Hund eine kleine Nebenrolle.

#3 Skydiver

Skydiver

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Geschrieben 06 February 2005 - 20:14

Roger Zelazny - Der Klan der Magier Wird aus der Sicht des Wachhundes Snuff geschildert. Snuff tritt als "Ich" Erzähler auf. Der Titel ist irreführend. Tatsächlich treten viele Klassiker wie Frankenstein, Dr Jekyll und Mr Hyde, Dracula, Sherlock Holmes usw. auf.

--------------------------------------------------------
It's all fun and game until someone loses an eye

  • (Buch) gerade am lesen:Robert B Parker

#4 Werner

Werner

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Geschrieben 06 February 2005 - 22:29

Harlan Ellison: Ein Junge und sein Hund (A Boy and His Dog) Diente auch als Vorlage zum Film "In der Gewalt der Unterirdischen". Harry Harrison: A Dog and His Boy Eine Art Persiflage auf Ellisons Story, bislang nicht auf deutsch übersetzt. Witzig. Peter Childs: Bordhund Bolko Zauberkreis Heftroman

Bearbeitet von Werner, 06 February 2005 - 22:36.


#5 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 06 February 2005 - 22:38

Hallo,

um jemand SF-Literatur schmackhaft zu machen bin ich derzeit auf der Suche nach SF-Geschichten, in denen der "beste Freund des Menschen" vorkommt.

Romane:

Michael Bulgakov
"Hundeherz"(Verfilmt als "Warum bellt Herr Bobikow?")
Satire, in der ein gutmütiger Moskauer Straßenköter von einem Wissenschaftler in einer blutigen Operation(durch das Einpflanzen menschlicher Drüsen und Organe) in einen herzlosen Sowjetmenschen verwandelt wird.

Olaf Stapledon
"Sirius"
Der Hund Sirius ist das Resultat jahrzehntelanger Forschung, Züchtung und Experimente: Er besitzt den IQ eines Menschen, droht aber an seinem inneren Konflikt Instinkt Tier/Intelligenz Mensch zu zerbrechen.

J.T. McIntosh
"Die Überlebenden"
Die "Padgets" sind Hunde, Katzen und Ratten mit künstlich gesteigerter Intelligenz. Als einigen von ihnen der Ausbruch aus dem Laborkomplex gelingt, bricht auf der Erde die Hölle aus: Der Menschheit droht die Vernichtung.

Doris Piserchia
"Sternenreiter"
In einer fernen Zukunft hat sich der Hund zu einem pferdegroßen, intelligenten Reittier entwickelt. Gehen "Roß" und Reiter eine geistige Verbindung ein, ist es ihnen möglich, die Abgründe zwischen den Sternsystemen zu "überspringen".

Arkadi und Boris Strugatzki
"Ein Käfer im Ameisenhaufen"
In diesem Roman spielt ein Kopfler(ein Angehöriger einer kynoiden -intelligenten hundeartigen- Rasse) namens Wepl-Itrtsch vom Planeten Saraksch eine nicht unerhebliche Rolle.

Clifford D. Simak
"Als es noch Menschen gab"
Hier werden die Hunde -zusammen mit Robotern- zu den Erben der Erde, als die Menschheit diese verläßt.

Für Stories sehe ich mal genauer nach.

#6 Konrad

Konrad

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Geschrieben 08 February 2005 - 14:43

Vielen Dank für die prompte Unterstützung ! :rolleyes: Nachdem Niven und Co. die Katzen adoptiert hat, fehlt irgendwie ein Pendant bei den Hunden. Gruß, Konrad

#7 MrMiagi

MrMiagi

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Geschrieben 09 February 2005 - 05:43

Mir fällt leider weder Titel noch Autor ein, aber es gibt eine ausgesprochen lustige SF-Kurzgeschichte, in der es um einen Hund geht: Ein Militär-Raumschiff soll von einem als besonders penibel bekannten Admiral inspiziert werden. Die Crew macht sich an die Vorbereitungen und versucht, das komplette Inventar des Schiffs aufzupolieren und zu erklären, wo alles geblieben ist. Auf der Inventarliste gibt es eine Position "offhund" - keiner weiss, was das ist und schließlich entschließt sich die Crew zu erklären, dass das Teil kaputt gegangen und aus dem Raumschiff geworfen worden ist. Daraufhin glaubt das Flottenkommando, dass die Besatzung verrückt geworden oder von Aliens übernommen worden ist... Der "offhund" war der offizielle Bordhund, der während der ganzen Handlung immer freundlich schnüffelnd durchs Schiff läuft. So, und jetzt muss einer von euch mir sagen, wer Autor ist und wie die Story heisst... MrMiagi

#8 Armin

Armin

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Geschrieben 09 February 2005 - 12:29

So, und jetzt muss einer von euch mir sagen, wer Autor ist und wie die Story heisst...


Das ist natürlich "Allamagoosa" vom geschätzten Eric Frank Russell. Deutsch unter diesem Titel oder auch als "Der Offund". Hugo Award 1955.

Gruß
Armin

#9 Armin

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Geschrieben 09 February 2005 - 12:37

Bei SciFiCom übrigens online. Genau hier.

#10 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 09 February 2005 - 18:33

Wuff, noch´n Roman: Walter R. Fuchs "Der Hundeplanet" Satire, in der ein Welsh Corgi über eine von Hunden auf einem fremden Planeten errichtete Computerzivilisation berichtet. Die Hunde bereisen auch das Weltall, finden einen Planeten namens Erde und stoßen dort auf ihre Vorfahren.

#11 MrMiagi

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Geschrieben 10 February 2005 - 12:12

@Armin Oh, jaa, vielen Dank! Ich hatte mir schwer das Hirn zermartert, aber ich kam einfach nicht drauf... komischerweise ist das eine der SF-Kurzgeschichten, die ich nie vergessen werde und an die ich immer wieder gerne zurück denke. Vielleicht, weil sie wohl zu den ersten SF-Werken gehörte, die ich damals gelesen habe.

#12 Konrad

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Geschrieben 12 February 2005 - 10:56

Noch ein paar Angaben zu den Kurzgeschichten, die ich gefunden habe: Clifford Simak: "Das Tor zur anderen Welt" aus seiner gleichnamigen Anthologie (Goldmann) Moderne Heinzelmännchenstory über die Errichtung eines Stargates. Jonathan Carroll: "Freund des Menschen" aus der Anthologie "Seltsame Labyrinthe" (Suhrkamp) Ein Hund warnt seinen Herrn vor dem Rachefeldzug der Tiere Spider Robinson: "Hundstagsabend" aus "Für Zeitreisende nur gegen bar" (Heyne) Amüsante Geschichte über ein Gaunerpaar Herr und Hund mit verblüffender Pointe. Daniel F. Galouye: "Blindenhund" aus seiner Anthologie "Jenseits der Barrieren" (Goldmann) Telepathie als Verbindung zum Blindenhund ist die neue Idee in dieser Kriminalgeschichte. Roger Zelazny: "Der Former" aus dem Heyne SF Jahresband 1981 Geschichte über einen "Neuropartipations-Therapeuten", einem Psychologen, der in Therapiesitzungen mittels einer Maschine in die Gedanken seiner Patienten eindringt und diese steuert. Theodore Sturgeon: "Tiny und das Monster" aus seiner Anthologie "Wiederbelebung" (Goldmann) Eine dänische Dogge wird Kommunikationsmedium für einen gestrandeten Außerirdischen. Gruß, Konrad

#13 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 19 February 2005 - 20:05

Philip Jose Farmer "Dunkel ist die Sonne"(Dark is the Sun) Auf der sterbenden Erde, weit, weit in der Zukunft: Der Mensch Deyv betritt zwecks Initiation die gefährlichen Dschungel, begleitet von seinen Tieren(dem Hund Jum und der Katze Aejip, die die Evolution größer und intelligenter gemacht hat). Edmund Cooper "Stiefkinder der Sonne"(All Fool`s Day) Eine ungewöhnlich starke Sonnenfleckenaktivität ruft auf der Erde eine Selbstmordwelle ungeahnten Ausmaßes hervor. Als sie vorbei ist, zählen zu den Überlebenden nur menschliche Verrückte, die sich in den Trümmern der Zivilisation mit einer feindseligen Umwelt herumschlagen müssen: Neben vielen anderen Tieren ist auch der einstmals "beste Freund" des Menschen zum genauen Gegenteil geworden... Gregory Benford/Gordon Eklund "Die Masken des Alien"(Find the Changeling) Zwei Spezialagenten jagen auf einer Kolonialwelt einen "Änderling"(einen genetisch manipulierten Menschenabkömmling, der jede Gestalt annehmen kann). Dritter im Team ist der Neohund Scorpio, der mit seiner ebenfalls durch genetische Manipulation gesteigerten Wahrnehmung den Änderling aufspüren soll und über menschliche Intelligenz und (begrenzte) Sprachfähigkeit verfügt. Charles L. Harness "Die in der Tiefe"(Wolfhead) 3000 Jahre in einer postatomaren Zukunft: Der Mutant Jeremy Wolfhead läßt sich mental mit einer Eiswölfin verbinden, um mit ihrer Hilfe seine in einer unterirdischen Bunkerstadt gefangengehaltene Geliebte zu finden. Poul Anderson "Der Nebel weicht"(Brain Wave) Als die Erde eine sie umgebende Barriere verläßt, steigt die Intelligenz von Mensch und Tier dramatisch an. Während sich die normalen Menschen zu Superintelligenzen entwickeln, die sich anschicken, die Erde zu verlassen, müssen sich die "Zurückgebliebenen"(die inzwischen das Niveau von "Normalen" erreicht haben) mit einer feindselig gewordenen Umwelt arrangieren: So auch ein ehemals "verblödeter" Farmergehilfe, der sich mit Hilfe seines ebenfalls intelligenter gewordenen Hundes gegen die Attacken anderer Tiere wehren muß.

#14 Konrad

Konrad

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Geschrieben 19 February 2005 - 20:49

Hallo Jorge, vielen Dank, was wäre das Forum ohne deine Bibliothek ! :confused: Sag' mal, wieviele Bücher hast du denn da inzwischen versammelt ? Der Roman "Ein Käfer im Ameisenhaufen" von den Gebrüder Strugatzki ist Teil der Maxim Kammerer Trilogie. Es ist schon einige Zeit her, seit ich die Trilogie gelesen habe. Merkwürdigerweise konnte ich mich an die Kopfler als Hunde nicht erinnern. Die Kopfler kommen doch auch in den beiden anderen Romanen "Die bewohnte Insel" und "Die Wellen ersticken den Wind" vor, oder ? Stapledon's "Sirius" steht schon länger auf meiner Einkaufsliste. "Der Hundeplanet" von Fuchs hört sich ganz interessant an. Beim Googeln habe ich bei Fuchs allerdings fast ausschließlich Sachbücher gefunden. Könnte es sein, daß dies ein Sachbuch mit SF-Aufhänger ist ? Gruß, Konrad

#15 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 20 February 2005 - 22:40

Hallo Jorge,

vielen Dank, was wäre das Forum ohne deine Bibliothek !  :confused:

Hmm, das was es war, das was es ist, das was es immer sein wird...

Sag' mal, wieviele Bücher hast du denn da inzwischen versammelt ?

Hab sie noch nie gezählt.

Der Roman "Ein Käfer im Ameisenhaufen" von den Gebrüder Strugatzki ist Teil der Maxim Kammerer Trilogie.
Es ist schon einige Zeit her, seit ich die Trilogie gelesen habe.
Merkwürdigerweise konnte ich mich an die Kopfler als Hunde nicht erinnern.

Die Kopfler werden im Roman ausführlich beschrieben z.b
im Kapitel "Lew Abalkins Lehrer"(S.26 Suhrkamp-Ausgabe)
" Bereitwillig erklärte ich ihm, daß die Kopfler eine vernunftbegabte kynoide Rasse sind, die auf dem Planeten Saraksch im Ergebnis von Strahlenmutationen entstanden sind.
-Kynoiden? Hunde?-
"Ja. Intelligente Hundeartige. Sie haben übergroße Köpfe, daher der Name Kopfler." "
Auch im Bericht Lew Abalkins(die Erkundung des Planeten Esperanza) ist des öfteren von "großen sprechenden Hunden" die Rede.
Und im Kapitel "Der Kopfler Wepl-Itrstsch"(S.135) heißt es: "ein großer, dicker großköpfiger Hund mit kleinen aufgerichteten, dreieckigen Ohren, mit großen runden Augen unter der massigen breiten Stirn.

Die Kopfler kommen doch auch in den beiden anderen Romanen "Die bewohnte Insel" und "Die Wellen ersticken den Wind" vor, oder ?

In "Die Wanderer"(anderer Titel für "Die Wellen...) ja, "Die bewohnte Insel" steht noch ungelesen im Regal.
Das bringt mich auf eine Frage: In "Ein Käfer..." heißt es auf S.44(Wepl hat kurz vorher seine mentalen Kräfte demonstriert): "Nur bei den Erdenmenschen heißen wir Kopfler. Die Mißgeburten des Südens nennen uns Vampire. Und an der Mündung der blauen Schlange nennen sie uns Blender. Und auf dem Archipel -dsehu- ...Im Russischen gibt es keine Entsprechung. Es bedeutet, "der unter der Erde wohnt und mit der Kraft seines Geistes zu unterwerfen und zu töten vermag". "
Im Fall "Van Winkle" im Buch "Die Wanderer" wird ja ein Agent von den Geisteskräften eines Kopflers beeinflußt.
Was ist mit dem sog. "Hexenmeister", über den gesagt wird, er wäre ein Mutant von der blauen Schlange, eine "häßliche, großköpfige Gestalt in Grün."
Handelt es sich dabei um ein anderes Intelligenzvolk vom gleichen Planeten oder sind alle "Hunde"; nur von Herkunftsort her unterschiedlich mutiert(in Bezug auf Geisteskräfte und Aussehen?)
Gibt "Die bewohnte Insel" darüber Auskunft?

Stapledon's "Sirius" steht schon länger auf meiner Einkaufsliste.

"Der Hundeplanet" von Fuchs hört sich ganz interessant an.
Beim Googeln habe ich bei Fuchs allerdings fast ausschließlich Sachbücher gefunden.
Könnte es sein, daß dies ein Sachbuch mit SF-Aufhänger ist ?

Nein, es handelt sich hierbei um einen SF-Roman.

Und noch eine Story zum Thema:

Larry Niven
"Jagdsitten"(Table Manners)
in
"Geschichten aus der Raumhafen-Bar"(Limits)
Der Besitzer der Raumhafenbar gerät darin in einige Schwierigkeiten, als er von einigen Vertretern der Alienrasse der Folk("Abgesehen vom Kopf, sehen sie wie sibirische Elchhunde aus. Der Kopf ist groß. Die Augen liegen im Unterkiefer und weisen nach vorn. Auf der Schädelplatte sitzt eine Nase, die sich beim Schnuppern trompetenförmig ausstülpt. Sie wiegen ungefähr 100 Pfund. Die Finger wachsen auf einer Knochenschwiele und lassen sich einrollen. Ihr Fell ist schwarz und glatt, mit weißen schlangenförmigen Zeichnungen. Den korrekten Namen für ihre Rasse können wir nicht aussprechen, ihre Stimmen sind zu hoch und weich. Wir nennen sie Folk, weil ihre Übersetzungsgeräte es tun.") zu einem Jagdausflug eingeladen wird und herausfindet, wie er die Beute töten soll...

#16 Martin Stricker

Martin Stricker

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Geschrieben 21 February 2005 - 16:56

Alexander Kröger: Chimären. Kröger-Vertrieb 2002, ISBN 3-9804867-9-6, 287 Seiten, Taschenbuch mit Fadenheftung, 9,15 Euro. Mit Menschengenen intelligenter gemachte Hunde entkommen aus dem Labor.
Herzliche Grüße,
Martin Stricker

Mitglied im Komitee zur Vergabe des Deutschen Science Fiction Preises
verliehen vom Science Fiction Club Deutschland e. V. (SFCD)
Deutsche Science Fiction
Science Fiction Rezensionen

#17 yiyippeeyippeeyay

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    Interstellargestein

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Geschrieben 21 February 2005 - 17:19

Wir trafen bei Terry Bisson im letzten KG-Lesezirkel (man folge dem Link in meinem Signature) auf 2 Geschichten mit Hunden als Randfiguren. Bisson ist m.E. ein offensichtlicher Hundeliebhaber... :rolleyes:

/KB (blokkt auch auf dt.)

Yay! SF-Dialog Ende Juni...

F1: Hast du gut geschlafen?

F2: (nach Pause) Wirst du mit uns reden? [..]

S: Ihr dachtet ihr würdet mir weh tun... Warum?

F2: Wahrahtig, Kind Gottes, wir wollten dir nichts antun.

S: Mein Name ist Sheanna. Wer sind diese Anderen? (um sich sehend)

F2: Sie werden weggeschickt falls du sie nicht hier haben willst... Sheanna. [..]

S: (alle Männer im Raum als Priester an deren Geruch erkennend) Schickt diese weg. (auf die Priester zeigend) Sie sind haram!

(1. Wurmreiterin seit Jahrtausenden erwacht, umgeben von religösen Betreuern, grob übersetzt, aus Heretics of Dune, Ace-Verlag, Sn. 119-121, by Herbert)

 


#18 Konrad

Konrad

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Geschrieben 22 February 2005 - 00:21

Das bringt mich auf eine Frage: In "Ein Käfer..." heißt es auf S.44(Wepl hat kurz vorher seine mentalen Kräfte demonstriert): "Nur bei den Erdenmenschen heißen wir Kopfler. Die Mißgeburten des Südens nennen uns Vampire. Und an der Mündung der blauen Schlange nennen sie uns Blender. Und auf dem Archipel -dsehu- ...Im Russischen gibt es keine Entsprechung. Es bedeutet, "der unter der Erde wohnt und mit der Kraft seines Geistes zu unterwerfen und zu töten vermag". "
Im Fall "Van Winkle" im Buch "Die Wanderer" wird ja ein Agent von den Geisteskräften eines Kopflers beeinflußt.
Was ist mit dem sog. "Hexenmeister", über den gesagt wird, er wäre ein Mutant von der blauen Schlange, eine "häßliche, großköpfige Gestalt in Grün."
Handelt es sich dabei um ein anderes Intelligenzvolk vom gleichen Planeten oder sind alle "Hunde"; nur von Herkunftsort her unterschiedlich mutiert(in Bezug auf Geisteskräfte und Aussehen?)
Gibt "Die bewohnte Insel" darüber Auskunft?

Hallo Jorge,

irgendwie sind meine Erinnerungen an die Trilogie nicht besonders ausgeprägt, daher ja auch meine Frage.
Ich habe die Romane jeweils bei ihrem Erscheinen als Suhrkamp Taschenbuch gelesen, also nicht alle drei zusammenhängend.
Die Romane sind damals mit einem ziemlichen Abstand herausgekommen (85, 88 und 92), wobei auch noch der erste Teil der Trilogie "Die bewohnte Insel" zuletzt herauskam.
Das war beim "Käfer" immerhin vor 20 Jahren.

Nach dem Durchblättern der "Insel" kann ich mich wieder dunkel daran erinnern, daß die Hundeartigen ganz kurz in der Festung auftauchten.
Glaube aber nicht, daß sie da schon Kopfler genannt wurden.
Der Hexenmeister taucht in einer Szene mit dem "Herzogprinz" auf (s. 236).
Ich habe ihn nach der Beschreibung für einen humanoiden Mutanten, also keinen Hundeartigen, gehalten.

Gruß,
Konrad

#19 Thomas Sebesta

Thomas Sebesta

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Geschrieben 22 February 2005 - 19:47

Ich bin gerade über einen neueren Roman mit und über Hunde gestolpert:

Das Leben der Monsterhunde von Kirstgen Bakis (1998)
Lives of the Monster Dogs (1997)

Buchdaten bei dsfdb.org

Das Buch erschien ursprünglich bei Hoffmann und Campe, Hamburg. Es gibt aber auch von Heyne eine Ausgabe.

Darin geht es um Hunde mit künstlich vermehrter Intelligenz und mechanischen Kehlköpfen und Händen. Die erschaffenden Wissenschaftler ziehen sich nach Canada zurück und dort wird der erste funktionstüchtige Monsterhund geschaffen. Innerhalb weniger Menschengenerationen entwickelt sich eine ganze Hundepopulation. Es kommt unter den Hunden zu einer Revolution, alle Menschen in der isolierten Stadt finden den Tod. Der Roman spielt in einem Bogen zwischen Mitte neunzehntes Jahrhundert und Beginn des einundzwanzigsten Jahrhundert. 2008 ziehen die Hunde in Manhatten ein. Die Hunde fallen aber nach einiger Zeit wieder in den ursprünglichen hündischen Zustand zurück. Wissenschaftler der Hunde versuchen dies zu verhindern. Dann vermuten die Hunde eine Revolution gegen sie und sie nehmen Geiseln. In den Wirrnissen kommen die Hunde dann durch kollektiven Selbsmord um.

Der Titel ist aber irreführend. Die Hunde sind nicht böse sondern kultiviert und bemühen sich um "Menschenwürde", jedoch leben sie mit der Erbsünde ihre Schöpfer getöten zu haben.

Gruß
Thomas

Bearbeitet von t.sebesta, 22 February 2005 - 19:53.

Thomas Sebesta/Neunkirchen/Austria<br />

Blog zur Sekundärliteratur: http://sebesta-seklit.net/

Online-Bibliothek zur Sekundärliteratur: http://www.librarything.de/catalog/t.sebesta

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#20 Konrad

Konrad

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Geschrieben 22 February 2005 - 22:10

@MrMiagi + Armin:
Zum Offund habe ich eine nett böse Rezension :D über ein Plagiat gefunden:
http://home.t-online...ton/rezens.html

@Thomas:
Den Titel können wir ja auch gleich an den Nachbar-Thread "SF und Kirche" weiterleiten. ^_^

Konrad

#21 Gast_Guest_*

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Geschrieben 09 March 2005 - 03:08

Der Roman "Ein Käfer im Ameisenhaufen" von den Gebrüder Strugatzki ist Teil der Maxim Kammerer Trilogie.
Es ist schon einige Zeit her, seit ich die Trilogie gelesen habe.
Merkwürdigerweise konnte ich mich an die Kopfler als Hunde nicht erinnern.
Die Kopfler kommen doch auch in den beiden anderen Romanen "Die bewohnte Insel" und "Die Wellen ersticken den Wind" vor, oder ?

sorry, daß ich mich hier ungebeten einmische.
Hab' gerade gestern "Der Käfer im Ameisenhaufen" noch ein Mal gelesen. Die Kopfler sind eindeutig "hunde" mit etwas anormal großen Köpfen. Und der Wepl spielt im Buch in meinen Augen eine ausgesprochen markante Rolle. Das Buch ist aber sowieso sehr empfehlenswert. Wie auch sonst fast alles von Strugatzki.

#22 Stefan W

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Geschrieben 09 March 2005 - 09:23

Die Kurzgeschichte "Ruug" von P.K. Dick (Phantastik aus Sicht eines Hundes)! (Und vielleicht meine Hommage an diese Story im Golem No. 74. :D )

#23 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 09 March 2005 - 17:42

Hunde als Randfiguren treten in den Romanen "Sternenkrieger"(Starship Troopers) von Robert A. Heinlein und "Die Asche des Imperiums"(The Stars in Shroud) von Gregory Benford auf. In beiden Fällen handelt es sich um "Neo-Hunde", denen Intelligenz angezüchtet wurde und die vom Militär eingesetzt werden. In "Wider die Unendlichkeit"(Against Infinity) setzen die Kolonisten des Ganymed bei ihrer Jagd nach einem Alienartefakt namens "Aleph" servogestützte Tiere ein - darunter einen modifizierten Jagdhund. Größere Rollen spielen sie in diesen Titeln: Clifford D. Simak "Planet zu verkaufen"(They walked like Men) Einem Journalisten begegnet hier neben Menschenfallen, schwarzen Kugeln(die Menschengestalt annehmen können), Löchern in den Wänden(die zu anderen welten führen) auch noch ein sprechender Hund, der unbedingt den Präsidenten der USA zu sehen wünscht. Larry Niven "In meiner Zeitmaschine ist ein Wolf"(There`s a Wolf in my Time Machine) in "Rainbow Mars"(Rainbow Mars) oder "Der Flug des Pferdes"(The Flight of the Horse) In dieser Geschichte gelangt der Zeitreisende Hanville Svetz in ein Nordamerika, das von intelligenten Wölfen bewohnt wird(die Europäer haben hier eine noch seltsamere Abstammung - deren Botschafter heißt Dracula...) Sidney J. van Scyoc "Anomal"(Aberrant) in Werner Fuchs "Visum für die Ewigkeit" Zwei Astronauten, die auf der Welt "Neu-Salem" nach verschollenen Kolonisten fahnden, begegnen nur Hunde... Gordon R. Dickson "Wolf und Eisen"(Wolf and Iron) Wurde bereits im "Postatomar"-Thread erwähnt. William Tenn "Null-P" in "Null-P" Wurde bereits im "Expertenquiz" erwähnt.

Bearbeitet von Jorge, 09 March 2005 - 17:52.


#24 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 30 March 2005 - 22:56

Arthur C. Clarke "Die zweite Warnung" in "Unter den Wolken der Venus"(Tales of Ten Worlds) Inhalt siehe "Arthur C. Clarke Kurzgeschichten" Kit Reed "Hundstage"(Dog Days) in "Der vierte Zeitsinn - Die besten Stories aus The Magazine of Fantasy and Science Fiction 38" In einer apokalyptischen Zukunft("Die Hunde sind zu einer Landplage geworden. Wir waten knöcheltief durch ihren Dreck und sie zerfleischen kleine Kinder auf offener Straße.") versucht eine Frau ihren vierbeinigen Liebling vor den allgegenwärtigen Häschern des Umweltkommandos zu schützen - zum Leidwesen ihres Mannes... Stephen King "Zeitraffer"(The Sun Dog) in "Nachts"(Four Past Midnight) Ein Mann gelangt in den Besitz einer Polaroidkamera, die jedoch immer wieder nur das gleiche Bild ausspuckt: Das eines monströsen Hundes, der von Foto zu Foto größer wird und sich anschickt, von der zweidimensionalen in die dreidimensionale Welt überzuwechseln... Diese Story ist/wird? als 3-D Film für einen amerikanischen Vergnügungspark verfilmt/worden(war mal zu lesen, ob das Projekt verwirklicht wurde, weiß ich nicht.) Dean Ray Koontz "Brandzeichen"(The Watchers) Aus einem Forschungslabor entkommt ein mit menschlicher Intelligenz versehener Hund, verfolgt von einem monströsen "Etwas", das sich erbarmungslos an seine Fersen heftet und jeden tötet, der den Weg des Hundes kreuzt...

#25 Gast_Jorge_*

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Geschrieben 13 May 2005 - 18:04

Beim Stöbern für ein anderes Thema entdeckt: Bruce Sterling "Heiliges Feuer"(Holy Fire) In einer nahen Zukunft ist es möglich, dem Tod per Gentechnik ein Schnippchen zu schlagen und sich verjüngen zu lassen. Viele dieser Eingriffe wurden an Hunden getestet - Endresultat sind intelligente Wesen, deren Vorderpfoten zum Greifen modifiziert wurden, die durch implantierte Lautsprecher über Sprachfähigkeit verfügen und Kleidung tragen. Auch das dem Menschen zugute kommende neue Verfahren zur Lebensverlängerung/jüngung hat den Testhunden eine deutlich höhere Lebenserwartung beschert: das der Protagonistin begegnende besondere Exemplar blickt auf stolze 40 Menschenjahre zurück...

#26 Helmuth W. Mommers

Helmuth W. Mommers

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Geschrieben 14 May 2005 - 07:54

Und von mir erscheint in Ausgabe 12 des c't Magazins für Computertechnik Ende Monat die KG

Ein Hund und sein bester Freund

Ich wünsche viel Vergnügen an dieser kleinen, an Simak erinnernden Story!

#27 Gast_Lutz_*

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Geschrieben 19 May 2005 - 19:01

Apropos Dean R Koontz: Da gibt es auch noch zwei sehr spannende Romane mit der Hauptfigur Christopher Snow, der mit seinem außergewöhnlichen Hund Orson zu ergründen versucht, warum sich die Bewohner seines kleinen Städtchens und die Tiere der Umgebung verändert haben, und was das alles mit dem nahe gelegenen, aufgegebenen militärischen Forschungskomplex zu tun hat... Geschöpfe der Nacht Im Bann der Dunkelheit Gruß Lutz

#28 Werner

Werner

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Geschrieben 06 August 2005 - 13:34

Weitere Stories:

Gahan Wilson
Das Ungeheuer und die Präriehunde (The Thing from Outer Space and the Prairie Dogs)
in "Welt der Zukunft", MFSF 32 von Wulf H. Bergner (Hrsg.) - Buchdaten bei dsfdb.org
Eine kurze Story über ein Alien, das sich mit den falschen Hunden anlegt.


Howard L. Myers
Im Land der Hunde (Fit for a Dog)
in "Sieg in der Kälte", MFSF 33 von Wulf H. Bergner (Hrsg.) - Buchdaten bei dsfdb.org
In der Zukunft leben die Menschen in überkuppelten Stätden, die Herrschaft über das vergiftete Land haben mutierte Hunde übernommen, die die Menschen als Zuchttiere ansehen.

Bearbeitet von Werner, 07 August 2005 - 08:24.


#29 Morn

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Geschrieben 06 August 2005 - 17:47

Jonathan Carroll wurde ja schon genannt, nur " Das Land des Lachens" nicht, worin ein weiblicher Bullterrier auch eine wichtige Rolle spielt. Ausserdem noch zu erwaehnen (auch wenn es eher nicht unter SF faellt): Richard Adams: "Die Hunde des Schwarzen Todes" ("Plague Dogs") Zwei Hunde entkommen aus einem englischen Versuchslabor und beschliessen, als wilde Tiere zu leben, wobei sie anfangen, Schafe zu toeten. Das bringt natuerlich die oertliche Bevoelkerung dazu, Jagd auf sie zu machen. Dabei kommt die Vermutung auf, die Hunde truegen Pesterreger in sich. Teile der Geschichte werden aus Sicht der Hunde geschildert.

#30 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 07 August 2005 - 22:03

In der Anthologie "Begegnung im Licht" (nur noch antiquarisch erhältlich) gibt es eine Story, in der Raumfahrer, die auf einer Forschungsstation auf einem fremden Planeten nach dem Rechten sehen sollen, mit bedrohlich wirkenden Kreaturen konfrontiert werden. Die Sache löst sich so auf, daß die Tierchen Nachfahren von Laborhunden sind, die sich unter den neuen Umweltbedingungen verändert haben. Leider weiß ich Titel und Autor nicht aus dem Gedächtnis und habe das Buch nicht zur Hand. Kann mal jemand aushelfen? - Ansonsten reiche ich die Info nach.
Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.
(Sarah Williams: The Old Astronomer To His Pupil)


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