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Terra Nova


32 Antworten in diesem Thema

#1 Pogopuschel

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Geschrieben 16 October 2011 - 16:07

Terra Nova Pilotfolge +2

Im Jahr 2149 ist die Welt am Arsch, die Luft total verschmutzt, Obst ist ein seltenes Luxusgut, es gibt eine Strenge Populationsregulierung, die besagt, dass man nur zwei Kinder haben darf und die Städte sind zerfallen. Der Held der Show landet im Gefängnis, bricht aus, und reist 85 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit, wo die Menschheit versucht eine neue Zivilisation aufzubauen. Das alles wird in atemberaubenden 20 ersten Minuten erzählt, die ein faszinierendes und beeindruckendes Bild der düsteren Zukunft zeigen. Danach geht es dann leider ab zu den Dinos. Der Teil der Serie ist aber auch noch ganz gut.
Man merkt der Serie an, dass sie von Spielberg produziert wurde, da der Fokus mal wieder auf der Familie liegt. Showrunner ist Brannon Bragga, was man an dem rasanten Tempo der Erzählung merkt. Das im Dschungel liegende Camp, wird von einem Militärkommandanten geführt, der frappierende Ähnlichkeit mit Col. Quaritsch aus »Avatar« hat, wenn er auch etwas umgänglicher ist. Kein Wunder, denn er wird tatsächlich von Stephen Lang gespielt.
In Folge Zwei kommt der Handlung der Serie leider im Mittelmaß an. Familie wird groß geschrieben, die neu angekommene Familie rettet mehrfach das Camp und die Spannung geht flöten. Da muss in den nächsten Episoden mehr kommen, tolle Effekte reichen da nicht aus.
Im Prinzip geht es in der Serie um das gleiche Thema wie in »Primeval«. In »Primeval« sorgen Zeitanomalien dafür, dass Dinos zu uns kommen und für Chaos sorgen. In »Terra Nova« sorgt eine Zeitanomalie dafür, dass wir zu den Dinos kommen und für Chaos sorgen.

Folge 3

Durch diese Folge musste ich mich richtig quälen. Die Story ist so was von altbacken, die Macher sollten sich schämen, einen solch abgenudelten Plot zu benutzen. Wissenschaftlicher Außenposten, Virus, der die Erinnerungen auslöscht und die Leute durchdrehen lässt. So etwas gab es doch schon in der alten Star Trek Serie und wurde seit dem in so ziemlich jeder SF-Serie verwendet, nur noch nicht unter Dinos. Inzwischen bin ich schwer enttäuscht von der Serie, die gute Effekte und teure eine teure Produktion in ausgelutschte Serienschamas presst. Das ist eine ebenso lauwarmer Aufguss wie PR-Neo. Sollte sich die Serie in den nächsten Folgen nicht steigern, bin ich raus.

Nach dem schwachen »Falling Skies« und dem lahmen »V« ist immer noch keine SF-Serie in Sicht, die in die qualitativen Fußstapfen von »Battlestar Galactica« treten könnte.

#2 M@rsl

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Geschrieben 31 October 2011 - 14:02

Ist es inzwischen wieder besser geworden?
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#3 Pogopuschel

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Geschrieben 31 October 2011 - 14:18

Beitrag anzeigenM@rsl sagte am 31 October 2011 - 14:02:

Ist es inzwischen wieder besser geworden?


Folge 4 war ganz in Ordnung, weil es dieses Mal um den größeren Handlungsrahmen ging. Soll heißen, um den Konflikt zwischen dem Terra Nova Camp und den "Rebellen" und den Hintergründen zu dieser Thematik. Wenn sie dieses Thema in den nächsten Folgen beibehalten, könnte tatsächlich so etwas wie Spannung aufkommen. Allerdings zweifel ich wegen der Familienausrichtung der Sendung noch daran.

#4 Starcadet

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Geschrieben 31 October 2011 - 15:57

Und wieder einmal bin ich der einzige, der eine neue Lieblingsserie entdeckt hat. Macht irgendwie Spaß, Serien gut zu finden, die die hiesigen Foristas zerrupfen. Ich fand übrigens auch "Falling Skies" und "V" sehr unterhaltsam... Eingefügtes Bild

"Terra Nova" erinnert mich irgendwie an "Stargate: Atlantis". Aber da ich auch diese Serie sehr gemocht habe, sind meine Sympathien sicher nicht verwunderlich. Eingefügtes Bild
Eingefügtes Bild

#5 Pogopuschel

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Geschrieben 31 October 2011 - 16:05

Beitrag anzeigenStarcadet sagte am 31 October 2011 - 15:57:

Und wieder einmal bin ich der einzige, der eine neue Lieblingsserie entdeckt hat. Macht irgendwie Spaß, Serien gut zu finden, die die hiesigen Foristas zerrupfen...


Nobody is perfect.Eingefügtes Bild

#6 Skydiver

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Geschrieben 01 November 2011 - 12:25

Auch ich habe nichts gegen Falling Skies und V.
Stargate Atlantis ist mir aus Langeweile abgestorben.
Dafür bedaure ich das Ende von Stargate Universe.
An Terra Nova stört mich jedoch das Grundkonzept.
Wahrscheinlich eine Folge meiner allgemeinen "Primeval" Allergie.
-----------------------------------------
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#7 Jorge

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Geschrieben 02 November 2011 - 18:39

Beitrag anzeigenSkydiver sagte am 01 November 2011 - 12:25:

Terra Nova
Grundkonzept


http://www.scifinet....-vergangenheit/

#8 M@rsl

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Geschrieben 03 November 2011 - 11:02

Beitrag anzeigenSkydiver sagte am 01 November 2011 - 12:25:

Auch ich habe nichts gegen Falling Skies und V.
Stargate Atlantis ist mir aus Langeweile abgestorben.
Dafür bedaure ich das Ende von Stargate Universe.
An Terra Nova stört mich jedoch das Grundkonzept.
Wahrscheinlich eine Folge meiner allgemeinen "Primeval" Allergie.


Du hast was gegen Dinos?
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#9 Skydiver

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Geschrieben 04 November 2011 - 14:48

Beitrag anzeigenM@rsl sagte am 03 November 2011 - 11:02:


Du hast was gegen Dinos?

Nein - Nur in Kombination mit schlechten Schauspielern und dem was Engländer oder deren Synchronsprecher für Humor halten.
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#10 Jaktusch †

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Geschrieben 28 February 2012 - 04:29

Hörte sich ja sehr durchwachsen an, was bisher hier zur Serie gesagt wurde. Ich hab mir nun gestern die ersten beiden Folgen auf pro 7 angesehen.
War gar nicht so schlimm wie befürchtet...
(na ja, im Eröffnungspost fand pogopuschel ja auch noch einige nette Worte für den Piloten)
Immerhin: bei den meisten neuen Serien bin ich nach dem Antesten gleich wieder draußen. Hier bleibe ich vielleicht noch ein bisschen...
Fand's besser als "Falling Skies" (mich stört allerdings "Familienbetonung" auch nicht allzusehr. Lieber zu viel Sentimentalität als zu viel Geballer...)

Jaktusch

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#11 Amtranik

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Geschrieben 28 February 2012 - 10:48

Ich habs mir gestern mal reingezogen und muss sagen das mir die Sendung teilweise tierisch auf den Sack gegangen ist.
Da gibt man zig Millionen für einen Pilotfilm aus und der Zuschauer wird einen bedeutenden Teil der Sendezeit mit Familiärem Oberschmus der übelsten Sorte bombadiert. Untermalt von dazu passender dumdreist dramatischer Musik. Ächz.

Der Look zu beginn im Jahr 2143 läßt dem SF-Fan ja erstmal das Herz höher schlagen, doch leider erfährt der Genre-Begeisterte alles mögliche an schleimtriefender Trivialtität, aber nix was ihn wirklich interessieren würde. Zum Beispiel eine wirkliche Info zur Welt der Zukunft. Aber ok, etwas oberflächlich nun gut. Dann gehts ja auch schnell in die Vergangenheit. Auch hier siehts ja erstma ganz nett aus. Und nachdem der Sträfling zu einer in meinen Augen sehr sinnvollen Arbeit als Gärtnergehilfe eingeteilt ist, könnte man ja dem Fan des Genres durchaus mal ein paar interessante infos geben, zur Flora und was die da so machen und wie man das Projekt überleben dort so gestaltet, aber pustekuchen, Wiederum familiärer Schmühl den keiner braucht und der auch ziemlich an den Haaren herbeigezogen wirkt, gesteltzt und bemüht. Und nach kurzer Zeit rumgeballere zwischen 2 Gruppen. Na bravo. Dazu dann noch absolut herbeigeschriebene Dino-Äkschn. Da sind Leute die nach eigenen Angaben als kleine Kinder bereits nach Terra - Nova gekommen sind und Sie machen seit wer weiß wie langer Zeit Ausflüge in die Wildnis und haben gerade auf den Sohn unserer Hauptdarstellerfamilie gewartet um festzustellen aha.. da draußen ist es ja gefährlich, da leben blutrünstige, fleischfressende Dinos. Au weia. Dümmer und unlogischer gehts nun wirklich nimmer. Vor allem da der Chef auch noch am Ende der Sendung zum Mädel sagt das dort von klein auf lebt. Jetzt weist Du auch warum dort "Sperrgebiet" ist....? Bravo. Dazu hat die jetzt also gut ein Dutzend Jahre gebraucht um das zu lernen was der Sohn unserer Heldenfamilie am ersten Tag erfährt. Wow. Sorry. Durchgefallen. Auf was annähernd so gutes wie BSG müssen wir wohl noch etwas länger warten.

Bearbeitet von Amtranik, 28 February 2012 - 10:51.


#12 Trurl

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Geschrieben 28 February 2012 - 11:32

Beitrag anzeigenAmtranik sagte am 28 February 2012 - 10:48:

Ich habs mir gestern mal reingezogen und muss sagen das mir die Sendung teilweise tierisch auf den Sack gegangen ist.
Da gibt man zig Millionen für einen Pilotfilm aus und der Zuschauer wird einen bedeutenden Teil der Sendezeit mit Familiärem Oberschmus der übelsten Sorte bombadiert. Untermalt von dazu passender dumdreist dramatischer Musik. Ächz.

Der Look zu beginn im Jahr 2143 läßt dem SF-Fan ja erstmal das Herz höher schlagen, doch leider erfährt der Genre-Begeisterte alles mögliche an schleimtriefender Trivialtität, aber nix was ihn wirklich interessieren würde. Zum Beispiel eine wirkliche Info zur Welt der Zukunft. Aber ok, etwas oberflächlich nun gut. Dann gehts ja auch schnell in die Vergangenheit. Auch hier siehts ja erstma ganz nett aus. Und nachdem der Sträfling zu einer in meinen Augen sehr sinnvollen Arbeit als Gärtnergehilfe eingeteilt ist, könnte man ja dem Fan des Genres durchaus mal ein paar interessante infos geben, zur Flora und was die da so machen und wie man das Projekt überleben dort so gestaltet, aber pustekuchen, Wiederum familiärer Schmühl den keiner braucht und der auch ziemlich an den Haaren herbeigezogen wirkt, gesteltzt und bemüht. Und nach kurzer Zeit rumgeballere zwischen 2 Gruppen. Na bravo. Dazu dann noch absolut herbeigeschriebene Dino-Äkschn. Da sind Leute die nach eigenen Angaben als kleine Kinder bereits nach Terra - Nova gekommen sind und Sie machen seit wer weiß wie langer Zeit Ausflüge in die Wildnis und haben gerade auf den Sohn unserer Hauptdarstellerfamilie gewartet um festzustellen aha.. da draußen ist es ja gefährlich, da leben blutrünstige, fleischfressende Dinos. Au weia. Dümmer und unlogischer gehts nun wirklich nimmer. Vor allem da der Chef auch noch am Ende der Sendung zum Mädel sagt das dort von klein auf lebt. Jetzt weist Du auch warum dort "Sperrgebiet" ist....? Bravo. Dazu hat die jetzt also gut ein Dutzend Jahre gebraucht um das zu lernen was der Sohn unserer Heldenfamilie am ersten Tag erfährt. Wow. Sorry. Durchgefallen. Auf was annähernd so gutes wie BSG müssen wir wohl noch etwas länger warten.

Ach Amtranik, warum wieder so genervt? Stimmt ja alles. Aber Entspannung, eine Serie mit Dinos kann in meinen Augen nicht floppen *g* ... obwohl ... es gibt ja noch Dinotopia *würg* ... allerdings, die gefällt auch kleinen Kindern, meinem Neffen zum Beispiel. Es kommt eben immer auf den (naiven) Standpunkt an.

Die von dir kritisierte Szene zwischen dem Commander (Name vergessen), der übrigens wieder schön von Stephen Lang als knorrigem und entscheidungsstarken, aber etwas dubiosen Charakter dargestellt wird und seine Rolle aus Avatar teils kopiert (ich mag den Schauspieler übrigens) und dem Mädchen, sollte doch nur auf unterschwellige Weise zeigen, dass sie ihre Nase nicht in Dinge stecken soll, die sie nichts angeht. Hier deutet sich auch ein übergreifender Handlungsbogen an, der noch weiter verfolgt werden wird, wie das Geheimnis um den verschwundenen Sohn des Commanders.

Ich habe mich jedenfalls ganz gut unterhalten. Noch nichts Außergewöhnliches bis jetzt. Eine typische New Frontier Handlung eben, ein amerikanisches Lieblingsthema, aber auch ein Science-Fiction Thema, die Besiedelung einer neuen Welt, und das ist die Erde der Kreidezeit. Mal abwarten ...

LG Trurl

Bearbeitet von Trurl, 28 February 2012 - 11:33.

"Die Felizitologie oder Programmierte Eudämonistik gliedert sich im Prinzip in zwei Richtungen, die schlagartige, revolutionäre und die stufenweise, evolutionäre. Die evolutionäre Richtung besteht im wesentlichen darin, keinen Finger zu rühren und voll und ganz darauf zu vertrauen, daß sich jede Zivilisation schon aus eigener Kraft irgendwie durchwursteln wird. Die revolutionäre Richtung arbeitet mit Zuckerbrot und Peitsche. Der Einsatz der Peitsche, d.h. die Schaffung des Glücks mit Gewalt, hat nach unseren Berechnungen zwischen hundert und achthundertmal mehr Unglück zur Folge als der Verzicht auf jegliche Intervention. Bei der Zuckerbrot-Methode sind die Resultate - so unglaublich das auch klingen mag - genau dieselben"

aus Altruizin oder Der wahre Bericht darüber, wie der Eremit Bonhomius das universelle Glück im Kosmos schaffen wollte, und was dabei herauskam, Stanislaw Lem: Kyberiade
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#13 Amtranik

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Geschrieben 28 February 2012 - 12:56

Beitrag anzeigenTrurl sagte am 28 February 2012 - 11:32:

. Eine typische New Frontier Handlung eben, ein amerikanisches Lieblingsthema, aber auch ein Science-Fiction Thema, die Besiedelung einer neuen Welt, und das ist die Erde der Kreidezeit. Mal abwarten ...

LG Trurl


SF ist das eben nur vordergründig bis hierhin. Die Handlung ist eine x-beliebige. Wir haben einen militärischen Konflikt zwischen 2 Gruppen der bodenständig mit Maschinenpistolen und in gepanzerten Fahrzeugen ausgetragen wird. Wir haben ein bißchen Jurassik-Park, mit dem Unterschied das diese Trotteln freiwillig ohne ausreichenden Schutz in das Gehege des bösen Sauriers steigen damit der Zuschauer auch was von der Millionenschwer-Animierten Äkschn zu sehen bekommt. Sorry. Wer solch ein Hirnloses Drehbuch bereits für den Piloten schreibt dem spreche ich die Qualifikation ab mich noch im folgenden vernünftig zu unterhalten ohne das ich Schreikrämpfe bekomme. Vor allem anderen ärgert mich das man sich erst die Mühe gibt einen exotischen Plot zu schreiben, mit Zeitreise und Urzeitszenario, dies dann aber mit Abziehbildfamilienästhetik ( offenbar hat Hollywood jetzt den ethnischen Frauentypus entdeckt - nach Falling Skies hier auch wieder, das ist schon auffällig ) stupidem Millitärgeballere und Monster frißt armes Opfer ausfüllt anstatt den Fernsehzuschauer in eine wirklich exotisch-fremde Welt zu entführen. Sehr enttäuschend.

#14 Pogopuschel

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Geschrieben 28 February 2012 - 13:11

Beitrag anzeigenJaktusch sagte am 28 February 2012 - 04:29:

Hörte sich ja sehr durchwachsen an, was bisher hier zur Serie gesagt wurde. Ich hab mir nun gestern die ersten beiden Folgen auf pro 7 angesehen.
War gar nicht so schlimm wie befürchtet...
(na ja, im Eröffnungspost fand pogopuschel ja auch noch einige nette Worte für den Piloten)


Ich bin nach der Hälfte der Staffel ausgestiegen. War mir einfach zu lahm und albacken.

Dieser Spiegelonlineartikel bringt es gut auf den Punkt: http://www.spiegel.d...,817289,00.html

Bearbeitet von Pogopuschel, 28 February 2012 - 13:13.


#15 Trurl

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Geschrieben 28 February 2012 - 13:40

Beitrag anzeigenAmtranik sagte am 28 February 2012 - 12:56:


SF ist das eben nur vordergründig bis hierhin. Die Handlung ist eine x-beliebige. Wir haben einen militärischen Konflikt zwischen 2 Gruppen der bodenständig mit Maschinenpistolen und in gepanzerten Fahrzeugen ausgetragen wird. Wir haben ein bißchen Jurassik-Park, mit dem Unterschied das diese Trotteln freiwillig ohne ausreichenden Schutz in das Gehege des bösen Sauriers steigen damit der Zuschauer auch was von der Millionenschwer-Animierten Äkschn zu sehen bekommt. Sorry. Wer solch ein Hirnloses Drehbuch bereits für den Piloten schreibt dem spreche ich die Qualifikation ab mich noch im folgenden vernünftig zu unterhalten ohne das ich Schreikrämpfe bekomme.

Eingefügtes Bild

Au weia, nach Star Trek XI auch noch diese Enttäuschung. Im Gegensatz zu dir sind meine Ansprüche an anspruchsvolle Serien-Unterhaltung so weit abgesunken, dass ich mir über die Logik vieler Story-Verläufe kaum mehr Gedanken mache. Nur hin und wieder zuckt es noch in mir, wenn der Quatsch zu offensichtlich wird (Mir fällt im Moment nur kein Beispiel ein. Siehst du? So weit ist es mir schon gekommen …). Die Animation ist doch aber wirklich schön, oder nicht? Aber Spaß beiseite ...


Zitat

Vor allem anderen ärgert mich das man sich erst die Mühe gibt einen exotischen Plot zu schreiben, mit Zeitreise und Urzeitszenario, dies dann aber mit Abziehbildfamilienästhetik ( offenbar hat Hollywood jetzt den ethnischen Frauentypus entdeckt - nach Falling Skies hier auch wieder, das ist schon auffällig ) stupidem Millitärgeballere und Monster frißt armes Opfer ausfüllt anstatt den Fernsehzuschauer in eine wirklich exotisch-fremde Welt zu entführen. Sehr enttäuschend.


Die Familien-Thematik ist zwar nicht unbedingt originell, aber doch nachvollziehbar, wenn man es auf den Kolonisierungs-Hintergrund bezieht. Das ist uramerikanisches Gedankengut und Thema unzähliger Western. Ja, wenn ich es mir recht überlege, sind die Grundelemente der Handlung tatsächlich dem klassischen Western entlehnt. Das Fort in der Wildnis, die Siedler, die Indianer (das sind hier die Terroristen) und die US-Kavallerie mit dem Colonel an der Spitze. Und der Dschungel und die Dinos stehen für die Wildnis, die bezwungen werden muss und für den Menschen urbar gemacht wird. Insofern hast du völlig Recht, dass der Science-Fiction-Bezug hier nur vordergründig und austauschbar ist.

LG Trurl
"Die Felizitologie oder Programmierte Eudämonistik gliedert sich im Prinzip in zwei Richtungen, die schlagartige, revolutionäre und die stufenweise, evolutionäre. Die evolutionäre Richtung besteht im wesentlichen darin, keinen Finger zu rühren und voll und ganz darauf zu vertrauen, daß sich jede Zivilisation schon aus eigener Kraft irgendwie durchwursteln wird. Die revolutionäre Richtung arbeitet mit Zuckerbrot und Peitsche. Der Einsatz der Peitsche, d.h. die Schaffung des Glücks mit Gewalt, hat nach unseren Berechnungen zwischen hundert und achthundertmal mehr Unglück zur Folge als der Verzicht auf jegliche Intervention. Bei der Zuckerbrot-Methode sind die Resultate - so unglaublich das auch klingen mag - genau dieselben"

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#16 Amtranik

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Geschrieben 28 February 2012 - 17:07

Ich hab noch ein feines Beispiel.

Unser Held, der Familienvater sitzt lange Zeit in einem Gefängnis ohne ausreichende Versorgung durch Sauerstoffmaske und ist in folge dessen recht krank als Familienmutter ihn besucht. Mal ganz davon abgesehn das die Thematik der Kinderbeschränkung und des Verstoßes dagegen guten Stoff für ein Drama hergegeben hätte und hier nur im vorbeigehn gestriffen wird ohne das eigentlich ersichtlich wird warum, die Sendezeit also eigentlich auch um 15 min hätte gekürzt werden können indem man einfach den ganzen blödsinn weggelassen hätte und nur beschrieben hätte das Famile durchs Portal nach Dinotown reist, bringt diese Schnapsidee eine weitere total unlogische Komponente in den Film rein.

Also Familienvater sitzt totkrank weil durch jahrelang fehlendes Sauerstoffgerät geschwächt im Knast. Er befreit sich und läuft durchs Portal, schläft eine Nacht gut durch und am nächsten Morgen sehen wir ihn wie er kraftstrotzend beim Unkrautvernichten seinen Oberkörper entblößt und die Muskeln spielen läßt. Um dem ganzen noch eins drauf zu setzen erleben wir in einer späteren Einstellung einen anderen Frischling der mit irgend nem megablutegel oder was auch immer behandelt werden muss um eine Anpassung an die Urzeit zu schaffen. Aber unser Supermann ist sofort topfit, trotz Knast ohne Therapie und sprintet einem Attentäter hinterher und fällt ihn um unsern Oberguru der Sekte zu retten. LOL. Wer sich in einer zig Millionen Dollar teuren Produktion solch ungereimtheiten leistet der ist entweder ignorant oder sicher das sein Publikum den Intellekt eines Toastbrotes nur geringfügig überbietet.

Die Flucht aus dem Knast ist ziemlich unrealistisch. Der ganze Streifen ist nur so voll von absolut unglaubwürdigem Verhalten einzelner Figuren. Alles wirkt so dermaßen Plotdriven und vorhersehbar. An manchen Stellen war er ärgerlich und an den anderen schlicht gäähn, langweilig.

Bearbeitet von Amtranik, 28 February 2012 - 17:17.


#17 Trurl

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Geschrieben 28 February 2012 - 20:57

Beitrag anzeigenAmtranik sagte am 28 February 2012 - 17:07:

Ich hab noch ein feines Beispiel.

[...]Der ganze Streifen ist nur so voll von absolut unglaubwürdigem Verhalten einzelner Figuren. Alles wirkt so dermaßen Plotdriven und vorhersehbar. An manchen Stellen war er ärgerlich und an den anderen schlicht gäähn, langweilig.


Ah ja … da hast du natürlich besser aufgepasst als ich, aber ich bin ja inzwischen auch so verblödet vom übermäßigen US-Serienkonsum, dass meine Aufmerksamkeit durch die schnelle Abfolge der Bilder ermattet ist Eingefügtes Bild. Na ja, vielleicht lags auch daran, dass ich die erste Viertelstunde verpasst habe.

Ich sags ja nicht gerne, aber derartige Schnitzer kommen in Filmen und Serien derart häufig vor, dass ich sie i.d.R. gar nicht mehr bemerke. Ist dir nicht ebenfalls schon aufgefallen in wie vielen SF-Filmen, die Naturgesetze außer Kraft gesetzt werden? Schwerkraft ist auch nur dazu da, dass die Schauspieler in Raumschiffen, die konstruktionsbedingt keine künstliche Schwerkraft haben können, bequem auf dem Fußboden laufen dürfen Eingefügtes Bild. Dass es in der Schwerelosigkeit des Weltraums keine künstliche Schwerkraft gibt, außer man erzeugt sie durch Rotation wurde auch nur in 2001 richtig dargestellt. Wie hat es mich gefreut, dass in Avatar in dem Raumschiff, das zur Pandora flog, sogar „Schwerelosigkeit“ herrschte. Das sind vielleicht Kleinigkeiten und anderen mögen sie egal sein, aber mir sind sie wichtig und ihre Nichtbeachtung zerstört die Illusion der Authentizität der Fiktion. Aber bei den meisten Drehbuchschreibern sind so simple Details noch nicht in die Köpfe eingesickert, bzw. es ist ihnen schlicht schnurz egal. Physik …dass ist etwas, auf das ich stets achte, während die Logik oft von den Bildern überlagert wird. Bei Büchern würde mir sowas nicht passieren, da ist mir auch die Logik extrem wichtig.

LG Trurl

Bearbeitet von Trurl, 28 February 2012 - 21:00.

"Die Felizitologie oder Programmierte Eudämonistik gliedert sich im Prinzip in zwei Richtungen, die schlagartige, revolutionäre und die stufenweise, evolutionäre. Die evolutionäre Richtung besteht im wesentlichen darin, keinen Finger zu rühren und voll und ganz darauf zu vertrauen, daß sich jede Zivilisation schon aus eigener Kraft irgendwie durchwursteln wird. Die revolutionäre Richtung arbeitet mit Zuckerbrot und Peitsche. Der Einsatz der Peitsche, d.h. die Schaffung des Glücks mit Gewalt, hat nach unseren Berechnungen zwischen hundert und achthundertmal mehr Unglück zur Folge als der Verzicht auf jegliche Intervention. Bei der Zuckerbrot-Methode sind die Resultate - so unglaublich das auch klingen mag - genau dieselben"

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#18 Turbinenreiter

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Geschrieben 28 February 2012 - 21:37

das ist der bullshitfilter mit dem man mittlerweile vor dem TV sitzt. um sich noch ein bisschen unterhaltung zu erhalten blendet man den ganzen schwachsinn einfach aus.
der ausbruch wurde ja z.b. gar nicht gezeigt. der gelernte SF-konsument setzt einfach einen ausbruch aus einer anderen geschichte ein^^

bei serien wie der hier (die ich auch nur sehe weil sie im 'gratisfernsehen' laufen) ist das hirn dauernd schwer damit ausgelastet die story in echtzeit umzuschreiben, zu 'reparieren' was noch zu reparieren ist.
fast so als würde man einen erstentwurf für ein drehbuch überarbeiten.

#19 Pogopuschel

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Geschrieben 28 February 2012 - 21:54

Bei euren Fernseherfahrungen kann man ja richtig depressiv werden. Ich selbst komme gar nicht mit dem Sehen von herausragenden Serien ( wie z.B. Breaking Bad, Sons of Anarchy, Luther, Boardwalk Empire, Mad Men, Californication, Dexter, Fringe uvm.) gar nicht hinterher. Und auch die mittelguten Procedural-Serien (House, Leverage, White Collar, Mentalist, Castle, NCIS usw.) wissen noch zu unterhalten. Schlechte Serien, werden von mir ganz schnell wieder abgesetzt, da es eben noch genug richtig gute gibt. Da hinterlässt mich euer TV-Pessimisus doch ratlos.
Es sei denn, ihr bezieht euch nur auf SF-Serien. Da sieht es wirklich etwas mager aus, aber ich kann auch ohne Leben. Gibt noch genug gute SF-Bücher und Filme.

Bearbeitet von Pogopuschel, 28 February 2012 - 21:56.


#20 Amtranik

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Geschrieben 29 February 2012 - 08:35

Na ja das mit der Schwerkraft in Raumschiffen ist doch eigentlich dermaßen uso, das es quasi im stillen einvernehmen akzeptiert wurde. Hier darf man sich auch eigentlich darauf einigen das eben in ferner Zukunft sowas wie künstliche Schwerkraft erfunden wurde, ohne Überlichtgeschwindigkeit würde ja auch keine vernüftige Space-Opera im TV funktionieren. Das ist aber etwas ganz anderes als solch selbstverständliche kausalitäten ausser Kraft zu setzten wie es in Terra Nova geschieht. Wenn ich zb krank bin durch 2 Jahre Gefängnis, kann ich nicht am nächsten Tag gesund wie ein junger Gott durch die Gegend laufen. Wenn ich ein Dutzend Jahre wo lebe, kann ich als Figur nicht so handeln als wäre ich zum ersten mal dort, das sind einfach unglaubliche schlampigkeiten die jedem ernsthaft interessierten den Spaß verderben können. Man muss sich den Quatsch schon noch auf einer gewissen Ebene ernsthaft vorstellen können sonst wirds schwer mit der akzeptanz.

Hat sich übrigens schon jemand gefragt warum der Familienvater zu beginn die Polizisten angreift als Sie in seiner Wohnung das kleine Kind finden? Man könnte ja annehmen er tut es deshalb um Sie daran zu hindern das Kind der Familie zu entreißen, doch wie wir später erfahren besteht diese Gefahr überhaupt nicht. Das Kind bleibt bei der Familie nur er geht in den Knast. Wenn also gar keine Gefahr für das Kind besteht, warum fängt der Kerl ne Schlägerei mit den Polizisten an? Das logischste Verhalten wäre noch gewesen er hätte versucht vor den Beamten zu fliehen um dem Knast zu entgehn. Sie anzugreifen ergibt überhaupt keinen Sinn im Handlungsbezug. Das ist doch eine unglaubliche Schlamperei im Drehbuch oder nicht?

Bearbeitet von Amtranik, 29 February 2012 - 08:36.


#21 Turbinenreiter

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Geschrieben 29 February 2012 - 10:18

Beitrag anzeigenPogopuschel sagte am 28 February 2012 - 21:54:

Bei euren Fernseherfahrungen kann man ja richtig depressiv werden. Ich selbst komme gar nicht mit dem Sehen von herausragenden Serien ( wie z.B. Breaking Bad, Sons of Anarchy, Luther, Boardwalk Empire, Mad Men, Californication, Dexter, Fringe uvm.) gar nicht hinterher. Und auch die mittelguten Procedural-Serien (House, Leverage, White Collar, Mentalist, Castle, NCIS usw.) wissen noch zu unterhalten. Schlechte Serien, werden von mir ganz schnell wieder abgesetzt, da es eben noch genug richtig gute gibt. Da hinterlässt mich euer TV-Pessimisus doch ratlos.
Es sei denn, ihr bezieht euch nur auf SF-Serien. Da sieht es wirklich etwas mager aus, aber ich kann auch ohne Leben. Gibt noch genug gute SF-Bücher und Filme.


ich beziehe mich auf das, was man im fernsehen zu sehen kriegt.
Breaking Bad, Californication, House, Mentalist und auch Walking Dead seh' ich auch, aber halt nicht im TV.

#22 Pogopuschel

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Geschrieben 29 February 2012 - 13:13

Beitrag anzeigenTurbinenreiter sagte am 29 February 2012 - 10:18:


ich beziehe mich auf das, was man im fernsehen zu sehen kriegt.
Breaking Bad, Californication, House, Mentalist und auch Walking Dead seh' ich auch, aber halt nicht im TV.


Die laufen aber auch alle im deutschen TV (empfangt ihr in Österreich doch sicher auc? Wobei Californication wieder abgesetzt wurde). Da ich die Serien lieber in Englisch schaue, vermeide ich das deutsche Fernsehen auber auch weitestgehen.

#23 Armin

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Geschrieben 06 March 2012 - 08:06

Comingsoon.net vermeldet das Aus für die Serie nach der ersten Staffel:

Zitat

After just a single season, Fox's "Terra Nova" has been cancelled.

The show, from executive producers Steven Spielberg, Peter Chernin, René Echevarria and Brannon Braga, followed an ordinary family, the Shannons, on a journey back in time to prehistoric Earth as part of an experiment to save mankind. It starred Stephen Lang, Jason O'Mara, Shelley Conn, Landon Liboiron, Naomi Scott and Alana Mansour.

There is the possibility that a new network could step in and pick up the series, but, at the moment, the future (or, depending on how you look at it, the past) of the Shannon family looks grim.

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#24 methom

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Geschrieben 06 March 2012 - 13:02

Beitrag anzeigenArmin sagte am 06 March 2012 - 08:06:

Brannon Braga

Oh, Brannon "Thresold" Braga hat da auch mitgemischt? Dann ist es gut, dass es keine zweite Staffel gibt, ansonsten hätten sich bestimmt durch die Zeitreise die Menschen zu Echsen zurückentwickelt und sich mit den Dinosauriern gepaart.
Jetzt muss ich nur noch überlegen, ob ich anfange, diese abgesetzte Serie zu schauen oder die Aufnahmen gleich lösche.

»Man erwirbt keine Freunde, man erkennt sie.«

In Erinnerung an Jaktusch.


#25 Amtranik

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Geschrieben 06 March 2012 - 14:47

Beitrag anzeigenmethom sagte am 06 March 2012 - 13:02:

Oh, Brannon "Thresold" Braga hat da auch mitgemischt? Dann ist es gut, dass es keine zweite Staffel gibt, ansonsten hätten sich bestimmt durch die Zeitreise die Menschen zu Echsen zurückentwickelt und sich mit den Dinosauriern gepaart.
Jetzt muss ich nur noch überlegen, ob ich anfange, diese abgesetzte Serie zu schauen oder die Aufnahmen gleich lösche.


Ja, irgendwie ist bei mir der Name Brannon Braga auch immer mit dieser schlechtesten aller je gedrehten ST-Episoden bei Voyager verbunden indem Paris und Janeway und... äh ja... breiten wir besser den Mantel des schweigens darüber... alles zu peinlich.

#26 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 06 March 2012 - 19:53

Eingefügtes Bild (ohne Groll - denn ich hab Terra Nova noch gänzlich vor mir, und sollte deshalb in diesem Thread lieber nur lesen):

Beitrag anzeigenTrurl sagte am 28 February 2012 - 20:57:

Schwerkraft ist auch nur dazu da, dass die Schauspieler in Raumschiffen, die konstruktionsbedingt keine künstliche Schwerkraft haben können, bequem auf dem Fußboden laufen dürfen Eingefügtes Bild. Dass es in der Schwerelosigkeit des Weltraums keine künstliche Schwerkraft gibt, außer man erzeugt sie durch Rotation wurde auch nur in 2001 richtig dargestellt.
Keine künstliche Schwerkraft z.B. in ST, wo es aber ein Warpfeld gibt, dass den Raum vor dem Schiff irgendwie biegen kann? Ich nehme mal an, dass mit einem abgewandelten "Mikro-Biegen" auch ein gravitationeller Effekt möglich wäre, der alle Objekte im Raumschiff in Richtung Boden zieht. "Darum" konnte ich eher problemlos mein zweifelndes Physikverständnis wickeln.

Größere Probleme habe ich z.B. beim Beamen! Dass immer so getan wird, als ob Materie übertragen wird, leuchtete mir nicht ein. Prompt gab's ja bei STTNG auch die Möglichkeit der Verdoppelung (Rikers "Bruder" Thomas). Und im SFN schon öfter zitierten Physics of Star Trek meint ja auch prompt der Autor, dass das Beamen am unwahrscheinlichsten von all den Techno-Wundern bei ST sei. (Weil zu energieraufwändig.)

Oder auch beim sofortigen Kommunizieren, oder der auf allen Schiffen geltenden "Sternzeit" - da ja beides eine absolute galaktische Zeit voraussetzt. Wie immer der "Subspace" funktionieren mag, damit scheint mir eine zentrale relativistische Säule ad absurdum geführt...

Die wahrscheinlichen Genetikinkompaitibilitäten bei galaktischen "Rassen" lassen wir lieber ganz außen vor.
/KB (blokkt nun auch auf dt.)

Yay! SF-Dialog im August...
RS87: Schürfer Eins Neuner - bekommst ein "go" für sanfte Landung in zehn Ribekunden ab jetzt-o; over.
B: Roger-Rune, Bucht 17; over...
RS87: Schürfer Eins Neuner - haben hier 'ne Prio.-Anfrage deinen Asteroiden nach seltenen Erden zu durchleuchten; over...
B: Wird leider nix mit der Prio, Bucht 17... Asteroid ist 600 M&Ms reines Platin, kommt jetzt direkt nach mir an. Anfrage Gebote-Eröffnung; over.
RS87: 600 Mega-Milos?! HAAAALLT!!!
('ne Menge Rumsen, Krachen, Zerbersten & Scheppern als Shuttle & Riesenasteroid 3 Etagen tiefer zur Ruhe kommen...)
(Raumstations-Tower vs. etwas grobschlachtiger Ex-Brigadistin, grob übersetzt, aus Starstruck, IDW-Verlag, S. 145, von Lee & Kaluta)

#27 Jorge

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Geschrieben 06 March 2012 - 22:29

Beitrag anzeigenArmin sagte am 06 March 2012 - 08:06:

Das Aus für die Serie nach der ersten Staffel


Eingefügtes Bild

#28 Trurl

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Geschrieben 06 March 2012 - 22:55

Beitrag anzeigenArmin sagte am 06 March 2012 - 08:06:

... das Aus für die Serie nach der ersten Staffel:

Eingefügtes Bild
"Die Felizitologie oder Programmierte Eudämonistik gliedert sich im Prinzip in zwei Richtungen, die schlagartige, revolutionäre und die stufenweise, evolutionäre. Die evolutionäre Richtung besteht im wesentlichen darin, keinen Finger zu rühren und voll und ganz darauf zu vertrauen, daß sich jede Zivilisation schon aus eigener Kraft irgendwie durchwursteln wird. Die revolutionäre Richtung arbeitet mit Zuckerbrot und Peitsche. Der Einsatz der Peitsche, d.h. die Schaffung des Glücks mit Gewalt, hat nach unseren Berechnungen zwischen hundert und achthundertmal mehr Unglück zur Folge als der Verzicht auf jegliche Intervention. Bei der Zuckerbrot-Methode sind die Resultate - so unglaublich das auch klingen mag - genau dieselben"

aus Altruizin oder Der wahre Bericht darüber, wie der Eremit Bonhomius das universelle Glück im Kosmos schaffen wollte, und was dabei herauskam, Stanislaw Lem: Kyberiade
  • (Buch) gerade am lesen:Jim Holt - Gibt es alles oder nichts?; Ted Chiang - Das Wesen der Dinge
  • (Buch) als nächstes geplant:Andreas Brandhorst - Das Kosmotop; Iain Banks - Die Wassersoffsonate

#29 Datalink

    Nanonaut

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Geschrieben 12 March 2012 - 15:27

Ich bedaure es auch keineswegs, daß die Staffel abgesetzt wurde. Grundstätzlich fand ich die Idee ja interessant, aber nachdem dann bereits in der zweiten Folge alles an Theater dadurch ausgelöst wurde, daß Kinder Mist bauen, machte sich gähnende Langeweile breit. Die einzigen Spannungsbögen wurden dadurch erzeugt, daß Kinder/Teens sich nicht an Regeln halten. Dazu kann man stehen wie man will, aber es zeugt von einer gewissen Ideenlosigkeit.

Ich werde der Serie jedenfalls nicht nachtrauern, auch wenn die Hauptcharaktere durchweg sympathisch sind und ich ihnen noch eine zweite oder dritte Staffel gegönnt hätte.

#30 Jaktusch †

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Geschrieben 13 March 2012 - 02:43

Beitrag anzeigenPogopuschel sagte am 16 October 2011 - 16:07:

Folge 3

Durch diese Folge musste ich mich richtig quälen.


Ich fand sie recht amüsant.
Dialogprobe:
"Haben Sie ihn gefunden?"
"Nur seine Stiefel."
"Ist er denn barfuß unterwegs?"
"Nein, seine Füße waren noch drin."

"Hard SF" sucht man natürlich vergebens...

Jaktusch
Man erwirbt keine Freunde, man erkennt sie.





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