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> Raus aus Neu-Tunis
scal
Beitrag 01.03.2007, 02:11
Beitrag #1


Giganaut
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Hierist der Platz für eure Kritiken zu Raus aus Neu-Tunis

Der Beitrag wurde von Jürgen bearbeitet: 22.03.2007, 12:19


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The Moment of Terror was the Beginning of Life!
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Skydiver
Beitrag 01.03.2007, 15:36
Beitrag #2


Giganaut
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Keine Frage – Eine schöne Story. Aber eben keine Kurzgeschichte. thumb.gif
Zu glatt und zu gerafft läuft die Handlung ab. Hat keinen wirklichen Anfang und kein Ende.
Als Kapitel eines Buches kann ich mir diesen Abschnitt gut vorstellen. Obwohl die Handlung um Hawa extrem gekürzt erscheint.


7 Punkte

Der Beitrag wurde von Skydiver bearbeitet: 11.03.2007, 18:29


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Die Tatsache, dass etwas unmöglich ist, stellt für den suchenden Verstand kein Hindernis dar - G.R.D
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Frank
Beitrag 02.03.2007, 12:46
Beitrag #3


Giganaut
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Kann man drehen wie man will: die Story wirkt nicht abgeschlossen, weil eine Kernaussage des Autors - Gralssuche wird an die nächste Generation weitergereicht - schlichtweg ungenügend transportiert worden ist. Keine großen Action- bzw. Spannungsmomente, die Handlung läuft in flüssigem Midtempo, was vielleicht auch ein Grund dafür ist, dass am Ende ein Stück Seil fehlt ... laugh.gif Vom Aufbau her gibt´s zu Mäkeln, dass die zwei Protagonisten auch zwei gleichwertige Erzählperspektiven haben, die am Anfang nicht sauber eingefädelt werden, so dass es zum Bruch kommt, als Blue das Krankenzimmer verlässt - außerdem läuft der Plot von Hölzchen auf Stöckchen; das geht zweimal gut, da Frys "Missionen" völlig abgefahren sind, beim sterbenden Kind ist endgültig die Puste raus. Das Ende erinnert mich an einen alten Kung-Fu-Film(?), wo man nach einem Buch des Wissens sucht und die Seiten nur aus Spiegeln bestehen, eben so ein "Erkenne dich selbst!"-Ding; ob das jetzt der heilige Gral sein soll, sei dahingstellt ... Stilistisch: ein paar pööse Rechtschreibfehler, ansonsten grundsolide und gut zu lesen. Macht Lust auf mehr!

Punkte später!

[Edit] Ach, noch was: Die Dialoge sind frisch wie mein Vollwaschmittel! thumb.gif [/Edit]

Der Beitrag wurde von Frank bearbeitet: 02.03.2007, 14:07


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Morn
Beitrag 02.03.2007, 17:38
Beitrag #4


Temponaut
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Das Ende der Geschichte laesst mich etwas im Regen stehen. Es scheint mir hier eigentlich noch weiter gehen zu muessen. Die Schnitzeljagd nach Informationen scheint mir auch etwas zu lang geraten zu sein, auch wenn wohl der Weg das Ziel sein soll. Was mich wundert, ist, dass der Professor wirklich der Meinung ist, er koenne das Ziel seiner Suche aus dem Kryotank finden, wenn er sich alle paar Jahre aufwecken laesst, was vorher ja doch schon andere versucht haben, und dass er das so offen sucht, ohne Angst, dass es ihm jemand wegschnappt.

EDIT: (@ Frank: Ich wollte erst noch ein paar Geschichten mehr lesen, bevor ich meine Wertung abgebe.) 5 Punkte

Der Beitrag wurde von Morn bearbeitet: 03.03.2007, 12:45
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Frank
Beitrag 02.03.2007, 17:43
Beitrag #5


Giganaut
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Morn, du kannst auch gerne Pünktchen verteilen ... smile.gif

Der Beitrag wurde von Frank bearbeitet: 02.03.2007, 17:47


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Palpatine
Beitrag 03.03.2007, 16:41
Beitrag #6


Ufonaut
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Raus aus Neu-Tunis: Stil und Rechtschreibung sind stellenweise jenseits von Gut und Böse, dafür gibt es eine Geschichte mit haufenweise guten Einfällen, die aber sehr unlogisch zusammengebracht werden. Gute Dialoge. Deutlich mehr Subtext als normalerweise üblich. (An dieser Stelle ein kleiner Hinweis an die Juroren: Selbst als Cyberpunker ist es gut, ab und an die verspiegelten Sonnenbrillen, die Derms und die Deckquads abzunehmen und sich mit dem Rest der Kultur zu beschäftigen. Halt, nicht nur mit dem fernen Japan, auch mit unserer eigenen abendländischen. So schrecklich schwer waren die Hinweise auf Parzival nämlich in meinen Augen nicht versteckt. Gerade bei einem Genre, das so viele kulturelle Aspekte wie in einem Schmelztiegel verbindet wie Cyberpunk, hätte man eigentlich wenigstens von euch erwarten können, dass ihr die Gralsgeschichte nachschlagt, wenn das Stichwort "Gral" schon auftaucht und eindeutig als dramaturgischer "Knochen" identifiziert wird.) Da die Geschichte insgesamt aber nicht wirklich überzeugt, bleibt sie knapp unter den magischen 50%: 48%. -> 5 Punkte
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Yoscha
Beitrag 07.03.2007, 16:31
Beitrag #7


Cybernaut
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Ich habe die Geschichte gelesen und mir fällt es grad verdammt schwer sie sinnvoll zu kommentieren.

Mir geht der Geschichte irgendwo mittendrin die Luft aus, als die Schnitzeljagd noch eine Station weitegeht, und die Station auch eher kurz und unspannend abgehakt wird. Ein paar Stationen weniger, denen dafür vielleicht ein wenig mehr Aufmerksamkeit gewidmet, wäre für mich interessanter gewesen.

Was mir leicht enttäuschte war die Überschrift, besonders der Teil "neu-Tunis". Mein erster Gedanke war, schön, mal ein anderes Setting als New New York oder Neon-Tokio, aber in der Geschichte kam mir die Stadt, bis auf ein paar wenige Bemerkungen, dann doch wieder wie der Standardmetroplex vor. Auch die Sprache der Protagonisten unterstreicht Neu-Tunis (ich nehme jetzt einfach mal an, dass bis zum Beweis des Gegenteils auch ein Neu-Tunis in Nordafrika liegt) praktisch nicht, der ein oder andere arabische oder berberische oder auch französische Ausdruck hätte mir ein wenig mehr Kolorit gegeben.

Punkte: 7 von 10

Der Beitrag wurde von Yoscha bearbeitet: 11.03.2007, 15:04


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Willkommen am Teufelsmeer.
Eine nicht ganz ernsthafte Zukunftsvision.
Coming Soon.
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Uwe Post
Beitrag 08.03.2007, 12:29
Beitrag #8


Illuminaut
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Gnn. Mann, Florian, die Story kommt mir so vor, als hättest Du sie kurz vor knapp fertiggestellt und keine Zeit mehr für Überarbeitung gehabt. Einige Fehler (Komma, Sie/sie) und ein paar sprachliche Holterdipolters.
Das ist schade, denn es geht richtig gut los, die Dialoge sind spritzig, die Ideen ungewöhnlich, teilweise cool. Mehr und mehr klingt die Story dann aber wie ein Adventure-Game. Gehe zu X und gib ihm Y, dann gibt er dir einen Hinweis, der wiederum lautet: Gehe zu Z und gib ihm A, etc. ...
Der Schlusssatz sagt dann alles. Die Geschichte ist an dieser Stelle nicht zuende. Du hast so ein starkes Setting aufgebaut, dass es nicht zuende sein darf. Das Abenteuer muss weitergehen. Nicht im CAPCo, aber danach. Mach eine Novelle draus. Die wird garantiert Spitze. Und jetzt guck weg, denn in dieser Form lautet das

Fazit: inhaltlich viele gute Ideen, cool, aber keine funktionierende Kurzgeschichte, sprachlich mit unnötigen Schwächen.

7 Punkte


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Armin
Beitrag 11.03.2007, 21:30
Beitrag #9


Entheetonaut
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Da hätte mehr draus werden können, leider weist der Stil sehr große Schwankungen auf. Man lese nur mal zwei Sätze wie „Bitte kümmern Sie sich im Sinne der Patientenökonomie um Ihren rechtzeitigen Abtransport“ (genial) und „Fry holte tief Luft um seinem Unmut über Blues Unwissen freien Lauf zu lassen , als ein geschniegelter Arzt, der nach Curry roch, das Zimmer betrat“ (autsch) nebeneinander. So was schmälert das immer mal wieder aufblitzende Vergnügen beträchtlich. Mit dem Ende habe ich keine Probleme, zwischendurch ist es vielleicht ein bisschen viel wilde Hatz.

6 Punkte


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Jürgen
Beitrag 12.03.2007, 10:00
Beitrag #10


CyberPunk
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Ein temporeicher Text, den uns der Autor hier präsentiert. Allerdings liest es sich eher wie ein Teaser zu einer längeren Story. Das macht zwar neugierig darauf, wie es weitergeht (WENN es weitergeht), aber als eigenständige Geschichte vermisst man so wichtige Dinge wie ein Anfang und das Ende.
Hohe Erzählkunst, stilistisch sicherlich am oberen Ende einzuordnen, treffen auf eine Thematik, die nicht nur für CP-Fans mehr als interessant ist. Da greifen verschiedene Elemente der Phantastik spielerisch ineinander und erzeugen eine durchaus interessante Atmosphäre.

Allerdings verblassen diese Eigenschaften ein wenig, weil es einfach kein gut herausgearbeitetes Ende gibt. Der Anfang, schon als "Sprung in die Story" konzipiert, ist ein Stilmittel, daß im Bereich der Kurzgeschichte schon öfters genutzt wurde und wird. Deshalb kann man dieses Detail noch als schriftstellerisches Element akzeptieren. Das Ende bzw. die Fragmente eines Storyabschlusses befriedigt aber in keinster Weise. Das liest sich einfach nur unfertig und lässt den Leser etwas ratlos zurück.

Deshalb bleibt ein getrübter Eindruck zu einer Geschichte, die ansonsten alle Qualitäten einer hochkarätigen CP-Story mitbringt.

7 Punkte

Der Beitrag wurde von Jürgen bearbeitet: 12.03.2007, 10:01


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Gast_Flo_*
Beitrag 12.03.2007, 17:33
Beitrag #11





Guests






Hallo Leute!

Zunächst mal bedanke ich mich bei allen Lesern und bei allen Bewertern.
Ich darf Euch versichern, dass ich Eure Ratschläge ernst nehmen werde und eine Novelle aus dem Text mache.
Ursprünglich war die Story eh länger, mußte sie aber wegen der Zeichenbegrenzung zusammenkürzen.

In jedem Fall werde ich Euch mein Endwerk zukommen lassen, damit Ihr eine Freude habt.

lg, Flo
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Deckhead
Beitrag 12.03.2007, 23:31
Beitrag #12


Ufonaut
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Raus aus Neu-Tunis hinterlässt bei mir einen sehr zwiespältigen Eindruck. Die Story hat viel Potential, doch leider schafft die Geschichte es nicht das vom Autor gewünschte Tempo im Mittelteil und gegen Ende auf mich zu übertragen. Die Schnitzeljagd wirkt so farblos und blass, daß ich förmlich drum betteln würde das der Autor mir mehr über die Umgebung und die Atmosphäre mitzuteilen. Stattdessen werde ich von einem Ort zum nächsten gejagd ohne das was substanzielles hängen bleibt.

Gerne würde ich von der Geschichte eine Langfassung lesen, die mir die Möglichkeiten der Story vor mir ausbreitet.

In der abgegebenen Form wirkt sich aber zu holprig und unfertig und das Ende wird einer Kurzgeschichte nicht gerecht.

Daher nur 5/10 Punkten

Der Beitrag wurde von Deckhead bearbeitet: 12.03.2007, 23:31
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scal
Beitrag 12.03.2007, 23:40
Beitrag #13


Giganaut
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Ich wra recht zufrieden mit der Story, aber es stimmt die Zeichenbegrenzung hat ihr echt gecshadet. Ich bin auf die Novelle gespannt und freue mich schon sie zu lesen. Wenn du mir eine riesen Gefallen tun willst, geh mehr auf die eigenarten des Orients ein, so in Sachen Kultur und Architektur.
In dieser Form reicht es in meinen Augen für 6 von 10 Punkten...


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Wintermute
Beitrag 14.03.2007, 11:14
Beitrag #14


Mikronaut
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Wirkte auf mich eher wie SciFi und weniger wie Cyberpunk. Klassisches Element ohne "Aha"-Effekt. Bricht mitten in der Story ab ohne einen guten Abschluss der Sequenz zu finden und wirkt wie (schlecht) aus einem Roman heraus gebrochen.

5 Punkte


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I got nothing to say I ain't said before
I bled all I can, I won't bleed no more
I don't need no one to understand
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Soylent Green ist Menschenfleisch!
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JilocasinX
Beitrag 15.03.2007, 15:06
Beitrag #15


Nanonaut
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Die Geschichte hätte Potenzial, jedoch stolpert man schon relativ am Anfang über ein paar Dinge: Warum wird der Leser gleich damit verwirrt das es 4 Namen aber nur drei handelnde Personen gibt ( Blue, Blake, Eli und Fly) Es dauert etwas bis man erfährt das Blake und Blue wohl dieSelben sind... dieser Stolperstein ist unnötig und stoppt einen schon zu Anfang was einen Einstieg in deine Geschichte nicht gerade erleichtert. Auch so Sachen wie : Warum fragt der Häscher seine Herrin woher sie etwas wissen will? Oder woher weiß Hawa das der alte Mann gewonnen hat? Das bremst leider sehr...

Auch inhaltlich riss es mich leider überhaupt nicht mit.

4 Punkte
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Frank
Beitrag 15.03.2007, 18:10
Beitrag #16


Giganaut
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Das Ding hat irgendwas! Ich weiß nicht was, aber es hat was! blink.gif smokin.gif

7/10 Punkten


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