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> Klick, klick, Kaleidoskop
scal
Beitrag 16.02.2008, 23:02
Beitrag #1


Giganaut
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Hier findet ihr den Platz , um über "Klick, klick, Kaleidoskop" zu diskutieren und zu bewerten.
Viel Spaß beim lesen und beurteilen.

Der Beitrag wurde von Jürgen bearbeitet: 17.03.2008, 12:04


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heschu
Beitrag 18.02.2008, 21:07
Beitrag #2


Biblionaut
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Ich fange mit der letzten Geschichte an.

Wenn ein Anfang Fragen aufwirft oder Dinge erwähnt, die neugierig machen, hat mich ein Autor fast gefangen. Ich wusste gar nicht, dass es auch mit der Beschreibung eines Kaleidoskops gelingt, aber so ist es. Die Spannung wird durch die verschiedenen Identitäten gehalten. Eine tolle Story. Sie gefällt mir, obwohl auch kleine Fehler drin waren. Der Clou mit den drei Implantaten war klasse.

Die Bewertungen kommen später, wenn ich alle Geschichten duchgelesen habe. Steht irgendwo das Punktesystem? Von 1-10? (Habe ich bestimmt verschlafen.) Und wie lange kann man sich Zeit lassen? Ich traue mir zu, dass ich auch diesen Zeitpunkt verpenne. Sorry schon mal.




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Armin
Beitrag 18.02.2008, 21:15
Beitrag #3


Entheetonaut
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ZITAT(heschu @ 18.02.2008, 21:07) [snapback]97398[/snapback]
Die Bewertungen kommen später, wenn ich alle Geschichten duchgelesen habe. Steht irgendwo das Punktesystem? Von 1-10? (Habe ich bestimmt verschlafen.) Und wie lange kann man sich Zeit lassen? Ich traue mir zu, dass ich auch diesen Zeitpunkt verpenne. Sorry schon mal.


http://www.scifinet.org/scifinetboard/inde...?showtopic=6696


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heschu
Beitrag 18.02.2008, 21:25
Beitrag #4


Biblionaut
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Ich schrieb ja, ich bin ne Schlafmütze. rofl1.gif


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heschu
Beitrag 22.02.2008, 05:13
Beitrag #5


Biblionaut
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Das ist die zweite Story, für die ich ohne Abstriche 10 Punkte vergebe.


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a3kHH
Beitrag 23.02.2008, 07:49
Beitrag #6


Hubanaut
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• (Film) Neuerwerbung: Big Jake, Predator (das Original)



ZITAT(heschu @ 22.02.2008, 05:13) [snapback]97634[/snapback]
Das ist die zweite Story, für die ich ohne Abstriche 10 Punkte vergebe.


Nicht ganz rund.
Der letzte Teil des Bogens des i-Tüpfelchens fehlt sozusagen.
Aber zweifelsohne große SF, wahrscheinlich der Gewinner.

Und ich stelle wieder einmal fest : Auf Peinecke kann man sich verlassen.
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Frank
Beitrag 23.02.2008, 09:29
Beitrag #7


Giganaut
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Nö, also zehn Punkte möchte ich hier nicht vergeben; zwar ist die Grundidee ein ziemlicher Hammer, auch die - vermeintliche - Auflösung, dass sich der Protagonist aus Langeweile und Dekadenz zum narzistischen Kunstwerk gemacht hat, super ... aber von der Umsetzung her fehlt mir eine ordentliche äußere Handlung, in die das Kaleidoskop-Gimmick sauber eingebettet ist ... A wird von B verfolgt, okay, und dann passiert nicht mehr viel, sie sitzen im Auto, essen was ... da hätte man eine Reihe von Plot-Peaks konstruieren können, entscheidende (Stress-)Momente der Geschichte, in denen der Charakter umswitched ... das fehlt völlig. Somit eine Menge verschossenes Pulver. Ich gebe mal:

8/10 Punkten!

Der Beitrag wurde von Frank bearbeitet: 23.02.2008, 09:35


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Doktorheil
Beitrag 25.02.2008, 15:40
Beitrag #8


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Wuhu! Das ist bisher mein Fav´! Dieser "rennende Stil", die Flucht vor dem System,...und eben das u.g "narzistische Kunstwerk" sowie das "Neuss-Syndrom" einfach Klasse!

9/10 von Punkten!


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Yoscha
Beitrag 25.02.2008, 23:39
Beitrag #9


Cybernaut
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Und der dritte Favourit des Wettbewerbs.
Schön und flüssig zu lesen, das offene Ende lässt genügend Platz für Spekulationen, ohne dass man völlig verloren dasteht.

Punkte folgen.


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Uwe Post
Beitrag 26.02.2008, 16:06
Beitrag #10


Illuminaut
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Peinecke nutzt die Möglichkeit der Ich-Perspektive, um den Leser in tiefe Unsicherheit zu stürzen: Was ist real, was ist Einbildung? Was ist echte Identität, was induziert durch irgendeine Software? Dieser "Wer bin ich?"-Ansatz ist allerdings alles andere als neu. Ersetze Nanospiderkohlenstoffbots durch mystische Suggestion oder höhere Magie, und der Plot ist derselbe. Die weibliche Hauptfigur dient allein als Gesprächspartner, um die Geschichte durch Dialoge zu vermitteln statt durch langweiliges Runtererzählen - eigenständige Handlung ist ihr nicht vergönnt.
Zugute zu halten ist dem Autor allerdings, dass trotz fehlender Innovation das Timing seiner Erzählung absolut stimmig ist. Das Ambiente (rostiger Wagen und so...) funktioniert ebenfalls. Der Stil - zum Beispiel die ironischen Andeutungen in Richtung Verschwörungstheorien - trägt einiges zum Lesevergnügen bei.

Fazit: sprachlich astrein, Story ordentlich aber keine Innovation.

8/10


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  • (Buch) gerade am schreiben: Uwe Post - SchrottT
  • (Buch) gerade erscheinend: Uwe Post - Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes
  • (Buch) zuletzt gefeiert: Uwe Post - Symbiose - Platz 2 beim Deutschen Science Fiction Preis 2010!
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Jürgen
Beitrag 05.03.2008, 15:00
Beitrag #11


CyberPunk
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Der temporäre Glaube an Realität und Persönlichkeit - man kann es einfach nicht besser erzählen. Keine Metapher, kein philosophisches Fischen im Trüben, sondern einfach nur die Augenblicke des akut vorherrschenden Persönlichkeitszustands beschrieben. Das ist Reduktion auf das Wesentliche, ohne die erzählerische Komponente zu vernachlässigen - faszinierend umgesetzt und mit genügend Potential zum Nachdenken ausgestattet.
Und trotzdem wirkt der Text wie eine Blaupause einer Geschichte. Dieser Eindruck kann aber durchaus miit dem enormen Tempo der Story zusammenhängen, die das Lesevergnügen zum Lesetrip werden lässt. Der Wunsch, noch länger den Gedanken des Hauptprotagonisten zu folgen oder noch tiefere Einblicke in das Wie und Warum zu bekommen, ist vorhanden und vielleicht ist die Enttäuschung darüber, dass da nicht mehr ist, der Auslöser für dieses Gefühl.

Unglaublich gut geschrieben, aber ein wenig mehr Inhalt hätte unter Berücksichtigung der erzählerischen Fähigkeiten des Autors wirklich nicht gestört. Jenseits durchgetretener Pfade des Cyberpunk, stilistisch aber den Vätern des Genres nahe.

Gruß
Jürgen

Der Beitrag wurde von Jürgen bearbeitet: 05.03.2008, 15:01


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scal
Beitrag 05.03.2008, 23:34
Beitrag #12


Giganaut
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Eine Super Story, Respekt. Auch hier haben wir wieder einen meiner persönlichen Favoriten.
Endlich mein ein neues Thema, ein neuer Blickwinkel. Der Stil und die Geschwindigkeit stimmen eindeutig zur erzählten Geschichte. Und da meine Vorredner mir eh schon die besten Argumente vornweg genommen haben bleibt mir nur noch zu sagen...

Die Punkte gibt es am Ende des Wettbewerbes.


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Skydiver
Beitrag 07.03.2008, 15:08
Beitrag #13


Giganaut
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• (Buch) gerade am lesen: Ein amerikanischer Thriller - James Ellroy
• (Buch) als nächstes geplant: Ein amerikanischer Albtraum - James Ellroy
• (Buch) Neuerwerbung: Blut will fließen - James Ellroy



Fassettenreiche Story mit offenen Ende. Durch die Bemerkung über das zusätzliche Implantat noch zusätzlich aufgepeppt. Sogar ein paar Lacher waren drin.
Erstaunlich viele Flüchtigkeitsfehler.
Auch Sätze wie:
„Ich nehme ihr Gesicht in die Hände“ und „Ich weiß jetzt, wie es alles zusammenhängt“ irritieren.
Erst die Jeans und dann die Hose !! -> Überhaupt ein doofer Schachtelsatz…
u.s.w..

8 Punkte

Der Beitrag wurde von Skydiver bearbeitet: 13.03.2008, 18:37


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Die Tatsache, dass etwas unmöglich ist, stellt für den suchenden Verstand kein Hindernis dar - G.R.D
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Guido Seifert
Beitrag 12.03.2008, 13:42
Beitrag #14


Cybernaut
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"Klick, Klick, Kaleidoskop" ist wunderbar erzählt und - in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes - eine wunderbare Geschichte. So mancher Text des Wettbewerbs präsentierte eine Idee, bot aber kaum literarische Qualität. Und das ist es, was ich auch von einem SF-Text möchte: literarische Qualtität. "Klick, Klick, Kaleidoskop" ist für mich die beste Story von denen, die ich bislang gelesen habe. Sie ist - schlicht gesagt - gut geschrieben, temporeich und spannend.

Sie scheint ein Traumtext zu sein ... Warum?

Zunächst hatte ich nicht den Eindruck, daß es sich um einen Traumtext handelt. Nimmt man die Pointe versuchsweise aus der Betrachtung, so scheint es eine reale, sozusagen objektive Ebene zu geben. Der Text ist zwar durch die extrem subjektive Perspektive des Ich-Erzählers gesteuert, doch scheint die Konsistenz der uns allen vertrauten Erfahrungswirklichkeit nicht vollständig aufgehoben zu sein. Der Erzähler sagt von seiner besonderen Befindlichkeit: "Ein Kaleidoskop: Es nimmt deine Gedanken, Erinnerungen und Sinneseindrücke und ordnet sie zu neuen Mustern". Perzeptions-Inhalte und Erinnerung scheinen also nicht selbst manipuliert sondern nur neu angeordnet zu werden. Dem entspricht beispielsweise, daß Ruth immer eine dunkelhaarige Frau von bestimmtem Aussehen bleibt, doch vom Erzähler einmal für eine ihm mehr oder minder unbekannte Journalistin und einmal für die eigene Frau gehalten wird. Die Geschichte suggeriert, daß wir uns auf die Physis der dargestellten Welt verlassen können: Ein Auto, eine Raststädte, eine dunkelhaarige Frau, ein gesprochener Satz sind genau dies und nichts anderes. Nur eben, daß der Erzähler diese objektiven Elemente in sein je vorhandenes Wahnsystem einbaut und zu ihrer völlig unterschiedlichen Interpretation gelangen kann.

Mit diesem Ansatz, der das Kaleidoskop also nicht als einen Verursacher etwaiger Haluzinationen auffasst, gewinnen die Aussagen der anderen Figuren - Ruth und Johann - die Qualität einer potentiell zutreffenden Wirklichkeitsbeschreibung. Der Erzähler heißt also wirklich Lix Jannen und hat mit Johann dieses außergewöhnliche "Kunst"-Projekt auf die Beine gestellt -: Johann nimmt tatsächlich den Erinnerungs-Download vor und bestätigt die erklärenden Ausführungen Jannens, indem er nicht widerspricht.

Die so etablierte Wirklichkeit wird aber durch die Entdeckung des dritten Implantats erschüttert. Ich sehe keine Möglichkeit, diesen Aspekt so zu integrieren, daß - ohne weitgreifende Spekulation - eine plausible Geschichte daraus wird. Wir wissen zwar, daß Jennen gegenüber Ruth in einer seiner Klick-Phasen behauptet hat, daß ihm eine Bundesbehörde ein Gehirnimplantat zur Verhaltenssteuerung eingepflanzt habe, doch dürfte dies so nicht stimmen, da das Kaleidoskop die Erinnerungen ja neu zusammenstellt. Falls aber die Einzelerinnerung an das eingepflanzte Gehirnimplantat zutreffen sollte, sind der wilden Spekulation Tür und Tor geöffnet. Man könnte sich fragen, warum Jennen dieses Implantat nicht wieder hat entfernen lassen - z.B. bei Gelegenheit der Einpflanzung der beiden "Kunst"-Projekt-Implantate ... Vielleicht ist es aber auch erst später - von wem auch immer - eingepflanzt worden ... Vielleicht ist es sogar ein "gutes" Implantat, das Jennen behalten möchte und von dem er - aus welchem Grund auch immer - nur nie erzählt hat ... oder ... oder ...

Man kann hier natürlich von einem "offenen Ende" sprechen, doch es hieße - zumindest in meinen Augen - diesen Begriff überzustrapazieren, da ich nicht zwischen im Text angelegten Alternativen wählen kann (sofern ich nichts übersehen habe), sondern selbst etwas "erfinden" müsste.

Für mich ist daher die Interpretation der Geschichte als Traumtext naheliegender. Der Traum - mag er auch psychoanalytisch interpretierbar sein - zeigt uns doch eine ebensolche Inkonsistenz und Sprunghaftigkeit, wie sie der Erzähler erleben muß. Hiebei bleibt der Traum, ebenso wie der Kaleidoskop-Text, bei seinem "Thema", das er in unterschiedlicher Weise "durchspielt". Der "Wirklichkeitsbruch" am Ende von "Klick, Klick, Kaleidoskop" erscheint mir traumartig ... albtraumartig ...

Gruß, Guido
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Jürgen
Beitrag 12.03.2008, 14:07
Beitrag #15


CyberPunk
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Nach dem fünften Lesedurchgang kann ich immer noch nicht feststellen, warum mir etwas an dieser Story fehlt. Weder Stil noch Inhalt geben auch nur den kleinsten Anlaß für Kritik. Erzählerisch kann man es ebenfalls nicht besser umsetzen - die Story ist in sich schlüssig und funktioniert einwandfrei. Wo ist ist berühmte Haken?
Ich bekomme ihn nicht zu fassen, habe aber das Gefühl, dass er da ist.

Und weil mich dieses Gerfühl nicht loslässt, wenn ich den Text lese, verbleiben

9 Punkte



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Jinxed
Beitrag 12.03.2008, 18:29
Beitrag #16


Ufonaut
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Schon der erste Absatz führt prima in die Story ein. Alles passt aufeinander, Verfolgungswahn und dazwischen wieder sehr sympatische Beschreibungen der Charaktere, passende Brüche in den Mustern, eine Pointe am Schluss, die kein Ende ist und dann wieder Verfolgungswahn...

Die Story liest sich angenehm, ist sauber strukturiert, hat offensichtliche Cyberpunkmerkmale und geht auf das Thema - ID - prima ein.

Mich hat diese Geschichte leider kaum berührt, ich finde sie stilistisch Klasse, aber leider nicht atmosphärisch.
Die Charaktere sind sehr tief und verfügen über klare Persönlichkeiten, aber sie interessieren mich nicht besonders.


Nein, dies ist meiner Ansicht nach die beste Geschichte im Wettbewerb, aber keine über die ich auch nur eine Minute nachdenken muss.
Ich wünsche mir bloss die ganze Zeit ICH könnte SO schreiben wink.gif


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Andreas
Beitrag 12.03.2008, 23:43
Beitrag #17


Infonaut
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Klasse gemacht, was die Atmosphäre, vor allem dieses Gejagte angeht. Keine Frage, das ist gut geschrieben.
Aber das der Prot sich all dem allein der Kunst wegen (bzw. weil er nix Besseres mit sich anfangen kann) unterwirft, naja, da hab ich mich nur schwer reingefunden. Irgendwie unbefriedigend.

So ist die Story aus meiner Sicht zwar vorne, aber nicht an erster Stelle.

8 Punkte

Der Beitrag wurde von Andreas bearbeitet: 12.03.2008, 23:43


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mindblasted
Beitrag 13.03.2008, 00:39
Beitrag #18


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Flüssig erzählt, ganz spannend, Identität und Cyberpunk getroffen.

Und eine geniale Auflösung (oder etwa doch nicht XD). Ich muss aber sagen das mich nicht die Geschichte als solche auch nicht begeistert hat.
Es gibt in diesem Wettbewerb sowohl spannendere als auch atmosphärischere Erzählungen.

Die Idee dagegen reisst mich direkt mehrmals hintereinander vom Hocker. Allein die endlosen Variationen die ein Hirn hergeben muss ... und dann noch die etwaige Möglichkeit diesen Zustand bewusst, als lebendes Kunstwerk gewählt zu haben...finde ich extrem faszinierend.


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"Es gibt eine größere Dunkelheit als die, die wir bekämpfen ... Viel schwerwiegender als der Tod der körperlichen Materie ist der Tod der Hoffnung, der Tod der Träume, und vor dieser Gefahr dürfen wir niemals kapitulieren. Die Zukunft ist überall um uns herum. In der Phase des Übergangs wartet sie darauf, in der Phase der Erleuchtung neu geboren zu werden. Niemand weiß, wie die Zukunft aussieht und wohin sie uns führen wird. Nur eines wissen wir. Sie wird stets unter Schmerzen geboren."
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Jinxed
Beitrag 14.03.2008, 18:04
Beitrag #19


Ufonaut
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- umwerfende Umsetzung des Themas "ID", das "menschliche Kaleidoskop"
- Charaktere werden "lebendig", wirken sympatisch und realistisch
- wenig "typische" CyPunk-Elemente; Stil und Hintergrundgeschichte treffen das Genre aber total

beste Geschichte in meinen Augen

8.0/ 10 Punkte


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Yoscha
Beitrag 14.03.2008, 18:12
Beitrag #20


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8 Punkte

Mit einer Tendenz nach oben, aber da ich 9 Punkte schon anderswo vergeben hab, wo mir die Geschichte einen kleinen Tick besser gefiel, hab ich hier schweren Herzens abgerundet.


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Guido Seifert
Beitrag 14.03.2008, 18:33
Beitrag #21


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Die beste Story des Wettbewerbs (Kommentar siehe oben). Daher:

10 Punkte
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Flo
Beitrag 14.03.2008, 19:44
Beitrag #22


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Was mache ich nur mit dieser Geschichte.
Der Plot ist sauber ausgedacht, die Dialoge schön geschrieben, die Szenen super ausgearbeitet, aber trotzdem fehlt ihm der letzte Biss, die letzte Würze.
Wäre die Frau nicht als "Reflektor" für die Gedankengänge herangezogen worden, hätte ich mich zu einer 9 hinreißen lassen, so bleibt es nur bei einer 8 Punktevergabe von mir, die aber ehrlichst!

Also, 8 Punkte


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Armin
Beitrag 14.03.2008, 21:47
Beitrag #23


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Sehr schön geschrieben – für den Stil allein hat die Story zehn Punkte verdient. Inhaltlich passiert dagegen auf den ersten Blick nicht allzu viel, zumindest nicht sonderlich viel Spektakuläres. Das könnte allerdings auch Absicht sein, die Erwähnung von Albert Camus’ Roman „Der Fremde“ gleich zu Beginn hat mich da ein wenig misstrauisch gemacht und nachdenken lassen. Ich gehe mal nicht davon aus, dass Niklas den Roman unabsichtlich als Bestandteil von Lix’ Gepäck erwähnt, und hoffe zugleich, dass ich nicht über-interpretiere, wenn ich Camus’ Protagonist Meursault als – mindestens – Inspiration für Niklas’ Lix Jannen nehme. Meursault – einsam und der Gesellschaft fremd (Attribute, die auch auf Lix zutreffen) – nimmt seine Umwelt ziemlich gleichgültig wahr, als gehöre er ihr nicht an, er reiht (als Ich-Erzähler) Szene an Szene, reflektiert das Geschehene aber nicht, sondern zählt es einfach nüchtern auf. Das passt für mich perfekt zum Ton, in dem Niklas seine Story erzählt.

Nun wäre es relativ simpel, würde auch Lix Jannen sich am Ende gleichgültig der (für ihn) absurden Welt überlassen – das wird durch den letzten Absatz jedoch relativiert. Da nimmt Lix (jetzt abweichend von Camus) die Dinge selbst in die Hand und wirkt auch deutlich emotionaler als vorher. Wenn das (damit meine ich meine Interpretation) Absicht war, Niklas, ist es m.E. sehr gut gemacht. Falls nicht, weiß ich jetzt wenigstens wieder, wo der Camus im Regal steht …

10 Punkte


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Ganta
Beitrag 14.03.2008, 22:09
Beitrag #24


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aus Zeitgründen tipp ich einfach meine Randnotizen ab:
ZITAT
gut gemachtes Intro
spannend
sprachlich gut
stil sehr cp
story kriegt (endlich) substanz
setting glaubwürdig
nette Details
guter Spannungsaufbau
Spiel Realität <-> Imagination
Klischee(?)
ID-Wechsel wird aber für Storyentwicklung genutzt
Plot point
gute story
raus aus dem klischee
offenes ende

solide, sprachlich gut, innovativ, spannend, unvorhersehbar
10 von 10 Punkten

Mein persönlicher Platz Nr.2


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scal
Beitrag 14.03.2008, 22:10
Beitrag #25


Giganaut
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ich mache es kurz und schmerzlos 9/10 Punkte


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scal
Beitrag 14.03.2008, 23:34
Beitrag #26


Giganaut
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Da mindblasted unterwegs ist und keine Zeit gefunden hatte das noch zu posten und mir per Mail ne Auflistung geschickt hat, trage ich seine Wertung hier ein:
8/10


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