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> Umfrage Nr. 17: Die ideale Länge eines SF-Buches?, Wochenumfrage
Umfrage Nr. 17
Was ist für Euch die ideale Länge eines SF-Buches?
ich bevorzuge Buchserien [ 0 ] ** [0.00%]
mindestens 800 Seiten [ 2 ] ** [3.12%]
ca. 500 Seiten [ 7 ] ** [10.94%]
ca. 300 Seiten [ 16 ] ** [25.00%]
weniger als 300 Seiten, Heftromanformat [ 3 ] ** [4.69%]
die Länge ist für mich unwichtig [ 30 ] ** [46.88%]
ganz andere Antwort [ 6 ] ** [9.38%]
Abstimmungen insgesamt: 64
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Matthias
Beitrag 29.11.2009, 23:31
Beitrag #1


Giganaut
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Was ist für Euch die ideale Länge eines SF-Buches? Mögt Ihr eher längere Bücher oder kürzere Romane? Bitte mit kurzer Begründung.

Der Beitrag wurde von Rusch bearbeitet: 30.11.2009, 13:55


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Lieblingsautoren: Alastair Reynolds, R.C. Wilson, G. Benford

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Pogopuschel
Beitrag 29.11.2009, 23:39
Beitrag #2


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Die Länge ist mir vollkommen egal - solange es nicht langweilig wird. Dicker Wälzer oder 150 Seiten, wenn mich die Geschichte interessiert, kaufe ich mir das Buch. Sicher gibt es dicke Schinken denen 200 Seiten weniger, gut getan hätten oder Dünne Bändchen die eine ausführlichere Darstellung der Thematik, zu einem richtig guten Buch gemacht hätte.

Gruß Markus


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Gerade fertig gelesen:
"Die Stadt der Regenfresser" - Thomas Thiemeyer (mein Lieblingsthema - spannend und abenteuerlich)
"Ein König für Deutschland" - Andreas Eschbach (gelungene Satire, aber kein Thriller)
"So was wie Liebe" - Anna McPartlin (nicht kitschig sondern schön)
Gerade am Lesen:
"Limit" - Frank Schätzing

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Jorge
Beitrag 29.11.2009, 23:42
Beitrag #3


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ZITAT(Pogopuschel @ 29.11.2009, 23:39) *
Die Länge ist mir vollkommen egal.


Dito.

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yiyippeeyippeeya...
Beitrag 30.11.2009, 05:30
Beitrag #4


ElekTRONaut
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Ich bevorzuge weder Serien noch dicke Wälzer. Kurzgeschichten lese ich ganz gerne, also präferiere ich auch mittellange Bücher. Das kommt natürlich auf den Schriftgrad an, aber ich hab mal ~300 angeklickt.

Ich wünsche mir von AutorInnen, dass sie mich schon in den ersten 50 Seiten packen und "mitziehen", maximal innerhalb 100 Seiten. Wenn es bis dahin nicht "geschehen" ist, lege ich das Buch beiseite. Daher fühlen sich 300 Seiten wie ein angemessenes Norm-Maximum an.

Natürlich gehe ich manchmal auch längere Bücher bzw. Serien an - weil sie mir von Leuten, deren Geschmack ich vertraue, empfohlen wurden. Oder weil ich d. AutorIn eh schätze; ein gelegentlich eher langatmiges Beispiel ist Kim Stanley Robinson.


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/KB

Yay!-SF-Dialog im Januar...
R: Es wird immer faule Leute geben. Das liegt in der Natur des Menschen. ... Was ist mit solchen Leuten?
P: Faulheit. Ich verstehe nicht ganz. Meinst du Leute, die unter einem Gebrechen leiden, nicht arbeiten zu können?
(Hierarchistin vs. Anarchisten, aus Sternennebel, by Roberts)

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heschu
Beitrag 30.11.2009, 06:00
Beitrag #5


Biblionaut
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Es ist mir egal, ob es dünne oder dicke Bücher sind, Kurzgeschichten, Serien oder fette Romane. Wenn mich der Inhalt fesselt, ist der Umfang des Buches unwichtig.

• (Buch) gerade am lesen: Geklont von Michael Marshall Smith
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simifilm
Beitrag 30.11.2009, 07:01
Beitrag #6


Cinematonaut
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23cm.


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Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Alles Wissenswerte zum SF-Film gibt es in diesem Buch.

• (Buch) gerade am lesen: Stendhal: Le rouge et le noir
• (Buch) als nächstes geplant: Budd Schulberg: What Makes Sammy Run
• (Buch) Neuerwerbung: Choderlos de Laclos: Gefährliche Liebschaften
• (Film) gerade gesehen: Avatar
• (Film) als nächstes geplant: The Princess and the Frog
• (Film) Neuerwerbung: Filme schaut man im Kino!
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Gallagher
Beitrag 30.11.2009, 07:27
Beitrag #7


Republic Commando
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ca. 300 - 400 Seiten haben die meisten Bücher in meinem Regal (wobei es natürlich Abweichungen nach oben und unten gibt). Das ist ein überschaubarer Umfang, der bei meinem Lesetempo für eine bis max. zwei Wochen Lesestoff sorgt - wären die Bücher länger, würde ich vermutlich irgendwo zwischendurch den Handlungsfaden verlieren.

Aber ausschlaggebend ist letzlich der Inhalt.


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• (Buch) gerade am lesen: v.d. Boom/Naujoks (Hrsg.): "Weltraumkrieger"
• (Buch) als nächstes geplant: James Luceno: "Millennium Falcon"
• (Buch) Neuerwerbung: Paul S. Kemp: "Crosscurrent"
• (Film) gerade gesehen: Die Spätzünder
• (Film) Neuerwerbung: Oben (BluRay)
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Henrik Fisch
Beitrag 30.11.2009, 08:04
Beitrag #8


Temponaut
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die Länge ist für mich unwichtig

Wenn es ein Autor schafft, mich 1.200 Seiten bei Stange zu halten, dann ist das wunderbar. Wenn er dagegen eine interessante, packende oder stilvolle - gerne auch alles zusammen - Geschichte in nur 150 Seiten verpackt, dann ist das auch wunderbar.

Leider sind viele aktuelle 600-Seiten-Romane eigentlich Kurzgechichten, die mit wenig Interessantem ausgeblasen wurden. Von der Problematik der Bücher im Ziegelstein-Format, deren Schriftgröße auch Kinderbüchern gerecht würde, fange ich gar nicht erst an (hallo Heyne).

Bis dennen,
Henrik


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Gerade fertig gelesen:
Nick Harkaway, "Die gelöschte Welt" (02.01.10 - 26.01.10)
William Paul Young, "Die Hütte" (26.01.10 - 03.02.10)
Gerade am Lesen:
K.W. Jeter, "Dr. Adder" (Start: 22.02.09)
Kelly Meding, "In drei Tagen bist du wieder tot" (Start: 20.12.09)
Gerade gesehen:
Kino: "Avatar"
Kino: "Küss den Frosch"

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TrashStar
Beitrag 30.11.2009, 09:00
Beitrag #9


Typonaut
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Die Qualität ist am wichtigsten.

Aber ich habe eine Vorliebe für sehr dicke Bücher, so ab 800 Seiten und mehr. Ich liebe es, mich in eine vollständig andere Welt und in eine detailliert ausgeführte Geschichte zu versenken.

Ein dünnes Buch muss mir schon ausdrücklich als lesenswert empfohlen werden. Wohingegen ich dicke Bücher auch schon mal kaufe, weil der Klappentext interessant klingt.


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Lieblingsautoren: Clive Barker, China Mieville, Neil Gaiman, Hal Duncan

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Jürgen
Beitrag 30.11.2009, 09:31
Beitrag #10


CyberPunk
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Solange die Idee des Romans gut ist UND das erzählerische Talent des Autors dafür sorgt, daß der Plot spannend und/oder interessant präsentiert wird, gibt es für mich keine Begrenzung.
Leider zeigt die Erfahrung, gerade mit den neuen amerikanischen SF-Autoren, daß sie nur ein rudimentäres Talent für das Erzählen erkennen lassen. Viel Zeilenschinderei und ein meist unter Amateurniveau liegendes Ende haben mir den Spaß sprichwörtlich versaut. Die alten Tugenden, show, don't tell, , sind nicht mehr gefragt.
Umso erfrischender die neuesten Werke deutschsprachiger Autoren, die in letzter Zeit die langjährige Kritik aus den eigenen Fan-Reihen ernst nehmen und wesentlich überzeugender schreiben, als so manch großes US-Vorbild.




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MarTau
Beitrag 30.11.2009, 09:53
Beitrag #11


Nanonaut
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Kann mich nur den meisten meiner Vorgänger anschliessen. wichtig ist nur der inhalt und wie er "rüberkommt" nicht die länge des Buches.

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raps
Beitrag 30.11.2009, 10:18
Beitrag #12


Giganaut
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Ich habe mal "weniger als 300 Seiten" angekreuzt, obwohl es eine Ideallänge für Romane natürlich nicht gibt. Tendenziell gehe ich aber allzu langen Romanen aus dem Weg, weil da für meinen Geschmack meist nur tote Sprache verbrochen wird, die ich mir gewöhnlich nicht länger als 50 Seiten antue (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel: siehe etwa Dietmar Daths "Die Abschaffung der Arten"). Schön, dass es mittlerweile so viele Romane im Internet runterzuladen gibt. Wenn ich mich zwischendurch mal frage, ob Leute nicht doch gute Gründe haben könnten, dicke 'Werke' von Weber, Lackey, Ringo und was weiß ich zu lesen, brauche ich nur ohne Geldausgabe eines ihrer Bücher aufzuklicken und bin binnen kurzem geheilt.
Noch eine Anmerkung, die schon einige vor mir in unserem Forum gemacht haben: Ein Buch muss mich nicht 'reinziehen', muss nicht 'unputdownable' sein, wenn es gut ist. Bücher, an die man sich auch lange nach der Lektüre noch erinnert, dürfen dem Leser, finde ich, auch mal beträchtliche Arbeit abverlangen.

Grüße, Rainer

P.S. an yippie: Bei Robinsons "Antarctica" bin ich aber trotz der tollen 'Südpool-Schwimmbad-Szene' irgendwann gescheitert. R.

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molosovsky
Beitrag 30.11.2009, 10:21
Beitrag #13


Phantastik-Fachdepp
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Ich habe »ganz andere Antwort« gewählt.

Ob ich ein Buch zu lang oder zu kurz finde, hängt wesentlich von der Sprache, der Ereignis- und Ideendichte ab.
Wahr ist, dass Bücher eher daran kranken, zu lang zu sein (zu viele Redundanzen und Füllstoffe haben).

Grüße
Alex / molo


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Ich weiß es im Moment schlicht nicht besser.
••••••••• Mehr Gesabbel von mir gibts in der molochronik

• (Buch) gerade am lesen: »BIBLIOTHEK VON BABEL«-Anthologie-Reihe; Plaschka: »Fairwater«; Abnett: »Triumff«
• (Buch) als nächstes geplant: {U}nd wenn ein Baum nach Süden oder nach Norden fällt: an dem Orte, wo der Baum fällt, da bleibt er liegen. (Prediger 11:3)
• (Buch) Neuerwerbung: BUCH: Plischke: »Ordenskrieger vom Goldberg«; Heitz: »Die Mächte des Feuers«
• (Film) gerade gesehen: KINO: »Dr. Parnassus« (feinfein), »Avatar« (atemberaubend); DVD: »Star Wars Clone Wars« Staffel 1 (SW wie ichs mag)
• (Film) als nächstes geplant: Erwarte aufgeregt: »Sherlock Holmes«, »Lovely Bones«, »Johna Hex«, »Toy Story 3«
• (Film) Neuerwerbung: DVD: »Dr. Seltsam« (olympisch), »Paprika« (multibunt), Monthy Python (alles)
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Andreas
Beitrag 30.11.2009, 11:44
Beitrag #14


Infonaut
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Ok, ich bin bei "ganz andere Antwort" gelandet.
Reflexartig wollte ich zuerst "Die Länge ist nicht wichtig" sagen. Kommt ja eigentlich nicht drauf an, sondern auf den Inhalt und wie er einen fesselt.

Aber wenn ich drüber nachdenke, dann hat es bei mir eine auf mehrere Bände angelegte Serie nicht so leicht, wie ein Einzelroman.
Ich tu mich einfach schwer, lange Serien überhaupt erstmal anzufangen, da ich aus der Erfahrung damit rechne, dass mir (oder der Serie wink.gif ) nach einiger Zeit die Luft ausgeht.
Natürlich kriegt man mich auch Mehrbändigem, vor allem, wenn es als Einzelband startet, der mich überzeugt. Wenn der dann später fortgesetzt wird, bleib ich auch dabei, solange es Spass macht.




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Theophagos
Beitrag 30.11.2009, 13:05
Beitrag #15


Infonaut
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ganz andere Antwort: 42.

(Ich konnte nicht widerstehen.)

Im Ernst: Theoretisch ist die Länge mir nicht wichtig, sondern die Intensivität der Geschichte. Praktisch sieht es aber so aus, dass die allermeisten Wälzer mir entweder zu unfokussiert oder zu schwafelig sind. Gerade bin ich von Dahlquists "Die Glasbücher der Traumfresser" diesbezüglich enttäuscht worden - eigentlich ein toller Roman, könnte aber gut um 300 Seiten gekürzt werden. Noch eine andere praktische Erwägung: Da ich die meisten Bücher rezensiere, muss ich sie zu Ende lesen. 300 Seiten Langeweile sind hart, aber 900 Seiten Langeweile können bei mir Depressionen verursachen. Darum habe ich mir gerade geschworen, bis auf Weiteres keine Romane mit mehr als 500 Seiten mehr anzufangen.
Kurzum: Theoretisch ist mir die Länge gleich, praktisch bevorzuge ich Romane mit weniger als 400 Seiten.

Theophagos


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"Cool Fusion? What is 'Cool Fusion'?" - "As Cold Fusion is beyond our grasp, we should reach for something ... less ... cold. Cool Fusion."
- Dr. Karel Lamonte, Atomic Scientist (Top of the Food Chain, Can 1999)

• (Buch) gerade am lesen: Albert Sánchez Pinol: Im Rausch der Stille
• (Buch) als nächstes geplant: Brian Stableford: Das Reich der Angst
• (Buch) Neuerwerbung: Terry Pratchett: Unseen Academicals
• (Film) gerade gesehen: Der dritte Mann
• (Film) als nächstes geplant: Mulholland Drive? Silverado?
• (Film) Neuerwerbung: Death Proof
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simifilm
Beitrag 30.11.2009, 13:12
Beitrag #16


Cinematonaut
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Wenn man mich fragt, welche Länge ich bevorzuge, muss ich sagen, dass mir das wirklich egal ist. Eine ganz andere Frage ist, ob viele Romane – SF oder andere – zu lang sind, und da würde ich sofort zustimmen. Viele Bücher würden durch Kürzungen klar gewinnen, aber daraus folgt nicht, dass ich längere Bücher per se mehr mag.


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Harald Giersche
Beitrag 30.11.2009, 13:21
Beitrag #17


Infonaut
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Gerade weil ich annehme - hoffe - dass der Autor bei etwa dreihundert Seiten kaum Füllstoff
verwendet, mag ich diese Seitenstärke. Auch, weil ich das Buch dann in knapp einer Woche schaffen kann.
Grüße


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--"... Wenn du 'aber' sagst, sagst du damit, dass es dir an Entschlossenheit mangelt.
Wer entschlossen ist, sagt nicht 'aber'. Er fragt: 'Wie?'..."

Harald Giersche
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Pirx
Beitrag 30.11.2009, 13:43
Beitrag #18


Cybernaut
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Hallo,

ich habe für "Länge ist mir unwichtig" gestimmt. Generell lese ich in letzter Zeit lieber kurze und knackige Romane, aber da diese eher rar sind sad.gif
Allerdings die dicken Wälzer gefallen mir auch gut, so lange sie unterhalten und nicht "schwafeln" oder aufgebläht wirken.
Aktuelles Beispiel Kleins "Phainomenon". Das Buch hat sehr flott begonnen, aber nach ca. 250 Seiten so viel Fahrt raus genommen, dass es langsam zu einer Qual wird. Ewige Landschaftsbeschreibungen und das auch noch aus der Sicht unterschiedlicher Charaktere. Definitiv zu lang!


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Gruß

Pirx

• (Buch) gerade am lesen: Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky
• (Buch) als nächstes geplant: Schätzing: Limit
• (Buch) Neuerwerbung: Asprin: Tambu
• (Film) gerade gesehen: Hogfather, Surrogate
• (Film) als nächstes geplant: Illuminati
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Rusch
Beitrag 30.11.2009, 13:57
Beitrag #19


Phantastonaut
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ZITAT(Gallagher @ 30.11.2009, 07:27) *
ca. 300 - 400 Seiten haben die meisten Bücher in meinem Regal (wobei es natürlich Abweichungen nach oben und unten gibt). Das ist ein überschaubarer Umfang


Das stimme ich mit Dir überein. Was auf 600 Seiten erzählt wird, kann auch auf 400 Seiten erzählt werden. Es ist immer die Tendenz da, zu viel um den Heißen Brei herum zu labern.


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maderhans
Beitrag 30.11.2009, 16:56
Beitrag #20


Nanonaut
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Wenn es gut geschrieben ist, kann ein Buch ruhig viele Seiten haben.
Leider gilt derzeit aber für die meisten dicken Bücher Göthens berühmtes Wort:
Getretener Quark wird breit, nicht stark .

Vielleicht sollten die Verlage die Autoren nach der Qualität des Werkes bezahlen und nicht nach dem Umfang.

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Jakob
Beitrag 30.11.2009, 17:10
Beitrag #21


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Es ist interessant, dass so viele hier sich eher über unnötig aufgeblähte Bücher beschweren. Mir geht's genauso - im Prinzip ist mir die Länge egal, ich habe aber bei wahnsinnig vielen SF-Romanen das Gefühl, dass es die Hälfte auch getan hätte, und lege inzwischen auch den einen oder anderen nach dem ersten Drittel einfach wieder weg.
Komischerweise mache ich beim Bücherverkaufen aber meistens die Erfahrung, dass "zu dünne" Bücher vielen SF-Lesern wahnsinnig schwer zu verkaufen sind. Aber vielleicht ist das ja ein Trend, der sich auch mal wieder zurückentwickelt. In den Sechzigern und Siebzigern hat Heyne ja bei den Übersetzungen oft hemmungslos gekürzt, weil man den Lesern nicht mehr als 200 Seiten zumuten wollte. Sehr seltsam.


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lapismont
Beitrag 30.11.2009, 17:39
Beitrag #22


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jup, mir ist die Länge eigentlich auch egal. Der Inhalt sollte angemessen in Seiten gestopft werden. Leider sehe ich selten Bücher über 300 Seiten, die diese Länge zu nutzen wissen, daher präferiere ich eher Bücher, die nicht darüber hinaus gehen.

• (Buch) gerade am lesen: Harkaway - Gelöschte Welt / Pynchon - Gegen den Tag
• (Buch) als nächstes geplant: Diboo - Tentakel - Die Hard Cover Triology (Los Guido!)
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Matthias
Beitrag 30.11.2009, 20:53
Beitrag #23


Giganaut
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Ich habe "ca. 500" Seiten angegeben. Grundsätzlich mag ich sehr dicker Bücher (>800 Seiten), leider gibt es viele Autoren, die Textseiten mit Geschwätz füllen.

Von "dünnen" Büchern nehme ich in der Unterhaltungsliteratur generell Abstand. Für mich haben die meisten Bücher dieser Art immer noch den Flair eines Kinderbuches oder Groschenromans. Es scheint mir sehr selten zu sein, dass in der Unterhaltungsliteratur "dünne" Bücher auch wertvoll sind - Novellen mal ausgenommen.


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hawaklar
Beitrag 30.11.2009, 21:22
Beitrag #24


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Ich habe mit "ganz andere Antwort" gestimmt.

So ca. 300 Seiten sind in etwa die Dicke von Buch, die ich in einer überschaubaren Zeit zu lesen vermag. Sobald es dicker wird, verliere ich in den meisten Fällen irgendwann das Interesse. Früher konnten die Bücher nicht umfangreich genug sein. Da hatte ich aber noch viel mehr Zeit zum Lesen. Heutzutage konsumiere ich umfangreiche Bücher eher als Hörbücher. Dabei achte ich darauf, ungekürzte Fassungen zu bekommen.

Noch ein Grund für das 300-Seitenformat: Man kann die Taschenbücher in die Jackentasche stecken und hat sie immer und überall dabei. dry.gif


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"Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders
wäre, aber soviel kann ich sagen: Es muß anders werden, wenn es gut
werden soll." Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)

• (Buch) gerade am lesen: Nick Harkaway: Die gelöschte Welt - Hörbuch: Dan Simmons: Terror - abgebrochen: Dan Brown: Das verlorene Symbol
• (Buch) als nächstes geplant: Neal Asher: Das Tor der Zeit (schon begonnen, wegen "Halbgeist/gelöschte Welt" unterbrochen
• (Buch) Neuerwerbung: John Scalzi: Krieg der Klone
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Morn
Beitrag 30.11.2009, 21:40
Beitrag #25


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ZITAT(Jakob @ 30.11.2009, 17:10) *
Komischerweise mache ich beim Bücherverkaufen aber meistens die Erfahrung, dass "zu dünne" Bücher vielen SF-Lesern wahnsinnig schwer zu verkaufen sind.


Das Seiten-pro-Euro-Argument kam auch früher hier auf dem Board öfters gegen ein Buch auf (im Lesezirkel). Sollte sich das vielleicht geändert haben?

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lapismont
Beitrag 30.11.2009, 22:57
Beitrag #26


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mhm, ich muss gestehen, dass ich kaum verstehe, wie Preise entstehen. So rein als Leser mein ich. Es widerstrebt mir, für einen Newcomer ein Heidengeld auszugeben und ich verstehe nicht, warum Selbstläufer verramscht werden.
Aber das sind ja auch Marktgeschichten.

Ansonsten bin ich in der glücklichen Lage, mir auch ab und zu teurere Bücher leisten zu können, allerdings erwarte ich dann (ab ca. 15 €) auch ein HC mit Schutzumschlag, Lesebändchen und Illus.
wink.gif
Erwartungen halt.
Bei Kleinverlagen bin ich großzügiger.

btw: hab mir grad ein Prefab Sprout Kompendium mit 5 Platten gekauft - für 16 € Neupreis -> das nenn ich perfekter Preis.

• (Buch) gerade am lesen: Harkaway - Gelöschte Welt / Pynchon - Gegen den Tag
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Kaffee-Charly
Beitrag 30.11.2009, 23:04
Beitrag #27


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Ich lese selbstverständlich auch dünnere Bücher, bevorzuge allerdings mehr die richtig dicken Schinken.
Das heißt nicht, dass ich dünne Bücher nicht mag, aber leider gehöre ich zu den sogenannten Schnell-Lesern.
Für ein Taschenbuch mit ca. 300 Seiten brauche ich maximal 2 Stunden - wenn ich "langsam" bin.
(Gilt natürlich nur, wenn der Inhalt spannend ist.)
Da habe ich dünnere Bücher - bedauerlicherweise - immer viel zu schnell durchgelesen.
Bei den dicken Schinken reicht der Lesestoff wenigstens für einen Abend.

Kaffee-Charly


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Pogopuschel
Beitrag 01.12.2009, 01:59
Beitrag #28


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Mit dicken Wälzern meine ich auch wirklich dicke Bücher, die mit Normseiten auf 700-1000 kommen. Nicht diese Heyne (Lukianenko [tolle Bücher by the way] mäßigen) Sehbehindertenausgaben. So dreist wäre ich noch nicht einmal bei meiner Diplomarbeit gewesen. biggrin.gif


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Gerade fertig gelesen:
"Die Stadt der Regenfresser" - Thomas Thiemeyer (mein Lieblingsthema - spannend und abenteuerlich)
"Ein König für Deutschland" - Andreas Eschbach (gelungene Satire, aber kein Thriller)
"So was wie Liebe" - Anna McPartlin (nicht kitschig sondern schön)
Gerade am Lesen:
"Limit" - Frank Schätzing

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Gallagher
Beitrag 01.12.2009, 09:09
Beitrag #29


Republic Commando
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ZITAT(Kaffee-Charly @ 30.11.2009, 23:04) *
Für ein Taschenbuch mit ca. 300 Seiten brauche ich maximal 2 Stunden - wenn ich "langsam" bin.


*umkipp*

Sag mal, warst du in einem früheren Leben eine Scannerkasse? wink.gif

Ich habe beim Lesen neulich mal auf die Uhr geguckt: in einem englischen (!) Taschenbuch brauche ich ziemlich genau 1 Minute pro Seite. In einer Stunde schaffe ich folglich etwa 60 Seiten (plus/minus ein paar). Wenn ich jeden Tag ein knappes Stündchen vor dem Einschlafen lese, bin ich im Idealfall mit 300 Seiten in knapp einer Woche durch (falls es abends mal etwas später wird und/oder ich nicht zum Lesen komme, verschiebt sich das Ganze natürlich in Richtung "10 Tage pro Buch"). Von daher sind Bücher mit dreihundertnochwas Seiten für mich vom Umfang her perfekt - für "Ziegelsteine" brauche ich bei dem Lesetempo ewig, und dann läßt irgendwann die Motivation nach und/oder ich verliere den Faden.

Aber, wie gesagt: Ausnahmen bestätigen in der Regel eben jene. Soll heißen, ich lese auch deutlich dickere und deutlich dünnere Bücher - je nachdem, was darin steht.


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• (Buch) gerade am lesen: v.d. Boom/Naujoks (Hrsg.): "Weltraumkrieger"
• (Buch) als nächstes geplant: James Luceno: "Millennium Falcon"
• (Buch) Neuerwerbung: Paul S. Kemp: "Crosscurrent"
• (Film) gerade gesehen: Die Spätzünder
• (Film) Neuerwerbung: Oben (BluRay)
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raps
Beitrag 01.12.2009, 12:00
Beitrag #30


Giganaut
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ZITAT(Gallagher @ 01.12.2009, 09:09) *
*umkipp*

Sag mal, warst du in einem früheren Leben eine Scannerkasse? wink.gif

Ich habe beim Lesen neulich mal auf die Uhr geguckt: in einem englischen (!) Taschenbuch brauche ich ziemlich genau 1 Minute pro Seite. In einer Stunde schaffe ich folglich etwa 60 Seiten (plus/minus ein paar). Wenn ich jeden Tag ein knappes Stündchen vor dem Einschlafen lese, bin ich im Idealfall mit 300 Seiten in knapp einer Woche durch (falls es abends mal etwas später wird und/oder ich nicht zum Lesen komme, verschiebt sich das Ganze natürlich in Richtung "10 Tage pro Buch"). Von daher sind Bücher mit dreihundertnochwas Seiten für mich vom Umfang her perfekt - für "Ziegelsteine" brauche ich bei dem Lesetempo ewig, und dann läßt irgendwann die Motivation nach und/oder ich verliere den Faden.

Aber, wie gesagt: Ausnahmen bestätigen in der Regel eben jene. Soll heißen, ich lese auch deutlich dickere und deutlich dünnere Bücher - je nachdem, was darin steht.



Uff, 150 Seiten pro Stunde! Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendjemand in dieser Geschwindigkeit ein Buch lesen kann, ohne Zeilen/Passagen zu überfliegen/-springen. Und selbst dann! Ich glaube zumindest, dass dieses Lesetempo stark einschränkt, was man sich als Lektüre auswählt. Bei manchen Autoren kann man, finde ich, nur 30 Seiten oder so pro Stunde lesen, wenn man nicht einkalkulieren will, Wesentliches zu verpassen.

Gruß, Rainer

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